Heutzutage ja aber zu den Versäumnissen in der Vergangenheit gehört auch, das man Wasserkraftwerksbauboom der 70er - Jahre nicht weiter fortgesetzt hat. Auf einen längerfristigen drastischen Rückgang der industriellen Produktion und Umstellung des Gesamtwirtschaftssystems müssen wir uns in jedem Fall und weltweit einstellen weil immerwährendes Wachstum aufgrund der begrenzten Ressourcen nicht funktionieren kann.NeusserGletscher hat geschrieben: 14.03.2024 - 08:21Ich denke, die Andermatter hätten heute etwas dagegen, wenn wir das Urserental fluten würden.
Die große Klima-Diskussion
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Re: Die große Klima-Diskussion
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Re: Die große Klima-Diskussion
Und EON Chef Leon Birnbaum fordert einen Ausbaustopp für erneuerbare Energien solange nicht die Netze auch entsprechend ausgebaut worden sind um den Strom auch zu den Kunden zu bringen...NeusserGletscher hat geschrieben: 14.03.2024 - 08:21 Passend zum Thema Speicher kursiert aktuell die Meldung, dass Katherina Reiche von Westenergie bei der Abschaltung der Kohlekraftwerke bis 2030 vor bis zu 100 Stromabschaltungen pro Jahr mit einer Dauer von bis zu 21 Stunden warnt. Diese Prognose wurde anhand vergangener Wetterdaten erstellt, welche dann zur Berechnung der Unterversorung im Fall einer Dunkelflaute herangezogen wurdem. Artikel auf Welt, leider hinter Paywall. Man findet jeoch zahlreiche Artikel, die sich darauf beziehen. Nur nicht in den Leitmedien, denn die greifen solche Nachrichten prinzipiell nur verzögert auf.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus2505 ... sitesearch
Die Stimmen werden langsam lauter und deutlicher, dass die Energiewende, zumindest so wie sie aktuell dilletantisch betrieben wird, gescheitert ist.
Man bräuchte ein paar Profis um das zu managen, wenn man ein ernsthaftes Interesse daran hätte. Mit den Studienabbrechern, Märchenerzählern Callcentermitarbeiter und Küchenhilfen hat es leider nicht geklappt.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Hätte man rechtzeitig damit begonnen, die Mittelgebirge aufzustocken, dann hätten wie heute mehr schneesiechere Gebiete in der Mitte Deutschlands und die Stauseen gratis dazu. Und mitten im neuen Gebirge hätte man noch eine Lagerhalle für Atommüll gleich integrieren können.Petz hat geschrieben: 14.03.2024 - 08:51Heutzutage ja aber zu den Versäumnissen in der Vergangenheit gehört auch, das man Wasserkraftwerksbauboom der 70er - Jahre nicht weiter fortgesetzt hat.NeusserGletscher hat geschrieben: 14.03.2024 - 08:21Ich denke, die Andermatter hätten heute etwas dagegen, wenn wir das Urserental fluten würden.
... verbunden mit einem drastischen Rückgang unseres Wohlstands und damit verbunden einem Rückgang der Leistungsfähigkeit, solche Aufgaben wie eine Energiewende zu bezahlen....Petz hat geschrieben: 14.03.2024 - 08:51 Auf einen längerfristigen drastischen Rückgang der industriellen Produktion
Da bin ich voll bei Dir. Allerdings sehe ich da die Herausforderung darin, da andere Länder mit ins Boot zu ziehen. Denn bislang ist wirtschaftlicher Aufschwung halt immer noch gleichbedeutend mit steigenden Wohlstand, wirtschaftliche Stagnation dagegen mit sinkendem Wohlstand.Petz hat geschrieben: 14.03.2024 - 08:51 und Umstellung des Gesamtwirtschaftssystems müssen wir uns in jedem Fall und weltweit einstellen weil immerwährendes Wachstum aufgrund der begrenzten Ressourcen nicht funktionieren kann.
Bislang hat noch keine Industrienation in der Geschichte der Erde das Kunststück vollbracht, den Wohlstand bei sinkender Wirtschaftsleistung zu erhalten oder gar auszubauen. Gleiches gilt übrigens für eine Umstellung der Energieversorgung rein auf Sonne und Wind.
Wir sollten daher vielleicht erst mal versuchen, den jetzigen Status Quo zu sichern und dafür zu sorgen, dass wir nicht noch weiter wirtschaftlich abrutschen, bevor die ganze Welt über den deutschen Sonderweg bei der Energiewende lacht.
