Auto ...

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br403
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Re: Auto ...

Beitrag von br403 »

Julian96 hat geschrieben: 08.02.2024 - 11:08 Wer davon spricht das E Auto wäre sauber will in meinen Augen nur sein Gewissen beruhigen. Aufs Auto ganz verzichten und nur mit Bus und Bahn fahren, das will man dann doch nicht. Da ist man doch zu egoistisch und eitel. Und das ist in meinen Augen scheinheilig.
Fakt ist aber auch, ein Elektroauto ist lokal sauber und emissionsfrei. Jetzt gerade im Winter merke ich nur zu oft die Autos, wo wegen der kalten Temperaturen die Abgasreinigung nicht oder nicht richtig funktioniert (VW Dieselskandal lässt grüßen). Es stinkt einfach oft, und laut sind viele Autos auch noch. Hat man gerade in der Stadt immer wieder. Verbrenner sind problematisch bei der Kraftstofferzeugung (fahrt mal auf der A9 bei Ingolstadt vorbei, wie oft es da stinkt), und lokal zum Teil dreckig.

Ja, Strom wird nicht immer regenerativ erzeugt, und ja, auch die Autos müssen gebaut werden, aber wird denn Öl immer mit regenerativen Energien erzeugt? Da kümmert sich niemand darum. Grundsätzlich hast Du natürlich recht, man sollte so viel wie möglich auf Mobilität generell verzichten, denn selbst mit dem Fahrrad fährt man auf Asphalt, aber man kann es doch so gut wie möglich verbessern. Und da sehe ich E-Autos schon auf dem richtigen Weg.

ralleycorse
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Re: Auto ...

Beitrag von ralleycorse »

Julian96 hat geschrieben: 20.01.2024 - 13:01 ...Mir ist ein offen kommuniziert dreckiges Fahrzeug dann doch noch lieber als ein scheinheilig sauberes.
Das suggeriert eindeutig, das ein BEV dreckiger ist als ein Verbrenner, nur daher meine Antwort.
Natürlich hat auch ein BEV negative Auswirkungen auf die Umwelt. Nur sind sie in Summe geringer als die der Verbrenner.
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Re: Auto ...

Beitrag von ralleycorse »

br403 hat geschrieben: 08.02.2024 - 11:22 Jetzt gerade im Winter merke ich nur zu oft die Autos, wo wegen der kalten Temperaturen die Abgasreinigung nicht oder nicht richtig funktioniert (VW Dieselskandal lässt grüßen). Es stinkt einfach oft, und laut sind viele Autos auch noch. Hat man gerade in der Stadt immer wieder. Verbrenner sind problematisch bei der Kraftstofferzeugung (fahrt mal auf der A9 bei Ingolstadt vorbei, wie oft es da stinkt), und lokal zum Teil dreckig.
Das ist nicht nur bei Fahrzeugen aus dem Dieselskandal so.
Es ist leider total verdrängte Wahrheit, das JEDER Katalysator erst dann funktioniert wenn er die Umsetzungstemperatur erreicht hat. Und das kann dauern.

Dh. die Abgase JEDES Verbrenners kommen in der ersten Zeit völlig ungefiltert an die Umwelt. Das wird nicht besser, wenn die Honks den Motor schon im Leerlauf laufen lassen bei Scheibenkratzen. Tödlich für den Verschleiss, da das Öl so viel später warm wird (richtig Abwärme wird erst erzeugt wenn der Motor belastet wird sprich mit dem Auto gefahren wird) UND die Umwelt. Da springt der KAT ganz sicher noch nicht an.
Diese Zeit ohne Katalysator ist im Sommer sehr kurz, kann aber im Winter bei schlechter Betriebsstrategie und Nutzung (s.o.) auch Minuten dauern!
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Re: Auto ...

