Die große Klima-Diskussion

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Martin_D
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Martin_D »

NeusserGletscher hat geschrieben: 02.11.2024 - 14:30 Eine ähnliche Berechnung findest Du auch in dem Buch "Grün und Dumm" auf Seite 58 von Hans Hoffman-Reinecke. Studiert und Promoviert in Physik an der TU München. Aber für diejenigen, welche das Buch nicht kennen, ist es sicherlich interessant.
Da kann doch jeder Mensch mit ein bisschen Medienkompetenz schon am Titel erkennen, dass die Zielgruppe für dieses Buch "Gläubige" wie du sind und nicht etwa Physik- oder Chemiestundenden oder gar Wissenschaftler.

NeusserGletscher hat geschrieben: 02.11.2024 - 14:30 Auch in Deiner wortreichen Erklärung weichst Du meinem Hauptkritikpunkt aus. Deine Berechnung ist eine reine qualitative Überlegung. Den quantitativen Nachweis bleibst Du schuldig.
Diese Berechnungen für eine Forumsdiskussion einzufordern, in dem sich lauter Laien (Dazu zähle ich übrigens auch mich selber. Ich bin ja kein Wissenschaftler, sondern nur Physiklehrer) tummeln, ist absurd. Diese qualitativen Berechnungen gibt es zur Genüge. Die findest du in zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten. Diese wissenschaftlichen Arbeiten lesen sich halt nicht so einfach wie ein Buch mit dem Titel "Grün und Dumm".

Und ja, bei diesen Berechnungen werden nicht alle Wissenschaftler zu dem gleichen Ergebnis kommen. Das ist ja auch klar. Weil in dem Moment, wo sich alle Wissenschaftler einig sind, hört die Wissenschaft auf zu existieren.
Das liegt aber nicht daran, dass es keinen Konsens über das Grundprinzip des Treibhauseffekts und der Rolle des CO2 gibt, sondern weil es so schwierig ist die ganzen Rückkoppelungseffekte in den Modellen korrekt zu kalkulieren.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

@gernot Und Dein Verständnis von Debattenkultur ist dann eine der Ursachen, wieso sich heute selbst Klimaforscher nicht mehr trauen, eine vom Mainstream abweichende Meinung öffentlich zu äußern
welt.de: Interview mit Joachim Weimann hat geschrieben:Weil die angebotenen Lösungen das grüne Energiewende-Narrativ bedrohen, das längst zu kulturellem Kapital wurde. Die Energiewende ist ein Kulturphänomen, unterstützt von angeblich so kritischen Geistern der Kulturschaffenden und Kabarettisten. Sie folgen dem beifallssicheren Narrativ. Experten, die Kritik üben, geraten unter Beschuss, weshalb sich kaum noch jemand öffentlich äußert.
...
Einen Kollegen, der in vielen Gremien saß, habe ich mal gefragt: Warum machst du das, warum redest du den Politikern nach dem Mund? Du weißt doch, dass es Unsinn ist. Seine Antwort: Wenn ich etwas anderes sagen würde, wäre ich raus. Es geht eben letztlich immer auch um Karrieren.
Joachim Weimann ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Magdeburg
gernot hat geschrieben: 02.11.2024 - 14:53 ist vollkommen sinnlos mit neusser&co zu diskutieren, sinnlos verschwendete Lebenszeit.
Diskussionen machen auch nur Sinn, wenn man bereit ist, seinen Standpunkt zu überdenken und auf Argumente einzugehen. Die letzten Beiträge waren einmal mehr ein Paradebeispiel dafür, wie manche das Haar in der Suppe zum Spalten suchen, aber auf die wesentlichen Punkte gar nicht eingehen.
Zuletzt geändert von NeusserGletscher am 02.11.2024 - 21:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Nocki »

NeusserGletscher hat geschrieben: 02.11.2024 - 10:40
TONI_B hat geschrieben: 02.11.2024 - 10:37
NeusserGletscher hat geschrieben: 02.11.2024 - 10:29[*]die Sonne ist nicht die einzige Energiequelle. Die Prozesse im Erdinneren liefern ebenfalls einen Beitrag zum Temperaturgleichgewicht
Die Wärmeenergie aus dem Erdinneren macht ca. 0,03% aus im Vergleich zur Sonne...
Das ist aber schon nah dran an den 0,04% CO2 Gehalt an der Atmosphäre :lol:
Eine Bemerkung, die ich mir nicht verkneifen kann: Du vergleichst CO²-Gehalt in der Luft mit dem Anteil der Wärmeenergie aus dem Erdkern an der Erderwärmung. Vergleichen könnte man mit letzterem m.E. nur den Anteil von CO² an der Erderwärmung sinnvoll.

