markus hat geschrieben: 02.09.2024 - 14:48
Ach mit 50 kw ladeleistung bei einem, wie bei dem Xelom 300 kw/h großem Akku ist das doch gleich vorbei und die Maschine höchst Verfügbar laut den Fachleuten hier im Forum.
Da ist jemand anwesend und trotzdem nicht da...
Lies bitte die Beiträge nochmal. Du machst dich grade lächerlich und dieses absichtliche Missverstehen der Thematik nervt.
markus hat geschrieben: 02.09.2024 - 14:48
Ach mit 50 kw ladeleistung bei einem, wie bei dem Xelom 300 kw/h großem Akku ist das doch gleich vorbei und die Maschine höchst Verfügbar laut den Fachleuten hier im Forum.
Als E-Auto Fahrer solltest du aber die Mengeneinheit für die Akkukapazität korrekt wiedergeben können.
Wie viele % der Maschinen braucht man zur Saisonvorbereitung? In den Posts vorher wurde wohl eher auf den Routinetag eingegangen - dabei wurde angenommen, die Maschinen sind 4 bis 6 Stunden im Betrieb und können so 10 Stunden laden.
da_Woifi hat geschrieben: 02.09.2024 - 16:59
zum Thema HVO:
Zum Thema HVO darf man auch nicht alles glauben. Weder auf der Pro, noch auf der Kontra Seite.
Die Pro Seite tut alles, um ja alle negativen Seiten klein zu halten, die Kontra Seite tut alles, um ja keinen Vorteil auch nur aufkommen zu lassen. Es könnte ja noch einer auf die Idee kommen dem Verbrenner auf diese Art weiter was abzugewinnen und das darf schließlich nicht passieren.
Beide Seiten sind gleichermaßen Lobby getrieben und unglaubwürdig. Bei der Deutschen Umwelthilfe entsprechen 25% mehr Feinstaub aus dem Auspuff einfach mal 25% mehr Gesamtfeinstaub eines Autos. Und mit solchen Argumentationsweisen unterstellt man dann dem Wissing, er würde krumme Dinger drehen. Ich finde das lustig (und gleichermaßen sehr traurig)
Wenn man die krummen Geschäfte mit dem Palmöl und so beim HVO Diesel in den Griff kriegt ist das ne deutlich sauberere Sache als fossiler Brennstoff. Die Probleme liegen da mehr in der Branche und nicht am Kraftstoff selbst.
Zuletzt geändert von Reginleif am 02.09.2024 - 20:44, insgesamt 1-mal geändert.
markus hat geschrieben: 02.09.2024 - 20:44
Sorry. Iphone in der Arbeit, aber ich denke 300kWh ist schon auch anders zu verstehen.....
Okay dann hier nochmal für Begriffsstutzige: Weiter vorne im Thread wurde beschrieben, dass eine Anschlussleistung von 50-100 kW je Ladepunkt für die Dimensionierung des Trafos ausreichend ist, eine größere Dimensionierung der einzelnen Ladepunkte (z.B. auf 300-400 kW) dennoch sinnvoll ist um einzelne Maschinen flexibel schneller laden zu können.
Nichts anderes machen übrigens auch die meisten Ladeparkbetreiber, da man für die vom Netzbetreiber zur Verfügung gestellte Maximalleistung eine Verfügbarkeitsgebühr zahlt. Das rentiert sich nur wenn man nicht ständig nur 1/4 dessen ausnutzt weil nie alle Säulen gleichzeitig ihre maximale Leistung abgeben.
flamesoldier hat geschrieben: 02.09.2024 - 21:36
...dass eine Anschlussleistung von 50-100 kW je Ladepunkt für die Dimensionierung des Trafos ausreichend ist, eine größere Dimensionierung der einzelnen Ladepunkte (z.B. auf 300-400 kW) dennoch sinnvoll ist um einzelne Maschinen flexibel schneller laden zu können.
Nichts anderes machen übrigens auch die meisten Ladeparkbetreiber ...
Das ist soweit ja naheliegend und auch gängige Praxis. Was ich mich da aber schon immer gefragt habe, ein System muss ja trotzdem für den Worst Case ausgelegt sein. Was passiert also, wenn nach einer Großveranstaltung tatsächlich mal ein Ladepark an der Autobahn voll ausgelastet wird und alle wollen gleichzeitig laden? Das mag selten vorkommen, ist ja jetzt aber kein surreales Szenario. Logischerweise wird die Leistung an den einzelnen Säulen vom System soweit gedrosselt werden müssen, dass der Trafo nicht überlastet wird.