Beitrag von flamesoldier »

AtomicCarver hat geschrieben: 08.02.2024 - 11:11 IMG_0311.png
flamesoldier hat geschrieben: 08.02.2024 - 10:58
AtomicCarver hat geschrieben: 08.02.2024 - 10:51 Das sind die üblichen BEV-Argumente. :wink:
Ob du mal kurz 3 Minuten Austritts oder 30-40 Minuten lädst, ist schon ein Unterschied.
Und ich weiss immer nicht, was am Autofahren so anstrengend sein soll.
Was soll da immer so unendlich Konzentration kosten? :?:
Das Treffen der Pinkelflasche mit 190 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit um ohne Pause die 800 km für den Wochenendausflug in die Alpen abzurocken?
Ich fahre für einen Wochenendausflug 350-450 km einfache Strecke. Wenn ich Freitag Nachmittags hin und Sonntags nach dem Skifahren zurück fahre ist das schon hart an der Grenze von der Fahrtzeit her. Und das liegt nicht an Ladepausen, da brauche ich wenn überhaupt eine 5-10 minütige um anzukommen. Aber der Stau am Fernpass oder auf der Inntalautobahn und A8 bis München bei der Rückfahrt am Sonntag ist eben immer da. Bis man in München ist hat man meist 19 bis 20 Uhr wenn man den Skitag bis zum Ende durchzieht, und dann will man noch bis NRW heizen müssen? Ich könnte mir sowas nicht vorstellen. Da kommt man irgendwann nachts um 2 in NRW an und muss Montags wieder arbeiten. Nee, danke.
Starkes Argument für ein BEV! :wink:
Mit einem BEV wird es wohl noch länger dauern. Und von Müchen benötige ich bestimmt noch noch einmal extra 7-8h. Mit einem BEV wahrscheinlich schon.
Zudem pinkel ich nicht 40 Minuten, wie die BEV-Fahrer immer. Wieso sollte ich in eine Flasche pinkeln?
Eigentlich nur ein starkes Argument gegen unnötige Wochenendausflüge quer über den Kontinent...
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Re: Auto ...

Beitrag von NeusserGletscher »

ralleycorse hat geschrieben: 08.02.2024 - 10:14
Julian96 hat geschrieben: 20.01.2024 - 13:01 ...Mir ist ein offen kommuniziert dreckiges Fahrzeug dann doch noch lieber als ein scheinheilig sauberes.
Das es hier einige gibt, die die Elektromobilität ablehnen kann ich ja verstehen.
Aber dies mit schon oft wiederlegten falschen Tatsachen zu begründen werde ich nie akzeptieren.
Es gibt zahlreiche Studien die das selbst bei heutigen Strommix in Deutschland wiederlegen. Nur ein Beispiel:
https://www.bmuv.de/themen/verkehr/elek ... nd-energie
Ich habe die Studie grad nur überflogen, aber aufgrund der dort publizierten Zahlen gehe ich davon aus, dass sie beim Strommix vom sogenannten "Mittelwertansatz" ausgehen. Heisst, bei den spezifischen CO2 Emissionen gehen sie vom Mittelwert der CO2 Emissionen des in Deutschland verfügbaren Stroms aus. Dem gegenüber gibt es aber noch den "Marginalansatz", der davon ausgeht, dass im worst case bei nicht ausreichender Verfügbarkeit von Strom aus EE irgendwo ein konventionelles Kraftwerk mit entsprechend hohen CO2 Emissionen, bei Kohle bis zu 1 kg CO2 / kWh, die Energie zum Laden liefern muss.

Auto Motor Sport hat dazu vor ein paar Wochen was geschrieben und dabei den Unterschied zwischen beiden Ansätzen gut erklärt. Leider hat sich der Autor bei den Einheiten schon mal vertan, aber die Studie des VDI, auf die sich der Artikel bezieht, findest Du hier. Beim worst case Szenario mit Marginalansatz fährt man laut Factsheet mit einem reinen Stromer erst jenseits der 150.000 Kilometer Marke Emissionsärmer als mit einem Benziner.

