Und wie funktioniert das, wenn es in Europa überall gleichzeitig Nacht ist und gleichzeitig wenig Wind weht? Oder braucht jedes 100% Ökostrom-Land einen Partner mit AKWs, von dem es in diesem Fall den Strom bezieht?Martin_D hat geschrieben: 06.10.2023 - 21:31 Das ist kein Schönheitsfehler, sondern ein wesentlicher Bestandteil des Konzeptes, dass sich im Europäischen Verbundnetz ein Land mal Strom exportiert und mal importiert.
Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
In Sachen Speicherung von Strom, gibt es eine neue technologische Lösung, die Du scheinbar noch nicht kennst:NeusserGletscher hat geschrieben: 06.10.2023 - 21:56Und wie funktioniert das, wenn es in Europa überall gleichzeitig Nacht ist und gleichzeitig wenig Wind weht? Oder braucht jedes 100% Ökostrom-Land einen Parnter mit AKWs, von dem es in diesem Fall den Strom bezieht?Martin_D hat geschrieben: 06.10.2023 - 21:31 Das ist kein Schönheitsfehler, sondern ein wesentlicher Bestandteil des Konzeptes, dass sich im Europäischen Verbundnetz ein Land mal Strom exportiert und mal importiert.
https://www.youtube.com/watch?v=1yME8iRcas4
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Die Erdgaspreise in Europa sind seit Beginn des israelischen Krieges gegen Gaza und weitere Nahost Konfliktherde um 40 Prozent gestiegen, laut Daten von Trading Economics.
Es droht eine erneute Steigerung der Kosten für Heizung und Strom. Denn im Kontext des militärischen ausgetragenen Konfliktes in Israel sind auch die Gaspreise erneut kräftig angezogen, was das Risiko für einen weiteren Kostensturm auf die Endkunden hervorruft. Zwar sollte man trotz der aktuellen Lage optimistisch bleiben, doch die aktuellen Bausteine können sich durchaus zu einem Problem entwickeln, auf das man ein Auge haben sollte. Ich hätte ganz gerne auf diese Meldung verzichtet.
Es droht eine erneute Steigerung der Kosten für Heizung und Strom. Denn im Kontext des militärischen ausgetragenen Konfliktes in Israel sind auch die Gaspreise erneut kräftig angezogen, was das Risiko für einen weiteren Kostensturm auf die Endkunden hervorruft. Zwar sollte man trotz der aktuellen Lage optimistisch bleiben, doch die aktuellen Bausteine können sich durchaus zu einem Problem entwickeln, auf das man ein Auge haben sollte. Ich hätte ganz gerne auf diese Meldung verzichtet.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Die Lienzer Bergbahnen haben bis Ende des Jahres einen Stromvertrag zu netto 4,9 ct/KkWh, dieser läuft dann aus. Haben nach den Verhandlungen das Angebot von netto 19 ct/kWh für 2024 und netto 17 ct/kWh für 2025 ausgeschlagen und auf günstigere Preise gehofft. Nun liegt ein Angebot über netto 14,4 ct/kWh vor.
Lienzer Bergbahn pokerte beim Stromvertrag
Ist zum einen spannend, zu welchen günstigen Konditionen die Seilbahnen in Tirol bisher den Strom bezogen haben und zum anderen welcher Preissprung schon da ist. Mir waren die Zahlen so bisher nicht über den Weg gelaufen, kann auch sein, dass ich es hier verpasst habe.
Lienzer Bergbahn pokerte beim Stromvertrag
Ist zum einen spannend, zu welchen günstigen Konditionen die Seilbahnen in Tirol bisher den Strom bezogen haben und zum anderen welcher Preissprung schon da ist. Mir waren die Zahlen so bisher nicht über den Weg gelaufen, kann auch sein, dass ich es hier verpasst habe.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Österreich Hochstromnetz ist am Anschlag und braucht Investitionen für das Grüne Leitungsnetz.
Weitere Informationen dazu: https://www.krone.at/3155950
Wie erwartet, die Politiker hätten zuerst die Praktiker fragen sollen, bevor sie Gesetze beschliessen. So werden Steuergelder nicht mit der Nötige effizient eingesetzt.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
In dem Artikel steht aber doch: "Wir sind trotz aller Schwierigkeiten und fehlender Gesetz auf einem guten Weg. Es wird sehr knapp, aber es könnte klappen.“ (Rechtschreibung nicht korrigiert .... )Chlosterdörfler hat geschrieben: 02.11.2023 - 19:45 Wie erwartet, die Politiker hätten zuerst die Praktiker fragen sollen, bevor sie Gesetze beschliessen. So werden Steuergelder nicht mit der Nötige effizient eingesetzt.
Er bemängelt also klare Gesetze. Andererseits schienen ja genug Steuergelder investiert zu werden, auch wenn es knapp wird.
Klingt jetzt für mich nach effizientem Geldeinsatz, und nicht durch übertrieben Gesetze eingeschränkt. Also doch genau was du willst ...
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Für Dich schon, da Du durch die grüne Parteibrille guckst.Wooly hat geschrieben: 02.11.2023 - 19:54In dem Artikel steht aber doch: " aber es könnte klappen.“ (Rechtschreibung nicht korrigiert .... )Chlosterdörfler hat geschrieben: 02.11.2023 - 19:45 Wie erwartet, die Politiker hätten zuerst die Praktiker fragen sollen, bevor sie Gesetze beschliessen. So werden Steuergelder nicht mit der Nötige effizient eingesetzt.
...auch wenn es knapp wird.
Klingt jetzt für mich nach effizientem Geldeinsatz, und nicht durch übertrieben Gesetze eingeschränkt. Also doch genau was du willst ...![]()
Für alle anderen, erst recht die die Standortentscheidungen treffen, heisst das:
Bloss nicht hier....Die sind unzuverlässig.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Wirklich ??Chlosterdörfler hat geschrieben: 30.10.2023 - 19:49 Die Erdgaspreise in Europa sind seit Beginn des israelischen Krieges gegen Gaza und weitere Nahost Konfliktherde um 40 Prozent gestiegen, laut Daten von Trading Economics.
Es droht eine erneute Steigerung der Kosten für Heizung und Strom. Denn im Kontext des militärischen ausgetragenen Konfliktes in Israel sind auch die Gaspreise erneut kräftig angezogen, was das Risiko für einen weiteren Kostensturm auf die Endkunden hervorruft. Zwar sollte man trotz der aktuellen Lage optimistisch bleiben, doch die aktuellen Bausteine können sich durchaus zu einem Problem entwickeln, auf das man ein Auge haben sollte. Ich hätte ganz gerne auf diese Meldung verzichtet.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Nahost Krieg aktuell Erdgasfolgen
Der amerikanische Ölriese Chevron Corp. sagte am Montag 09.10.2023, dass er auf Anweisung Israels die Produktion seiner Offshore-Erdgasplattform Tamar im Mittelmeer vor Israel eingestellt habe.
