Übersicht der Westalpentour im Frühjahr:
12.03.2022: Flumserberg
13.03.2022: Portes du Soleil Champéry-Les Crosets-Champoussin-Morgins-Avoriaz
14.03.2022: Portes du Soleil Champéry-Les-Crosets-Avoriaz-Morzine-Les Gets
15.03.2022: Portes du Soleil Champéry-Les Crosets-Avoriaz-Châtel-Torgon-La Chapelle
16.03.2022: Chamonix Brévent-Flégère
17.03.2022: Les 7 Laux
18.03.2022: Les Karellis
19.03.2022: Les Sybelles
20.03.2022: Valloire-Valmeinier
21.03.2022: St-Francois-Longchamp Valmorel
22.03.2022: Villard-de-Lans Correncon
23.03.2022: Chamrousse
24.03.2022: Alpe d’Huez
25.03.2022: ViaLattea Montgenèvre-Claviere
26.03.2022: Monterosa Alagna-Gressoney-Champoluc
27.03.2022: Valmalenco
> Skigebiet:
1.100-2.600 m
310 Pistenkm
13 KSB, 15 SB, 30 SL
Interaktiver Pistenplan: https://live.skiplan.com/moduleweb/2.0/sybelles.php
Tageskarte samstags nur 35 €, sonst 47,50€ (2022)
> Wetter:
Erstmals wieder relativ blauer Himmel, da der Saharastaub zunehmend wegzog
Temperaturen um 0°C auf 2.400 m
> Schneelage:
Le Corbier 1.550 m: 72 cm
Saint Sorlin 1.600 m: 53 cm
L’Ouillon 2.430 m: 123 cm
Saint Sorlin 3 Lacs 2.600 m: 144 cm
> Wartezeiten:
An Verbindungsliften mehrere Sessel (insbesondere in Saint Sorlin und am Ouillon), ansonsten leer. Abseits der zentralen Bereiche teils sehr ruhige Pisten.
> Geschlossen: > Grün+gelb = geöffnet. Insbesondere die schwarzen Pisten und steileren Verbindungsabfahrten sowie der Sektor Les Bottieres geschlossen. Auf der direkten Verbindung zwischen La Toussuire und Le Corbier lag nur noch sehr wenig Schnee, insbesondere auf der Piste Renard.
> Den Großteil der geöffneten Pisten gefahren, bis auf St-Colomban (Kartenbasis Opentopomap mit Opensnowmap)
> Positives:
+ Sehr weitläufiges Gebiet
+ Sowohl kompakte, sehr praktisch angelegte Skistationen (Toussuire, Corbier) als auch mittelgroße (Saint Sorlin, Saint Jean) wie kleine sehr ruhige Orte (Bottieres, St Colomban)
+ Nennenswerter Höhenunterschied (nur) in Saint-Sorlin
+ Günstiger Skipass (35 €)
+ Hänge mit unterschiedlichen Expositionen
+ Aussicht Richtung Grandes Rousses, Col du Glandon und zu den Nachbarskigebieten der Maurienne
> Negatives:
- zwar 13 KSB, aber dennoch 15 langsame und teils lange fixe Sesselbahnen, die insbesondere den Nordteil von La Toussuire sowie St-Colomban zu stark dominieren
- Rund um den unumgänglichen und als solchen neu geschaffenen Verknüpfungsberg Ouillon gibt es viele flache Schlepplifte und Abfahrten. Die Verbindung wurde hier mehr erzwungen als durch schöne Pisten gestaltet.
- Von St-Colomban und St-Sorlin erreicht man nur umständlich Toussuire/Corbier. Zumindest aus St-Sorlin soll bald eine EUB den Weg deutlich verkürzen.
- Abgesehen von etwas lichter Bewaldung in den unteren Bereichen von St-Sorlin und Le Corbier gibt es keine Bäume. Absolut kein Skigebiet für schlechtes Wetter!
- Die Pisten rund um Ouillon, La Toussiure und Le Corbier sind zwar durchaus abwechslungsreich und teilweise sportlich, es fehlt aber das Besondere. Die Pisten in St-Sorlin sind dagegen spannender und beeindruckender bzgl. Verlauf und Landschaft.
