Snow-Farming bei frühen Wintereinbrüchen?

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gerrit
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Snow-Farming bei frühen Wintereinbrüchen?

Beitrag von gerrit »

Bei jedem frühen Wintereinbruch im Herbst (heuer ja sogar im Sommer) stelle ich mir die Frage, ob es für Schigebietsbetreiber nicht Sinn machen könnte, ein Spontan-Snow-Farming durchzuführen. Schnee, der jetzt gratis gefallen ist und vermutlich wieder zur Gänze wegschmelzen wird, könnte so für den Saisonbeginn konserviert werden. Könnte das nicht zu einer Kostenersparnis beim Beschneien vor dem eigentlichen Saisonbeginn führen? Oder wäre es den Aufwand nicht wert.
Was sagen die hierortigen Spezialisten dazu?
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Bocky
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Re: Snow-Farming bei frühen Wintereinbrüchen?

Beitrag von Bocky »

Würde mich auch mal interessieren.

Was wäre wenn man jetzt einfach überall weiße Planen drüber knallt?
Wäre der Schnee dann trotzdem in 2 Monaten weg?
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Ram-Brand
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Re: Snow-Farming bei frühen Wintereinbrüchen?

Beitrag von Ram-Brand »

Soviel Schnee ist doch gar nicht gefallen, oder?

Man müßte schon einen sehr großen Haufen machen. Nur eine Plane drüber funktioniert nicht.
Der gefallene Schnee enthält noch viel Luft.
Das zusammenschieben kostet Personal- und Dieselkosten.


In Kitzbühl wurden die Depots glaube ich mit Isolierplatten abgedeckt. Zusätzlich Holzhackschnitzel und eine Plane drüber.
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Re: Snow-Farming bei frühen Wintereinbrüchen?

Beitrag von Mt. Cervino »

Die Holzhackschnitzen und die Plane sind ja für den Sommer, um den Schnee langfristig auch bei Temperaturen von 30 Grad und mehr bis in den nächsten Winter zu erhalten.
Das bräuchte man jetzt Mitte September nicht mehr, um den Schnee in den November/Dezember zu retten.
Aber sicherlich müsste man mit viel Aufwand und Diesel größere Schneedepots mit viel Volumen anlegen. Und ich gebe dir recht, so viel Schnee ist gar nicht gefallen, bzw. wenn der Schnee mal plattgewalzt ist und die Luft draußen ist, sind es vielleicht noch 20-30cm Schneehöhe, wenn überhaupt. Und da wird es schon sehr schwierig den Schnee mit der Pistenraupe zusammenzuschieben ohne nicht viel Dreck reinzumischen und die Piste an der Oberfläche aufzukratzen.
Zudem kann ich nicht einschätzen, ob der sehr nasse Schnee überhaupt als Basis für eine Piste geeignet ist.
Generell würde ich sagen, je höher die Lage und folglich je mehr Schnee dort liegt, desto eher würde es evtl. gehen Depots nach einem derartigen frühen Schneeereignis anzulegen. Aber in größerer Höhe gehen die Betreiber der Skigebiete davon aus, dass auch spätestens im Dezember wieder Naturschnee kommt bzw. es einfach möglich sein wird zu beschneien.
Fazit: Das ganze lohnt nicht wirklich, vor allem dann wenn eh eine ausgebaute Beschneiungsinfrastruktur vorhanden ist.
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Re: Snow-Farming bei frühen Wintereinbrüchen?

Beitrag von basti.ethal »

nd da wird es schon sehr schwierig den Schnee mit der Pistenraupe zusammenzuschieben ohne nicht viel Dreck reinzumischen und die Piste an der Oberfläche aufzukratzen.
In Verbindung mit dem nassen, ungefrorenen Boden nicht nur schwierig, sondern unmöglich.
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Re: Snow-Farming bei frühen Wintereinbrüchen?

Beitrag von Lord-of-Ski »

Naturschnee soll zudem für das Snowfarming ungeeignet sein. Darum setzen man auf Maschinenschnee.
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