Das hast du wirklich gut kaschiert!
Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
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OnlineGIFWilli59
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Re: Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
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Re: Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
also die Test ab 60. halte ich fuer mehr als sinnvoll, wobei da der Sehtest eher eine untergeordnete Rolle spielt. der psychologische Test ob der Mensch noch in der Lage ist mit den aktuellen Regeln des Strassenverkehrs klar zu kommen oder zu sehr in alten Mustern verhaftet ist - das war früher anders - ich habe hier Recht, was will den der Radfahrer hier.... - erscheint mir wichtiger und angebracht. Ich vermute in Freiburg koennte man da locker die Hälfte der UE60 Autofahrer aussortieren. Also alle in allem eine gute Initiative.
Ach ja, die Kosten... hier finde ich, genauso wie der Fuehrerschein als solches ist das ein Privatvergnügen und sollte von den Ärzten - im wesentlichen also von Psychologen - dann auch zu Privatsätzen abgerechnet werden.
Ach ja, die Kosten... hier finde ich, genauso wie der Fuehrerschein als solches ist das ein Privatvergnügen und sollte von den Ärzten - im wesentlichen also von Psychologen - dann auch zu Privatsätzen abgerechnet werden.
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Re: Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
Tja wir sind alle schneller 60 als man denkt...und wenn wie von Dir angeführt sogar psychologische Tests eine Rolle spielen sollen ... da sollte man mal ebensolche Fachärzte zur Validität ebendieser Tests...fragen.albe-fr hat geschrieben: 21.09.2023 - 20:35 also die Test ab 60. halte ich fuer mehr als sinnvoll, wobei da der Sehtest eher eine untergeordnete Rolle spielt. der psychologische Test ob der Mensch noch in der Lage ist mit den aktuellen Regeln des Strassenverkehrs klar zu kommen oder zu sehr in alten Mustern verhaftet ist....
Zu zuguterletzt führ ich in Deinem Interesse das Glashaus an in dem man dann, insbesondere bei dieser Eignung, sitzt....
Könnte ja sein die fragen ganz nebenbei mal zur Fahrtdauer auf der leeren A5 von Mannheim nach Freiburg oder so....
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Reginleif
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Re: Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
Tja, wenn kein Emoji dahinter ist wird man heute offenbar nicht mehr verstanden.
Mit dem
Ganz davon ab was soll ein solcher Kommentar/Ausruf, der mich jetzt unterschwellig als dumm bezeichnet, bezwecken?
Das was ich geschrieben habe, habe ich ziemlich ernst gemeint, darum ließt es sich tatsächlich so, als hätte ich das nicht gecheckt. Das muss ich zugeben, aber mir war es eben gar kein Anliegen das jetzt so ins Ironische zu ziehen. Man kann auch auf Satire ernst antworten, darum gings mir, mich hat das auf einen Gedanken gebracht.
Es ist ja tatsächlich Teil der Debatte, dass es eben gar nicht der Fall ist dass ältere Leute grundsätzlich mehr Unfälle bauen und eben tatsächlich junge unerfahrene Fahrer eine Gefahrenquelle sind. Hier irgendwie mit pauschalen Maßnahmen/Tests zu kommen finde ich einfach nur Gängelung und Geldmacherei, egal von welcher Altersgruppe wir sprechen.
Was ich immer wieder betone ist dass wir viel mehr ganz normale Verkehrskontrollen brauchen, einfach um alkoholisierte Fahrer, Handy telefonierer etc. konsequent aus dem Verkehr zu ziehen. Auch wenns um getunte Fahrzeuge, zu laute Motorräder etc. geht. Bei uns werden ständig nur Vorschriften eingeführt und verschärft unter denen der ehrliche, anständige Mensch immer mehr leidet. Denen die sich nicht an die Regeln halten, passiert aber doch nichts. Es ist egal ob telefonieren am Steuer 100€ oder 1000€ kostet, wenn man eh nie kontrolliert wird.
Ich musste in 300.000km ein mal meinen Führerschein zeigen, meine Mutter musste ihren zuletzt vor 20 Jahren zeigen... das kanns nicht sein. Da werden wir sicher nicht allein mit sein und wenn ich überlege wieviele wohl täglich "unvernünftig" im Straßenverkehr unterwegs sind und die werden alle nicht entdeckt und sind wohl die größere potenzielle Gefahrenquelle. Die entdeckt man wohl meist erst wenn sie in einen Unfall verwickelt sind.
Hier würden mehr Kontrollen wirklich für mehr Sicherheit sorgen und wer sich nichts zu Schulden kommen lässt, wird ja auch nicht irgendwie mehr belastet.
Die Vorschläge die da von den Grünen kommen bewirken an der von ihnen genannten Sicherheit gar nichts bis kaum was, sie sollen nur alles komplizierter und unattraktiver machen.
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Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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j-d-s
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Re: Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
Nun, bspw. sowas wie die Normung von Bauteilen, Maschinen, elektrischen und Computersystemen, das Recht auf Gleichbehandlung, der Bau von Infrastruktureinrichtungen europaweiter Bedeutung (bspw. Pipelines, Fernstraßen, Eisenbahnen).valdebagnes hat geschrieben: 21.09.2023 - 12:52welche Regelungen wären denn deiner Meinung nach unumgänglich?j-d-s hat geschrieben: 21.09.2023 - 00:15 Der Kern des Problems ist doch, dass die EU überhaupt solche Regelungen treffen kann.
Die EU muss vollumfänglich dem Subsidiaritätsprinzip unterstehen, das heißt, dass die EU ausschließlich solche Regelungen treffen kann, bei denen es absolut unumgänglich ist, dass sie EU-weit einheitlich geregelt werden. Alle anderen Entscheidungen müssen an die Mitgliedsstaaten zurückgegeben werden, weil demokratische Teilhabe immer voraussetzt, dass die Regelungen auf der kleinstmöglichen sinnvollen Ebene getroffen werden, denn nur so ist Bürgernähe möglich und die Abläufe verständlich, Diskussionen möglich.
Ein weiterer zentraler Punkt sind die vier Grundfreiheiten der EU, nämlich Dienstleistungsverkehrsfreiheit, Warenverkehrsfreiheit, Kapitalverkehrsfreiheit, Personenfreizügigkeit, ferner die Durchsetzung des Schengener Abkommens auch gegen illegale Grenzkontrollen innerhalb des Schengenraumes mit vorgeschobenen oder nicht verhältnismäßigen Gründen. Im Zusammenhang hiermit die Durchsetzung des vorgeschriebenen Schutzes der Schengen-Außengrenzen sowie des Dublin-Systems.
