Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

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skifam
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

Wooly hat geschrieben: 05.11.2023 - 22:51
skifam hat geschrieben: 05.11.2023 - 20:12 Dank...
Ich zitiere gerne für dich aus deinem verlinkten Artikel:
Vor allem die wirtschaftliche Erholung und damit einhergehende höhere Stromnachfrage trotz anhaltender Pandemie und die geringere Stromerzeugung durch erneuerbare Energien im Vergleich zum Vorjahr führte im Jahr 2021 wieder zu höheren Emissionen. Verstärkt wird diese Entwicklung durch vermehrten Einsatz von Kohle zur Stromerzeugung aufgrund gestiegener Erdgaspreise.
Der grundsätzlich sinkende ⁠Trend⁠ in den Vorjahren lag vor allem am steigenden Anteil der erneuerbaren Energien im Strommix, geringerer Stromerzeugung aus Kohle sowie gestiegener Stromerzeugung aus Erdgas, welches im Vergleich zu Kohle einen niedrigeren Emissionsfaktor aufweist. 2020 wurde der Trend zudem durch die Corona-Pandemie und die damit einhergehende geringere Stromnachfrage verstärkt
Wieder reingefallen...
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skitime »

j-d-s hat geschrieben: 05.11.2023 - 17:44 Nein. Eine Wärmepumpe wandelt immer Strom in Wärme um, sprich, die Eingangsenergie ist immer Strom (merkst du daran, dass sie ohne Strom gar nicht heizt).
Damit wäre also bewiesen, dass du gar nicht verstanden hast, wie eine WP funktioniert. Eine WP wandelt keinen Strom im Wärme um.

Und auch eine Ölheizung funktioniert ohne Strom nicht, ich schwöre!
j-d-s hat geschrieben: 05.11.2023 - 17:44 Die Wärmepumpe wird deshalb so gepusht, weil sie durch ihre Funktionsweise mit dem Kompressor jedes Watt Strom in eine Heizleistung über einem Watt umwandeln kann, dadurch also effektiver arbeitet als eine rein elektrische Heizung.
Geil, was?! Man erzeugt also unter Einsatz erheblich geringerer Mengen Primärenergie eine hohe Menge Heizenergie. Was braucht man da also? Ach ja, weniger Primärenergie,.die in Zukunft ja erneuerbar sein muss, wenn man Hamburg nicht fluten möchte.
j-d-s hat geschrieben: 05.11.2023 - 17:44 Diese Umwandlung wird mit JAZ bezeichnet und beträgt bei Luft-Luft-Wärmepumpen (der am weitesten verbreitete Typ) 2,5 auf das ganze Jahr gerechnet. Wenn man allerdings mal einen besonders kalten Zeitraum hat, dann sinkt das schnell auf 1,5 oder so.
Klar, wenn man eine schlecht installierte WP mit falscher Auslegung und Rücksaugen der abgekühlten Luft findet, könnte man vielleicht Glück haben an einem Minus 20°C Tag so ne Stunde zu finden.
j-d-s hat geschrieben: 05.11.2023 - 17:44 Kernpunkt meiner Aussage war aber ohnehin: Wenn (so wie es geplant ist) flächendeckend (!) auf Wärmepumpen umgestellt wird, steigt der Stromverbrauch im Winter sehr stark an (Annahmen von Habecks Bundeswirtschaftsministerium aufs ganze Jahr gerechnet mind. 70%), denn auch mit JAZ 2,5 verbraucht eine Wärmepumpe viel mehr Strom als wenn man Öl oder Gas verbrennt in den Häusern.
Im Winter braucht man mehr Strom, das war schon immer so... Das ist nichts, worauf man sich nicht mittelfristig einstellen kann. An Heilig Abend gehen die Lichter in Deutschland alle am Herd stehen und den Christbaum einschalten. Eine WP braucht deutlich weniger Strom als ein E-Herd bei Gans, Rotkraut und Kartoffelklößen.
j-d-s hat geschrieben: 05.11.2023 - 17:44 Insbesondere muss man bedenken, dass bei flächendeckender Umstellung dann auch Gebäude mit Wärmepumpe geheizt werden müssen, wo es besonders ineffektiv ist (Altbauten usw.), die eine hohe Vorlauftemperatur benötigen (und mehr als 70 Grad geht selbst mit der besten Wärmepumpe nicht mehr, wobei auch 50-70 Grad Vorlauf bei Wärmepumpen nicht mehr so effektiv ist wie darunter, weil natürlich höherer Stromverbrauch). Denn auch wenn Habeck natürlich zu umfangreichem Dämmen zwingen will (da können auch mal 50.000 Euro zusammenkommen, was Habeck aber natürlich egal ist), einige Gebäude kriegt man auch dann nicht so gedämmt, dass sie effektiv ne Wärmepumpe nutzen können, weil die Bausubstanz eben das nicht hergibt.
Wer so ne Bude hat, zahlt sich jetzt schon dämlich. Und man kann hier auch schon mit deutlich kleinerem Geld enorme Energieeinsparungen erreichen. Die enorm hohen Summen, die immer wieder durch die Medien geistern, sind hier nicht der Maßstab, sondern die absolute Ausnahme.
j-d-s hat geschrieben: 05.11.2023 - 17:44 Aus demselben Grund sind Einzelerfahrungen auch nicht relevant: Natürlich ist ein gut gedämmtes Haus mit Wärmepumpe relativ gut aufgestellt. Aber der Plan der Regierung ist ja eben auch schlechter gedämmte Häuser zum Umstieg zu zwingen - und meine Postings bezogen sogar "nur" primär darauf, dass der Stromverbrauch massiv ansteigt, was weder Netze noch Kraftwerke (diese vor allem bei Dunkelflaute, oder dann halt nur mit Kohle, oder wie von Habeck geplant mit 50 neuen Gaskraftwerken) hergeben. Auch die effektivste Wärmepumpe der Welt verbraucht nämlich noch mehr Strom als wenn man einfach Gas/Öl verbrennt.
So ist das halt mit Regierungen, die Mehrzahl der Bürger wählt, was ihr als sinnvoll erscheint, auch wenn man dann hin und wieder sich darin nicht wieder findet. Notwendigkeit kann weh tun.
j-d-s hat geschrieben: 05.11.2023 - 17:44 Dazu kommen dann die Elektroautos (auch enormer Anstieg des Stromverbrauchs, wenn so wie Regierung das will diese tatsächlich irgendwann mal die Mehrheit stellen würden), und natürlich muss man bedenken, dass aus unbekannten Gründen Strom als "per Definition emissionsfrei" berechnet wird, was er aber nicht ist und im Winter auch langfristig nicht sein kann, weil da eben weniger Sonne scheint und nein, Wind weht auch nicht immer ausreichend und Speicherung in großem Umfang ist nicht realistisch, daher plant Habeck ja 50 neue Gaskraftwerke (die aber Co2 ausstoßen).