Das führt aber in deinem Beispiel dazu, dass alle die grade am Ladepark sind 4 mal so lange fürs Laden brauchen. Nimmt man die Unzufriedenheit der Kunden dann einfach in Kauf? Grade wo viele beim Thema elektrisch angetrieben allgemein so skeptisch sind, tut man sich damit doch keinen Gefallen.
Auch im Skigebiet stelle ich mir das schwierig vor. Lass einmal im Jahr irgend ein Event sein wo die Pistenraupen überproportional stark gebraucht werden und man vielleicht wirklich mal den Bedarf hat seinen gesamten Fuhrpark schnell wieder voll zu laden. Und dann steht man da.
Für mich ist das schon ein Thema. Es mag zwar selten vorkommen, aber eine hohe Verfügbarkeit und Verlässlichkeit ist doch für ein Skigebiet das A und O. Ich kann mir schon vorstellen, dass da selbst ein einmaliges Ereignis das dann nicht stemmbar ist kaufentscheidend sein kann.
Aus einem Dieseltank kann man halt tausende Kilowattstunden in kürzerster Zeit entnehmen.
Julian96 hat geschrieben: 02.09.2024 - 22:19
Was passiert also, wenn nach einer Großveranstaltung tatsächlich mal ein Ladepark an der Autobahn voll ausgelastet wird und alle wollen gleichzeitig laden? Das mag selten vorkommen, ist ja jetzt aber kein surreales Szenario. Logischerweise wird die Leistung an den einzelnen Säulen vom System soweit gedrosselt werden müssen, dass der Trafo nicht überlastet wird.
Das führt aber in deinem Beispiel dazu, dass alle die grade am Ladepark sind 4 mal so lange fürs Laden brauchen. Nimmt man die Unzufriedenheit der Kunden dann einfach in Kauf?
Genau so ist es, anders gehts ja nicht. Wobei halbwegs intelligente Software die Leistung einigermaßen gut verteilt, die maximale Ladeleistung zieht ein E-Auto sowieso nur im unteren Drittel Ladebereich des Akkus, danach wird mit weiter steigendem Ladestand der Ladestrom immer weiter reduziert. Dann kann ein anderes leereres Auto wiederum mehr abkriegen. Aber wenn wir von Großevents reden muss man sich in Zukunft sowieso anpassen, man kann dafür auch zusätzliche mobile Ladesäulen aufstellen sofern man noch freie Netzkapazitäten hat.
Für ein außergewöhnliches Großevent in einem Skigebiet wird man wohl leihweise auch mal konventionelle Dieselraupen einsetzen können, dafür braucht man ja nicht seinen Infrastrukturbestand auszulegen.
Julian96 hat geschrieben: 02.09.2024 - 20:35
Zum Thema HVO darf man auch nicht alles glauben. Weder auf der Pro, noch auf der Kontra Seite.
Die Pro Seite tut alles, um ja alle negativen Seiten klein zu halten, die Kontra Seite tut alles, um ja keinen Vorteil auch nur aufkommen zu lassen. Es könnte ja noch einer auf die Idee kommen dem Verbrenner auf diese Art weiter was abzugewinnen und das darf schließlich nicht passieren.
Beide Seiten sind gleichermaßen Lobby getrieben und unglaubwürdig. Bei der Deutschen Umwelthilfe entsprechen 25% mehr Feinstaub aus dem Auspuff einfach mal 25% mehr Gesamtfeinstaub eines Autos. Und mit solchen Argumentationsweisen unterstellt man dann dem Wissing, er würde krumme Dinger drehen. Ich finde das lustig (und gleichermaßen sehr traurig)
Wenn man die krummen Geschäfte mit dem Palmöl und so beim HVO Diesel in den Griff kriegt ist das ne deutlich sauberere Sache als fossiler Brennstoff. Die Probleme liegen da mehr in der Branche und nicht am Kraftstoff selbst.
