Aber sie muss uns ja auch direkt live aus Dubai etc. berichten und erzählen war wir falsch machen und wie wir uns zu verhalten haben...
Die große Klima-Diskussion
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Re: Die große Klima-Diskussion
Dafür ist Vielflieger-Luisa bei allen weltweiten Klimakonferenzen immer persönlich anwesend... 
Aber sie muss uns ja auch direkt live aus Dubai etc. berichten und erzählen war wir falsch machen und wie wir uns zu verhalten haben...
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Re: Die große Klima-Diskussion
Q.E.D!!siri hat geschrieben: 29.02.2024 - 16:47 der gemeine Autofahrer rechnet
5,5l Diesel je 1,70 = 9,35 €
19,9kWh je 0,49 (+Grundgebühr) = 9,75 € + viel höhere Anschaffung + 225,-€ / Std bei fälligen Wartungsarbeiten + schlechte Nachhaltigkeit da mit Ende der Batterielebensdauer die Karre keiner mehr haben will
Also nur um das Klima zu bremsen ist rechnerisch das E-Auto sinnvoll![]()
Mal daneben, dass ich für meinen Ökostrom nur 37Cent/kWh bezahle (7,36€!) und die Mär mit der Batterielebensdauer schon längst überholt ist:
Genau darum ging es mir. Warum MUSS die ökologischere Alternative auch billiger sein??? Warum ist man nicht bereit für die bessere (wenn auch leider nicht perfekte) Lösung auch mehr zu bezahlen??
Weil es nicht verstanden wird, das es Klimaschutz eben nicht umsonst gibt. Alles was mehr kostet oder Nachteile hat wird abgelehnt.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Letztlich ist Atomkraft auch die günstigste Energieform.
Zumindest wenn man die staatlichen Subventionen rausrechnet.
In 2011 hat sich der Umweltschutz gegenüber dem Klimaschutz durchgesetzt, das war nicht so klug und hat den Kohleausstieg in Deutschland stark verzögert.
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Übersicht über meine Berichte
2020/21: 101 Tage
Skitouren (75): 18x Willingen, 15x Steinach, 12x Winterberg, 7x Gr. Inselsberg, 6x Ilmenau, 6x Ernstthal, 5x Schneekopf, je 1x Elkeringhausen, Döllberg/Suhl, Goldlauter, Jena, Kassel, Oberhof
Ski Alpin (14): 8x Willingen, 5x Winterberg, 1x Winterberg+Willingen
Resteski (12): 8x Winterberg, 2x Schneekopf, 2x Steinach
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Re: Die große Klima-Diskussion
Genau so wird es ja auch geplant.GIFWilli59 hat geschrieben: 29.02.2024 - 16:07 Man könnte ja anstelle des Speichers im Netz erstmal Gaskraftwerke nehmen. Die werden abgeschaltet, wenn genug Strom über PV und Wind kommt.
Überschüssigen Strom sollte man perspektivisch in Gas oder Wasserstoff umwandeln, dass man ja wie gehabt relativ gut lagern kann.
Zielbild:
-Abdeckung des Energiebedarfs mit erneuerbaren Energien
-bei Überschuss Herstellung und Speichern von Wasserstoff
-bei Bedarf Erzeugung von Strom in flexiblen (-->schnelle Anlaufzeiten) Wasserstoffkraftwerken
Klar ist das noch ein weiter Weg, aber die Weichen dafür werden aktuell gestellt.
Und dieses Zielbild ist weitaus besser als der Status Quo, finanziell und für die Umwelt.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Ok, ich habe verstanden. Deine Regeln gelten nur für dich, für andere nicht. Diffamierungen sind Humor, und wenn ich das nicht versteh, liegt das am Weltretten. Ahahaha.. Jetzt hast du mich tatsächlich zum Schmunzeln gebracht.Fab hat geschrieben: 29.02.2024 - 16:24Ich diffamiere niemand.Firn77 hat geschrieben: 29.02.2024 - 14:05Ist es nicht vielmehr so, dass du der Einzige bist, der hier diffamiert? Sei es Louis Klamroth, oder Katha Schulze, oder jetzt halt mich. ............Fab hat geschrieben: 29.02.2024 - 10:45 Das hast du aber weggelassen, weil es dir so besser in denn Kram passt, als du mich zitiert und so nebenbei persönlich angegriffen hast. Aber ohne persönliche Diskreditierung kommt ja deinesgleichen gar nicht aus.
