Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

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don pipone
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von don pipone »

old17 hat geschrieben: 07.02.2025 - 10:55
Das wiederum halte ich in Zeiten von Insta, TikTok und dem anderen Scheiß für eine sehr gewagte Aussage. Die Jungs hatten doch selbst Kameras am Start, um das zu filmen.

Wobei, lass es mich anders formulieren: gestestestört ja, aber das hält ja leider immer weniger ab etwas zu tun um sich zu inszenieren...
Die fahren halt mit gopro um sich beim Fahren zu filmen und das ins Netz zu stellen. So wie hunderttausend andere das halt auch tun.

Aber daraus die Absicht zur Lawinenauslösung abzuleiten, ist immer noch wild. Nach dieser Logik wäre ja jeder Lawinenabgang, bei der einer der Beteiligten eine Kamera trägt, eine absichtliche Auslösung. Das ist doch Unfug.

Das Befahren des Hanges bei einem 4er war fahrlässig, dumm und man hat die Gefährdung anderer in Kauf genommen. Alles richtig. Und wenn das in Italien strafbar ist, dann ist das so.

Die Frage ist für mich aber halt auch immer noch, ob der Pistenchef durch die Entscheidung zur Nichtsprengung nicht auch eine Gefährdung anderer in Kauf genommen hat.....und durch seine kruden Thesen versucht davon abzulenken.

Man wird es wohl nie erfahren. Jetzt hat man ja Sündenböcke.

Wäre ich einer der Beklagten, würde ich meinen Fehler (öffentlich bzw. gerichtlich) eingestehen, die Strafe nehmen und gleichzeitig versuchen, gegen den Skigebietschef das größtmögliche Fass aufzumachen.

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Harzwinter
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Schneeschuhwanderer tödlich verunglückt

Beitrag von Harzwinter »

Schneeschuhwanderer tödlich verunglückt

https://www.berchtesgadener-anzeiger.de ... 22843.html
Berchtesgadener Anzeiger hat geschrieben:Ein 25-jähriger Schneeschuhgeher wurde seit Sonntagnachmittag vermisst, nachdem er am Samstag alleine eine Bergtour zum Kahlersberg unternehmen wollte. [...] Letztlich konnte der Schneeschuhgeher nur noch tot auf einer Höhe von etwa 1.800 Metern nordwestlich des Kahlersbergs aufgefunden werden. Ein Sturz war ursächlich für die tödlichen Verletzungen. Derzeit wird von einem Alleinunfall ausgegangen. [...] Er brach am Samstag, dem 8. Februar, gegen 7.45 Uhr vom Parkplatz Hinterbrand in Schönau am Königssee auf, mit dem Ziel, den Kahlersberg zu besteigen.
Von Hinterbrand zum Kahlersberg (und zurück) ist im Sommer mit ca. 1300 Höhenmetern eine konditionell fordernde Tour, aber machbar: https://www.alpine-bergtouren.de/touren ... sgaden.php
Wie das im Winter bei regulärer Schneelage aussieht und ob die Tageslichtdauer Anfang Februar ausreicht, wage ich nicht zu beurteilen. Die West- und Nordwestflanke des Kahlersbergs sieht auf der Karte sehr steil aus: https://opentopomap.org/#map=15/47.52687/13.03326
Der Verunglückte war in der Abgeschiedenheit allein unterwegs, wovon generell abgeraten wird.
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Mt. Cervino
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von Mt. Cervino »

Ein Kind aus Bayern verschwindet vor den Augen des Vaters von der Piste. Als es endlich gefunden wird, ist es kaum noch bei Bewusstsein.

St. Johann in Tirol – Eine junge Skifahrerin aus Oberbayern wurde erst Stunden nach einem schweren Unfall in Tirol mit erheblichen Verletzungen in einem Wassergraben gefunden. Die österreichische Polizei teilte am Sonntag mit, dass das zwölfjährige Mädchen aus dem Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm mehrere Knochenbrüche erlitten habe.
https://www.merkur.de/bayern/vater-verl ... 75344.html

Erinnert ein wenig an die junge Schweizer Rennradfahrerin die letzte Jahr bei der Junioren WM in Zürich in den Wald gestürzt und dann erst Stunden später mit schweren Kopfverletzungen gefunden wurde.
Hoffentlich im Fall des kleinen Mädchen mit besserem Ausgang.
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srj
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von srj »

Hoffentlich erholt sie sich ohne Folgen!
Ich fahre selber auch mit meinen Kindern umher, 100 Meter und mehr Abstand ist nicht zu vermeiden. Gott sei Dank ist mein Sohn inzwischen so vernünftig, dass er auch ein Auge auf seine Schwestern wirft. Dem Vater jetzt sofort Aufsichtspflichtverletzung zu unterstellen, wie in vielen Kommentaren verschiedener Zeitungen geschehen, finde ich nicht richtig.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von christopher91 »

https://www.krone.at/3692420

Unfall in Biberwier am Almlift, Seil des Schleppers gerissen, endete leider mit Knieverletzung.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von Endmoräne »