Falsch, das ist eben nicht so einfach wie du dir das vorstellst. HVO ist nichts anderes als ein Deckmantel für die Fosilindustrie. Es ist die letzte Spitze von Technologien die primär dazu dienen dringend notwendige Veränderungen zu verhindern. Es wird so getan, als könnte man rein mit der Treibstoffproduktion alle Probleme lösen und müsste nicht mal die Antriebswende vollziehen (die selbst schon ein Feigenblatt ist). Das Problem beim HVO ist dabei gar nicht die technische Machbarkeit, sondern die Skalierbarkeit. Wenn alle Branchen die heute behaupten, dass sie mit HVO klimaneutral werden das auch wirklich machen würden, dann würde die Nachfrage die Produktion weit übersteigen. Und da geht es nicht einfach nur darum die Produktionskapazitäten aufzubauen, sondern der Rohstoff reicht nicht mal annähernd, zumal der heute auch als Ausgangsstoff für Schmierstoffe genutzt wird. Wenn man die nötige Biomasse dann wieder gezielt produzieren muss, ist nichts gewonnen.
Beim Wasserstoff sieht es ähnlich aus. Es ist einfach ein Märchen, dass wir irgendwann so viel erneuerbaren Strom produzieren, dass er im Überfluss da ist. Es müssen noch so viele Dinge dekarbonisiert werden, da kann man sich keine Verschwendung leisten. Und Wasserstoff ist Verschwendung, wenn es Alternativen gibt. Ich war an einem Projekt beteiligt, bei dem Wasserstoff im Verkehrsbereich eingesetzt werden sollte. Der Energieverbrauch liegt da einfach ungefähr beim Doppelten einer Batterielösung. Dabei haben wir sogar noch mit Brennstoffzellen gerechnet, mit den Verbrennungsmotoren der Raupen ist das noch schlechter.
Schlimmer sind nur noch E-Fuels, bei denen der Wasserstoff erst noch unter weiterem Energieverlust umgewandelt wird.
Ich bin nicht davon überzeugt, dass das mit den E-Raupen so schnell funktioniert, aber das Gegenargument der notwendigen Infrastruktur irritiert mich doch etwas. Natürlich braucht man ggf. eine oder mehrere Trafostationen um die notwendige Ladeleistung bereitzustellen, aber für Lifte, Beschneiung, etc. errichtet man ja auch welche. Wasserstoff benötigt auch Lagerstätten, Leitungen und Produktionsanlagen, das ist eher aufwendiger, gerade wenn die Raupen nicht im Tal geparkt werden. Und Wasserstofflager für die ganze Saison, die im Sommer gefüllt werden, sind eh völlig unrealistisch. Die wären gigantisch und hätten ordentliche Verluste durch die Diffusion.
Seilbahnjunkie hat geschrieben: 05.09.2024 - 10:31
Es ist einfach ein Märchen, dass wir irgendwann so viel erneuerbaren Strom produzieren, dass er im Überfluss da ist. Es müssen noch so viele Dinge dekarbonisiert werden, da kann man sich keine Verschwendung leisten.
Da wurde mir von Leuten die Ahnung von der Energiebranche haben schon anderes gesagt Diese Aussage ist genauso ein Märchen wie die Aussage dass grüner Strom teuer oder gar teurer als Atomstrom oder andere fossile Stromquellen ist. Manche setzen den Stand von heute mit dem gleich was in 20 Jahren mal sein kann. Da 0,3% der Landfläche mit PV bebaut reichen würde um unseren Primäenergiebedarf zu decken, sehe ich Verschwendungen deutlich weniger kritisch. Und es wird ausgebaut werden wenn der Bedarf da ist und jemand dafür zahlen wird. Und zahlen werden die, die die Energie benötigen, ist doch logisch.
Es ist nicht so dass der Well to Wheel Wirkungsgrad selbst von den schlechtesten E Fuels um Faktor 10 schlechter ist als der von Benzin aus Erdöl. Das wird unnötig aufgeblasen und ist in meinen Augen Angstmacherei.
Ansonsten gehe ich ja mit vielem was du sagst sogar mit.
Aber auch das was du sagst sind ja Probleme der Branche, zumindest mehrheitlich. Sie stellt den Diesel vollkommen falsch dar.
Ich sehe das keinesfalls als Rechtfertigung nichts zu tun.
Es ist ein Nieschenprodukt, das ich aber für besser als fossilen Sprit halte. Und Leute denen etwas daran liegt womit ihr Auto fährt sind eine Niesche, keine Masse.
