Dann bin ich mal gespannt, wie das neue Blitz-sichere Seil aussehen wird... so ein Blitzeinschlag könnte ja bei allen exponierten Bahnen passieren, auch beim Glacier Ride I....
Von daher bin ich schon etwas verwundert, dass dieses Gefährdungsbild in der Planung nicht(?) berücksichtigt wurde. Oder ev. betrifft es ja nur ein eingelegtes "Kommunikationskabel" oder so, denn andererseits kanns ja nicht soooo schlimm sein, wenn der GRII mal kurz wieder 2 Wochen öffnet über WN/NJ, oder?
Laut eines Nutzers im französischen Forum handelt es sich tatsächlich um ein beschädigtes Tragseil. Ein neues Tragseil liegt dem Nutzer zufolge seit dem 10. Oktober auf Testa Griga. Das beschädigte Seil wurde dementsprechend provisorisch repariert. In der englischen Pressemitteilung zur Betriebsunterbrechung wurde zudem angegeben, dass während dieser Zeit „zusätzliche Installation“ vorgenommen werden. https://www.remontees-mecaniques.net/fo ... ntry381760
Wenn das ganze denn der Wahrheit entsprechen sollte, zeichnet die Situation leider ein Gesamtbild, bei dem die Bergbahnen die neue Prestigeanlage unbedingt pünktlich und vorallem zum Weltcup in Betrieb haben wollten. Die „Wartungsarbeiten“ wirken eher als Vertuschungsversuch von der Tatsache, dass die Bahn zum 1. Juli eben nicht 100% fertiggestellt war…
Zuletzt geändert von rxphl am 23.12.2023 - 23:43, insgesamt 1-mal geändert.
Genauso dürfte es nämlich auch wirklich sein. Ist schon erstaunlich, wie sie einen für dumm verkaufen wollen. Es ist einzig und allein so, das man den offiziellen Öffnungstermin für die große mediale Rummelschlacht nicht nach hinten verschieben wollte und jetzt eben so tut, als müsste man normale Wartungsarbeiten im Hochwinter machen. Ich hoffe die Medien kommentieren das entsprechend!
Zitat: "Erst der Hersteller Lindner hat eine befriedigende Erklärung für den Unterbruch".
Seit wann werden Seilbahnen von einem Traktorenhersteller gebaut?
Qualitätsjournalismus vom feinsten mal wieder.
Neben Abstimmungsproblemen beim Gepäcktransport zwischen schweizer und italienischer Seite
gibt es auch - oh Wunder - wettertechnische Unwägbarkeiten:
Ein weiteres Problem sei das unberechenbare Wetter in dieser Höhe. Im schlimmsten Fall kann die Anlage stillstehen und eine Reisegruppe mit enger Terminplanung hat eine Überquerung gebucht. Doch auch der Preis dürfte einige abschrecken: Eine Einzelfahrt kostet in der Hauptsaison 156 Franken. Retour sind 240 Franken fällig. Mit Halbtax oder Generalabonnement ist der Preis immerhin niedriger.
...aber jetzt hat man ja erst mal ein paar Monate Zeit für die organisatorische Feinabstimmung, die man sicherlich gut nutzen wird.
Wozu soll man Alpine Crossing in Cervinia/Zermatt machen wenn man das gleiche in Courmayeur/Chamonix zu weniger als dem halben Preis machen kann und dazu noch deutlich spektakulärere Seilbahnen fahren kann und den höchsten Berg der Alpen zum Greifen nah hat?
In Courmayeur und Chamonix haben die Touristen direkten Autobahnanschluss während man in Cervinia erst ewig durch kleine Bergstraßen hochfahren muss bzw. in Zermatt eine noch mühsamere Anfahrt mit dem Zug in Kauf nehmen muss.
Wie ist der aktuelle Stand wg. der geplanten Staumauer an der ehemaligen Gletscherzungenenge am Gornergletscher?
Mehrzweckspeicher "Gornerli" soll der Name sein.
Hab grad gesehen, obwohl jetzt die niedrigen Kabinen ersetzt wurden, gibt es noch keinen ebenerdigen Einstieg. Kommt das noch? Und die alten Kabinen sind immer noch silbrig. Werden die noch renoviert und im Design angeglichen?
Eine leider unschöne Neuerung durch den Entfall von Gandegg und Testa1: Sämtlicher Skiverkehr von Z nach IT wird nun über den exponierten Ziehweg am KMH geleitet. An allen Tagen, an denen ich nach Ostern dort oben war, herrschte dort eine stramme Brise und mittendrin gab es noch ein kostenloses Peeling mit Eiskristallen. Wer wie ich gedacht hat, der Glacier Ride wäre nun eine wettersichere Alternative, der hat die Geschäftstüchtigkeit der Premium-Zwergbahner unterschätzt. Die Talfahrt mit dem GR2 ist nicht im Skipass inkludiert . Sonst könnten ja Fußgänger auf die Idee kommen, sich ein günstiges Skiticket für 102 Franken zu ziehen anstatt 240 Franken zu zahlen. Die Bergfahrt ist dagegen im Preis inbegriffen . Während man früher auch bei unmöglichen Bedingungen am KMH via Schlepper das Skigebiet wechseln konnte, ist dies nun nicht mehr möglich. Ich habe schon erlebt, wie man selbst bei schönstem Wetter mit dem Schlepper queren musste, weil eine einsame Pistenraupe am späten Vormittag noch immer damit beschäftigt war, die Pisten nach Schneefall her zu richten. Jetzt heisst es: KMH nur für Fußgänger geöffnet.
