Zugspitze - Diskussionsthread
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DAB
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Re: Zugspitze 23/24
Die Zugspitze funktioniert so wie sie ist und das gut.
09/10:19Tage:6xTuxerGletscher, 6xZugspitze,7xGAPC
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13/14:(22Tage)6xPitz.Gletscher,4xGAPClassic,7x Zugspitze,1xWurmberg,4xRossfeld/Oberau
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15/16:22Tage)6xTuxerGletscher,4xZugspitze, 10xGAPC.1xRosshütte,1xEhrwalder Alm
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19/20:19Tage7xTuxerGletscher,1xSnowD.,1xZugspitze,10xGAP-C.
20/217Tage:6Kitzsteinhorn,1Willingen
21/22:29Tage7TuxerGletscher1SnowDome12GAPC2Wurmberg,4Zugspitze3EhrwAlm
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23/24:2TuxerGletscher7Zugspitz11GapC1EhrAlm
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Re: Zugspitze 23/24
Wann ist man denn noch zum Schneefernerhaus gefahren und hatte von dort aus eine Piste?Victorfoxi hat geschrieben: 09.11.2023 - 14:33 Ich bin Ü50 und habe in Kindertagen mit Skifahren auch auf der Zugspitze angefangen.
Sehr gut erinnere ich mich das wir am Schneefernehaus ausgestiegen sind und ich Angst vor dem wenig anfängerfreudlichen Skiweg zu den Plattlifte hatte.
Damals war mehr Gletscher!
Riffelriss gibt es wie gesagt noch, bin ich 2019 selbst gefahren.Victorfoxi hat geschrieben: 09.11.2023 - 14:33 Da Angebot allerdings war gleich. Nein, eigentlich sogar besser, mit der Skiabfahrt Tunnelfenster bzw. Riffelriss.
Was es natürlich nicht mehr gibt: Gletscherseelifte und Neue Welt.
Das stimmt nicht. Gerade in Gletschernähe sind Schlepplifte nach wie vor sehr weit verbreitet, wenn du mal auf die Tiroler Gletscher schaust.Victorfoxi hat geschrieben: 09.11.2023 - 14:33Wenn ich überlege wie lange man den Wintersportlern den Schlepplift Sonnenkar zugemutet hat, da stand nun wirklich schon überall anders moderne Sesselbahnen.
Geht auch gerne noch etwas konkreter, mal am Beispiel von Sölden:
2004: 6KSB Seiterkar, ersetzte 3SB
2005: 6KSB Stabele, ersetzte DSB
2008: 8KSB Giggijoch, ersetzte 3SB
2014: 6KSB Wasserkar, ersetzte 3SB
2019: 10MGD Hochsölden, ersetzte DSB
Also selbst in einer namhaften Destination wie Sölden bestanden zum Zeitpunkt des Baus der 6KSB Sonnenkar noch mehrere fixe Sesselbahnen. Am Gletscher sind zudem noch immer 3 SL in Betrieb.
Das ging mir auch so, darum habe ich auch einige andere Skigebiete um Garmisch besucht und so dann doch eine knappe Woche dort verbracht. Wenn die Naturschneelage passt, geht das.Victorfoxi hat geschrieben: 09.11.2023 - 14:33Im Tal hört man immer wieder das die Hotels nicht zufrieden mit den Übernachtungszahlen sind.
Das Problem wird sich dann ja wohl eher verschärfen- eine Zugspitze ohne jeden (Winter)sportlichen Anspruch habe ich in einem Vormittag gesehen, dafür muss ich ich dort nicht nächtigen.
Der Fokus für die Beherbungsbetriebe wird allerdings wohl eher nicht mehr auf dem Winter liegen.
Derartige Systeme sind ja an anderen Gletschern, insbesondere in Österreich, bereits rege in Verwendung. Also Abdeckung mit weißen Planen, Beschneiung mittels Lanzen/Schneekanonen und Scherbeneis zur Abdeckung der Bereiche abseits des Gletschers.Victorfoxi hat geschrieben: 09.11.2023 - 14:33Grundsätzlich würde ich mir ein anderes Vorgehen wünschen. Man könnte am schwindenden Gletscher Systeme zu deren Abdeckung bzw. Bescheinung erforschen.
Man muss sich natürlich auch bewusst sein, dass sämtliche 5 Tiroler Gletscher in 1,5-2,5 h von Garmisch aus zu erreichen sind und somit außerhalb der Öffnungszeiten der Winterskigebiete durchaus eine ernstzunehmende Konkurrenz bilden.
Würde die Zugspitze im Harz stehen, hätte man da ganz andere Voraussetzungen, was die Marktsituation betrifft.
Aber bedingt durch betriebswirtschaftliche und naturschutzrechtliche Zwänge ist eben nicht viel mehr möglich als aktuell. Ansonsten wären sicher auch eine leistungsstarke Beschneiungsanlage und eine Verbindung mit dem Classic-Gebiet machbar.