Das kann man wie ich erwähnt auch mit einem Führerschein von Nicht-EU-Ländern, wobei ich ehrlicherweise sagen muss, dass selbst wenn man nur dank der EU Führerscheine aus anderen Ländern umschreiben lassen könnte, das ganz sicher ein zu geringer Vorteil ist (betrifft zu wenige Leute) um den Entzug des Führerscheins bzw. Zwangsuntersuchungen ab einem bestimmten Alter (betrifft jeden).Warum hat man das Glück seinen Führerschein in EU Ländern fü wenig Geld machen zu können in denen noch nicht mal eine Mindestanzahl von Fahrstunden vorgeschrieben ist und kann dann in einem anderen EU Land in dem man arbeitet und sich dauerhaft aufhält am Straßenverkehr teilnehmen?
Und wärs besser, wenn das die EU in Brüssel oder der Bundestag in Berlin festlegen würde? Dann hängt es noch immer davon ab, wo man wohnt.Ach ja? und warum moniert man sich dann darüber, das bsp. ein genehmigungsfreier Zaun zum Nachbarn bsp. in RLP nur 1,2m in Sachsen-Anhalt aber 2m hoch ein darf? (hab das Thema gerade) und Sinn oder Unsinn nur davon abhängen wo man wohnt?j-d-s hat geschrieben: 21.09.2023 - 00:15 Niemand würde fordern, dass der Bundestag entscheiden sollte, auf welchem Grundstück Schulen und Kindergärten zu stehen haben.
Es geht dabei um das Demokratieprinzip: Wieso sollten Politiker und Wähler aus Portugal mitbestimmen, wie hoch Zäune in D sein dürfen, oder solche aus Schleswig-Holstein, wie hoch sie im Saarland sein dürfen? Das betrifft sie in keinster Weise, es hat auch niemand einen Vorteil davon, wenn die EU die Richtlinie zur Maximalzaunhöhe erlässt.
Ich persönlich würde nichtmal ausschließen, dass hier regionale Unterschiede bestehen. Vielleicht sind in Sachsen-Anhalt andere Zäune üblich als in Rheinland-Pfalz (die Sachsen-Anhalter könnten ja auch niedrigere Zäune bauen, wenn sie ihnen lieber wären).
Generell ist Mobilität/Freiheit vs. Sicherheit immer eine Abwägung. Bspw. könnte man ja kurzerhand vorschreiben, dass jedes Auto einen Atemalkoholtestautomaten haben muss, sonst startet der Motor nicht, also jeder immer vor jeder Fahrt pusten muss. Das würde die Sicherheit definitiv erhöhen, vor allem wenn dann noch eine Gesichtserkennung kontrolliert, dass nicht der Beifahrer das pusten übernimmt.GIFWilli59 hat geschrieben: 21.09.2023 - 13:40Naja, die Mobilität der alten Menschen ist eben wichtiger als die Sicherheit aller anderen Verkehrsteilnehmer. Ist doch (jds-) logisch, oder?L&S hat geschrieben: 21.09.2023 - 13:18 Was ist daran nicht in Ordnung, wenn man von Personengruppen, von denen eine besondere Gefährdung ausgeht, verlangt, dass sie sich regelmäßig auf ihre Verkehrstauglichkeit zu prüfen lassen?
Bei alten Menschen ist aus den genannten Gründen aufgrund der massiven Einschränkungen, welche diese erleiden müssten, wenn sie nichteinmal mehr zum Einkaufen fahren dürfen (v.a. weil die alt sind und daher auch nicht Einkäufe weit tragen können, zu Fuß oder per Rad nicht weit kommen mangels Fitness usw.), offensichtlich ein solch krasses Missverhältnis, dass hier die Sicherheit zurücktreten muss.
Absolute Sicherheit gibt es nämlich nie und wer die Sicherheit immer weiter erhöhen will unter Reduktion der Freiheit, der wird am Ende in einem unfreiheitlichen Land aufwachen, wo es allen schlechter geht. Nicht zuletzt, weil jeder irgendwann mal 70 wird...
Im konkreten Fall kommt noch dazu, dass es auch keinen Sachgrund gibt. Alte Menschen verursachen sogar weniger Unfälle als der Durchschnitt.
Dann dennoch diesen Menschen zusätzliche Bürden aufzuerlegen, alleine aufgrund des Alters, ist Diskriminierung, weil eine objektive Begründung nicht vorhanden ist. Die allgemeinen Vorschriften bzgl. der Überprüfung von Fahrtüchtigkeit bleiben ja bestehen, dass bspw. eben wenn die Behörden einen konkreten Grund zum Zweifel haben, eine Überprüfung anordnen können. Das geschieht regelmäßig aus vielen möglichen, aber eben begründeten, Einzelfällen, wie wenn jemand von der Polizei wegen Fahrens unter Alkohol- oder Drogeneinfluss erwischt wird, die Polizei wegen eines Unfalls gerufen wird wo ein Senior offenbar nicht schnell genug reagieren konnte oder Gas und Bremse verwechselt hat. Aber eben ein bestimmter Senior, bei dem etwas konkret vorfällt, nicht alle unter Generalverdacht.
Generalverdacht aufgrund des Alters ist eben wie erwähnt statistisch sogar widerlegt und deshalb Diskriminierung, noch dazu von Leuten die besonders auf das Auto angewiesen sind.
- icedtea
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Re: Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
Ich schüttele ja oft den Kopf bei j-d-s Posts, aber da ist schon einiges dabei, was ich so unterschreiben kann
Wo ich schon war:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993
), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020), Hundseck (2021), Winterberg (2021), Arosa-Lenzerheide (2022), St. Moritz (2022), Ortisei, Seiser Alm und Sella Ronda (2023)
Als nächstes:
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Re: Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
Huhu es geht ausschliesslich ums Geld verdienen, lasst doch dem Prüf- und Messorganisationen Ihr Umsatzplus und den Abgeordneten ihre Nebeneinkommenssteigerungen, seid sozial.
Nichts geht gegen Scheingenauigkeit und Scheinsicherheit.
Alles ist Illusion.
Auf Wiedersehen in der Matrix.
Neo
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Das Subsidiaritätsprinzip wurde mittlerweile ad absurdum geführt
Zum von jds erwähnten Subsidiaritätsprinzip vielleicht eine gute Erläuterung:
https://eur-lex.europa.eu/DE/legal-cont ... arity.html
In der Tat war das Subsidiaritätsprinzip ehemals ein gewichtiges Argument für die Bevölkerung, einem EU-Beitritt positiv gegenüberzustehen: Nur jene Entscheidungen, die nicht sinnvoller auf einer niedrigeren Ebene getroffenen werden können, sollen auf einer höheren Ebene vereinbart werden. Und zwar dann, wenn sich dadurch ein markanter Mehrwert für alle ergibt.
Allerdings ist das Ausloten, und erst recht das Festlegen, der Grenzen zur tauglichen Bestimmung der Zuständigkeiten vielfach eine schwammige Angelegenheit: In der Tat ist das unvermeidbar vom eigenen Weltbild und der eigenen Interessen abhängig:
Soll das Individuum entscheiden, oder die örtliche Gemeinde? Das Bundesland? Der Staat? Die EU? Die WTO? Die UN?