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Re: Die große Klima-Diskussion
welt artikel...Mt. Cervino hat geschrieben: 14.03.2024 - 09:34Und EON Chef Leon Birnbaum fordert einen Ausbaustopp für erneuerbare Energien solange nicht die Netze auch entsprechend ausgebaut worden sind um den Strom auch zu den Kunden zu bringen...NeusserGletscher hat geschrieben: 14.03.2024 - 08:21 Passend zum Thema Speicher kursiert aktuell die Meldung, dass Katherina Reiche von Westenergie bei der Abschaltung der Kohlekraftwerke bis 2030 vor bis zu 100 Stromabschaltungen pro Jahr mit einer Dauer von bis zu 21 Stunden warnt. Diese Prognose wurde anhand vergangener Wetterdaten erstellt, welche dann zur Berechnung der Unterversorung im Fall einer Dunkelflaute herangezogen wurdem. Artikel auf Welt, leider hinter Paywall. Man findet jeoch zahlreiche Artikel, die sich darauf beziehen. Nur nicht in den Leitmedien, denn die greifen solche Nachrichten prinzipiell nur verzögert auf.
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Die Stimmen werden langsam lauter und deutlicher, dass die Energiewende, zumindest so wie sie aktuell dilletantisch betrieben wird, gescheitert ist.
Man bräuchte ein paar Profis um das zu managen, wenn man ein ernsthaftes Interesse daran hätte. Mit den Studienabbrechern, Märchenerzählern Callcentermitarbeiter und Küchenhilfen hat es leider nicht geklappt.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Das sind wieder Fake News. Um das Behauptete zu widerlegen, braucht man nur nach Japan schauen. Allerdings werden die Japaner bald ein handfestes demografisches Problem bekommen.NeusserGletscher hat geschrieben: 14.03.2024 - 10:05 Denn bislang ist wirtschaftlicher Aufschwung halt immer noch gleichbedeutend mit steigenden Wohlstand, wirtschaftliche Stagnation dagegen mit sinkendem Wohlstand.
Bislang hat noch keine Industrienation in der Geschichte der Erde das Kunststück vollbracht, den Wohlstand bei sinkender Wirtschaftsleistung zu erhalten oder gar auszubauen.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Davor hatten wir eine diplomierte Physikerin, die auch nicht realisiert oder nicht die richtigen Schlüsse daraus gezogen hat, dass die Sonne bei Nacht und im Winter zu wenig Energie liefert und der Wind nicht immer in dem benötigtem Umfang weht.Mt. Cervino hat geschrieben: 14.03.2024 - 09:34 Die Stimmen werden langsam lauter und deutlicher, dass die Energiewende, zumindest so wie sie aktuell dilletantisch betrieben wird, gescheitert ist.
Man bräuchte ein paar Profis um das zu managen, wenn man ein ernsthaftes Interesse daran hätte. Mit den Studienabbrechern, Märchenerzählern Callcentermitarbeiter und Küchenhilfen hat es leider nicht geklappt.
Solche Meldungen kommen auch 30 Jahre zu spät. Spätestens mit dem Beschluss vor 23 Jahren, aus der Kernenergie auszusteigen, hätten die Energieversorger wöchentlich darauf hinweisen müssen, was zu tun ist. Statt dessen haben auch sie sich nur die Taschen vollgestopft, sich an grünem Flatterstrom und börsennotierten Energiepreisen dumm und dusselig verdient, anstatt auch nur mal einen Gedanken daran zu verschwenden, wie das ganze technisch funktioniert und am Ende auch noch bezahlbar bleibt.
Die Kernenergie konnte sich auch nur mit massiver staatlicher Förderung bei der Grundlagenforschung durchsetzen. Bis heute fehlt uns das bei der Erforschung von saisonalen Speichermethoden und alternativen Energiequellen jenseits von Sonne und Wind.
Im Gegensatz zu mancher Kampagne anderer Leitmedien, die sich im nachhinein als frei erfunden herausstellt, druckt die Welt hier nur ab, was Fachleute sagen. Fachleute können zwar irren, aber deren Aussagen alleine deswegen in Abrede zu stellen, weil sie auf dem "falschen" Medium veröffentlicht werden, zeugt mehr von fehlender Bereitschaft, mal die eigene Komfortzone zu verlassen und andere Meinungen zur Kenntnis zu nehmen.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Immer wenn es der eigenen Meinung entgegenläuft sind es Fake News. So einfach kann die Welt seinJan Tenner hat geschrieben: 14.03.2024 - 10:48 Das sind wieder Fake News. Um das Behauptete zu widerlegen, braucht man nur nach Japan schauen. Allerdings werden die Japaner bald ein handfestes demografisches Problem bekommen.