Was für Technik sollte man dort denn testen?Victorfoxi hat geschrieben: 09.11.2023 - 14:33Ein Testgelände für Technik am Berg- schließlich ist Deutschland doch im Maschinen- und Anlagenbau immer noch führend.
Das ist bei der einheimischen Bevölkerung, die nicht oder höchstens mittelbar am Tourismus hängt, durchaus verbreitet, auch in anderen Gegenden.Victorfoxi hat geschrieben: 09.11.2023 - 14:33 sowieso empfindet man zahlende Touristen eher als störend.
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Skitouren (75): 18x Willingen, 15x Steinach, 12x Winterberg, 7x Gr. Inselsberg, 6x Ilmenau, 6x Ernstthal, 5x Schneekopf, je 1x Elkeringhausen, Döllberg/Suhl, Goldlauter, Jena, Kassel, Oberhof
Ski Alpin (14): 8x Willingen, 5x Winterberg, 1x Winterberg+Willingen
Resteski (12): 8x Winterberg, 2x Schneekopf, 2x Steinach
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Re: Zugspitze 23/24
Man hat doch am Platt recht früh angefangen mit Abdeckung zu arbeiten, oder habe ich das falsch in Erinnerung? Wir hier sollten wissen, dass es was bringt, aber das Sterben eines Gletschers bestenfalls verzögert.
Wo ich schon war:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993
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ThomasK
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Re: Zugspitze 23/24
GIFWilli59 hat geschrieben: 09.11.2023 - 21:41 Ansonsten wären sicher auch eine leistungsstarke Beschneiungsanlage und eine Verbindung mit dem Classic-Gebiet machbar.
Selbst dann, wenn es keinerlei naturrechtliche Zwänge gäbe, wäre eine Verbindung des Zugspitzplatts mit Garmisch Classic ökonomisch völlig illusorisch.
Und selbst dann, wenn Geld überhaupt keine Rolle spielte, wäre es technisch eine Herausforderung das Zugspitzplatt mit Garmisch Classic zu verbinden.
Eine Verbindung über das Reintal ist ausgeschlossen. Abgesehen davon, dass man nur an wenigen Tagen im Jahr das Reintal mit Skiern durchqueren kann, ist das dann eine ausgewachsene Skitour und hat nichts mit Pistenskilauf zu tun, zumal es im Reintal einige Gegensteigungen gibt. Eine Skitour vom Zugspitzplatt durch das Reintal nach Garmisch-Partenkirchen machen wirklich nur totale Skitourenfreaks, abgesehen davon, dass das nur an wenigen Tagen im Jahr überhaupt geht.
Also müsste die Verbindung des Zugspitzplattes mit Garmisch Classic über den Jubiläumsgrat geschehen. In dem Fall käme aber zwischen Sonnalpin und Osterfelderkopf nur eine 3S-Bahn in Frage, was technisch sicherlich machbar ist, aber durchaus eine technische Herausforderung wäre. So eine Anlage würde mindestens 70 M€ kosten. Vermutlich braucht man für diese Anlage vier Fachwerkstützen, wobei die Logistik, diese vier Fachwerkstützen zu erstellen, extrem aufwendig wäre, da man nicht an eine einzige der vier Fachwerkstützen eine Forststraße bauen kann, sodass sämtliche Materialien alle mit Hubschraubern eingeflogen werden müssten. Schätzungsweise würde jede der vier Fachwerkstützen eine Masse von ca. 200 Mg haben, sodass die Hubschrauberrechnung extrem teuer wäre.
Abgesehen davon, dass das ökonomisch niemals rentabel wäre, bekäme man so ein Projekt noch nicht einmal im Ansatz naturrechtlich durch.
Das Maximum, aber auch wirklich das Maximum, was ginge, wäre eine PB oder 3S zwischen Osterfelderkopf und Alpspitzgipfel, nebst einer Beschäftigungsanlage zwischen Alpspitzgipfel (2628 m) und Alpspitzschulter (ca. 2200 m), mit Geländeabtragungen ggf. auch zwischen Alpspitze (2628 m) und Stuibensee (1900 m).
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Es bleibt dabei: Wenn etwas erneuert wird, dann wird der Schlepper Weißes Tal durch ein 6er-Sessel ersetzt, aber sonst passiert nichts. Und selbst der Neubau des Lifts Weißes Tal als 6er-Sessel ist keinesfalls sicher.
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Re: Zugspitze 23/24
Machen die Beispiele Kaunertal und Pitztal nicht klar, dass es mit anständigen Depots (mit Abdeckung) möglich ist, zuverlässig starten zu können ( sicherer als Beschneiung und Schnee hat es am Platt ja meist mehr als genug).
Es sollte doch gerade aus dem Münchner Raum genug Potenzial vorhanden sein, wie jetzt Anfang November zu starten!
Auf BR 24 gab´s Bericht über das Skifahren Ende Oktober am Platt in den 60igern!
Da war die Hölle los!
Wie ist denn jetzt die Auslastung Anfang der Saison?
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Re: Zugspitze 23/24
Ich denke die Antwort ist einfach, wie viele Gletscherskigebiete gab es damals in Österreich?neige2 hat geschrieben: 09.11.2023 - 23:12 Auf BR 24 gab´s Bericht über das Skifahren Ende Oktober am Platt in den 60igern!
