Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

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turms
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von turms »

albe-fr hat geschrieben: 31.01.2023 - 13:01
turms hat geschrieben: 31.01.2023 - 12:56
Pancho hat geschrieben: 31.01.2023 - 12:43 Grünten ist als Argument für deine Thesen wenig hilfreich @turms
und wieso nicht?
Ok der Grund für was dort passiert ist liegt irgendwo anders, aber wer war gegen alle Investitionen?
wer hat protestiert etc ?
es gab 2000 Einwendungen beim Landratsamt gegen die Ausbaupläne, ich vermute, das waren alles versiffte auswärtige Linke.
auf jeden Fall war ich nicht dabei. Wenn du warst k.a. Ich bin nicht sicher aber du warst auch gegen die Pläne und auch gegen des Betriebs. Oder nicht?
Und der Unterschied zwischen Grüne oder Linke ist minimal....wenn ein überhaupt gibts...
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Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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NeusserGletscher
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von NeusserGletscher »

kölnische rundschau hat geschrieben:Die Botschaft muss sein, dass die Urlauber das ganze Jahr in die Berge kommen können
Ich wusste gar nicht, dass für bayrische Skigebiete im Sommer ein Betretungsverbot besteht :wink: :wink: In den 1970ern, als ich mit meinen Eltern dort war, konnte man noch mit den Seilbahnen auf den Gipfel fahren und sich die Gegend von oben anschauen.
kölnische rundschau hat geschrieben:Die Investitionen sollten nicht in hoch-technisierte Anlagen gehen, sondern in die Stärkung ganzjähriger Angebote
Offenbar ist dem Tourismus-"Experten" entgangen, dass Wanderwege, Seilbahnen und einfache Frühstückspensionen heute keinen Urlauber mehr hinter dem Ofen hervorlocken. Ich persönlich komme auch damit zurecht, aber die Ansprüche sind allgemein doch sehr gestiegen. Daher wurde dort in den letzten Jahren bereits massiv investiert.
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von Theo »

Mal davon abgesehen, das er wie schon dargelegt meiner Meinung nach nur seinen Job macht, und zwar so wie er ihn machen soll, zitieren ich einfach mal kurz aus der Lebensgeschichte dieses ahnungslosen Nichtskönners laut Wikipedia Artikel:
Sorry, aber steht jetzt in dem dann weiter unten wiedergegebenen Artikel etwas davon dass diese Person in ihrem Leben schon irgend einmal etwas "Richtiges* gearbeitet hat. Nun deren gibt es in der Politik leider mehre, ist leider so.

Zu dem was ich gemeint habe: Zum allergrössten Teil hast du mit deinen Aussagen über Demokratie und Mehrheit zweifelsohne recht.
Womit ich ein Problem habe sind folgende drei Dinge:
1. Die Person wurde fachlich kritisiert weil sie offensichtlich wenig Ahnung von dem hat was sie sagt, sonst würde ja kein solcher Seich geplappert. Kritisieren muss aber erlaubt sein sonst driftet man in Richtung Totalitärsystem.
2. Wie ist mit Politikern zu verfahren welche nicht dass tun was dem Wählerwillen ( auch dem der eigenen ) entspricht? Ich hätte anstatt die genannten auch den Macron nehmen können. Sind die halbe Million letztens auf den Strassen von Paris auch alles Querulanten?
3. Der Spruch "wir sind halt jetzt die Mehrheit". In der Schweiz ist es ja bei Abstimmungen oft mal so 55 : 45 und fall die einten die mit den 45% verlangen sie noch am selben Abend dass eben diese 45% auch berücksichtigt werden müssen. Wenn man selber mit 55% gewinnt voll das eigene Ding durchziehen, aber bei 45% trotzdem alles haben wollen widerspricht sich aber.

