Die große Klima-Diskussion

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skifam
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von skifam »

Firn77 hat geschrieben: 29.10.2023 - 22:16
NeusserGletscher hat geschrieben: 29.10.2023 - 21:54 Wer einen Steuerberater braucht, der verdient mit Sicherheit deutlich mehr als der Durchschnitt.
Oder hat einen Vater, der bereits den 17jährigen Auszubilden drängt sich einen zu nehmen. Damit man "das gleich mal lernt!" ;-)
NeusserGletscher hat geschrieben: 29.10.2023 - 21:54 Und Fab sprach vom Null-Emissions Haus, Du redest von einem Niedrigenergiehaus. Die Kosten steigen dabei exponentiell an.
Schon klar. Aber wenn viel mehr Niedrigenergiehäuser gebaut würden, dann wäre uns auch schon geholfen. Muss ja nicht gleich Null-Emission sein.
Naja, aus eigener Erfahrung (2018: KfW 40+), ist natürlich dem eigenen Gewissen, aber vor allem den Baufirmen geholfen, die sich die platinen Hände reiben dürfen.
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j-d-s
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von j-d-s »

Firn77 hat geschrieben: 29.10.2023 - 17:37
j-d-s hat geschrieben: 29.10.2023 - 17:16 Soso, was soll denn deiner Meinung nach schlimmes passieren, wo man sich nicht dran anpassen kann?
Mir war nicht bewusst, wie basal manche Informationsstände hier sind. Vielleicht informierst du dich erstmal, bevor wir hier weiter diskutieren. Mein ehrlicher Respekt, wie man sich im Jahr 2023 als Realitätsverweiger noch so krass von den Fakten und Prognosen abkoppeln kan. Ich weiß gar nicht, wo man da anfangen soll... Mit ein bisschen Deich um 1 Meter erhöhen wird es auf jeden Fall nicht getan sein. Und das Ahrtal ist ja keine besonders gefährdete Gegend, wie es keine zweite mehr gibt. Ganz im Gegenteil.
Wenn das so einfach ist, dann wird es kein Problem sein, die entsprechenden Links hier zu posten (aber bitte nicht sowas wie Greenpeace, Fridays for Future oder andere Umweltaktivisten-Organisationen).

Natürlich reicht es nicht, Deiche um 1 Meter zu erhöhen. Aber auch Starkregenereignisse, Dürren, Hitze usw., daran können wir uns problemlos mit technischen Gegenmaßnahmen anpassen, bspw. Kanalisationen, Regenauffangbecken, Talsperren, Zisternen, Tröpfchenbewässerung, Gewächshäuser, Klimaanlagen usw.

Auf manches weniges wird man verzichten müssen: Im Sommer nachmittags Sport im Freien, die Nutzung von Wasserstraßen. Aber auch dafür gibt es Alternativen: Turnhallen, Eisenbahn/Straßen.

Aber das ist immer noch weit weniger Verzicht als die Co2-Reduktions-Maßnahmen erfordern (da wird ja quasi das gesamte Leben umgekrempelt mit den ganzen "Wenden") und vor allem basiert es nicht auf Verboten oder verbotsähnlich wirkenden Preiserhöhungen und Vorschriften, sondern geschieht von alleine - das ist der große Unterschied. Nur als Beispiel, wenn eine Straße von einem Erdrutsch verschüttet wird, kann man da zwar genauso wenig fahren wie wenn ein Fahrverbot erlassen wird. Nur beim Erdrutsch konnte man halt oftmals nichts machen, es ist einfach so passiert. Das Fahrverbot dagegen war ne politische Entscheidung und erzeugt daher zurecht mehr Gegenwehr.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Tyrolens »

skifam hat geschrieben: 29.10.2023 - 23:30 Naja, aus eigener Erfahrung (2018: KfW 40+), ist natürlich dem eigenen Gewissen, aber vor allem den Baufirmen geholfen, die sich die platinen Hände reiben dürfen.

Die Baufirmen sind die letzten, die dran verdienen, weil die bei solchen Projekten die ganzen Scherereien haben. Sehr gut verdienen damit die ganzen Hersteller von Dämmstoffen, Energie-, Lüftungsystemen u.dgls.

Aber in der Vollkosten Kalkulation lohnt sich das trotzdem. Ich habe für unser 70er Jahre Haus Energiekosten in Höhe von ca. 5.000 Euro pro Jahr.


Ach ja. Ende der Woche vermutlich Wintereinbruch in Nordtirol. ;)
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Firn77 »

j-d-s hat geschrieben: 30.10.2023 - 01:17
Firn77 hat geschrieben: 29.10.2023 - 17:37
j-d-s hat geschrieben: 29.10.2023 - 17:16 Soso, was soll denn deiner Meinung nach schlimmes passieren, wo man sich nicht dran anpassen kann?
Mir war nicht bewusst, wie basal manche Informationsstände hier sind. Vielleicht informierst du dich erstmal, bevor wir hier weiter diskutieren. Mein ehrlicher Respekt, wie man sich im Jahr 2023 als Realitätsverweiger noch so krass von den Fakten und Prognosen abkoppeln kan. Ich weiß gar nicht, wo man da anfangen soll... Mit ein bisschen Deich um 1 Meter erhöhen wird es auf jeden Fall nicht getan sein. Und das Ahrtal ist ja keine besonders gefährdete Gegend, wie es keine zweite mehr gibt. Ganz im Gegenteil.
Wenn das so einfach ist, dann wird es kein Problem sein, die entsprechenden Links hier zu posten (aber bitte nicht sowas wie Greenpeace, Fridays for Future oder andere Umweltaktivisten-Organisationen).

Natürlich reicht es nicht, Deiche um 1 Meter zu erhöhen. Aber auch Starkregenereignisse, Dürren, Hitze usw., daran können wir uns problemlos mit technischen Gegenmaßnahmen anpassen, bspw. Kanalisationen, Regenauffangbecken, Talsperren, Zisternen, Tröpfchenbewässerung, Gewächshäuser, Klimaanlagen usw.

Auf manches weniges wird man verzichten müssen: Im Sommer nachmittags Sport im Freien, die Nutzung von Wasserstraßen. Aber auch dafür gibt es Alternativen: Turnhallen, Eisenbahn/Straßen.