Hier bliebe nur Atomkraft - die sogar den Nebeneffekt hat, dass man gar keine Wärmepumpen (oder Elektroautos) braucht, sondern direkt normale Elektroheizer nehmen (die einen Bruchteil von Wärmepumpen kosten) und sogar E-Fuels herstellen kann, weil Atomkraft wetterunabhängig riesige Strommengen erzeugen kann, sodass man weniger effektiven Energieverbrauch betreiben kann, da man sie im Überfluss hat. Und alles ohne Co2, und in den Kosten wohl deutlich günstiger als Millionen Solarzellen, Windräder, Wärmepumpen, Hausdämmungen, Elektroautos, Wallboxen, neue Stromtrassen usw.

Und wenn man im Kraftwerk Braunkohle (oder Gas) verbrennt, dann damit Elektroautos und Wärmepumpen betreibt, dann hat man am Ende sogar einen Emissionsanstieg, als wenn man im Auto bzw. im Haus direkt Öl/Gas nutzt...
Okay, ewig gestriges Gequassel...

Bitte melde dich und deinen Gemüsegarten, um dort den Atommüll endzulagern.
Ich wette, du kommst gleich mit Fussionsreaktor und Permutation ums Eck 🤪.

Das schöne daran ist, Du hast einfach nicht Recht.

Ich freu mich einfach über das weltweit täglich zugebaute GW an Solarenergie und die riesige Anzahl an e-Autoakkus, die uns in wenigen Jahren immer mehr preiswerte Regel- und Pufferenergie liefern werden, als es überhaupt von Nöten ist.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von NeusserGletscher »

Jensibua hat geschrieben: 05.11.2023 - 20:08 Ansonsten ist Wind und Sonne deutlich günstiger.
Ja, wenn der Wind rund um die Uhr weht, nicht zu stark aber auch nicht zu schwach, und die Sonne 24 Stunden am Tag scheint.
skitime hat geschrieben: 05.11.2023 - 23:46 Ich freu mich einfach über das weltweit täglich zugebaute GW an Solarenergie und die riesige Anzahl an e-Autoakkus, die uns in wenigen Jahren immer mehr preiswerte Regel- und Pufferenergie liefern werden, als es überhaupt von Nöten ist.
Hast Du das nachgerechnet? Angenommen, wir ersetzen 66 Mio PKW durch E-Autos mit einer mittleren Kapazität von 100 kWh. Nehmen wir optmistisch an, dass davon die Hälfte überhaupt an eine rückspeisefähige Ladestation angeschlossen ist und wir einen zu 100% geladenen Akku zu 50% entladen dürfen (damit das Auto auch noch fahren kann). Dann ergibt dies eine theoretische Kapazität von 1,65 TWh. Optimistische Prognosen beziffern den Primärenergiebedarf nach Abschaltung aller fossilen Energiequellen auf 1.800 TWh / a oder im Mittel 5 TWh pro Tag. Selbst unter extrem optimistischen Annahmen reicht die Kapazität der Autobatterien gerade einmal für 8 Stunden. Es fällt mir schwer, da Deiner Schlussfolgerung zu folgen. Zumal der Spitzenbedarf im Winter am größten ist, wenn gleichzeitig die Ausbeute aus Solar am geringsten ist.

Und auf der anderen Seite möchte man am liebsten so viele Autos wie möglich durch Fahrräder ersetzen. Mit der Kapazität von Fahrradakkus wird das ganze aber erst recht nicht funktionieren.
skitime hat geschrieben: 05.11.2023 - 23:46 Damit wäre also bewiesen, dass du gar nicht verstanden hast, wie eine WP funktioniert. Eine WP wandelt keinen Strom im Wärme um.
Auch, wenn eine WP durch den Entzug der Wärme aus der umgebenden Luft zusätzlich Energie gewinnt, am Ende braucht sie immer noch Strom. Der im ungünstigsten Fall derzeit aus einem Kohlekraftwerk kommt, was bis zu einem Kilogramm CO2 pro kWh Strom freisetzt.
skitime hat geschrieben: 05.11.2023 - 23:46 Geil, was?! Man erzeugt also unter Einsatz erheblich geringerer Mengen Primärenergie eine hohe Menge Heizenergie. Was braucht man da also? Ach ja, weniger Primärenergie,.die in Zukunft ja erneuerbar sein muss, wenn man Hamburg nicht fluten möchte.
Ja, echt super. Selbst bei einem vollständigen Umbau des Gebäudesektors sparen wir theoretisch maximal 150 Mio To CO2 pro Jahr. Das ist die Menge, die China in 5 Tagen ausstößt. Hamburg wird trotzdem eines Tages geflutet oder auch nicht und zusätzlich versenken wir noch Billionen von Euro, ohne unterm Strich auch nur irgendwas damit zu bewirken. Von dem CO2, was wir durch eine jahrzehntelange Bautätigkeit freisetzen, will ich gar nicht erst anfangen.