Zum rest wo mir da wieder einmal vorgeworfen wird: Wären alle so friedlich wie ich hätten die Glasbaufirmen nicht regelmässig nach dem 1. Mai Hochkonjuktur. Im Gegenteil, die meisten von ihnen wären Konkurs.
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scratch
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von scratch »

Skiphips hat geschrieben: 30.01.2023 - 14:03 Tourismus-Koordinator Janecek möchte keine weiteren Skigebiete für Bayern

Was für ne Pfeife hat die Regierung da denn wieder ausgegraben :wall: Wann gab es in Bayern die letzte Neuerschließung, also wenn wir nicht von Erneuerung oder Erweiterung eines bestehenden Skigebiets sprechen?
Mhh...ehrlich gesagt lese ich bei dem Link nur mal wieder einen etwas reißerischen Titel, der Inhalt ist dann kaum noch diskussionswürdig, weil da wohl viele eh zustimmen.
„In Bayern sind die Höhenlagen dafür einfach nicht gegeben. Die Investitionen sollten nicht in hoch-technisierte Anlagen gehen, sondern in die Stärkung ganzjähriger Angebote“, sagte der Politiker der „Augsburger Allgemeinen“ (Montag).
Es gibt eine Zukunft für den Ski-Tourismus in Bayern, aber es ist nur eine der Möglichkeiten. Die Botschaft muss sein, dass die Urlauber das ganze Jahr in die Berge kommen können.“


Zumindest ist im Artikel des Links nirgends was von "Tourismus-Koordinator Janecek möchte keine weiteren Skigebiete für Bayern" zu lesen. Will aber nicht ausschließen, dass er es in einem Interview wirklich gesagt hat.
Mt. Cervino hat geschrieben: 30.01.2023 - 14:48 Ein Trauerspiel das da aktuell in DE passiert. An alle Schlüsselstellen werden solche Trojaner installiert, die nichts anders als Erfüllungsgehilfen der Politik sind, und die die Transformation in eine von verboten geleitete Gesellschaft vorantreiben.
Unabhängig von dieser Person, die ich weder kenne noch darüber urteilen kann/will, ist so eine Ansicht über Politiker wohl inzwischen leider in der breiten Gesellschaft angekommen.
Ironischer Weise beobachte ich eine unsachliche Kritik oft von Menschen, die selber so einen Job niemals bewerkstelligen könnten oder aber es für die erhaltenen Diäten niemals machen würden.

Ja, es gibt auch in meinen Augen viele Politiker, die ihre Arbeit nicht zufriedenstellend machen. Trotzdem habe ich einen gewissen Respekt vor diesen Leuten, die sich das antun und sich von allen Seiten beschimpfen und beleidigen lassen müssen. Vielleicht müssen wir uns als Gesellschaft auch mal selbst an der Nase fassen und fragen, warum die Politiker schlechter werden (sind sie das wirklich im Gegensatz zu früher?). Und noch wichtiger wäre dann eine sachliche Debatte darüber, wie man dem entgegen steuern kann. Mit Sicherheit aber nicht damit, dass man fremde Menschen wegen paar einzelner Infos beleidigt und nieder macht. Und schaut mal in andere Länder, wer das so regiert....glaub, da sind wir immer noch einigermaßen gut aufgestellt.

Von dem her wäre ja schon mal viel erreicht, wenn jeder mal den ein oder anderen Gang zurück schalten würde. Ohne Schaum vorm Mund und mit einer gewissen Distanz würde sich auch sachlicher und zielführender über Probleme diskutieren lassen.
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von NeusserGletscher »

scratch hat geschrieben: 31.01.2023 - 21:09 Ironischer Weise beobachte ich eine unsachliche Kritik oft von Menschen, die selber so einen Job niemals bewerkstelligen könnten oder aber es für die erhaltenen Diäten niemals machen würden.
Ich würde sofort meinen Job gegen einen gut dotierten Posten in der (Landes- oder Bundes- ) Politik tauschen. Wer für wenig Geld richtig arbeiten muss, das sind meist die Lokalpolitiker. Die gehen überwiegend noch einem erlernten Beruf nach und erledigen den Job in der Lokalpolitik in ihrer Freizeit.
scratch hat geschrieben: 31.01.2023 - 21:09... und fragen, warum die Politiker schlechter werden
Weil die Parteien nicht die Besten und Fähigsten auf die Listen setzen. Sondern die gefolsamsten Karrieristen und Mitläufer. Überwiegend Menschen ohne Erfahrung im zivilen Leben, dafür ausgestattet mit irgendwelchen Pseudo-Abschlüssen in Mickey-Maus Wissenschaften irgendwelcher Titelmühlen.