Trotzdem stimmt dein Beispiel mit Japan nicht. Japan boomt zwar immer noch oder wieder in den Großstädten aber in der Fläche geht es dem Land schlechter als noch vor 20 oder 30 Jahren. Und dabei ist Japan noch immer ein sehr wohlhabendes Land...
Skigebiete dort sind ein gutes Beispiel, wie im ganzen Land die Infrastruktur außerhalb der Ballungszentren verlottert und teilweise aufgegeben wird. Die Hochzeit Japans war in den 80er Jahren ehe dann sehr schnell in den 90er Jahren der Absturz kam.
Der japanische Nikkei Index hat z. B. erst zu Beginn diesen Jahres wieder den gleichen Stand erreicht den er zu seiner absoluten Peakzeit am Jahreswechsel 1989/1990 hatte. Das heißt es hat 34 Jahre gedauert bis der Wert der wichtigsten Industrieunternehmen in Japan wieder auf dem gleichen Wert war wie zu den Hochzeiten damals.
Angela Merkel hätte den Ausstieg aus der Atomenergie 2023 letztendlich nicht vollzogen oder zumindest einige Jahre verschoben.NeusserGletscher hat geschrieben: 14.03.2024 - 11:24 Davor hatten wir eine diplomierte Physikerin, die auch nicht realisiert oder nicht die richtigen Schlüsse daraus gezogen hat, dass die Sonne bei Nacht und im Winter zu wenig Energie liefert und der Wind nicht immer in dem benötigtem Umfang weht.
Sie hätte die Dramatik der Lage damals erkannt wenn sie noch in Regierungsverantwortung gewesen wäre und spätestens gestützt durch die Umfragen, dass die Menschen in DE ab 2022 wieder mehrheitlich gegen das Abschalten der letzten Atommeiler in 2023 waren, ihre Entscheidung revidiert oder verschoben.
Wenn sich Mehrheiten ändern, hat sie ja auch immer ihre Meinung geändert. Nur deshalb hat sie ja den Atomausstieg viele Jahre zuvor ja zugestimmt.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Japan hat in allen gebräuchlichen vergleichenden Wohlstandsindizes wie dem Human Develoment Index oder dem Legatum Prosperity Index von 1990 bis 2020 zugelegt, auch im Ranking gegenüber anderen Industrienationen. Und das obwohl, wie du ja geschildert hast, das Wirtschaftwachstum im gleichen Zeitraum stagniert ist.Mt. Cervino hat geschrieben: 14.03.2024 - 11:45 Immer wenn es der eigenen Meinung entgegenläuft sind es Fake News. So einfach kann die Welt sein.
Trotzdem stimmt dein Beispiel mit Japan nicht. Japan boomt zwar immer noch oder wieder in den Großstädten aber in der Fläche geht es dem Land schlechter als noch vor 20 oder 30 Jahren. Und dabei ist Japan noch immer ein sehr wohlhabendes Land...
Skigebiete dort sind ein gutes Beispiel, wie im ganzen Land die Infrastruktur außerhalb der Ballungszentren verlottert und teilweise aufgegeben wird. Die Hochzeit Japans war in den 80er Jahren ehe dann sehr schnell in den 90er Jahren der Absturz kam.
Der japanische Nikkei Index hat z. B. erst zu Beginn diesen Jahres wieder den gleichen Stand erreicht den er zu seiner absoluten Peakzeit am Jahreswechsel 1989/1990 hatte. Das heißt es hat 34 Jahre gedauert bis der Wert der wichtigsten Industrieunternehmen in Japan wieder auf dem gleichen Wert war wie zu den Hochzeiten damals.
Der Wohlstand ist in Japan also trotz Wirtschaftsstagnation gewachsen, entgegen der Behauptung von @NeusserGletscher, dass Wohlstand bei ausbleibendem Wirtschaftswachstum nicht gehalten werden könne. Seine Behauptung ist also sachlich falsch.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Man darf bei der Betrachtung Japan auch keinesfalls außer Acht lassen welchen Transformationen die Wirtschaft Japans durch den rasanten Aufstieg der Wettbewerber China und anderer Fernostländer unterlag.