Wie hat Maxi Schffroth gestern am Nockherberg so schön gesagt.
"Katha, du musst lernen zuzuhören. Zuhören ist das Gegeteil von reden". Jou, die nervt![]()
Was ich über Katha S. geschrieben habe, war ein zugegeben boshafter Spaß. Unterscheidet sich schon von einer Diffamierung.
Aber beim Weltretten humorbefreit, kann man dies evtl. schwer auseinanderhalten.
Bei Klamroth empfehle ich mal drauf zu achten, wen er ausreden lässt und wem er das Wort abschneidet.
Bin gespannt wie lange der seinen Sendeplatz behält.
Dich hab ich wegen deiner sowohl selektiven Zitiererei u. Argumentation angesprochen.
Hast dir eh binnen zweier Posting selbst widersprochen.
Wie soll denn unsere Gesellschaft wieder näher zusammen kommen, wenn du solche Gräben aufwirfst? Älpler gegen Großstädter auszuspielen versuchst? Vielleicht versuchen wir wenigstens hier, taktvoller miteinander umzugehen.
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siri
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Re: Die große Klima-Diskussion
weil überall alles mehr kostet und amn nur noch überall ausgenommen wird (bei denen die was haben) . Wer sich nicht alles leisten kann spart wo man kann. Der Klimawandel wird mit elektrisch betriebenen Autos nicht aufzuhalten sein.ralleycorse hat geschrieben: 29.02.2024 - 17:09Q.E.D!!siri hat geschrieben: 29.02.2024 - 16:47 der gemeine Autofahrer rechnet
5,5l Diesel je 1,70 = 9,35 €
19,9kWh je 0,49 (+Grundgebühr) = 9,75 € + viel höhere Anschaffung + 225,-€ / Std bei fälligen Wartungsarbeiten + schlechte Nachhaltigkeit da mit Ende der Batterielebensdauer die Karre keiner mehr haben will
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Mal daneben, dass ich für meinen Ökostrom nur 37Cent/kWh bezahle (7,36€!) und die Mär mit der Batterielebensdauer schon längst überholt ist:
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und schon gar nicht die 1,5 Grad einhalten die man "beschlossen" hat
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Re: Die große Klima-Diskussion
j-d-s hat geschrieben: 29.02.2024 - 16:39 Bei uns in D ging und gehts ja nichtmal um Neubauten, man hat technisch exzellente Atomkraftwerke in hervorragendem Zustand aus reiner Ideologie abgeschaltet. Isar 2 und Neckarwestheim beispielsweise sind bis heute in jeder Hinsicht ausgezeichnet und dass es "teuer" gewesen wäre, die weiter zu betreiben ist offensichtlich nicht wahr - im Gegenteil, deren Abschaltung ist teuer, weil man den Strom jetzt anderweitig bekommen muss.
Wir sprechen von Atomkraftwerke, die in den 1970er Jahren geplant und anschließend gebaut wurden. Die können gar nicht "technisch exzellent" nach Kriterien des Jahres 2024 sein. Als ob sich eine Technik in 50 Jahren nicht weiterentwickeln würde.
Folgende Meldung findet man übrigens im Teletext des Bayerischen Rundfunks.
Experten: Atomausstieg trug nicht zu hohem Strompreis bei.
Der Atomausstieg hat die Stromkosten in Bayern - anders als von der Staatsregierung behauptet - nicht verteuert.
Das Aus für die Atomkraftwerke habe "überhaupt keine preisliche Auswirkung auf den Strommarkt" gehabt, sagte der Geschäftsführer der Stadtwerke Haßfurt, Zösch, im Landtag. Nur durch Subventionen sei Atomstrom wettbewerbsfähig gewesen, ergänzte der Verbraucherservice Bayern. Ohne Förderung sei Atomstrom volkswirtschaftlich der teuerste.
