damit können viele Jugendliche in Österreich auch kostenlos mit der Bahn zum skifahren anreisen...
https://www.derstandard.at/story/300000 ... limaticket
so etwas hätte ich mir zum 18. Geburtstag auch gewünscht...
Bei der Infrastruktur tut sich ja in den letzten Jahren endlich etwas ... aber es ist auch klar, das hier so viel kaputt gemacht wurde, das es locker 10 Jahre dauert, bis wir hier langsam wieder Land sehen, trotzdem führt kein Weg dran vorbei. Und auch bei der Ausweitung des 49 Euro Tickets auf andere europäische Staaten ist ja schon Einiges im Gange ... ich stimme auch zu, ein preiswerter oder gar kostenloser gut ausgebauter ÖNPV Europaweit wäre ein Traum ... und auch durchaus einer für den sich der Einsatz lohnt. Mal was anderes als PKW & Autobahnsubventionen ...MarcB96 hat geschrieben: 18.10.2023 - 20:50 Ach wir schön das wäre, wenn man von irgendwelchen Zwangsabgaben/Steuern (GEZ oder die österreichische Variante) einen gewissen Prozentsatz abzweigt....bei den GEZ/etc-Gebühren beispielsweise 30% und dafür den gesamten Öpnv im ersten Schritt "kostenlos" macht und im zweiten Schritt in den ländlichen Regionen beginnt, die Infrastruktur auszubauen.
Oder gleich auf EU-Ebene den Öpnv im gesamten Schengenraum kostenlos nutzbar macht...bei den Unmengen an Geldern, die jeder Staat an die EU abtreten muss, müsste die Finanzierung eigentlich locker drin sein.
Dann müsste man sich nicht alle paar Jahre solche Dinge ausdenken, die meist eh nur einem eher kleinen Teil der Bevölkerung etwas nutzen dürften (wie bei diesen Interrail-Verlosungen zb.....).
Wooly hat geschrieben: 18.10.2023 - 23:47 Bei der Infrastruktur tut sich ja in den letzten Jahren endlich etwas ... aber es ist auch klar, das hier so viel kaputt gemacht wurde, das es locker 10 Jahre dauert, bis wir hier langsam wieder Land sehen, trotzdem führt kein Weg dran vorbei. Und auch bei der Ausweitung des 49 Euro Tickets auf andere europäische Staaten ist ja schon Einiges im Gange ... ich stimme auch zu, ein preiswerter oder gar kostenloser gut ausgebauter ÖNPV Europaweit wäre ein Traum ... und auch durchaus einer für den sich der Einsatz lohnt. Mal was anderes als PKW & Autobahnsubventionen ...... und auch mal wirklich ein Aufbruch in die Zeit nach der seltsamen Idee Europa mit Single-Privat PKW´s vollzumüllen ...
Wirklich kostenlos wäre es (wie ich mir die Ideallösung vorstellen würde) eh nicht....man zahlt halt nicht vor Fahrtantritt bzw man zahlt nicht für Tickets. Sondern halt vergleichbar mit sämtlichen Steuern oder den GEZ/etc Gebühren.TPD hat geschrieben: 18.10.2023 - 23:56 Schlussendlich gibt es nichts gratis und es muss trotzdem irgendwie finanziert werden.
Und Gratis kann auch bedeuten es ist nichts wert ist oder es wird dann zu exzessiv genutzt, weil es eben gratis ist.
Und auch ein Gratis ÖV oder 49€ Ticket bringt nichts, wenn vor der eigenen Haustüre nur 3 Mal pro Tag ein Bus verkehrt. Da wird man nicht wirklich auf den ÖV umsteigen und es profitieren dann nur die Leute, die eh schon ein gutes Angebot haben.
In erster Linie braucht es mal ein gut ausgebautes und unkompliziert benutzbares ÖV-Netz.
Bei den Ticketpreisen kommt es halt immer darauf an, wie man die Kosten der alternativen Transportmittel (schön) rechnet.
Bei den aktuellen Preisen der Ländertickets lohnt sich das 49€ Ticket schon bei 2 Fahrten im Monat vollkommen...jede weitere Fahrt ist quasi ein Bonus. Und extrem entspannt (weil man nicht noch extra Zeit einrechnen muss fürs Ticket kaufen und bangen muss, dass überhaupt ein Automat vorhanden ist, geschweige denn funktioniert) ist es noch dazu (mal abgesehen von dem irrsinnigen Chaos, ob laminierte Drucktickets anerkannt werden oder nicht...oder womöglich anderen Dingen, die ich zum Glück bisher noch nicht miterleben musste).Und auch ein Gratis ÖV oder 49€ Ticket bringt nichts, wenn vor der eigenen Haustüre nur 3 Mal pro Tag ein Bus verkehrt. Da wird man nicht wirklich auf den ÖV umsteigen und es profitieren dann nur die Leute, die eh schon ein gutes Angebot haben.
