Tyrolens hat geschrieben: 08.11.2023 - 11:45
Na klar. Also idealerweise läuft die Klimaanlage dann mit dem selbst produzierten PV Strom. Was ja auch finanziell Sinn macht.
korrekt.
Es macht auch Sinn weil zur der Jahreszeit in D eine Überproduktion herrscht.
Tyrolens hat geschrieben: 08.11.2023 - 19:30
PV und Wind sind bei uns nicht existent.
Ok, das wundert mich jetzt ernsthaft. Dass ihr recht viel mit Gas-GUD Kraftwerken macht und Windmühlen keine signifikante Rolle spielen war mir bekannt aber Photovoltaik nicht existent? Ich war der Meinung dass gerade die schon recht gut ausgebaut ist. Klar, solche Großparks wie bei uns in D gibt es nicht aber viele dezentrale (stark in der Zahl zunehmende) Dachanlagen.
Tyrolens hat geschrieben: 08.11.2023 - 19:30
PV und Wind sind bei uns nicht existent.
Ok, das wundert mich jetzt ernsthaft. Dass ihr recht viel mit Gas-GUD Kraftwerken macht und Windmühlen keine signifikante Rolle spielen war mir bekannt aber Photovoltaik nicht existent? Ich war der Meinung dass gerade die schon recht gut ausgebaut ist. Klar, solche Großparks wie bei uns in D gibt es nicht aber viele dezentrale (stark in der Zahl zunehmende) Dachanlagen.
Hauptgrund bisher: TIroler Wasserkraft AG - Wasser und große Seen, mehr braucht man nicht...
Aber in den letzten 24 Monaten kommt es mir schon so vor, als ob das Land Tirol aufwacht. Viele neue PV Anlagen auf Dächern und auch schon die erste PV Anlage am Boden. Auch die Förderung wurde ausgebaut.
TONI_B hat geschrieben: 09.11.2023 - 10:06
Die obige Aussage bezieht sich nur auf Tirol! Im Osten von Österreich ist Wind und Solar schon sehr gut ausgebaut!
Da geb ich dir leider Recht.
Die Tiroler Politik wollte lieber weiterhin Lifte und Straßen bauen, anstatt die Landschaft mit Windrädern zu verschandeln.
Die Behauptung, das wäre in Tirol wegen der gebirgigen Lage unwirtschaftlich, mag ja auf der Nordkette stimmen.
Aber in jedem Großskigebiet sind die Zufahrtswege( und zumindest die Kabelschächte) bereits vorhanden. Wenn man z. B. am Galzig noch ein paar Windräder aufstellt, ist das ästetisch wie umwelttechnisch egal.
L&S hat geschrieben: 09.11.2023 - 11:29Aber in jedem Großskigebiet sind die Zufahrtswege( und zumindest die Kabelschächte) bereits vorhanden. Wenn man z. B. am Galzig noch ein paar Windräder aufstellt, ist das ästetisch wie umwelttechnisch egal.
Was für ein laienhaftes Geschwätz. Habt ihr euch in Sachen Windenergie in den Alpen mal etwas kundig gemacht? Offensichtlich nein. Nur in ganz speziellen Tälern mit konstantem Talwind kann das teilweise sinnvoll sein. Am Galzig ganz sicher nicht.
Es gibt gute Karten, welche zeigen, an welchen Standorten Windenergie (halbwegs) wirtschaftlich geerntet werden kann, die Alpen zählen NICHT dazu.
Das ist auch durchaus logisch, denn die Erhebungen - insbesondere bis über 2000hm bremsen den überregionalen Wind stark ab. Schaut einfach mal auf Windy. Da sind die Luftströmungen sehr gut zu sehen.
Immer, wirklich immer ist der Wind auf / in den Alpen DEUTLICH geringer als im Flachland.
Aber Schildbürger würden wohl auch im Rathaus ein Windrad aufstellen, weil es da immer so "zieht"....
TONI_B hat geschrieben: 09.11.2023 - 10:06
Die obige Aussage bezieht sich nur auf Tirol! Im Osten von Österreich ist Wind und Solar schon sehr gut ausgebaut!
Ok, da steht für mich Österreich, dass sich das nur auf Tirol bezieht kann ich nicht erraten.
biofleisch hat geschrieben: 09.11.2023 - 11:39
Immer, wirklich immer ist der Wind auf / in den Alpen DEUTLICH geringer als im Flachland.
Immer? Echt?
Wie war das beim letzten Föhnsturm? Patscherkofel 200km/h und Innsbruck 100km/h...
...das ist der eindeutige Beweis, dass auf den Bergen der Wind "immer" geringer ist als im Tal.