2024/2025
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Re: Die große Klima-Diskussion
Der Ansatz ist ja gut gedacht, aber leider will ihn keiner Umsetzen.TVT hat geschrieben: 29.02.2024 - 17:23 Genau so wird es ja auch geplant.
Zielbild:
-Abdeckung des Energiebedarfs mit erneuerbaren Energien
-bei Überschuss Herstellung und Speichern von Wasserstoff
-bei Bedarf Erzeugung von Strom in flexiblen (-->schnelle Anlaufzeiten) Wasserstoffkraftwerken
Ein Kraftwerksbetreiber will möglichst ein Kraftwerk bauen, dass maximale Auslastung garantiert, damit sich sein eingesetztes Kapital rentiert.
Da solche Überschusskraftwerke aber nicht planbar sind und völlig unrentabel als Investition (welcher Unternehmer würde alternativ in eine Fabrik investieren, die z. B. nur 15% der verfügbaren Zeit betrieben wird?) würde das ein Betreiber nur machen, wenn er umfassende staatliche Garantien bekommt. Z. B. der Staat zahlt eine Kompensationen für die 85% Stillstandszeiten wenn das Kraftwerk nur 15% der verfügbaren Zeit läuft.
Diese Zusagen will der Staat aber nicht geben, weil sie auch für ihn unkalkulierbar und mit extremen finanziellen Aufwand verbunden sind. Also wird keiner investieren...
Das gleiche passiert ja aktuell schon mit den dringend benötigten ausgeschriebenen Backup Gaskraftwerken. KEIN Betreiber hat ein Angebot auf die Ausschreibung abgegeben.
Unsere verantwortlichen Politiker müssen sich langsam mal ehrlich machen und den Menschen im Land reinen Wein einschenken.
Wenn wir die Energiewende so wie sie aktuell geplant ist weiter verfolgen wollen, wird Strom und auch andere Energie in Zukunft hierzulande noch massiv teurer, als sie ohnehin schon ist. Und das hat direkte Folgen für den Verbrauchen (höhere Strompreise) und indirekte Folgen wie Deindustrialisierung durch Abwanderung nicht mehr wettbewerbsfähiger Unternehmen, sowie in Folge Anstieg der Arbeitslosenzahlen, Ausfall an Steuereinnahmen etc. zur Folge.
Wenn man das mal klar kommuniziert, werden wir sehen in welche Richtung es weitergeht...
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Re: Die große Klima-Diskussion
Genau das hat die Bundesregierung doch gerade beschlossenMt. Cervino hat geschrieben: 29.02.2024 - 18:17
Der Ansatz ist ja gut gedacht, aber leider will ihn keiner Umsetzen.
Das gleiche passiert ja aktuell schon mit den dringend benötigten ausgeschriebenen Backup Gaskraftwerken. KEIN Betreiber hat ein Angebot auf die Ausschreibung abgegeben.
Unsere verantwortlichen Politiker müssen sich langsam mal ehrlich machen und den Menschen im Land reinen Wein einschenken.
https://www.bundesregierung.de/breg-de/ ... ie-2257868
https://www.tagesschau.de/inland/kraftw ... g-100.html
Die EU muss der Förderung noch zustimmen, und die ersten Auktionen/Auschreibungen sollen in der zweiten Jahreshälfte 2024 beginnen. Von daher konnte auch ein Betreiber bis jetzt ein Angebot abgeben.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Schau mal hier:
https://www.bfe.admin.ch/bfe/de/home/po ... esetz.html
Du stellst dir die Laufzeitverlängerung von AKW ziemlich einfach vor. Tatsächlich sind die nach erreichen ihrer Laufzeit derart marode, dass sie abgerissen werden müssen.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Hier noch die ENBW zur Kraftwerksstrategie & Atomkraft:
https://www.enbw.com/unternehmen/eco-jo ... tegie.html
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Re: Die große Klima-Diskussion
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"Ein Leben ohne Skifoan ist zwar möglich, aber sinnlos."