Nur, weil der CO²-Gehalt in der Luft nur 0,04% ist, kann man m.E. noch nicht sagen, dass das CO² für die Erderwärmung nicht wichtig ist. Sonst könnte man ja auch sagen, dass Heizungen in Häusern nicht dafür sorgen, dass es warm wird, weil ja der größte Teil der Wandfläche keine Heizung hat. Dennoch wird es, wenn man die Heizungen anschaltet, warm oder zu warm. Das Beispiel ist nur zur Veranschaulichung des Prozentsatzes, nicht zur Begründung der Erderwärmung da!
NeusserGletscher hat geschrieben: 02.11.2024 - 14:30
Martin_D hat geschrieben: 02.11.2024 - 12:59 Du kannst aber keine einzige plausible alternative Erklärung für den aktuellen Temperaturanstieg nennen ..
Doch, kann ich. Stw. Abholzung, [...]
Wodurch sorgt die denn für die Erwärmung? Da fällt mir nichts alternatives zu CO2 ein.
Viele Grüße vom DM-und Girak-fan :ja: :wink:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wmenn »

NeusserGletscher hat geschrieben: 02.11.2024 - 14:30 Doch, kann ich. Stw. weitere GHG, Abholzung, Bodenversiegelung, Agrarwüsten, Luftverkehr (Kondensstreifen), 20% mehr Sonnenstunden in Mitteleuropa seit den 1980ern (mutmaßlich durch Maßnahmen zur Luftreinhaltung), ..... . Selbst sauberere Abgase von Schiffen werden auch von ernstzunehmenden Quellen als Grund für steigende Meerestemperaturen genannt. Und das sind nur die vom Menschen verursachten Einflüsse.

Aber genau So wie Du kann ich nicht sagen, welchen Anteil diese Faktoren an der beobachteten Erwärmung haben. Von den natürlichen Faktoren einmal ganz abgesehen.
Dann google mal nach "Strahlungsantrieb" oder "radiative forcing":
https://wiki.bildungsserver.de/klimawan ... ngsantrieb
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Radiative_forcing

Natürlich gibt es Messungen und Berechnungen, welcher Faktor mit welchen Anteil zur Erwärmung beiträgt. Es werden neben CO2 auch die anderen Treibhausgase berücksichtigt, auch die Aerosole, auch Kondensstreifen, auch die Änderung des Albedos durch Landnutzung etc.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

Nocki hat geschrieben: 02.11.2024 - 15:14
NeusserGletscher hat geschrieben: 02.11.2024 - 10:40
TONI_B hat geschrieben: 02.11.2024 - 10:37 Die Wärmeenergie aus dem Erdinneren macht ca. 0,03% aus im Vergleich zur Sonne...
Das ist aber schon nah dran an den 0,04% CO2 Gehalt an der Atmosphäre :lol:
Eine Bemerkung, die ich mir nicht verkneifen kann: Du vergleichst CO²-Gehalt in der Luft mit dem Anteil der Wärmeenergie aus dem Erdkern an der Erderwärmung. Vergleichen könnte man mit letzterem m.E. nur den Anteil von CO² an der Erderwärmung sinnvoll.
Meine Güte, das war ein Witz.
Nocki hat geschrieben: 02.11.2024 - 15:14
NeusserGletscher hat geschrieben: 02.11.2024 - 14:30
Martin_D hat geschrieben: 02.11.2024 - 12:59 Du kannst aber keine einzige plausible alternative Erklärung für den aktuellen Temperaturanstieg nennen ..
Doch, kann ich. Stw. Abholzung, [...]
Wodurch sorgt die denn für die Erwärmung? Da fällt mir nichts alternatives zu CO2 ein.
Äh, Wälder wirken als CO2 Senke. Abgeholzte Flächen heizen sich stärker als Wälder auf.
wmenn hat geschrieben: 02.11.2024 - 15:44 Es werden neben CO2 auch die anderen Treibhausgase berücksichtigt, auch die Aerosole, auch Kondensstreifen, auch die Änderung des Albedos durch Landnutzung etc.
Mach ich gerne.

