Heute entschied ich mich, die Zugreise durch das Skigebiet Andermatt-Sedrun anders herum zu machen. Demnach ging es von Dieni zum Oberalppass, von dort mit dem Zug nach Nätschen, mit dem Ortsbus anschließend durch Andermatt, um den Tag dann am Gemsstock ausklingen zu lassen.
An sich lässt sich zu heute im Vergleich zu gestern (siehe viewtopic.php?f=53&t=67588) nicht viel ergänzen. Das Wetter war heute etwas schlechter, was die Bodensicht insbesondere am frühen Morgen und am späteren Nachmittag in den Schattenlöchern etwas einschränkte. Die Pisten waren an sich auch heute wieder gut, auch wenn generell mehr Steine und Dreck zum Vorschein kamen, als gestern. Im Teilskigebiet Gütsch waren die Pisten heute statt hart-eisig aufgrund der hohen Temperaturen sogar leicht sulzig, was viel angenehmer zu fahren war.
Cool auch, dass ski-chrigel und ich uns heute Mittag punktgenau in Nätschen in der Gondel treffen konnten. Er kam mit der Gondel aus Andermatt hoch, ich mit der MGB vom Oberalppass. Die Runden im Teilgebiet Gütsch verbrachten wir dann gemeinsam.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:

Auf der Abfahrt Milez-Dieni am Morgen. Aufgrund der leichten Bewölkung war die Bodensicht noch sehr diffus

Ausblick Bergstation Mulinatsch-Flyer

Blick auf Milez

Die Talabfahrt nach Dieni am Morgen ging super zu fahren. Schön, dass sie auch bis zum Ende so gut gehalten hat, wie ski-chrigel berichtete

Blick auf die Talstation Dieni

Die Wolken lichteten sich aber rasch und so wurde die Sicht viel besser, so wie hier z.B. am Mulinatsch-Flyer

Blick zum quasi noch randvollen Speichersee

Kurz vor der Bergstation im Mulinatsch-Flyer

Die Abfahrt an selbigem Lift war noch sehr wellig, aber dennoch gut präpariert und machte somit Spaß.

Nochmals der Blick auf Milez

Die Verbindung ins Val Val war dann wieder etwas dunkler. Gerade unten heraus gab es auch einige Steine

Start der Piste zum Oberalppass. Im Hintergrund der leider noch geschlossene Schneehüenerstock

Blick auf den Oberalppass. Die hiesige Piste ging heute super. Gut, dass ich noch etwas Zeit hatte, sodass ich dann um 11:50 Uhr auf dem Perron für den pünktlichen 11:53 Uhr-Zug einfahren konnte

Blick in die Umgebung aus dem Oberalp-Flyer

Um 11:53 Uhr ab Oberalp ging es dann pünktlich nach Nätschen, um dort dann perfekt getimt in ski-chrigels Gondel zusteigen zu können.
Bezüglich der Bilder vom Teilgebiet Gütsch verweise ich sehr gerne auf ski-chrigels Bericht. Dort ist an sich schon alles gesagt. Siehe viewtopic.php?f=145&t=67162&p=5380773#p5380730

Im Teilskigebiet Gütsch habe ich nur ein Bild gemacht. Nämlich dieses hier auf der Abfahrt zur Mittelstation Nätschen.
Gut, dass die Ortsbusfahrer am Bahnhof noch etwas getratscht haben, denn so erreiche ich um 13:32 Uhr noch den 13:30 Uhr-Bus zur Gemsstockbahn.

Ausblick vom Gemsstock-Gipfel

Auf der Sonnenpiste war es dann gerade wieder recht dunkel. Bis zu diesem Punkt gab es heute deutlich mehr Steine als gestern.

Weiter unten auf der Sonnenpiste

In diesem Bereich ging heute wohl eine kleine „Lawine“ auf die Sonnenpiste ab. Die entsprechende Stelle war aber gut markiert

Abfahrt im Bereich des Gurschen-Flyers. Heute fand ich hier die „Hauptabfahrt“ besser als die an der Mittelstation abzweigende Variante

Im Bereich Gurschen

Blick nach oben zur Mittelstation der Pendelbahnen

Auf der Talabfahrt, die ich zwischendurch einbaute, war es schon ziemlich dunkel. Dazu gab es auch ein paar Eisplatten, sodass ich auf weitere Wiederholungen verzichtete

Blick von der Talabfahrt nach Andermatt

Talstation Gemsstockbahn. Der Parkplatz war nur sehr spärlich belegt

Der Kontrast war nicht so schlecht, wie es vielleicht auf den Bildern rüberkommt

Je später es wurde, desto cooler wurde auch wieder die Abendstimmung

Die Abfahrt am Lutersee-Lift war hervorragend zu fahren. Ich fuhr sie deshalb gleich vier Mal. Der Schlepplift ist aber z.Zt. wirklich anspruchsvoll

Unterer Teil der Lutersee-Piste

Hübsche Abendsstimmung am Gemsstock

Dito

Unterhalb des Gurschen-Flyers

Kurz vor dem Ende der Talabfahrt zur Brücke trifft man auf dieses nette Ensemble.
Ich erreichte gut den Ortsbus um 16:14 Uhr und fuhr mit diesem bis Oberwiler, um von dort dann wieder zum Bahnhof abzufahren, wo der Zug trotz der Verspätung von ski-chrigels Apres-Ski-Zug pünktlich um 16:28 Uhr abfuhr.

Blick zurück aus dem fahrenden Zug.
Am Oberalppass bauten wir dann aber leider eine Verspätung von 18 Minuten auf, da der Gegenzug noch nicht da war. Es ist schon fragwürdig, wie bei sehr geringem Reisendenaufkommen eine solche Verspätung aufgebaut werden kann.
Schade, dass die Kreuzung offenbar nicht nach Tschamut-Selva verlegt werden konnte, denn dann wäre mein Zug pünktlich durchgekommen und der ohnehin massiv verspätete Gegenzug hätte nur 1-2 zusätzliche Verspätungsminuten aufgebaut. Scheinbar fehlt dort aber eine zweite Bahnsteigkante?
Fazit:
Das Fazit kann eigentlich identisch zu gestern ausfallen. Ob die Tour von Ost nach West oder von West nach Ost besser ist, soll jeder selbst beurteilen. Aus skifahrerischer Sicht habe ich persönlich hier keine Präferenz. Angesichts der Verspätungsanfälligkeit der MGB würde ich in Zukunft aber wahrscheinlich dennoch lieber morgens früher aufstehen und pünktlich ans Ziel kommen, als am Abend mit großen Zugverspätungen „gebeutelt“ zu werden.