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2022/23 Hintertux, Klinovec, Arlberg mit Lech, Zürs, Warth, Stuben, St.Christop, St Anton, Bublava/Bleiberg,, Klinovec, Espace Killy,Hintertux
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"Ceterum censeo Verwaltunginem esse delendam."
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Re: Die große Klima-Diskussion
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Re: Die große Klima-Diskussion
Was ich übrigens bei dem Thema, nicht nur hier im Forum, immer sehr nervig finde ist, daß es eine Menge Menschen gibt, die in einem Satz gleichzeitig die Aussagen "die Politik tut gar nichts" und "das Volk ist von den Maßnahmen total überfordert" unterbringen ... da wird es dann wirklich schwierig, noch irgendwie sinnvoll argumentieren zu wollen ...
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Re: Die große Klima-Diskussion
War das nicht jahrzehntelang eines der Argumente für Sonne und Wind? Such mal nach "Die Sonne schickt uns keine Rechnung". Oder den Kosten für eine Kugel Eis pro Monat. Jetzt, wo der Schwindel aufgeflogen ist, heisst es plötzlich, Klimaschutz gäbe es nicht zum Nulltarif.ralleycorse hat geschrieben: 29.02.2024 - 16:05 Wer glaubt Klimaschutz gibt es zum Nulltarif, der hat es nicht verstanden.
"Auch Nachteile haben" ist ein netter Euphemismus für "unbezahlbar", "utopisch" und "technisch in großem Maßstab nicht umsetzbar".ralleycorse hat geschrieben: 29.02.2024 - 16:05 Und wenn man alle Lösungen ablehnt die auch Nachteile haben, wird man nie etwas ändern.
Mit der Brechstange aus allen funktionierenden Technologien auszusteigen, während der Rest der Welt zuschaut, wie Deutschland vor die Wand gefahren wird, rettet das Klima auch nicht.ralleycorse hat geschrieben: 29.02.2024 - 16:05 Nur langfristig gesehen wird nichts tun noch sehr viel teurer mit noch krasseren/grösseren Nachteilen.
Habeck möchte einen Industriestrompreis bis 2030 subventionieren, weil ja dann mit zunehmenden Ausbau der Windenergie der Strom angeblich billiger würde. Dies steht aber im Widerspruch zu Experten, die fordern, man müsse auch die Kosten für die Speicherung mit einbeziehen und von einem Strompreis von 60 -80 Cent und mehr für eine Kilowattstunde Strom in 2030 ausgehen.Mt. Cervino hat geschrieben: 29.02.2024 - 18:17 Wenn wir die Energiewende so wie sie aktuell geplant ist weiter verfolgen wollen, wird Strom und auch andere Energie in Zukunft hierzulande noch massiv teurer, als sie ohnehin schon ist. Und das hat direkte Folgen für den Verbrauchen (höhere Strompreise) und indirekte Folgen wie Deindustrialisierung durch Abwanderung nicht mehr wettbewerbsfähiger Unternehmen, sowie in Folge Anstieg der Arbeitslosenzahlen, Ausfall an Steuereinnahmen etc. zur Folge.
Zum Thema reinen Wein einschenken: Wann hat jemand aus der Bundesregierung deutlich gemacht, dass der Strompreis wegen der Energiewende sich bis 2030 sogar verdoppeln könnte? Ich kann mich nicht daran erinnern.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Ah sorry, ist ein Mistverständnis.Jan Tenner hat geschrieben: 29.02.2024 - 16:56 .........................................
War die folgende nachweisliche Falschbehauptung* auch nur ein boshafter "Spaß"? Oder war das schon eine boshafte Unterstellung und unterscheidet sich somit überhaupt nicht von einer Diffamierung?*) Luisa Neubauer ist höchstens bei FFF und nicht bei der Letzten Generation und damit auch nicht Aktivistin einer Gruppierung, die in der Öffentlichkeit gerne auch mal emotional negativ aufgeladen mit "Terrorismus" und "Nötigung" usw. in Verbindung gebracht wird (Neubauer hat die Aktionen der Letzten Generation sogar mehrfach öffentlich kritisiert). Aber es war bestimmt nur ein kleiner schusseliger Fehler und kein Versuch, dass irgendetwas von dem Narrativ "Louis Klamroth steck mit den Klimaklebern unter einer Decke" hängenbleiben soll, stimmts?Fab hat geschrieben: 27.02.2024 - 13:06 Da haben wir dann einen Moderator, der mit Luisa Neubauer privat liiert ist. Eine Aktivistin der Letzten Generation.![]()
Hab ich beim Schreiben ungeschickt formuliert. Kommt so falsch rüber. Ist Aufzählung von 3 Personen.
