Hm, die Schneemenge beim Triftji und den "beiden" Stockhörnern sieht ja inzwischen ganz ok aus.... schade ist es schon so spät in der Saison.
Apropos Löffelstütze: ich find's irgendwie noch cool, dass sie da mal etwas Extravagantes bauen. Viel verschandeln kann man dort eh nicht mehr und auch die normalen PB-Stützen dort sind mMn nicht gerade hübsch. Und eigentlich gefällt mir der Stahlring noch ganz gut, quasi die runde, schlanke und elegante Version verglichen mit manch einer Funitelstütze.
Plus, wahrscheinlich gibts gleich noch etwas einen gratis Werbe- und Social-Media-Effekt, hilft bestimmt, noch etwas mehr im Gespräch zu bleiben.... kaum nötig, aber warum auch nicht? Nicht nur die höchste, sondern auch die verrückteste PB-Stütze der Schweiz bei uns in Zermatt oder so~
Relax hat geschrieben: 14.04.2023 - 19:28
Aktueller Status im Bereich Rote Nase / Stockhorn. Hatte gar nicht mitbekommen, dass am Stockhorn Schlepper das Förderseil, Rollen und auch die meisten Stützen entfernt wurden.
Vielen, vielen Dank für die Bilder . Aktuell wäre es ohne Probleme möglich, auch offiziell ohne Bergführer zu öffnen. Da haben andere Gebiete dieses Jahr krasseres offiziell geöffnet. Inzwischen aufgrund des nahen Saisonende jedoch verständlich, dass diese Saison nicht mehr geöffnet wird. Leider habe ich irgendwie das Gefühl das die Zermatt Bergbahnen, nicht so bock auf Freerider/Buckelpistenfahrer haben. Es wurden ja praktisch keine gelben Routen geöffnet diese Saison. Hoffentlich kommt nächsten Winter früh viel Schnee, damit geöffnet werden kann und will, denn die Routen dort sind sowas von genial, es wäre Jammerschade wenn diese, wegfallen würden.
skifam hat geschrieben: 12.04.2023 - 21:25 Ihr seht das völlig falsch. Das ist eine Art Portal in das Marketingparalleluniversum in dem manche Verantwortliche dort schon leben.
Ams hat geschrieben: 14.04.2023 - 20:52
Sind die Bilder mit einer Drohne aufgenommen?
Ansonsten ist der Stockhorn SL seit Winter 15/16 außer Betrieb, im Winter 17/18 war er dann halb zerstört und irgendwann vor Februar 20 wurden Förderseil, Talstation bis auf die Abspannung der Gletscherstützen, die mittleren Stützen und die Rollen im unteren Teil entfernt. Auf deinen Bildern sieht es so aus, also ob seitdem die obersten beiden Stützen weg sind. Die Bergbahnen haben also alle paar Jahre wieder etwas mehr vom Lift entsorgt.
Ja. Bin von Sunegga bis in die Nähe der Trifti Talstation hochgelaufen um aus der NoFly Zone zu kommen. Bis Gant war der Weg schneefrei, dann wurde es anstrengend.
Startplatz
Eine Portalstütze hätte es vielleicht auch getan (?),
Na klar, eine wie an der Corvatsch 2 vielleich?
Wie es dann in real ausschauen wird wird man sehen, eine andere Bauart war aber nicht möglich. Dass man dann ein bisschen kreativ wurde ist vetständlich. Standort bleibt glaube ich der selbe, oder zumindest in der selben Parzelle.
Seilbahnfan 05 hat geschrieben: 14.04.2023 - 22:30
Vielen, vielen Dank für die Bilder . Aktuell wäre es ohne Probleme möglich, auch offiziell ohne Bergführer zu öffnen. Da haben andere Gebiete dieses Jahr krasseres offiziell geöffnet. Inzwischen aufgrund des nahen Saisonende jedoch verständlich, dass diese Saison nicht mehr geöffnet wird. Leider habe ich irgendwie das Gefühl das die Zermatt Bergbahnen, nicht so bock auf Freerider/Buckelpistenfahrer haben. Es wurden ja praktisch keine gelben Routen geöffnet diese Saison. Hoffentlich kommt nächsten Winter früh viel Schnee, damit geöffnet werden kann und will, denn die Routen dort sind sowas von genial, es wäre Jammerschade wenn diese, wegfallen würden.
Ich frage mich nur wieviel Schnee überhaupt liegen muss, damit sie die Routen offiziell öffnen. Letztes Jahr haben sie ebenfalls nichts geöffnet, obwohl entsprechend ausgerichtete Routen wie Mittelritz oder Momatt Anfang März gut fahrbar und ziemlich ausgefahren waren. In den 4 Vallees waren diesen Winter die Routen geöffnet, selbst wenn es wirklich genzwertig war und man Steine-Slalom fahren oder auch mal Abschnallen musste. Zermatt war da früher auch wenig zimperlich: Während meiner ersten Besuche vor 8-10 Jahren waren einige Routen bei zu wenig Schnee geöffnet (z.B. Rothorn-Routen zu Saisonschluss) und auch da ging es nicht ohne kurze Strecken mit Abschnallen/Laufen, weil die Wiese irgendwo mitten im Hang schon länger den restlichen Sulz verdrängt hatte.