Das ist so, wie wenn bei einem Wettberwerb nicht der schnellste aufs Podest käme, sondern der mit der "richtigen" Haltung.
scratch hat geschrieben: 31.01.2023 - 21:09 Trotzdem habe ich einen gewissen Respekt vor diesen Leuten, die sich das antun und sich von allen Seiten beschimpfen und beleidigen lassen müssen.
Würden sie einfach nur einmal ihren Job machen anstatt den Posten als Freibrief zu verstehen, sich über alle Wahlversprechen hinweg zu setzen und ihr eigenes Süppchen zu kochen, würde es vermutlich auch weniger Beschimpfungen geben. Jeder macht ja mal Fehler. Aber wenn jemand nur noch Fehler macht und einen Bock nach dem anderen schießt, dann ist er fehl am Platze.
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von skifam »

NeusserGletscher hat geschrieben: 31.01.2023 - 21:42
scratch hat geschrieben: 31.01.2023 - 21:09 Ironischer Weise beobachte ich eine unsachliche Kritik oft von Menschen, die selber so einen Job niemals bewerkstelligen könnten oder aber es für die erhaltenen Diäten niemals machen würden.
Ich würde sofort meinen Job gegen einen gut dotierten Posten in der (Landes- oder Bundes- ) Politik tauschen. Wer für wenig Geld richtig arbeiten muss, das sind meist die Lokalpolitiker. Die gehen überwiegend noch einem erlernten Beruf nach und erledigen den Job in der Lokalpolitik in ihrer Freizeit.
scratch hat geschrieben: 31.01.2023 - 21:09... und fragen, warum die Politiker schlechter werden
Weil die Parteien nicht die Besten und Fähigsten auf die Listen setzen. Sondern die gefolsamsten Karrieristen und Mitläufer. Überwiegend Menschen ohne Erfahrung im zivilen Leben, dafür ausgestattet mit irgendwelchen Pseudo-Abschlüssen in Mickey-Maus Wissenschaften irgendwelcher Titelmühlen.

Das ist so, wie wenn bei einem Wettberwerb nicht der schnellste aufs Podest käme, sondern der mit der "richtigen" Haltung.
scratch hat geschrieben: 31.01.2023 - 21:09 Trotzdem habe ich einen gewissen Respekt vor diesen Leuten, die sich das antun und sich von allen Seiten beschimpfen und beleidigen lassen müssen.
Würden sie einfach nur einmal ihren Job machen anstatt den Posten als Freibrief zu verstehen, sich über alle Wahlversprechen hinweg zu setzen und ihr eigenes Süppchen zu kochen, würde es vermutlich auch weniger Beschimpfungen geben. Jeder macht ja mal Fehler. Aber wenn jemand nur noch Fehler macht und einen Bock nach dem anderen raushaut, dann ist er fehl am Platze.
Für so einen Listenplatzjob bist Du total ungeeignet!

So etwas verdient man sich als Kader nicht mit Leistung , wie Du und die Mehrheit der Bevölkerung das Wort Leistung verstehen.
Hier geht es und da meine ich fast alle im Bundestag vertretenden Parteien* und fast alle der aktuellen Regierungskoalition nur und ausschließlich mit mit Folgsamkeit ggü. Den alten Parteigranden.
Ich habe das in meinem Bundesland x mal erlebt, und da ging es um Lächerlichkeiten, trotzdem gibt es dann satzungswidrige Blockabstimmungen etc. Weil die Partei es so will: Wer das denn ist??? Sagen wir Dir nicht weil Du kein Kader bist...
Das fängt da schon vor dem Studium mit den Jugendorganisationen an, dann das Studienstipendium im parteieigenen Studienwerk. Vielleicht noch ein Stipendium für die nie fertiggestellte Promotion das nie zurückgezahltwerden muss, dann die ersten Mandate...wer dann ausreichend schnell Phrasen glaubhaft wiedergeben kann fällt dort sehr schnell die Treppe rauf. Wohlgemerkt alles zu Lasten des Steuerzahlers.
Da wird regelmäßig über Leichen gegangen, Vereinsinsolvenzen provoziert, LandesGelder von Schatzmeistern veruntreut.
Wer dazu immer schön die Klappe hält und gegen die denen das zu bunt wird und auf den Rechtsstaat hinweisen wettert, der wird belohnt.