> Fazit:
Ein weitläufiges Schönwetterskigebiet, das Pisten aller Schwierigkeitsgrade bietet. Sicherlich auch für 2-3 Tage ausreichend groß, für eine ganze Woche fehlen jedoch Highlights sowie Bäume für Schlechtwetterphasen. Wie die anderen französischen Großraumskigebiete ist auch dieses hinsichtlich Preis und Andrang insbesondere an Samstagen zu empfehlen. Wer allerdings 300 Pistenkilometer zum kleinen Preis für eine Woche sucht (Skipass/Unterkunft), der wird hier bestimmt fündig.
> Start morgens am TSD6 Sybelles Express, zu dem man ein paar Meter aufsteigen muss
> Wer versteht diese komplexe Verbindungsschlepperkonstruktion?
> Blick zur zentralen Verbindungsbahn TSD6 Pierre du Turc con La Toussiure. Verläuft halt doch mehr schräg zum Hang und wird demnächst durch eine EUB sogar noch gedoppelt.
> Doch erstmal Einfahren auf den Pisten von Le Corbier. Oben muss man erstmal den richtigen der vielen Ziehwege erwischen, sonst landet man auf einer anderen Piste als gewünscht.
> TSD6 Voie Lactée und TSD6 Mont Corbier, nicht mehr alle Pisten hier geöffnet
> Blick zum Sektor Saint-Sorlin mit spannender Landschaft und interessanten Pistenverläufen
> Vorne TSD6 Plan du Moulin Express
> Saint-Sorlin d’Arves, mittig TSD6 Choseaux
> Mittig deren Bergstation, Mitte oben Trasse des TSD6 Rouet
> Bergstation Mont Corbier
> Nochmal das weitläufige Saint-Sorlin d’Arves, dahinter der Anstieg des Col de la Croix de Fer
> Weiter geht’s ins grüne Saint-Jean d’Arves auf 1.550 m Höhe
> Hier nur noch weiße Bänder aber zumindest auch eine neue KSB
> Im neuen TSD6 Carvin Express
> Über mittelsteile Pisten zurück nach Le Corbier
> Le Corbier besteht aus wenigen, durch eine Einkaufsgalerie verbundene Hochhäuser. Somit alles fußläufig von der Unterkunft aus erreichbar (Lifte, Pisten, Geschäfte, Restaurants, …)
> Blick von der Piste Racourts auf das benachbarte La Toussuire
> Eigentlich wollte ich erst nach La Toussuire und dann weiter Richtung Saint-Sorlin. Allerdings war die Verbindungspiste Envers nicht präpariert, sondern steinhart gefrorener, zerfahrener Sulz. Kaum Fahrbar ohne an Spuren/Kanten hängenzubleiben.
> Also wählte ich doch den Weg über Le Corbier und den neuen Gaston Express
> Angekommen am zentralen Ouillon mit Blick zum höchsten Punkt des Skigebiets und dem Grandes Rousses-Massiv
> Blick zur Straße zwischen Col du Glandon und Oisans
> TSF4 du Petit Perron und wichtige Verbindungspiste Vallons. Die Buckelpiste Perdrix steinhart gefroren
> Weiter nach oben mit dem TSD6 du Rouet
> Hier oben gäbe es noch eine schwarze Piste, allerdings nicht mehr markiert und der Schnee noch zu hart
> Angekommen am höchsten Punkt 3 Lacs (2.600 m), im Vergleich zu den umliegenden Gebieten wie Val Thorens und Alpe d’Huez damit deutlich weniger hoch.
> Noch gut sichtbare Saharastreifen
> Direkte Piste Tufs
> TSF4 Chalets de la Balme gegenüber
> Aiguilles d’Arves (3.500 m) als Wahrzeichen der Region
> Die beiden SB im Sektor Balme. Die rechte ist eine Tal-Berg-Tal-Bahn
> Und umgekehrter Blick
> Durch die felsige Landschaft verlaufen sowohl der TSD6 du Rouet als auch der TK des Blancs
> TSF4 des 3 Lacs, links die Außenrum-Piste Col des Lacs
> Variantenvielfalt an der TSF4 Blanchards. Nutzt man den Ziehweg Boulevard, sind alle acht Pisten auch durch den langen TSD6 Plan du Moulin Express erreichbar
> Hinten der bereits geschlossene TK Roche Noire
> Im langen TSD6 Plan du Moulin Express (2.160 m Länge, 680 Hm)
> Teilweise wenig Schnee, aber auch wenig Leute an der TSF4 Blanchards
> Piste Balme
> Talstationen in Saint-Sorlin d‘Arves
> Piste Combe Balme unterhalb des ebenfalls langen TSD6 des Choseaux (2.000 m Länge, 550 Hm), die schwarzen Varianten leider schon zu schneearm
> Blick zurück, hinten das grüne Saint-Jean d’Arves mit Schneebändern
> Auf der schönen Außenraum-Piste
> Aussichtsreiche Piste Vallons und zugleich einzige Piste zurück in die Sybelles
> TSD6 de l’Eau d’Olle, dahinter Skigebiet Saint-Francois Longchamp, überragt vom Mont Blanc
> Piste Vallons, obere Hälfte
> TSF4 de Bellard als letzter der vier Lifte, die man aus St-Colomban-des-Villards zum Ouillon nehmen muss. Sehr umständliche Verbindung, die ich aus Zeitgründen ausließ. Sah auch er verlassen aus. Eine Direktverbindung zum Tête de Bellard wäre wohl deutlich praktischer und ist auch immer mal wieder im Gespräch.