Ausgangspunkt war ja "Hart aber fair"
Mit "Aktivistin der Letzte Generation" ist nicht L. Neubauer gemeint, sondern tatsächlich die später in die Runde gekommene Aktivistin.
@Finn77
Eigentlich vermisse ich immer noch was von dir zu der Tatsache, dass immerhin über 1/3 CO2-Einsparung schon gelungen ist.
Nicht so schlecht, wie ich finde. Sind für dich good news bad news?
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Re: Die große Klima-Diskussion
Auch ein Sorry zurück für die Schärfe meiner Antwort. Mit deiner Erklärung kann man es tatsächlich als auch Aufzählung lesen und es ist plausibel, dass du es auch so gemeint hattest.Fab hat geschrieben: 29.02.2024 - 20:44 Ah sorry, ist ein Mistverständnis. [sic!]
Hab ich beim Schreiben ungeschickt formuliert. Kommt so falsch rüber. Ist Aufzählung von 3 Personen.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Das reicht aber nicht. Wir hätten mindestens 1/4 einsparen müssen, um die Klimaziele zu erreichenFab hat geschrieben: 29.02.2024 - 20:44 @Finn77
Eigentlich vermisse ich immer noch was von dir zu der Tatsache, dass immerhin über 1/3 CO2-Einsparung schon gelungen ist.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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kaldini
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Re: Die große Klima-Diskussion
dann aber bitte auch bei den anderen Stromproduktionen die kompletten Kosten mit einrechnen und bezahlen lassen (z.b. bei derAtomkraft die Baukosten, Entsorgungs- und Versicherungskosten)NeusserGletscher hat geschrieben: 29.02.2024 - 20:27War das nicht jahrzehntelang eines der Argumente für Sonne und Wind? Such mal nach "Die Sonne schickt uns keine Rechnung". Oder den Kosten für eine Kugel Eis pro Monat. Jetzt, wo der Schwindel aufgeflogen ist, heisst es plötzlich, Klimaschutz gäbe es nicht zum Nulltarif.ralleycorse hat geschrieben: 29.02.2024 - 16:05 Wer glaubt Klimaschutz gibt es zum Nulltarif, der hat es nicht verstanden."Auch Nachteile haben" ist ein netter Euphemismus für "unbezahlbar", "utopisch" und "technisch in großem Maßstab nicht umsetzbar".ralleycorse hat geschrieben: 29.02.2024 - 16:05 Und wenn man alle Lösungen ablehnt die auch Nachteile haben, wird man nie etwas ändern.Mit der Brechstange aus allen funktionierenden Technologien auszusteigen, während der Rest der Welt zuschaut, wie Deutschland vor die Wand gefahren wird, rettet das Klima auch nicht.ralleycorse hat geschrieben: 29.02.2024 - 16:05 Nur langfristig gesehen wird nichts tun noch sehr viel teurer mit noch krasseren/grösseren Nachteilen.Habeck möchte einen Industriestrompreis bis 2030 subventionieren, weil ja dann mit zunehmenden Ausbau der Windenergie der Strom angeblich billiger würde. Dies steht aber im Widerspruch zu Experten, die fordern, man müsse auch die Kosten für die Speicherung mit einbeziehen und von einem Strompreis von 60 -80 Cent und mehr für eine Kilowattstunde Strom in 2030 ausgehen.Mt. Cervino hat geschrieben: 29.02.2024 - 18:17 Wenn wir die Energiewende so wie sie aktuell geplant ist weiter verfolgen wollen, wird Strom und auch andere Energie in Zukunft hierzulande noch massiv teurer, als sie ohnehin schon ist. Und das hat direkte Folgen für den Verbrauchen (höhere Strompreise) und indirekte Folgen wie Deindustrialisierung durch Abwanderung nicht mehr wettbewerbsfähiger Unternehmen, sowie in Folge Anstieg der Arbeitslosenzahlen, Ausfall an Steuereinnahmen etc. zur Folge.