Aber das ist immer noch weit weniger Verzicht als die Co2-Reduktions-Maßnahmen erfordern (da wird ja quasi das gesamte Leben umgekrempelt mit den ganzen "Wenden") und vor allem basiert es nicht auf Verboten oder verbotsähnlich wirkenden Preiserhöhungen und Vorschriften, sondern geschieht von alleine - das ist der große Unterschied. Nur als Beispiel, wenn eine Straße von einem Erdrutsch verschüttet wird, kann man da zwar genauso wenig fahren wie wenn ein Fahrverbot erlassen wird. Nur beim Erdrutsch konnte man halt oftmals nichts machen, es ist einfach so passiert. Das Fahrverbot dagegen war ne politische Entscheidung und erzeugt daher zurecht mehr Gegenwehr.
Du offenbarst mit deiner Haltung eben ein Kernproblem der Politik der letzten Jahre. Viele tun so - und ich kann dei Sehnsucht nachvollziehen - dass man sich auf die Politik im eigenen Land, ja sogar im eigenen Bundesland oder noch kleiner konzentrieren möge. So funktioniert das aber nicht.

- Beispiel Lebensraum: Du schreibst von Turnhallen die wir bauen müssen und ich sage TURNHALLEN. :juggle: Glaub mir, Turnhallen werden unser letztes Problem sein. Fakt ist, dass Forscher damit rechnen, dass weite Regionen nicht mehr bewohnt werden könnten. Was glaubst du, passiert mit deren Wirtschaftskraft? Wo glaubst du, würden die hingehen, wenn Ihnen der Lebensraum genommen wird? DANN geht erst eine Migration los, ungesehen Ausmaßes. Davon hört man bei den Rechten nichts - kein Wunder - sie leben ja vom Problem. https://www.handelsblatt.com/politik/in ... 70494.html

- Beispiel Landwirtschaft: Wenige Bereiche sind so betroffen von den Folgen des Klimawandels, wie die Landwirtschaft. Schwere Niederschlagsereignisse, Überschwemmungen, Stürme, Dürren, Hitzewellen, Waldbrände, Hagelereignisse, Lawinen, Muren und die Bodenerosion werden massiv zunehmen, die Ernten mehr und mehr bedroht werden. Gleichzeitig wird die Weltbevölkerung immer mehr werden und wir brauchen eher mehr als weniger Lebensmittel. Bei einem unbegrenzten Klimawandel könnten viele wichtige Anbaugebiete in den noch überwiegend unberührten Norden verlegt werden müssen. Dort wird aber momentan noch massiv CO2 gespeichert. Würde der weiter frei gesetzt, nähme die Geschwindigkeit des Klimawandels also noch weiter zu.
https://www.mdr.de/wissen/landwirtschaf ... s-100.html

So könnt ich jetzt ewig weitermachen. Informier dich bitte. Mach dich z.B. schlau über die Auswirkungen des Klimawandels auf den Golfstrom und den Jet Stream, und dessen Auswirkungen auf uns. Mach dich schlau über die Folgen des auftauenden Permafrostes, der 25 % Prozent (!) der Erdoberfläche einnimmt.

Bau deine Turnhallen, du wirst sie als Notunterkünfte brauchen.

Ganz ehrlich - schaut euch an, was grad passiert. Und macht dann das, was ihr vor Ort könnt und wollt. Aber negiert das Problem nicht weiter. Selbst China, weil mit ein Hauptbetroffener, hat erkannt, wie wichtig Klimaschutz ist. Noch bauen sie Kohlekraftwerke wie blöd, gleichzeitig aber sind sie uns jetzt schon in vielen Umwelttechnologien voraus. Aber uns geht es offenbar noch zu gut...
https://www.sueddeutsche.de/projekte/ar ... duced=true
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von biofleisch »

Wooly hat geschrieben: 29.10.2023 - 21:27
biofleisch hat geschrieben: 29.10.2023 - 21:10
Die Kosten für Wärmepumpe, Dämmung, neue Heizungen in allen Räumen, neue Elektroverkabelung belaufen sich grob geschätzt auf einen Betrag, welcher es rentabler erscheinen lässt, das Haus abzureißen und ein Neues zu bauen.Von den Risiken beim Einbau ganz zu schweigen. Es ist nämlich gar nicht sicher, dass ein so umgebauter Altbau auch in 10 Jahren noch standfest ist - Stichwort Schimmel!

Auch die Neubaufreunde freuen sich in den ersten 2-3 Jahren zu früh. Wenn nach einigen Jahren die Dämmung nicht mehr dicht hält, sich aufgrund von Tierschäden (Specht schlägt Löcher in die Aussenhaut, etcpp) der Schimmel einschleicht, dann wird es erst interessant.
Was muss man eigentlich rauchen, um so einen Quark zu verbreiten ??? Jedes aktuelle Neubaugebiet in Deutschland besteht heute größtenteils aus Wärmepumpen, einem riesigen Haufen davon. Die aktuelle Amortisierung beträgt ca. 10-15 Jahre. Von Wärmedämmung ganz zu schweigen, das wird jetzt in Deutschland seit Jahrzehnten gemacht, und wer nicht komplett krude lüftet hat überhaupt kein Problem mit Schimmel. Wo hast du denn diese kruden Thesen her ????
Was muss man eigentlich rauchen um zu verstehen (und zu lesen!), dass der GROSSTEIL der Gebäude in Deutschland KEIN Neubau ist.

Ich schrieb, dass siech Wärmepumpen praktisch in KEINEM Gebäude mit BJ < 1980 rechnen wird!
Das ist wahrscheinlich noch zu optimistisch, denn wahrscheinlich gehören auch Gebäude bis BJ 2000 oder gar 2010 mit dazu!

Praktisch keines dieser Gebäude ist voll gedämmt, bei vielen ist das auch gar nicht möglich.
Praktisch keines dieser Gebäude wird mit Flächenheizungen beheizt, welche die Bude bei einer Vorlauftemperatur von max. 35 Grad (Luftwärmepumpe) warm bekommen.