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Wie ist denn jetzt die Auslastung Anfang der Saison?
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.
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Re: Zugspitze 23/24
Mit der Abdeckung von einzelnen Teilen des Gletschers hat man schon, meines Wissens nach, vor 11 Jahren aufgehört. Das ist nur eine variable, wie man den Betrieb auf Gletschern ein wenig verlängern kann. Die Verantwortlichen sahen da wohl schon 2012 keinen Sinn mehr darin verständlich, bei dem kläglichen Rest. Das war der Schnee ferner auch schon 2012Victorfoxi hat geschrieben: 09.11.2023 - 14:33 Ich bin Ü50 und habe in Kindertagen mit Skifahren auch auf der Zugspitze angefangen.
Sehr gut erinnere ich mich das wir am Schneefernehaus ausgestiegen sind und ich Angst vor dem wenig anfängerfreudlichen Skiweg zu den Plattlifte hatte.
Damals war mehr Gletscher! Da Angebot allerdings war gleich.
Nein, eigentlich sogar besser, mit der Skiabfahrt Tunnelfenster bzw. Riffelriss.
Wenn ich überlege wie lange man den Wintersportlern den Schlepplift Sonnenkar zugemutet hat, da stand nun wirklich schon überall anders moderne Sesselbahnen.
Im Tal hört man immer wieder das die Hotels nicht zufrieden mit den Übernachtungszahlen sind.
Das Problem wird sich dann ja wohl eher verschärfen- eine Zugspitze ohne jeden (Winter)sportlichen Anspruch habe ich in einem Vormittag gesehen, dafür muss ich ich dort nicht nächtigen.
Grundsätzlich würde ich mir ein anderes Vorgehen wünschen. Man könnte am schwindenden Gletscher Systeme zu deren Abdeckung bzw. Bescheinung erforschen.
Ein Testgelände für Technik am Berg- schließlich ist Deutschland doch im Maschinen- und Anlagenbau immer noch führend.
Der Klimawandel bietet auch Chancen- für die die sie nutzen. Wir als Deutsche stellen uns aber lieber als Mahner auf und versuchen die Welt zu bekehren.
Frei nach D. Nuhr, in China werden über 150 neue Flughäfen gebaut, wir in Deutschland glauben an das Fahrrad.
Es sind solche Gründe die uns nicht mehr nach Garmisch oder Grainau fahren lassen. Die Überheblichkeit alles besser zu wissen und sowieso empfindet man zahlende Touristen eher als störend. Sollen sie halt nehmen was da ist. Wir hatten dort immer mindestens eine Woche Wintersport gebucht, der Umsatz geht seit der Nach-Corona-Phase woanders hin (Österreich).
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Re: Zugspitze 23/24
Das haben wir auch immer so gemacht- wir sind ziemlich oft nach Seefeld, oder Lermoos gefahren.ThomasK hat geschrieben: 09.11.2023 - 22:36 Das ging mir auch so, darum habe ich auch einige andere Skigebiete um Garmisch besucht und so dann doch eine knappe Woche dort verbracht. Wenn die Naturschneelage passt, geht das.
Der Fokus für die Beherbungsbetriebe wird allerdings wohl eher nicht mehr auf dem Winter liegen.
Inzwischen fahren wir in Stubaital, dort sind die Möglichkeiten besser, die Hotels haben noch ein einigermaßen normales Preis/ Leistungsverhältnis und für die Shopping Queens fahren wir am letzten Tag noch nach Innsbruck, dann haben wir alle zufrieden gestellt.
Wenn man sich es in GAP leisten kann eine Saison herzuschenken, dann bestätigt das unsere Endscheidung!
Bis 1988 wo der zweite Tunnel zum heutigen Sonnalpin in Betrieb ging.GIFWilli59 hat geschrieben: 09.11.2023 - 21:41 Wann ist man denn noch zum Schneefernerhaus gefahren und hatte von dort aus eine Piste?
Ein wirkliche Piste gab es nicht- eher ein unpräparierter Ziehweg der dann auf das Platt führte.
Dabei aber bitte immer in Erinnerung behalten das der Gletscher zu dieser Zeit noch zwei Doppelschlepplifte ermöglichte die auf Eis standen.
Ich habe mich missverständlich ausgedrückt- darum ging es mir auch nicht!icedtea hat geschrieben: 09.11.2023 - 21:49 Man hat doch am Platt recht früh angefangen mit Abdeckung zu arbeiten, oder habe ich das falsch in Erinnerung? Wir hier sollten wissen, dass es was bringt, aber das Sterben eines Gletschers bestenfalls verzögert.
Die großen Abdeckaktionen, die teilweise Thema in der 20 Uhr Tagesschau waren, war in Wirklichkeit ein hilfloser Versuch mit LKW Planen den Schnee um eine! Stütze des Schleppliftes zu retten. Das war schon damals recht unprofessionell.