Das soll uns alles nicht daran hindern, weiter mit Bedacht und entsprechend dem technischen Fortschritt Gebäude zu bauen oder bei Kernsanierungen auf den neuesten Stand zu bringen. Nur gibt es auch keine sachlichen Argumente dafür, mit der Brechstange ohne Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten eine WP eine einzige Form der Wärmeerzeugung zu erlauben. Dass man ein Gebäude um die Heizung herum bauen muss, wussten schon die Römer, deren Villen zum Teil mit Wand- oder Fußbodenheizungen ausgestattet waren. Und genau so, wie eine Gasheizung einen Kamin benötigt, so braucht halt eine Wärmepumpe möglichst niedrige Vorlauftemperaturen. Und Platz. Ich frag mich grad, wo man in einer typischen Berliner Mietskaserne mit Hinterhäusern und -höfen eine Wärmepumpe aufstellen soll. In Innenhöfen hört sich jedes Geräusch doppelt so laut an und die Kälte kommt auch nicht aus dem Hof heraus. Gleiches gilt vermutlich selbst für größere Viertel, bei denen ein Areal im inneren durch einen umgebenden Gebäuderiegel von der Straße abgeschottet ist. Ich kann mir vorstellen, dass sie dort ähnlich wie in Senken im Gebirge Kälteinseln bilden, welche den Wirkungsgrad der WP im Winter in den Keller purzeln lassen.

Am besten funktioniert eine Luft-WP halt immer noch in einem Ein- bis Zweifamilien Haus, welches man auf der grünen Wiese komplett nach dem neuesten Energiestandard errichtet und dabei auch den Platz für Speicher oder Kollektoren gleich mit einplant.

Einfamilienhäuser möchten einige aber auch am liebsten verbieten und das Bauen auf der grünen Wiese sowieso.
F. Feser hat geschrieben: 05.11.2023 - 14:02 EFH BJ 2015 auf 420m, 200m2 beheizte Fläche, 5 Bewohner
PV Anlage mit knapp 20kwp und 14 kw Batterie im Keller, Schwarzstartfähig bzw. Blackout unabhängig, LL-Wärmepumpe
Energiekosten ca. 40€ pro Monat - nach Abzug der Einspeisevergütung. Wohl gemerkt inklusive Stromkosten für den Haushaltsstrom. Nen Hybriden lade ich „nebenher“ auch noch im Überschuss und reduziere damit Treibstoffkosten. Aber stimmt. Als Nächstes hol ich mir ne Gastherme und verbrenn nebenher Pellets. Wird sicherlich günstiger und ökologisch besser sein…
14 kw(h?). Die reichen überschlägig grad einmal, um bei 10kW im Mittel die Ausbeute von zwei Stunden zu speichern.

Wenn Du mal alle Sicherungen an Deinem HAK ziehst dann wirst Du merken, dass Dein Geschäftmodell nur funktioniert, weil nur wenige so arbeiten (können) und alle anderen die Kraftwerke bezahlen, die Dir im Winter den Strom für Deine WP liefern. Denn selbst bei einem geringen Leistung von einem Kilowatt für eine WP ist Deine Batterie spätestens nach einem Tag leer.

Anstatt den Strom im Sommer ins öffentliche Netz einzuspeisen könntest Du nun entweder größere Battierien installieren oder selber Wasserstoff erzeugen und diesen verdichten, damit Du im Winter weitgehend auf externe Energie verzichten kannst. Dann fielen aber nicht nur die Einnahmen aus der Einspeisevergütung weg, darüber hinaus stünden dann bei Dir enorme Investitionen an. In entsprechende Anlagen zur Erzeugung und Verdichtung von Wasserstoff und ggf. ein zweites Heizsystem, welches den Wasserstoff direkt in Wärme umwandelt. Wobei dann aber der Vorteil durch die WP entfällt. Ich tippe mal, dass dies so oder so eine ziemlich teure Angelegenheit wird. Aber dann hätten wir einen echten Vergleich zwischen konventioneller Heizung und Luft-WP mit Solar, ohne dass stillschweigend die Kosten für einen 24/7 Betrieb auf Dritte ausgelagert werden.

Auf die Schnelle finde ich grad Angebote ab 5k€ pro 14 kWh Batterieschrank. Selbst, wenn Du davon 10 Stück im Keller stehen hättest, dann könntest Du im Sommer bei 10 kW pro Stunde im Mittel und 8 Stunden Sonneschein grad mal die Ausbeute von knapp 2 Tagen speichern. Die Rechnung geht also nicht auf. Zumal die Investitionkosten von 50k€ nur für die Batterieschränke ja auch eine Ansage sind. Eine Wasserstoffanlage ist allerdings noch teuerer.

Und da sich am Ende die Geschichte wiederholt, wird es am Ende so laufen wie beim Wassersparen. Da haben auch alle Spar-Duschköpfe und sparsame Toilettenspülungen eingebaut. Und was war das Ende vom Lied? Die nun höheren Fixkosten je Kubikmeter Wasser wurden auf alle Verbraucher umgelegt. Trotz Einsparung war am Ende die Wasserrechnung genau so hoch und zusätzlich müssen sie nun alle paar Wochen die Kanäle durchspülen, weil die Sparwassermengen nicht mehr reichen, um die Kanäle vom Dreck zu befreien.

So ähnlich wird es am Ende auch mit der Energiewende laufen. Man kann bis zu einem gewissen Grad sich vom öffentlichen Netz abkoppeln. Aber das wenige an Energie, was man dann noch braucht, wird unangenehm teuer werden, weil die gesamten Kosten der Infrastruktur nun auf eine viel geringere Menge umgelegt werden müssen. Selbst, wenn man privat alle Leitungen kappen könnte, trifft es dann einen beim Einkaufen.

