Die große Klima-Diskussion

Alles rund ums Wetter und Klima in den Alpen
Forumsregeln
Bitte beachte unsere Forum Netiquette
Antworten
NeusserGletscher
Jungfrau (4161m)
Beiträge: 4284
Registriert: 01.04.2010 - 16:45
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 708 Mal
Danksagung erhalten: 1389 Mal

Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

kaldini hat geschrieben: 27.10.2024 - 10:00 manche Dinge kann der Markt aber nur schwer lösen. Ich glaube, es wäre vor 20 Jahren (und auch heute noch) der Bevölkerung schwer zu erklären gewesen, dass man nun öffentliche Fördergelder ausgibt, um die Stromproduktion in einem weiter entfernten Land aufzubauen (Stichwort: Versorgungssicherheit).
Die aktuelle Regierung macht doch aber genau dies. Wir bauen LNG Terminals, damit uns die USA ihren Fracking-Dreck zu Mondpreisen verkaufen können. Oder schließen Vereinbarungen mit weit entfernten Ländern über die Lieferung von "grünem" Wasserstoff. Die einzige im Land vorhandene Energiequelle, die beständig Strom ohne größere Investitionen in Speicher oder Backup-Kraftwerke liefern kann, ist die Kohle. Und aus deren Förderung möchte man ja bekanntlich aussteigen. GGf. noch Kernenergie, aber ich weiß nicht, ob die Förderung von Uran im Erzgebirge noch wirtschaftlich wäre. Und da ist man ja bereits auch raus.

Ergänzung: in geringem Unfang liefern auch Biomasse und Wasserkraft konstant Energie.
kaldini hat geschrieben: 27.10.2024 - 10:00 Hauptprobleme beim Strom sind ja die schwere Speicherbarkeit und die Verluste beim Transport.
Mit HGÜ sind die Verluste marginal. 3% pro 1.000 Kilometer plus Konverter. Die werden durch die größere Ausbeute in südlicheren Gefilden mehr als kompensiert. Strom wird sich, abgesehen von Pumpspeicherkraftwerken, auf absehbare Zeit nicht kostengünstig und gleichzeitig effizient über längere Zeiträume speichern lassen. Daher sollte sich der Ausbau von Sonne und Wind auf die Regionen konzentrieren, wo die Anforderungen an die Speicherung von Natur aus geringer sind.
kaldini hat geschrieben: 27.10.2024 - 10:00 Deshalb war die Lösung, den Strom im eigenen Land produzieren zu lassen.
Da war der Wunsch der Vater des Gedanken.
Zuletzt geändert von NeusserGletscher am 27.10.2024 - 17:37, insgesamt 1-mal geändert.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen

Benutzeravatar
TONI_B
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 476
Registriert: 17.04.2020 - 13:25
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Deutsch-Wagram
Hat sich bedankt: 139 Mal
Danksagung erhalten: 434 Mal

Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von TONI_B »

Woher kommt der Wahn, dass Sonne und Wind bei uns nicht wirtschaftlich sind bzw. die Versorgungssicherheit nicht gegeben ist?

Diese "Dunkelflauten", die immer heraufbeschworen werden, hat es in den letzten Winter nicht gegeben. Ganz im Gegenteil: am 1.1.2024 war so viel elektrische Energie im Netz vorhanden, dass der Strompreis negativ wurde.

Mit vielen kleinen Speichern im Haushalt bzw. großen Speichern im GWh-Bereich, die derzeit schon gebaut werden, kann man das auch schaffen - wenn man will. Für die Investition einer HGÜ von Spanien nach Ö oder D kann man viele solcher Speicher anlegen. Ich erzeuge auch im Winter (Nov-Jän) halb so viel Strom wie ich - ohne eAuto - verbrauche. Mit einer vernünftigen Mischung aus zentraler und dezentraler Erzeugung und Speicherung von Strom kann es gelingen. Nur wollen muss man und nicht immer nur die angeblichen politischen Fehlentscheidungen der Vergangenheit aufzeigen.
NeusserGletscher
Jungfrau (4161m)
Beiträge: 4284
Registriert: 01.04.2010 - 16:45
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 708 Mal
Danksagung erhalten: 1389 Mal

Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

TONI_B hat geschrieben: 27.10.2024 - 11:57 Woher kommt der Wahn, dass Sonne und Wind bei uns nicht wirtschaftlich sind bzw. die Versorgungssicherheit nicht gegeben ist?
Sonne und Wind sind in Deutschland bzw. Mitteleuropa durchaus an bestimmten Orten und Regionen wirtschaftlich. Die Installation von Solarzellen in Südspanien ist aber vermutlich wirtschaftlicher als etwa in Hamburg.
TONI_B hat geschrieben: 27.10.2024 - 11:57 Diese "Dunkelflauten", die immer heraufbeschworen werden, hat es in den letzten Winter nicht gegeben.
Gar nicht? Auch nicht Anfang Dezember?
TONI_B hat geschrieben: 27.10.2024 - 11:57 Ganz im Gegenteil: am 1.1.2024 war so viel elektrische Energie im Netz vorhanden, dass der Strompreis negativ wurde.
Die Perioden mit Überangebot sind auch aus technischer (!) Sicht beherrschbar, da kann man abregeln (sofern sich die Module abregeln lassen).
TONI_B hat geschrieben: 27.10.2024 - 11:57Mit vielen kleinen Speichern im Haushalt bzw. großen Speichern im GWh-Bereich, die derzeit schon gebaut werden, kann man das auch schaffen - wenn man will. Für die Investition einer HGÜ von Spanien nach Ö oder D kann man viele solcher Speicher anlegen.
Interessant. Hast Du dazu mal Zahlen? Und wenn das alles so super einfach und billig ist, wieso reichen dann alle Speicher in Deutschland zusammen nur für wenige Stunden?
TONI_B hat geschrieben: 27.10.2024 - 11:57 Ich erzeuge auch im Winter (Nov-Jän) halb so viel Strom
Die andere Hälfte kommt aus der Steckdose?
TONI_B hat geschrieben: 27.10.2024 - 11:57 wie ich - ohne eAuto - verbrauche.
Ich halte das für anekdotische Evidenz. Deine Installation erscheint mir nicht als repräsentativ für das, was im Mittel in Deutschland an Solar installiert wurde. Zumal Du ja in Österreich und damit südlicher als Deutschland wohnst. Und die Wärmepumpe, die Du dieses Jahr einbauen wolltest, dürfte in der Bilanz auch noch nicht enthalten sein, oder?

Versteht mich nicht falsch. Ich halte das, was Du da machst, für vorbildlich. Und dort, wo die Voraussetzungen gegeben sind, auch für nachahmenswert. Aber halt nicht für repräsentativ.

Außerdem redest Du stets um das Kernproblem herum. Es kommt nicht auf Mittel- oder Spitzenwerte an. Bei der Erzeugung von Strom muss an 365 Tagen im Jahr das Angebot zu jeder Sekunde genau so groß sein wie die Nachfrage. Dieses Verhältnis spiegelt sich in der Netzfrequenz wieder. Über- oder unterschreitet diese einen sehr engen Korridor, dann bricht das Netz zusammen. Da spielt es keine Rolle, ob dies landesweit an 3 oder 30 Tagen im Jahr passiert. Es sollte in unserer von Elektrizität abhängigen Gesellschaft und Wirtschaft auf keinen Fall passieren, nicht landesweit, nicht mehr als ein paar Stunden und erst recht nicht tagelang.

Außerdem wird sich selbst nach optimistischen Prognosen der Bedarf an elektrischer Energie durch den Verzicht auf Öl und Gas mindestens noch verdoppeln und vor allem die Nachfrage im Winter steigen.
TONI_B hat geschrieben: 27.10.2024 - 11:57 Mit einer vernünftigen Mischung aus zentraler und dezentraler Erzeugung und Speicherung von Strom kann es gelingen.
Das versuche ich seit einigen Tagen zu erzählen.
TONI_B hat geschrieben: 27.10.2024 - 11:57 Nur wollen muss man und nicht immer nur die angeblichen politischen Fehlentscheidungen der Vergangenheit aufzeigen.
Die Fehler der Vergangenheit zu erkennen heisst auch, deren Wiederholung zu vermeiden. Es gibt noch Orte, an denen sich Wind und Sonne in Mitteleuropa wirtschaftlich nutzen lassen? Da spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, das auch zu tun. Aber bevor man mit der Brechstange auf jedes Haus Solarmodule drauf setzt, muss man sich fragen, ob die gleiche Fläche in Südspanien nicht erheblich mehr Energie liefern kann.

Außerdem plant die aktuelle Regierung ja aus meiner Sicht weitaus fragwürdigere Vorhaben, darunter den Bau von Wasserstoff-Pipelines, Kooperationen mit Ländern außerhalb Europas zur Lieferung von Wasserstoff etc., obwohl erhebliche Zweifel an der Wirtschaftlichkeit und der Umweltfreundlichkeit bestehen.