Wie verblendet oder egoistisch muss man eigentlich sein, um anderen den Totalverlust ihrer Gebäude einreden zu wollen?
Fahrt einfach mal durch eine beliebige Stadt, Ort, Kaff und stellt euch vor wie die dortigen Fachwerkhäuser, Klinkerhäuser, Plattenbauten Isoliert werden sollen? Was passiert mit der Bausubstanz, wenn das Luftdicht eingepackt wird?

Und für die Neubaufreunde: Freut euch, aber lasst die anderen in Ruhe! Hofft, dass die Dämmung die Laufzeit übersteht.
In meiner Nachbarschaft steht ein Haus, wo 5 große Löcher in der Aussenhaut sind, welche der Specht nach dem ersten Jahr geschlagen hat. Jedes Jahr nisten entweder Vögel oder Wespen in diesen Löchern. Feuchtigkeit dringt ein und zerstört immer mehr. Ein Block weiter steht ein Neubau dessen gesamte Westseite vom Schimmel grau geworden ist.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Firn77 »

biofleisch hat geschrieben: 30.10.2023 - 08:10
Wooly hat geschrieben: 29.10.2023 - 21:27
biofleisch hat geschrieben: 29.10.2023 - 21:10
Die Kosten für Wärmepumpe, Dämmung, neue Heizungen in allen Räumen, neue Elektroverkabelung belaufen sich grob geschätzt auf einen Betrag, welcher es rentabler erscheinen lässt, das Haus abzureißen und ein Neues zu bauen.Von den Risiken beim Einbau ganz zu schweigen. Es ist nämlich gar nicht sicher, dass ein so umgebauter Altbau auch in 10 Jahren noch standfest ist - Stichwort Schimmel!

Auch die Neubaufreunde freuen sich in den ersten 2-3 Jahren zu früh. Wenn nach einigen Jahren die Dämmung nicht mehr dicht hält, sich aufgrund von Tierschäden (Specht schlägt Löcher in die Aussenhaut, etcpp) der Schimmel einschleicht, dann wird es erst interessant.
Was muss man eigentlich rauchen, um so einen Quark zu verbreiten ??? Jedes aktuelle Neubaugebiet in Deutschland besteht heute größtenteils aus Wärmepumpen, einem riesigen Haufen davon. Die aktuelle Amortisierung beträgt ca. 10-15 Jahre. Von Wärmedämmung ganz zu schweigen, das wird jetzt in Deutschland seit Jahrzehnten gemacht, und wer nicht komplett krude lüftet hat überhaupt kein Problem mit Schimmel. Wo hast du denn diese kruden Thesen her ????
Was muss man eigentlich rauchen um zu verstehen (und zu lesen!), dass der GROSSTEIL der Gebäude in Deutschland KEIN Neubau ist.

Ich schrieb, dass siech Wärmepumpen praktisch in KEINEM Gebäude mit BJ < 1980 rechnen wird!
Das ist wahrscheinlich noch zu optimistisch, denn wahrscheinlich gehören auch Gebäude bis BJ 2000 oder gar 2010 mit dazu!

Praktisch keines dieser Gebäude ist voll gedämmt, bei vielen ist das auch gar nicht möglich.
Praktisch keines dieser Gebäude wird mit Flächenheizungen beheizt, welche die Bude bei einer Vorlauftemperatur von max. 35 Grad (Luftwärmepumpe) warm bekommen.

Wie verblendet oder egoistisch muss man eigentlich sein, um anderen den Totalverlust ihrer Gebäude einreden zu wollen?
Fahrt einfach mal durch eine beliebige Stadt, Ort, Kaff und stellt euch vor wie die dortigen Fachwerkhäuser, Klinkerhäuser, Plattenbauten Isoliert werden sollen? Was passiert mit der Bausubstanz, wenn das Luftdicht eingepackt wird?

Und für die Neubaufreunde: Freut euch, aber lasst die anderen in Ruhe! Hofft, dass die Dämmung die Laufzeit übersteht.
In meiner Nachbarschaft steht ein Haus, wo 5 große Löcher in der Aussenhaut sind, welche der Specht nach dem ersten Jahr geschlagen hat. Jedes Jahr nisten entweder Vögel oder Wespen in diesen Löchern. Feuchtigkeit dringt ein und zerstört immer mehr. Ein Block weiter steht ein Neubau dessen gesamte Westseite vom Schimmel grau geworden ist.
Mach mal Fenster auf Kipp und trink mal Tee. Du kriegst ja noch Blutdruck ;-)

Die Antwort ist doch nicht so schwarz und weiß, wie du hier vorgibst.

Du hast recht: Da steht noch viel Potential da draußen rum, was Energie sparen könnte, die man gar nicht erst produzieren muss. Aber nicht jedes Haus muss ein Null-Emissionen Haus werden. Effizienter wäre schon gut. Flächenheizungen sind z.B. bei Denkmalschutzsanierungen durchaus häufig, weil sie sich gut in Wände integrieren lassen, für gesundere Raumklimata sorgen und Heizkörper ohnehin nie für solche Häuser gedacht waren.

Es würde schon reichen, wenn der Staat hier mehr den Häuslebauer / - instandsetzer belohnt, der energieffizent arbeitet. War ja bislang nur bedingt so.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

Firn77 hat geschrieben: 30.10.2023 - 07:53 - Beispiel Landwirtschaft: Wenige Bereiche sind so betroffen von den Folgen des Klimawandels, wie die Landwirtschaft. Schwere Niederschlagsereignisse, Überschwemmungen, Stürme, Dürren, Hitzewellen, Waldbrände, Hagelereignisse, Lawinen, Muren und die Bodenerosion werden massiv zunehmen, die Ernten mehr und mehr bedroht werden.
So wie beim Magdalenenhochwasser?
Firn77 hat geschrieben: 29.10.2023 - 22:10 Sarkasmus beiseite: Fakt ist - der Klimawandel begüngstigt solche Starkregenereignisse
Das Hochwasser an der Ahr war aber weder vom zeitlichen Intervall noch von der Wassermenge herausragend. Auf Arte gab es eine Sendung zum Thema, die leider in der Mediathek nicht mehr verfügbar ist. Geografen der Uni Bonn hatten das Hochwasser von 2021 mit dem letzten großen Hochwasser von 1804 verglichen und festgestellt, dass die Wassermenge mit 1.200 Kubikmeter / s ungefähr die gleiche war. Der Unterschied war nicht Wassermenge oder Klimawandel, sondern die in den letzten 200 Jahren dichtere Bebauung, Besiedelung von Überflutungsräumen, Brücken und all der Camping-Unrat, der die gleiche Wassermenge zu neuen Höchstständen aufstaute.
Firn77 hat geschrieben: 30.10.2023 - 07:53 So könnt ich jetzt ewig weitermachen. Informier dich bitte. Mach dich z.B. schlau über die Auswirkungen des Klimawandels auf den Golfstrom und den Jet Stream, und dessen Auswirkungen auf uns. Mach dich schlau über die Folgen des auftauenden Permafrostes, der 25 % Prozent (!) der Erdoberfläche einnimmt.
Nehmen wir einmal an, das dies tatsächlich so ist. Dann haben wir als Deutsche oder Europäer trotzdem keine Chance, etwas daran zu ändern. Weil so lange es keine technisch funktionierende und bezahlbare Alternative zu fossilen Energieträgern gibt, werden aufstrebende und ärmere Länder weiter auf Gas, Kohle und Öl setzen.