Ineffizienz bedeutet gleichzeitig schlechte Wirtschaftlichkeit. Wie du schreibst ist damit doch klar, was sich in der Masse durchsetzen wird. Die komplette Industrie ist bei unwirtschaftlichen Technologien sofort raus. Aber wenn es um Vorlieben und Leidenschaften geht, interessiert einen Wirtschaftlichkeit nicht. Und alles was Leute die so denken wie ich wollen, ist dass die Option offengehalten wird, dass ich mir mit meinem Geld, und wenn es 3 mal so viel kostet etwas kaufen kann, das ich will. Das übergeordnete Ziel Klimaneutralität kann man auch erreichen, ohne dass man den paar Prozent Menschen wie mir vorschreiben muss wie der Weg zu sein hat.
Es ist nicht so, dass jeder Petrol Head der gerne E-Fuels hätte sagt dass es nur das geben darf und keine E Autos. Und es muss auch nicht ständig so getan werden als würden wir bei E Fuels von der Masse sprechen. Wie viele werden wohl bereit sein den Mehrpreis gegenüber E Autos zu zahlen? Die Menge wird in Relation zu dem was für Schiffe oder Flugzeuge gebraucht werden wird überhaupt nicht ins Gewicht fallen. Die Debatte wird doch nur aufgebauscht was die Fronten unnötig verhärtet und uns am Ende alle nur ausbremst.
Und zu sagen wer den Verbrenner erhalten will, will nichts für die Umwelt tun halte ich für eine dreiste Unterstellung, die zumindest auf mich keinesfalls zutrifft.
Dass es hier in der Politik große Probleme, Lügen etc. gibt ist mir durchaus bewusst.
Aber das wird sich alles zeigen. Ich halte es für ausgeschlossen dass wir egal was wir tun jemals einen Energiemangel haben werden.
So läuft das aber nicht. Auch die Produktion von erneuerbarem Strom verbraucht Ressourcen, da geht's nicht nur um die Fläche. Das bedeutet, dass der Strom teurer wird und ineffiziente Methoden damit auch. Das wird aber nicht einfach dazu führen, dass das Hobby von Leuten die sich das leisten können und wollen teurer wird, es wird dazu führen, dass weiterhin fossile Brennstoffe verwendet werden.
Das andere Problem ist, dass aus ideologischen Gründen viel Steuergelder in ineffiziente Technologien versenkt wird. Da geht's nicht nur um die Entwicklung, sondern auch um den Betrieb. So ein Beispiel gibt's schon, die Kernenergie. Die war noch nie wirtschaftlich, keine Firma hätte das freiwillig gemacht. Politik wollte das aber unbedingt (hab mal gelesen die Amis wollten die Technologie vom Stigma der Waffennutzung reinwaschen, keine Ahnung ob das stimmt), also hat man die Entwicklung massiv gefördert. Noch heute, nachdem in Deutschland gar kein Atomstrom mehr produziert wird, kostet das Unsummen.
Alles absolut richtig, aber ich halte das alles für politisch lösbar, man müsste es nur ordentlich angehen. Macht man aber bekanntermaßen nicht. Schließlich gibt es von Firmen wie Porsche ja durchaus Interesse an E-Fuels, unabhängig von Steuergeldern und auch seitens der Luftfahrtbranche wird es hier ein Interesse geben. Die Entwicklung wird es ohnehin geben (müssen). Dass man dann Steuergelder richtig handhabt, ist reine Sache der Politik. Ich fordere nicht, dass Steuergelder diese Technologie finanzieren sollen. Das will ich aber bei E-Autos genauso wenig, generell nicht bei Autos, denn Autos sind Luxusprodukte.
Davon abgesehen, Steuergeld wird heute ja auch an allen Ecken sinnlos verschwendet. Hauptsächlich schonmal in Bürokratie. Dass einem das irgendwo mal nicht passen wird, ist schon immer so gewesen und wird auch so bleiben. Über irgend eine Ecke subventioniere ich wahrscheinlich sogar den Bau von Luxusjachten mit. Das sowas nicht passiert, ist alles Sache der Politik.