Wenn ich mir vor Augen führe welche Steine in Form teilweise völlig unsinniger Auflagen hier den Betreibern von Kleinstwasserkraftwerken in den Weg gelegt werden wird klar welches Potential auf dem Gebiet noch vorhanden wäre; jeder kleine Bach mit etwas Gefälle brächte schon die Grundlastenergie für einige Häuser oder kleine Ortsteile wenn er denn ohne großes Tamtam problemlos genutzt werden könnte. Ein Paradebeispiel sind die Bergbahnen See im Paznauntal die vernünftigerweise von Beginn an auf ein eigenes Wasserkraftwerk setzten und damit aber nicht nur ihren Eigenverbrauch decken, sondern auch die Überschüsse ins öffentliche Netz einspeisen.
Bei allen Betrachtungen der Energietransformation darf man nie vergessen wer uns das Energiepreisdebakel der letzten beiden Jahre denn wirklich eingebrockt hat. Ich hätte sobald die Entwicklung absehbar war, ein billionenschweres Sondervermögen "Energie" eingerichtet, aus diesem die Preise auf Normalniveau runtergestützt und den Fonds nach Kriegsende bis auf den letzten Cent mit gnadenlosesten Reparationsmaßnahmen (bei Weigerung Beschlagnahme und Verwertung von jeglichem russischem Eigentum, auch von Handelsware samt Schiffen in internationalen Gewässern) wieder ausgeglichen. Und sollte dies längerfristig dazu führen, das aufgrund mangelnder wirtschaftlicher Unterhaltsfähigkeit die russischen Atomwaffen ihre Einsatzfähigkeit verlören, nähme ich dies mit einem breiten Grinsen zur Kenntnis denn wir werden zur Genüge damit beschäftigt sein, China als neue dritte Weltmacht in Schranken zu halten..
Wenn ich mir vor Augen führe welche Steine in Form teilweise völlig unsinniger Auflagen hier den Betreibern von Kleinstwasserkraftwerken in den Weg gelegt werden wird klar welches Potential auf dem Gebiet noch vorhanden wäre; jeder kleine Bach mit etwas Gefälle brächte schon die Grundlastenergie für einige Häuser oder kleine Ortsteile wenn er denn ohne großes Tamtam problemlos genutzt werden könnte. Ein Paradebeispiel sind die Bergbahnen See im Paznauntal die vernünftigerweise von Beginn an auf ein eigenes Wasserkraftwerk setzten und damit aber nicht nur ihren Eigenverbrauch decken, sondern auch die Überschüsse ins öffentliche Netz einspeisen.
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Re: Die große Klima-Diskussion
NeusserGletscher hat geschrieben: 14.03.2024 - 10:05 Bislang hat noch keine Industrienation in der Geschichte der Erde das Kunststück vollbracht, den Wohlstand bei sinkender Wirtschaftsleistung zu erhalten oder gar auszubauen. Gleiches gilt übrigens für eine Umstellung der Energieversorgung rein auf Sonne und Wind.
Du solltest Dir noch mal den grundsätzlichen Unterschied zwischen Rückgang der Wirtschaftsleistung und Rückgang des Wirtschaftswachstums zu Gemüte führen, bevor Du in Deiner vorlauten und frechen Art anderen Diskussionsteilnehmern "Fake News" an den Kopf wirfst.Jan Tenner hat geschrieben: 14.03.2024 - 12:14 Japan hat in allen gebräuchlichen vergleichenden Wohlstandsindizes wie dem Human Develoment Index oder dem Legatum Prosperity Index von 1990 bis 2020 zugelegt, auch im Ranking gegenüber anderen Industrienationen. Und das obwohl, wie du ja geschildert hast, das Wirtschaftwachstum im gleichen Zeitraum stagniert ist.
Der Wohlstand ist in Japan also trotz Wirtschaftsstagnation gewachsen, entgegen der Behauptung von @NeusserGletscher, dass Wohlstand bei ausbleibendem Wirtschaftswachstum nicht gehalten werden könne. Seine Behauptung ist also sachlich falsch.