Das ist das Gegenteil von Demokratie, nämlich deren Unterhöhlung.

Nicht umsonst hat sogar Jürgen Trittin gesagt" die Steigerungsform von Feind ist Parteifreund"

Viele der Parteien sind inzwischen zu reinen Kaderparteien verkommen...die hier gemeinte ist noch dazu Linksdogmatisch hoch zehn...wirkliche Realos gibt es dort im Parteiapparat schon lang nicht mehr. Höchstens in Bezug auf die eigene Karriere...

Insofern hat der Nachfolger vom Dachsenberger Sepp, hab ihn seelig, genau das richtige für seine Karriere in der Partei gesagt.


*PS: hier ist, nur um nicht missverstanden zu werden, erst recht auch die AfD gemeint
MagnumPISkifam:

"Ein Leben ohne Skifoan ist zwar möglich, aber sinnlos."
2023/24 Hintertux,Feldberg,LaBresse,Selva
2022/23 Hintertux, Klinovec, Arlberg mit Lech, Zürs, Warth, Stuben, St.Christop, St Anton, Bublava/Bleiberg,, Klinovec, Espace Killy,Hintertux
2021/22 Hintertux, Feldberg, St.Moritz-Corviglia, Klinovec, SerfausFissLadis
2020/21 Zermatt, Ftan-Scuol
2019/20 mir war 7 bis 15Tage danach ziemlich coronerich...: :naja: WolkensteinSelva,Val diFassa, Arabba, Corvara, St.Christina, FlimsLaaxFalera, Klinovec, Stubaital
2018/19 Sierra Nevada, KlinovecNeklid,Othal, KlinovecNeklid, Feldberg, EngelbergTitlis, HaslibergMeieringen, GrindelwaldWengen, Klinovec, Stubaital
2017/18 Stubaital, Klinovec,Klinovec,Klinovec (skiline 15957hm pro Tag alltimerecord)
2016/17 Stubaital, Klinovec, Zermatt, Klinovec, Othal, Klinovec, Sierra Nevada,
2015/2016 Zermatt, Kandel(ohneSchwarzmoos)

"Ceterum censeo Verwaltunginem esse delendam."
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von Wooly »

