Dede hat geschrieben: 15.09.2021 - 15:40
Positiv: Es fällt das Kanonenrohr weg. Fand ich immer ein ziemlich nervigen Ziehweg und man müsste direkt auf die Skiroute kommen. Ich hoffe das diese erhalten bleibt und nicht zu einer Piste ausgebaut wird.
Ich finde das Kanonenrohr immer witzig zu fahren. Durch die schwarze Kennzeichnung hat es auch bestimmt so einige abgehalten in den Bereich rüber zu queren und ich habe es eigentlich immer recht leer erlebt.
Auf das Gewusel am Ausstieg bei Vollauslastung bin ich gespannt. Ich glaube das gibt nix Gescheites und einen ziemlichen Tragödienflaschenhals.
Das war der Vorteil am Standort der alten BS: Die Leute haben sich sofort auf die verschiedensten Pisten verteilt.
Die neue Rotmoosbahn ist eine echte Aufwertung! Zum einen natürlich besserer Komfort und höhere Förderleistung, zum anderen ist der neue Standort der Bergstation tatsächlich besser. Mit einer optimal geneigten blauen Abfahrt kommt jeder in wenigen Sekunden zur alten Bergstation und wer offpiste fährt hat an der neuen Station einen deutlich besseren Ausgangspunkt.
Talstation
Fast gesamte Trasse
Trasse durch Wald
Trasse mittlerer Bereich
Blick zur alten Bergstation
Trasse auf bisher unerschlossenenem Geleände
Einfahrt Bergstation
In der Bergstation
Bergstation von außen
Einfahrt Stützen
Die neue Piste geht ohne Anschieben aber auch jeder Anfänger kommt problemlos runter. Sollte problemlos die volle Seilbahn Kapazität aushalten.
Die alte Bergstation mit Blick zur neuen Bergstation im Hintergrund. Die Seilbahntechnik ist noch vorhanden.
..zum Winter 2024 ...geplant... Rodelbahn zu verbreitern, teilweise neu zu verlegen...zu beleuchten. ...Standortfrage eines Zubringers...Zugang mit bis zu zwölf Bussen an einem Tag nicht...zeitgemäß... gemeinsam mit den Grundeigentümern...realistische Varianten abzuklopfen...
Aber dennoch ist das das einzige dynamische Preissystem, dass ich noch akzeptiere.
Man nimmt die Maximalpreise als allgemeinen Preis an und sehr häufig gibt es Preisabschläge (bis zu 30%). Somit kann es nicht teurer werden aber oft günstiger und die 20% Preisaufschlag sind nur bezogen auf die Höchstpreise relevant.
Wenn man 4 Tage vorher bucht gibt es immer niedrigere Preise als den Maximalpreis. Somit ist das Preissystem vor allem für Urlauber mit fest im Voraus gebuchten Unterkünften und Aufenthalten vorteilhaft aber eher weniger für den spontanreisenden Tagesgast.
Zuletzt geändert von Mt. Cervino am 15.09.2023 - 12:19, insgesamt 1-mal geändert.
Der Tagesgast der Spontan bei schönem Wetter an Spitzen Tagen kommt ist halt auch der, von dem man vor Ort am wenigsten hat. Der lässt kein Geld für Übernachtungen oder Abendessen da, die Hütten haben an den Tagen eh genug zu tun und man vergrault vielleicht noch Wochengäste mit längeren Wartezeiten. Also irgendwie ist das schon nachvollziehbar, wenn man von denen am meisten nimmt.
Wie kann man so eine Preiserhöhung gutheißen? Außerdem interessiert es doch die Bergbahn nicht, ob du Geld in einem Hotel lässt. Tagesgäste bringen dennoch die, pro Tag betrachtet, größten Einnahmen.
be4ski hat geschrieben: 15.09.2023 - 15:59
Wie kann man so eine Preiserhöhung gutheißen? Außerdem interessiert es doch die Bergbahn nicht, ob du Geld in einem Hotel lässt. Tagesgäste bringen dennoch die, pro Tag betrachtet, größten Einnahmen.