Die Wahrheit liegt dann irgendwo in der Mitte. Wenn das Auto nicht auf den Zeitpunkt genau geladen werden muss, dann kann es im Idealfall sogar mit den Überschüssen aus EE praktisch emissionsfrei geladen werden. Muss das Auto aber sofort geladen werden, weil man nicht tagelang auf die nächste Brise warten möchte, dann kommt der Strom in worst case halt aus einem der Braunkohlekraftwerke. Oder aus einer Gasturbine, die mit LNG aus Fracking angetrieben wird, dessen Klimabilanz nach neueren Erkenntnissen kaum besser als die von Braunkohle ist. In Ländern wie Frankreich sieht das anders aus, weil Frankreich wegen Kernenergie seinen Strom mit spezifischen Emissionen von um die 70 g CO2 / kWh unabhängig vom Wetter praktisch emissionsfrei produziert (Deutschland: ca. 400 g CO2 / kWh), aber dafür ist der Strom in Frankreich mit 23 Cent pro kWh halt auch deutlich teurer als in Deutschland mit 40 Cent pro kWh.

Wenn man nun argumentiert, man müsse halt einfach nur noch mehr Windräder bauen, um für die heimische Produktion von Batterien und das Laden von Autos eine höhere Wahrscheinlichkeit bei der Verfürbarkeit von Strom aus EE anzustreben, dann muss man im Gegenzug aber auch die CO2 Emissionen für die Produktion der Windräder mit in die Klimabilanz einbeziehen. Denn der Sockel aus Beton, auf dem jedes Windrad steht, hat ja in der Öko-Fangemeinde auch nicht den besten Ruf. Und die Millionen von Wallboxen, die man samt der Zuleitungen montieren muss, nur damit das Auto dann im richtigen Moment geladen werden kann, wenn genügend "sauberer" Strom im Netz verfügbar ist, kommen auch nicht aus dem Replikator von Raumschiff Enterprise.
ralleycorse hat geschrieben: 08.02.2024 - 10:14 Regt Euch übers Pfeifen auf, vermisst den Lärm und die Abgase, und das Geruckel und die Verzögerung bei der Gasannahme. Regt Euch über die Reichweite auf.
Verstehe ich zwar nicht, aber kann ich akzeptieren.
Ich liebe das Peifen der Frequenzumrichter. Das ist Musik in einem Ohren. Abgase und Lärm fand ich dagegen schon immer uncool. Welche Verzögerung bei der Gasanahme? Technisch hat der der FU angesteuerte E-Motor im Stillstand das höchste Drehmoment und ist jedem Verbrenner haushoch überlegen. Bauen da etwa einige Hersteller eine künstliche Verzögerung ein, um Energie zu sparen?
ralleycorse hat geschrieben: 08.02.2024 - 10:14 Aber hört bitte auf falsche Argumente immer wieder zu weiderholen. Sie werden nicht wahrer dadurch.
Das ist halt wie gesagt nicht so trivial, wie es auf den ersten Blick ausschaut. Es hängt sehr stark von dem tatsächlichen Energieeinsatz ab, der bei der Produktion und beim Laden benötigt wird.
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Re: Auto ...

Beitrag von GIFWilli59 »

Bocky hat geschrieben: 08.02.2024 - 08:20 Für den zügigen Skifahrer Pendler sollten bei Minustemperaturen zumindest sichere 400km bei Schnitt 150 bis 180 auf der Autobahn drin sein.

Es wird eh erst interessant, wenn diese Reichweite für <20000 zu haben ist.
Preis/Leistungsvergleich mit dem Verbrenner lässt sich halt nicht vermeiden. Ich kaufe ja das Auto nicht (nur) fürs gute Gewissen.
Bekommst du denn für 20k einen (neuen) Verbrenner der 180 im Schnitt auf der Autobahn schafft?
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Re: Auto ...

Beitrag von AtomicCarver »

flamesoldier hat geschrieben: 08.02.2024 - 12:06

Eigentlich nur ein starkes Argument gegen unnötige Wochenendausflüge quer über den Kontinent...
So kann man das Thema natürlich auch angehen. Wenn wir alle das Skifahren komplett sein lassen, wäre dies das stärkste Argrument. :rolleyes:

Wenn ich in < 6 Stunden im Zillertal bin, machen die Ausflüge für mich Sinn.
Mit einem BEV braucht man darüber aber nicht nachdenken.
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Re: Auto ...