scratch hat geschrieben: 31.01.2023 - 21:09 Unabhängig von dieser Person, die ich weder kenne noch darüber urteilen kann/will, ist so eine Ansicht über Politiker wohl inzwischen leider in der breiten Gesellschaft angekommen.
Ironischer Weise beobachte ich eine unsachliche Kritik oft von Menschen, die selber so einen Job niemals bewerkstelligen könnten oder aber es für die erhaltenen Diäten niemals machen würden.
Ja, es gibt auch in meinen Augen viele Politiker, die ihre Arbeit nicht zufriedenstellend machen. Trotzdem habe ich einen gewissen Respekt vor diesen Leuten, die sich das antun und sich von allen Seiten beschimpfen und beleidigen lassen müssen. Vielleicht müssen wir uns als Gesellschaft auch mal selbst an der Nase fassen und fragen, warum die Politiker schlechter werden (sind sie das wirklich im Gegensatz zu früher?). Und noch wichtiger wäre dann eine sachliche Debatte darüber, wie man dem entgegen steuern kann. Mit Sicherheit aber nicht damit, dass man fremde Menschen wegen paar einzelner Infos beleidigt und nieder macht. Und schaut mal in andere Länder, wer das so regiert....glaub, da sind wir immer noch einigermaßen gut aufgestellt.
Von dem her wäre ja schon mal viel erreicht, wenn jeder mal den ein oder anderen Gang zurück schalten würde. Ohne Schaum vorm Mund und mit einer gewissen Distanz würde sich auch sachlicher und zielführender über Probleme diskutieren lassen.
Danke Scratch .. aber ich glaube, viel hier kommen aus der "bösen Politiker" Schleife nicht mehr raus. Die Skifams dieser Welt haben sich bestimmt noch nie aktiv an Politik beteiligt, aber die Ahnung über Kadergehorsam und Parteiinterna ist grenzenlos. Was man halt so am Stammtisch schwadroniert un der Grüßte und Lauteste zu sein ... vielleicht hat er aber auch einfach die Wende verschlafen. Bestimmt ist auch in der deutschen Politik nicht alles fair und korrekt, und das auch hier (wie in jedem Großraumbüro und im Obst&Gartenverein) auch gerne mal mit harten Bandagen gekämpft wird stimmt bestimmt ... aber wenn ich mich in Europa oder weltweit so umsehe, wie gut oder schlecht die politischen Systeme funktionieren, dann lehne ich mich eigentlich ganz entspannt zurück ... es könnte wirklich schlimmer sein.
NeusserGletscher hat geschrieben: 31.01.2023 - 21:42 Ich würde sofort meinen Job gegen einen gut dotierten Posten in der (Landes- oder Bundes- ) Politik tauschen.
Glaube mir, würdest du garantiert nicht. Ich kann berufsbedingt oft in die Lebenswelt von Landes- und Bundespolitikern hineinschauen, die Arbeitszeiten und den Stress für die Bezahlung tut sich in der freien Wirtschaft bestimmt keine Führungskraft an.

Tiob hat geschrieben: 31.01.2023 - 13:49 Wer kennt sie nicht die radikal reaktionären Wintersportler. Jeden Montag ziehen diese extrem gefährlichen Rechtsextremisten mit Fackeln durch Freiburg und fordern ein großschwäbisches Skigebiet von der Schwarzwaldhochstrasse bis zum Feldberg. :roll:
Ein gutgemeinter Tip, es würde "großalemannisches" Skigebiet heißen ... bring bloß nicht Baden und Schwaben durcheinander, die rösten dich auf offener Flamme ...

P.S. kaum ist man mal einen Tag unterwegs arbeiten geht hier der große Nazi-Flamewar los ... faszinierend ;-)
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von Mt. Cervino »

Wooly hat geschrieben: 31.01.2023 - 23:31
NeusserGletscher hat geschrieben: 31.01.2023 - 21:42 Ich würde sofort meinen Job gegen einen gut dotierten Posten in der (Landes- oder Bundes- ) Politik tauschen.
Glaube mir, würdest du garantiert nicht. Ich kann berufsbedingt oft in die Lebenswelt von Landes- und Bundespolitikern hineinschauen, die Arbeitszeiten und den Stress für die Bezahlung tut sich in der freien Wirtschaft bestimmt keine Führungskraft an.
P.S. kaum ist man mal einen Tag unterwegs arbeiten geht hier der große Nazi-Flamewar los ... faszinierend ;-)
Dann muss NeusserGletscher halt in die Europapolitik: Deutlich mehr Geld als in DE, weniger Verantwortung und wenig Arbeit:
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von Wooly »

Mt. Cervino hat geschrieben: 31.01.2023 - 23:49 Dann muss NeusserGletscher halt in die Europapolitik: Deutlich mehr Geld als in DE, weniger Verantwortung und wenig Arbeit:
https://www.welt.de/kultur/plus24331120 ... ecken.html
Vorsicht, der Herr Sonneborn ist Satiriker. Also nicht zu ernst nehmen, auch wenn ich seine Berichte aus dem EU Parlamente sehr mag.