Ein Teil dieses Erdgas wird via Pipeline zum Ägypten Flüssiggas Terminal zugeführt. Von dort wurde es unter Andrem nach Europa verschifft.
Ägypten prüft die Modernisierung von Gasverflüssigungsanlagen, um den hören Bedarf zu bewältigen.
Der amerikanische Ölriese Chevron Corp. sagte am Montag 09.10.2023, dass er auf Anweisung Israels die Produktion seiner Offshore-Erdgasplattform Tamar im Mittelmeer vor Israel eingestellt habe.
Quelle: https://english.ahram.org.eg/News/509893.aspxDas Feld Tamar, das 2013 in Produktion ging, soll mehr als 300 Milliarden Kubikmeter Gas halten. Chevron und das israelisch-amerikanische Unternehmen Isramco besitzen jeweils etwa ein Drittel von Tamar, der Rest wird von kleineren Firmen gehalten.
Ein Teil dieses Erdgas wird via Pipeline zum Ägypten Flüssiggas Terminal zugeführt. Von dort wurde es unter Andrem nach Europa verschifft.
Ägypten prüft die Modernisierung von Gasverflüssigungsanlagen, um den hören Bedarf zu bewältigen.
Quelle: https://www.agenzianova.com/de/news/fon ... e-del-gas/In Ägypten gibt es zwei Erdgasverflüssigungsstationen: die Idku-Anlage, die zwei Verflüssigungseinheiten umfasst, und die andere in Damietta, die nur eine Einheit umfasst. Ägypten eröffnete im April 2006 die Gasverflüssigungsanlage Idku im Gouvernement Beheira. Die Station umfasst zwei Gasverflüssigungsanlagen mit einer Kapazität von 4,1 Millionen Tonnen Gas pro Jahr. Zur Anlage gehört ein Hafen für den Export von Flüssigerdgas, der für Tanker mit einer Kapazität von 165 Kubikmetern vorgesehen ist. Ägypten hat 2005 auch eine Gasverflüssigungsanlage in Damietta eingeweiht. Die Station hat eine Kapazität von rund 5 Millionen Tonnen pro Jahr.
Ägypten ist neben Italien, Israel, Zypern, Griechenland und der Palästinensischen Autonomiebehörde eines der Gründungsländer des Eastern Mediterranean Gas Forum (Emgf). Anlässlich des siebten EMGF, das heute in der neuen Verwaltungshauptstadt Ägyptens östlich von Kairo stattfand, unterzeichneten Israel, Ägypten und die Europäische Union ein Memorandum of Understanding über die Zusammenarbeit bei Handel, Transport und Export von Erdgas in EU-Länder. Die Vereinbarung wurde von Israels Energieministerin Karin Elharar, Ägyptens Ölminister Tarek el Molla und der EU-Energiekommissarin Kadri Simson im Beisein der EU-Exekutivpräsidentin Ursula von der Leyen unterzeichnet. „Dies ist ein aussergewöhnlicher Moment, in dem das kleine Israel zu einem bedeutenden Akteur auf dem globalen Energiemarkt wird. „Das Memorandum of Understanding wird es Israel erstmals ermöglichen, israelisches Erdgas nach Europa zu exportieren“, sagte Elharar.
Danach verlängert es sich automatisch um weitere zwei Jahre. Dem Memorandum zufolge werden die Unterzeichnerparteien zusammenarbeiten, um die reibungslose Versorgung der EU-Mitgliedstaaten mit Erdgas aus Ägypten, Israel und anderen EU-Zielen über die bestehende Erdgasverflüssigungsinfrastruktur Ägyptens zu ermöglichen. Der Vertrag ist ab dem Datum der Unterzeichnung für drei Jahre gültig. Diese Verpflichtung unterliegt der Aufrechterhaltung der Energiesicherheit und der Fähigkeit, den lokalen Markt jeder der Unterzeichnerparteien zu versorgen, und wird Israel und Ägypten nicht daran hindern, Erdgas in andere Ziele zu exportieren.
Das Memorandum of Understanding sieht eine Reihe von Schritten vor, die seine Umsetzung beschleunigen sollen. Darunter befindet sich eine Klausel, nach der die EU europäische Unternehmen dazu ermutigen wird, in Erdgasexplorations- und -produktionsprojekte in Israel und Ägypten zu investieren. Darüber hinaus wird ein Plan zur optimalen Nutzung der Infrastruktur und zur Entwicklung neuer Anlagen erarbeitet. Gleichzeitig werden die Parteien daran arbeiten, die Methanemissionen auf allen Stufen der Lieferkette zu reduzieren. Die Vereinbarung sieht ausserdem eine gemeinsame Prüfung zur Reduzierung der COXNUMX-Emissionen im Rahmen der Formulierung eines Masterplans zur Dekarbonisierung des Erdgassektors vor
Quelle: https://wintershalldea.com/de/wo-wir-sind/aegyptenOffshore-Meilensteine für Ägypten
Wintershall Dea ist als Partner von BP mit 17,25 Prozent an zwei Offshore-Gasprojekten beteiligt. Gemeinsam mit BP fördert das Unternehmen Gas im West Nile Delta (WND) und exploriert in North West Abu Qir.
Die Felder der WND-Konzession befinden sich 65 bis 85 Kilometer vor der Küste von Alexandria und wurden zwischen 2000 und 2010 entdeckt. WND ist eines der grössten Projekte im Mittelmeerraum und besteht aus fünf Feldern mit 25 Produktionsbohrungen. Das erste Gas aus WND wurde 2017 aus den Feldern Taurus und Libra gefördert. Im Februar 2019 nahmen zwei weitere Felder, Giza und Fayoum, die Produktion auf, und das fünfte und grösste Feld, Raven, folgte im Jahr 2021. Die Onshore-Verarbeitungsanlagen haben eine Gesamtkapazität von 1,4 Milliarden Standardkubikfuss Gas pro Tag. Das produzierte Gas wird in das ägyptische Stromnetz eingespeist. Das WND-Projekt ist eines der größten in der Geschichte des Unternehmens.
Im November 2022 erhielten die Betriebsführer BP und Wintershall Dea den Zuschlag für den Explorationsblock North West Abu Qir. Der Block befindet sich nördlich des WND-Feldes Raven. North West Abu Qir umfasst eine Fläche von mehr als 1000 Quadratkilometern mit Wassertiefen zwischen 600 und 1500 Metern. North West Abu Qir ergänzt das auf Erdgas fokussierte Portfolio von Wintershall Dea in Ägypten.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Jetzt wird es hochpolitisch wegen der aktuellen Umstände dort in der Region.