Aber Hauptsache, man hat ein ruhiges Gewissen und Hamburg geht 5 Tage später unter. Alle anderen können so lange zweifeln, bis jemand zweifelsfrei nachgewiesen hat, dass dies auch in großem Maßstab für ein Land wie Deutschland funktioniert.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

Warum musst Du eigentlich immer noch aufs Schlimme hauen und den Finger in der Wunde hin und her drehen? Du machst da "eine heile Welt kaputt"*



Apropos "ewiggestriges Gequassel" wie gestern zur Geisterstunde hier verwandt von skitime - hier etwas mehr davon:
https://www.tagesschau.de/inland/region ... k-100.html


* frei nach einem sehr verhassten Liedtext, bei bestimmten Menschen, die alte Ideologien, seit 1990 mangels Vorbild in immer neuen Kampagnen seit Mitte der 90iger Jahre neu verkaufen wollen, z.Zt. fallen wieder mehr drauf rein deshalb:
https://www.liederkiste.com/Schlager/An ... belle.html
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von gernot »

NeusserGletscher hat geschrieben: 06.11.2023 - 18:18
Jensibua hat geschrieben: 05.11.2023 - 20:08 Ansonsten ist Wind und Sonne deutlich günstiger.
Ja, wenn der Wind rund um die Uhr weht, nicht zu stark aber auch nicht zu schwach, und die Sonne 24 Stunden am Tag scheint.
skitime hat geschrieben: 05.11.2023 - 23:46 Ich freu mich einfach über das weltweit täglich zugebaute GW an Solarenergie und die riesige Anzahl an e-Autoakkus, die uns in wenigen Jahren immer mehr preiswerte Regel- und Pufferenergie liefern werden, als es überhaupt von Nöten ist.
Hast Du das nachgerechnet? Angenommen, wir ersetzen 66 Mio PKW durch E-Autos mit einer mittleren Kapazität von 100 kWh. Nehmen wir optmistisch an, dass davon die Hälfte überhaupt an eine rückspeisefähige Ladestation angeschlossen ist und wir einen zu 100% geladenen Akku zu 50% entladen dürfen (damit das Auto auch noch fahren kann). Dann ergibt dies eine theoretische Kapazität von 1,65 TWh. Optimistische Prognosen beziffern den Primärenergiebedarf nach Abschaltung aller fossilen Energiequellen auf 1.800 TWh / a oder im Mittel 5 TWh pro Tag. Selbst unter extrem optimistischen Annahmen reicht die Kapazität der Autobatterien gerade einmal für 8 Stunden. Es fällt mir schwer, da Deiner Schlussfolgerung zu folgen. Zumal der Spitzenbedarf im Winter am größten ist, wenn gleichzeitig die Ausbeute aus Solar am geringsten ist.

Und auf der anderen Seite möchte man am liebsten so viele Autos wie möglich durch Fahrräder ersetzen. Mit der Kapazität von Fahrradakkus wird das ganze aber erst recht nicht funktionieren.
skitime hat geschrieben: 05.11.2023 - 23:46 Damit wäre also bewiesen, dass du gar nicht verstanden hast, wie eine WP funktioniert. Eine WP wandelt keinen Strom im Wärme um.
Auch, wenn eine WP durch den Entzug der Wärme aus der umgebenden Luft zusätzlich Energie gewinnt, am Ende braucht sie immer noch Strom. Der im ungünstigsten Fall derzeit aus einem Kohlekraftwerk kommt, was bis zu einem Kilogramm CO2 pro kWh Strom freisetzt.
skitime hat geschrieben: 05.11.2023 - 23:46 Geil, was?! Man erzeugt also unter Einsatz erheblich geringerer Mengen Primärenergie eine hohe Menge Heizenergie. Was braucht man da also? Ach ja, weniger Primärenergie,.die in Zukunft ja erneuerbar sein muss, wenn man Hamburg nicht fluten möchte.
Ja, echt super. Selbst bei einem vollständigen Umbau des Gebäudesektors sparen wir theoretisch maximal 150 Mio To CO2 pro Jahr. Das ist die Menge, die China in 5 Tagen ausstößt. Hamburg wird trotzdem eines Tages geflutet oder auch nicht und zusätzlich versenken wir noch Billionen von Euro, ohne unterm Strich auch nur irgendwas damit zu bewirken. Von dem CO2, was wir durch eine jahrzehntelange Bautätigkeit freisetzen, will ich gar nicht erst anfangen.

Das soll uns alles nicht daran hindern, weiter mit Bedacht und entsprechend dem technischen Fortschritt Gebäude zu bauen oder bei Kernsanierungen auf den neuesten Stand zu bringen. Nur gibt es auch keine sachlichen Argumente dafür, mit der Brechstange ohne Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten eine WP eine einzige Form der Wärmeerzeugung zu erlauben. Dass man ein Gebäude um die Heizung herum bauen muss, wussten schon die Römer, deren Villen zum Teil mit Wand- oder Fußbodenheizungen ausgestattet waren. Und genau so, wie eine Gasheizung einen Kamin benötigt, so braucht halt eine Wärmepumpe möglichst niedrige Vorlauftemperaturen. Und Platz. Ich frag mich grad, wo man in einer typischen Berliner Mietskaserne mit Hinterhäusern und -höfen eine Wärmepumpe aufstellen soll. In Innenhöfen hört sich jedes Geräusch doppelt so laut an und die Kälte kommt auch nicht aus dem Hof heraus. Gleiches gilt vermutlich selbst für größere Viertel, bei denen ein Areal im inneren durch einen umgebenden Gebäuderiegel von der Straße abgeschottet ist. Ich kann mir vorstellen, dass sie dort ähnlich wie in Senken im Gebirge Kälteinseln bilden, welche den Wirkungsgrad der WP im Winter in den Keller purzeln lassen.