Die Routen-/Buckelpistenfahrer haben wahrscheinlich einfach keine Priorität mehr, weil ihr Anteil meinem Gefühl nach von Jahr zu Jahr eher sinkt. Ich vermute entweder man soll richtig Freeriden mit Ausrüstung und Guide oder eben normal Piste fahren. Vielleicht gab es auch Beschwerden und das Management hat Angst vor Unfällen und negativer Publicity, solange die Routen nicht "perfekt" sind. Ich meine ich kann es betriebswirtschaftlich verstehen, falls sie sich entscheiden eine neue Stockhorn-Bahn nicht zu bauen, nur dass sie die existierenden Routen auch so stiefmütterlich behandeln macht mich einfach traurig.
Nun es geht mir an anderen Orten genau so, wenn ich die Gegebebheiten nicht so gut kenne fahre ich sowas auch nur wenn es offiziell offen ist.
Den meisten ist das hingegen schnuppe und sie fahren einfach irgendwo. Diese Winter ist bis zum 20.3.
( seither bin ich leider ausser Gefecht ) kein einziger von Stütze 1 der Hohtällibahn gerade runter zu mir. Da kommen sonst manchmal über 100 am Tag, wird also kaum gut sein wenn es keiner probiert.
Ich stelle ja gar nicht in Frage, dass es dieses Jahr den Großteil des Winters (zumindest bis zu den letzten größeren Schneefällen) einfach viel zu wenig Schnee für die Routen hatte und somit eine Öffnung einfach nicht möglich war. Das hat man ja auch in den anderen Gebieten wie den 4V gesehen, wo bestimmte Routen trotz sonst grenzwertiger Öffnung einfach geschlossen waren und dort fahre ich mangels Kenntnis der Bedingungen dann auch nicht. Nur gerade wenn ich an letztes Jahr denke öffnet Zermatt im Vergleich zu früher einfach sehr zögerlich, selbst wenn die Bedingungen es hergeben. Denn da war ich z.B. bei weitem nicht alleine auf der wie üblich ausgefahrenen Mittelritz (bei LWS 1 und gutem Blick von der PB auf den Zustand, sonst lass ich es auch bleiben). Wie es aktuell aussieht kann ich schlecht einschätzen, vielleicht ist es gerechtfertig die Routen bis auf Garten geschlossen zu halten, vielleicht auch nicht.
Vielleicht wird es auch nächsten Winter wieder besser, hat genug Schnee, alles Sinnvolle wird geöffnet und ich kann das Problem für ein paar Jahre wieder verdrängen Die Tendenz der letzten Jahre lässt mich einfach daran zweifeln und ich kann leider genug Argumente aus Sicht des Managements finden, die gegen eine offensive Öffnung der Routen und der Rote Nase PB sowie generell Investitionen in diesen Bereich sprechen. Ich denke dabei eben auch an verschiedenen Einschränkungen der letzten Jahre, wie z.B. der Wegfall der 8 Uhr GGB, kein morgendlicher Betrieb der PB Furi-TS und die etwas weiter in Februar/März verschobenen Verlängerung der Öffnungszeiten am Nachmittag, die ganz klar für eine gewisse Kostenoptimierung sprechen. Ich finde die Entwicklung einfach nur schade, da Zermatt (mit etwas Cervinia ) noch immer mein Lieblingsgebiet ist. Eventuell werde ich auch in ein paar Jahren unerwartet positiv von einem Bahn-Neubau überrascht...
Weiß eigentlich jemand wieso die Piste 69 und 55 schon seit Jahren nicht mehr geöffnet werden? Gerade die 55 würde Hirli eine attraktivere Rückfahrt geben.
Zur 55 kann ich nix sagen. Bin die noch nie gefahren. War immer zu. Gab glaub ich einen kuzen Seillift, um von der 69 rauf nach Hirli zu gelangen.
Die Piste 69 "Matterhorn" führt über den Gletscher, der dort Spalten aufweist. Es braucht sehr viel Schnee um die Spalten verfüllen zu können.
Die 55 ist/war wirklich eine angenehme Art von Hirli/Hörnli auf Furgg zu kommen.
Der obere Teil entlang des Seilliftes (den ich wiederum nicht offen kenne) ist unspektakulär. Nach Kurve mit etwas Schieben dann Mündung in den unteren Teil der 69 (Matterhornpiste).
Denke das die 69 und 55 an dieser Stelle beide das Problem des Baches haben, der dort an dieser recht engen Stelle ebenso noch durch will (gut auf der 2. Karte von relax zu erkennen).
Auch mit ausreichend Schnee ist dort immer eine kleine "Stufe" wahrnehmbar. Zum präparieren mit Bully wahrscheinlich zu eng oder aufwändig.