Grünes Licht damals für die Erschliessung von Gasvorkommen vor Gaza (29.11.2022)
Das Karish-Gasfeld ist ein israelisches und libanesisches Erdgasfald im östlichen Mittelmeer. Es befindet sich in der Nähe der viel grösseren Leviathan- und Tamar-Gasfelder.
https://www.nau.ch/news/wirtschaft/ford ... t-66316345
Es bleibt spannde auch von dieser Seite. Jedenfalls ist die Hamas weg alls Vertragspatner. Ob es eine ablössende Vertragspatner gibt oder auch die Palästinensische Autonomiebehörde wegfällt ist aktuell offen. Jedenfalls fals die zwei Staaten lösung doch noch kommt gibt es auch diesen Punkt zu beachten in den verhandlungen.
Grünes Licht damals für die Erschliessung von Gasvorkommen vor Gaza (29.11.2022)
Das Haupthindernis für die Öffnung des Gaza-Marine-Reservoirs war die Notwendigkeit eines Abkommens zwischen der Terrororganisation Hamas und der Palästinensischen Autonomiebehörde in Westjordan.
Israel Kasnett
Quelle: https://www.mena-watch.com/israel-gibt- ... -vor-gaza/Vor zweiundzwanzig Jahren trat der damalige PLO-Vorsitzende und Erzterrorist Jassir Arafat im palästinensischen Fernsehen auf und verkündete die Entdeckung von Erdgas vor der Küste des Gazastreifens. Arafat bezeichnete die Entdeckung als »Geschenk Gottes« an das palästinensische Volk und lächelte dabei von der Brücke eines Fischerbootes. »Dies wird eine solide Grundlage für unsere Wirtschaft und die Gründung eines unabhängigen Staates mit dem heiligen Jerusalem als Hauptstadt bilden«, sagte er. Doch anstatt sich für die Gründung eines palästinensischen Staates einzusetzen, rief Arafat die zweite Intifada ins Leben, und das Gasfeld wurde geschlossen.
Jetzt könnte das zwanzig Seemeilen vor der Küste gelegene Gasfeld Gaza Marine wieder zur Ausbeutung freigegeben werden, nachdem die israelische Übergangsregierung unter Premierminister Yair Lapid einen Tag vor den vergangenen Wahlen am 1. November ein Abkommen zwischen ägyptischen, israelischen und palästinensischen Beamten gebilligt hat.
Ägypten, die Hamas, die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) und Israel wollen alle entweder das Gas oder einen Anteil an den Einnahmen, denn aus dem Feld sollen fast dreissig Milliarden Kubikmeter Erdgas gefördert werden. Im Oktober gab der ägyptische Erdölminister Tarek el-Molla bekannt, dass eine Rahmenvereinbarung über die Erschliessung des Offshore-Gasfelds getroffen wurde. An dem Abkommen sind das palästinensische Ingenieurbüro Consolidated Contractors Company (CCC), der Palestine Investment Fund (PIF), die Egyptian Natural Gas Holding Company (EGAS) und Israel beteiligt, mit Unterstützung und Vermittlung der Vereinigten Staaten und der Europäischen Union.
Efraim Inbar, Präsident des Jerusalemer Instituts für Strategie und Sicherheit, erklärte gegenüber Jewish News Syndicate, das Abkommen sei aus mehrfacher Hinsicht kompliziert. Die Palästinensische Autonomiebehörde, so Inbar, wolle das Abkommen, weil sie die Einnahmen benötige, habe aber »keinen Einfluss«. Ägypten möchte der PA die Kontrolle über das Gasfeld »als Druckmittel gegen die Hamas« überlassen, und Israel möchte dasselbe, »weil wir fälschlicherweise glauben, dass es die Feindseligkeit gegenüber Israel verringern wird«, so Inbar. »Wir glauben irrtümlicherweise, dass eine Gasverbindung [im Gazastreifen oder in Ägypten] die Versuchung verringern wird, unsere Verbindungen anzugreifen« und dass Wohlstand auf der anderen Seite die Feindseligkeit verringern werde. »Ich glaube nicht, dass das stimmt.«
»Das Haupthindernis« sei die Notwendigkeit eines Abkommens zwischen der Hamas und der PA (also zwischen Hamas und Fatah). »Es ist nicht klar, ob sie in der Lage sein werden, eine Einigung zu erzielen oder sogar in der Lage, einander zu vertrauen«, fügte er hinzu. Laut Inbar ist das Abkommen eine Gelegenheit für Israel, »den Ägyptern einen Gefallen zu tun«, da sie ein »wichtiger Nachbar« seien.
Das israelische Sicherheitsestablishment möchte zwar eine stärkere Palästinensische Autonomiebehörde, aber nicht die Hamas stärken, so Inbar. Die Hauptsorge in Israel sei, dass bei einem Gasabkommen die Einnahmen an die Hamas fliessen würden, eine international anerkannte Terrororganisation, die geschworen hat, Israel zu zerstören. Nach den Antiterrorgesetzen darf die Hamas kein Geld über ein offizielles internationales Währungssystem erhalten. Die Hamas weiss dies und besteht daher darauf, dass die Parteien einen Weg finden, um sicherzustellen, dass sie ihren Anteil an den Einnahmen erhält.
Als der Premierminister der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mohammad Shtayyeh, ankündigte, es werde ein Team gebildet, das ein Abkommen mit Ägypten über das Gasfeld abschliessen soll, warnte die Hamas davor, dieses zu umgehen und organisierte Demonstrationen, um den Schutz der Rechte der Palästinenser an den Gasressourcen zu fordern. Suhail al-Hindi, ein für die Verwaltung der natürlichen Ressourcen zuständiger Hamas-Beamter, warnte Israel vor »jeder Verletzung unserer Rechte an unseren maritimen Ressourcen, insbesondere dem Erdgas vor unserer Küste«.
Gleichzeitig bestätigte ein anderer hochrangiger Hamas-Beamter gegenüber der in London ansässigen Nachrichtenseite Al-Araby, die islamistische Bewegung werde weder die Palästinensische Autonomiebehörde noch Ägypten daran hindern, in das Gasfeld in Gaza zu investieren, wenn dies der Wirtschaft des Gazastreifens zugutekäme.
Der Palestine Investment Fund und die Consolidated Contractors Company besitzen jeweils 27,5 Prozent des Feldes, während die restlichen 45 Prozent der Betreibergesellschaft gehören werden, von der Kairo hofft, dass sie eine ägyptische sein wird.
El-Molla kündigte kürzlich an, die endgültige Vereinbarung über die Erschliessung des Gaza-Marine-Feldes zwischen EGAS und der palästinensischen Regierung soll bis zum Ende des ersten Quartals 2023 unterzeichnet werden. Er fügte hinzu, dass für die Erschliessung ein Konsortium spezialisierter Unternehmen unter dem Dach der EGAS gebildet werden soll und betonte die Schlüsselrolle des East Mediterranean Gas Forum (EMGF) bei der Erreichung einer Einigung zwischen den Palästinensern und Israel in dieser Frage.