Es gibt daher keinen Grund, hier in übertriebenen Aktionismus zu verfallen aber auch nicht, gar nichts zu tun. Bislang ist Deutschland mit einem Mittelweg, der die Gesellschaft nicht überfordert, ganz gut gefahren. Zwar waren manche Entscheidungen falsch und man hätte sicher an anderen Stellen mit dem gleichen finanziellen Aufwand mehr erreichen können, aber es hat schon einen Grund, dass Deutschland heute nur knapp halb so viel CO2 pro Kopf emittiert wie etwa die USA.

Es ist aber nun einmal so, dass wir auch die Kosten im Auge behalten müssen. Es war verhältnismässig günstig, von ungedämmten Vollsteinen bei Außenwänden auf Konstruktionen mit einem günstigeren U-Wert umzuschwenken. Oder mit einer modernen Gasheizung den Energieverbrauch drastisch zu senken. Aber die Kosten steigen extrem an, je weiter man an der Schraube dreht. Und mir fehlt mittlerweile auch das Vertrauen in die Politik. Denn was gestern noch als umweltschonend gepriesen und gefördert wurde, ist über Nacht plötzlich der größte Umweltkiller. Auf dieser Basis kann man nicht langfristig planen.

Denn leider hat die Ampel hier jedes Augenmaß verloren. Der Umwelt wäre auch jetzt in vielen Fällen geholfen, wenn eine alte Gasheizung durch eine moderne Anlage ersetzt würde. Statt dessen wollte die Ampel die Bürger mit Maximalforderungen überziehen, die in nicht wenigen Fällen einen wirtschaftlichen Totalschaden bedeutet hätten. Da fehlt es einfach an Pragmatismus.

Es spricht auch nichts dagegen, für Neubauten Energiestandards vorzuschreiben, die eine drastische Senkung des Verbrauchs bewirken. Macht Deutschland seit Jahren so. Wenn aber am Ende die Vorschriften dazu führen, dass am Ende sich kaum noch jemand ein Eigenheim leisten kann, dann ist damit auch nichts gewonnen. Ich verstehe aber auch nicht, wieso in Dänemark Wärmepumpen angeblich für 2-3 k€ zu haben sind, wärend in Deutschland Preise im fünfstelligen Bereich aufgerufen werden. Mein Nachbar, der einen Kälteschein hat, sagt aber auch, dass er bei seinen Immobilien günstige aber halt nicht geförderte WP einbaut, weil die nur einen Bruchteil einer geförderten WP kosten. Und wenn die Kosten sinken lohnt sich sogar in Bestandsbauten der Einbau, um in der Übergangszeit auf fossile Brennstoffe zu verzichten. Aber wenn man elektrischen Wärmepumpen quasi eine Monopolstellug einräumt, dann gehen auch die Preise durch die Decke. Das ist simple Marktwirtschaft, von der man im Wirtschaftsministerium offenbar nichts versteht.

Kurzum, wir haben durchaus das Potenzial, hier mit überschaubarem Aufwand mehr zu erreichen als mit übertriebenem Aktionismus.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Tyrolens »

biofleisch hat geschrieben: 30.10.2023 - 08:10 Praktisch keines dieser Gebäude ist voll gedämmt, bei vielen ist das auch gar nicht möglich.
Das gilt für Gebäude im Denkmalschutz (noch).
Aber alle anderen sind problemlos dämmbar und bieten dafür ältere Gebäude an sich auch die bessere Basis, weil die noch massiv gebaut wurden.


Man muss halt wissen wie und billig ist es auch nicht.

Es gibt halt noch um einiges mehr als Styropor Dämmung an der Fassade; muss man wissen.


Das Problem ist, dass den Menschen sowas egal ist. Die schauen nur auf Wohnfläche, ein teures Badezimmer und eine teure Küche. An allem anderen wird dann gespart.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von biofleisch »

Tyrolens hat geschrieben: 30.10.2023 - 09:29
biofleisch hat geschrieben: 30.10.2023 - 08:10 Praktisch keines dieser Gebäude ist voll gedämmt, bei vielen ist das auch gar nicht möglich.
Das gilt für Gebäude im Denkmalschutz (noch).
Aber alle anderen sind problemlos dämmbar und bieten dafür ältere Gebäude an sich auch die bessere Basis, weil die noch massiv gebaut wurden.
Blödsinn - schlicht blödsinn. Es gibt 1000ende Häuser, welche nicht unter Denkmalschutz stehen und wo das nicht möglich ist.

Nimm ein Haus, welches schon lange bestand und in den 70, 80, 90, 2000eneder Jahren Ausgenbaut und erweitert wurde. Die Grundsubstanz ist uralt. Da stecken noch Sandsteinfundamente und Fachwerk unter dem heutigen Putz. Da macht KEIN vernünftiger Besitzer eine Volldämmung drum. Und ohne kannst die Luftwärmepumpe gleich gegen einen Tauchsieder eintauschen. Der Stromverbrauch wird gigantisch.