Meiner subjektiven Beobachtung nach werden heute ziemlich ungeniert Interessen durchgesetzt, die dazu führen, dass nahezu alles auf EU-Ebene festzulegen ist. Weil es derart argumentiert wird, und sich geschickt verpacken lässt („Ihre Sicherheit“, „Dekarboniserung“, „Kohäsion“, ...).
So wurde bspw. die Trinkwassergesetzgebung mittlerweile zur EU Angelegenheit erhoben, obwohl schwer argumenteierbar ist, wie Leitungswasser willkürlich von Palermo nach Bonn fließen könnte.
Das tatsächliche oder "interne" Argument ist hier jedoch, dass es Normen für Gerätehersteller und -Betreiber, inklusive Prüf- und Zertifizierungsinstitute, geben muss, dank derer ein grenzenloses Anbieten der Dienstleistung „Wasserqualität prüfen“ nicht nur gewinnorientiert möglich wird, sondern dies als Pflicht auch praktischerweise regelmäßig vorschreiben wird. Mehr Bingo geht nicht.
Anlass zu diesen Zeilen ist die erste gesetzlich neu vorgeschriebene und strikt(=teuer) nach Norm durchgeführte „Legionellenprüfung“ durch die Techem. Wird interessant, was der Scherz kosten wird. Nach Angaben des durchaus kompetent wirkenden Techem Mitarbeiters werden sie in etwa 10% aller Wohnanlagen "fündig" (Grenzwertüberschreitungen bzgl. Legionellenkonzentration im Warmwasser). In diesen Fällen folgt eine "Schwachstellenanalyse", sowie Empfehlungen zur Modifikation der Trinkwasseranlage im Haus (Chlor, UV-Anlage...). Viel Glück.
Das an und für sich weise Subsidiaritätsprinzip wurde damit ad absurdum geführt....
Dito bzgl. Führerschein: Es ist nicht nötig, einen Führerschein in einer x-beliebigen Fahrschule Land Z machen zu können. Aber das ist wohl Teil der „Dienstleistungsfreiheit“. Damit das nicht in endlosen Besch**** endet (was tw. bereits der Fall ist, insbes. nach verschuldetem Führerscheineinzug), muss das alles komplex auf EU-Ebene reguliert werden.
Die Anforderungen an eine Fahrschule in Palermo sind jedoch andere als an jene in Bonn: Der Kontext ist ein völlig anderer.
Normen werden zwar nicht von der EU selbst erarbeitet, wohl aber führt/moderiert sie (die Kommission bzw. deren Beamte) jene Arbeitssitzungen, die entsprechende Richtlinien (zB. „Seilbahnrichtlinie“) ausarbeiten. Sie bestimmt weitgehend auch, wer an diesen Prozessen teilnimmt. Das sollte ausgewogen sein, zB. Vertreter, die die Interessen der Industrie wahrnehmen, und solche, die Interessen von Verbraucher oder anderen Betroffenen pushen. Dazu kompetente Forschungseinrichtungen (Unis), Prüfinstitute, Versicherungsverbände usw. Es ist jedoch kein Ponyreiten, sondern je nach Sache ein sehr intensives Machtgeschiebe, um handfeste eigene Interessen gegen andere durchzusetzen.
Naturgemäß bekommt hier der „stärkere“ seine Agenden gut durchgesetzt, also jener, der mehr Einsatz zeigt und letztendlich Geld in die Hand nehmen kann. Denn, unter Umständen eröffnen sich große, neue Geschäftsfelder. Kann bspw. erreicht werden, dass Trinkwasser „zu ihrer Sicherheit“ quasi allerorts gechlort werden muss (vgl. USA), so ergeben sich daraus nicht nur für Hersteller und Betreiber derartiger Anlagen gute neue Einnahmemöglichkeiten, sondern auch für die Getränkeindustrie ("... ich will kein gechlortes Wasser trinken").
Dieses Phänomen kann man insgesamt recht gut an zahlreichen aktuellen EU-Richtlinien ziemlich eindeutig identifizieren. Sei es im (noch Vorstoß) zur EU-Führerscheinrichtlinie (Anlass dieses Threads), oder aber auch an zahlreichen Fahrerassistenzsystemen, die neuerdings nicht mehr dauerhaft abgeschaltet werden können (müssen stattdessen vor jedem Fahrtantritt „möglichst nervig“ abgeschaltet werden).
Ich möchte hingegen nicht mit eingreifenden Spurhalteassistenten oder bremsenden Abstandhaltesystemen auf fantasievollen Superstradas Italiens, bzw in südlichen Gefilden allgemein, kämpfen müssen. Das ist nicht nur anstrengend, sondern u.U. auch gefährlich.
Aktuelle Mastermessage; „Sicherheit“, „Dekarboniserung“, „Kohäsion“ ...
https://eur-lex.europa.eu/DE/legal-cont ... arity.html
In der Tat war das Subsidiaritätsprinzip ehemals ein gewichtiges Argument für die Bevölkerung, einem EU-Beitritt positiv gegenüberzustehen: Nur jene Entscheidungen, die nicht sinnvoller auf einer niedrigeren Ebene getroffenen werden können, sollen auf einer höheren Ebene vereinbart werden. Und zwar dann, wenn sich dadurch ein markanter Mehrwert für alle ergibt.
Allerdings ist das Ausloten, und erst recht das Festlegen, der Grenzen zur tauglichen Bestimmung der Zuständigkeiten vielfach eine schwammige Angelegenheit: In der Tat ist das unvermeidbar vom eigenen Weltbild und der eigenen Interessen abhängig:
Soll das Individuum entscheiden, oder die örtliche Gemeinde? Das Bundesland? Der Staat? Die EU? Die WTO? Die UN?
Meiner subjektiven Beobachtung nach werden heute ziemlich ungeniert Interessen durchgesetzt, die dazu führen, dass nahezu alles auf EU-Ebene festzulegen ist. Weil es derart argumentiert wird, und sich geschickt verpacken lässt („Ihre Sicherheit“, „Dekarboniserung“, „Kohäsion“, ...).
So wurde bspw. die Trinkwassergesetzgebung mittlerweile zur EU Angelegenheit erhoben, obwohl schwer argumenteierbar ist, wie Leitungswasser willkürlich von Palermo nach Bonn fließen könnte.
Das tatsächliche oder "interne" Argument ist hier jedoch, dass es Normen für Gerätehersteller und -Betreiber, inklusive Prüf- und Zertifizierungsinstitute, geben muss, dank derer ein grenzenloses Anbieten der Dienstleistung „Wasserqualität prüfen“ nicht nur gewinnorientiert möglich wird, sondern dies als Pflicht auch praktischerweise regelmäßig vorschreiben wird. Mehr Bingo geht nicht.