Am besten funktioniert eine Luft-WP halt immer noch in einem Ein- bis Zweifamilien Haus, welches man auf der grünen Wiese komplett nach dem neuesten Energiestandard errichtet und dabei auch den Platz für Speicher oder Kollektoren gleich mit einplant.

Einfamilienhäuser möchten einige aber auch am liebsten verbieten und das Bauen auf der grünen Wiese sowieso.
F. Feser hat geschrieben: 05.11.2023 - 14:02 EFH BJ 2015 auf 420m, 200m2 beheizte Fläche, 5 Bewohner
PV Anlage mit knapp 20kwp und 14 kw Batterie im Keller, Schwarzstartfähig bzw. Blackout unabhängig, LL-Wärmepumpe
Energiekosten ca. 40€ pro Monat - nach Abzug der Einspeisevergütung. Wohl gemerkt inklusive Stromkosten für den Haushaltsstrom. Nen Hybriden lade ich „nebenher“ auch noch im Überschuss und reduziere damit Treibstoffkosten. Aber stimmt. Als Nächstes hol ich mir ne Gastherme und verbrenn nebenher Pellets. Wird sicherlich günstiger und ökologisch besser sein…
14 kw(h?). Die reichen überschlägig grad einmal, um bei 10kW im Mittel die Ausbeute von zwei Stunden zu speichern.

Wenn Du mal alle Sicherungen an Deinem HAK ziehst dann wirst Du merken, dass Dein Geschäftmodell nur funktioniert, weil nur wenige so arbeiten (können) und alle anderen die Kraftwerke bezahlen, die Dir im Winter den Strom für Deine WP liefern. Denn selbst bei einem geringen Leistung von einem Kilowatt für eine WP ist Deine Batterie spätestens nach einem Tag leer.

Anstatt den Strom im Sommer ins öffentliche Netz einzuspeisen könntest Du nun entweder größere Battierien installieren oder selber Wasserstoff erzeugen und diesen verdichten, damit Du im Winter weitgehend auf externe Energie verzichten kannst. Dann fielen aber nicht nur die Einnahmen aus der Einspeisevergütung weg, darüber hinaus stünden dann bei Dir enorme Investitionen an. In entsprechende Anlagen zur Erzeugung und Verdichtung von Wasserstoff und ggf. ein zweites Heizsystem, welches den Wasserstoff direkt in Wärme umwandelt. Wobei dann aber der Vorteil durch die WP entfällt. Ich tippe mal, dass dies so oder so eine ziemlich teure Angelegenheit wird. Aber dann hätten wir einen echten Vergleich zwischen konventioneller Heizung und Luft-WP mit Solar, ohne dass stillschweigend die Kosten für einen 24/7 Betrieb auf Dritte ausgelagert werden.

Auf die Schnelle finde ich grad Angebote ab 5k€ pro 14 kWh Batterieschrank. Selbst, wenn Du davon 10 Stück im Keller stehen hättest, dann könntest Du im Sommer bei 10 kW pro Stunde im Mittel und 8 Stunden Sonneschein grad mal die Ausbeute von knapp 2 Tagen speichern. Die Rechnung geht also nicht auf. Zumal die Investitionkosten von 50k€ nur für die Batterieschränke ja auch eine Ansage sind. Eine Wasserstoffanlage ist allerdings noch teuerer.

Und da sich am Ende die Geschichte wiederholt, wird es am Ende so laufen wie beim Wassersparen. Da haben auch alle Spar-Duschköpfe und sparsame Toilettenspülungen eingebaut. Und was war das Ende vom Lied? Die nun höheren Fixkosten je Kubikmeter Wasser wurden auf alle Verbraucher umgelegt. Trotz Einsparung war am Ende die Wasserrechnung genau so hoch und zusätzlich müssen sie nun alle paar Wochen die Kanäle durchspülen, weil die Sparwassermengen nicht mehr reichen, um die Kanäle vom Dreck zu befreien.

So ähnlich wird es am Ende auch mit der Energiewende laufen. Man kann bis zu einem gewissen Grad sich vom öffentlichen Netz abkoppeln. Aber das wenige an Energie, was man dann noch braucht, wird unangenehm teuer werden, weil die gesamten Kosten der Infrastruktur nun auf eine viel geringere Menge umgelegt werden müssen. Selbst, wenn man privat alle Leitungen kappen könnte, trifft es dann einen beim Einkaufen.

Aber Hauptsache, man hat ein ruhiges Gewissen und Hamburg geht 5 Tage später unter. Alle anderen können so lange zweifeln, bis jemand zweifelsfrei nachgewiesen hat, dass dies auch in großem Maßstab für ein Land wie Deutschland funktioniert.
selten so viel schwachsinn gelesen. solltest dein wissen aus dem letzten jahrtausend auffrischen!
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Wurzelsepp »

NeusserGletscher hat geschrieben: 06.11.2023 - 18:18 Ich frag mich grad, wo man in einer typischen Berliner Mietskaserne mit Hinterhäusern und -höfen eine Wärmepumpe aufstellen soll. In Innenhöfen hört sich jedes Geräusch doppelt so laut an und die Kälte kommt auch nicht aus dem Hof heraus. Gleiches gilt vermutlich selbst für größere Viertel, bei denen ein Areal im inneren durch einen umgebenden Gebäuderiegel von der Straße abgeschottet ist. Ich kann mir vorstellen, dass sie dort ähnlich wie in Senken im Gebirge Kälteinseln bilden, welche den Wirkungsgrad der WP im Winter in den Keller purzeln lassen.
Gerade in dicht bebautem Gebiet gibt es nichts Effizienteres als Fernwärme, da kann im grossen Massstab mit erneuerbaren Energien (darf dann auch gerne Holzschnitzel oder -pellet sein, oder Abwärme der Industrie) genügend Wärme für ein ganzes Quartier produziert werden. Aufwand für den einzelnen Hausbesitzer: Rechnung zahlen, fertig.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

Bei den credits zu dem Beitrag eines argumentsfreien , weltfremden Grosstädters um 20.21 Uhr, wundert einen hier gar nichts mehr?
Nein, egal wie tief die Schublade, egal wie tief der Keller zum Lachen, es wird das protegiert, was der eigenen Agenda entspricht - auch wenn es der Realität der großen Mehrheit nicht entspricht,
Der Narr mag als Korrektiv wichtig sein, wenn er regiert, wird es anarchisch-chaotisch-gefährlich, sprich es handelt hier sich um Gesinnungsforisten die lt. @wooly um Deutungshoheit in den off topics ringen.....