Denkt man auch nur minimal über den eigenen Tellerrand raus und stellt sich vor, was passiert, wenn 100.000 Wärmepumpen im Winter nahezu gleichzeitig anspringen, dann ist klar was der Netzbetreiber via elektronische Abschaltung macht.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

Tyrolens hat geschrieben: 30.10.2023 - 09:29 Das gilt für Gebäude im Denkmalschutz (noch).
Aber alle anderen sind problemlos dämmbar und bieten dafür ältere Gebäude an sich auch die bessere Basis, weil die noch massiv gebaut wurden.
Wow, das ist mal eine ganz steile These.

Mit fallen da auf Anhieb ein paar Beispiele aus der Praxis ein, wo dies zumindest aus ästhetischen Gründen nicht ohne weiteres möglich ist:

Fachwerk, Ornamente / Gesimse, Natursteinfassade, Fassade mit hochwertigem Klinker, bergische Schieferfassaden. Eigentlich alle Fassaden abseits der modernen, gesichtslosen Zigarettenschachtelarchitektur.

Steht das Gebäude auf der Grundstücksgrenze, wird es Probleme mit den Nachbarn geben. Die gute Absicht ist hier kein Grund, über die Grundstückgrenze hinaus zu dämmen. Gleiches gilt für Fronten von Stadthäusern, die unmittelbar an den Gehweg angrenzen.

Grundsätzlich sollten bei einer dicken Dämmung auch die Fenster erneuert werden. Denn die Laibungen sind meist zu schmal und außerdem funktionieren die Dämmungen nicht richtig, wenn die Fenster nicht in die Dämmung integriert sind. Da sind Kältebrücken vorprogrammiert. Dann kann man auch gleich über einen Austausch der Rolladenkästen nachdenken und diese in die Dämmung integrieren. Sofern die Fensterstürze dies zulassen. Sonst muss man diese auch noch heraus stemmen und neu aufbauen.

Packt man ein paar Dezimeter Dämmung auf die Fassade, dann stimmen natürlich auch die Anschlüsse ans Dach nicht mehr. Gibel lassen sich da noch am ehesten verlängern, bei den Traufen wird es schon aufwändiger. Oder man baut den Dachstuhl gleich mit um. Wenn eh schon ein Gerüst an der Fassade steht ....

Und da sind wir dann schon fast bei einer kompletten energetischen Sanierung. Maßnahmen innerhalb der Gebäudehülle noch gar nicht berücksichtigt.

Bei manchen Aussagen habe ich den Eindruck, dass da das Bild von freistehenden EFH im Hinterkopf ist. Wo man ohne Rücksicht auf Nachbarn noch am ehesten was machen kann. Dies ist aber nicht die Regel.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Tyrolens »

Fragt mal Leute, die täglich damit zu tun haben und auch Kompetenz darin.
Meine Erfahrung ist, dass vor allem Leute, die das schlichtweg nicht gebacken bekommen, davon abraten.

Diese ganzen Probleme sind seit langem bekannt und es gibt Lösungen dafür.


Wir haben hier übrigens Gebäude am BJ 15. Jh. im Bestand. Das älteste ist tatsächlich noch unsaniert. Hat aber mit dem Denkmalschutz zu tun und nicht mit den technischen Möglichkeiten.


Mein Nachbar hat heute Heizöl für sein EFH bekommen. Mal eben 4.000 Euro weg. Muss man auch mögen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von kaldini »

beim Dämmen muss man meiner Meinung nach bei jedem Objekt entscheiden, was und wie viel sinnvoll ist. Dabei kann man auswählen, ob man Außen- oder Innendämmung macht. Und auch die Dicke ist meiner Meinung nach etwas, worüber man sich gut informieren solle (und wo es nun auch immer mehr Erfahrungswerte gibt).
Die dicke Außendämmung muss nicht immer zwingend sein, eine dünne Innendämmung kann, wenn man den Wohnraum nicht ganz so dringend braucht und man die Verluste verringern will, sicherlich auch eine Möglichkeit sein.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Firn77 »

kaldini hat geschrieben: 30.10.2023 - 12:43 beim Dämmen muss man meiner Meinung nach bei jedem Objekt entscheiden, was und wie viel sinnvoll ist. Dabei kann man auswählen, ob man Außen- oder Innendämmung macht. Und auch die Dicke ist meiner Meinung nach etwas, worüber man sich gut informieren solle (und wo es nun auch immer mehr Erfahrungswerte gibt).
Die dicke Außendämmung muss nicht immer zwingend sein, eine dünne Innendämmung kann, wenn man den Wohnraum nicht ganz so dringend braucht und man die Verluste verringern will, sicherlich auch eine Möglichkeit sein.
Ja eben. Da gilt es genau hinzuschauen. Die Dämmmaterialien werden immer besser und bringen nicht mit sich, dass man Gebäude verschandelt. Manchmal hilft auch ein guter Mittelweg schon viel.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Wooly »

biofleisch hat geschrieben: 30.10.2023 - 08:10 Was muss man eigentlich rauchen um zu verstehen (und zu lesen!), dass der GROSSTEIL der Gebäude in Deutschland KEIN Neubau ist.
Ich schrieb, dass siech Wärmepumpen praktisch in KEINEM Gebäude mit BJ < 1980 rechnen wird!
Das ist wahrscheinlich noch zu optimistisch, denn wahrscheinlich gehören auch Gebäude bis BJ 2000 oder gar 2010 mit dazu!

Praktisch keines dieser Gebäude ist voll gedämmt, bei vielen ist das auch gar nicht möglich.
Praktisch keines dieser Gebäude wird mit Flächenheizungen beheizt, welche die Bude bei einer Vorlauftemperatur von max. 35 Grad (Luftwärmepumpe) warm bekommen.
Komisch, das dann so viele Wärmepumpen aktuell auch in diese alten Gebäude eingebaut werden. Komisch, das ich kaum noch jemanden kenne, der sein Haus nicht gedämmt hat, egal wie alt, weil lohnen tut sich das immer. Geht mal perfekt und mal nur in Teilen, aber es geht. Ich habe es gerade für mein Haus rechnen lassen, Baujahr 1952, 2005 Dach und Aussenfassade gedämmt, auf 400hm in Nordschwarzwald, keine Problem das mit Wärmepumpe zu betreiben. Und auch so das es sich rechnet, mit Photovoltaik auf dem Dach noch um einiges mehr. Meine Gasheizung ist nicht nicht so alt, aber wenn ich die irgendwann ersetzen muss, kein Problem umzurüsten.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Bergwanderer »