Aber noch mal, die Debatte über für und wider CO2 geht am Kern vorbei. Wir brauchen eh einen Nachfolger für Gas, Öl und Kohle.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von kaldini »

NeusserGletscher hat geschrieben: 02.11.2024 - 10:26
kaldini hat geschrieben: 02.11.2024 - 08:50
jo26861 hat geschrieben: 02.11.2024 - 06:31
man sollte einfach aufhören mit den Panzern rumzufahren und Uranmunition zu verschiessen anstatt 70 jährige Hausbesitzer zum Banker zu schicken der um einen Kredit anfragen soll für den Umbau seiner Heizungsanlage und der Dämmung.
vielleicht muss sich der 70 jährige Hausbesitzer auch eingestehen, dass er seinen Lebensstil wohl etwas falsch geplant hat. Viele Menschen leben zu groß. Und wenn ich mit Mitte 20 / Anfang 30 ein Haus kaufe und es dann bis zur Rente grad so schaffe, abzubezahlen, dann war das der falsche Plan! Nach 20 bis 30 Jahren muss man mit Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten rechnen (und nicht nur mal neue Farbe an die Wand) und dafür sollte man dann auch schon eine Rücklage haben.
Genauso diejenigen, die das Glück hatten, eine Immobilie zu erben (die sie grad so erhalten können mit ihrem Gehalt). Das passt halt nicht, dann lieber etwas kleiner wohnen, etwas weniger Konsum (kleineres Auto, weniger Urlaubsreisen, etc.) und dafür etwas mehr monetäre Flexibilität.
Mit anderen Worten: Eure Armut kotzt mich an.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Wooly »

kaldini hat geschrieben: 02.11.2024 - 16:24 nein, Akzeptiert Realitäten und benutzt euer Hirn!
Hat auf 258 Seiten nicht funktioniert ... aber danke das Ihr euch immer noch abarbeitet ... ich habe es persönlich aufgegeben mit Trotteln zu diskutieren, komplett verschwendete Lebenszeit. Viel Spaß noch auf den nächsten 300+ Seiten ....
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von kaldini »

NeusserGletscher hat geschrieben: 02.11.2024 - 11:12
kaldini hat geschrieben: 02.11.2024 - 08:50
jo26861 hat geschrieben: 02.11.2024 - 06:31
man sollte einfach aufhören mit den Panzern rumzufahren und Uranmunition zu verschiessen anstatt 70 jährige Hausbesitzer zum Banker zu schicken der um einen Kredit anfragen soll für den Umbau seiner Heizungsanlage und der Dämmung.
vielleicht muss sich der 70 jährige Hausbesitzer auch eingestehen, dass er seinen Lebensstil wohl etwas falsch geplant hat. Viele Menschen leben zu groß. Und wenn ich mit Mitte 20 / Anfang 30 ein Haus kaufe und es dann bis zur Rente grad so schaffe, abzubezahlen, dann war das der falsche Plan! Nach 20 bis 30 Jahren muss man mit Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten rechnen (und nicht nur mal neue Farbe an die Wand) und dafür sollte man dann auch schon eine Rücklage haben.
Genauso diejenigen, die das Glück hatten, eine Immobilie zu erben (die sie grad so erhalten können mit ihrem Gehalt). Das passt halt nicht, dann lieber etwas kleiner wohnen, etwas weniger Konsum (kleineres Auto, weniger Urlaubsreisen, etc.) und dafür etwas mehr monetäre Flexibilität.
Dein Beitrag hat mir offen gestanden die Sprache verschlagen. Auch, weil ich ein so abgehobenes Statement von Dir nicht erwartet habe.

Für die meisten Menschen ist der Kauf einer Immobilie eine fürs Leben einmalige Investition. Wer nicht grad über aussergewöhnlich hohe Einkünfte oder Vermögen verfügt, der zahlt um die 15 bis 35 Jahre das Haus ab. Diejenigen Hausbesitzer, die ich kenne, wissen durchaus, dass neben dem Abtrag von Krediten auch Rücklagen für Reparaturen gebildet werden müssen. Und viele haben dann, bevor sie in Rente gegangen sind, noch mal das Dach saniert oder eine neue Heizung eingebaut, um Energie zu sparen.

Was niemand auch nur im entferntesten ahnen konnte war, dass Leute wie Habeck dann im Handstreich ihr Eigenheim zum Sanierungsfall erklären werden. Und dass eine über Jahrzehnte betriebene mittelschichtsfeindliche Politik den Leistungsträgern und dem Rückgrat dieser Gesellschaft immer mehr die Luft zum Atmen und den finanziellen Spielraum nimmt, um solche Investitionen überhaupt noch stemmen zu können.