Das kann ja nicht die technische Antwort auf das Problem des Abschmelzens nicht nur des Zugspitzgletschers sein.
Selbst das heutige Verfahren mit Spulen an den Pistenfahrzeugen und die Abdeckungen selbst sind nicht wirklich eine rationale Lösung.
Hier sollte das Fraunhofer mit Unterstützung der Industrie mal Lösungen endwickeln wie man das zukünftig rationaler/ besser bewerkstelligen könne.
Reflektierende Elemente die sich stromlos mit FGL Technik der Sonne anpassen- what ever, das muss besser gehen!
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Re: Zugspitze 23/24
Kleine Anmerkung: Das erste Zitat ist eigentlich von mir, nicht von ThomasK.
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Re: Zugspitze 23/24
Die Sommersaison lief noch bis Anfang November (Herbstferien in Bayern). Aktuell läuft die Revision sämtlicher Anlagen inklusive Zugspitzbahn. Es wurde hier ja schon mehrfach gesagt, dass der Sommertourist für die Zugspitze wichtiger oder gewinnbringender ist. Wenn man aber das Sommergeschäft noch bis Ende Oktober / Anfang November mitnehmen möchte, dann bleibt ja gar keine andere Möglichkeit, als im November die Revisionen durchzuführen. Daher kann alleine aus diesem Grund die Skisaison nicht Anfang November oder gar schon im Oktober beginnen. Ja, das war früher mal anders, aber so sind halt jetzt die Prioritäten.
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Schneefuchs
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Re: Zugspitze 23/24
Es gibt ja 2 Varianten da hoch, in Kooperation mit Ehrwald sogar 3. Da könnte man die Revision schon nacheinander durchführen, wenn man denn wollte.
An den Wochenenden ist übrigens für Fussgänger geöffnet. Dann könnte man auch Wochenend-Skibetrieb anbieten.
Und ab 25.11. ist durchgehend Fussgängerbetrieb, Skibetrieb erst ab 01.12..
An den Wochenenden ist übrigens für Fussgänger geöffnet. Dann könnte man auch Wochenend-Skibetrieb anbieten.
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Re: Zugspitze 23/24
Ehrwald kann man nicht als vollständige Variante sehen, denn egal ob man die TZB oder BZB nimmt, man muss immer mit der Gletscherbahn fahren.
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ThomasK
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Re: Zugspitze 23/24
Auf der Zugspitze gibt es eine hohe Grundlast an Fußgängern, die da hochfahren wollen. Selbst an verregneten Novembertagen wollen mindestens 500 - 800 Fahrgäste hochfahren, sodass - ginge es nach den Fußgängern - die Seilbahn Zugspitze 365 Tage im Jahr fahren könnte.Schneefuchs hat geschrieben: 10.11.2023 - 11:45 (...)
An den Wochenenden ist übrigens für Fussgänger geöffnet. Dann könnte man auch Wochenend-Skibetrieb anbieten.
Und ab 25.11. ist durchgehend Fussgängerbetrieb, Skibetrieb erst ab 01.12..
Durch die notwendige Revision von 10 Tagen im November muss die BZB auf mindestens 5000 - 8000 Fahrgäste verzichten.
Es muss schon wirklich tosendes Unwetter mit Sturm, Nebel und Hagel sein, damit wenig Betrieb ist, aber selbst an solchen Tagen wollen meistens 100 - 200 Personen hochfahren.
An guten Sommertagen fahren etwa 3000 - 5000 Fahrgäste auf die Zugspitze (ohne Österreich).
___________
Ich selbst bin ja im Sommer auch mehrere Male auf der Zugspitze. Meistens zu Fuß, aber gelegentlich auch mit der Seilbahn. Eine Wanderung im Sommer durch das Höllental auf die Zugspitze ist wirklich ein Traum.
Hier kann man durch das Klicken der Bilder zu Hause am Computer den Weg im Sommer durch das Höllental auf die Zugspitze nachempfinden. Ich finde es witzig, wenn man den Weg im Sommer schon etliche Male gegangen ist, ihn zur Abwechslung mal zu Hause faul am Computer virtuell zu gehen:
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Re: Zugspitze 23/24
Bitte bezeichne die Tour auf die in Zugspitze über das Höllental, hier in Zukunft nicht mehr als Wanderung, denn dieses ist absolut keine Wanderung mehr..!!ThomasK hat geschrieben: 10.11.2023 - 13:26 ....
Ich selbst bin ja im Sommer auch mehrere Male auf der Zugspitze. Meistens zu Fuß, aber gelegentlich auch mit der Seilbahn. Eine Wanderung im Sommer durch das Höllental auf die Zugspitze ist wirklich ein Traum.
Hier kann man durch das Klicken der Bilder zu Hause am Computer den Weg im Sommer durch das Höllental auf die Zugspitze nachempfinden. Ich finde es witzig, wenn man den Weg im Sommer schon etliche Male gegangen ist, ihn zur Abwechslung mal zu Hause faul am Computer virtuell zu gehen:
https://zugspitze360.com/
Als Wanderung kann man die Tour über das Reintal und die Knorrhütte noch durchgehen lassen, da dort nur der relativ einfache Klettersteig im Gipfelbereich zu bewältigen ist.