L&S hat geschrieben: 09.11.2023 - 11:29Aber in jedem Großskigebiet sind die Zufahrtswege( und zumindest die Kabelschächte) bereits vorhanden. Wenn man z. B. am Galzig noch ein paar Windräder aufstellt, ist das ästetisch wie umwelttechnisch egal.
Was für ein laienhaftes Geschwätz. Habt ihr euch in Sachen Windenergie in den Alpen mal etwas kundig gemacht? Offensichtlich nein. Nur in ganz speziellen Tälern mit konstantem Talwind kann das teilweise sinnvoll sein. Am Galzig ganz sicher nicht.
Es gibt gute Karten, welche zeigen, an welchen Standorten Windenergie (halbwegs) wirtschaftlich geerntet werden kann, die Alpen zählen NICHT dazu.
Das ist auch durchaus logisch, denn die Erhebungen - insbesondere bis über 2000hm bremsen den überregionalen Wind stark ab. Schaut einfach mal auf Windy. Da sind die Luftströmungen sehr gut zu sehen.
Immer, wirklich immer ist der Wind auf / in den Alpen DEUTLICH geringer als im Flachland.
Aber Schildbürger würden wohl auch im Rathaus ein Windrad aufstellen, weil es da immer so "zieht"....
Und was ist dann ein geeigneter Standort außerhalb der antarktischen Eiswüste der Sinn macht? Ironie Ende
Das Stubai und das Wipptal hätten Standorte die mit den besten Plätzen im Osten Österreichs mithalten könnten. Gerade dort wo durch Skigebiete die Infrastruktur vorhanden ist, ist es scheinheilig mit Landschaftsschutz dagegen zu argumentieren.
Im Wipptal mit der Autobahn kann man man eh nix mehr verschandeln und vielleicht kann man damit ja den Fön bremsen!
biofleisch hat geschrieben: 09.11.2023 - 11:39
Immer, wirklich immer ist der Wind auf / in den Alpen DEUTLICH geringer als im Flachland.
Immer? Echt?
Wie war das beim letzten Föhnsturm? Patscherkofel 200km/h und Innsbruck 100km/h...
...das ist der eindeutige Beweis, dass auf den Bergen der Wind "immer" geringer ist als im Tal.
Föhnsturm und Windräder könnte recht interessant werden.
Entweder stellt man bei Starkwind die Windräder ab, oder es passiert etwas ähnliches wie hier: https://www.youtube.com/watch?v=QW5lfH74rpY
biofleisch hat geschrieben: 09.11.2023 - 11:39
Immer, wirklich immer ist der Wind auf / in den Alpen DEUTLICH geringer als im Flachland.
Immer? Echt?
Wie war das beim letzten Föhnsturm? Patscherkofel 200km/h und Innsbruck 100km/h...
...das ist der eindeutige Beweis, dass auf den Bergen der Wind "immer" geringer ist als im Tal.
1 Tag zu viel Wind an EINEM Punkt in den Alpen von 365 Tagen. Patscherkofel ist Föhnschneise du "Experte".
Bitte rechne uns mal aus, an wie viel Tagen im Jahr Föhnsturm ist und an wieviel Tagen eher Flaute.
Zudem: selbst wenn an DEM Standort MAL viel Wind ist, bedeutet das noch lange nicht, dass in den GESAMTEN Alpen immer ausreichend Wind für Windkraftanlagen ist. Denn genau das ist NICHT so!
Wie gesagt ihr pseudowetterexperten: Einfach mal 365 Tage Windy (oder irgend eine andere Wetterseite) beobachten. IN den Alpen ist IMMER DEUTLICH weniger Wind. Ausnahmen bestätigen die Regel, sind aber gerade wegen des Ausnahmefaktors ein klar kontraproduktiver Faktor für die Standortauswahl eines Windrades.
Kann man nur noch mit dem Kopf schütteln, was hier so verzapft wird.
Im übrigen schrieb ich auch, dass es EINZELNE Standorte geben kann, wo es evtl. sinnvoll ist. Beispielsweise in einem Tal mit beständigem und verlässlichlichem Talwind. Am Galzig ist das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit NICHT so. Rheintal evtl. in Chur gibt es ja ein Windrad!
biofleisch hat geschrieben: 09.11.2023 - 11:39
Immer, wirklich immer ist der Wind auf / in den Alpen DEUTLICH geringer als im Flachland.
Immer? Echt?
Wie war das beim letzten Föhnsturm? Patscherkofel 200km/h und Innsbruck 100km/h...
...das ist der eindeutige Beweis, dass auf den Bergen der Wind "immer" geringer ist als im Tal.
1 Tag zu viel Wind an EINEM Punkt in den Alpen von 365 Tagen. Patscherkofel ist Föhnschneise du "Experte".
Bitte rechne uns mal aus, an wie viel Tagen im Jahr Föhnsturm ist und an wieviel Tagen eher Flaute.
