Highlander hat geschrieben: 15.10.2023 - 15:38 Ich kann Dir nur den Tipp geben, fahre selbst wieder hin und mach Dir ein eigenes Bild..
Es gibt natürlich Fortstraßen welche ausdrücklich für Fahrräder gesperrt sind... ( mit Schild )
aber dieses gibt es nicht nur in Österreich, sondern auch in Bayern..
Ich lebe im Grenzgebiet von Bayern zu Tirol, und jede 2. MTB Tour geht ebenfalls nach Tirol..
von allen Forststraßen dort, waren bisher vielleicht 5 % ausdrücklich per Schild für den Radbetrieb gesperrt...
Die restlichen 95 Prozent waren ohne Probleme mit dem MTB zu befahren, und ich habe noch nie Strafe zahlen müssen...
( es gibt alleine im Kufsteiner Land ausreichend Berge, an denen man offiziell mit dem Bike bis hinauf zum Gipfelkreuz fahren kann )
Dein Pauschal Urteil über Benützung der Forststraßen in Österreich stimmt hinten und vorne nicht mehr....
Aber es nervt ungemein, wenn man aus der fernen Oberpfalz, solche Unwahrheiten hier verbreitet...
Also nochmal ganz in Ruhe...ich bevorzuge eine sachliche Diskussion, ohne persönliche Beleidigungen.
Die Gesetze haben sich in AT seit 1975 nicht geändert: https://info.bml.gv.at/themen/wald/wald ... mwald.html (kann man übrigens überall auf der Welt nachlesen, sofern man will, sogar in der Oberpfalz
Es ist in Österreich nicht notwendig, dass auf Forststraßen Verbotsschilder stehen, weil sie grundsätzlich nicht erlaubt sind! Wenn ein Verbotsschild dort steht, dann nur um es auch dem letzten Menschen verständlich zu machen.
Daneben gibt es seit 1997 noch das Tiroler Mountainbikemodell 2.0. Hierbei können von Eigentümern Wege freigegeben werden: https://www.tirol.gv.at/sport/radfahren ... modell-20/
Welche Wege legal befahren werden dürfen, ist hier ersichtlich: https://radrouting.tirol/
Dass dies vor allem die Skigebiete immer mehr mit aufnehmen, ist nicht verwunderlich. So bekommen sie erstens Geld durch die Freigabe und zweitens binden sie Touristen an ihre Region.
Wenn du es noch wo anders lesen willst: https://www.mtb-news.de/news/imagekampa ... uer-biker/
Hier wurden auch paar Locals interviewt. Kannst dich auch gerne durch die über 2400 Kommentare lesen.
So wie ich geschrieben habe, ist es leider nun mal Fakt und ich wüsste nicht, wo ich Unwahrheiten verbreitet haben sollte...nichts liegt mir ferner.
Wenn also jemand keine schlechten Erfahrungen gemacht hat, ist das erstens Abhängig von der Region bzw. vom Eigentümer der Wege und zweitens glücklicher Zufall.
Dass sich Vereinigungen wie Upmove inzwischen aufgelöst haben (kannst gerne mal nach "upmove Trutzpartie" suchen), finde ich nachvollziehbar, weil sich politisch 0 bewegt hat.
In Bayern ist es grundsätzlich anders. Genauso wie in Graubünden dürfen wir auf allen Wegen fahren, wenn sie nicht ausdrücklich gesperrt sind.
Gesperrte Wege sind die absolute Minderheit und zumindest in Bayern muss dies auch gut begründet sein. Steht der Grund nicht dabei, ist das Verbot nicht rechtens.
Nur weil Touren in verschiedenen Portalen angeboten werden heißt es leider nicht, dass diese nicht auf verbotenen Wegen führen. Viele haben ihre Touren bereits gelöscht.
Abgesehen davon, interessieren mich keine Forststraßen/breite Waldautobahnen...die dienen nur als Zubringer/Verbindung.
Wenn ich dir als Oberpfälzer dein heiles MTB-Weltbild erschüttert haben sollte, tut es mir leid.
Aber als Lügner lasse ich mich nicht bezeichnen, vor allem wenn du außer deinen persönlichen Erfahrungen keine Argumente hast und meine Fakten alle nachzulesen sind.
Dabei will ich es auch belassen, weil das Thema bzw. ski-chrigels Bericht nicht durch solche Diskussionen kaputt gemacht werden soll. Falls es eh schon zu sehr ausgeartet sein sollte oder noch weiterer Diskussionsbedarf wäre, würde ich die Admins bitten, diese Beiträge in ein extra Thema zu verschieben.