Aber eine Bergtour durch das Höllental hat vor allem diesen Sommer alpine Erfahrung und eine Klettersteig Ausrüstung vorausgesetzt..
und eine Bergtour mit einem Klettersteig der Kategorie C ( schwierig ) , ist alles andere als eine Wanderung !
https://www.hoehenrausch.de/berge/zugspitze/
und vor allen Dingen war heuer der Abstand der Randkluft vom Gletscher zum Einstieg in den Klettersteig fast 2 Meter, und nur einzeln mit Seil Sicherung zu überwinden, welches diesen Sommer oft zu langen Staus, auf dieser Bergtour geführt hat...
wo ich schon skifahren war:
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Re: Zugspitze 23/24
Am schönsten wäre es, wenn sie die beiden Schlepper Brunntal und Weißes Tal in einen einzelnen Sessellift mit Mittelstation zusammenfassen würden. Das wäre aus meiner Sicht ökologisch vertretbar und würde das Skigebiet ungemein aufwerten. Allerdings teile ich Deine Skepsis, dass da oben überhaupt noch irgendwas passieren wird.ThomasK hat geschrieben: 09.11.2023 - 22:36Es bleibt dabei: Wenn etwas erneuert wird, dann wird der Schlepper Weißes Tal durch ein 6er-Sessel ersetzt, aber sonst passiert nichts. Und selbst der Neubau des Lifts Weißes Tal als 6er-Sessel ist keinesfalls sicher.
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ThomasK
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Re: Zugspitze 23/24
Rusty1 hat geschrieben: 13.11.2023 - 14:46Am schönsten wäre es, wenn sie die beiden Schlepper Brunntal und Weißes Tal in einen einzelnen Sessellift mit Mittelstation zusammenfassen würden. Das wäre aus meiner Sicht ökologisch vertretbar und würde das Skigebiet ungemein aufwerten. Allerdings teile ich Deine Skepsis, dass da oben überhaupt noch irgendwas passieren wird.ThomasK hat geschrieben: 09.11.2023 - 22:36Es bleibt dabei: Wenn etwas erneuert wird, dann wird der Schlepper Weißes Tal durch ein 6er-Sessel ersetzt, aber sonst passiert nichts. Und selbst der Neubau des Lifts Weißes Tal als 6er-Sessel ist keinesfalls sicher.
Meinst du eine vollwertige Mittelstation, bei der die 6er-Sessel in beiden Richtungen langsam durch die Station durchgeführt werden oder lediglich einen bergseitigen Einstieg an der Talstation des heutigen Schleppliftes Weißes Tal?
Falls du eine vollwertige Mittelstation willst, stellst du dir zwei getrennte Zugseilschleifen vor, damit jede Sektion auch separat betrieben werden kann, wenn es die Witterung erfordert?
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Re: Zugspitze 23/24
So genau kenne ich mich mit der Terminologie leider nicht aus und Deine Fragen lassen mich die Sinnhaftigkeit natürlich hinterfragen.
Eine vollwertige Mittelstation mit separatem Betrieb der Streckenabschnitte erscheint mir in Anbetracht der oft mäßigen Qualität ins Brunntal die sinnvollere Lösung, obwohl ich ursprünglich natürlich nur eine Zustiegslösung im Kopf hatte. Leider fehlt mir das technische Wissen. Wenn der Antrieb in der Mittelstation sitzt, braucht es an den Endstationen keinen mehr, oder? Und wenn man im anderen Fall die Sessel bei geschlossener Abfahrt einfach leer den weiteren Weg fahren ließe, ist die Energieverschwenung nicht vernachlässigbar, nehme ich an?
Eine vollwertige Mittelstation mit separatem Betrieb der Streckenabschnitte erscheint mir in Anbetracht der oft mäßigen Qualität ins Brunntal die sinnvollere Lösung, obwohl ich ursprünglich natürlich nur eine Zustiegslösung im Kopf hatte. Leider fehlt mir das technische Wissen. Wenn der Antrieb in der Mittelstation sitzt, braucht es an den Endstationen keinen mehr, oder? Und wenn man im anderen Fall die Sessel bei geschlossener Abfahrt einfach leer den weiteren Weg fahren ließe, ist die Energieverschwenung nicht vernachlässigbar, nehme ich an?
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ThomasK
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Re: Zugspitze 23/24
Rusty1 hat geschrieben: 15.11.2023 - 12:58 So genau kenne ich mich mit der Terminologie leider nicht aus und Deine Fragen lassen mich die Sinnhaftigkeit natürlich hinterfragen.
Eine vollwertige Mittelstation mit separatem Betrieb der Streckenabschnitte erscheint mir in Anbetracht der oft mäßigen Qualität ins Brunntal die sinnvollere Lösung, obwohl ich ursprünglich natürlich nur eine Zustiegslösung im Kopf hatte. Leider fehlt mir das technische Wissen. Wenn der Antrieb in der Mittelstation sitzt, braucht es an den Endstationen keinen mehr, oder? Und wenn man im anderen Fall die Sessel bei geschlossener Abfahrt einfach leer den weiteren Weg fahren ließe, ist die Energieverschwenung nicht vernachlässigbar, nehme ich an?