NeusserGletscher hat geschrieben: 30.10.2023 - 08:56
Das Hochwasser an der Ahr war aber weder vom zeitlichen Intervall noch von der Wassermenge herausragend. Auf Arte gab es eine Sendung zum Thema, die leider in der Mediathek nicht mehr verfügbar ist. Geografen der Uni Bonn hatten das Hochwasser von 2021 mit dem letzten großen Hochwasser von 1804 verglichen und festgestellt, dass die Wassermenge mit 1.200 Kubikmeter / s ungefähr die gleiche war. Der Unterschied war nicht Wassermenge oder Klimawandel, sondern die in den letzten 200 Jahren dichtere Bebauung, Besiedelung von Überflutungsräumen, Brücken und all der Camping-Unrat, der die gleiche Wassermenge zu neuen Höchstständen aufstaute.

Kurzum, wir haben durchaus das Potenzial, hier mit überschaubarem Aufwand mehr zu erreichen als mit übertriebenem Aktionismus.
Hier die SWR-Dokumentation aus 2023 - Update - und der dazu passende Artikel der FAZ mit den beiden Geowissenschaftlern der Universität Bonn:
https://www.youtube.com/watch?v=Qt7wzfMcrzM
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaf ... 70847.html
Ein Hauptgrund war unter anderem ein großes politisches Versagen, weshalb so viele Menschen durch das Hochwasser sterben mussten.
https://www.geographie.uni-bonn.de/de/f ... roggenkamp
Und hier noch einige Details: https://www.bund-rlp.de/fileadmin/rlp/X ... posium.pdf
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von j-d-s »

Firn77 hat geschrieben: 30.10.2023 - 07:53 - Beispiel Lebensraum: Du schreibst von Turnhallen die wir bauen müssen und ich sage TURNHALLEN. :juggle: Glaub mir, Turnhallen werden unser letztes Problem sein. Fakt ist, dass Forscher damit rechnen, dass weite Regionen nicht mehr bewohnt werden könnten. Was glaubst du, passiert mit deren Wirtschaftskraft? Wo glaubst du, würden die hingehen, wenn Ihnen der Lebensraum genommen wird? DANN geht erst eine Migration los, ungesehen Ausmaßes. Davon hört man bei den Rechten nichts - kein Wunder - sie leben ja vom Problem. https://www.handelsblatt.com/politik/in ... 70494.html
Interessanterweise werden da keine Gegenden in Europa genannt, sondern vor allem solche, wo ein massives Bevölkerungswachstum bis 2050 prognostiziert wird - bspw. Afrika von 1,4 Mrd. heute auf 2,5 Mrd. Daran sind wohl auch wir im Westen schuld? Oder der Klimawandel?

Alleine deshalb werden wir gar keine andere Wahl haben, als Migration effektiv zu verhindern, indem man die Leute nicht rein lässt (und nein, "Fluchtursachen bekämpfen" funktioniert nicht, oder wie willst du dieses Bevölkerungswachstum verhindern und bspw. die Diktatoren in Eritrea, Afghanistan, Syrien, Afghanistan usw. überzeugen, ihre Bevölkerung nicht mehr zu unterdrücken?).
- Beispiel Landwirtschaft: Wenige Bereiche sind so betroffen von den Folgen des Klimawandels, wie die Landwirtschaft. Schwere Niederschlagsereignisse, Überschwemmungen, Stürme, Dürren, Hitzewellen, Waldbrände, Hagelereignisse, Lawinen, Muren und die Bodenerosion werden massiv zunehmen, die Ernten mehr und mehr bedroht werden. Gleichzeitig wird die Weltbevölkerung immer mehr werden und wir brauchen eher mehr als weniger Lebensmittel. Bei einem unbegrenzten Klimawandel könnten viele wichtige Anbaugebiete in den noch überwiegend unberührten Norden verlegt werden müssen. Dort wird aber momentan noch massiv CO2 gespeichert. Würde der weiter frei gesetzt, nähme die Geschwindigkeit des Klimawandels also noch weiter zu.
https://www.mdr.de/wissen/landwirtschaf ... s-100.html
Dieser Artikel ist ein typischer Zirkelschluss: Weil Co2 so schlimm ist, darf man nicht "Wildnis" zu Anbaufläche umwidmen (und gleichzeitig suggeriert man, überall in der "Wildnis" sei viel Co2, welches unweigerlich freigesetzt wird, wenn man dort Anbau betreibt).

Ich lese aus diesem Artikel vielmehr, dass kein Grund zur Sorge besteht: Man kann recht gut Anbauflächen verlagern. Wobei selbst das ja nicht so umfangreich notwendig sein dürfte, denn wie nahezu alle "Klima"-Artikel werden Gegenmaßnahmen technischer Art vollkommen ignoriert: Gewächshäuser, Art des Anbaus (bspw. Weizen statt Reis), Bewässerung usw.
So könnt ich jetzt ewig weitermachen. Informier dich bitte. Mach dich z.B. schlau über die Auswirkungen des Klimawandels auf den Golfstrom und den Jet Stream, und dessen Auswirkungen auf uns. Mach dich schlau über die Folgen des auftauenden Permafrostes, der 25 % Prozent (!) der Erdoberfläche einnimmt.
Selbst wenn das alles so dramatisch wäre: Ich lebe lieber jetzt in Freiheit und Komfort als mich einzuschränken für irgendwelche Theorien was in vielen Jahrzehnten passieren könnte.

Denn unterm Strich muss man festhalten, dass Wetterprognosen bereits für 2 Wochen meist nicht stimmen - wie sollen da erst welche für 50 Jahre stimmen?

