Servus,
ist der Rückbau der DSB Süd im Sommer fix? Gelesen hatte ich dazu bisher nix, auch wenn deren Ende wohl mit Auslaufen der Konzession besiegelt ist.
Viele Grüße
snö
Servus,
Für den 29. Februar war in der Gemeinde Zams eine Sitzung des Gemeinderates angesetzt, bei der über die "Umstrukturierung der Venet Berbahnen AG" beraten und beschlossen werden sollte. Bereits vor zwei Wochen vertagten die Gremien in Zams und Landeck eine Eintscheidung weil offensichtlich wichtige Unterlagen noch nicht vorhanden waren. Wie berichtet wird seit einiger Zeit darüber verhandelt das Unternehmen an einen Betreiber zu übergeben, die Gesellschafter (Zams, Landeck und der TVB Tirol West) wären dann "aus dem Schneider".
Der dafür notwendige Beschluss wurde jedoch neuerlich vertagt.
Quelle: Venet Bergbahnen: Zukunft weiter ungewiss"Wir benötigen einen zuverlässigen Betrieb auf unserem Hausberg - sowohl im Sommer als auch im Winter. Andernfalls bleibt uns nur eine Alternative: die Schließung des gesamten Unternehmens", heißt es in der Aussendung weiter.
Über dem Sommerbetrieb der Venet Bergbahnen steht auf jeden Fall ein übergroßes Fragezeichen. Selbst wenn zeitnah eine Einigung aller Beteiligten erfolgt, wären die Sanierungsarbeit wohl so rasch nicht abzuwickeln. Laut Lentsch würde die Sanierung von den derzeitigen Gesellschaftern in Zusammenarbeit mit dem neuen Betreiber abgewickelt.
Quelle: Venetbahn: Skibetrieb erneut eingestelltDas Oberländer Familien-Skigebiet soll künftig nicht mehr von den Gemeinden Landeck und Zams und dem Tourismusverband Tirol-West geführt werden, sondern von einem Seilbahnunternehmer. Es würden dazu bereits Gespräche laufen, Namen von künftigen Betreibern werden nicht genannt.
Allerdings sind damit die bisherigen Betreiber noch nicht aus der Verantwortung. Sie müssen zuvor in die alten Bahnen einiges investieren, um sie „verkaufsfähig“ zu machen. Auch die Gemeinderäte von Zams und Landeck müssten einer neuen Lösung erst zustimmen. Das soll voraussichtlich noch im März der Fall sein, so der Zammer Bürgermeister Benedikt Lentsch.
Quelle: Bürgermeister Lentsch: Ende für Skigebiet am Venet ist OptionFür den Zammer Bürgermeister Benedikt Lentsch gibt es nur zwei Optionen: „Wir benötigen einen zuverlässigen Betrieb auf unserem Hausberg, sowohl im Sommer als auch im Winter. Andernfalls bleibt nur eine Alternative, die Schließung des gesamten Unternehmens“, betont er in einer Information an die Zammer Gemeindebürger.
Ich war bisher nur im Sommer dort, aber ist die Rifenalbahn nicht der einzig verbleibende halbwegs lohnenswerte Hang dort? Wenn man die abträgt ist das Skigebiet doch kaum besser als z.B. die Bielerhöhe und dort lässt sich immerhin eine Skisafari vermarkten und Langlauf machen...snowflat hat geschrieben: 08.04.2024 - 15:37 Angeblich soll die Pletzer Gruppe einsteigen mit 80%, die restlichen 20% bleiben bei der Bergbahn. Es wären Gesamtinvestitionen von 15 Mio. Euro fällig. Die PB, die Weinbergbahn und der Hüttenlift sollen revitalisiert werden. Um die Rifenalbahn soll es schlecht aussehen, eine komplette Abtragung steht im Raum.
Das einzig attraktive im Rifenal ist die direkte Möglichkeit ins Tal zu kommen ohne die lästige und bislang leider sehr störanfällige PB nutzen zu müssen. Selbst nach einer ausgiebigen Renovierung dürfte es vielen Einheimischen bei dem Gedanken dort wieder einsteigen zu müssen nicht ganz wohl sein.flamesoldier hat geschrieben: 08.04.2024 - 15:50Ich war bisher nur im Sommer dort, aber ist die Rifenalbahn nicht der einzig verbleibende halbwegs lohnenswerte Hang dort? Wenn man die abträgt ist das Skigebiet doch kaum besser als z.B. die Bielerhöhe und dort lässt sich immerhin eine Skisafari vermarkten und Langlauf machen...snowflat hat geschrieben: 08.04.2024 - 15:37 Angeblich soll die Pletzer Gruppe einsteigen mit 80%, die restlichen 20% bleiben bei der Bergbahn. Es wären Gesamtinvestitionen von 15 Mio. Euro fällig. Die PB, die Weinbergbahn und der Hüttenlift sollen revitalisiert werden. Um die Rifenalbahn soll es schlecht aussehen, eine komplette Abtragung steht im Raum.