Beitrag von NeusserGletscher »

Angenommen, ein Fahrzeug fährt auf der Autobahn.

Auf einer Strecke von 100 km gibt es kein Tempolimit, daher kann der Fahrer konstant mit 200 km/h fahren
Auf weiteren 100 km der Strecke gilt ein Tempolimit von 100 km/h, welches vom Fahrer strikt eingehalten wird.

Welche Durchschnittsgeschwindigkeit ergibt sich bezogen auf die gesamte Strecke?

Wer die Aufgabe korrekt lösen kann, der weiß auch, wieso eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 180 km/h auf länger Distanzen praktisch unmöglich ist :wink:

Tip: die naheliegenste Antwort ist garantiert falsch.
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Re: Auto ...

Beitrag von albe-fr »

GIFWilli59 hat geschrieben: 08.02.2024 - 12:22 Bekommst du denn für 20k einen (neuen) Verbrenner der 180 im Schnitt auf der Autobahn schafft?
j-d-s schafft das mit 'nem Sandro bestimmt - 50% der Autobahnen gehen bergab!
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Re: Auto ...

Beitrag von albe-fr »

NeusserGletscher hat geschrieben: 08.02.2024 - 12:44 Tip: die naheliegenste Antwort ist garantiert falsch.
also so ohne nachzudenken wuerd ich jetzt auf 133 tippen... übersehe ich da etwas?
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Re: Auto ...

Beitrag von Bocky »

GIFWilli59 hat geschrieben: 08.02.2024 - 12:22 Bekommst du denn für 20k einen (neuen) Verbrenner der 180 im Schnitt auf der Autobahn schafft?
Kenne den aktuellen Markt nicht, aber ich habe auch grundsätzlich ein Problem mit den Preisen, auch für Verbrenner. Wäre momentan nicht bereit das zu zahlen.
Ich bete, dass mein günstiger Reimport noch lange durchhält.
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Re: Auto ...

Beitrag von flamesoldier »

NeusserGletscher hat geschrieben: 08.02.2024 - 12:44 Angenommen, ein Fahrzeug fährt auf der Autobahn.

Auf einer Strecke von 100 km gibt es kein Tempolimit, daher kann der Fahrer konstant mit 200 km/h fahren
Auf weiteren 100 km der Strecke gilt ein Tempolimit von 100 km/h, welches vom Fahrer strikt eingehalten wird.

Welche Durchschnittsgeschwindigkeit ergibt sich bezogen auf die gesamte Strecke?

Wer die Aufgabe korrekt lösen kann, der weiß auch, wieso eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 180 km/h auf länger Distanzen praktisch unmöglich ist :wink:

Tip: die naheliegenste Antwort ist garantiert falsch.
100 km mit 200 km/h sind eine halbe Stunde Fahrtzeit.
100 km mit 100 km/h sind eine Stunde Fahrtzeit.
Man ist also in 1,5 Stunden insgesamt 200 km gefahren, das ergibt eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 200 km / 1,5 h = 133,33 km/h.
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Re: Auto ...

Beitrag von albe-fr »

flamesoldier hat geschrieben: 08.02.2024 - 14:05 Man ist also in 1,5 Stunden insgesamt 200 km gefahren, das ergibt eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 200 km / 1,5 h = 133,33 km/h.
womit auch du bei der naheliegendsten Lösung rauskommst - laut dem Mann aus Neuss ist die aber falsch...

...man koennte das natuerlich relativistisch betrachten, dann haette man irgendwann an irgendeiner Kommastelle noch 'ne Abweichung - da muesste man aber erstmal festlegen ob der Beobachter sich im Fahrzeug oder ausserhalb befindet.
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Re: Auto ...