Israel, Ägypten und die Palästinensische Autonomiebehörde sind alle Mitglieder des EMGF, das 2019 gemeinsam mit Jordanien, Zypern, Griechenland und Italien gegründet wurde, um die Verwaltung der Gasressourcen in der Region zu koordinieren. El-Molla fügte hinzu, dass das Erdgas über Pipelines zu den ägyptischen Gasverflüssigungsanlagen geleitet und die daraus resultierenden Einnahmen in Abstimmung mit Israel an die Palästinenser weitergeleitet werden sollen.
Barak Bouks, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Europa-Instituts und Dozent an der Bar-Ilan-Universität in Ramat Gan, pflichtete Inbar bei und erklärte gegenüber Jewish News Syndicate, die Aushandlung eines Abkommens sei kompliziert, da die PA zwar die formale Autorität über den Gazastreifen innehabe, die tatsächliche Kontrolle des Gebiets aber bei der Hamas liege. »Dies ist eine heikle Situation und wir müssen ein Gleichgewicht der Verhandlungen herstellen«, meinte er.
Das Oslo-II-Abkommen von 1995 räumte der Palästinensischen Autonomiebehörde eine Seehoheit von bis zu zwanzig Seemeilen vor der Küste des Gazastreifens ein, was es der Autonomiebehörde ermöglichte, im November 1999 einen 25-Jahres-Vertrag mit British Gas über die Gasexploration zu unterzeichnen. Das Energieunternehmen Shell übernahm das Projekt 2016, zog sich aber zwei Jahre später aufgrund verschiedener regionaler und politischer Komplikationen zurück.
Bouks sagte, dass die Diskussion über das Gasfeld zwar zwei Jahrzehnte zurückliege, aber heute die Hamas den Gazastreifen kontrolliere und es daher nicht einfach sei, die Einnahmen an die dort lebenden Menschen weiterzuleiten, wenn die zuständigen Behörden nicht sicherstellen könnten, dass die Hamas das Geld nicht für den Terrorismus verwenden werde. »Man muss einen Mechanismus schaffen, damit das Geld an die Palästinensische Autonomiebehörde und die Bewohner des Gazastreifens geht«, betonte er.
Mit dem kürzlich abgeschlossenen Seeabkommen zwischen Israel und dem von der Hisbollah kontrollierten Libanon ist Israel von seiner langjährigen Verhandlungsposition abgerückt. »Das hängt nicht zusammen und es hängt doch zusammen. Denn wenn wir eine Seegrenze festlegen müssen, ist die ganze Idee, dass die PA ein Gasfeld besitzt, wieder auf der Tagesordnung.«
Die Hamas hat das Zustandekommen des Abkommens zwischen Israel und dem Libanon genau beobachtet und möchte nun ausloten, ob sie ein ähnliches für sich selbst erreichen kann. Aber die Frage der Einnahmen ist für Israel problematisch. Bouks schlug vor, Amos Hochstein, jener US-Diplomat, der die Libanon-Gespräche vermittelte, könnte »einen Mechanismus überwachen, damit im Libanon das Geld an das libanesische Volk und nicht an die Hisbollah fliesst, vielleicht kann er das in Gaza kopieren«.
Der Artikel erschien auf Englisch beim Jewish News Syndicate. (Übersetzung von Alexander Gruber.)
Das Karish-Gasfeld ist ein israelisches und libanesisches Erdgasfald im östlichen Mittelmeer. Es befindet sich in der Nähe der viel grösseren Leviathan- und Tamar-Gasfelder.
Im November 2019 sagte Energean, dass seine Bewertung eines Abschnitts von Karish, der als Karish bekannt ist, 0,9 Billionen Kubikfuss (tcf) gewinnbarer Erdgasressourcen sowie 34 Millionen Barrel Leichtöl oder Kondensat.
Quellen: https://en.wikipedia.org/wiki/Karish_gas_fieldFörderung im Gasfeld Karisch vor israelischer Küste gestartet.
Israel und Libanon hatten sich vor zwei Wochen auf ein Abkommen geeinigt, das die Offshore-Gasförderung im östlichen Mittelmeer ermöglichen sollte. Am Montag kündigte Israels Ministerpräsident Jair Lapid an, der Vertrag werde am Donnerstag unterschrieben. Beide Länder befinden sich offiziell noch im Kriegszustand und unterhalten keine diplomatischen Beziehungen.
In den Verhandlungen hatte sich Israel die volle Kontrolle über das Gasfeld Karisch gesichert. Der Libanon erhält die Rechte für die Erkundung und Ausbeutung des weiter nordöstlich gelegenen Gasfelds Cana. Weil ein Teil dieses Gasfelds jenseits einer geplanten Demarkationslinie zwischen den Hoheitsgebieten der beiden Länder liegt, soll Israel soll an den Einnahmen beteiligt werden.
Karisch war ein grosser Streitpunkt in den Verhandlungen. Berichten zufolge beanspruchte Beirut einen Teil des Gasfelds und die einflussreiche Hisbollah-Miliz hatte mit Anschlägen gedroht, sollte Israel dort mit der Gasförderung beginnen.
https://www.nau.ch/news/wirtschaft/ford ... t-66316345
Es bleibt spannde auch von dieser Seite. Jedenfalls ist die Hamas weg alls Vertragspatner. Ob es eine ablössende Vertragspatner gibt oder auch die Palästinensische Autonomiebehörde wegfällt ist aktuell offen. Jedenfalls fals die zwei Staaten lösung doch noch kommt gibt es auch diesen Punkt zu beachten in den verhandlungen.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Zurück zum eigentlichen Thema, denn das andere ist in jeglicherlei Hinsicht zu delikat um hier darüber zu diskutieren.
In CH wurden für 23/24 die Stufen schon im März 23 definiert und gegenüber letztem Winter ziemlich überarbeitet.
Ab Stufe 2 bleiben die Bügeleisen kalt und die mit der Wärmepumpe dürfen nur mehr auf 20° heizen, Seilbahnen und Wellness sin erst bei Stufe 4 raus. Beschneiung käme in Stufe 2 oder 3, aber die Schneizeit ist wesentlich früher als der Zeitraum wo der Strom knapp sein könnte.
In CH wurden für 23/24 die Stufen schon im März 23 definiert und gegenüber letztem Winter ziemlich überarbeitet.
Ab Stufe 2 bleiben die Bügeleisen kalt und die mit der Wärmepumpe dürfen nur mehr auf 20° heizen, Seilbahnen und Wellness sin erst bei Stufe 4 raus. Beschneiung käme in Stufe 2 oder 3, aber die Schneizeit ist wesentlich früher als der Zeitraum wo der Strom knapp sein könnte.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Ich habe ja schon seit längerem gesagt, dass die "Elektrifizierung", die für Heizung (ne Wärmepumpe ist bei Minusgraden auch zum Großteil nur ne Elektroheizung) und Autos einen massiv höheren Stromverbrauch planen, früher oder später zu mindestens stundenweisen lokalen Stromabschaltungen führen wird, falls sie umgesetzt wird - denn die Netze geben die nötigen Kapazitäten nichtmal dann her, wenn genug Strom vorhanden wäre (was bei einer Dunkelflaute, die besonders im Winter eintritt, durchaus auch passieren kann, zumal Habeck ja nächstes Jahr auch die Reserve-Kohlekraftwerke endgültig still legen will).