> Blick zurück zur reizvollen Piste Vallons
> Straße des Col de la Croix de Fer, den ich mal im Sommer im Rahmen des Sommerskis befuhr: viewtopic.php?f=47&t=61952
> Sulzige Piste Longe Combe, hinten die immer noch harte Vallons
> Weiter Richtung La Toussuire. Auch auf dieser Seite des Ouillon dominieren flache und umständliche Schlepperverbindungen
> Blick zum Skigebiet Albiez, auf der Rückseite Les Karellis, das ich am Vortag besuchte
> Süd- und Norhang im Vergleich
> Pointe du Corbier
> Ouillon und flache Verbindungsbahn Pierre du Truc
> La Toussuire
> Grand Truc 2.209 m gegenüber, der jedoch von drei TSF4 umzingelt wird
> Fehlt es dem nördlichen Gebietsteil an schnellen Liften, so konnten im Zentrum von La Toussuire nicht genug gebaut werden. Hier laufen drei TSD6 quasi parallel nebeneinander, ab nächstem Winter noch ergänzt durch eine EUB
> Im kürzeren TSD6 des Ravières, darüber der TSD6 Tête de Bellard
> Zumindest alle Bahnen hier mit schöner Doppelmayr-Holzoptik, im Vergleich zu den ganzen Leitnerbahnen in den anderen Gebietsteilen
> Ziemlich sulzig hier unten
> Oben am Tête de Bellard hat man etwa 15 Pisten zur Auswahl, um wieder in den Ort zu gelangen. Hier war nicht viel los und Richtung Grand Truc wurde es noch einsamer
> Mehr oder weniger abgesperrtes Stade SP. Augert, links die leere Stéphane & Laurence, noch weiter links erreicht man über die Gratpiste (Crêtes) alle Pisten am TSF4 du Chaput und gerade sogar noch die Verbindung Richtung Grand Truc
> Relativ neue GMM-TSF4 du Chaput mit vielen Varianten, jedoch zu langsamer Lift
> Einsamer TSF4 Grand Truc, der drei schöne rote Piste erschließt. Durch die lange Fahrtzeit war eine Wiederholung der direkten Piste leider nicht möglich. Er ist zudem die einzige Verbindung nach Les Bottières und soll in ein paar Jahre endlich durch eine KSB ersetzt werden.
> Leere Piste La Villarine, hinten die endlosen Verbindungsziehwege von St-Colomban-des-Villards
> Blick ins tiefgelegene Haupttal der Maurienne
> Albiez. Die Verbindung nach Les Karellis soll über den Grat verlaufen
> In der Mitte der übererschlossene Teil von La Toussuire
> Schöne, sportliche Variantenvielfalt am Tête de Bellard
> TK de Cuinat in der Mitte des Gebiets von St-Colomban
> Vorne La Toussuire, hinten Le Corbier
> Der rechte TSF4 wird diesen Sommer durch eine EUB ersetzt, die erste Kabinenbahn in den Sybelles
> Der Rückweg nach Le Corbier war über die mittig zu sehende, sehr schneearme Piste schon grenzwertig
> Front de Neige La Toussuire
> Front de Neige Le Corbier, wo ich morgens den Skitag begonnen hatte
> Der TSD6 Voie Lactée hat die längsten Öffnungszeiten (etwa 17 Uhr), also ging es nach ein paar Abfahrten im oberen Bereich von Le Corbier noch hierhin. Die Schneelage teilweise schon knapp, wie hier auf der Va Doucement (geht langsam
> Im Zentrum von La Toussuire
> Abschließend noch ein Spaziergang durch die Altstadt vom 1.000 m tiefergelegenen Saint-Jean-de-Maurienne