Anlass zu diesen Zeilen ist die erste gesetzlich neu vorgeschriebene und strikt(=teuer) nach Norm durchgeführte „Legionellenprüfung“ durch die Techem. Wird interessant, was der Scherz kosten wird. Nach Angaben des durchaus kompetent wirkenden Techem Mitarbeiters werden sie in etwa 10% aller Wohnanlagen "fündig" (Grenzwertüberschreitungen bzgl. Legionellenkonzentration im Warmwasser). In diesen Fällen folgt eine "Schwachstellenanalyse", sowie Empfehlungen zur Modifikation der Trinkwasseranlage im Haus (Chlor, UV-Anlage...). Viel Glück.
Das an und für sich weise Subsidiaritätsprinzip wurde damit ad absurdum geführt....
Dito bzgl. Führerschein: Es ist nicht nötig, einen Führerschein in einer x-beliebigen Fahrschule Land Z machen zu können. Aber das ist wohl Teil der „Dienstleistungsfreiheit“. Damit das nicht in endlosen Besch**** endet (was tw. bereits der Fall ist, insbes. nach verschuldetem Führerscheineinzug), muss das alles komplex auf EU-Ebene reguliert werden.
Die Anforderungen an eine Fahrschule in Palermo sind jedoch andere als an jene in Bonn: Der Kontext ist ein völlig anderer.
Normen werden zwar nicht von der EU selbst erarbeitet, wohl aber führt/moderiert sie (die Kommission bzw. deren Beamte) jene Arbeitssitzungen, die entsprechende Richtlinien (zB. „Seilbahnrichtlinie“) ausarbeiten. Sie bestimmt weitgehend auch, wer an diesen Prozessen teilnimmt. Das sollte ausgewogen sein, zB. Vertreter, die die Interessen der Industrie wahrnehmen, und solche, die Interessen von Verbraucher oder anderen Betroffenen pushen. Dazu kompetente Forschungseinrichtungen (Unis), Prüfinstitute, Versicherungsverbände usw. Es ist jedoch kein Ponyreiten, sondern je nach Sache ein sehr intensives Machtgeschiebe, um handfeste eigene Interessen gegen andere durchzusetzen.
Naturgemäß bekommt hier der „stärkere“ seine Agenden gut durchgesetzt, also jener, der mehr Einsatz zeigt und letztendlich Geld in die Hand nehmen kann. Denn, unter Umständen eröffnen sich große, neue Geschäftsfelder. Kann bspw. erreicht werden, dass Trinkwasser „zu ihrer Sicherheit“ quasi allerorts gechlort werden muss (vgl. USA), so ergeben sich daraus nicht nur für Hersteller und Betreiber derartiger Anlagen gute neue Einnahmemöglichkeiten, sondern auch für die Getränkeindustrie ("... ich will kein gechlortes Wasser trinken").
Dieses Phänomen kann man insgesamt recht gut an zahlreichen aktuellen EU-Richtlinien ziemlich eindeutig identifizieren. Sei es im (noch Vorstoß) zur EU-Führerscheinrichtlinie (Anlass dieses Threads), oder aber auch an zahlreichen Fahrerassistenzsystemen, die neuerdings nicht mehr dauerhaft abgeschaltet werden können (müssen stattdessen vor jedem Fahrtantritt „möglichst nervig“ abgeschaltet werden).
Ich möchte hingegen nicht mit eingreifenden Spurhalteassistenten oder bremsenden Abstandhaltesystemen auf fantasievollen Superstradas Italiens, bzw in südlichen Gefilden allgemein, kämpfen müssen. Das ist nicht nur anstrengend, sondern u.U. auch gefährlich.
Aktuelle Mastermessage; „Sicherheit“, „Dekarboniserung“, „Kohäsion“ ...
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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Teddy75
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Re: Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
Wir haben übrigens schon eine Überprüfung der Fahrtauglichkeit für ältere Menschen. Bus und LKW-Führerscheine müssen ab 50 Jahren verlängert werden. Mein Vater (früher Reisebusfahrer) durfte regelmäßig zum (wie er es spaßig ausdrückte) "Idiotentest". Hier hat er zum Glück mit 70 entschieden, den Schein nicht mehr verlängern zu lassen.
Mein Vater ist aber für mich auch ein Beispiel, warum diese Überprüfungen auch für PKW-Fahrer ab einem gewissen Alter (ich persönlich halte 75 für ein guter Alter hierfür) Sinn machen. Es wurd nämlich immer unsicherer auf der Straße, war aber völlig beratungsresistent, da er ja in seinem Leben mehrere Millionen Kilometer (und zugegeben weitestgehend unfallfrei
) gefahren ist und ALLES aber auch WIRKLICH ALLES durch seine Erfahrung regeln kann. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das natürlich auch, aber irgendwann kam er an den Punkt, wo man sich Sorgen gemacht hat, ob das noch gut geht. Ging es dann irgendwann nicht mehr und er hat einen Unfall (zum großen Glück ohne Personenschaden) verursacht. Danach hat er dann, auch auf sanften Druck meiner Mutter, eingesehen, dass es vielleicht besser ist, nicht mehr zu fahren. Und deshalb sehe ich es etwas anders, als hier auch schon geschrieben wurde. M.E. muss das Sicherheitsbedürfnis Anderer über den Rechten (fahruntüchtiger) Personen stehen und das Argument, "dann können die auf dem Land nicht mehr einkaufen fahren" muss hinter dem Recht auf Gesundheit und Leben von anderen Verkehrsteilnehmern zurücktreten. Und leider würden die Allermeisten nur durch Tests oder, weil sie einen Unfall gebaut haben, ihren Führerschein abgeben. Da darf man leider nicht unbedingt auf Vernunft hoffen (was auch durchaus menschlich ist!)
Die meisten anderen Vorschläge sind für mich recht sinnbefreit. Als jemand, der zuletzt wieder sehr viel als Fahrradfahrer (ohne E
) unterwegs war, bin ich der Meinung, dass hauptsächlich zwei Maßnahmen hilfreich wären. Mehr Verständnis von KfZ-Fahrern für schwächere Verkehrsteilnehmer, insbesondere für Kinder und vor allem muss das Tempo runter. Und damit meine ich gar nicht mal, dass wir mehr 30er-Zonen benötigen. Es würde m.E. vollkommen reichen, wenn die erlaubte Geschwindigkeit eingehalten wird. 30 muss dann halt auch 30 heißen und nicht "irgendwas bei 48". Hier wäre ich tatsächlich für deutlich höhere Strafen, insbesondere für deutlich früheren Führerscheinentzug (schließlich wird niemand zum zu schnell fahren gezwungen!!), um alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere aber Kinder, besser zu schützen. Aber die Hoffnung habe ich ehrlicherweise inzwischen aufgegeben
Mein Vater ist aber für mich auch ein Beispiel, warum diese Überprüfungen auch für PKW-Fahrer ab einem gewissen Alter (ich persönlich halte 75 für ein guter Alter hierfür) Sinn machen. Es wurd nämlich immer unsicherer auf der Straße, war aber völlig beratungsresistent, da er ja in seinem Leben mehrere Millionen Kilometer (und zugegeben weitestgehend unfallfrei
Die meisten anderen Vorschläge sind für mich recht sinnbefreit. Als jemand, der zuletzt wieder sehr viel als Fahrradfahrer (ohne E
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j-d-s
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Re: Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
Wie erwähnt gibt es da aber keine erhöhte Gefahr gegenüber anderen Fahrergruppen. Einzelfälle bestätigen eben gerade nicht die Unterstellung, Alte Leute würden mehr Unfälle verursachen, sondern im Gegenteil, die Statistik bestätigt, dass es nicht so ist.