Zudem: selbst wenn an DEM Standort MAL viel Wind ist, bedeutet das noch lange nicht, dass in den GESAMTEN Alpen immer ausreichend Wind für Windkraftanlagen ist. Denn genau das ist NICHT so!
Wie gesagt ihr pseudowetterexperten: Einfach mal 365 Tage Windy (oder irgend eine andere Wetterseite) beobachten. IN den Alpen ist IMMER DEUTLICH weniger Wind. Ausnahmen bestätigen die Regel, sind aber gerade wegen des Ausnahmefaktors ein klar kontraproduktiver Faktor für die Standortauswahl eines Windrades.
Kann man nur noch mit dem Kopf schütteln, was hier so verzapft wird.
Im übrigen schrieb ich auch, dass es EINZELNE Standorte geben kann, wo es evtl. sinnvoll ist. Beispielsweise in einem Tal mit beständigem und verlässlichlichem Talwind. Am Galzig ist das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit NICHT so. Rheintal evtl. in Chur gibt es ja ein Windrad!
gernot hat geschrieben: 09.11.2023 - 16:15
und wieder einmal viel meinung wenig ahnung...
Ich bitte um nachvollziehbare Widerlegung - ansonsten ist das einfach nur Meinung OHNE Ahnung.
Tyrolens hat sich die Mühe gemacht und eine entsprechende Studie verlinkt.
Zusätzlich könntest dir das mal ansehen https://www.windatlas.at/
Es gibt Leute die sich damit (hauptberuflich) beschäftigen und nicht nur, so wie du, irgendwas daherplärren.
Wie ist das jetzt mit deinem "In den Alpen ist IMMER DEUTLICH weniger Wind"?
Bei dir muss ich immer an Mundl Sackbauer denken und seine Meinung zu seinem Sohn Karli denken...
Windy als Datengrundlage zu nehmen, ist kühn.
Wenn er das GFS Modell mit 22km Kantenlänge nimmt, ist klar, dass er nicht erkennt, dass es oben mehr Wind gibt als unten.
In der von mir verlinkten Studie wird von einem Potential von 1 bis 3 TWh/a ausgegangen.
Das ist nicht nichts. Die TIWAG produziert derzeit so um die 3,3 TWh Strom aus Wasserkraft.
TONI_B hat geschrieben: 09.11.2023 - 18:57
Windy als Datengrundlage zu nehmen, ist kühn.
Wenn er das GFS Modell mit 22km Kantenlänge nimmt, ist klar, dass er nicht erkennt, dass es oben mehr Wind gibt als unten.
Damit wir auf der Sachebene bleiben. So sehr ich für regenerative Energieerzeugung bin, muss ich auch nicht unbedingt auf jedem Berg ein Windrad haben, aber PV hat sicher massives Potential! Gerade auch in Tirol. Wenn ich an meine zweite Heimat (SFL) denke, die sehr viele Sonnenstunden pro Jahr aufweist, weil eigentlich immer über dem Talnebel, könnte schon viel, ohne Eingriffe in die Landschaft möglich sein.
auf jedem Berg brauch ich auch keins. Aber es gibt sicherlich einige Gebiete, da könnte man das gut bauen (Venet, Brenner fallen mir da ein).
Der große PV Vorteil ist halt, dass man recht viel erreichen kann, ohne die Landschaft zusätzlich zu "verschandeln" bzw. zu bebauen - man kann ja einfach die schon vorhandenen bebauten Flächen nutzen.
Nur muss man dann, zumindest auf Tirol bezogen, dann auch schauen, wie man den konstanten Energiefluß erreichen kann. Die großen TIWAG Kraftwerke sind ja eher Spitzenstromerzeuger (Sellrain-Silz, Kaunertal), da müsste man dann eher auf kontinuierliche Produktionsmodelle umstellen (Nachts und morgens per Wasserkraft Strom erzeugen, tagsüber dann mehr PV zum Wiederhochpumpen nutzen) und abends dann wieder die Wasserkraft. Sonderlich viele Laufwasserkraftwerke hat die TIWAG nicht. Und das Zillertal ist dann ja auch schon Verbund.
Jedes Bundesland muss seine Stärken finden und ausbauen, der jeweilige Staat das intern koordinieren, die europäischen Staaten im gemeinsamen Stromnetz genauso … kein Land/ Bundesland kann alles bedienen, aber in der Kombination liegt die Stärke, funktioniert ja jetzt schon gut.
Und wenn es irgendwann auch in Richtung Afrika und anderer Kontinente geht, dann sollte es doch möglich sein die fossilen Energieträger bald los zu werden.