Ich halt es daher für sinnvoller, erst einmal in Europa das Potential an Sonne und Wind auszuschöpfen und länderübergreifend nutzbar zu machen, bevor man sich erneut in die Abhängigkeit politisch instabiler Länder außerhalb Europas begibt.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
j-d-s
Mt. Blanc (4807m)
Beiträge: 5055
Registriert: 01.12.2010 - 13:11
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 95 Mal
Danksagung erhalten: 728 Mal

Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von j-d-s »

Im Erzgebirge wird sogar bis heute verwertbares Uran erzeugt und verkauft, weil das Grubenwasser abgepumpt werden muss, und dieses dann nach Uran gefiltert wird, sodass beim Schacht Königstein da jährlich bis 2008 ca. 1.500 Tonnen zusammenkamen, spätere Zahlen sind vermutlich niedriger, aber immer noch nennenswert.

Stand 1990 gab es in den Schächten der Wismut-Bergbaugesellschaft, mit den damaligen Methoden und damaligem Wissen der DDR-Behörden noch mindestens 132.000 Tonnen Uran, zuvor waren 251.000 Tonnen abgebaut worden.

Von daher kann man davon ausgehen, dass dort, vor allem mit heutiger Technik und Wissenschaft, sich ne ganze Menge herausholen lässt.
Benutzeravatar
jo26861
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 350
Registriert: 25.01.2014 - 16:40
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 40 Mal
Danksagung erhalten: 29 Mal

Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von jo26861 »

NeusserGletscher hat geschrieben: 27.10.2024 - 14:00 Dieses Verhältnis spiegelt sich in der Netzfrequenz wieder. Über- oder unterschreitet diese einen sehr engen Korridor, dann bricht das Netz zusammen. Da spielt es keine Rolle, ob dies landesweit an 3 oder 30 Tagen im Jahr passiert.
auch die zunehmend volatile Netzfrequenz ist ein Problem der Industrie . Bei meinem Bruder waren auf einmal 20 hochsensible Maschinen kaputt. Bei der Untersuchung stellte sich heraus daß genau zu diesem Zeitpunkt die Netzfrequenz auf die Grenzwerte zum Lastabwurf gefallen waren.


Nach Microsoft setzt auch Google auf Atomkraft, um Rechenzentren in Zeiten stromhungriger Künstlicher Intelligenz zu betreiben.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ ... 47308.html

neben der sicheren Versorgung ist auch die Stabiltät der Frequenz ein Faktor.
Benutzeravatar
TONI_B
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 476
Registriert: 17.04.2020 - 13:25
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Deutsch-Wagram
Hat sich bedankt: 139 Mal
Danksagung erhalten: 434 Mal

Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von TONI_B »

jo26861 hat geschrieben: 28.10.2024 - 07:00auch die zunehmend volatile Netzfrequenz ist ein Problem der Industrie . Bei meinem Bruder waren auf einmal 20 hochsensible Maschinen kaputt. Bei der Untersuchung stellte sich heraus daß genau zu diesem Zeitpunkt die Netzfrequenz auf die Grenzwerte zum Lastabwurf gefallen waren...
Sorry, aber welche Maschinen sind so empfindlich, dass sie +/-0,2Hz nicht aushalten? Da ist wohl der Hersteller in die Pflicht zu nehmen und nicht der Netzbetreiber.
Martin_D
Punta Indren (3250m)
Beiträge: 3266
Registriert: 21.10.2006 - 23:13
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 931 Mal
Danksagung erhalten: 1257 Mal

Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Martin_D »

Südspanien liegt auf 38° nördlicher Breite und die Mitte Deutschlands auf 50° nördlicher Breite. Die 12° Unterschied machen schon einen erheblichen Unterschied aus. Der Sonnenhöhe zu Mittag am 20. Dezember ist in diesen Regionen ähnlich wie bei 50° nördlicher Breite am 20. Oktober oder am 20. Februar.

Ohne irgendwelche genaue Kenntnisse zu den Kalkulationen zu haben, erscheint es mir ziemlich offensichtlich, dass es für die Zukunft beides braucht. Mehr Strom aus erneuerbaren Energien, der in Deutschland produziert wird (insbesondere Wind, das das Winterhalbjahr in der Windbilanz nicht benachteiligt ist.) und Strom, der in anderen Ländern erzeugt wird wie etwa Solarstrom aus Südeuropa.