Ich glaube euch ist einfach nicht klar, was für eine extreme Einschränkung es ist, wenn man nicht Auto fahren darf, aber darauf angewiesen ist (nicht jeder ist in der Lage, nennenswerte Strecken zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen, kann viel ÖV nutzen, oder kann Einkäufe mehr als ein paar Meter tragen), das kann dahin gehen, dass die Leute teils Jahre früher ins Altersheim gehen als notwendig (und das kostet tausende Euro vom Privatvermögen pro Monat).
Das ist so abstrus, da könnten die Alten Leute noch besser die Vorschriften einfach missachten und wenn sie erwischt werden gehen sie halt in den Knast. Den zahlt wenigstens der Staat, Einkommen verlieren Rentner auch nicht, und mangels Mobilität könnten sie auch zuhause kaum aus ihrer Wohnung raus.
Ich glaube euch ist einfach nicht klar, was für eine extreme Einschränkung es ist, wenn man nicht Auto fahren darf, aber darauf angewiesen ist (nicht jeder ist in der Lage, nennenswerte Strecken zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen, kann viel ÖV nutzen, oder kann Einkäufe mehr als ein paar Meter tragen), das kann dahin gehen, dass die Leute teils Jahre früher ins Altersheim gehen als notwendig (und das kostet tausende Euro vom Privatvermögen pro Monat).
Das ist so abstrus, da könnten die Alten Leute noch besser die Vorschriften einfach missachten und wenn sie erwischt werden gehen sie halt in den Knast. Den zahlt wenigstens der Staat, Einkommen verlieren Rentner auch nicht, und mangels Mobilität könnten sie auch zuhause kaum aus ihrer Wohnung raus.
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Re: Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
Am Ende zahlt immer der Staat, wenn das Vermögen aufgebraucht ist....also auch die Heimkosten...
Was wenn der Staat das nicht mehr bezahlen kann?
Wer ist der Staat bzw. Wer gibt denen die sich dafür halten das Geld um Staat zu spielen?
Deshalb bitte unbedingt die regionalen EU Abgeordneten eindringlich fragen was sie davon halten.
Schüttet Sie zu mit Nachfragen.
Und sollten sie nicht massiv Front gegen utopisch totalitäre PseudoZiele wie 0 Verkehrstote 2050 machen - wählt sie nicht mehr.
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Re: Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
Doch, das ist schon klar, um was für Einschränkungen es sich handelt. Ich halte diese aber für geringer als jene, die jemand hat, der 2 Meter unter der Grasnarbe liegt oder im Rollstuhl sitzen muss. Außerdem findet sich fast immer jemand aus der Familie, Freunde, Nachbarn, die einen mal fahren können.j-d-s hat geschrieben: 22.09.2023 - 20:30
Ich glaube euch ist einfach nicht klar, was für eine extreme Einschränkung es ist, wenn man nicht Auto fahren darf, aber darauf angewiesen ist (nicht jeder ist in der Lage, nennenswerte Strecken zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen, kann viel ÖV nutzen, oder kann Einkäufe mehr als ein paar Meter tragen), das kann dahin gehen, dass die Leute teils Jahre früher ins Altersheim gehen als notwendig (und das kostet tausende Euro vom Privatvermögen pro Monat).
Bei Dir klingt für mich durch (korrigier mich bitte, wenn ich falsch liege), dass man allen Rentner den Führerschein wegnehmen will. Das stimmt ja nicht. Wer als fahrtauglich eingestuft wird, und das dürfte die deutliche Mehrheit sein, für den ändert sich ja nichts. Und bei den Anderen ist es wahrscheinlich besser, wenn sie aus dem Verkehr gezogen werden. Sich selbst einzugestehen, dass man etwas nicht mehr kann ist nämlich sehr schwer.
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Re: Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
An sich hast du natürlich recht, aber ich habe meine Zweifel dass mehr Sensibilisierung tatsächlich sensibilisiert. Die meisten haben keinen Bock hinzuhören. Da kann einem eingetrichtert werden was will, wenns zum anderen Ohr wieder rausgeht. Das ist nunmal die Realität, jeder von uns kennt diese Situationen in denen man lernresistent ist.Teddy75 hat geschrieben: 22.09.2023 - 19:04 Mehr Verständnis von KfZ-Fahrern für schwächere Verkehrsteilnehmer, insbesondere für Kinder und vor allem muss das Tempo runter. Und damit meine ich gar nicht mal, dass wir mehr 30er-Zonen benötigen. Es würde m.E. vollkommen reichen, wenn die erlaubte Geschwindigkeit eingehalten wird. 30 muss dann halt auch 30 heißen und nicht "irgendwas bei 48". Hier wäre ich tatsächlich für deutlich höhere Strafen, insbesondere für deutlich früheren Führerscheinentzug (schließlich wird niemand zum zu schnell fahren gezwungen!!), um alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere aber Kinder, besser zu schützen. Aber die Hoffnung habe ich ehrlicherweise inzwischen aufgegeben![]()
Und ich muss da auch grade umgekehrt sagen wir haben heute zunehmend ein Problem damit dass immer mehr Leute stur auf ihr Recht beharren. Wir leben in einer Gesellschaft in der Leute noch im Krankenhaus als erstes ihren Anwalt einschalten würden weil sie doch Vorfahrt hatten.
Hier geht es nicht darum was Gesetz ist und was nicht. Regeln sind da und gültig für alle und wenn einer gegen Regeln verstößt, egal mit welchem Verkehrmittel er unterwegs ist, dann gehört er auch unabhängig vom Verkehrsmittel bestraft. Da gehört es für mich genauso dazu, dass der Radfahrer ein Kennzeichen hat sodass man wenn er über die rote Ampel fährt etwas gegen ihn in der Hand hat. Genauso gehört eigentlich sogar der Fußgänger bestraft wenn er bei rot läuft. Insbesondere vor den Augen von Kindern. Aber genauso gehört natürlich auch der Auto, Lkw oder Busfahrer bestraft.