Deutschland handelt da quasi überall ideologisch: Um jeden Preis alles Elektrisch, weil "Klimafreundlich", auch wenn es objektiv schlechter, teurer und mangels Infrastruktur und Ressourcen nicht umsetzbar ist.
Gas aus Russland: Wegen Putin nicht. Frackinggas aus Deutschland: Wegen Umweltschutz nicht. Öl: Generell böse. Atom: Dreimal nicht (übrigens gibt es im Erzgebirge sehr große Uranvorkommen, die Fehlentwicklung hier begann bereits mit dem Ende der WAA und von Wismut). Stromleitungen (und fast alle anderen Infrastrukturmaßnahmen): Wollen lokale Bürgeriniativen nicht. Braunkohle: Da will man sogar noch schneller raus, obwohl es der einzige Rohstoff ist der in Deutschland noch in großen Mengen aktiv abgebaut wird.
Um umfassend auf erneuerbare zu setzen fehlen nämlich schlichtweg die Leitungs- und vor allem Speicherkapazitäten. Sogar um verstärkt auf Gas zu setzen (der ursprüngliche "Energiewende"-Plan) braucht man Speicherkapazitäten.
Denn der große Vorteil von Erdöl ist ganz einfach: Man kann enorm große Energiemengen speichern in Infrastruktur, die man bereits hat - strategische Ölreserven des Staates, Reserven der Mineralölwirtschaft, Reserven der Bürger (der eigene Heizöltank ist ja auch ne Reserve, die für mehrere Jahre reichen kann). Und in Bayern gibt es sogar ca. 2 GW an Ölkraftwerken (die in Reserve sind, dadurch kurzfristig einsetzbar wenn nötig).
Das Speichern ist nämlich unbedingt erforderlich, um vor geopolitisch nachteiligen Entwicklungen geschützt zu sein - gerade weil ein Großteil unserer Öl- und Gasimporte aus Ländern kommt, die nicht so unbedingt unsere besten Freunde sind...
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skitime
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Das ist totaler Unsinn. Bei korrekter Auswahl des Kältemittels arbeitet eine Wärmepumpe auch bei niedrigen Temperaturen korrekt. Einer Wärmepumpe sind nämlich die für Wintersportler so wichtigen 0°C herzlich egal.j-d-s hat geschrieben: 04.11.2023 - 19:09 Ich habe ja schon seit längerem gesagt, dass die "Elektrifizierung", die für Heizung (ne Wärmepumpe ist bei Minusgraden auch zum Großteil nur ne Elektroheizung) ...
Der Stromverbrauch steigt bei niedrigen Temperaturen, da die Wärme über ein höheres Delta T gehievt werden muss. Mann kann sich das ähnlich wie bei einer Wasserpumpe vorstellen, je höher das Wasser gepumpt wird, desto mehr Strom wird verbraucht.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Genau das meine ich. Funktionieren tut sie natürlich schon noch - verbraucht aber eben deutlich mehr Strom und hat einen geringeren Wirkungsgrad, insbesondere bei Luft-Wärmepumpen (die den Großteil der Wärmepumpen ausmachen). Dementsprechend muss man die Wärmepumpe auch mit ausreichend starker elektrischer Heizleistung versehen, damit man auch bei -10 Grad nicht frieren muss - was aber den Einbaupreis und auch den Stromverbauch in die Höhe treibt.
Wobei dann eben aufgrund des typischerweise getrennten und digitalen Stromzählers nichtmal das gesagt ist: Bei einer hohen Belastung des Stromnetzes wird bereits jetzt zuerst der Strom für Heizungen abgeschaltet, weil da die Leute "nur" frieren oder kalt duschen müssen (auch wenn eine wirkliche Auskühlung der Räume eher selten ist, da solche Abschaltungen nur ein paar Stunden lang erfolgen) - ein Ausfall des Haushaltsstromes dagegen würde für umfangreiche Probleme sorgen, weil dann eben in dem jeweiligen Bereich niemand Strom hat.
Wobei dann eben aufgrund des typischerweise getrennten und digitalen Stromzählers nichtmal das gesagt ist: Bei einer hohen Belastung des Stromnetzes wird bereits jetzt zuerst der Strom für Heizungen abgeschaltet, weil da die Leute "nur" frieren oder kalt duschen müssen (auch wenn eine wirkliche Auskühlung der Räume eher selten ist, da solche Abschaltungen nur ein paar Stunden lang erfolgen) - ein Ausfall des Haushaltsstromes dagegen würde für umfangreiche Probleme sorgen, weil dann eben in dem jeweiligen Bereich niemand Strom hat.
https://www.reddit.com/r/dankmemes/comm ... _argument/albe-fr hat geschrieben: 04.11.2023 - 20:11Du bist einfach dumm und lebst in einer Welt von gestern.
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skitime
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Auch das ist so nicht wirklich richtig.
Eine Luftwärmepumpe erzeugt auch bei -10°C ausreichend Heizwärme ohne "elektrisch" zu zuheizen. Gar kein Problem. Es steigt etwas die Kompressorleistung.
Die etwas geringer Effizienz an wenigen Spitzenkalttagen wird an allen andern Tagen mehr als überkompensiert, kann daher überhaupt nicht als Gegenargument gegen eine WP angeführt werden, denn der Energieeinsatz der WP zur Erzeugung einer kWh Heizenergie ist gemittelt unschlagbar gering.
Auch wird der Wärmepumpe in der Regel ein entsprechender Stromtarif zugewiesen, der den Nutzer vor überzogenen Kosten schützt.
Ergo, eigenes Beispiel: EFH auf über 630m im Schwarzwald, 5 Personen, 160qm, Heizkosten inkl. Warmwasser pro Jahr je nach Winter 1200 bis 1500€ Strom. Das ist unschlagbar günstig und funktioniert in dem Haus seit 20 Jahren mit einer Luft-Luft Wärmepumpe ohne Probleme.
Voraussetzung ist immer, unabhängig vom Energieträger, dass eine Heizung richtig dimensioniert ist. Das ist bei einer WP aber nicht anders als bei einer brennstoffbasierten Heizung.
Eine Luftwärmepumpe erzeugt auch bei -10°C ausreichend Heizwärme ohne "elektrisch" zu zuheizen. Gar kein Problem. Es steigt etwas die Kompressorleistung.
Die etwas geringer Effizienz an wenigen Spitzenkalttagen wird an allen andern Tagen mehr als überkompensiert, kann daher überhaupt nicht als Gegenargument gegen eine WP angeführt werden, denn der Energieeinsatz der WP zur Erzeugung einer kWh Heizenergie ist gemittelt unschlagbar gering.