Dass da Stand heute viel schief läuft und genau das passiert was du beschreibst, ist unbestreitbar. Aber das sind doch Probleme die lösbar sein müssen. Das Ausweichen auf fossile Brennstoffe, lässt sich zum Beispiel vermeiden, indem man das einfach verbietet. Es geht nur darum nicht fest vorzuschreiben wie man ein Ziel erreicht. Verbote um das Ziel an sich zu erreichen werden natürlich immer nötig sein. Sonst macht es wie du ja richtig sagst keiner.
Julian96 hat geschrieben: 05.09.2024 - 20:42
Da wurde mir von Leuten die Ahnung von der Energiebranche haben schon anderes gesagt Diese Aussage ist genauso ein Märchen wie die Aussage dass grüner Strom teuer oder gar teurer als Atomstrom oder andere fossile Stromquellen ist.
Man muss solche Aussagen jedoch etwas genauer aufschlüsseln. Wenn man vom reinen Kostenanfall pro kWh elektrischem Energieoutput auf der Erzeugerseite redet schneiden regenerative Energiequellen natürlich sehr gut ab weil man keine Brennstoffkosten und so weiter hat. Eine einmal aufgestellte Solarzelle oder ein Windrad macht seinen Job fast ohne Folgekosten. Klingt natürlich prima. Redet man allerdings vom Energieinput beim Verbraucher wird aus dem Märchen schnell ein Realroman weil fossile Energie bwz. Atomstrom immer und planbar zur Verfügung steht und damit eine zuverlässige Netzversorgung gewährleistet während regenerative Energie nunmal nur dann arbeitet wann sie will, unabhängig vom Verbraucher. Die Kosten um das abzufangen sind nunmal exorbitant hoch und schlagen sich auf die Verbraucherpreise nieder. Wir haben halt (noch) quasi keine Speichermöglichkeiten für Überschüsse. Und die in der Geschwindigkeit aufzubauen wie die Politik sich das wünscht ist unmöglich und vor allem unbezahlbar. Meiner Meinung nach geht es, sollten wir langfristig, das heißt auch saisonal autark werden wollen, nicht ohne den Umweg, in Überschusszeiten oder gar in Wüstengebieten mit ausreichendem Sonnenangebot elektrische Energie in chemische Energie umzuwandeln und die in welcher Stoffform auch immer einzulagern bzw zu verteilen. Ungeachtet irgendwelcher Verluste die ja im Abregelfall sowieso 100% betrügen. So lange wir das alles nicht haben müssen wir uns mit den verdammt teuren teuren Redispatchmaßnahmen, wie Bereithaltung von Reservekraftwerken, Stromhandel mit dem Umland, etc. behelfen. Das vervielfacht die reinen Erzeugungskosten der elektrischen Energie beiweitem. Wer das noch nicht gemerkt hat wenn er sich seine Stromrechnung anschaut dem ist echt nicht mehr zu helfen. Das wird bei der grünen Propaganda halt immer gerne unterschlagen. Aber um mal nicht ganz vom Thema abzukommen, man hat ja schon im Gespräch Elektroautos als Zwischenspeicher zu nutzen indem sie bei Stromknappheit rückspeisefähig sind. Im Sommer, wenn keine Pistenraupen gebraucht werden, könnten die ja sehr gut dafür herhalten
Atomenergie gibt's auch dann wenn sie will und nicht wenn der Verbraucher danach verlangt. Die kannst du nämlich nicht vernünftig regeln und sie ist auch von einigen Umwelteinflüssen abhängig. Den Franzosen fallen im Sommer regelmäßig ihre AKW aus, weil die Kühlung nicht mehr gewährleistet werden kann.
Da hast du wohl recht, ich hab mich allerdings nicht über Atomkraft ausgelassen, oder? Ich bin jetzt mal von der deutschen Situation ausgegangen. Atomkraft ist hier eh Geschichte. Aber als wir sie noch hatten waren Atomkraftwerke immer schon als Grundlastkraftwerke ausgelegt gewesen die man nicht nennenswert regeln muss. Und die war da wenn der Verbraucher sie wollte, auch in einer winterlichen Hochdruckwetterlage mit kalten Temperaturen, Windstille und tagelangem Hochnebel. Und auch noch zu einer Zeit geplant wo mit regenerativer Energie nichtmal Taschenrechner betrieben werden konnten. Liegt halt in der Natur der Grundlast. Mir wäre auch nicht bekannt dass hierzulande jemals ein Atomkraftwerk mangels Kühlwasser hätte heruntergefahren werden müssen. In einer Nation wie Frankreich die halt verstärkt auf diese Energieart setzt muss man sich natürlich damit herumschlagen. Aber ich denke das sprengt hier jetzt wirklich den Rahmen.
flamesoldier hat geschrieben: 02.09.2024 - 20:06
Du machst dich grade lächerlich und dieses absichtliche Missverstehen der Thematik nervt.