Egal, worauf ich eigentlich raus wollte. Gerade Kindern gehört gesagt dass vom Kfz Verkehr eine Gefahr ausgeht, dass der Lkw einen toten Winkel hat und er einen selbst mit Schrittgeschwindigkeit beim Abbiegen übersehen und überfahren kann. Gerade Kindern gehört gesagt, dass sie gegebenenfalls immer auf ihr Recht verzichten sollten, wenn sie sich stattdessen in Gefahr begeben würden. Ich habe den Eindruck diese Denkweise kann sich heute kaum mehr einer vorstellen. Kein Recht der Welt und keine gesparte Sekunde steht im Verhältnis zum Tod. Das wollen heute kaum mehr Menschen verstehen. Ja ich rege mich natürlich auch auf wenn mir einer die Vorfahrt nimmt, aber man muss immer mit den Fehlern anderer rechnen. Man lebt in der Praxis, nicht auf dem Papier. Aber wie gesagt, sensibilisieren bringt in meinen Augen nicht wirklich was. Der der hört, ist sich der Sache in der Regel ohnehin bereits bewusst.
Zu Tempolimits, ich wäre voll für ein grundsätzliches Tempo 30 auf allen Wohn-und Nebenstraßen innerorts. Aber nicht auf Durchgangsstraßen an denen auf 3km länge 10 Wohnhäuser stehen. Was wir momentan haben ist derart unlogisch und ineffektiv. Ich kann hier in meiner Umgebung in fast jeder Ortschaft auf übersichtlichen und leeren, mindestens 6m breiten Hauptstraßen 30 fahren, wo mich auch jeder Fußgänger und Radfahrer auf über 100m sehen kann, auf Nebenstraßen wo überall Autos parken und weder Fußgänger mich im Auto noch ich die Fußgänger sehen kann darf ich theoretisch 50 fahren. Hier gehört einfach mehr Logik her. Und dann auch mehr Kontrollen wie du schreibst.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
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Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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Re: Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
Da unterschätzt du die Lebenswirklichkeit von sehr alten Menschen. Freunde sind oft genauso alt. Familie oder Nachbarn ist Zufall, ob sie das können oder wollen, oder ob überhaupt Familie irgendwo in der Nähe vorhanden ist.Teddy75 hat geschrieben: 22.09.2023 - 21:19 Außerdem findet sich fast immer jemand aus der Familie, Freunde, Nachbarn, die einen mal fahren können.
Und selbst dann ist es noch eine massive Einschränkung, weil keiner von denen immer Zeit hat und man dann eben doch Termine vereinbaren muss, aber es gibt sicher niemanden, der Lust hat, ständig Rentner in seiner Freizeit rumzukutschieren.
Die Zahl derer, die Unfälle mit Personenschaden durch Senioren erleiden, ist aber äußerst gering und daher eben gerade nicht gerechtfertigt, hier zusätzliche Einschränkungen vorzunehmen, denn nochmal, Senioren verursachen sogar weniger Unfälle pro Person als der Durchschnitt der Autofahrer.Teddy75 hat geschrieben: 22.09.2023 - 21:19 Doch, das ist schon klar, um was für Einschränkungen es sich handelt. Ich halte diese aber für geringer als jene, die jemand hat, der 2 Meter unter der Grasnarbe liegt oder im Rollstuhl sitzen muss.
Ganz allgemein ist zurückzuweisen, dass nur weil man mit besonders strengen Maßnahmen ein paar Todesfälle verhindern kann, es gerechtfertigt wäre, umfangreiche Einschränkungen für nennenswerte Anteile der Bevölkerung vorzuschreiben.
Mit solch einer Begründung müsste man zunächst mal das Starten von PKWs ohne Alkoholpusten untersagen, solche technischen Vorrichtungen existieren sogar, da es immer wieder Tote durch betrunkene Autofahrer gibt. Und wenn wir schon dabei sind, verbieten wir Alkohol (74.000 Tote pro Jahr) und Zigaretten (171.000 Tote pro Jahr) auch gleich ganz.
Das Leben an sich ist nunmal lebensgefährlich, niemand hat das Recht oder den Anspruch darauf, anderen umfangreiche Einschränkungen aufzubürden nur um sein eigenes Risiko minimal zu reduzieren, denn es sind wirklich nicht viele Menschen, die durch Verkehrsunfälle umkommen, 2022 waren 2.782 von 1,07 Millionen.
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Re: Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
Ich halte diese Virschläge bei der am massivsten wachsenden Bevölkerungsgruppe(= Wähler) der Älteren ab 60 für wirklich ziemlich dämlich.
@ jds
So nealitätsnah, faktenreich und wahr das ist... damit durchdringen wird man nicht bei der Berichterstatterin im EU Ausschuss, ihre betonierte Berufs-Biografie spricht dagegen, denn die Ideologie wird siegen, weil sie richtig ist....
Kennen wir doch schon so oft?
Es wird zwar nicht funktionieren, aber man macht es trotzdem... bei Nachfragen weils nicht gut läuft, sagt man dann später: wenn man das nicht gemacht hätte, wäre es ganz schlimm geworden....
Man muss ideologisch Verblendete mit den eigenen Waffen schlagen....das ginge recht simpel, denn: es ist zutiefst diskriminierend, nicht achtsam, verletzend etc etc
Das funktioniert idR.
Wenn sie dann nicht hören wollen:
Da ist man dann ganz schnell beim Bundesverfassungsgericht und bei Europäischen Gerichtshof.
Macht die DUH täglich als Geschäftsmodell....
Übrigens ist beim Versäumen des aktuellen Umtausches des Führerscheins in den neuen europäischen FS kein grosses Problem...
Es ist nur eine Ordnungswidrigkeit.. und wie oft wird man kontrolliert?
Die Abnahme oder Ungültigkeit des jetzigen FS ist juristisch eben nur unter sehr engen Bedingungen, die alle kennen sollten, möglich. Insofern ist er der bessere....
Noch ein Tip, von Verkehrsrechtsanwälten: kopiert den FS und habt nur den dabei.... die Entziehung des FS bei unklarer Tatlage z.B. bei einem Unfall mit vielen Beteiligten oder aus Willkür ist dann so schnell nicht möglich.
Denn der FS liegt sicher zuhause und ob man wirklich so schwer schuldig ist, das es auch nur temporär zum Entzug der Fahrerlaubnis kommt , kann nur ein Richter entscheiden.
Das heisst man kann das dann beruflich ggf planen.
@ jds
So nealitätsnah, faktenreich und wahr das ist... damit durchdringen wird man nicht bei der Berichterstatterin im EU Ausschuss, ihre betonierte Berufs-Biografie spricht dagegen, denn die Ideologie wird siegen, weil sie richtig ist....