Auch wird der Wärmepumpe in der Regel ein entsprechender Stromtarif zugewiesen, der den Nutzer vor überzogenen Kosten schützt.
Ergo, eigenes Beispiel: EFH auf über 630m im Schwarzwald, 5 Personen, 160qm, Heizkosten inkl. Warmwasser pro Jahr je nach Winter 1200 bis 1500€ Strom. Das ist unschlagbar günstig und funktioniert in dem Haus seit 20 Jahren mit einer Luft-Luft Wärmepumpe ohne Probleme.
Voraussetzung ist immer, unabhängig vom Energieträger, dass eine Heizung richtig dimensioniert ist. Das ist bei einer WP aber nicht anders als bei einer brennstoffbasierten Heizung.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Ach Buzi, lass die „antiwp Fraktion“ doch mit ihren leeren und sachlosen Argumenten laufen.
Noch ein Beispiel benötigt?
EFH BJ 2015 auf 420m, 200m2 beheizte Fläche, 5 Bewohner
PV Anlage mit knapp 20kwp und 14 kw Batterie im Keller, Schwarzstartfähig bzw. Blackout unabhängig, LL-Wärmepumpe
Energiekosten ca. 40€ pro Monat - nach Abzug der Einspeisevergütung. Wohl gemerkt inklusive Stromkosten für den Haushaltsstrom. Nen Hybriden lade ich „nebenher“ auch noch im Überschuss und reduziere damit Treibstoffkosten. Aber stimmt. Als Nächstes hol ich mir ne Gastherme und verbrenn nebenher Pellets. Wird sicherlich günstiger und ökologisch besser sein…
Noch ein Beispiel benötigt?
EFH BJ 2015 auf 420m, 200m2 beheizte Fläche, 5 Bewohner
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Energiekosten ca. 40€ pro Monat - nach Abzug der Einspeisevergütung. Wohl gemerkt inklusive Stromkosten für den Haushaltsstrom. Nen Hybriden lade ich „nebenher“ auch noch im Überschuss und reduziere damit Treibstoffkosten. Aber stimmt. Als Nächstes hol ich mir ne Gastherme und verbrenn nebenher Pellets. Wird sicherlich günstiger und ökologisch besser sein…
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Schwurbelalarm.skitime hat geschrieben: 04.11.2023 - 21:32Das ist totaler Unsinn. Bei korrekter Auswahl des Kältemittels arbeitet eine Wärmepumpe auch bei niedrigen Temperaturen korrekt. Einer Wärmepumpe sind nämlich die für Wintersportler so wichtigen 0°C herzlich egal.j-d-s hat geschrieben: 04.11.2023 - 19:09 Ich habe ja schon seit längerem gesagt, dass die "Elektrifizierung", die für Heizung (ne Wärmepumpe ist bei Minusgraden auch zum Großteil nur ne Elektroheizung) ...
Der Stromverbrauch steigt bei niedrigen Temperaturen, da die Wärme über ein höheres Delta T gehievt werden muss. Mann kann sich das ähnlich wie bei einer Wasserpumpe vorstellen, je höher das Wasser gepumpt wird, desto mehr Strom wird verbraucht.
Was heisst denn bitte "Bei korrekter Auswahl des Kältemittels arbeitet eine Wärmepumpe auch bei niedrigen Temperaturen korrekt."?
Selbst bei einer "korrekten" Arbeitsweise ist eine wirtschaftliche oder umweltschonendere Arbeitsweise nur im VERGLEICH zu anderen Heizmethoden relevant!
Man kann mit einem Auto auch "korrekt" im 1. Gang 40km/h schnell fahren, aber ob das dann umweltschonender ist, als die gleiche Geschwindigkeit im 4. Gang zurück zu legen ist deutlich wichtiger.
Also lege bitt eine nachvollziehbare BERECHNUNG vor, welche belegt, dass das Betreiben einer Wärmepumpe in einem ungedämmten Mehrfamilienhaus bei den in Nordeuropa gängigen Durchschnittstemperaturen über mehrere Jahre effizienter und umweltschonender ist, als das Verfeuern von Öl, Gas, oder Kohle.
Bitte beziehe in deine Rechnung auch den Rssourcenverbrauch mit ein, welcher durch die Umwandlung von (anteilig) Öl, Gas, Kohle benötigt wird um im Winter Strom für die Wärmepumpe zu erzeugen. Gehe bei deiner Annahme davon aus, dass dies alles für ein ganzen LAND und nicht nur für ein einzelnes Mehrfamilienhaus gelten soll, dann das ist ja das angeblich angestrebte Ziel!
Zuletzt geändert von biofleisch am 05.11.2023 - 19:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Dank Klimawandel haben wir ja fast keine Minusgrade mehr. Die "Elektroheizung" in der Wärmepumpe meint wahrscheinlich den Zusatzheizstab. Der war in den letzten 11 Jahren bei mir genau einmal an - zur Funktionsüberprüfung bei der Inbetriebnahme.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Nein. Eine Wärmepumpe wandelt immer Strom in Wärme um, sprich, die Eingangsenergie ist immer Strom (merkst du daran, dass sie ohne Strom gar nicht heizt).
Die Wärmepumpe wird deshalb so gepusht, weil sie durch ihre Funktionsweise mit dem Kompressor jedes Watt Strom in eine Heizleistung über einem Watt umwandeln kann, dadurch also effektiver arbeitet als eine rein elektrische Heizung.
Diese Umwandlung wird mit JAZ bezeichnet und beträgt bei Luft-Luft-Wärmepumpen (der am weitesten verbreitete Typ) 2,5 auf das ganze Jahr gerechnet. Wenn man allerdings mal einen besonders kalten Zeitraum hat, dann sinkt das schnell auf 1,5 oder so.
Kernpunkt meiner Aussage war aber ohnehin: Wenn (so wie es geplant ist) flächendeckend (!) auf Wärmepumpen umgestellt wird, steigt der Stromverbrauch im Winter sehr stark an (Annahmen von Habecks Bundeswirtschaftsministerium aufs ganze Jahr gerechnet mind. 70%), denn auch mit JAZ 2,5 verbraucht eine Wärmepumpe viel mehr Strom als wenn man Öl oder Gas verbrennt in den Häusern.
Insbesondere muss man bedenken, dass bei flächendeckender Umstellung dann auch Gebäude mit Wärmepumpe geheizt werden müssen, wo es besonders ineffektiv ist (Altbauten usw.), die eine hohe Vorlauftemperatur benötigen (und mehr als 70 Grad geht selbst mit der besten Wärmepumpe nicht mehr, wobei auch 50-70 Grad Vorlauf bei Wärmepumpen nicht mehr so effektiv ist wie darunter, weil natürlich höherer Stromverbrauch). Denn auch wenn Habeck natürlich zu umfangreichem Dämmen zwingen will (da können auch mal 50.000 Euro zusammenkommen, was Habeck aber natürlich egal ist), einige Gebäude kriegt man auch dann nicht so gedämmt, dass sie effektiv ne Wärmepumpe nutzen können, weil die Bausubstanz eben das nicht hergibt.