Beim Fracking hatte ich tatsächlich nicht auf den Schirm, dass bei der Förderung des Methangases Methan in relevanten Mengen entweichen könnte und dies in die Klimabilanz zum Verbrennung erzeugten CO2 noch obendrauf kommt. Eine kurze und zugegebenermaßen oberflächliche Wikipedia-Recherche ergibt, dass es keinen Konsens darüber gibt, wie groß dieses Sekundäreffekt ist. Die Einschätzungen reichen von "fast vernachlässigbar" bis hin zu "schlechtere Klimabilanz als Kohle". Das erklärt natürlich, warum diese Methode so umstritten ist.
Hat jemand vertieftere Kenntnisse darüber, wie groß dieser Effekt im Vergleich zum direkt erzeugten CO21 wirklich ist ?
2024/2025
Rosskopf, Ratschings, Gitschberg/Jochtal, Plose, Kronplatz, Rittner Horn, Reinswald, Schwemmalm, Schöneben, Saalbach, Saalbach, Kappl/See, Ischgl, Ischgl, Silvretta Montafon, Gargellen, Aletsch Arena, Aletsch Arena, Hintertuxer Gletscher

Berichte gibt es hier
↓ Mehr anzeigen... ↓
Benutzeravatar
TONI_B
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 476
Registriert: 17.04.2020 - 13:25
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Deutsch-Wagram
Hat sich bedankt: 139 Mal
Danksagung erhalten: 434 Mal

Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von TONI_B »

Martin_D hat geschrieben: 28.10.2024 - 15:24 Südspanien liegt auf 38° nördlicher Breite und die Mitte Deutschlands auf 50° nördlicher Breite. Die 12° Unterschied machen schon einen erheblichen Unterschied aus. Der Sonnenhöhe zu Mittag am 20. Dezember ist in diesen Regionen ähnlich wie bei 50° nördlicher Breite am 20. Oktober oder am 20. Februar.
Ja, das ist bekannt! Hier nochmal die Globalstrahlungsdaten: https://echtsolar.de/globalstrahlung/
Benutzeravatar
jo26861
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 350
Registriert: 25.01.2014 - 16:40
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 40 Mal
Danksagung erhalten: 29 Mal

Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von jo26861 »

..................About 30% of today’s global warming is driven by methane from human actions.......................
Quelle: https://www.edf.org/climate/methane-cru ... mate-fight



ausgiebige Seite:
https://www.scinexx.de/dossierartikel/w ... g-ist-lng/

.............Deutschland investiert Milliarden in LNG-Terminals. Doch laut einem US-Wissenschaftler ist Flüssigerdgas bis zu 274 Prozent schädlicher als Kohle. Was hinter der aufsehenerregenden Studie steckt..............
https://www.spiegel.de/wissenschaft/lng ... 012321dfe7

Leider paywall. vielleicht bloss clickbait.

Firn77
Vogelsberg (520m)
Beiträge: 714
Registriert: 27.04.2019 - 17:39
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 1126 Mal
Danksagung erhalten: 332 Mal

Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Firn77 »

jo26861 hat geschrieben: 28.10.2024 - 16:13 .............Deutschland investiert Milliarden in LNG-Terminals. Doch laut einem US-Wissenschaftler ist Flüssigerdgas bis zu 274 Prozent schädlicher als Kohle. Was hinter der aufsehenerregenden Studie steckt..............
https://www.spiegel.de/wissenschaft/lng ... 012321dfe7

Leider paywall. vielleicht bloss clickbait.
Kern des Artikels ist, das Erdgas zwar beim Verbrennen besser als Kohle ist, aber durch Fracking (!) und den Transport per Tanker es viel schädlicher für die Umwelt als Kohle sei.

Es kann sowieso nur eine Brückentechnologie sein und eine Entlastung für unseren bis '22 sonst sehr von Rußland abhängigen Erdgasmarkt in D.
NeusserGletscher
Jungfrau (4161m)
Beiträge: 4284
Registriert: 01.04.2010 - 16:45
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 708 Mal
Danksagung erhalten: 1389 Mal

Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

Der MDR hat vor einem Jahr ausführlicher etwas dazu geschrieben. Offenbar handelt es sich im Kern um eine Studie, die seinerzeit noch nicht reviewt wurde.