Andere Skigebiete arbeiten kundenorientiert, Zermatt fährt eine Premium-Strategie.
GR2 ist ja erst seit dieser Saison in Betrieb und für mich war es neu, dass die Talfahrt nicht im Skipass enthalten ist. Für andere Wintersportler auch, die verständnislos vor dem Drehkreuz standen.
Das ist eigentlich nichts besonderes in Skigebieten die auch für touristische Highlights haben und eine Berg+Talfahrt teuerer ist als ein Skipass. Zum Beispiel beim Schilthorn. Andere Gebiete regeln das zum Beispiel so, dass für die Nutzung der Bahnen mit einem Skipass, nur gestattet ist mit angeschnallten Wintersportgeräten. Ausserdem gibt es auch keinen Grund mit dem Glacier Ride 2 als Skifahrer talwärts zu fahren.
Cervin hat geschrieben: 12.04.2024 - 19:57
Zum Beispiel beim Schilthorn.
Das Schilthorn ist nicht ein zentraler Knotenpunkt einer Verbindung zwischen zwei Teilskigebieten.
Cervin hat geschrieben: 12.04.2024 - 19:57
Ausserdem gibt es auch keinen Grund mit dem Glacier Ride 2 als Skifahrer talwärts zu fahren.
Für mich ist eine nicht präparierte und gesperrte Piste auf 3.900 Meter Seehöhe bei bestem Wetter Grund genug, mit der Bahn nach Italien abzufahren anstatt einen weiteren Tag darauf zu warten, bis die Herrschaften auch den letzten Meter Piste gewalzt haben. Erst recht, wenn ich 7 Tage Skipass international bezahlt habe und die Verbindung bislang an 5 Tagen zu war.
Weitere mögliche Gründe für eine Sperrung der Piste wären: schlechte Sicht, extreme Kälte, starker Wind.
Ich habe bei meinen Besuchen mehrmals erlebt, dass das KMH aus diesen Gründen für den Skibetrieb gesperrt war und dann ein Skigebietswechsel nur via Schlepper möglich war. Und auch bei meinem Besuch über Ostern wäre ich lieber mit der Bahn auf Testa abgefahren anstatt gegen den Wind die Ski anzuschieben.
Pilatus hat geschrieben: 12.04.2024 - 12:21
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Hab grad gesehen, obwohl jetzt die niedrigen Kabinen ersetzt wurden, gibt es noch keinen ebenerdigen Einstieg. Kommt das noch? Und die alten Kabinen sind immer noch silbrig. Werden die noch renoviert und im Design angeglichen?
NeusserGletscher hat geschrieben: 12.04.2024 - 15:49
Eine leider unschöne Neuerung durch den Entfall von Gandegg und Testa1: Sämtlicher Skiverkehr von Z nach IT wird nun über den exponierten Ziehweg am KMH geleitet. An allen Tagen, an denen ich nach Ostern dort oben war, herrschte dort eine stramme Brise und mittendrin gab es noch ein kostenloses Peeling mit Eiskristallen. Wer wie ich gedacht hat, der Glacier Ride wäre nun eine wettersichere Alternative, der hat die Geschäftstüchtigkeit der Premium-Zwergbahner unterschätzt. Die Talfahrt mit dem GR2 ist nicht im Skipass inkludiert . Sonst könnten ja Fußgänger auf die Idee kommen, sich ein günstiges Skiticket für 102 Franken zu ziehen anstatt 240 Franken zu zahlen. Die Bergfahrt ist dagegen im Preis inbegriffen . Während man früher auch bei unmöglichen Bedingungen am KMH via Schlepper das Skigebiet wechseln konnte, ist dies nun nicht mehr möglich. Ich habe schon erlebt, wie man selbst bei schönstem Wetter mit dem Schlepper queren musste, weil eine einsame Pistenraupe am späten Vormittag noch immer damit beschäftigt war, die Pisten nach Schneefall her zu richten. Jetzt heisst es: KMH nur für Fußgänger geöffnet.
Andere Skigebiete arbeiten kundenorientiert, Zermatt fährt eine Premium-Strategie.
Da haben Sie 100% recht. An der Premium-Strategie müssen Sie noch sehr viel arbeiten.
- Keine Rückmeldung auf Feedback Emails (schlechte APP, bzw. Kommunikation bei geschlossen Anlagen)
- Unfreundlicher Mitarbeiter an der neue Kumme Bahn
- Null Informationen am Trockener Steg falls GR1 geschlossen ist
- Bei grossem Ansturm, waren lassen Sie im MEX nicht jede 10. Kabine leer fahren damit man in Furi, Aroleid und Furgg schneller einsteigen kann?
- Tageskarte zum vollen Preis an Ostern für Zermatt Sunnegga / Zermatt Furi (102.-)
Nocki hat geschrieben: 12.04.2024 - 22:29
Gerade bei den von NeusserGletscher beschriebenen Situationen finde ich es schon mindestens grenzwertig, keine Skifahrer mitzunehmen...
Zumal zu den Zeiten, an denen ich Tal- oder Bergstation einsehen konnte, der GR2 praktisch ungenutzt seine Runden drehte. Auf Testa stiegen wenigstens ein paar Skifahrer zu.
Eine pragmatische Lösung wäre, den GR2 wenigstens dann für Skipassinhaber freizuschalten, wenn eine Skigebietsquerung über die Pisten unterhalb des KMH aus Sicherheitsgründen nicht möglich ist.