Auf auf zur Gesinnungtatenjagd*
Hauptsache wir verschenken am Ende den ganzen Krempel an ...

*
Frei nach
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Wooly »

skifam hat geschrieben: 06.11.2023 - 19:32
* frei nach einem sehr verhassten Liedtext, bei bestimmten Menschen, die alte Ideologien, seit 1990 mangels Vorbild in immer neuen Kampagnen seit Mitte der 90iger Jahre neu verkaufen wollen, z.Zt. fallen wieder mehr drauf rein deshalb:
https://www.liederkiste.com/Schlager/An ... belle.html
Lustig, wenn man 90 Jahre Ideologie mit einem Lied von 1972 verurteilt ... schon ein wenig stehen geblieben ... der Rest ist übrigens in 2023 angekommen. Vielleicht solltest du mal deine innere Uhr nachstellen ... :biggrin:
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skitime »

NeusserGletscher hat geschrieben: 06.11.2023 - 18:18
Ich frag mich grad, wo man in einer typischen Berliner Mietskaserne mit Hinterhäusern und -höfen eine Wärmepumpe aufstellen soll.
https://report.vonovia.de/2022/nachhalt ... enbestand/

Diese Frage wird von Menschen beantwortet, die davon Ahnung haben und ihr Geld damit verdienen. Die sind garantiert kein Sozialverein, nicht "links grün versifft", noch Tagträumer, keine EFH-Besitzer mit Innovationsfreude, sondern knallharte Kapitalisten, die den weltweiten Investoren langfristig Rendite bieten und sich für das Ausgegebene Geld ständig rechtfertigen müssen.

Und das geht nunmal nur über den Umstieg auf erneuerbare Energien.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von NeusserGletscher »

gernot hat geschrieben: 06.11.2023 - 20:21 selten so viel schwachsinn gelesen. solltest dein wissen aus dem letzten jahrtausend auffrischen!
Eine Kilowattstunde steht in diesem Jahrtausend für die selbe Menge Energie wie im letzten Jahrtausend, oder hat jemand die SI-Einheiten neu definiert?
skitime hat geschrieben: 07.11.2023 - 03:37
NeusserGletscher hat geschrieben: 06.11.2023 - 18:18
Ich frag mich grad, wo man in einer typischen Berliner Mietskaserne mit Hinterhäusern und -höfen eine Wärmepumpe aufstellen soll.
https://report.vonovia.de/2022/nachhalt ... enbestand/

Diese Frage wird von Menschen beantwortet, die davon Ahnung haben und ihr Geld damit verdienen
Leider finde ich in von Dir verlinkten Artikel keine Antwort auf die Frage.
Wurzelsepp hat geschrieben: 06.11.2023 - 21:56 Gerade in dicht bebautem Gebiet gibt es nichts Effizienteres als Fernwärme, da kann im grossen Massstab mit erneuerbaren Energien (darf dann auch gerne Holzschnitzel oder -pellet sein, oder Abwärme der Industrie) genügend Wärme für ein ganzes Quartier produziert werden.
Da stimme ich Dir zu. Zumal solche Anlagen auch eher geeignet sind, aus Erdwärme oder anderen Medien die Energie zu ziehen. Allerdings traue ich unseren Kommunen nicht zu, dass sie hier das Tempo dramatisch steigern können. Und günstig sind die Monopolisten auch nicht grad. Länder wie Dänemark haben da halt schon viel früher damit angefangen, den Ausbau der Fernwärme voran zu treiben.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

Wooly hat geschrieben: 07.11.2023 - 00:00
skifam hat geschrieben: 06.11.2023 - 19:32
* frei nach einem sehr verhassten Liedtext, bei bestimmten Menschen, die alte Ideologien, seit 1990 mangels Vorbild in immer neuen Kampagnen seit Mitte der 90iger Jahre neu verkaufen wollen, z.Zt. fallen wieder mehr drauf rein deshalb:
https://www.liederkiste.com/Schlager/An ... belle.html
Lustig, wenn man 90 Jahre Ideologie mit einem Lied von 1972 verurteilt ... schon ein wenig stehen geblieben ... der Rest ist übrigens in 2023 angekommen. Vielleicht solltest du mal deine innere Uhr nachstellen ... :biggrin:
Ist halt immer das gleiche, was Ihr hier verkaufen wollt... übrigens schon bald 200 Jahre alt.
Der Alte ist listenreich und Ihr seine willigen immerweider auf ihn reinfallenden Helfer macht fleissig mit mittels immer neuen Kampagnen....
Oder was soll der uraltSong "vom Fluss bis zum Meer" bedeuten bei dem Euresgleichen global fleissig mitsingen?
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Wooly »

??? Ich gebe auf, das ist mir zu verworren, und hat glaube ich nichts mit Stromkrisen zu tun ???
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skitime »

NeusserGletscher hat geschrieben: 07.11.2023 - 08:44
Leider finde ich in von Dir verlinkten Artikel keine Antwort auf die Frage.
Sieh es als Einstieg in die Thematik. Es gibt eine Vielzahl von weiteren verlinkten Seiten und Berichten.