Leider lässt der MDR ein paar wesentliche Aspekte unter den Tisch fallen:
  • Gas aus nicht konventionellen Lagerstätten kommt, wenn man an die schädliche Wirkung von CO2 glaubt, auf die Klimabilanz des Planeten oben drauf. Denn andere Länder werden ihre konventionellen Quellen nicht versiegeln, nur weil Deutschland den teuren Dreck aus den USA kauft. Ohne Fracking blieben Methan und CO2 im Boden.
  • Die Frage, in wie weit Fracking-LNG schädlicher ist als ein anderer fossiler Energieträger ist deswegen in so fern irreführend, weil ohne Fracking die Emissionen in diesem Sektor gar nicht erst entstünden. Das ist ein oft begangener methodischer Fehler. Anstatt den Sachverhalt auf den Punkt zu bringen, beschäftigt man sich mit weniger relevanten Nebenaspekten. Vergleicht man die Emissionen von "kein Fracking" mit anderen fossilen Energieträgern, die eh weiterhin gefördert werden, dann schneidet Fracking in jedem Fall schlechter ab.
  • Fracking wird daher auch die Nutzung fossiler Energieträger eher verlängern als verkürzen
  • Bei der Förderung aus nicht konventionellen Lagerstätten mittels Fracking werden neben Methan auch teils hochgiftige Chemikalien freigesetzt. Aus gutem Grund hat man daher in Deutschland bislang auf Fracking verzichtet. Wie es dann in unserer hoch moralisierenden Debattenkultur möglich ist, dass wir kein Problem damit haben, wenn Landstriche und Bewohner in den USA diesem Chemiecocktail ausgesetzt werden, damit wir deren Gas kaufen können, konnte mir noch niemand plausibel erklären. Bis dahin werte ich dies als Musterbeispiel für Doppelmoral.
  • Nach dem Erscheinen des Artikels hat die Regierung Biden vorläufig den Bau neuer LNG Terminals und die Genehmigung von Exporten gestoppt.
  • Das ist für Deutschland aber in so fern kein Problem, weil wir russisches Gas nun anstatt auf den umweltfreundlichsten Weg per Pipeline als LNG importieren.
Randnotiz: Die Reduzierung der Importe aus Russland von einst 34% auf 15% (EU weit Stand 2023) haben die privaten Haushalte mit einer Verdoppelung der Gaspreise bezahlt.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
Benutzeravatar
jo26861
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 350
Registriert: 25.01.2014 - 16:40
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 40 Mal
Danksagung erhalten: 29 Mal

Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von jo26861 »

TONI_B hat geschrieben: 28.10.2024 - 08:24 Sorry, aber welche Maschinen sind so empfindlich, dass sie +/-0,2Hz nicht aushalten? Da ist wohl der Hersteller in die Pflicht zu nehmen und nicht der Netzbetreiber.
Das ist ein Industrieproblem. die Timings für die Elektronik müssen exakt sein. für Chips die in Millisekunden rechnen vielleicht kein Problem. aber Hochleistungsalgorithmen die in Nanosekunden rechnen vielleicht schon.

https://www.youtube.com/watch?v=xVp3ARt_cAw 7:00
.........Die Werkzeugmaschinen laufen alle elektrisch und müssen auch in einer sehr kleinen Bandbreite versorgt werden also keinen hohen Schwankungen sonst haben wir Schwierigkeiten mit der Elektronik.......................

was weggefallen ist sind die riesigen Schwungmassen der AKWs die einen stabilisierenden Einfluss auf die Netzfrequenz hatten.


...........Abweichungen unter 49,90 oder über 50,10 Hertz galten bis vor wenigen Jahren als ungewöhnlich bzw. als fast ausgeschlossen. Im Jahr 2020 kam es jedoch zu 142 Abweichungen. Besonders auffällig ist, dass diese sehr häufig um den Stundenwechsel auftreten, was darauf hindeutet, dass dies mit dem Strommarkt und dem damit verbundenen Fahrplanwechsel der Kraftwerke zusammenhängt, wo vermutlich ein zu betriebswirtschaftlich optimierter Fahrplanwechsel (Rampe) stattfindet. ................
Benutzeravatar
TONI_B
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 476
Registriert: 17.04.2020 - 13:25
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Deutsch-Wagram
Hat sich bedankt: 139 Mal
Danksagung erhalten: 434 Mal

Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von TONI_B »

jo26861 hat geschrieben: 29.10.2024 - 10:36Das ist ein Industrieproblem. die Timings für die Elektronik müssen exakt sein. für Chips die in Millisekunden rechnen vielleicht kein Problem. aber Hochleistungsalgorithmen die in Nanosekunden rechnen vielleicht schon.
Aber was hat das mit der Netzfrequenz zu tun? Die werden doch die "Nanosekunden" nicht von der Netzfrequenz von 50Hz ableiten... :lol:
Klär mich bitte auf. Keine Angst, ich bin Physiker und du kannst ins Detail gehen. Um welche Maschinen handelt es sich dabei?
Benutzeravatar
jo26861
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 350
Registriert: 25.01.2014 - 16:40
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 40 Mal
Danksagung erhalten: 29 Mal

Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von jo26861 »

TONI_B hat geschrieben: 29.10.2024 - 13:50 Klär mich bitte auf.
Ja mach mal.
gernot
Wurmberg (971m)
Beiträge: 1046
Registriert: 26.01.2004 - 15:46
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Wien
Hat sich bedankt: 113 Mal
Danksagung erhalten: 220 Mal

Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gernot »

TONI_B hat geschrieben: 25.10.2024 - 17:27 Meine Anlage steht auf 48° n.Br. und ist nicht optimal ausgerichtet, weil 4kWp 45° gegen SW, 2,5kWp 10° gegen SW und 2,5kWp 10° gegen NW(!).

Das sind die Zahlen, die mir bekannt sind: https://www.top50-solar.de/experten-for ... nlagen.pdf

https://echtsolar.de/globalstrahlung/

Ca. 1500kWh/kWp.a in Spanien und 1000kWh/kWp.a in Österreich. Und nicht dein Faktor 2,5...
welchen kwp haben deine module, bei 15jahren wahrscheinlich um die 150-200w oder?
welchen wirkungsgrad?
würde sich "repowering" schon lohnen?
und letzte frage
hast du eigentlich "borkenkäferkandidaten" in der nähe, die verschatten?

bin in wien zuhause und hab derzeit knapp 12kwp am dach liegen (o,s,w ausrichtung), ertrag im jahr ca. 12mwh
liefert auch im winter ausreichend für (bilanzielle) stromautonomie, batterie kommt erst bei retailpreisen < 100€ für die kwh ins haus
ertrag fürs einspeisen ca. 2k€
Zuletzt geändert von gernot am 30.10.2024 - 10:49, insgesamt 1-mal geändert.
gernot
Wurmberg (971m)
Beiträge: 1046
Registriert: 26.01.2004 - 15:46
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Wien
Hat sich bedankt: 113 Mal
Danksagung erhalten: 220 Mal

Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gernot »

zum eigentlichen Thema Klima

es wird...

https://x.com/ThierryGooseBC/status/1851499777151647941
Thierry Goose
@ThierryGooseBC
☔ Extraordinary rainfall in #Chiva, west of #Valencia in #Spain 🇪🇸!

➡️ 491.2 mm in 8 hours! That's more than a normal YEAR of rain!

➡️ 343 mm in only 4 hours! 🙃

Catastrophic flooding. #Dana
nicht schlecht! aber da geht noch was, bis zu 200 mm/h sollten möglich sein.

am spannensten find ich immer wieder die tatsache, dass die bevölkerung ihre mobilien und tlw. auch sich selbst nicht in sicherheit bringt, egal wo immer dieselben bilder von schwimmenden autos, hubschraubern etc.

da sind "die amis" wesentlich geübter da gibt's mehr oder weniger zwangsevakuierungen.

im vergleich zu spanien jetzt war das Vb Tief im Osten Ös ein Lercherlschas dagegen

da fiel die menge in 5 Tagen, dh a bisserl was geht noch...
Tyrolens
Alpspitze (2628m)
Beiträge: 2744
Registriert: 21.06.2003 - 13:44
Skitage 25/26: 0
Hat sich bedankt: 26 Mal
Danksagung erhalten: 522 Mal

Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Tyrolens »

Eine Sturzflut ist auch etwas anderes, als ein über tage steigender Pegel.

Ich bin echt gespannt, wann uns sowas mal in Tirol trifft.