Aber kurz mal ganz unabhängig weil es gerade so schön passt ... es ist toll, und das meine ich todernst, daß so viele Menschen hier im Forum die Presse unterstützen und ein Spiegel/Welt/FAZ/BNN/BZ/SZ/BILD/Thüringer Bote etc. pp. Abo haben. Aber wenn ihr solche Sachen hinter einer Bezahlschranke teilt, dann gebt den Menschen ohne Abo einfach einen kurzen Auszug mit den wichtigsten Fakten/Inhalten. Ansonsten ist das Teilen eher sinnlos. Merci !!

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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von NeusserGletscher »

Wooly hat geschrieben: 31.01.2023 - 23:31 P.S. kaum ist man mal einen Tag unterwegs arbeiten geht hier der große Nazi-Flamewar los ... faszinierend ;-)
Das ist halt der Unterschied zu Ländern wie Frankreich und der Schweiz.

In Frankreich gehen die Menschen für ihre Interessen auf die Straße, ohne von Medien und "Aktivisten" als Nazis beschimpft zu werden.

Und in der Schweiz hat eine aktive Beteiligung der Bevölkerung an politischen Entscheidungen Verfassungsrang. Alleine die Möglichkeit, allzu übergriffige Entscheidungen der Politik über einen Volksentscheid wieder zu kassieren, wirkt auf selbstherrliche Politiker unglaublich disziplinierend.

Ich denke nicht, dass schweizer oder französische Politiker bessere Menschen sind. Aber deren Demokratie ist halt grundsätzlich anders aufgestellt und lässt Kritik an der (gewählten) "Obrigkeit" zu. Während hierzulande Kritik gerne gleich von bestimmten Kreisen reflexartig argumentfrei in eine bestimmte Ecke gestellt wird, um eine Diskussion in der Sache im Keim zu ersticken. Was im übrigen ein bezeichnenden Licht auf diejenigen wirft, welche solche Methoden anwenden, um andere Meinungen zu unterdrücken.

Das tragische an der Sache ist, dass die Gesellschaft durch diese Debatten-"Kultur" mittlerweile einen Zustand erreicht hat, in dem es völlig an gegenseitigem Respekt und einer Basis mangelt, auf der man überhaupt noch miteinander reden und gemeinsam zu einer Lösung kommen kann. Wenn schon die Thematisierung bestimmter Sachverhalte nur noch stereotyp mit linksextremen Kampfbegriffen gekontert wird, dann ist die Gesellschaft von Grund auf kaputt.
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von Pancho »

War die in diesem Thread gerade erfolgte rituelle verbale Steinigung dieses, wohlgemerkt in seinem Amt NEUEN Tourismuskoordinators, jetzt ein Beispiel einer guten Debattenkultur?

Ich meine, klar - das was er in einem möglicherweise ungeschickten Halbsatz vielleicht gesagt oder nicht gesagt hat, war irgendwas mit „keine Skigebiete“. Die verbale Steinigung solcher Verbrecher hat Tradition im AF…🙃
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von Mt. Cervino »

Neusser Gletscher: Volle Zustimmung.
In DE dagegen bringt Annalena Baerbock soziale Verwerfungen und das Ende der Demokratie ins Spiel wenn ein paar Bürger ankündigen auf die Straße zu gehen und alle sind so eingeschüchtert, dass sie dann letztlich die Demonstrationen unterbleiben lassen (es sei denn es wird für die Rettung der Welt und gegen den Klimawandel protestiert).
Mal davon abgesehen, dass es in DE nie eine Demonstrationskultur wie z. B. in FR oder IT gegeben hat, ist das letzte Restchen Straßenprotest und ziviler Ungehorsam seit und durch Corona letztlich auch noch verschwunden. Man versteht es geschickt in der Politik mit Hilfe der Medien alle Form vom Bürgerprotesten (Coronamaßnahmen, Energiekriese etc.) zu unterbinden, indem man aus jeder Demonstration einen Angriff auf die Demokratie sieht, der die Grundwerte unsere Gesellschaft zerstört und die Gesellschaft und den sozialen Frieden im Land unterwandert. Letztlich passiert leider das genaue Gegenteil: Der legitime Protest und das Demonstrieren des Missgefallen der breiten Bevölkerung wird weniger, oder fällt ganz aus und und folglich fördert man dadurch die Radikalisierung eigentlich normaler Leute, weil sie ihren legitimen Ansinnen keinen Ausdruck mehr verleihen können.
Und am Ende wundert man sich, wieso die AfD in aktuellen Umfragen nur wenige Prozentpunkte hinter der SPD und den Grünen liegt.