Das einzige was hier nervt, ist das konsequente ignorieren der wenigen erfahrungsbasierten Beiträge, die die Probleme einer solchen Umstellung beleuchten. Der Großteil der Beiträge ist hier ja ohnehin absolut OT.
Die peferkte Welt des 6h am Abend präparieren und dann 18h in der Garage stehen gibt es nunmal leider nur in den Youtube-Reportagen.
Aber die Jungs freuen sich bestimmt schon drauf, an Großkampftagen 10h Pause einzulegen, anstatt nach 5min Tankstopp weiter zu arbeiten
Sicherlich..diese Situationen kommen in der Saison nicht oft. Aber genau dann sind sie entscheidend.
flamesoldier hat geschrieben: 02.09.2024 - 20:06
Du machst dich grade lächerlich und dieses absichtliche Missverstehen der Thematik nervt.
Das einzige was hier nervt, ist das konsequente ignorieren der wenigen erfahrungsbasierten Beiträge, die die Probleme einer solchen Umstellung beleuchten. Der Großteil der Beiträge ist hier ja ohnehin absolut OT.
Die peferkte Welt des 6h am Abend präparieren und dann 18h in der Garage stehen gibt es nunmal leider nur in den Youtube-Reportagen.
Aber die Jungs freuen sich bestimmt schon drauf, an Großkampftagen 10h Pause einzulegen, anstatt nach 5min Tankstopp weiter zu arbeiten
Sicherlich..diese Situationen kommen in der Saison nicht oft. Aber genau dann sind sie entscheidend.
Wo ignoriere ich diese Beiträge? Wo stelle ich in Frage, dass es solche Situationen z.B. zu Saisonbeginn gibt? Unterstell mir bitte keine Dinge die ich nie geschrieben habe.
flamesoldier hat geschrieben: 02.09.2024 - 20:06
Du machst dich grade lächerlich und dieses absichtliche Missverstehen der Thematik nervt.
Das einzige was hier nervt, ist das konsequente ignorieren der wenigen erfahrungsbasierten Beiträge, die die Probleme einer solchen Umstellung beleuchten. Der Großteil der Beiträge ist hier ja ohnehin absolut OT.
Die peferkte Welt des 6h am Abend präparieren und dann 18h in der Garage stehen gibt es nunmal leider nur in den Youtube-Reportagen.
Aber die Jungs freuen sich bestimmt schon drauf, an Großkampftagen 10h Pause einzulegen, anstatt nach 5min Tankstopp weiter zu arbeiten
Sicherlich..diese Situationen kommen in der Saison nicht oft. Aber genau dann sind sie entscheidend.
Vielen Dank.
Den anderen Bockmist lese ich dank Ignore eh nimmer.
flamesoldier hat geschrieben: 02.09.2024 - 20:06
Du machst dich grade lächerlich und dieses absichtliche Missverstehen der Thematik nervt.
Das einzige was hier nervt, ist das konsequente ignorieren der wenigen erfahrungsbasierten Beiträge, die die Probleme einer solchen Umstellung beleuchten. Der Großteil der Beiträge ist hier ja ohnehin absolut OT.
Die peferkte Welt des 6h am Abend präparieren und dann 18h in der Garage stehen gibt es nunmal leider nur in den Youtube-Reportagen.
Aber die Jungs freuen sich bestimmt schon drauf, an Großkampftagen 10h Pause einzulegen, anstatt nach 5min Tankstopp weiter zu arbeiten
Sicherlich..diese Situationen kommen in der Saison nicht oft. Aber genau dann sind sie entscheidend.
Vielen Dank.
Den anderen Bockmist lese ich dank Ignore eh nimmer.