Martin_D
Punta Indren (3250m)
Beiträge: 3266
Registriert: 21.10.2006 - 23:13
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 931 Mal
Danksagung erhalten: 1257 Mal

Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Martin_D »

NeusserGletscher hat geschrieben: 29.10.2024 - 09:56
  • Gas aus nicht konventionellen Lagerstätten kommt, wenn man an die schädliche Wirkung von CO2 glaubt, auf die Klimabilanz des Planeten oben drauf. Denn andere Länder werden ihre konventionellen Quellen nicht versiegeln, nur weil Deutschland den teuren Dreck aus den USA kauft. Ohne Fracking blieben Methan und CO2 im Boden.
Was du mit mir hervorgehobenen Nebensatz ausdrücken willst, ist mir nicht auf Anhieb klar. Kannst du darauf bitte näher eingehen ?
Was hat das Ganze mit "glauben" zu tun ?
2024/2025
Rosskopf, Ratschings, Gitschberg/Jochtal, Plose, Kronplatz, Rittner Horn, Reinswald, Schwemmalm, Schöneben, Saalbach, Saalbach, Kappl/See, Ischgl, Ischgl, Silvretta Montafon, Gargellen, Aletsch Arena, Aletsch Arena, Hintertuxer Gletscher

Berichte gibt es hier
↓ Mehr anzeigen... ↓
Jan Tenner
Rigi-Kulm (1797m)
Beiträge: 1954
Registriert: 21.02.2018 - 17:10
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 499 Mal
Danksagung erhalten: 1575 Mal

Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Jan Tenner »

NeusserGletscher hat geschrieben: 29.10.2024 - 09:56 Randnotiz: Die Reduzierung der Importe aus Russland von einst 34% auf 15% (EU weit Stand 2023) haben die privaten Haushalte mit einer Verdoppelung der Gaspreise bezahlt.
Notiz zur angeblichen Randnotiz: Bis heute gibt es in Deutschland und der EU keine Sanktionen o.ä. politische Maßnahmen, die den Import von russischem Pipeline-Gas verhindern würden. Die Pipelines nach Europa hat Russland einseitig und ganz von alleine zugedreht. Von einer "Reduzierung der Importe" zu reden, ist also irreführend, ein "Kappen der Exporte" von russischer Seite wäre korrekt bezeichnet.
zonk
Vogelsberg (520m)
Beiträge: 676
Registriert: 17.10.2007 - 12:15
Skitage 25/26: 0
Hat sich bedankt: 115 Mal
Danksagung erhalten: 185 Mal

Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von zonk »

Mal abgesehen davon dass ich nicht eine, nicht eiiiine Person oder Familie kenne, wo der Gaspreise, bzw Energiepreise überhaupt nennenswert gestiegen ist. Ich persönlich habe nach der ukrainekrise sogar weniger zahlen müssen. Alles sehr verwirrend
Benutzeravatar
Pancho
Matterhorn (4478m)
Beiträge: 4777
Registriert: 03.02.2013 - 13:21
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Nähe Heidelberg
Hat sich bedankt: 2829 Mal
Danksagung erhalten: 2626 Mal

Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho »

NeusserGletscher hat geschrieben: 29.10.2024 - 09:56 Randnotiz: Die Reduzierung der Importe aus Russland von einst 34% auf 15% (EU weit Stand 2023) haben die privaten Haushalte mit einer Verdoppelung der Gaspreise bezahlt.
Nö, wenn man mal von einem temporären Peak absieht, der auch noch abgefedert wurde.

Quelle:
https://de.statista.com/statistik/daten ... -taeglich/

Edit - möglicherweise Paywall - hier frei zugängliche Quelle:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/Gas ... 30.10.2024).

Aus dieser Quelle:
Stabile Gaspreise seit Anfang 2023
Die tagesaktuelle Grafik zeigt: Seit Mitte Mai 2023 kostet die Kilowattstunde weniger als 10 Cent. Der Gaspreis liegt damit stabil unter dem Niveau von Herbst 2021, als er im Vorfeld des Ukraine-Kriegs zu steigen begann.
Benutzeravatar
jo26861
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 350
Registriert: 25.01.2014 - 16:40
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 40 Mal
Danksagung erhalten: 29 Mal

Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von jo26861 »

In Pakistan gehen die Lichter aus – Europa kauft jeden verfügbaren LNG-Tanker
https://finanzmarktwelt.de/in-pakistan- ... er-239231/

.........Die Folgen der Sanktionspolitik greifen auf Schwellenländer wie Pakistan, Myanmar und Bangladesch über: Europa versucht derzeit jeden verfügbaren LNG-Tanker zu kaufen – und verschärft damit die Energie-Lage in Pakistan und anderen armen Ländern weiter..............