Die TT berichtete dann letzten Samstag zum Venet und bestätigte die 80/20 die ich vorher schon gehört hatte, Details zum Investpaket stehen nicht im Artikel, nur dass das Paket Voraussetzung für die Beteiligung ist. Der Venet steht am 25.04.2024 als TOP 2 & 3 auf der Tagesordnung. Dort soll u.a. auch der LoI vorgestellt werden.snowflat hat geschrieben: 08.04.2024 - 15:37 Angeblich soll die Pletzer Gruppe einsteigen mit 80%, die restlichen 20% bleiben bei der Bergbahn. Es wären Gesamtinvestitionen von 15 Mio. Euro fällig. Die PB, die Weinbergbahn und der Hüttenlift sollen revitalisiert werden. Um die Rifenalbahn soll es schlecht aussehen, eine komplette Abtragung steht im Raum.
Am Donnerstagabend hat es eine Entscheidung über die Zukunft der Venetbahn (Bezirk Landeck) gegeben. Die Pletzer-Gruppe steigt ab 1. Mai als neuer Investor ein. Das beschlossen die Stadt Landeck, die Gemeinde Zams und der Tourismusverband Tirol West.
Die Pletzer-Gruppe sollte 80 Prozent der Anteile erhalten, der Rest würde bei den bisherigen Eigentümern bleiben. Außerdem müssten die Eigentümer für die Übergabe in Summe noch 10,5 Millionen Euro bereitstellen, Tourismusverband Tirol West noch 2,5 Millionen Euro sowie Zams und Landeck jeweils vier Millionen Euro.
Als Alternative hätten die Eigentümer die Bergbahngesellschaft auflösen sowie die technisch angeschlagenen Seilbahnanlagen entfernen müssen. Diese Option hätte ebenfalls Kosten von mehreren Millionen Euro verursacht, hieß es von den Befürwortern des Einstiegs der Pletzer-Gruppe.
Der Zammer Gemeinderat segnete den Einstieg des Investors einstimmig ab. Beim Tourismusverband Tirol West, der im Stadtsaal in der Landecker Wirtschaftskammer zusammenkam, kam es zu einer Mehrheit von 110 Ja-Stimmen zu 20 Nein-Stimmen. Und im Landecker Rathaus entschieden sich 15 Gemeinderätinnen und Gemeinderäte für den Erhalt der Bahn, während sich vier dagegen aussprachen.
Quelle: Zukunft der Venetbahn entschiedenLandecks Bürgermeister Herbert Mayer betont, Gemeinden und TVB würden mit 20 Prozent bleiben und damit auch zukünftig die Einbindung der lokalen Interessen sichern, „ohne unseren neuen Partner wäre die Schließung der Venetbahn wohl alternativlos gewesen.“ Auch der Zammer Bürgermeister Benedikt Lentsch begrüßt die neue Lösung. Die Kosten für den Betrieb und die Wartung der Venetbahn seien zunehmend zu einer Belastung für die Gemeinde geworden und hätten andere, wichtige Investitionen gefährdet. „Ich bin nun froh, dass wir einen starken Partner gefunden haben, um unser Naherholungsgebiet langfristig erhalten zu können“, so Lentsch.
Quelle: Anton Pletzer wird Alleinvorstand bei VenetbahnVor kurzen wurden in den Gemeinderäten und beim TVB die Weichen zur Zukunft der Venet Bergbahnen AG gestellt. Mit der Pletzer-Gruppe stieg ein starker Partner als Mehrheitseigentümer ein. Kürzlich erfolgte der nächste Schritt.
Die Erleichterung im Talkessel war spürbar, als bekannt wurde, dass die Pletzer Gruppe bei den Venet Bergbahnen einsteigen und den Betrieb sicherstellen wird. Wir sprachen mit dem "Vater" der Lösung - KR Anton Pletzer.
Quelle: Gespräch mit KR Anton Pletzer - "Venet soll ein Aushängeschild werden"Wo sehen Sie die Venet-Bergbahnen in fünf bzw. zehn Jahren?
"Der Venet soll wieder in Aushängeschild werden, auf den die Einheimischen stolz sind und dort gerne ihre Freizeit verbringen. Das ist unser gemeinsames Ziel und ich spüre derzeit eine große Aufbruchstimmung."
Die Pletzer-Gruppe betreibt mehrere Hotelbetriebe. Ist in Zams neben den Bergbahnen auch in dieser Richtung etwas geplant?
"Heuer starten wir unser sechstes Hotelprojekt in Reutte. Natürlich ist ein Hotelbetrieb für eine Bergbahn immer positiv für die Auslastung. Hier ist die Region grundsätzlich gut aufgestellt. Der Parkplatz bei der Bergbahn bietet sicher weitere Entwicklungschancen."