Beitrag von Mt. Cervino »

Ich denke, dass NeusserGletscher darauf hinaus wollte, dass viele mit 150km/h Antworten würden, was natürlich falsch ist.
Einfach aus der einfachen Annahme, mal fährt man mit 200km/h und mal mit 100km/h, und weil 150km/h genau dazwischen liegt.
Bei dieser falschen Annahme wird aber nicht die zurückgelegte Strecke pro Zeit mit einbezogen, bzw. die Zeit die man jeweils für die 100km braucht. Das ist aber notwendig, um auf das korrekte Ergebnis zu kommen.
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Re: Auto ...

Beitrag von NeusserGletscher »

133,33 km/h ist richtig. Ein naheliegender Fehler ist, den Mittelwert aus den Geschwindigkeiten zu bilden anstatt die Fahrzeiten zu addieren.

Aber was die Rechnung eigentlich zeigt ist, dass eine durchschnittliche Reisegeschwindigkeit von 180 km/h auf langen Distanzen eher unwahrscheinlich ist, weil Abschnitte mit Tempolimit den Schnitt überproportional senken.
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Re: Auto ...

Beitrag von albe-fr »

NeusserGletscher hat geschrieben: 08.02.2024 - 14:36 133,33 km/h ist richtig. Ein naheliegender Fehler ist, den Mittelwert aus den Geschwindigkeiten zu bilden anstatt die Fahrzeiten zu addieren.
naja, nicht jeder hier hat die Hauptschule ohne Abschluss verlassen, da liegt deine Mutmassung vermutlich eher an deinem normalen Umgang....
NeusserGletscher hat geschrieben: 08.02.2024 - 14:36 Aber was die Rechnung eigentlich zeigt ist, dass eine durchschnittliche Reisegeschwindigkeit von 180 km/h auf langen Distanzen eher unwahrscheinlich ist, weil Abschnitte mit Tempolimit den Schnitt überproportional senken.
liegt halt immer an Strecke und Zeit - wobei mir da in den letzten Jahren eigentlich nur noch die A31 einfällt - vor 15 Jahren liess sich der Schnitt auch noch zwischen Freiburg und Bonn erreichen, erforderte aber auch damals schon ein Auto, das nicht auf 250 kastriert ist.
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Re: Auto ...

Beitrag von NeusserGletscher »

albe-fr hat geschrieben: 08.02.2024 - 14:42 naja, nicht jeder hier hat die Hauptschule ohne Abschluss verlassen
Fühlst Du Dich Menschen ohne Hauptschulabschluss überlegen, weil Du Porsche fährst?
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Re: Auto ...

Beitrag von judyclt »

j-d-s hat geschrieben: 08.02.2024 - 04:15 Unter wirklich realen Bedingungen, also bspw. Durchschnittstempo 190, sind die Reichweiten wohl selbst bei den teuren Modellen bestenfalls noch knapp über 300 km.
Durchschnittlich 190kmh. Is klar.

Aus meiner Erfahrung wird das mit der Reichweite überschätzt. Im Alltag stört das kaum. Langstrecken benötigen zum zügigen Reisen allerdings wirklich eher teure BEV. Entweder effiziente Modelle wie Tesla oder riesige Batterien. In einem Tesla M3 lassen sich auch viele hundert Kilometer gut und flott reisen. Killt man mit Bikes und Dachbox die Effizienz, wird's allerdings schnell nervig.
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Re: Auto ...

Beitrag von AtomicCarver »

Was wohl gemeint war, dass man 190 km/h fährt, wenn es frei ist.
Dabei kommt dann meistens über längere Distanzen ein Schnitt von ca. 130 km/h Durchschnitt raus.

Fahre ich 250 km/h wenn es frei ist, kommen über längere Distanzen bei mir ins Skigebiet ca. 150 km/h Durchschnitt raus.

Ich hatte auch mal in der Nacht von Schlüsselfeld nach Bottrop über 430 km mal einen Schnitt von 206 km/h mit kurzem Tankstopp raus.
Die BMW-App lügt nicht.