Kennen wir doch schon so oft?
Es wird zwar nicht funktionieren, aber man macht es trotzdem... bei Nachfragen weils nicht gut läuft, sagt man dann später: wenn man das nicht gemacht hätte, wäre es ganz schlimm geworden....
Man muss ideologisch Verblendete mit den eigenen Waffen schlagen....das ginge recht simpel, denn: es ist zutiefst diskriminierend, nicht achtsam, verletzend etc etc
Das funktioniert idR.
Wenn sie dann nicht hören wollen:
Da ist man dann ganz schnell beim Bundesverfassungsgericht und bei Europäischen Gerichtshof.
Macht die DUH täglich als Geschäftsmodell....
Übrigens ist beim Versäumen des aktuellen Umtausches des Führerscheins in den neuen europäischen FS kein grosses Problem...
Es ist nur eine Ordnungswidrigkeit.. und wie oft wird man kontrolliert?
Die Abnahme oder Ungültigkeit des jetzigen FS ist juristisch eben nur unter sehr engen Bedingungen, die alle kennen sollten, möglich. Insofern ist er der bessere....
Noch ein Tip, von Verkehrsrechtsanwälten: kopiert den FS und habt nur den dabei.... die Entziehung des FS bei unklarer Tatlage z.B. bei einem Unfall mit vielen Beteiligten oder aus Willkür ist dann so schnell nicht möglich.
Denn der FS liegt sicher zuhause und ob man wirklich so schwer schuldig ist, das es auch nur temporär zum Entzug der Fahrerlaubnis kommt , kann nur ein Richter entscheiden.
Das heisst man kann das dann beruflich ggf planen.
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Re: Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
Wie immer wird beim Autofahren vollkommen ignoriert, dass man hier ~ 1,8 to auf 50 bis 100 km/h oder noch mehr beschleunigt.
Man muss kein Physiker sein, um die Gefahren, die daraus entstehen einschätzen zu können. Darum herrscht hier ja auch Gefährdungshaftung, völlig unabhängig vom Verschulden.
Offensichtlich schafft man es nicht, die nötigen Grundkenntnisse in den Führerscheinkursen zu vermitteln. Sonst wäre der Bezug zum Autofahren ein anderer.
Was mich immer wieder erstaunt ist, dass heutzutage jede angedachte Veränderung sofort fundamental abgelehnt wird. War das früher auch so, als zb die Gurtpflicht eingeführt wurde?
Man muss kein Physiker sein, um die Gefahren, die daraus entstehen einschätzen zu können. Darum herrscht hier ja auch Gefährdungshaftung, völlig unabhängig vom Verschulden.
Offensichtlich schafft man es nicht, die nötigen Grundkenntnisse in den Führerscheinkursen zu vermitteln. Sonst wäre der Bezug zum Autofahren ein anderer.
Was mich immer wieder erstaunt ist, dass heutzutage jede angedachte Veränderung sofort fundamental abgelehnt wird. War das früher auch so, als zb die Gurtpflicht eingeführt wurde?
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Re: Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
Abgelehnt wurde früher auch schon recht heftig, wenn auch nicht in der Dimension. Wobei die Gurtepflicht in CH auch bis vor Bundesgericht ging.
Das Problem ist halt dass man sich heute nirgends mehr fragt "wo ist der Vorteil" sondern überall fragt
"wo ist der Haken" und da sind der Staat und seine Institutionen mit ihrem Verhalten in den letzten 20 Jahren halt selber schuld und wenn da irgendwo halt Textpassagen wie "können Länder zusätzlich einführen" stehen dann läuten halt sämtliche Alarmglocken.
Was die Neuerungen hier angeht. Ich hätte damals als ich Neulenker war ( bei maximal scharfer Auslegung ) nicht selber zur Nachtarbeit oder von diese nach Hause fahren dürfen und hätte auch keinen Kunden beliefern können da sämtliche Firmenwagen zu stark oder zu schwer gewesen wären.
Was soll soll her Mist? Da kann man nur dagegen sein.
Das Problem ist halt dass man sich heute nirgends mehr fragt "wo ist der Vorteil" sondern überall fragt
"wo ist der Haken" und da sind der Staat und seine Institutionen mit ihrem Verhalten in den letzten 20 Jahren halt selber schuld und wenn da irgendwo halt Textpassagen wie "können Länder zusätzlich einführen" stehen dann läuten halt sämtliche Alarmglocken.
Was die Neuerungen hier angeht. Ich hätte damals als ich Neulenker war ( bei maximal scharfer Auslegung ) nicht selber zur Nachtarbeit oder von diese nach Hause fahren dürfen und hätte auch keinen Kunden beliefern können da sämtliche Firmenwagen zu stark oder zu schwer gewesen wären.
Was soll soll her Mist? Da kann man nur dagegen sein.
Zuletzt geändert von Theo am 29.09.2023 - 16:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
Was durch annähernd lautlose völlig übermotorisierte Elektroautos noch massiv verstärkt wird. Das Gefühl für Geschwindigkeit und Masse geht völlig verloren, wenn 500 elektrische Ps 2,5t in unter 5 Sekunden auf 100 beschleunigen. Früher hat man wenigstens gespürt und gehört dass da Kraft im Spiel ist und Energie umgesetzt wird. Heute fühlen sich 200km/h in vielen Autos auch an wie früher 100km/h. Doppelt so schnell ist man trotzdem. Es fährt sich aber leichter (zu) schnell. Weil die Angst fehlt und mehr Sicherheit suggeriert wird. Darum bin ich auch generell kein Freund moderner Autos. Gewonnene Sicherheit wird durch ein leichteres Begeben in gefährliche Geschwindigkeitsbereiche wieder kompensiert.Tyrolens hat geschrieben: 26.09.2023 - 11:28 Wie immer wird beim Autofahren vollkommen ignoriert, dass man hier ~ 1,8 to auf 50 bis 100 km/h oder noch mehr beschleunigt.
Man muss kein Physiker sein, um die Gefahren, die daraus entstehen einschätzen zu können...
Der alte Käfer hat vielleicht schlechter gebremst, man wollte aber auch nicht so schnell unterwegs sein da man sich ab einer bestimmten Geschwindigkeit nicht mehr wohl fühlt im Auto. Ein Einflussfaktor der heute fast bei allen Autos zunehmend fehlt. Selbst in meinem Kleinwagen sind 150km/h noch absolut entspannt.
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Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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Re: Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
JaTyrolens hat geschrieben: 26.09.2023 - 11:28 Was mich immer wieder erstaunt ist, dass heutzutage jede angedachte Veränderung sofort fundamental abgelehnt wird. War das früher auch so, als zb die Gurtpflicht eingeführt wurde?
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Re: Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
Das war viel extremer....