Wenn Du bei diesen Voraussetzungen dann noch die Schuldfrage umkehrst und denen, die eh schon von der Politik geschröpft werden, auch noch die Verantwortung dafür in die Schuhe schiebst, dass sie sich energetische Luxussanierungen nicht leisten können, dann setzt das dem ganzen die Krone auf.

Edit: typo
So abgehoben kommt mir mein Statement nun nicht vor – zumindest nicht mehr, als das „der arme Rentner mit seinem Häuschen, der sein ganzes Leben lang malocht hat und nun von der grünen Verbotspartei alles weggenommen bekommt“ Standardgejammer.
Sicherlich, ich gehöre zu den oberen 10% Gehaltsverdienern in Tirol/Österreich/Europa, aber habe mich bewusst dazu entschieden, eine normal große Wohnung zu kaufen (85qm für 3 Personen), fahre einen als Tageszulassung gekauften Suzuki S-Cross (wollte Allrad) und habe keine außergewöhnlichen Hobbies. Klar müsste ich „meinem Stand entsprechend“ (je mehr man verdient, desto größer muss alles sein)
ein Haus haben und ein großes Auto fahren – aber warum soll ich mir dieses Hamsterrad antun? Mit etwas weniger gewinne ich einiges an finanzieller Flexibilität. Natürlich ist mir bewusst, dass dies nicht jeder kann. Aber immer alles nur Spitz auf Knopf kalkulieren, funktioniert halt auch nur mit gewissen Risiken.
Warum ist eigentlich das Eigenheim im Grünen so als Ideal definiert? In einer Wohnanlage lebt es sich auch gut und man teilt sich viele Kosten. Auch finde ich nicht, dass ich die Schuldfrage umkehre – bevor man sich eine Immobilie kauft (die, wie du zurecht schreibst, eine sehr lebensbeeinflußende Investition ist), sollte man doch auch genau überlegen, was man tatsächlich braucht und was nicht. Ich hatte vor einiger Zeit mal gelesen, dass die meisten Häuslebauer zu groß bauen und dann auch später darin wohnen bleiben (ich sehe es bei meinen Eltern, die wollen sich auch nicht von ihrem Haus trennen, auch wenn der Aufwand immer mehr für sie wird).
Meines Wissens nach ist Herr Habeck erst sein einigen wenigen Jahren Minister, also müssen auch die vorhergehenden Regierungen hier in die Verantwortung genommen werden.
Und welche Luxussanierungen? Du spielst doch hoffentlich nicht auf die Aussagen in der Bildzeitung an, dass man hundertausend(e) Euro investieren muss. In den allermeisten Fällen wäre es um circa Zehn- bis 20.000 Euro gegangen (auch das ist viel Geld, aber sicherlich bezahlbar – oder aber die zukünftigen Erben müssen sich an den Kosten beteiligen, sie bekommen ja auch später was). Die meisten Heizkörper sind auch für Wärmepumpen geeignet, man muss nicht gleich die komplette Außenhülle sanieren und eine Fußbodenheizung einbauen.
Auch sehe ich es als eine der wichtigsten Aufgaben der aktuellen Generation, zu versuchen so viele der Fehler wie möglich, die die letzten 2 bis 3 Generationen bezüglich des Klimas gemacht haben, zu verringern bzw. zu beheben. Leider wurde lange in Saus und Braus auf Kosten der nächsten Generationen gelebt. Das schlägt halt nun zurück und ich möchte meiner Tochter und den folgenden Generationen wenns geht keinen abgewrackten Planeten übrig lassen.

P.S.: Vielleicht bist du ja mal zum Skifahren in Tirol oder den Nachbarbundesländern, dann können wir mal einen Skitag zusammen machen und im Lift drüber reden. Ich glaube bisher, dass wir gar nicht so weit auseinander liegen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Martin_D »

@NeusserGletsccher

Analysieren wir mal den Diskussionsverlauf in den letzten Tagen.

In deinem Posting von 29.10. hast du vermutlich eher aus Versehen als bewusst die Frage des menschengemachten Klimawandels zur Glaubensfrage erklärt. Natürlich hätte man darauf schon sofort darauf einsteigen können und das als Outing werten können. Aber genau das habe ich nicht gemacht.
Stattdessen habe ich dir zweimal eine Brücke gebaut, um aus der Nummer, die du dir selbst eingebrockt hast, wieder herauszukommen. Einmal durch meine Nachfrage und einmal durch mein "Erklärposting".