Freut mich. Auf Argumente gehst du ja konsequent nicht ein und lieferst immer nur neue blödsinnige Behauptungen, die ich immer wieder aufs Neue faktenbasiert widerlege. Bist dann auch auf meiner Ignoreliste
basti.ethal hat geschrieben: 09.09.2024 - 09:47
Das einzige was hier nervt, ist das konsequente ignorieren der wenigen erfahrungsbasierten Beiträge, die die Probleme einer solchen Umstellung beleuchten. Der Großteil der Beiträge ist hier ja ohnehin absolut OT.
Die peferkte Welt des 6h am Abend präparieren und dann 18h in der Garage stehen gibt es nunmal leider nur in den Youtube-Reportagen.
Aber die Jungs freuen sich bestimmt schon drauf, an Großkampftagen 10h Pause einzulegen, anstatt nach 5min Tankstopp weiter zu arbeiten
Sicherlich..diese Situationen kommen in der Saison nicht oft. Aber genau dann sind sie entscheidend.
Mir ist klar, dass du vermutlich einer der wenigen hier bis der von dem Präparieren von Pisten Ahnung hat. Allerdings wüsste ich aktuell nicht von einer größeren elektrischen Serienpistenraupe. Demnach frage ich mich woher selbst du die Erfahrung für solche Fahrzeuge haben willst. Ich denke du meinst eher die Erfahrung was die Anforderungen sind.
Ja mir ist klar es gibt immer Tage in der Saison gibt an denen eine Raupe deutlich mehr leisten muss als im "normalen" Betrieb. Selbst wenn es irgendwann elektrische Alternativen zu den heutigen Fahrzeugen gibt wird niemand von heute auf morgen seinen gesamten Fuhrpark austauschen. Das wird auch ein paar Jahre dauern bis das passiert ist und in der bleibt auch genügen Zeit um das elektrische Netz auf solch eine Anforderung auszulegen.
Meine Meinung zu dem Laden von Pistenraupen zum aktuellen Zeitpunkt:
Wenn man von einer Akkukapazität von 600 kwh ausgeht, sollten 50kwh Ladeleistung für die Raupen in den meisten Fällen reichen um damit den alltäglichen Präparierungsaufwand abzudecken. An den Tagen im Jahr an denen man die Pistenraupen deutlich länger braucht würde ich für diesen Fall stärkere Ladestationen installieren mit ca 300 kwh, diese immer nutzen, jedoch im alltäglichen Betrieb auf die vorher genannten 50 kwh drosseln um die Batterie und das Netz zu schonen. Wenn man also gegen 20/21 Uhr eine circa einstündige Pause fürs Abendessen macht (die heutzutage auch vielerorts mit konventionellen Antrieben schön üblich ist), kann man wenn man von einer Batteriegröße von 600kwh ausgeht circa die Hälfte wieder aufladen. Zudem sollte so eine Raupe durch die Ketten und bei einer verbauten Winde, einiges an Energie während des Betriebes rekuperieren. Und selbst wenn die Stromleitungen anfangs nicht die erforderliche Leistung liefern kann, wäre man mit einem konventionell betriebenen Stromaggregat zum Laden der Raupen immernoch deutlich besser unterwegs als mit einem klassischen Verbrennungsmotor. Nicht umsonst werden selbst viele schwere Dieselloks von Dieselmotoren die Strom erzeugen angetrieben. Ja vielleicht muss man sich etwas umstellen um ein Skigebiet komplett mit elektrischen Pistenraupen zu bewirtschaften, aber auch bei einem elektrischen Auto muss man ja auch ein bisschen anders vorgehen. Ich denke nicht, dass es daran scheitern wird.
Und wie schon geschrieben wird es in einer Übergangsphase beide Antriebe geben, diese würde selbst in größeren Skigebieten bei einer komplette Umstellung schnell mal 6-8 Jahre dauern. Wann diese beginnt ist aktuell ungewiss, nachdem bis jetzt noch kein Hersteller irgendwas in die Richtung angekündigt hat. Ich denke wir werden noch mindestens 2 Jahre auf solch einen Prototypen warten. Und dann würden auch noch ein paar Jahre bis zur endgültigen Serienreife vergehen. Aber die Forschung wird bis dahin sicherlich nicht still stehen, die Akkus und auch alles andere wird sich weiterentwickeln. Vielleicht kann man dann Akkus mit einer größeren Energiedichte verbauen oder den Verbrauch senken. Wir werden es sehen. Selbst bei LKWs bin ich aktuell selber erstaunt wie viele Unternehmen selbst für Langstrecken schon Fahrzeuge mit elektrischen Antrieben beschaffen.