Wenn du nur eine Zustiegslösung bergwärts willst, dann ist der Antrieb an der Talstation oder Bergstation, aber eigentlich nie in der Mittelstation mit Zugstiegsmöglichkeit. In diesem Fall läuft das Förderseil an der Mittelstation einfach durch und wird ggf. abgelenkt.
Hat man zwei Sektionen, dann kann man sich überlegen, ob das Förderseil an der Mittelstation durchlaufen soll. Falls ja, dann ist auch hier wiederum der Antrieb in der Talstation oder Bergstation. Diese Möglichkeit wählt man, wenn der Sessellift auch im Sommer genutzt werden soll oder aber wenn zwischendurch das Personal von der Mittelstation zur Talstation gelangen muss.
Beim Zugspitzplatt gibt es nun die Möglichkeit, dass aufgrund von Schneemangels der Brunntallift nicht fahren kann, aber sehr wohl der Lift Weißes Tal. Umgekehrt gibt es auch die Möglichkeit, dass der Brunntallift fährt, aber wegen Sturm der Lift Weißes Tal außer Betrieb ist. Um für solche Fälle vorbereitet zu sein, braucht man zwei Sektionen mit Durchfahrbetrieb in beide Richtungen und zwei Förderseilschleifen.
Der Energiebedarf ist vernachlässigbar. Viel höher sind die Kapitalkosten für die Liftanlagen und die Personalkosten. Ob die 6er-Sessel beim Liftbetrieb besetzt sind oder nicht spielt auf der Kostenseite bezüglich des Energiebedarfs keine große Rolle.
Man müsste sich den Mehrbedarf angucken, aber ich bezweifele, dass sich das rechnet.
Die einzige Chance, die ich sehe ist, dass man den Lift dadurch rentabel macht, indem man auch im Sommer Geld verdient. Die Talstation des Brunntalliftes liegt zwischen Knorrhütte und dem Gatterl direkt am Wanderweg. Man könnte sich überlegen für die konditionsschwachen Wanderer eine österreichisch-deutsche Zugspitzrundreise anzubieten.
Um auch konditionsschwachen Wanderern die Besteigung der Zugspitze zu ermöglichen, bietet sich folgendes Szenario an:
Die Wanderer könnten dann mit der EUB bis Ehrwalder Alm fahren und dann mit dem 6er-Sessel zum Issentalkopf auch im Sommer fahren. Von der Bergstation der Issentalkopfbahn (6er-Sessel) gehen dann die konditionsschwachen Wanderer über das Gatterl in ca. 90 Minuten zur Talstation des Brunntalliftes. Von dort aus fahren sie dann über das Platt auf den Zugspitzgipfel und mit der 100-PB wieder zurück nach Ehrwald.
Würde man dieses Konzept der österreichisch-deutschen Zugspitzrundreise verfolgen, dann müsste man aber den 6er-Sessellift dergestalt konzipieren, dass man den Brunntallift mit dem Sonnenkarlift verbindet und den 6er-Sessel Weißes Tal separat neu errichtet, da die Sommerfahrgäste den Sonnenkarlift benutzen wollen und nicht den Lift Weißes Tal.
Da auch der Sonnenkarlift in den nächsten 10 Jahren erneuert werden soll, wäre so eine Konzeption mit einem 6er-Sessel Brunntal-Sonnenkar in zwei Sektionen mit Durchlaufbetrieb grundsätzlich denkbar.
Derzeit gibt es dafür aber weder auf der österreichischen noch auf der deutschen Seite Pläne. Momentan spricht alles dafür in ein paar Jahren den Brunntallift abzubauen. An einen Sommerbetrieb des Brunntalliftes und des Issentalkopfliftes denkt momentan niemand.
Die österreichisch-deutsche Zugspitzrundreise könnte - gut vermarktet - im Sommer neue Zielgruppen anziehen, da sie im Gegensatz zur deutschen Zugspitzrundreise (Zahnradbahn, Gletscherbahn, Seilbahn Zugspitze) auch eine 90-Minütige Wanderung in großartiger Hochgebirgslandschaft anbietet. Die österreichisch-deutsche Zugspitzrundreise würde dann sechs Seilbahnen inkludieren:
1. 8-EUB Ehrwalder Almbahn (Heute bereits im Sommerbetrieb)
2. 6-Sessel Issentalkopf (derzeit kein Sommerbetrieb, Lift vorhanden, Sommerbetrieb grundsätzlich machbar)
3. Brunntallift (müsste vom Schlepplift auf einen 6-Sessel umgebaut werden)
4. Sonnenkar (6er-Sessel derzeit ohne Sommerbetriebskonzession)
5. 100-PB Zugspitzplatt - Zugspitze (Heute bereits im Sommerbetrieb)
6. 100-PB Ehrwald - Zugspitze (Heute bereits im Sommerbetrieb)
So viel müsste also gar nicht gemacht werden, um das neue Produkt österreichisch-deutsche Zugspitzrundreise zu kreieren.