Was hier (deinerseits) völlig unerwähnt blieb, ist die Einordnung des alten Tageskartenpreises im österreichischen Vergleich. 47€ Tageskarte für dieses Skigebiet war das wohl beste Preis/Leistungsverhältnis in ganz Österreich.
Sich nur beschweren ist halt im Alpinforum nicht. Wenn wir schon hier im Infra Topic über Preise reden, suchen wir nach Gründen weshalb die BB dies getan haben. Das Preiserhöhungen für den Kunden nicht schön sind, ist quasi Trival. Darüber brauchen wir nicht diskutieren.
Geb ich dir recht. Der Preis war einmalig. Aber offensichtlich ausreichend für schwarze Zahlen über Jahre hinweg. Es kann keine Begründung (außer Profitgier) geben warum innerhalb eines Jahres die Preise um 21% steigen müssen, um den Gewinn konstant zu halten.
Seilbahnjunkie hat geschrieben: 15.09.2023 - 11:49
Der Tagesgast der Spontan bei schönem Wetter an Spitzen Tagen kommt ist halt auch der, von dem man vor Ort am wenigsten hat. Der lässt kein Geld für Übernachtungen oder Abendessen da, die Hütten haben an den Tagen eh genug zu tun und man vergrault vielleicht noch Wochengäste mit längeren Wartezeiten. Also irgendwie ist das schon nachvollziehbar, wenn man von denen am meisten nimmt.
Nicht zu vergessen es gibt noch etwas wo man beim Tagesgasten am wenigsten von hat, nämlich Aufwand.
Er nimmt außer der Straße die nicht zum Skigebiet gehört, dem Lift und der Piste nichts in Anspruch. Insbesondere auch keinen kostenlosen Skibus oder sonstiges. Dazu lässt er wohl ziemlich sicher Geld im Restaurant liegen, während von den Urlaubern wohl nicht alle 7 Tage am Stück jeden Mittag im Skigebiet selbst essen, sonder eher mal im Ort. Davon hat aber das Skigebiet nichts. Nimmt man das ganze Resort zusammen, bringt der Urlauber wohl mehr. Rein aufs Skigebiet bezogen, verdient man sich an Tagesgästen wohl ne goldene Nase. Immerhin kosten Tageskarten schnell 30% mehr als ein 10 Tagespass. Wenn das Skigebiet jeden Tag mit reinen Tagesgästen voll ausgelastet ist, ist das wohl der beste verdienst den man haben kann. Die Pisten richtet man eh nur einmal am Tag, unabhängig davon wie stark sie beansprucht werden.
Jetzt schaust du dir mal an wem die Bergbahnen Hochzeiger gehören, und dann denk nochmal über deine Argumente nach: FirmenABC
Der Tagesgast sorgt im Schnitt für den meisten Autoverkehr und benötigt die meisten Parkplätze. Er verpestet das Tal auch am meisten mit seinen Abgasen, denn mit dem E-Auto kommen die wenigsten (vom ÖV fang ich gar nicht erst an). Der Verkehr ist der Hauptgrund für die sinkende Tourismusgesinnung in Tirol, die Einheimischen haben einfach keinen Bock mehr auf Dauerstau (dass sie kräftig selbst dazu beitragen ignorieren sie natürlich).
Seilbahnjunkie hat geschrieben: 16.09.2023 - 10:37
Jetzt schaust du dir mal an wem die Bergbahnen Hochzeiger gehören, und dann denk nochmal über deine Argumente nach: FirmenABC
Der Tagesgast sorgt im Schnitt für den meisten Autoverkehr und benötigt die meisten Parkplätze. Er verpestet das Tal auch am meisten mit seinen Abgasen, denn mit dem E-Auto kommen die wenigsten (vom ÖV fang ich gar nicht erst an). Der Verkehr ist der Hauptgrund für die sinkende Tourismusgesinnung in Tirol, die Einheimischen haben einfach keinen Bock mehr auf Dauerstau (dass sie kräftig selbst dazu beitragen ignorieren sie natürlich).
Da hast du vielleicht recht, aber das gilt natürlich auch für alle Saison- bzw. TSC kartenbesitzer, die fahren auch grossteils mit eigenen PKW an. Und noch was... sag mir bitte was passiert wenn in ein Skigebiet die Tagesgäste total ausbleiben. Ich glaub nicht das irgend einer dann noch überleben kann ohne die Preise nochmal massiv zu erhöhen.