Fakt ist aber, dass die Besitzer der "Mietskasernen" einen klaren Weg einschlagen CO2-neutral zu werden und dies bereits in großem Stil abgestimmt auf die jeweiligen Situationen vor Ort tun.
Und wir können sicher sein, das tun die nicht aus Nächstenliebe oder weil sie zu viel Geld haben, sondern um auch weiterhin viel Geld zu verdienen.

Hieraus folgt, die Lösungen sind da und im Zusammenspiel vieler Fachkundiger Personen, Firmen und Gesetzgeber auch für erträgliches Geld umzusetzten.

Die gezeigten Erfolge in der Reduktion der Emissionen sind hierfür ein nicht von der Hand zu weisender Indikator.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Mt. Cervino »

Wahrscheinlich glaubst du auch, dass alle E-Autos in DE Co2 neutral unterwegs sind und, dass ein durchschnittliches Hybridauto in der Realität mit 0,7-1.2 Liter Sprit pro 100km bewegt wird?

Schade, dass hier keine wirkliche Diskussion und Austausch von Argumenten zum Thema zustande kommt. Wäre ein interessantes Thema...
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Wursti »

Vielleicht als Diskussionspunkte um wieder zum eigentlichen Sinn des Themas zurückzukommen:
  • Gibt es Informationen über Nachtskiangebote?
  • Verkürzte Öffnungszeiten?
  • Drohende Schließung redundanter Lifte?
Auf Informationen und Diskussionen betreffend dieser Themen hoffe ich bei jedem Click auf diesen Thread und bin danach immer relativ ernüchtert.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von biofleisch »

gernot hat geschrieben: 06.11.2023 - 20:21 selten so viel schwachsinn gelesen. solltest dein wissen aus dem letzten jahrtausend auffrischen!
Null Prozent Argumentation, 100% ad Hominem.

... und dafür wird noch Beifall geklatscht!

euer Niveau ist anti-Wissenschaft und Anti Wirtschaft.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von gernot »

biofleisch hat geschrieben: 07.11.2023 - 16:30
gernot hat geschrieben: 06.11.2023 - 20:21 selten so viel schwachsinn gelesen. solltest dein wissen aus dem letzten jahrtausend auffrischen!
Null Prozent Argumentation, 100% ad Hominem.

... und dafür wird noch Beifall geklatscht!

euer Niveau ist anti-Wissenschaft und Anti Wirtschaft.
Jetzt fehlt nur noch jds dann ist die "marktschreierrunde" komplett :)
Was soll ich mit yt akademikern bzw. beratungsresistenten wie ihr es seid diskutieren?
Viel Meinung gepaart mit wenig Wissen- komplett sinnlos.
Ihr macht mit eurer Schwurbelei nur das Forum kaputt.

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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von biofleisch »

gernot hat geschrieben: 07.11.2023 - 16:43 Was soll ich mit yt akademikern bzw. beratungsresistenten wie ihr es seid diskutieren?
Viel Meinung gepaart mit wenig Wissen- komplett sinnlos.
Ihr macht mit eurer Schwurbelei nur das Forum kaputt.
Kann man auch genau andersrum sehen. Zumindest sind die Belege und Beweise dann auf meiner seite, dann alles, was du da oben geschrieben hast sind keine "Argumente" und nur übelste Beschimpfungen ohne jede Substanz. Das nennt man "Ad Hominem Argumentation" - nachweislich, faktisch!
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von ralleycorse »

Wenn man hier und im Klima-Faden so zuhört / liest wundere ich mich schon über die Aussagen und fast missionarisch vorgetragenen Weisheiten.
Scheinbar gibt es nur ein oder zwei die es begriffen haben. Der Rest? ALLES Idioten.
Egal ob es die Energiefachleute, Klimaexperten oder Fahrzeugingenieure sind und natürlich die Politik (inkl. der Mehrheiten der Wähler) - Keiner hat eine Ahnung.
Nur die hier fleißig schreibenden Protagonisten sind wohl die Einzigen die es kapiert haben.
Chapeau!

Na dann schlage ich vor, nervt hier nicht rum sondern engagiert Euch! Hier werdet Ihr nix erreichen... Hier zu schreiben wird nix ändern.
Wenn Ihr was erreichen wollt, es endlich richtig machen wollt dann müsst Ihr an die Stellen wo es auch gehört wird.
Geht in die Wissenschaft oder in die Politik. Wenn es so klar ist, dann macht Ihr da ja schnell Karriere und Ihr könnt wirklich was bewegen!

Es könnte aber auch sein, dass der eine oder andere Überflieger eine saubere Bruchlandung hinlegt...
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von F. Feser »

gernot hat geschrieben: 07.11.2023 - 16:43
biofleisch hat geschrieben: 07.11.2023 - 16:30
gernot hat geschrieben: 06.11.2023 - 20:21 selten so viel schwachsinn gelesen. solltest dein wissen aus dem letzten jahrtausend auffrischen!
Null Prozent Argumentation, 100% ad Hominem.

... und dafür wird noch Beifall geklatscht!