Ich glaube eine Beschneiuung hat es dort auch noch nicht.
Kurz nachdem die beiden Pisten 55 und 69 zusammenkommen gibt es ein Steilstück (mir als "Wasserfall" geläufig - keine Ahnung, ob das zutrifft,nach den Karten von Relax läuft jedenfalls ein Bach dort), wo wohl auch nicht immer genug Schnee liegt.
Ich bilde mir ein, die 69 in 2018 oder 2019 noch gefahren zu sein.
Ich sehe gerade, MrPlow hat das gleiche Problem thematisiert. Ich lasse jetzt aber doch stehen.
MrPlow hat geschrieben: 17.04.2023 - 10:55
Die 55 ist/war wirklich eine angenehme Art von Hirli/Hörnli auf Furgg zu kommen.
Der obere Teil entlang des Seilliftes (den ich wiederum nicht offen kenne) ist unspektakulär. Nach Kurve mit etwas Schieben dann Mündung in den unteren Teil der 69 (Matterhornpiste).
Denke das die 69 und 55 an dieser Stelle beide das Problem des Baches haben, der dort an dieser recht engen Stelle ebenso noch durch will (gut auf der 2. Karte von relax zu erkennen).
Auch mit ausreichend Schnee ist dort immer eine kleine "Stufe" wahrnehmbar. Zum präparieren mit Bully wahrscheinlich zu eng oder aufwändig.
Ich glaube eine Beschneiuung hat es dort auch noch nicht.
Sehe ich genauso, ich finde die Rückfahrt über die rote Talabfahrt oder Aroleid, vorsichtig ausgedrückt, etwas suboptimal
Bei der 55 hatte ich früher schon das Gefühl, dass die Öffnung auf die Schneelage ankam. Ob sich da mit oder nach Corona etwas grundlegend an der Öffnungspolitik geändert hat, weiß ich nicht.
Einfacher wars natürlich auf dem Weg nach Furgg zu kommen aber ich finde den Weg via Aroleid nicht schlimm. Man ist meist allein und hat gute Bedingungen.
Ich habe die 55 als nicht sehr attraktive Piste im Kopf. Oder täuscht da meine Erinnerung?
Ja, die Rückkehr via Aroleid ist nicht verkehrt. Natürlich ist die 56 nichts besonderes, aber vorher fährt man ja noch die 53, die macht Spass. Und danach die 57 ein, zwei Mal zu machen, wenn man grad da ist, ist eh lässsig.
Insofern fehlt mir die 55 eigentlich nicht wirklich.
Als Piste ist die 55 m.E. uninteressant. Landschaftlich vielleicht noch reizvoll weil man unterhalb des Matterhorns vorbeifährt aber nicht vergleichbar mit der Matterhornpiste selbst. Von daher finde ich hier einen möglichen "Leistungsabbau" verschmerzbar
eMGee hat geschrieben: 18.04.2023 - 10:23
Als Piste ist die 55 m.E. uninteressant.
Es war halt eine Verbindung aus dem Schwarzsee-/Hirligebiet nach Furgg/Garten auf Skiern. Ich bin die in zig Zermattjahren ein- oder zweimal gefahren. Würde sie daher auch nicht vermissen.
Wenn ich mir aktuell den Anstieg zur Gandegg Hütte anschaue, wird mir ja schon fast schlecht, Wahnsinn was diesen Sommer alles geschmolzen ist. Auch auf den Weg zum trockenen Steg muss jeder schieben, da aus dem einfach Anstieg jetzt ein Doppel-Hügel geworden ist. Furgsattel braucht bald neue Stützen, die ersten 3 stehen ja wirklich nur noch in zusammengeschobene Haufen, um die herum schon Steine rausschauen
Oder man setzt die Stützen tiefer indem man die aufgeschobenen Haufen platt macht. Dann wäre aber ggfs. ein neues längeres Seil notwendig. Oder stehen die Haufen unter den Stützen schon auf festen Grund/Fels?
Bei der alten KSB mit der Mittelstation dort in der Nähe hatte man früher am Ende der Betriebszeit das Problem, dass der Bodenabstand vor der Bergstation zu groß wurde, weil der Gletscher dort immer weiter zurück gegangen ist und der Fels auf dem die Bergstation stand fix war. So groß ist der Bodenabstand aber vermutlich noch nicht bei der Furgsattel KSB?
Wenn das Seil dann zu kurz ist, könnte man ja auch den Felshügel davor etwas "abtragen", dann wird das wieder kompensiert, und der hohe Bodenabstand davor gleich dazu noch reduziert. Solls ja schon in anderen Ländern gegeben haben...
Und man könnte auch gleich die Verlängerung vom Theodul-Sessel wieder aufstellen....
Spass beiseite, ich hoffe mal, dass diese ganzen Anpassungen beim Furggsattel und im Gandeggbereich nicht so viel Geld verschlingen, dass die anderen Projekte Garten, Stockhorn und co. sich noch mehr verschieben.