Um das beurteilen zu können müsste man die gesamten Finanzstrukturen der Bergbahnen kennen.
Es geht aber gar nicht darum, dass keine Tagesgäste mehr kommen, es geht darum, ob man die an den Tagen an denen eh schon voll ist auch noch zu den gleichen Preisen fahren lässt wie an einem nebeligen Samstag bei - 15 °C Mitte Jänner.
Seilbahnjunkie hat geschrieben: 16.09.2023 - 10:37
Jetzt schaust du dir mal an wem die Bergbahnen Hochzeiger gehören, und dann denk nochmal über deine Argumente nach: FirmenABC
Der Tagesgast sorgt im Schnitt für den meisten Autoverkehr und benötigt die meisten Parkplätze. Er verpestet das Tal auch am meisten mit seinen Abgasen, denn mit dem E-Auto kommen die wenigsten (vom ÖV fang ich gar nicht erst an). Der Verkehr ist der Hauptgrund für die sinkende Tourismusgesinnung in Tirol, die Einheimischen haben einfach keinen Bock mehr auf Dauerstau (dass sie kräftig selbst dazu beitragen ignorieren sie natürlich).
Die Bergbahnen Hochzeiger gehören also auch zu 75% einem Sport/Tourismus Unternehmen, das mit den Straßen nichts zu tun hat. An vielen andere Orten sind es 100%, der Zusammenhang zwischen Straßen, oder auch Schiene und den Resorts ist an den meisten Orten gar nicht gegeben.
Wenn die Wortwahl "verpesten" lautet, ist auch schon viel über deine Einstellung gesagt.
Die Parkplatzkosten an den meisten Stellen werden massiv übertrieben. Oftmals sind es sogar nur Kiesplätze, an denen die letzten 10 Jahre nichts gerichtet wurde, die bringen aber bequem mal 1000€ jeden Tag ein. Dafür sind ein paar LKW voll Kies alle paar Jahre mehr als drin. Nicht umsonst war es bis vor kurzem vielerorts noch möglich die Parkplätzkosten (die ja jetzt offenbar so unnormal hoch sind) mit in den Skipass zu integrieren, hier wird der Kund einfach mal wieder für dumm gehalten.
Dass wir nicht bei allem was wir tun immer für alles mitbezahlen ist denke ich klar. Das ist aber nie so. Der Wanderer im Sommer kommt in großer Zahl nur einen Tag und lässt oft gar nichts da. Wer irgendwo hin in eine Therme etc. geht zahlt auch nicht für die Straße oder die Schiene mit. Umgekehrt zahle ich auch für den Bau von Radwegen mit, obwohl ich sie nicht nutze oder ich zahle für die Schiene mit obwohl ich sie nahezu nie nutze. Läuft nunmal alles über Steuergelder, auch beim Auto bei dem wiederum andere Nichtnutzer trotzdem mitbezahlen. Das ist ein Geben und Nehmen, leider versteht das heute kaum mehr einer. 25% der Bergbahnen gehört der Gemeinde, mehr als 25% hätten wohl keinen Job mehr wenn die Gäste nicht kämen.
Seilbahnjunkie hat geschrieben: 19.09.2023 - 21:46
Von welchen 75 % sprichst du?
Parkgebühren sollen nicht die Parkplätze finanzieren, die sollen einen Lenkungseffekt haben, genau wie die gratis Skibusse.
Das würde ich differenzierter betrachten.
Lenkungsfuntion sicherlich in einigen Gebieten wie bspw. GAP - aber die Mehrheit der Bereiber ist wohl eher der Auffassung, dass die Leute es möglichst bequem wollen und daher eh mit dem Auto kommen - also warum nicht noch zusätzlich abgreifen was geht!