Zum Thema reinen Wein einschenken: Wann hat jemand aus der Bundesregierung deutlich gemacht, dass der Strompreis wegen der Energiewende sich bis 2030 sogar verdoppeln könnte? Ich kann mich nicht daran erinnern.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Aber mit Verbrennern schon??siri hat geschrieben: 29.02.2024 - 17:54 Der Klimawandel wird mit elektrisch betriebenen Autos nicht aufzuhalten sein.
Natürlich sind die Elektroautos alleine nicht in der Lage das Klima zu retten, genau daher muss man ja überall ansetzen. Heizung, Mobilität, Bauen, Lebensmittel und insb. Freizeitgestaltung.
Natürlich gibt es Menschen die sich kaum etwas leisten können. Die müssen dann unterstützt werden.
Aber es gibt immer noch zig tausende die meinen es sei ein Lebensrecht jeden Urlaub möglichst weit weg zu fliegen (und die da das Geld ausgeben ohne mit die Wimper zu zucken), aber es als Zumutung darstellen wenn es darum geht für umweltfreundliche Lösungen mehr Geld auszugeben als für umweltschädliche.
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Re: Die große Klima-Diskussion
ich fände es gut, wenn du nicht immer das beklagen würdest, was du selbst machst.Wooly hat geschrieben: 28.02.2024 - 00:05schön ist auch wie immer, das keiner der letzten Wutposter den Film auch nur ansatzweise gesehen hat, sondern lieber nach 2 Minuten abschlaltet und dann hier wieder die gleichen uralten Pseudoargumente in die zehntausendste Seite dieses Threads bläst, weil das einfach viel einfacher ist.
"Wutposter"
"immer wieder die gleichen uralten Pseudoargumente"
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Re: Die große Klima-Diskussion
Wir können jetzt gerne in eine Grundsatzdebatte über die Ewigkeitskosten diverser Sünden der Vergangenheit einsteigen. Aber wie Du es auch drehst und wendest, am Ende hat die Kilowattstunde Strom einen Preis. Und wenn der unsere Industrie ins Ausland treibt, dann werden wir halt von dort mit Waren überschwemmt, die dort mit Energie aus fossilen Energieträgern oder Atomstrom hergestellt wurden.kaldini hat geschrieben: 29.02.2024 - 21:59 dann aber bitte auch bei den anderen Stromproduktionen die kompletten Kosten mit einrechnen und bezahlen lassen (z.b. bei derAtomkraft die Baukosten, Entsorgungs- und Versicherungskosten)
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ab dem Tag, an dem jemand auf der Welt einen Superspeicher zur Serienreife entwickelt hat, der preiswert, kaskadierbar und recyclebar ist, die ganze Welt wie blöde Windräder und Solarparks bauen wird, um endlich von den Importen fossiler Energieträger und der damit verbundenen Abhängigkeit von nicht immer ganz zweifesfreien Regimen und politisch instabilen Staaten wegzukommen.
Aber diese Reihenfolge wird von der Technik und der Geografie vorgegeben. Wer seine Energieversorgung überwiegend mit Sonne und Wind bestreiten möchte und dies auch noch jenseits der Wendekreise und mit begrenzter Verfügbarkeit windreicher Standorte, der muss erst einmal preiswerte Speicher erfinden. Jeder andere Weg führt zu nicht tragbaren volkswirtschaftlichen Kosten und endet in einem Ausverkauf der Wirtschaft.
Leider wurde das Problem der saisonalen Speicherung von Strom über Jahrzehnte von den Protagonisten der Windräder geleugnet und auf für diese Kreise bekannte Weise ins lächerliche gezogen. Noch vor 7 Jahren meinte der Spiegel:
Das, was der Spiegel hier in üblich manipulativer Weise als Unfug bezeichnet, wird mittlerweile auch außerhalb von Fachkreisen als das Kernproblem der Energiewende angesehen.Spiegel hat geschrieben:Deutsche Wind- und Solaranlagen haben im Januar kaum Strom produziert - im Fachjargon heißt das Dunkelflaute. Die Vertreter der alten Energiewirtschaft warnen nun vor einer Versorgungslücke. Doch das ist Unfug.