Anstatt aus der Nummer wieder rauszukommen hast du dich entschieden, einerseits auf Angriffsmodus zu gehen, indem du deine Zweifel am menschenversuchten Klimawandel deutlich expliziter als in den Wochen zuvor formulierst, anderseits mit viel "Mimimimmi" denjenigen, die dir argumentativ Contra geben, schlechten Diskussionsstil vorzuwerfen.

NeusserGletscher hat geschrieben: 02.11.2024 - 15:11 Diskussionen machen auch nur Sinn, wenn man bereit ist, seinen Standpunkt zu überdenken und auf Argumente einzugehen.
Dann nenne mir mal einen einzigen Standpunkt von dir, den du überdacht hast !

Und dass du einen Professor für Volkswirtschaftslehre mal schnell zum Klimaforscher erklärt hast, macht deine Argumentation auch nicht überzeugender.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gernot »

NeusserGletscher hat geschrieben: 02.11.2024 - 14:30
Martin_D hat geschrieben: 02.11.2024 - 12:59 Dann hätte ich gewusst, dass ich mir die gute Stunde, in der ich gestern in mein Erklärposting investiert habe, auch sparen hätte können.
Eine ähnliche Berechnung findest Du auch in dem Buch "Grün und Dumm" auf Seite 58 von Hans Hoffman-Reinecke. Studiert und Promoviert in Physik an der TU München. Aber für diejenigen, welche das Buch nicht kennen, ist es sicherlich interessant.
mal kurz nach Hans Hoffman-Reinecke + eike googlen - und siehe da zig Treffer!

Auch einer der EIKE affinen Altherrenfraktion, denen der Pensionsschock offenbar nicht gut getan hat.

Für alle hier im Forum die EIKE nicht kennen

https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3% ... nd_Energie
Das Europäische Institut für Klima & Energie e. V.[3] (EIKE e. V.) ist seit 2007 ein eingetragener Verein, der den wissenschaftlichen Konsens über die menschengemachte globale Erwärmung leugnet. Der Verein sieht seine Aufgabe darin, „Klima- und Energiefakten ideologiefrei darzustellen, Kongresse auszurichten und Veröffentlichungen zur Klimaforschung zu verbreiten“.[4] Entgegen seinem Namen ist das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) kein wissenschaftliches Institut, sondern wird als Lobbyorganisation bezeichnet.[5] Stimmen aus Wissenschaft und Presse beschreiben den Verein als Zentrum der politisch aktiven und organisierten Klimaleugnerszene in Deutschland. Sein Ziel sei es, den systematischen Angriff auf die Befunde der Klimawissenschaft zu betreiben.

EIKE ist unter anderem durch das Committee for a Constructive Tomorrow mit dem Lobbyismus für die Klimawandelleugnung in den USA verbunden. EIKE wird vorgeworfen, Wissenschaftlichkeit vorzutäuschen, gezielt Desinformation zu verbreiten und Einfluss auf Parteien zu nehmen. In der Öffentlichkeit bemüht sich EIKE um ein seriöses und wissenschaftsnahes Branding, unter anderem durch die Verwendung des in Deutschland nicht geschützten Begriffs „Institut“. Die verantwortlichen Personen sind keine Klimaforscher. Einige Publikationen von Vereinsmitgliedern erschienen in Raubjournalen, werden jedoch auf der Website als peer-reviewed (also durch wissenschaftliche Qualitätssicherung geprüft) beworben. Der Verein legt seine Finanzierung oder der Einkünfte der Mitglieder nicht offen.

EIKE prägt inzwischen die Klimapolitik der Alternative für Deutschland (AfD). Mit Auftreten der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020 begann EIKE auch, Zweifel an der Gefährlichkeit des Virus zu streuen.
in google scholar findet sich auch kein einziger Treffer

https://scholar.google.at/scholar?hl=de ... ecke&btnG=

wahrlich ein Klimaexperte

Sein Buch kann man auch getrost beiseite lassen...

https://books.google.at/books/about/Gr% ... edir_esc=y
GrÜn und Dumm: Die Natur lässt Sich Nicht Zum Narren Halten