Das GDP pro Kopf ist inflationsbereinigt auch in Japan seit 1990 kontinuierlich gestiegen.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Hätte die aktuelle Regierung den AKW-Ausstieg, der zuvor mit großer Mehrheit beschlossen wurde, nicht vollzogen, wären wahrscheinlich CDU/CSU die ersten gewesen, die dann gerichtlich dagegen vorgegangen wären...kann ja nicht sein, dass sich die Ampel nicht an Beschlüsse hält.Mt. Cervino hat geschrieben: 14.03.2024 - 11:45 Angela Merkel hätte den Ausstieg aus der Atomenergie 2023 letztendlich nicht vollzogen oder zumindest einige Jahre verschoben.
Sie hätte die Dramatik der Lage damals erkannt wenn sie noch in Regierungsverantwortung gewesen wäre und spätestens gestützt durch die Umfragen, dass die Menschen in DE ab 2022 wieder mehrheitlich gegen das Abschalten der letzten Atommeiler in 2023 waren, ihre Entscheidung revidiert oder verschoben.
Wenn sich Mehrheiten ändern, hat sie ja auch immer ihre Meinung geändert. Nur deshalb hat sie ja den Atomausstieg viele Jahre zuvor ja zugestimmt.
Mal ernsthaft, das ist doch alles Stammtischlaberei...gewisse Parteien wissen das sehr wohl und sagen gewisse Dinge doch nur, weil sie aktuell nicht in der Verantwortung stehen und weil sie wissen, wie gut Polemik funktioniert.
Der Ausstieg war relativ lange geplant und die Betreiber haben sich darauf eingestellt. Die benötigten Brennstäbe bekommt man nicht innerhalb paar Tage. Die ganzen Diskussionen und damit verbundene Unsicherheit schadet viel mehr, als würde man einen langfristigen Plan konsequent umsetzen. Dass dies nicht geschehen ist, hat ja nicht die Ampel verbockt sondern die Regierungen die ganzen Jahre vorher. Warum sollte man also annehmen, dass sie jetzt die Lage richtig bewerten würden, nachdem sie es viele Jahre auch nicht getan haben? Söder ist doch auch aktuell nur für AKW weil er genau weiß, dass diese Haltung gut ankommt aber es eh nicht realistisch ist. Genau diese ständigen Meinungsänderungen wie die Fahne im Wind machen es doch so schwierig, wirklich mal mittel- oder sogar langfristig gute politische Entscheidungen zu treffen und umzusetzen. Wie man das als Bürger auch noch positiv sehen kann, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft.
Ich finde es zwar gut, dass D aus der Atomkraft ausgestiegen ist, aber wenn 2011 beschlossen worden wäre, dass wir trotz der Umstände auf AKW setzen und hätte man dann nicht diesen ständigen Schlingerkurs gefahren, wäre es für mich auch in Ordnung gewesen. Meiner Meinung nach sind wir vor allem in dieser schwierigen Lage, weil es einfach nicht konsequent und nachhaltig umgesetzt wurde. Und anstatt jetzt den Arsch endlich hoch zu bekommen, diskutiert man jetzt wieder, ob man nicht mit einem so gut wie toten Pferd noch weiter reiten könnte.
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Re: Die große Klima-Diskussion
ich denke sogar weniger deshalb sondern weil er die katastrophale Haltung seines Vorgängers Seehofer zu mindern sucht, welcher unter der internen Drohung sogar den Bestand der Union in Frage zu stellen, auf der finanziell völlig unsinnigen Forderung bestand neue Stromtransitleitungen ausschließlich unter der Erde zu verlegen.scratch hat geschrieben: 14.03.2024 - 22:58 Söder ist doch auch aktuell nur für AKW weil er genau weiß, dass diese Haltung gut ankommt aber es eh nicht realistisch ist.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Da ich in Bayern wohne, möcht ich schon an die grüne Heuchelei erinnern, dass seinerzeit jeder, aber auch wirklich jeder Bauantrag für einen Strommast vor Gericht gezerrt wurde. Unter lautstarker Begleitung der Natur- Umwelt- und Tierschutzverbände.
Deswegen hat Seehofer die teure, aber praktikable unterirdische Variante durchgesetzt.
Mal was Positives
Deutschland hat im Jahr 2023 insgesamt 10,1 Prozent weniger CO2 ausgestoßen als noch im Jahr 2022 - der stärkste Rückgang innerhalb eines Jahres seit dem Jahr 1990. Das zeigen neue Zahlen des Umweltbundesamtes (UBA), die von der Behörde am Freitagmorgen veröffentlicht wurden.
