Norwegen cancelt die geplante Wasserstoff Pipeline nach Deutschland. Rahmenbedingungen und Abnehmer würden fehlen.
Thyssen Krupp stellt Umbaupläne für "grünen" Stahl in Frage. Zu teuer.
Eine norwegische Studie beziffert die Kosten für den Ausstieg aus der Kernenegrie in Deutschland auf bis zu 600 Milliarden Euro. Naja, vielleicht nicht grad die unvoreigenommenste Quelle, aber siehe weiter unten.
Die Union möchte im Fall eines Wahlsieges wieder alte AKW in Betrieb nehmen und neue bauen. Blöd ist nur, dass Habecks Ministerium nichts eiligeres zu tun hatte, als rasch mit dem Rückbau der kürzlich abgeschalteten AKW zu beginnen. Ganz abgesehen von "Detail"-Fragen wie technischem Zustand, Betriebsgenehmigung etc. wäre auch die Frage, mit welchem Koalitionspartner die Union denn den Wieder-Einstieg in die Kernenergie politisch umsetzen möchte? Selbst in der eigenen Partei gibt es genügend Merkelianer, die sich damit schwer tun würden. Mit deren Liebling-Koalitionspartner, den Grünen, wäre es auch nicht zu machen. Und bei der SPD halte ich dies auch nicht für ausgemacht, die hat ja die Abschaltung trotz explodierender Strompreise und den Folgen für ihre Stammwähler (Industriearbeitsplätze, Malocher, Rentner, kleine Leute) auch nicht verhindert. Aber versprechen kann man ja viel, so lange man nicht liefern muss.
Auf absehbare Zeit wird Energie in Deutschland daher weiter teurer und dreckiger bleiben als in den Ländern, die einen anderen Weg gegangen sind. Hier kann jeder live und in Farbe den Erfolg von 25 Jahre Energiewende und einer Billion Kugeln Eis verfolgen.
Wer an den Kosten der Energiewende zweifelt, der kann sich das Interview in der Welt mit dem Klimökonomen Joachim Weimann durchlesen (leider hinter Paywall).
Teuer und wirkungslos, wie Kritiker schon immer bemängelt haben. Aber die wurden vom Mainstream regelmässig diskreditiert.Doch die Kosten summieren sich nun auf 500 bis 1000 Milliarden Euro und werden sich Experten zufolge noch vervielfachen - dabei verpufft der Klimaschutz-Effekt.
Dort erfährt man dann auch, wieso sich "die Wissenschaft" in Sachen Klima angeblich immer so einig ist:
Die Korrektheit der Zitate kann man auch ohne Abo über die Google-Suche verifizieren. Google zeigt zwar in der Vorschau immer nur einen Schnipsel aus dem Artikel, aber man kann durch Änderung der Suchanfrage satzweise weiter scrollen.Weil die angebotenen Lösungen das grüne Energiewende-Narrativ bedrohen, das längst zu kulturellem Kapital wurde. Die Energiewende ist ein Kulturphänomen, unterstützt von angeblich so kritischen Geistern der Kulturschaffenden und Kabarettisten. Sie folgen dem beifallssicheren Narrativ. Experten, die Kritik üben, geraten unter Beschuss, weshalb sich kaum noch jemand öffentlich äußert.
Anstatt "follow the science" müsste es treffender heissen: "Folge denen, welche die Wissenschaft zu ihrem willfährigen Werkzeug und Stichwortgeber degradiert haben".