Es spricht aber nichts dagegen, dass, wenn die Skifahrer für den langfristigen Erhalt des Brunntalliftes kämpfen, sie sich auch für den Sommerbetrieb als 6er-Sessellift stark machen.
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Re: Zugspitze 23/24
Vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag! Die von Dir beschriebene Sommernutzung ist eine ziemlich geniale Idee. Würde ich sofort nutzen.
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Re: Zugspitze 23/24
Fehlt noch der Weg zurück von Talstation Zugspitzbahn zu Talstation Ehrwalder Almbahn. Da müssten wahrscheinlich (vermutlich eh vorhandene) Busse herhalten. Aber mit Pferdekutsche oder Bimmelbahn durch das Wettersteinbahnen-Gebiet würde vermutlich auch das noch attraktiver werden.
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Re: Zugspitze 23/24
Ach, das ist doch nichts. Er geht sowieso ohne Ausrüstung auf die Zugspitze, sogar über den Stangensteig-KlettersteigHighlander hat geschrieben: 11.11.2023 - 16:55
Bitte bezeichne die Tour auf die in Zugspitze über das Höllental, hier in Zukunft nicht mehr als Wanderung, denn dieses ist absolut keine Wanderung mehr..!!
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Re: Zugspitze 23/24
Ehe man Weißes Tal durch eine zusätzliche KSB ersetzt, würde es m. E. eher Sinn machen, Weißes Tal und Sonnenkar in einer 8KSB zusammenzulegen. Die alte Sonnenkar könnte man dann auf der Brunntal-Trasse neu aufbauen.
Brunntal und Weißes Tal zusammenzufassen erscheint mir eher wenig sinnvoll, da m. M. n. die attraktivere Piste am Brunntal am Wetterwandeck losgeht.
Aber ohne Begradigung Brunntal macht das alles nicht viel Sinn.
Brunntal und Weißes Tal zusammenzufassen erscheint mir eher wenig sinnvoll, da m. M. n. die attraktivere Piste am Brunntal am Wetterwandeck losgeht.
Aber ohne Begradigung Brunntal macht das alles nicht viel Sinn.
Übersicht über meine Berichte
2020/21: 101 Tage
Skitouren (75): 18x Willingen, 15x Steinach, 12x Winterberg, 7x Gr. Inselsberg, 6x Ilmenau, 6x Ernstthal, 5x Schneekopf, je 1x Elkeringhausen, Döllberg/Suhl, Goldlauter, Jena, Kassel, Oberhof
Ski Alpin (14): 8x Willingen, 5x Winterberg, 1x Winterberg+Willingen
Resteski (12): 8x Winterberg, 2x Schneekopf, 2x Steinach
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Re: Zugspitze 23/24
Busse sind in Ehrwald tatsächlich gut vorhanden. Man könnte aber auch zum Warmwerden von der Zugspitzbahn Talstation zur Ehrwalder Alm Talstation wandern, das geht leicht absteigend ohne Dorfberührung.barmuc73 hat geschrieben: 15.11.2023 - 21:06 Fehlt noch der Weg zurück von Talstation Zugspitzbahn zu Talstation Ehrwalder Almbahn. Da müssten wahrscheinlich (vermutlich eh vorhandene) Busse herhalten. Aber mit Pferdekutsche oder Bimmelbahn durch das Wettersteinbahnen-Gebiet würde vermutlich auch das noch attraktiver werden.![]()
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Re: Zugspitze 23/24
Die Busse fahren bereits heute. Es gibt verschiedene Buslinien, die im Talkessel zwischen Lermoos, Ehrwald Zugspitzbahn, Ehrwalder Almbahn und Biberwier die Linien abfahren. Die Haltestellen der Busse befinden sich direkt neben der Talstation der Ehrwalder Almbahn bzw. der Tiroler Zugspitzbahn. Man braucht dazu noch nicht einmal umsteigen, da die Busse die beiden Talstationen direkt miteinander verbinden. Die Busse halten auch im Ortszentrum von Ehrwald.
Wie gesagt, es müsste nicht viel gemacht werden, wenn man das Angebot einer österreichisch-deutschen Zugspitzrundreise anbieten will.
Aus der Diskussion wird klar, dass der Wegfall der Schneefernerkopflifte auf dem ehemaligen Gletscher von den Skifahrern akzeptiert wird. Aber mit dem Brunntallift ist offenbar die Schmerzgrenze erreicht. Die drei bestehenden Lifte Wetterwandeck, Weißes Tal und Sonnenkar reichen offenbar nicht mehr aus, um Skifahren auf der Zugspitze attraktiv zu machen.
Da die Klimaerwärmung unerbittlich fortschreitet und es einfach nicht mehr rentabel ist, wenn der Brunntallift irgendwann nur noch 60 Tage im Jahr offen hat, braucht man Konzepte, die sowohl den Interessen der Skifahrer als auch den Interessen der BZB, die rentabel arbeiten will, gerecht werden.