Demnach hat die Bundesrepublik im abgelaufenen Jahr 673 Millionen Tonnen Treibhausgase (THG) emittiert, 76 Millionen Tonnen weniger als im Vorjahreszeitraum.
Deswegen hat Seehofer die teure, aber praktikable unterirdische Variante durchgesetzt.
Mal was Positives
Deutschland hat im Jahr 2023 insgesamt 10,1 Prozent weniger CO2 ausgestoßen als noch im Jahr 2022 - der stärkste Rückgang innerhalb eines Jahres seit dem Jahr 1990. Das zeigen neue Zahlen des Umweltbundesamtes (UBA), die von der Behörde am Freitagmorgen veröffentlicht wurden.
Demnach hat die Bundesrepublik im abgelaufenen Jahr 673 Millionen Tonnen Treibhausgase (THG) emittiert, 76 Millionen Tonnen weniger als im Vorjahreszeitraum.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Eine gute Nachricht, jedenfalls größtenteils. Leider hat auch die wirtschaftliche Lage mit weniger Industrieproduktion einen Anteil daran.
https://www.tagesschau.de/inland/innenp ... r-100.html
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Re: Die große Klima-Diskussion
Wenn wir dann mal in 2030 keine Industrie mehr haben, haben wir auch die Klimaziele erreicht
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Aber egal, hauptsache Ziel erreicht...
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Re: Die große Klima-Diskussion
Auf einen drastischen Industrieabbau werden wir uns völlig unabhängig vom Klimathema sowieso einstellen müssen weil es dann China bei Kritik an seinen politischen Vorgangsweisen leisten kann, nicht nur diplomatischen Protest wie heute zu äußern sondern zur Vergeltung schlicht die Rohstoffhähne abzudrehen. Wer glaubt das China in den letzten Jahrzehnten die Riesensummen an Geld in unersetzbare Rohstoffquellen und Infrastruktur in vielen Ländern nur zur Sicherung der eigenen Industrieproduktion investiert hatte, glaubt auch an den Weihnachtsmann...
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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NeusserGletscher
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Re: Die große Klima-Diskussion
Rein zufällig liegt dies in der Größenordnung des Rückgangs unsere gesamten Primärenergieverbrauchs. Energieintensive Betriebe haben weniger produziert weil sie nicht mit jeder Tonne Stahl noch Geld drauf legen wollten, ergo wurde weniger Energie benötigt, ergo weniger CO2 emitiert.Fab hat geschrieben: 15.03.2024 - 11:33 Mal was Positives
Deutschland hat im Jahr 2023 insgesamt 10,1 Prozent weniger CO2 ausgestoßen als noch im Jahr 2022 - der stärkste Rückgang innerhalb eines Jahres seit dem Jahr 1990. Das zeigen neue Zahlen des Umweltbundesamtes (UBA), die von der Behörde am Freitagmorgen veröffentlicht wurden.
Weltweit gesehen ist es vermutlich ein Nullsummenspiel. Denn der Zement, Dünger, Stahl, Aluminium, was nicht in D produziert wurde, wurde dann halt woanders produziert. Im worst case sogar auf unmodernen älteren Anlagen mit einem höheren CO2 Ausstoß, als die Produktion in D verursacht hätte. Aber Hauptsache, wir stehen am Ende mit grüner Weste da.
Und schon wird aus einer scheinbar positiven Meldung ein glatter Rohrkrepierer.
Menschen, die noch in der Ostzone groß geworden sind, kennen diese Art der Propaganda, mit denen die Folgen der Mangelwirtschaft beschönigend dargestellt wurden.
Westdeutsche müssen das offenbar noch lernen, die Täuschung hinter der Meldung zu erkennen.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Es ist auch überaus westdeutsch, nur das Negative zu sehen.
Der Gebäudesektor hat auch knapp 10% CO2 eingespart.
Evtl. wurden 10 % der Gebäude verlagert - evtl. war das Jahr 23 schlicht zu warm.
Man kann einfach nix richtig machen in .de
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Re: Die große Klima-Diskussion
Wenn wir das importierte CO2 hinzurechnen sollten, dann müssten wir das exportierte CO2 konsequenterweise abziehen, sonst wäre das Blödsinn (oder Propaganda).