Aus demselben Grund sind Einzelerfahrungen auch nicht relevant: Natürlich ist ein gut gedämmtes Haus mit Wärmepumpe relativ gut aufgestellt. Aber der Plan der Regierung ist ja eben auch schlechter gedämmte Häuser zum Umstieg zu zwingen - und meine Postings bezogen sogar "nur" primär darauf, dass der Stromverbrauch massiv ansteigt, was weder Netze noch Kraftwerke (diese vor allem bei Dunkelflaute, oder dann halt nur mit Kohle, oder wie von Habeck geplant mit 50 neuen Gaskraftwerken) hergeben. Auch die effektivste Wärmepumpe der Welt verbraucht nämlich noch mehr Strom als wenn man einfach Gas/Öl verbrennt.
Dazu kommen dann die Elektroautos (auch enormer Anstieg des Stromverbrauchs, wenn so wie Regierung das will diese tatsächlich irgendwann mal die Mehrheit stellen würden), und natürlich muss man bedenken, dass aus unbekannten Gründen Strom als "per Definition emissionsfrei" berechnet wird, was er aber nicht ist und im Winter auch langfristig nicht sein kann, weil da eben weniger Sonne scheint und nein, Wind weht auch nicht immer ausreichend und Speicherung in großem Umfang ist nicht realistisch, daher plant Habeck ja 50 neue Gaskraftwerke (die aber Co2 ausstoßen).
Hier bliebe nur Atomkraft - die sogar den Nebeneffekt hat, dass man gar keine Wärmepumpen (oder Elektroautos) braucht, sondern direkt normale Elektroheizer nehmen (die einen Bruchteil von Wärmepumpen kosten) und sogar E-Fuels herstellen kann, weil Atomkraft wetterunabhängig riesige Strommengen erzeugen kann, sodass man weniger effektiven Energieverbrauch betreiben kann, da man sie im Überfluss hat. Und alles ohne Co2, und in den Kosten wohl deutlich günstiger als Millionen Solarzellen, Windräder, Wärmepumpen, Hausdämmungen, Elektroautos, Wallboxen, neue Stromtrassen usw.
Und wenn man im Kraftwerk Braunkohle (oder Gas) verbrennt, dann damit Elektroautos und Wärmepumpen betreibt, dann hat man am Ende sogar einen Emissionsanstieg, als wenn man im Auto bzw. im Haus direkt Öl/Gas nutzt...
Die Wärmepumpe wird deshalb so gepusht, weil sie durch ihre Funktionsweise mit dem Kompressor jedes Watt Strom in eine Heizleistung über einem Watt umwandeln kann, dadurch also effektiver arbeitet als eine rein elektrische Heizung.
Diese Umwandlung wird mit JAZ bezeichnet und beträgt bei Luft-Luft-Wärmepumpen (der am weitesten verbreitete Typ) 2,5 auf das ganze Jahr gerechnet. Wenn man allerdings mal einen besonders kalten Zeitraum hat, dann sinkt das schnell auf 1,5 oder so.
Kernpunkt meiner Aussage war aber ohnehin: Wenn (so wie es geplant ist) flächendeckend (!) auf Wärmepumpen umgestellt wird, steigt der Stromverbrauch im Winter sehr stark an (Annahmen von Habecks Bundeswirtschaftsministerium aufs ganze Jahr gerechnet mind. 70%), denn auch mit JAZ 2,5 verbraucht eine Wärmepumpe viel mehr Strom als wenn man Öl oder Gas verbrennt in den Häusern.
Insbesondere muss man bedenken, dass bei flächendeckender Umstellung dann auch Gebäude mit Wärmepumpe geheizt werden müssen, wo es besonders ineffektiv ist (Altbauten usw.), die eine hohe Vorlauftemperatur benötigen (und mehr als 70 Grad geht selbst mit der besten Wärmepumpe nicht mehr, wobei auch 50-70 Grad Vorlauf bei Wärmepumpen nicht mehr so effektiv ist wie darunter, weil natürlich höherer Stromverbrauch). Denn auch wenn Habeck natürlich zu umfangreichem Dämmen zwingen will (da können auch mal 50.000 Euro zusammenkommen, was Habeck aber natürlich egal ist), einige Gebäude kriegt man auch dann nicht so gedämmt, dass sie effektiv ne Wärmepumpe nutzen können, weil die Bausubstanz eben das nicht hergibt.
Aus demselben Grund sind Einzelerfahrungen auch nicht relevant: Natürlich ist ein gut gedämmtes Haus mit Wärmepumpe relativ gut aufgestellt. Aber der Plan der Regierung ist ja eben auch schlechter gedämmte Häuser zum Umstieg zu zwingen - und meine Postings bezogen sogar "nur" primär darauf, dass der Stromverbrauch massiv ansteigt, was weder Netze noch Kraftwerke (diese vor allem bei Dunkelflaute, oder dann halt nur mit Kohle, oder wie von Habeck geplant mit 50 neuen Gaskraftwerken) hergeben. Auch die effektivste Wärmepumpe der Welt verbraucht nämlich noch mehr Strom als wenn man einfach Gas/Öl verbrennt.
Dazu kommen dann die Elektroautos (auch enormer Anstieg des Stromverbrauchs, wenn so wie Regierung das will diese tatsächlich irgendwann mal die Mehrheit stellen würden), und natürlich muss man bedenken, dass aus unbekannten Gründen Strom als "per Definition emissionsfrei" berechnet wird, was er aber nicht ist und im Winter auch langfristig nicht sein kann, weil da eben weniger Sonne scheint und nein, Wind weht auch nicht immer ausreichend und Speicherung in großem Umfang ist nicht realistisch, daher plant Habeck ja 50 neue Gaskraftwerke (die aber Co2 ausstoßen).