Wooly hat geschrieben: 01.02.2023 - 00:09 Vorsicht, der Herr Sonneborn ist Satiriker. Also nicht zu ernst nehmen, auch wenn ich seine Berichte aus dem EU Parlamente sehr mag.
Der aber vom Satiriker immer mehr zum ernsthaften Politiker mutiert, während ehemals andere EU Politiker sich immer mehr zu Komikern entwickeln oder im Korruptionssumpf versinken.
Sonnenborn hat übrigens erstaunliche parallelen in der Entwicklung zu Selensky der ja auch mal als Komiker und Satiriker angefangen hat.
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von judyclt »

NeusserGletscher hat geschrieben: 01.02.2023 - 08:58 In Frankreich gehen die Menschen für ihre Interessen auf die Straße, ohne von Medien und "Aktivisten" als Nazis beschimpft zu werden...
Wenn schon die Thematisierung bestimmter Sachverhalte nur noch stereotyp mit linksextremen Kampfbegriffen gekontert wird, dann ist die Gesellschaft von Grund auf kaputt.
Leider wahr und seit Flüchtlingswelle, Corona etc. nur noch schlimmer geworden.
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von turms »

Mt. Cervino hat geschrieben: 01.02.2023 - 10:36 Neusser Gletscher: Volle Zustimmung.
In DE dagegen bringt Annalena Baerbock soziale Verwerfungen und das Ende der Demokratie ins Spiel wenn ein paar Bürger ankündigen auf die Straße zu gehen und alle sind so eingeschüchtert, dass sie dann letztlich die Demonstrationen unterbleiben lassen (es sei denn es wird für die Rettung der Welt und gegen den Klimawandel protestiert).
genau....

Klima-Kleber schwänzen Verhandlung und machen Urlaub auf Bali. Weil sie im vergangenen September eine Straße in Stuttgart blockierten, müssen zwei junge Klimaschützer nun vor Gericht erscheinen. Doch sie tauchen nicht auf. Wie sich herausstellt, machen sie Urlaub auf Bali. Die "Letzte Generation" sieht darin keinen Widerspruch.


"gegen den Klimawandel" ist alles erlaubt...auch schwänzen ...
Heimat ist wo das Herz ist

Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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Wooly
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von Wooly »

Ja nachdem wo man politisch steht ist Protest halt auch böse oder gut ;-) ... man kann nicht Klimaaktivisten die sich auf Strassen festkleben als linksradikale Terroristen beschimpfen, aber französische Bauern die mit Mistgabeln und Gülletrekker Strassensperren bauen als Freiheitskämpfer feiern. Und die Mär, das in Frankreich alle die Gelbwesten gefeiert haben ist so nicht stimmig ... es gab genug Gegenbewegungen.

Und demonstrieren & kritisieren darf hier in Deutschland jeder wie er will, genau wie in allen anderen Ländern ... das komische Missverständnis ist dann immer, das man erwartet, das jemand, der anderer Meinung ist, nicht auch Widerspruch erheben darf ... der braune Nazi der einen ist der linksradikale Terrorist der anderen ....
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von judyclt »

Wooly hat geschrieben: 01.02.2023 - 16:06 ... der braune Nazi der einen ist der linksradikale Terrorist der anderen ....
Wobei der linksradikale Terrorist in den deutschen Medien eher selten so benannt wird. Da wird dann mit "Aktivist", "Klimakämpfer" oder sonst was verharmlost, wenn andere Mitbürger von diesen terrorisiert werden. Da mag der ursprüngliche Hintergrund noch so sinnvoll sein. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass ein klares Benennen von Tatsachen am Ende für alle Seiten besser wäre.
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von NeusserGletscher »

Wooly hat geschrieben: 01.02.2023 - 16:06 ... das komische Missverständnis ist dann immer, das man erwartet, das jemand, der anderer Meinung ist, nicht auch Widerspruch erheben darf
Wenn Dir der Unterschied zwischen einer sachlichen Replik und einer plumpen Beschimpfung mit linksradikalem Vokabular aus der Jauchegrube nicht geläufig ist, dann ist Dir nicht zu helfen.