Vor allem weil man wie gesagt, wenn tatsächliche, gegenwärtige Probleme auftreten, man durch technische Gegenmaßnahmen viel effektiver und zu weit geringeren Kosten, und vor allem mit viel weniger Einschränkungen von Freiheit und Komfort, sich an diese Problemstellungen anpassen kann.
Ganz ehrlich - schaut euch an, was grad passiert. Und macht dann das, was ihr vor Ort könnt und wollt. Aber negiert das Problem nicht weiter. Selbst China, weil mit ein Hauptbetroffener, hat erkannt, wie wichtig Klimaschutz ist. Noch bauen sie Kohlekraftwerke wie blöd, gleichzeitig aber sind sie uns jetzt schon in vielen Umwelttechnologien voraus. Aber uns geht es offenbar noch zu gut...
https://www.sueddeutsche.de/projekte/ar ... duced=true
Ich hab jedenfalls nichts bemerkt, was bisher an "schlimmen Folgen des Klimawandels" passiert sein soll, was man nicht mit relativ geringem Aufwand beherrschen kann.

Den kommunistischen Einparteienstaat China sehe ich keinerlei Hinsicht als Vorbild (auch wenn es Bände spricht, dass manche Umweltschützer das offenbar tun).

Bei den meisten Studien ist nämlich ein Kernproblem, dass man von vornherein nur Bestätigung des bisherigen Duktus sucht: Co2-Reduktion ist der einzige Weg und technische Gegenmaßnahmen existieren nicht. Sprich, man ignoriert völlig die Möglichkeit des Menschen, sich an verändertes Klima anzupassen und propagiert als einzige Möglichkeit, das Klima an sich verändern zu wollen (bzw. eben festzulegen, inwiefern es verändert werden darf). Ist genauso wie bei den Studien bzgl. "Skifahren und Klimawandel" - da hab ich bisher nur 2 gesehen die auch Beschneiung berücksichtigt haben (und die kamen zu dem Ergebnis, dass auch 4 Grad kein Problem sind) - alle anderen haben rein auf Naturschnee geschaut. Dass das offensichtlich realitätsfern ist und nur der Bestätigung des bisherigen Duktus dient, ist klar, weil bereits heute die allermeisten Skigebiete auf umfangreiche Beschneiung setzen und diese immer weiter ausbauen und damit Naturschnee eben gerade NICHT das Kriterium ist.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Firn77 »

j-d-s hat geschrieben: 30.10.2023 - 14:52 Selbst wenn das alles so dramatisch wäre: Ich lebe lieber jetzt in Freiheit und Komfort als mich einzuschränken...
Mit diesem Satz weiß man eigentlich alles über dich, was man wissen muss.
j-d-s hat geschrieben: 30.10.2023 - 14:52 ...für irgendwelche Theorien was in vielen Jahrzehnten passieren könnte.
Du brauchst keine Theorien, keine "vielen Jahrzehnte". Wir sind schon mittendrin.

Ich mag meine Philanthropie, die mir immer wieder vorgaukelt, Argumente könnten Typen wie dich noch erreichen.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab »

Eiferndes Gegeifer ist unnötig. Nimmt die Lust sich zu beteiligen.

Werde mal privat.
Stand: Rentner, wohne in 3-Familienhaus (360m2 Wohnfläche), zwei Wohnungen mein Eigentum, die andere mein Neffe. Baujahr Mitte der 70er, Ziegel 36cm Wandstärke - sanierungsbedürftig. Ölheizung.
Dachgeschoss vor 25 Jahren ausgebaut, nach oben gedämmt. Fenster zur Hälfte modern ausgetauscht.

Lt.Heizungsbauer: Wärmepumpe empfohlen in Kombi mit der bestehenden Ölheizung. Eine österr. Firma bietet Steuerungsgerät an, die beiden Systeme zu koppeln. Laufzeit Ölheizung geschätzte 50 Tage im Jahr bei starkem Frost.
Da ist die Wärmepumpe ineffektiv.
Keine Dämmung empfohlen wg. div. Nachteile.
Empfehlung: Hochwertig isolierende Haustüre u. Außentüren einbauen.

Nachdem im kalten Skandinavien Wärmepumpen selbst bei denn vielen Holzbauten Standard sind, kann mir auch niemand verklickern, warum die bei uns im Altbau nicht funktioieren sollen.
................................................................................

Ich weiß, liberales Denken ist grad nicht in Mode. Aber man sollte den Leuten selbst überlassen wie sie sichs einrichten.
Der Staat soll unterstützen, soviel Ereuerbare zur Verfügung zu stellen wie möglich. Dann muss man auch keie Denkmäler verunstalten.
Es wurde ja schon viel CO2 eingespart.

Ich will mal was persöliches zu Niedrig/bzw. Null-E.-Gebäuden sagen. Ich fühle mich drin überhaupt nicht wohl.
Ich empfinde die Luft als stickig. Wärmerückgewinnung in Ehren - ich weiß, es ist effektiv wenn man die Abwärme der Fürze im Klo zur Erwärmung der Küche nutzt :D SCNR, aber dies macht aus einem Gebäude eine technische Apperatur - und das hört man. Immer! Vor allem nachts, wennn es eigentlich still ist, summt und brummt immer irgendwo irgendwas.

Für mich komplett unangenehm. Drum nicht zu viel vorschreiben, die Leute machen lassen, denn die sind kompetenter als Politiker die weder Ausbildung noch Beruf haben.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Firn77 »

Fab hat geschrieben: 30.10.2023 - 15:21 Ich will mal was persöliches zu Niedrig/bzw. Null-E.-Gebäuden sagen. Ich fühle mich drin überhaupt nicht wohl.
Ich empfinde die Luft als stickig. Wärmerückgewinnung in Ehren - ich weiß, es ist effektiv wenn man die Abwärme der Fürze im Klo zur Erwärmung der Küche nutzt :D SCNR, aber dies macht aus einem Gebäude eine technische Apperatur - und das hört man. Immer! Vor allem nachts, wennn es eigentlich still ist, summt unnd brummt immer irgendwo irgendwas.
Niedrigenergiehaus heißt nicht zwingend eine Lüftung haben zu müssen. Ich z.B. hab keine und vermiss sie auch nicht.
Fab hat geschrieben: 30.10.2023 - 15:21 Drum nicht zu viel vorschreiben, die Leute machen lassen, denn die sind kompetenter als Politiker die weder Ausbildung noch Beruf haben.
Zu liberalem Denken gehört übrigens auch, dass man Politiker nicht pauschal diffamiert. Und liberales Denken hin oder her - Das Ozonloch wurde nicht geschlossen, weil man gesagt hat: "Wäre so schön liebe Leute, wenn ihr auf FCKW verzichten könntet." Nein, es wurde verboten, durch Alternativen ersetzt. Weil man leider nicht darauf vertrauen kann, dass jeder das Mögliche tut, um die Welt für die Nachwelt zu erhalten. So funktioniert die Demokratie nun mal.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von biofleisch »