Hans Hofmann-Reinecke
Dr. Hans Hofmann-Reinecke, 11.06.2020 - 218 Seiten
Die Sorge ums Klima hat sich zur Staatsreligion entwickelt. Sie füllt das Vakuum, welches ein schwindendes Christentum hinterlassen hat und ein gedeihender Islam noch nicht füllen konnte. Wie so viele religiösen Strömungen davor, so mag auch diese in guter Absicht entstanden sein; aber wie alle anderen missbraucht auch sie die Manipulierbarkeit der Gläubigen zum Wohle ihrer Würdenträger und verteidigt ihre Privilegien, indem sie Acht und Bann gegen Ketzer verhängt. Man lebt sehr gut vom Geschäft mit Windmühlen und Solardächern, von internationalen Megakongressen in Marrakesch oder Madrid, wo die Habecks, Trittins und Baerbocks sich gegenseitig lobend erwähnen und Medaillen umhängen. Aber es gibt zunehmend kritische Stimmen, wie etwa von Patrik Moore, Michael Shellenberg oder Fritz Varenholt. Und das ist wichtige, denn wenn Religionen die Macht ergreifen, dann wird es gefährlich, dann ist Aufklärung gefragt. ,,Sapere aude" rät der Philosoph Immanuel Kant ,,traue dich zu denken!" In Sachen Umwelt kann das kompliziert werden. Doch müssen Sie dazu nicht Einstein sein, es genügen ein ganz bisschen Wissenschaft und viel gesunder Menschenverstand. Beide sollen in diesem Buch zu Wort kommen. Wenn Sie damit fertig sind, dann werden Sie möglicherweise immer noch grün sein, aber sicherlich nicht mehr ,,grün und dumm".
@NeusserGletscher

bist du eigentlich Mitglied bei diesem Verein?!
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Martin_D »

gernot hat geschrieben: 02.11.2024 - 19:27
NeusserGletscher hat geschrieben: 02.11.2024 - 14:30
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Auch einer der EIKE affinen Altherrenfraktion, denen der Pensionsschock offenbar nicht gut getan hat.
Ich glaube, das hat weniger etwas mit Pensionsschock zu tun sondern mehr damit, dass es einen Markt für solche Bücher gibt und man deshalb damit nicht schlecht verdienen kann.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von ralleycorse »

Ich verstehe es einfach so.
Egal was die überwältigende Mehrheit der Forscher sagt man glaubt lieber den wenigen die die eigene Meinung propagieren.
Ist viel bequemer - nur meist an der Realität vorbei...
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Pancho
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho »

Genau. Dazu kommt das Selbstbild des Querdenkers, der gegen den „Mainstream“ schwimmt, den anderen „Schafen“ etwas voraus hat.
So hat im Zweifel der YouTube Schwurbler schon deshalb einen Pluspunkt, weil er den gleichgeschalteten „Staatsmedien“ widerspricht.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von ghostbikersback »

Wissenschaftlich nennt sich das Ganze confirmation bias (Bestätigungsverzerrung): 90% der Leute sind überhaupt nicht an neuen Erkenntnissen interessiert, sondern wollen eigentlich nur ihre eigene bereits feststehende Meinung bestätigt haben. Die in aller Regel nicht in einem rationalen, vernünftigen Denkprozess entstanden ist (das ist aufwendig & anstrengend und wird daher zu 99% vermieden), sondern mittels Heuristiken bzw. feststehender politischer Überzeugungen gebildet wurde. Das perfide ist, dass viele Demagogen wie z.B. Trump oder Hitler diese Arbeitsweise des menschlichen Gehirns für sich nutzen - koste es was es wolle. Dazu kommt dann noch ein Anteil von Profilneurotikern (wie z.B. bei EIKE), die auch mal 15min Ruhm/Aufmerksamkeit im Leben möchten. Und dafür auch den größten (fachfremden) Unsinn erzählen. Und der findet dann auch bei Leuten, die wollen das alles so bleibt wie es gerade ist (sei es auch noch so unsinnig oder problembeladen) - oder solchen, die sich gem. Selbstbild für Überflieger halten aber die Gesellschaft das irgendwie noch nicht gemerkt hat - ein dankbares Publikum. So bekommt alles ein Sinn - man muss nicht viel nachdenken, der eigene Bauch wird gepinselt (confirmation bias) und gleichzeitig kann man sich richtig schlau fühlen. Schließlich versteht man als einer der wenigen wie es wirklich läuft bei uns auf der Erde. Win-Win!
Zuletzt geändert von ghostbikersback am 04.11.2024 - 12:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

gernot hat geschrieben: 02.11.2024 - 19:27 mal kurz nach Hans Hoffman-Reinecke + eike googlen - und siehe da zig Treffer!
mal kurz nach Robert Habeck + eike googlen - und siehe da zig Treffer!

