Das ist eine Pseudo-Argumentation, weil die "Erneuerbare Energie" genauso wie sämtliche "Klima- und Umweltschutz"-Sachen noch viel massiver gefördert werden als es Kernkraft jemals wurde, da brauchst du nur den aktuellen Bundeshaushalt (also auch alle Einzelpläne) durchlesen, da ziehen sich die Milliarden für diese Zwecke durch sämtliche Ministerien durch...ralleycorse hat geschrieben: 23.10.2024 - 12:30 Es wurde hier im Thread schon aufgezeigt, wird aber penetrant ignoriert.
Die Kernkraft ist Gesamtwirtschaftlich schlichtweg nicht finanzierbar (neben dem Restrisiko einer katastrophalen Havarie). Wenn man die Gesamtkosten (die noch nicht mal bekannt sind, weil kein Endlager existiert) auf die produzierte kWh umlegt ist sie absurd teuer.
Nur weil der Staat diese Kosten übernommen hat waren die Kosten im Rahmen. Dummerweise bezahlen wir alle unseren Staat und somit diese Stromkosten mit.
Kernkraft muss man sich erst mal leisten können.
Nur so als Hinweis: Regenerative Energie ist UMSONST. Die Sonne, der Wind, das Wasser wird uns nie eine Rechnung zur Gewinnung und Entsorgung stellen.
Klar, man muss sie erstmal erschließen und das kostet dann schon. Auf lange Sicht wird es aber keine Energieform geben die so billig ist.
Und ja, für die harten Wintertage ohne Wind und Sonne braucht es Ausweichkraftwerke. Und die wird es auch mittelfristig noch brauchen da reine Batteriespeicher die die ein ganzes Land versorgen aktuell noch Zukunftsmusik sind. Kurzfristig müssen das Gaskraftwerke sein (natürlich braucht man dazu dummerweise Erdgas). Die können aber mittelfristig mit grünem Wasserstoff betrieben werden der im bestehenden Erdgasnetz gespeichert werden kann. Genau solche für die Stromkonzerne eher unrentable dual-use Gaskraftwerke die immer seltener gebraucht werden aber notwendig sind werden aktuell vom Staat gefördert. Das halte ich für eine weitaus bessere Subvention als weiter riskante Kernkraftwerke mit enormen Kostenrisiken zu pumpen.
Und dabei sind der Allgemeinheit auferlegte Kosten noch gar nicht mitgerechnet, bspw. in Industrie und Heizung/Gebäudeenergieeffizienz, wo man auch immer weiter und immer höhere Energieeffizienz- und Ausstoß-Maximalwerte festlegt, was freilich auch viele Milliarden kostet.
Wenn man daher eine Gesamtrechnung aufmacht, ist das Günstigste die Braunkohle (weil man da riesige Mengen auf einmal abbaggern kann), danach kommt Kernenergie.
Aber heutzutage wird jede Vernunft und eigenes Nachdenken durch ideologisiertes Nachplappern ersetzt, das konnte man 2015 exemplarisch merken dass eine "Willkommenskultur" für illegale Wirtschaftsmigranten ausgerufen wurde, geht weiter mit dem Feldzug gegen Plastik (obwohl hier auch bisher keine für Menschen nennenswerten Probleme vorhanden waren mit den in D im Jahr 2000 geltenden Vorschriften, arbeitet man seitdem mit massiven Einschränkungen und Verboten) und betrifft heute nahezu jeden Bereich, wo dann sogar gegen die besonders umwelt- und klimafreundliche Atomkraft durch Falschbehauptungen argumentiert wird (interessanterweise nur in D, der Rest der Welt ist da vernünftiger), sowie bei den Vorschriften zur Heizung und Gebäudeenergieeffizienz, und trotz kontinuierlichen Beweises des Gegenteils immer weiter an gescheiterten Konzepten festgehalten wird, weil sie eben ideologisch als einzig richtig und gangbar deklariert wurden.
Ganz aktuell merkt man, dass die Grün-ideologischen Konzepte (das umfasst nicht nur die Partei der Grünen, sondern wird auch von CDU, CSU, SPD, FDP usw. vertreten, ganz entscheidend übrigens über die EU mit CDU-Kommissionspräsidentin von der Leyen) technisch und wirtschaftlich völliger Unsinn sind, bei der genannten Energiepolitik, darüber hinaus bei der Industriepolitik wo viele Betriebe aus D abwandern und dann eben zu deutlich laxeren Vorgaben in die USA und nach Indien gehen, und dass das Gerede vom "Grünen Wirtschaftswachstum" noch nie funktionieren konnte, sondern immer eine "Wachstumsrücknahme" (das ist beinahe sozialistischer Euphemismus für "Rezession") aus den Konzepten folgt.
Dass man in Anbetracht all diesen unbestreitbaren Scheiterns und des großen Schadens, den diese Konzepte anrichten, nicht endlich insgesamt von den bisherigen Konzepten abweicht und stattdessen auf Deregulierung und Marktwirtschaft setzt, denn wenn man keine Verbote und Einschränkungen erlässt setzt sich am Markt eben das Beste durch, ist eines der großen Probleme, die wir heute in den westlichen Gesellschaften haben.
Selbst in der Migrationspolitik weigern sich bis heute große Teile der Politik, endlich die Sache vom Kopf auf die Füße zu stellen und durch konsequente Maßnahmen dem Problem zu begegnen, statt immer weiter auf nicht umsetzbare Phrasen zu setzen wie eine "europäische Lösung" (die meist inhaltlich sowieso nicht sinnvoll sind oder eben von Ungarn oder Polen blockiert werden) oder gar "Fluchtursachen bekämpfen" (da hat mir noch nie jemand erklären können, wie man die Machthaber in Afghanistan, Persien, Syrien oder Eritrea davon abhalten soll, Fluchtursachen zu erzeugen).
Am Besten merkt man sowas übrigens immer daran, wenn jemand sich so äußert, dass man quasi identisch in den Medien oder bestimmten Positionspapieren diese Aussage findet, dass derjenige sich nicht selbst über eine eigene Position nachgedacht hat, sondern nur das nachplappert, was er woanders gehört hat.