An der elektrischen Leistung sollte es grundsätzlich in Skigebieten nicht mangeln. Oft befinden sich in der Nähe größere Wasserkraftwerke. Schließlich verbraucht eine moderne 6 KSB mit ca 1000m Länge, 300m Höhenunterschied und 2400p/h Förderleistung bei Volllast bereits circa 400kw pro Stunde. Und das Schneeerzeuger und die dazugehörigen Pumpen auch alles andere als wenig Leistung brauchen sollte auch bekannt sein. Ist im Endeffekt ganz einfach, während des normalen Betriebs tagsüber laufen die Anlagen und verbrauchen relativ viel Strom, zu der Zeit brauchen die Raupen durch die reduzierte Ladeleistung deutlich weniger Strom. Wobei die meisten Anlagen sicherlich nicht mit ihrer Maximalleistung fahren und somit auch dort nicht die vom Netz zur Verfügung stehende Leistung gebraucht wird. Wenn dann nachts die Seilbahnen nicht laufen, kann man die Raupen mit der freigewordenen Leistung in den Pausen schneller laden. Die Beschneiung braucht um besten Fall, tagsüber und nachts gleichviel Strom. Ich wüsste nicht zu welchen Zeiten sämtliche Bahnen mit Volllast laufen, die komplette Beschneiung und der gesamte Fuhrpark an Raupen im Einsatz ist. Und selbst wenn es irgendwo Probleme gibt, es werden sicherlich Lösungen dafür entwickelt.
Ich bin mir relativ sicher das wir in ein paar Jahren auch deutlich größere komplett elektrische Pistenraupen sehen werden, sicherlich später als in anderen Bereichen, aber sie werden kommen. Es gibt andere Branchen in denen die Chancen für einen komplett elektrischen Betrieb in den nächsten 20 Jahren deutlich schlechter aussehen als in Skigebieten.
Kann man diese allgemeine Diskussion vielleicht abtrennen, z.B. "Ladeinfrastruktur am Berg", "Zukunftsaussichten für Pistenraupenantriebe" oder ähnliches? Das bewegt sich doch sehr von Xelom weg.
Hier mal noch ein paar Vergleichsfotos, für die Experten, die meinen, anhand von Datenblättern eine Vergleichbarkeit zum 400er festgestellt zu haben. Eins vorweg: der 600er ist nicht größer als der 400er
Auch über die Verarbeitung kann man reden....aber dazu fehlt mir leider die Expertise
Die Blombergbahn bei Bad Tölz hatte diesen Winter auch eine Xelom, dazu eine neue PB100.
Die Gelbe stand jetzt am Parkplatz, wird Wahrscheinlich wieder zurück gehen.
Auf der Interalpin hat Xelom heute den Snow Cat enthüllt. Der Geschäftsführer war dabei recht wage und hat ihn leistungsmäßig mit "großen Maschinen" verglichen. Er hat aber auch Andeutungen gemacht, dass es irgendwann auch größere Maschinen geben könnte, aber nichts konkretes.
Währenddessen hat die Konkurrenz aber auch nicht geschlafen. Huskey und PB100 gab's auch elektrisch zu sehen. Wasserstoff war dagegen zwar schon noch präsent, aber kein so großes Thema wie vor zwei Jahren mehr.
ich saß letzte Woche auch mal in der Maschine und hatte ein längeres Gespräch mit einem Techniker.
Das Konzept selbst ist auf jeden Fall interessant. Ob die Zuverlässigkeit und Qulaität schon dort ist, wo sie hin soll, wird sich zeigen.
Die Verarbeitung im Cockpit war jedenfalls sehr dürftig. Unter die Maschine konnte man nicht schauen. Der Stahlbau war okay.
Mit 10t ist sie für eine Loipenmaschine allerdings sehr schwer. Und mit 3,50m Arbeitsbreite ist sie auch nicht mit den großen Maschinen vergleichbar.
Und der Preis ist auch nicht gerade günstig.
Da bringen auch theortische Leistungen von 700PS nix, wenn man sie am Ende des Tages nicht auf den Schnee bekommt.
Mal schauen wo die Reise hingeht. Evtl. testen wir im kommenden Winter die Maschine mal einige Tage im Thüringer Wald.