GIFWilli59 hat geschrieben: 15.11.2023 - 21:17 Ehe man Weißes Tal durch eine zusätzliche KSB ersetzt, würde es m. E. eher Sinn machen, Weißes Tal und Sonnenkar in einer 8KSB zusammenzulegen. Die alte Sonnenkar könnte man dann auf der Brunntal-Trasse neu aufbauen.
Brunntal und Weißes Tal zusammenzufassen erscheint mir eher wenig sinnvoll, da m. M. n. die attraktivere Piste am Brunntal am Wetterwandeck losgeht.
Aber ohne Begradigung Brunntal macht das alles nicht viel Sinn.
Ich gebe dir recht, dass die Trasse des Skilifts Weißes Tal nicht optimal ist. Falls man den Lift Weißes Tal irgendwann - was nicht sicher ist - neu bauen will, dann könnte man meiner Meinung nach auch gleich Nägel mit Köpfen schlagen und eine neue Trassierung wählen.
Der Schneefernergletscher ist sowieso weg und kommt nicht wieder. Auch die Schneefernerkopflifte werden in ein paar Jahren alle weg sein. Auch der Sessellift auf den Schneefernerkopf ist längst verschwunden.
Ein Kompromiss zwischen der BZB und den Skifahrern könnte wie folgt aussehen.
Um Personalkosten zu sparen, werden von den ehemals acht Liften nur noch die Hälfte, nämlich vier, übrigbleiben und zwar Wetterwandeck, Weißes Tal, Sonnenkar und Brunntal. Bei den neuen Liften wird AURO eingebaut, um die Personalkosten weiter zu senken.
Um den Interessen der Skifahrer entgegen zu kommen, wird der Brunntallift nicht nur erhalten, sondern als 6er-Sessel neu gebaut. Die Rentabilität wird durch den Sommerbetrieb erreicht.
Der Wegfall des ehemaligen Sessellifts auf den Schneefernerkopf und der Wegfall der Schneefernerkopflifte wird dadurch kompensiert, in dem ein neuer 6er-Sessel Weißes Tal, von der heutigen Talstation direkt auf den Schneefernerkopf neu gebaut wird. Hierzu wird auf den letzten 150 Höhenmetern eine schwarze Piste neu errichtet. Da diese schwarze Piste in der Zone A liegt und keine Pflanzen betroffen sind, sollte der Bau der schwarzen Piste vom Schneefernerkopf ins Weiße Tal möglich sein.
Künftig hätte man dann also vier Anlagen:
6er-Sessel Wetterwandeck (nur Winterbetrieb)
6er-Sessel Weißes Tal in neuer Linienführung direkt auf den Schneefernerkopf (Lage der Bergstation unmittelbar neben der Lage der Bergstation des alten Sessellifts, Winterbetrieb, eventuell auch Ganzjahresbetrieb)
6er Sessel Brunntal + Sonnenkar mit Durchlaufbetrieb an der Mittelstation (neu Ganzjahresbetrieb)
Beim 6er-Sessel Weißes Tal mit neuer Linienführung auf den Schneefernerkopf könnte man unmittelbar vor Beginn der schwarzen Piste einen Zwischenausstieg für schwächere Skifahrer einbauen, die die neue schwarze Piste vom Schneefernerkopf nicht fahren können.
Durch das AURO-System sollten vier Personen reichen, alle vier Lifte zu betreiben.
Marktwirtschaft funktioniert nur dann, wenn BEIDE Seiten Vorteile haben. Man sollte nicht einseitig das Angebot immer mehr kürzen, denn dann bleiben irgendwann die Kunden weg.
Wenn man das Skigebiet Zugspitze erhalten will, dann sollte man es auch so gestalten, dass es attraktiv ist. Da die heutigen Lifte viel wirtschaftlicher sind als die alten Anlagen, könnte man mit den vier Liften fast alle Pisten abdecken, die seinerzeit durch die ehemals acht Anlagen erschlossen wurden.
Im Hinblick darauf, dass die Klimaerwärmung dem Skigebiet Garmisch Classic über kurz oder lang an den Kragen gehen wird, ist es wichtig, das Zugspitzplatt attraktiv zu erhalten, wenn man noch an den Skifahrern interessiert ist.
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Re: Zugspitze 23/24
Also eine Bergstation davon zu ersetzen oder wie meinst Du das? Bitte nicht! Die haben beide ihre Berechtigung. Als Sonnenkar noch ein Schlepper war, war Weißes Tal wesentlich beliebter als Sonnenkar. Man kann zwar von der Bergstation Weißes Tal zum Sonnenkar queren, aber das nervt doch sehr, wenn man das ständig machen muss.GIFWilli59 hat geschrieben: 15.11.2023 - 21:17 Ehe man Weißes Tal durch eine zusätzliche KSB ersetzt, würde es m. E. eher Sinn machen, Weißes Tal und Sonnenkar in einer 8KSB zusammenzulegen. Die alte Sonnenkar könnte man dann auf der Brunntal-Trasse neu aufbauen.