normalerweise hat man ja einen Vertrag an die der Lieferant sich halten muss.
und soweit ich mich erinnere ist ja ein großer Gas Händler insolvent gegangen. also den Preisanstieg haben teilweise die Investoren / Steuerzahler bezahlt.
NeusserGletscher
Jungfrau (4161m)
Beiträge: 4284
Registriert: 01.04.2010 - 16:45
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 708 Mal
Danksagung erhalten: 1389 Mal

Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

Pancho hat geschrieben: 31.10.2024 - 07:32
NeusserGletscher hat geschrieben: 29.10.2024 - 09:56 Randnotiz: Die Reduzierung der Importe aus Russland von einst 34% auf 15% (EU weit Stand 2023) haben die privaten Haushalte mit einer Verdoppelung der Gaspreise bezahlt.
Nö, wenn man mal von einem temporären Peak absieht, der auch noch abgefedert wurde.
[...]
https://www.ndr.de/nachrichten/info/Gas ... 30.10.2024).

Aus dieser Quelle:
Stabile Gaspreise seit Anfang 2023
Die tagesaktuelle Grafik zeigt: Seit Mitte Mai 2023 kostet die Kilowattstunde weniger als 10 Cent. Der Gaspreis liegt damit stabil unter dem Niveau von Herbst 2021, als er im Vorfeld des Ukraine-Kriegs zu steigen begann.
Das letzte Zitat wird selbst durch deren eigene Grafik widerlegt. Bis Oktober 2021 weist die Grafik noch um die 5 Cent / kWh aus. Können die beim NDR nicht rechnen oder wie kommen die auf die steile These, dass 10 Cent weniger seien als 5 Cent?

Die Stadtwerke, mit denen ich zu tun habe, haben mir bis ca. Ende 2021 um die 5 Cent pro kWh in Rechnung gestellt. Aktuell liegen die Preise der selben Stadtwerke bei 10-12 Cent.

Wenn ich bei Verivox die Boni für Neukunden ausblende und die Auswahl auf seriöse Anbieter mit hoher Kundenzufriedenheit beschränke, bin ich auch wieder bei ca. 10 Cent/kWh.

Deinen Einwand kann ich daher leider nicht nachvollziehen.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
Reginleif
Feldberg (1493m)
Beiträge: 1687
Registriert: 23.01.2019 - 11:13
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 199 Mal
Danksagung erhalten: 650 Mal

Re: Neues in St. Anton/​St. Christoph/​Stuben/​Lech/​Zürs/​Warth/​Schröcken – Ski Arlberg

Beitrag von Reginleif »

srj hat geschrieben: 31.10.2024 - 09:06
Ein wahres Wort. Das einzige nachhaltige Skifahren ist Skitouren gehen - und selbst da gibt´s sicher Leute, die das anders sehen.
Ja ich zum Beispiel. Am schlimmsten am Skifahren ist die Anfahrt, da geben sich Tourengeher und Pistenfahrer nichts. Und wenn all die Millionen Menschen die Skifahren willkürlich in der weitestgehend unberührten Landschaft Touren gehen würden anstatt konzentriert auf der verhänismäßig winzigen ausgewiesenen Pistenfläche unterwegs zu sein bezweifle ich stark ob das Flora und Fauna besser bekommen würde.
Man muss immer den Fußabdruck jedes einzelnen Menschen vergleichen und da hat Massentourismus meist die Nase vorn. Er nutzt den Platz nämlich am effizientesten aus. Und gibt es den Wintersport als Massentourismus nicht mehr, ist es ja nicht so dass die Leute dann nichts tun, sie verteilen sich halt woanders hin.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
↓ Mehr anzeigen... ↓
NeusserGletscher
Jungfrau (4161m)
Beiträge: 4284
Registriert: 01.04.2010 - 16:45
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 708 Mal
Danksagung erhalten: 1389 Mal

Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

zonk hat geschrieben: 31.10.2024 - 01:15 Mal abgesehen davon dass ich nicht eine, nicht eiiiine Person oder Familie kenne, wo der Gaspreise, bzw Energiepreise überhaupt nennenswert gestiegen ist. Ich persönlich habe nach der ukrainekrise sogar weniger zahlen müssen. Alles sehr verwirrend
Ich kenne auch nicht eine Person oder Familie, die der Reduzierung von CO2 Emissionen die hohe Bedeutung beimisst wie in den grün dominierten Medien täglich kolportiert wird. Beachte: Nur 30% der befragten Journalisten glauben, dass Journalisten den Grünen nahe stehen würden. Tatsächlich aber sind es 41%.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen

Antworten

Zurück zu „Alpines Klima & Wetter“