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Danke Gernot. Ich bin wirklich kurz davor, dass ich hier einfach diese ganze „stellt euch doch mal die richtigen Fragen Schwurbelfraktion“ hier einfach rauszuschmeissen. Es ist so unglaublich unsäglich was ihr von euch gebt und dann mit irgendwelchen pseudowissenschaftlichen Vergleichen und Scheisshausparolen jedwede Lust auf Diskussion in diesem und anderen Topics zerstört und keinen Fatz zum eigentlichen Forenthema beitragt.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Wooly »

F. Feser hat geschrieben: 07.11.2023 - 18:02 .... Scheisshausparolen jedwede Lust auf Diskussion in diesem und anderen Topics zerstört und keinen Fatz zum eigentlichen Forenthema beitragt.
wenn wir gerade dabei sind ....
skifam hat geschrieben: 07.11.2023 - 09:02 Oder was soll der uraltSong "vom Fluss bis zum Meer" bedeuten bei dem Euresgleichen global fleissig mitsingen?
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Ich stand ja etwas auf dem Schlauch, aber Google hilft ja weiter ... ich möchte wirklich nicht als Hamas-Sympathisant bezeichnet werden, ich bin genau das Gegenteil und habe das auch hier nie irgendwie artikuliert ... so eine Scheiße brauche ich mir hier wirklich nicht anhören ... und den Restsondermüll, den der Kollege täglich in jeden Thread kotzt auch nicht ...
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von gernot »

F. Feser hat geschrieben: 07.11.2023 - 18:02
gernot hat geschrieben: 07.11.2023 - 16:43
biofleisch hat geschrieben: 07.11.2023 - 16:30
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Danke Gernot. Ich bin wirklich kurz davor, dass ich hier einfach diese ganze „stellt euch doch mal die richtigen Fragen Schwurbelfraktion“ hier einfach rauszuschmeissen. Es ist so unglaublich unsäglich was ihr von euch gebt und dann mit irgendwelchen pseudowissenschaftlichen Vergleichen und Scheisshausparolen jedwede Lust auf Diskussion in diesem und anderen Topics zerstört und keinen Fatz zum eigentlichen Forenthema beitragt.
Danke für die deutlichen Worte!
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Chlosterdörfler »

Eine kleine Rückblende in die kürzer Vergangenheit von Deutschland.
Abhängig von Öl- und Gasimporten, steigende Preise, Umweltlasten: Ab Ende der 1970er-Jahre hatte die DDR ein Problem mit der Energieversorgung. Vor allem in den Nordbezirken wurden alternative Quellen gefunden. Erdwärme- und Windkraftprojekte leisteten Pionierarbeit.
Weiters steht hier mit Filmausschnitt: https://www.ndr.de/geschichte/schauplae ... ie100.html

Damals in der DDR mangelte es an geeignete Material, aber nicht am Wissen. Heute hat es Material, aber dafür unvernünftige Verwaltungsprozesse in Deutschland, wo Projekte ausbremsen.
Wer Träume hat der lebt noch.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Chlosterdörfler »

Acht Kantonsräte vom Kanton Zug erwärmen sich für eine sogenannte Stromspeicherseilbahn. Die Zuger Regierung soll dazu nun einige Fragen beantworten.

Stromspeicherseilbahn
Die Stromspeicherbahn ist vereinfacht gesagt eine Luftseilbahn mit schweren Stahlpfählen statt Personengondeln. In Bezug auf Stromspeicherung funktioniert sie gleich wie ein Pumpspeicherkraftwerk, nur, dass es an Stelle von Wasser ein schwereres Material wie Eisen als Gewichtsmittel verwendet. So braucht sie weniger Depotplatz an der Tal- resp. Bergstation. Sie ist eigens für den Zweck als Stromspeicherbahn konzipiert und für öffentliche Personentransporte nicht geeignet. Weil sie, im Gegensatz zu Pumpspeicherkraftwerken, kein Wasser verwendet, beeinflusst sie den regionalen Wasserhaushalt nicht. Seilbahnen beanspruchen kaum Land und man kann sie unauffällig in die Landschaft einbetten. Für ihre Erstellung benötigt es unterdurchschnittlich wenig Grauenergie und Seilbahnen gelten generell als verlustarme Beförderungsmittel. Da sie keine Personen befördert, kann auf Sicherheitsinfrastruktur für den Personentransport verzichtet werden, was sie verschlankt und günstiger macht. Der Bund hat in seinem Strategiepapier2 auf die Möglichkeit von Seilbahnen als Stromspeicherbahnen hingewiesen.
Seilbahn Streckenideen
Eine mögliche Streckenführung böte sich innerkantonal an, bei welcher sich die Talstation beim Bostadel befindet und die Bergstation oben auf der Nordflanke des Gibels liegt. Der Bostadel ist bereits durch den Kanton genutzt und das Gebiet selber hat wenig weitere Nutzungen, die dabei tangiert würden. Die Höhendifferenz betrüge rund 300 Meter, was der Differenz Ägerisee-Zugersee entspräche.
Quellen: https://kr-geschaefte.zug.ch/dokumente/ ... erbahn.pdf
oder https://www.luzernerzeitung.ch/zentrals ... ld.2676865
abgerufen am 26.09.2024
Wer Träume hat der lebt noch.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Jensibua »

Chlosterdörfler hat geschrieben: 26.09.2024 - 19:23 Acht Kantonsräte vom Kanton Zug erwärmen sich für eine sogenannte Stromspeicherseilbahn. Die Zuger Regierung soll dazu nun einige Fragen beantworten.

Stromspeicherseilbahn
Eine mögliche Streckenführung böte sich innerkantonal an, bei welcher sich die Talstation beim Bostadel befindet und die Bergstation oben auf der Nordflanke des Gibels liegt. Der Bostadel ist bereits durch den Kanton genutzt und das Gebiet selber hat wenig weitere Nutzungen, die dabei tangiert würden. Die Höhendifferenz betrüge rund 300 Meter, was der Differenz Ägerisee-Zugersee entspräche.
Quellen: https://kr-geschaefte.zug.ch/dokumente/ ... erbahn.pdf
oder https://www.luzernerzeitung.ch/zentrals ... ld.2676865
abgerufen am 26.09.2024
Also ich weis nicht, ob sich so nennenswert Energie speichern lässt. Selbst wenn man 1000t Gewicht mit der Seilbahn 300m hoch bewegt, beträgt die gespeicherte potentielle Energie lediglich 818 kWh. Die gleiche Speicherkapazität in Form von Akkus dürfte preislich etwa bei 80.000 Euro liegen und passt in einen Container. Ich befürchte, das rechnet sich nicht...

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