Das ist mit einem BEV natürlich alles nicht machbar. Deswegen ist ein BEV für verlängerte Wochenendtrips und längere Reisen gänzlich ungeeignet.
Weswegen also einen Kompromiss kaufen, wenn man mit einem Verbrenner die Lösung für jeden Bedarfsfall hat.
Kurzstrecke kann der Verbrenner auch. :wink:

Edit: Bild entfernt
Zuletzt geändert von AtomicCarver am 08.02.2024 - 17:30, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Auto ...

Beitrag von br403 »

Meine Güte, ein Sch...vergleich hier... :roll:
AtomicCarver
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Re: Auto ...

Beitrag von AtomicCarver »

Finde ich auch!
Da überschlägt sich jede Fraktion, welches Auto jetzt das sauberere ist! :roll:
Aber Strecke macht man damit eben nicht. Das wird leider immer vergessen.

Und ob ich am Wochenende mal eben 3-4 Stunden eher zuhause bin, macht bei mir schon einen Unterschied.
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Re: Auto ...

Beitrag von ralleycorse »

Meine Güte - der Eine lehnt ein BEV ab, weil man nicht einen 200er Schnitt fahren kann, der andere weil die Ladepausen 3-4h dauern sollen...

Beides Quatsch bei einem normalen Einsatz.
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Re: Auto ...

Beitrag von ralleycorse »

AtomicCarver hat geschrieben: 08.02.2024 - 16:35 Ich hatte auch mal in der Nacht von Schlüsselfeld nach Bottrop über 430 km mal einen Schnitt von 206 km/h mit kurzem Tankstopp raus.
Die BMW-App lügt nicht.
Das glaube ich Dir schon.
Bei leeren Verhätnissen kann man auch gefahrlos hohe Geschwindigkeiten fahren.
Was ich bezweifle, das hier über die gesamte Strecke es so leer war das es ohne Risiko (auch für andere) geht. Was Du wohl anders sehen wirst.
Und zweitens wäre ich vorsichtig sowas zu posten, da es klar ist das hier sämtliche Geschwindigkeitsbegrenzungen ignoriert wurden.
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Re: Auto ...

Beitrag von AtomicCarver »

ralleycorse hat geschrieben: 08.02.2024 - 16:54 Meine Güte - der Eine lehnt ein BEV ab, weil man nicht einen 200er Schnitt fahren kann, der andere weil die Ladepausen 3-4h dauern sollen...

Beides Quatsch bei einem normalen Einsatz.
Sagen wir doch einfach, dass man mit der derzeitigen BEV-Technik nicht in einer vernünftigen Zeit z.B. aus dem Ruhrgebiet in ein Alpen-Skigebiet kommt.
Übrigens hat keiner von 3-4h Ladezeit gesprochen. Für 800 km benötigt man ca. 2 Ladestopp mit insgesamt 40-60 Minuten und für die Fahrzeit ca. 2-3h mehr.
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Re: Auto ...

Beitrag von judyclt »

AtomicCarver hat geschrieben: 08.02.2024 - 17:18 Sagen wir doch einfach, dass man mit der derzeitigen BEV-Technik nicht in einer vernünftigen Zeit z.B. aus dem Ruhrgebiet in ein Alpen-Skigebiet kommt.
Was ist denn eine vernünftige Zeit?
Wenn ich mit meinen Kids von Westfalen unsere Standardstrecke in die Lenk fahre, macht es nahezu kein Unterschied, ob ich mit dem PHEV, Diesel oder dem BEV fahre. 1 Ladestopp ginge, aber die Familie braucht eh zwei kurze Pausen.
Allerdings ist das M3LR aus meiner Sicht auch mit das beste Autobahn-BEV, das es gibt, da es sehr effizient ist und man nicht wie mit den ganzen SUV eine Schrankwand über die AB schiebt.
Mache ich den Trip über ein WE, bin ich abends auf freier Bahn ohne Pause und Tankstopp mit dem TDI natürlich schneller. Dafür allerdings auch ziemlich gerädert nach 700km und habe ordentlich Kraftstoff verbraten.
190er Schnitt habe ich allerdings noch nie geschafft. Selbst bei großen Abschnitten mit 200kmh und mehr liege ich im Schnitt irgendwo zwischen 140 und 160.

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