Wo tut sich denn in (Deutschland) etwas (zum Guten)???Wooly hat geschrieben: 18.10.2023 - 23:47 Bei der Infrastruktur tut sich ja in den letzten Jahren endlich etwas ... aber es ist auch klar, das hier so viel kaputt gemacht wurde, das es locker 10 Jahre dauert, bis wir hier langsam wieder Land sehen,
Quelle: Rede: Das Absurde ist die RealitätMeine Frau ist neulich von Stuttgart nach Königsbronn gefahren, Luftlinie sind das nicht mal 70 Kilometer. Die Dauer ihrer Bahn-Tortur-Fahrt: vier Stunden. Mit dem Rad, sagte ich zu ihr, wärst du schneller gewesen.
Diese Bahn im 21. Jahrhundert: ramponiert, ruiniert, runtergerockt von den Herren und Damen im Berliner Bahnturm
Und es gibt sogar etwas themenbezogenes für AFler. Nicht nur, dass derzeit neue Züge angeschafft werden die endlich Skihalterungen haben, es wird ab der übernächsten Saison auch einen direkten Skizug von Innsbruck nach Hopfgarten und Kitzbühel geben. Theoretisch gibt es das jetzt auch schon, aber wexer dann wenn man es braucht, noch in angmessener Zeit. Künftig geht es in 53 min nach Hofgarten und in 1:28 h nach Kitzbühel, nicht schneller als heute, aber ohne Umstieg in Wörgl.Skitobi hat geschrieben: 19.10.2023 - 00:15 In Österreich zeigt sich schon ganz gut, wie durch die Generierung von Nachfrage dank der Klimatickets (Bundesländer- und österreichweit) dann auch das Angebot besser wird. Auf der Weststrecke fahren jetzt mehr Züge, in Tirol wird in den nächsten 2 Fahrplanwechseln das Zugangebot ordentlich verbessert, die Regio- und Stadtbusse um Innsbruck sind seit Juli massiv ausgebaut worden und auch in den touristischen Tälern wurde stark ausgebaut (z. B. Halbstundentakt ganzjährig im Ötztal, Stubai und Paznaun)
Auch wenn ich deinem Beitrag im Allgemeinen zustimme, für die Stadtbusse in Innsbruck stimmt das nicht, da gab es im Juli nur eine minimale Ausweitung, die nicht einmal die Kürzungen der letzten Jahre wettmacht. Gerade am Wochenende ist der Verkehr in der Stadt leider ziemlich zusammengekürzt wurden, und selbst die Haupt-Straßenbahnlinien fahren Sonntags nicht öfter als viele der Regionalbusse ins Umland.Skitobi hat geschrieben: 19.10.2023 - 00:15 die Regio- und Stadtbusse um Innsbruck sind seit Juli massiv ausgebaut worden
Ist in der Schweiz auch so!In Deutschland wird strikt zwischen Nahverkehr und Fernverkehr unterschieden, da der Fernverkehr eigenwirtschaftlich fahren muss, wohingegen der Nahverkehr gemeinwirtschaftlich fährt.
Defacto ist sie eine Steuer...(ob sie im juristischen Sumpf als irgendwas Anderes bezeichnet wird, ist mir da herzlich egal, sie ist schließlich genauso verpflichtend wie jede Steuer, die Steuer genannt wird).Firn77 hat geschrieben: 19.10.2023 - 10:25 Die GEZ hier gegenzurechnen macht im Übrigen gar keinen Sinn, weil das keine Steuer ist. Die Wahrheit ist doch einfacher: Am Ende hast du einen Haushalt und wie der sich aufteilt, entscheidet die gewählte Regierung. Dann musst halt Leute wählen, die für sowas stehen...