Daran siehst Du, wie lächerlich solche konstruierten Einwände sind.
ralleycorse hat geschrieben: 03.11.2024 - 08:52 Egal was die überwältigende Mehrheit der Forscher sagt man glaubt lieber den wenigen die die eigene Meinung propagieren.
Paul Kirchhof hat geschrieben:Ob eine wissenschaftliche These richtig oder falsch ist, entscheidet nicht die Mehrheit, nicht die „herrschende Meinung“, sondern die Nachweisbarkeit, die Belegbarkeit, die Überzeugungskraft des Arguments
Zitat pikanterweise aus dem Essay mit dem Titel "Die Freiheit der Wissenschaft und ihre Abhängigkeit von Organisation, Finanzen und öffentlicher Meinung". Dass Wissenschaft absolut nichts mit Mehrheitsmeinung zu tun hat, wurde hier schon einige Male erwähnt, wird aber, um es mit Deinen Worten zu sagen, penetrant ignoriert.
ralleycorse hat geschrieben: 23.10.2024 - 12:30 Es wurde hier im Thread schon aufgezeigt, wird aber penetrant ignoriert.
Glashaus, Steine .... :wink: Oder sollte ich sagen, wer im Treibhaus sitzt, der sollte nicht mit CO2 werfen?
ghostbikersback hat geschrieben: 03.11.2024 - 10:47 Wissenschaftlich nennt sich das Ganze confirmation bias: 90% der Leute sind überhaupt nicht an neuen Erkenntnissen interessiert, sondern wollen eigentlich nur ihre eigene Meinung bestätigt haben.
Dir ist schon klar, dass man diese Aussage auf jene anwenden kann, die mit dem Strom schwimmen? Zumal es nur einer Portion Gratismut bedarf, um sich zur Mehrheit zu bekennen. Während jeder, der es auch nur wagt, Fragen zu stellen, sofort geballten Unmut auf sich zieht.

Wie sollen sich dann in so einem aufgeheizten Klima selbst Wissenschaftler mit einer begründeten, aber von der Mehrheit abweichenden Meinung, Gehör verschaffen, wenn ihnen sofort berufliche und finanzielle Nachteile drohen? Welchen Wert hat dann noch Wissenschaft, wenn sie dermaßen gesellschaftlichen, politischen und finanziellen Zwängen unterliegt? Dient sie dann tatsächlich noch der Erkenntnisfindung oder nur noch der Begründungsfindung?
Martin_D hat geschrieben: 02.11.2024 - 18:52 die dir argumentativ Contra geben, schlechten Diskussionsstil vorzuwerfen
Da musst ich mich bei Dir entschuldigen. Meine Antwort galt dem Posting vor Deinem Beitrag, den ich schlicht übersehen habe, weil sich unsere Antworten überschnitten haben. Hätte ich Deine Antwort wahrgenommen, dann hätte ich das anders formuliert.
Martin_D hat geschrieben: 02.11.2024 - 15:05 Diese Berechnungen für eine Forumsdiskussion einzufordern, in dem sich lauter Laien (Dazu zähle ich übrigens auch mich selber. Ich bin ja kein Wissenschaftler, sondern nur Physiklehrer) tummeln, ist absurd. Diese qualitativen Berechnungen gibt es zur Genüge. Die findest du in zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten.
Und wozu dann der ganze Aufriss nur um mir zu sagen, dass Du auch nicht in der Lage bist, einen quantitativen Nachweis zu führen? Ich habe Dich nicht einmal darum gebeten, mir die Welt zu erklären. Doch nun beschwerst Du Dich darüber, dass mir Deine Erklärung nicht reicht, während Du gleichzeitig zugibst, dass Du die Erklärung auch nicht liefern kannst. Zumal grad Dir als studierter Physiker der Unterschied zwischen einem qualitativen und einem quantitativen Nachweis geläufig sein sollte. Gehts noch?

In früheren Zeiten hätte man es einfach dabei belassen. Für meinen Teil übersteigt die Nummer mit dem CO2 mein Vorstellungsvermögen. Tut mir leid, ich bin halt zu dumm dafür. Was nicht ausschließt, dass es tatsächlich so ist. Wo ist Dein Problem?

In der Quintessenz sind wir uns ja wieder einig, dass wir aus fossilen Energieträgern raus müssen.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Tyrolens »

Was CO2 in der Atmosphäre macht, muss echt noch erklärt werden???
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho »

NeusserGletscher hat geschrieben: 03.11.2024 - 12:07 Für meinen Teil übersteigt die Nummer mit dem CO2 mein Vorstellungsvermögen.
Halten wir das so fest und haken den Punkt ein für alle Mal ab. Ist ein persönliches Problem...