Also entweder man betrachtet das nur hier im Inland angefallene CO2 isoliert für sich, oder man bilanziert Im- UND Exporte gleichermaßen.
https://www.quarks.de/umwelt/klimawande ... nz-schoen/
Man kann natürlich auch Wutbürger-Propaganda verbreiten, wenn man nur eine Seite betrachtet.
Also entweder man betrachtet das nur hier im Inland angefallene CO2 isoliert für sich, oder man bilanziert Im- UND Exporte gleichermaßen.
QuelleWährend die Importe die CO2-Emissionen für Deutschland erhöhen, kann man gleichzeitig auch die Exporte wieder abziehen. Die Exportnation Deutschland produziert schließlich weitaus mehr als die Einwohner selber konsumieren. Rechnet man so, ergeben sich sogar weniger CO2-Emissionen, da Deutschland mit 579 Millionen Tonnen mehr CO2-Emissionen exportiert als importiert. Insofern rechnet sich Deutschland die Klimabilanz nicht schön, sondern entweder schlecht oder nicht so gut, wie es theoretisch möglich wäre.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Denke das kann nur mit ersterer Methode halbwegs praktikabel funktionieren weil die Art und Menge des eingesetzten Primärenergieverbrauches ermittelbar ist.Pancho hat geschrieben: 15.03.2024 - 17:55Also entweder man betrachtet das nur hier im Inland angefallene CO2 isoliert für sich, oder man bilanziert Im- UND Exporte gleichermaßen.
Bei den heutigen Wertschöpfungsketten müssten ansonsten die Firmen den Co2 - Abdruck z. B. jeder importierten Schraube beim Export wieder gegenrechnen - dann brauchst mehr Mitarbeiter für die Dokumentation als in der Produktion...
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Re: Die große Klima-Diskussion
Angeblich ist doch CO2 DER Klimakiller. Dann sollte es doch ziemlich egal sein, wohin wir die Emssionen auf dem Papier schieben. Am Ende landet das Zeugs in der Luft, die Gletscher schmelzen und wir müssen die Deiche erhöhen.
Das wurde doch nahezu täglich erzählt: der wärmste Monat / das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, steht auch so in der Meldung des UBA:Fab hat geschrieben: 15.03.2024 - 17:44 Der Gebäudesektor hat auch knapp 10% CO2 eingespart.
Evtl. wurden 10 % der Gebäude verlagert - evtl. war das Jahr 23 schlicht zu warm.
Check 24 hat den Bedarf anhand der Wetterdaten ermittel und kommt auf eine Minderung von 4%.Umweltbundesamt hat geschrieben:Auch im Gebäudesektor konnte eine Emissionsminderung von 8,3 Mio. Tonnen CO₂-Äquivalenten auf rund 102 Mio. Tonnen CO₂-Äquivalente (minus 7,5 Prozent) erreicht werden. Trotz dieser Minderung überschreitet der Gebäudesektor erneut die gemäß BUndes-Klimaschutzgesetz (KSG) erlaubte Jahresemissionsmenge, diesmal um rund 1,2 Mio. Tonnen CO₂-Äquivalente. Wesentliche Treiber für den Rückgang der Emissionen sind wiederum Energieeinsparungen aufgrund der milden Witterungsbedingungen in den Wintermonaten 2023 und höhere Verbraucherpreise. Auch der Zubau an Wärmepumpen wirkte sich positiv auf die Emissionsentwicklung im Gebäudebereich aus, da beispielsweise weniger Erdgas und Heizöl eingesetzt wurden.
Demnach wären mehr als die Hälfte der Einsparungen alleine den Wetterbedingungen geschuldet. Die anderen 3.5 Prozenpunkte gehen vermutlich auf Spartips zurück wie den Waschlappen zu benutzen anstatt zu duschen.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Vorher groß „Skandal und DDR-Propaganda“ wettern - jetzt ist egal und schnell das Thema wechseln?
Dass ist die berühmte Neusser Verbal-Halse…

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Re: Die große Klima-Diskussion
Ich kann grad Deinen Gedanken nicht ganz folgen. Für 360° Wenden habe wir aber bessere Experten auf höchster EbenePancho hat geschrieben: 15.03.2024 - 20:18 Vorher groß „Skandal und DDR-Propaganda“ wettern - jetzt ist egal und schnell das Thema wechseln?
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Re: Die große Klima-Diskussion
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob der Gletscher seinen Account hier zeitweise auf Autopilot stellt…
https://www.der-postillon.com/2023/07/g ... rator.html
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