Es dann gab es sogar Gurt T-shirts
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Re: Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
Ich find es dahingehend amüsant, dass man, wenn man dann gerade diese Leute fragt, ob sie für einen Öpnv Ausbau auf dem Land wären, zu hören bekommt, dass das doch nur Geldverschwendung wäre (gibt ja schließlich Straßen...)j-d-s hat geschrieben: 21.09.2023 - 08:20 Denn wenn Senioren auf dem Land leben, und nicht Auto fahren dürfen, kommen sie nirgends mehr hin, die sind quasi in ihrer Wohnung gefangen. Nichtmal Lebensmittel einkaufen können sie dann noch, weil Senioren bisweilen nicht mehr besonders lange oder weit zu Fuß gehen können, vom Fahrrad ganz zu schweigen oder vom Tragen der Einkäufe. Öffentlicher Verkehr stellt sich auf dem Land bisweilen so dar, dass einmal morgens und einmal abends ein Bus fährt, sonst gar nicht.
Und da gerade in Bayern traditionell ja schwarz statt vernünftig gewählt wird (Grün kann man exakt genauso vergessen, da die genau in die andere extreme Ecke gehen würden...Öpnv ist für die Grünen überwiegend nämlich ein genauso großes Feindbild wie für CDU/CDU/etc)...wird sich hier unten in Sachen Öpnv wohl auch so schnell nichts ändern (zumindest nicht zum Positiven)
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Re: Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
also hier wir d ja viel Mist geschrieben... aber erwiesen ist, dass die Rentner pro gefahrenen Kilometer einfach deutlich mehr Unfälle bauen als der Durchschnitt, daher sollt man sehen, wie man die von der Strasse bekommt. Da sind allgemeine altersspezifische Untersuchungen - Sehtest, Reaktionstest - natuerlich erstmal der erste Schritt. Aber auf Dauer werden wir den Strassenverkerh nur sicherer bekommen, wenn wir auch die Leute aus dem Verkehr ziehend die einfach inkompatibel zu einem Sicheren Miteinander sind. Von daher sähe ich eine verplichtende psychologische Kontrolle jedes Fuehrerscheininhabendens alle 5 Jahre durchaus als positives Signal fuer die Verkehrssicherheit.
edit: so wie sich die Forumsteilnehmer hier geben, hoffe ich, dass mindestens 25% dabei ihren Fuehrerschein verlieren
edit2: und insgeheim hoffe ich, dass sie nicht so katastrophal fahren wie sie sich hier geben.
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Re: Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
Du weißt schon, dass Du selbst massiv mit solchen Forderungen an Deinem eigenen FS-Ast sägst...
Z.B. MPU alle 5Jahre...
Bei 25% ? Du bist dabei....
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Re: Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
wiebidde ???MarcB96 hat geschrieben: 29.09.2023 - 12:46 ...Öpnv ist für die Grünen überwiegend nämlich ein genauso großes Feindbild wie für CDU/CDU/etc)...
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Re: Neue zukünftige EU Führerscheinrichtlinie
Wir haben in der EU (wahrscheinlich ebenso in den einzelnen Ländern, wie man die letzten Jahre sehr deutlich sehen konnte) ein großes Problem (bzw eigentlich sinds Unmengen).skifam hat geschrieben: 22.09.2023 - 20:44 Am Ende zahlt immer der Staat, wenn das Vermögen aufgebraucht ist....also auch die Heimkosten...
Was wenn der Staat das nicht mehr bezahlen kann?
Wer ist der Staat bzw. Wer gibt denen die sich dafür halten das Geld um Staat zu spielen?
Deshalb bitte unbedingt die regionalen EU Abgeordneten eindringlich fragen was sie davon halten.
Schüttet Sie zu mit Nachfragen.
Und sollten sie nicht massiv Front gegen utopisch totalitäre PseudoZiele wie 0 Verkehrstote 2050 machen - wählt sie nicht mehr.
Man abgesehen, dass die EU in ihrer aktuellen Form in keinster Weise demokratisch ist, da die Gewaltenteilung völlig fehlt (das Parlament, welches eigentlich gesetzgebend sein müsste, nickt die von der Kommission beschlossenen Gesetze quasi einfach nur ab (die "Kontrollfunktion" des Parlaments ist ebenso lächerlich, da die Kommission die Parameter vorgibt, inwieweit sie das Parlament kontrollieren soll), die Kommission als eigentliche Exekutive beschließt autokratisch Gesetze, etc...) und da die EU mittlerweile gefühlt ein Abschiebepunkt von unbeliebt oder kriminell (die Chefin der EZB wurde rechtskräftig vor einem französischen Gericht verurteilt...gilt somit also als vorbestraft) gewordenen Politikern ist (wo diese keine Strafverfolgung mehr zu befürchten haben und nebenbei schön Kohle machen können...selbst unter Umgehung sämtlicher ihrer eigenen Regeln (siehe vdl...)).
Ist es einfach so, (und das konnte man bei der Urheberrechtsreform und später bei Corona ...oder halt aktuell bzgl dem Krieg im Osten immer wieder in einer erschreckenden Deutlichkeit sehen), dass der Großteil dieser Politiker sich einfach einen Dreck für die Belange und Sorgen der Bürger interessieren...bei Artikel 13 wurden Kritiker zu Bots und Kriminellen erklärt, Jahre später (ab 2020) zu Verschwörungstheoretikern oder Nazis...(klar hat man bei sowas immer einige Spinner...aber die machen halt nicht 100% aller Kritiker aus, auch wenn uns das über die Medien immer wieder schön versucht wurde, zu erzählen).
So kann man (korrupte Politiker/Lobbyisten, wovon wir in der EU mehr als genug sitzen haben) schön ungestört seine Pläne durchboxen ohne auch nur auf einen einzigen Kritikpunkt eingehen zu müssen...weil diesen Leuten hat man ja im Vorhinein jegliche Legitimation abgesprochen, Kritik zu äußern (und sich damit auch nur eine Sekunde lang beschäftigen zu müssen...).
In der EU hat ja nicht mal das Schengen-Abkommen (welches meiner Meinung nach das einzige wirklich Sinnvolle an der EU für die "normalen" Bürger war) im Geringsten sicher. Wie man während der Pandemie erschreckend sehen konnte (Grenzbewohner werden sich denk ich mit Schrecken zurückerinnern), wo plötzlich der Grenzübergang mit schwerbewaffneten Beamten und Stacheldraht gesperrt wurde und Grenzüberschreiter pauschal zur nationalen Gefahr (mit Androhung von irrsinnigen Strafen bei auch nur der kleinsten Missachtung der Schwachsinnsregeln) erklärt wurden.
Sollte die EU in ihrer aktuellen Form zerfallen, werde ich ihr keine Sekunde lang hinterhertrauern (so sehr ich ein Befürworter von den eigentlichen Idealen einer EU bin....aber eine EU, die jedes einzelne ihrer Ideale mit Füßen tritt, braucht kein Mensch