Der M ist keine Stadtlinie mehr, sondern eigentliche eine Regio-Linie mit Stadtbeteiligung. In der Stadt ist nur ein Mini-Stück Neuverkehr. Der H-Ast der den M-Ast zum Tivoli Ersetzt ist neu, und der A-Schlenker in Allerheiligen damit der H/K jetzt immer durchgebunden ist. Zusammen kommen damit zwei Solobusse neu, dafür hat die neue Linienführung des R über die Salurnerstraße einen Gelenkbus eingespart. Ein weiterer 10-Meter Solobus im Stadtverkehr fällt weg weil der B durch den 540er Regiobus ersetzt wird. Meins wissen wird der jetzt auch komplett vom VVT Finanziert. Sprich für die Stadt/IVB ist man Angebotsneutral. Es steht auch immer noch im Raum dass die F-Verlängerung nach Rum zum Jahresende endet weil Rum dafür nicht zahlen will und die Finanzierung durch das Land ausläuft.Skitobi hat geschrieben: 19.10.2023 - 09:05 Mit dem M nach Aldrans und K/A in Hötting waren die Ausweitungen bei den Stadtbussen nur sehr punktuell, das
stimmt. In Hötting dürfte das aber insgesamt jetzt mindestens gleich gut sein wie vor der H-/B-Aufsplittung, oder?
In den letzten paar Jahren "nur" das Wochenendangebot, das aber wirklich massiv.Skitobi hat geschrieben: 19.10.2023 - 09:05 Was wurde denn noch gekürzt unter der Woche?
Das Wochendendangebot mit Halbstundentakt am Sonntag ist ein Witz, das stimmt. Und die Trams sind dennoch sonntags immer sehr voll, an der Nachfrage liegt es also nicht.
Die IVB/Inbus hat noch stärken Personalmangel, konnte das aber bisher ganz gut kaschieren weil man die ganzen Regiolinien an Subunternehmer vergeben hat (501, 502, 503, 504 komplett, 590 immer mehr) bzw die Linie komplett aufgegeben hat (der alte 505 der jetzt einen neuen Betreiber und eine neue Linienführung hat). Jetzt wo diese Reserven weg sind wird es aber auch in der Stadt voll durchschlagen. Wobei auch die Personalführung manchmal schon fast aktiv versucht die Mitarbeiter zu vertreiben. Vielleicht wird es mit dem neuen Geschäftsführer nächstes Jahr besser, aber ich glaube die Personalchefin ist da ein noch größerer Faktor.Skitobi hat geschrieben: 19.10.2023 - 09:05 Leider hakt das ganze aber auch am Personalmangel, der v. a. auf den Regiobuslinien seit eben dieser Fahrplanausweitung zu häufigen Fahrtausfällen (inkl. permanenter Fahrplanausdünnung) führt.
Dass der ÖRR sanierungswürdig ist, da besteht keine Frage. Aber die Tatsache an sich, dass wir einen ÖRR haben, find ich unerlässlich. Man braucht ja nur mal nach Polen oder Italien oder USA schauen, was passiert, wenn es den nicht gibt. Ob man die Hälfte streichen kann- glaub ich nicht. Aber ich bin bei dir - da liegt schon nochMarcB96 hat geschrieben: 19.10.2023 - 13:08Defacto ist sie eine Steuer...(ob sie im juristischen Sumpf als irgendwas Anderes bezeichnet wird, ist mir da herzlich egal, sie ist schließlich genauso verpflichtend wie jede Steuer, die Steuer genannt wird).Firn77 hat geschrieben: 19.10.2023 - 10:25 Die GEZ hier gegenzurechnen macht im Übrigen gar keinen Sinn, weil das keine Steuer ist. Die Wahrheit ist doch einfacher: Am Ende hast du einen Haushalt und wie der sich aufteilt, entscheidet die gewählte Regierung. Dann musst halt Leute wählen, die für sowas stehen...
Und mal davon abgesehen ist dieses Konstrukt an das die GEZ gezahlt wird entgegen jeglicher Logik unwirtschaftlich (Unmengen an Sendern, die exakt das gleiche Programm zeigen), dass man gut und gerne die Hälfte der Gebühren streichen (bzw halt für die Öpnv Finanzierung verwenden) könnte ohne jegliche spürbaren Einbußen bzgl des Angebots der Öffentlich-rechtlichen zu haben.
Und ich bin ehrlich gesagt der Meinung, es ist wichtiger, dass alle Bürger den Öpnv jederzeit nutzen können (soziale Teilhabe, etc) als dass es für gefühlt jeden Landkreis mehrere Regionalsender gibt, die sowieso alle das exakt gleiche Programm haben.
Die IVB bekommt nächstes Jahr noch keinen neuen Geschäftsführer, der macht noch zwei Jahre.hch hat geschrieben: 19.10.2023 - 15:59 Vielleicht wird es mit dem neuen Geschäftsführer nächstes Jahr besser, aber ich glaube die Personalchefin ist da ein noch größerer Faktor.