Bedankt Euch also bei denen, die das Thema Dunkelflaute über Jahrzehnte in das Reich der Verschwörungstheoretiker und Klimaleugner verwiesen haben. Hätten wir vor 40 Jahren mit der Forschung nach Superspeichern begonnen, dann wären wir heute weiter. Und wenn wir nur der Erkenntnis einen Schritt näher wären, dass auch diese Variante ggf. nur eine Sackgasse ist.
Den Vogel an fehlender Sachkompetenz hat der Spiegel dann im Schlußsatz abgeschossen:
Die konventionellen Kraftwerke sind heute sooooo rentabel, dass der Steuerzahler neben den hohen im Strompreis enthaltenen Subventionen zusätzlich noch deren Vorhaltung im Standby-Modus über den Staatshaushalt subventionieren muss. Und ohne massive Subventionen möchte trotz der hohen Strompreise niemand neue Gaskraftwerke bauen. Was eigentlich auch jedem einleuchtet, der die Grundlagen der Betriebswirtschaft verstanden hat. Denn ein Gaskraftwerk, welches stillsteht, geht zwar nicht pleite. Es hört nur auf, zu produzieren. Aber es leistet damit auch keinen Beitrag, um seine Kosten wieder einzuspielen. Und einen Gewinn möchten die "Vertreter der alten Energiewirtschaft" am Ende auch noch machen.Spiegel hat geschrieben:Wenn weitere Kohle- und Atomkraftwerke vom Netz gehen, dürften die Strompreise wieder steigen. Der Betrieb der verbleibenden Meiler werde dann automatisch wieder rentabler
Dazu fällt mir grad ein Dialog aus der Sendung "Maischberger" zwischen Stefan Aust und Anja Kohl ein:
Frau Kohl: Kohlendioxyd ist ein Stoff, wo die Industrie nicht mehr rein will. Es ist ein Auslaufmodell, ein "Stranded Asset"
Herr Aust: Außer im Ausland, da machen sie es alle
Fau Kohl (mit gespielter moralischer Empörung): ja, getrieben von Profitgier
Herr Aust (trocken): ja, wovon denn sonst?
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Re: Die große Klima-Diskussion
NeusserGletscher hat geschrieben: 29.02.2024 - 20:55Das reicht aber nicht. Wir hätten mindestens 1/4 einsparen müssen, um die Klimaziele zu erreichenFab hat geschrieben: 29.02.2024 - 20:44 @Finn77
Eigentlich vermisse ich immer noch was von dir zu der Tatsache, dass immerhin über 1/3 CO2-Einsparung schon gelungen ist.![]()
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Versteh ich nicht.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Ta tun sich ja abgrundtiefe Bildungslücken auf.Pancho hat geschrieben: 01.03.2024 - 06:53NeusserGletscher hat geschrieben: 29.02.2024 - 20:55Das reicht aber nicht. Wir hätten mindestens 1/4 einsparen müssen, um die Klimaziele zu erreichenFab hat geschrieben: 29.02.2024 - 20:44 @Finn77
Eigentlich vermisse ich immer noch was von dir zu der Tatsache, dass immerhin über 1/3 CO2-Einsparung schon gelungen ist.![]()
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Versteh ich nicht.
Einem Fußballer wird nachgesagt, er habe, nach dem ihm der Trainer 1/3 mehr Gehalt geboten habe, dies empört abgelehnt, er wolle mindestens 1/4. Das ist möglicherweise aber auch frei erfunden, siehe Wikipedia.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Du hast vergessen zu erwähnen, dass das für den Löwenanteil des Sermons aus deinem Beitrag vorher auch zutrifft!NeusserGletscher hat geschrieben: 01.03.2024 - 07:26 Das ist möglicherweise aber auch frei erfunden,