Fab hat geschrieben: 30.10.2023 - 15:21 Lt.Heizungsbauer: Wärmepumpe empfohlen in Kombi mit der bestehenden Ölheizung. Eine österr. Firma bietet Steuerungsgerät an, die beiden Systeme zu koppeln. Laufzeit Ölheizung geschätzte 50 Tage im Jahr bei starkem Frost.
Da ist die Wärmepumpe ineffektiv.
Keine Dämmung empfohlen wg. div. Nachteile.
Empfehlung: Hochwertig isolierende Haustüre u. Außentüren einbauen.
Mein Heizungsbauer hat das bei sich selbst auch gemacht und beisst sich jetzt selbst in den A... weil seine Heiz- / Stromkosten explodiert sind.

Rechne mal selbst: Was kostet es dich auf die Wärmepumpe zu verzichten und wie viel Jahrzehnte könntest mit den gesparten Kosten an Öl verheizen (restliche Tage des Jahren)? Wobei angemerkt sei: dass die angesprochenen 50 Tage, wo deine Wärmepumpe inneffizient ist, ja genau die Zeit sind, wo du eine Heizung brauchst (sic!). In der restlichen Zeit brauchst du (auch) deine Ölheizung nicht. Unterm Strich hast du also eine Zusatzheizung eingebaut, welche du nicht brauchst, die aber Strom verbraucht!
Man kann sich auch selbst betrügen.

Ansonsten: Dämmung an einzelnen Bauteilen wird dir jeder und immer empfehlen. Es schadet dir nicht, aber bringt einen guten Auftrag. Leider bringt es dir auch (fast) nichts.

Grundsätzlich kann imho jeder machen was er will, aber bitte nicht anderen vorschreiben was sie machens sollen. Heizen mit Strom ist einfach ineffizient. Eine Wärmepumpe macht im prinzip nichts anderes - sie tut es nur ein wenig effizienter als ein Tauchsieder. Einschränkung: nur unter bestimmten Randbedingungen, die meist nicht gegeben sind:
a) Vorlauftemperatur <= 35°C --> geht nur mit Flächenheizungen, welche kaum in Altbauten vorhanden sind + möglichst komplette Dämmung.
Fab hat geschrieben: 30.10.2023 - 15:21Nachdem im kalten Skandinavien Wärmepumpen selbst bei denn vielen Holzbauten Standard sind, kann mir auch niemand verklickern, warum die bei uns im Altbau nicht funktioieren sollen.
Ohweh - was für ein Vergleich! Dir ist schon bekannt, dass dort wohl kaum jemand mit Luftwärmepumpen heizt?
Es gibt ja auch Erdwärmepumpen - und je wärmer es im Untergrund ist, umso besser! Am besten man sitzt auf einer Thermalquelle mit mehr als 60°C - da funktioniert das dann perfekt!

die effizienteste CO2 Vermeidung wäre es statt Ressourcen in Technik zu stecken, Bäume zu pflanzen und zu erhalten.

Aber ganz abgesehen davon glaube ich nicht (mehr) das CO2 tatsächlich die Ursache des Klimawandels ist und selbst wenn: 90% des CO2 wird aus den Meeren freigesetzt, WEIL sie sich erwärmen. Unser Planet ist zu wieviel Prozent von Meeren bedeckt?
Einfach mal 1 und 1 zusammenzählen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab »

Werter Biofleisch, das mit denn Erdwärmepumpen im Norden hab ich nicht gewusst.

Was die Erwärmung betrifft, bedarf es keinen Glauben.
Sicher gibt es auch einen natürlichen Anstieg nach der kl. Eiszeit.
Aber der Anstieg des CO2-Anteils von 280 ppm (Jahrzehntausende stabil) binnnen eines Jahrhunderts auf aktuell über 400 ppm ist schon aussagekräftig.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von skifam »

NAJA das mit dem Tauchsieder stimmt schon, aber z.B unsere Erdwärmepumpe hat eine Effizienzzahl irgendwo zwischen 4 und 5.
D.h. Sie macht aus einer Kw Strom 4 bis 5 Kw Heizenergie.

Nicht schlecht, aber auch keine Zauberei.....

Die Investitionskosten darf man m.E. besser nicht gegenrechnen.

Wer neu baut sollte das schon machen bei allen anderen , insbesondere bei denen, die über 50 sind, ist das betriebswirtschaftlicher Unsinn.
Und da fängt es dann mit der Arbeit derer an, die mit Gefühlen, z.B. Angst etc. populistisch arbeiten.

Wenn man denen folgt, beisst man sich dann am Ende, wenn man mal eine langfristige EA Rechnung macht, in den A....
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Bergwanderer »

Fab hat geschrieben: 30.10.2023 - 17:07 Werter Biofleisch, das mit denn Erdwärmepumpen im Norden hab ich nicht gewusst.

Was die Erwärmung betrifft, bedarf es keinen Glauben.
Sicher gibt es auch einen natürlichen Anstieg nach der kl. Eiszeit.
Aber der Anstieg des CO2-Anteils von 280 ppm (Jahrzehntausende stabil) binnnen eines Jahrhunderts auf aktuell über 400 ppm ist schon aussagekräftig.
Zumal die Erdwärmepumpen in Schweden mit einem interessanten Strommix betrieben werden:
Kernkraft: 30%, Wasserkraft 42%, Windkraft 18% usw.. https://www.handelskammer.se/de/nyheter ... trombedarf
Und die Kernkraft soll dort ausgebaut werden ... um die Energiesicherheit zu erhöhen ... :wink:
https://www.tagesschau.de/ausland/europ ... e-101.html
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von skifam »

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Tyrolens »

Tja ... unsere inneralpine Trockenzone schüttet es heute Nacht wieder mal zu, aber leider wieder viel zu warm.
Das ist halt unsere Realität. SFG aktuell so ca. auf 3.000 m.

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