Das Thema Zubringerbahn ab der Talsohle ist weiterhin aktuell. Es wurde extra ein Ausschuss Zubringer Hochzeiger gegründet, der alle möglichen Varianten unter Einbeziehung der Bevölkerung prüfen wird. Es beginnt mit der Variante Straßensanierung bis hin zum Seilbahnprojekt als Mobilitätslösung. Die idealste Lösung wird von den BB favorisiert und wäre eine Bahn von der Talsohle mit Zwischenstation in Jerzens-Dorf und dann weiter hinauf zur Liß. Die Straße nach Liss ist ja weiterhin nicht massentauglich. Die vor Jahren getätigten Grundankäufe (ca. 2 ha) beim Fischteich an der Talsohle, die für das damalige Projekt „Dorfbahn“ vorgesehen waren, haben weiterhin Bestand und sollen auch Teil der Überlegungen sein. Eine Entscheidung soll in den nächsten zwei Jahren getroffen werden.
Hallo,
was ist die leichteste Abfahrt beim Hochzeiger? Nach der neuen Hochzeigerbahn 2.5. kommt ein Steilstück, das für Anfänger zu schwer ist. Wie ist das mit dem alten Doppelsessellift? Ist dort eine flachere Abfahrt möglich?
Hochzeigerbahn und dann blauen Pisten benutzen oder noch besser grüne Schilder mit easy way. Ich kann mich nicht erinnern am Steilstück. Anderen Pisten mir kommen Steiler wie die grüne oder haupt blaue. Bei Mittelstation ist noch kleine Hahntennenlift.
Hilde hat geschrieben: 26.03.2024 - 20:59
Hallo,
was ist die leichteste Abfahrt beim Hochzeiger? Nach der neuen Hochzeigerbahn 2.5. kommt ein Steilstück, das für Anfänger zu schwer ist. Wie ist das mit dem alten Doppelsessellift? Ist dort eine flachere Abfahrt möglich?
Bericht über die erfolgreiche Entwicklung im Sommer am Hochzeiger und ein paar Sätze zur geplanten Zubringerbahn ab der Talsohle:
- 2014 hatte man 33.000 Besucher und zuletzt 78.000, das sind + 138% im Sommer
- Maßgeblich durch den Ausbau der Sommerattraktionen, mittlerweile haben drei Bahnen Sommerbetrieb
- So kann man nun auch von einer Bergstation zur anderen wandern
- Zentrales Angebot sei der Zirbenpark, erweitert um eine XXL-Kugelbahn
- Mountainbiker steht der 11,5km lange und auf 2500m Höhe startende Steinbock-Trail zur Verfügung
- Die "Zirbencartstrecke" wurde zur neuen 8er Sesselbahn verlegt
- In Summe hat man in den letzten Jahren 22 Mio. Euro in den Ausbau investiert
- 2025 tagen die Sommerbahnen am Hochzeiger, dies stuft man als Wertschätzung für die Entwicklung am Hochzeiger ein
- Dann waren die letzten Jahr sehr schwer, neben Energie und Zinsen seien besonders die HR-Kosten von 2,5 auf 4 Mio. Euro gestiegen
- Im Winter habe man das Niveau von vor Corona wieder erreicht
- In zwei bis drei Jahren möchte man den finanziellen Turn-around schaffen, dann laufen die Kredite für Hochzeiger 2.5 und Beschneiung aus
- Bei der Zubringerbahn ist man im Austausch mit der Gemeinde
- Zwischenstation in Jerzens
- Knackpunkt sind noch ausstehende Zustimmungen von Grundeigentümern
- Gemeinde Jerzes bekennt sich zum Bau der Dorfbahn
- Fünf Bedingungen sind gestellt
1. Vor der Veröffentlichung eines konkreten Projekts“ das Einverständnis mit allen betroffenen Grundeigentümern einzuholen. Auch mit den Hauseigentümern „im Umkreis von 50 Metern
2. Bahn muss zur Verkehrberuhigung beitragen
3. Positive, touristische Entwicklung im Dorfkern sei sicherzustellen
4. Keine Einbeziehung eines Investors oder eine eventuelle Tochterfirma
5. Die Bevölkerung sei einzubeziehen und zu informieren
- Niederhofer Wiese für eine mögliche Talstation ist ja bereits durch die Gemeinde angekauft. Der Kredit ist endfällig in 2028.
- Hochzeiger Bergbahnen erhalten nun eine Frist „bis Ende 2026, um das Grundstück zu kaufen. Kosten 800.000 €