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von ralleycorse »

NeusserGletscher hat geschrieben: 03.11.2024 - 12:07
ralleycorse hat geschrieben: 03.11.2024 - 08:52 Egal was die überwältigende Mehrheit der Forscher sagt man glaubt lieber den wenigen die die eigene Meinung propagieren.
Zitat pikanterweise aus dem Essay mit dem Titel "Die Freiheit der Wissenschaft und ihre Abhängigkeit von Organisation, Finanzen und öffentlicher Meinung". Dass Wissenschaft absolut nichts mit Mehrheitsmeinung zu tun hat, wurde hier schon einige Male erwähnt, wird aber, um es mit Deinen Worten zu sagen, penetrant ignoriert.
Oh man. Machst Du das mit Absicht oder ist Dir der Unterschied zwischen der Mehrheit der Wissenschaftlern und Mehrheitsmeinung nicht klar???

Du verdrehst hier sämtliche Aussagen und Fakten bis es Dir in Dein Weltbild passt :stupid:

Und das mit einer Penetranz die den ganzen Threat überschwemmt.
Erinnert mich an Trump. Der schwafelt so viel Mist das er es schon selbst glaubt...
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von jo26861 »

schaun mer mal.

US Wahl 2024 Prognose: Aktuelle Wettquoten der Buchmacher
Geht es nach der US Wahl Prognose der Buchmacher, so liegt Donald Trump mit der Quote 1.43 aktuell deutlich vor Kamala Harris mit 2.25 (Stand 31. Oktober 2024).
In Wahrscheinlichkeiten umgerechnet beträgt die Trump US Präsident Chance damit 61,2 Prozent, während Harris mit 38,8 Prozent immer mehr den Anschluss verliert.

wahrscheinlich werden mehr industriell gefertigte modulare kleinere AKWs gebaut.

https://www.aei.org/economics/trump-and ... questions/
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Tyrolens »

Ich glaube, die Wettquoten wurden von Musk und anderen verwässert.

Ja, AKW sind nach wie vor ein Thema, schon weil die KI-Rechenzentren enormen u.v.a. konstanten Strombedarf haben.


Auf Trump bin ich auch gespannt. Aber nicht positiv. ;)
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho »

Ich hoffe ja immernoch, dass er verliert. Nur was passiert dann?
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gernot »

NeusserGletscher hat geschrieben: 03.11.2024 - 12:07
gernot hat geschrieben: 02.11.2024 - 19:27 mal kurz nach Hans Hoffman-Reinecke + eike googlen - und siehe da zig Treffer!
mal kurz nach Robert Habeck + eike googlen - und siehe da zig Treffer!

Daran siehst Du, wie lächerlich solche konstruierten Einwände sind.
Was genau soll hier konstruiert sein?
Zu "deinem" Autor gibt bei google gerade mal eine Handvoll Einträge und die tauchen zufälligerweise ua bei EIKE&Co.

Robert Habeck ist wohl derzeit der größte dt. Reibebaum der Fossilenlobby, dass man da auch zig Einträge auf EIKE findet, na no na net.

Übersteigt wohl auch dein "Vorstellungsvermögen"
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von jo26861 »

Martin_D hat geschrieben: 02.11.2024 - 15:05
Diese Berechnungen für eine Forumsdiskussion einzufordern, in dem sich lauter Laien (Dazu zähle ich übrigens auch mich selber. Ich bin ja kein Wissenschaftler, sondern nur Physiklehrer) tummeln, ist absurd.
genau. man hört sich halt auch einen Nobelpreisträger in Physik an.

https://www.youtube.com/watch?v=fjoPBMtSxpU

Als Informationsraumhabitant hat man die freie Wahl zuzuhören.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho »

…ein weiterer EIKE-Protagonist….👍👍👍

Bisherige anerkannte Arbeiten zum Thema Klimawandel:
Exakt Zero, Null, Nix.

Der Versuch einer Einordnung:
https://www.fr.de/wissen/leugner-john-c ... 90485.html

Um die freie Wahl etwas zu erweitern…
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Tyrolens »

Was soll einen Nobelpreisträger besonders zuverlässig machen?
Wer den Wissenschaftsbetrieb kennt, weiß, wie's dort rund geht. Auch nicht anders, wie in anderen Lebensbereichen.

Lesenswert: https://www.deutschlandfunk.de/analyse- ... t-100.html


Es sind überall nur Menschen am Werk.
Das Schöne an Wissenschaft ist ihre Reproduzierbarkeit.

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