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Das Problem ist, das ein Neubau von Atomkraftwerken sehr lange dauert und sehr teuer ist, wenn man sich an den aktuellen Neubauten in unseren Nachbarländern orientiert. Die beiden Reaktoren in Hinkely Point https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraft ... kley_Point werden wohl zusammen etwa 38 Milliarden kosten. Der Reaktorneubau in Flamanville https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Flamanville liegt mit Finanzierung aktuell bei 18 Milliarden Euro. Die Bauzeiten liegen über zehn Jahre, dazu kommt noch eine mehrjährige Planungs- und Genehmigungsphase. Der finnische Reaktorneubau https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Olkiluoto, der dieses Jahr in Betrieb gegangen ist, hat immerhin 18 Jahre Bauzeit gehabt. Dafür war der Reaktor mit nur 11 Milliarden Euro Kosten etwas günstiger als die oben genannten. Bei den Kosten ist auch kein günstiger Strompreis zu erwarten. Hinkley Point und Flamanville werden mit den üblichen Großhandelspreisen gerade so die Zinsen für die aufgelaufenen Kosten einspielen - von Tilgung, Betriebskosten, Rückbau und Endlagerung mal abgesehen.j-d-s hat geschrieben: 05.11.2023 - 17:44 Hier bliebe nur Atomkraft - die sogar den Nebeneffekt hat, dass man gar keine Wärmepumpen (oder Elektroautos) braucht, sondern direkt normale Elektroheizer nehmen (die einen Bruchteil von Wärmepumpen kosten) und sogar E-Fuels herstellen kann, weil Atomkraft wetterunabhängig riesige Strommengen erzeugen kann, sodass man weniger effektiven Energieverbrauch betreiben kann, da man sie im Überfluss hat. Und alles ohne Co2, und in den Kosten wohl deutlich günstiger als Millionen Solarzellen, Windräder, Wärmepumpen, Hausdämmungen, Elektroautos, Wallboxen, neue Stromtrassen usw.
Billigen Strom gibt es nur aus bestehenden, längst abbezahlten Kernkraftwerken. Ansonsten ist Wind und Sonne deutlich günstiger.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Wie gerade heute und auch in den nächsten Monaten....j-d-s hat geschrieben: 05.11.2023 - 17:44
Und wenn man im Kraftwerk Braunkohle (oder Gas) verbrennt, dann damit Elektroautos und Wärmepumpen betreibt, dann hat man am Ende sogar einen Emissionsanstieg, als wenn man im Auto bzw. im Haus direkt Öl/Gas nutzt...
Und erst recht in den nächsten Jahren..
Dank...
Und auch letztes Jahr...
https://www.umweltbundesamt.de/themen/c ... %20g%2FkWh.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Über die Hälfte unseres Stromes kommt bereits aus den erneuerbaren Energien. Laut ADAC sind bei dem deutschen Strommix die Emissionen bei einem E-PKW bereits niedriger wie beim Verbrenner. https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraf ... imabilanz/j-d-s hat geschrieben: 05.11.2023 - 17:44 Und wenn man im Kraftwerk Braunkohle (oder Gas) verbrennt, dann damit Elektroautos und Wärmepumpen betreibt, dann hat man am Ende sogar einen Emissionsanstieg, als wenn man im Auto bzw. im Haus direkt Öl/Gas nutzt...
Zitat:
Die Auswertung des Gesamtergebnisses zeigt, dass aktuell in der Golfklasse das Elektrofahrzeug bei Nutzung des deutschen Strommixes im Betrieb von 2022 bis 2037 eine gute Treibhausgas-Bilanz aufweist. Seine Treibhausgas-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus liegen sowohl unter denen der Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor (inkl. Plug-in-Hybride), als auch unter dem des Brennstoffzellenfahrzeugs, das mit Wasserstoff aus Dampfreformierung betrieben wird.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Aber nur, wenn sich der Strommix in dieser Zeit (bis 2037!) so verbessert wie unterstellt. Ob das gelingt, wage ich zu bezweifeln. Wir sind ja jetzt schon im Rückstand.Jensibua hat geschrieben: 05.11.2023 - 21:43
Zitat:Die Auswertung des Gesamtergebnisses zeigt, dass aktuell in der Golfklasse das Elektrofahrzeug bei Nutzung des deutschen Strommixes im Betrieb von 2022 bis 2037 eine gute Treibhausgas-Bilanz aufweist. Seine Treibhausgas-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus liegen sowohl unter denen der Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor (inkl. Plug-in-Hybride), als auch unter dem des Brennstoffzellenfahrzeugs, das mit Wasserstoff aus Dampfreformierung betrieben wird.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Ich zitiere gerne für dich aus deinem verlinkten Artikel:
Vor allem die wirtschaftliche Erholung und damit einhergehende höhere Stromnachfrage trotz anhaltender Pandemie und die geringere Stromerzeugung durch erneuerbare Energien im Vergleich zum Vorjahr führte im Jahr 2021 wieder zu höheren Emissionen. Verstärkt wird diese Entwicklung durch vermehrten Einsatz von Kohle zur Stromerzeugung aufgrund gestiegener Erdgaspreise.
Der grundsätzlich sinkende Trend in den Vorjahren lag vor allem am steigenden Anteil der erneuerbaren Energien im Strommix, geringerer Stromerzeugung aus Kohle sowie gestiegener Stromerzeugung aus Erdgas, welches im Vergleich zu Kohle einen niedrigeren Emissionsfaktor aufweist. 2020 wurde der Trend zudem durch die Corona-Pandemie und die damit einhergehende geringere Stromnachfrage verstärkt
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Da werden aber zwei Themen kräftig vermischt: Stromerzeugung per PV (inkl. Eigenverbrauch und Einspeisung ins Netz) und die Nutzung einer LL-Wärmepumpe.F. Feser hat geschrieben: 05.11.2023 - 14:02 Ach Buzi, lass die „antiwp Fraktion“ doch mit ihren leeren und sachlosen Argumenten laufen.
Noch ein Beispiel benötigt?
EFH BJ 2015 auf 420m, 200m2 beheizte Fläche, 5 Bewohner
PV Anlage mit knapp 20kwp und 14 kw Batterie im Keller, Schwarzstartfähig bzw. Blackout unabhängig, LL-Wärmepumpe
Energiekosten ca. 40€ pro Monat - nach Abzug der Einspeisevergütung. Wohl gemerkt inklusive Stromkosten für den Haushaltsstrom. Nen Hybriden lade ich „nebenher“ auch noch im Überschuss und reduziere damit Treibstoffkosten. Aber stimmt. Als Nächstes hol ich mir ne Gastherme und verbrenn nebenher Pellets. Wird sicherlich günstiger und ökologisch besser sein…
Dass du für die PV Anlage erstmal mind. 20-25k bezahlt hast wird hier auch nicht erwähnt.
Relevant in diesem Zusammenhang wäre doch dein tatsächlicher Jahresstromverbrauch für die LL-WP. Diesen Stromverbrauch (zu Marktpreisen) könnte man dann man mit den Kosten für z. B. eine einfache Gasheizung vergleichen.
Ich wäre da wirklich dran interessiert, da ich keine WP sondern eine Gasheizung in meinem Haus habe und immer wieder von Freunden und Bekannten vorgejammert bekomme, dass deren WP so extrem viel Strom verbrauchen...
Und auch die mit PV auf dem Dach sagen mir immer, dass die PV gerade dann, wenn sie viel Strom brauchen (WP zum Heizen im Winter) eben kaum Strom erzeugen.
Aber bitte verstehe mich nicht falsch. Ich bin kein WP Gegner, aber mir geht es um einen fairen Vergleich.
Zuletzt geändert von Mt. Cervino am 06.11.2023 - 09:32, insgesamt 1-mal geändert.
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