Die aktuelle Regierung macht doch aber genau dies. Wir bauen LNG Terminals, damit uns die USA ihren Fracking-Dreck zu Mondpreisen verkaufen können. Oder schließen Vereinbarungen mit weit entfernten Ländern über die Lieferung von "grünem" Wasserstoff. Die einzige im Land vorhandene Energiequelle, die beständig Strom ohne größere Investitionen in Speicher oder Backup-Kraftwerke liefern kann, ist die Kohle. Und aus deren Förderung möchte man ja bekanntlich aussteigen. GGf. noch Kernenergie, aber ich weiß nicht, ob die Förderung von Uran im Erzgebirge noch wirtschaftlich wäre. Und da ist man ja bereits auch raus.kaldini hat geschrieben: 27.10.2024 - 10:00 manche Dinge kann der Markt aber nur schwer lösen. Ich glaube, es wäre vor 20 Jahren (und auch heute noch) der Bevölkerung schwer zu erklären gewesen, dass man nun öffentliche Fördergelder ausgibt, um die Stromproduktion in einem weiter entfernten Land aufzubauen (Stichwort: Versorgungssicherheit).
Ergänzung: in geringem Unfang liefern auch Biomasse und Wasserkraft konstant Energie.
Mit HGÜ sind die Verluste marginal. 3% pro 1.000 Kilometer plus Konverter. Die werden durch die größere Ausbeute in südlicheren Gefilden mehr als kompensiert. Strom wird sich, abgesehen von Pumpspeicherkraftwerken, auf absehbare Zeit nicht kostengünstig und gleichzeitig effizient über längere Zeiträume speichern lassen. Daher sollte sich der Ausbau von Sonne und Wind auf die Regionen konzentrieren, wo die Anforderungen an die Speicherung von Natur aus geringer sind.kaldini hat geschrieben: 27.10.2024 - 10:00 Hauptprobleme beim Strom sind ja die schwere Speicherbarkeit und die Verluste beim Transport.
Da war der Wunsch der Vater des Gedanken.kaldini hat geschrieben: 27.10.2024 - 10:00 Deshalb war die Lösung, den Strom im eigenen Land produzieren zu lassen.