Und leider müssen wir ja grad auch bei einigen Linksextremisten sehen, dass der verbalen Aufrüstung am Ende auch Gewalt gegen Personen folgt. Sei es, in Form von Nachstellungen bis ins Privatleben (Anschwärzen beim Vermieter, bei Nachbarn, beim Arbeitgeber) bis hin zu Überfallkommandos, die mit gezielten Hammerschlägen schwerste Verletzungen in Kauf nehmen (z.B. Dresdner Hammerbande).

Hast Du wirklich nichts aus der Geschichte gelernt? Waren es nicht früher vorzugsweise intellektuell beschlagene Linke, welche der Gesellschaft immer erklärt haben, dass der Eskalation in der Wortwahl irgendwann auch Gewalt gegen Menschen folgt? Das ist nach meiner Erinnerung noch gar nicht so lange her.
Wooly hat geschrieben: 01.02.2023 - 16:06 ... der braune Nazi der einen ist der linksradikale Terrorist der anderen ....
Nein, dazwischen liegt ein himmelweiter Unterschied.

Der Begriff "Nazi" steht vor allem für eine intolerante Geisteshaltung gegenüber AndersDenkenden, AnderAussehenden, Menschen anderer Herkunft. Vor allem für die Verbrechen, die im Namen dieser Ideologie im Dritten Reich begangen wurden.

Der mittlerweile der von Dir und zahlreichen Vertretern Deiner Denke inflationäre Gebrauch dieses Vokabulars relativiert die tatsächlichen Gräueltaten, welche Nazis begangen haben. Weil Du diesen Begriff mittlerweile undifferenziert gegen jeden einsetzt, der für bestimmte Positionen oder Ansichten steht.

Wenns nicht so traurig wäre könnte man es fast schon als Ironie bezeichnen, dass vor allem jene aus dem linken Spektrum die undifferenziert Anderdenkende als "Nazis" bezeichnen selbst nicht merken, dass sie sich damit genau so intolerant wie Nazis verhalten.
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von Wooly »

Moin ... Ich habe den Begriff hier in der Diskussion aufgegriffen, ich kann mich aber ehrlich gesagt nicht erinnern, jemals jemanden hier selber als "Nazi" bezeichnet zu haben. Gerne Querdenker etc. wenn es das Gedankengut impliziert, aber ich glaube du verwechselst mich mit Albe ... ich persönlich empfinde den Vergleich genauso bescheuert wie den der linken "Terroristen". Mal ein wenig tiefer hängen .... das wir hier im Forum einige Exemplare haben, die hier immer gleich in die Vollen gehen heißt nicht das der überwiegende Teil nicht eher zu der gesunden Mitte tendiert. Ich empfinde es inzwischen eher als belustigend, weil es einfach viel zu over the Top ist ....
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von Wooly »

So siehts aus !!!!!
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von skifam »

:top:

Das mit den Bergkanonen .. richtig gut ...noch dazu nachhaltig super ... braucht Ihr kein Wachs mehr - rutscht auch so... die Farbe macht dann noch der Hubsi.

Nachaltigkeitsvorschlag dazu: einfach eine... Brille aufsetzen Farbe der Gläser nach Wunsch möglich...
Brauchma Hubsis Weiss nicht mehr.


PS: Ich muss mich hier mal bei dem kleinen Haufen der Tastenextremisten u.a. aus dem bekannt historisch zu Revolutionen neigenden Baden ( jaja auch die Oberpfälzer spielen ja in Bayern auch eine besonderee Rolle..) bedanken.
Das man schon als Sammelbegriff gelten darf -
Grosses Danke für die Ehrenbezeugung.
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