Zwei Lawinenereignisse in Frankreich:
2 Tote am Col d'Iseran, eine Tote in der Belledonne:

https://www.snow-forecast.com/whiteroom ... he-deaths/

In den Westalpen sorgt eine persistierende Schwachschicht oberhalb von 2000m für schwierige Lawinenverhältnisse.
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rush_dc
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von rush_dc »

srj hat geschrieben: 17.02.2025 - 14:29 Dem Vater jetzt sofort Aufsichtspflichtverletzung zu unterstellen, wie in vielen Kommentaren verschiedener Zeitungen geschehen, finde ich nicht richtig.
Auch bei meinem 10jährigen Sohn mittlerweile unmöglich, der ist so schnell mittlerweile, da hat man ihn nicht immer im Blick.
Mittlerweile lasse ich ihn auch auch mal alleine fahren, z.B.: am Rendl im Park, allerdings auch nur wenn er sein Handy dabei hat und erreichbar ist.
Eigentlich bin ich mit ihm eh schon lieber im Gelände unterwegs, da ist man langsamer und man läuft nicht Gefahr, von einem Irren auf der Piste umgefahren zu werden. Auch er selbst hat bei weitem nicht den Speed wie auf der Piste.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von siri »

rush_dc hat geschrieben: 18.02.2025 - 09:25 Eigentlich bin ich mit ihm eh schon lieber im Gelände unterwegs, da ist man langsamer und man läuft nicht Gefahr, von einem Irren auf der Piste umgefahren zu werden
ich habe da immer genauso bammel. Nicht auszudenken wenn man sein Kind in einer Lawine verliert :(
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rush_dc
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von rush_dc »

Gibt genug Gelände, welches nicht Lawinengefährdet ist, steile Sachen und ausgesetzte Stellen sind natürlich noch Nogo.
Gerade am Arlberg kannst sehr sicher im Gelände unterwegs sein aber ja, natürlich ist das Thema und er ist auch schon mit LVS etwas vertraut. Am Rendl kann man das auch immer ganz gut üben am Suchfeld.
Wenn es weiter raus geht, dann ist meistens ein Kollege dabei, er voraus, Junior in der Mitte und ich Schlusslicht.
Hab letztens eine Family getroffen, die sind mit ihrem 12jährigen von der Valuga gekommen. Mit meinem würde ich da nicht mal hochkommen, da hat er noch keinen Bock drauf. :lol:
Im Gelände entscheide ich noch, wieviel Risiko ich eingehe, auf der Piste hab ich das nicht in der Hand.

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don pipone
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von don pipone »

siri hat geschrieben: 18.02.2025 - 14:23

ich habe da immer genauso bammel. Nicht auszudenken wenn man sein Kind in einer Lawine verliert :(
Nicht jedes offpiste-Gelände ist automatisch lawinengefährdet. Und selbst in potentiellem Lawinengelände gibt es sichere Bedingungen. Bin sowas auch schon mit meiner 5-Jährigen gefahren.

Bei einem 3er muss man jetzt natürlich nicht mit Kind im 40 Grad Gelände rumturnen. Das ist schon klar.

Ehrlich gesagt empfinde ich das Unfallrisiko auf der Piste schon als sehr hoch. Mich stresst das teilweise richtig. Ich fahr fast immer als Puffer hinter ihr, weil ich Angst vor gestörten Heizern mit offener Jacke und abgespreizten Armen hab......
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von CrystalMountain »

Noch ist nichts (schlimmes) passiert, aber Kandersteg im Berner Oberland (Schweiz) ist von einem Bergsturz durch den 'Spitzen Stein' bedroht.
Es gibt aber Uneinigkeiten über das Gefahrenpotential und die Einrichtung einer sog. 'roten Zone', die schon jetzt Einschränkungen für die Bewohner und Hauseigentümer mit sich bringt.
Die Angst vor dem Berg
Seit dem Jahr 2019 ist der Spitze Stein (2974 m ü. M.) immer mehr in Bewegung. Im schlimmsten Fall könnten bis zu 18 Millionen Kubikmeter Gestein ins Tal donnern. Sollte dies passieren, könnten Murgänge und Hochwasser die Folge sein, die das Dorf Kandersteg treffen würden.
https://www.blick.ch/schweiz/bern/kande ... 29177.html
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von Gleitweggleiter »

https://www.tt.com/artikel/30903040/ret ... efen-spalt

Spaltensturz nur 5 Meter neben der Piste…

Die Spaltensturzgefahr ist vermutlich eher mit dem Frühwinter vergleichbar…
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2024/25: 18 Tage - 11x Kleinwalsertal, je 1x GO, Buron, Warth/Lech, St. Anton, Zugspitze, See, Hintertux
2023/24: 24 Tage - 13x Kleinwalsertal, je 2x Zugspitze,Kappl/See, Fendels, Spitzingsee, je 1x Adelharz/Buron, Balderschwang, Hintertux
2022/23: 17 Tage - 13x Kleinwalsertal, je 1x Venet, Kampenwand, See, Hintertux
2021/22: 24 Tage - 19x Kleinwalsertal, 1x Bödele, 1x Kranzberg, 2x Kitzbühel, 1x See
2020/21: 5 Tage - 2x Samnaun, 3x Kleinwalsertal Spezial
2019/20: 8 Tage - 6x Kleinwalsertal, 1x Fendels, 1x Skijuwel
2018/19: 8 Tage - 4x Kleinwalsertal, 2x Hündle, 1x Venet, 1x Kitzbühel
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niemand
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von niemand »

https://www.alpin.de/home/news/62200/ar ... palte.html

https://wallis-polizei.ch/saas-fee-toed ... herspalte/

In Saas-Fee ist am Wochenende jemand abseits der Piste tödlich in einer Gletscherspalte verunglückt. Ich frage mich, wo genau das passiert ist. Vergangene Woche sah der Bereich unmittelbar neben den Pisten eigentlich recht gut aus.

Falls das Foto der Kantonspolizei die Unglücksspalte zeigt, ist es die, die man rechts neben den oberen Mittelallalin Liften gut von unten und aus dem Lift an der Geländekante sieht.

Ein anderer Spaltensturz passierte auf dem Weg Richtung Feejoch. Dort hatte der verunfallte aber Glück - er war auch angeseilt.
Locke
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von Locke »

Altbürgermeister von Schenna/Südtirol und Hotelbesitzer im Alter von 65 Jahren bei Skitour tödlich verunglückt.

https://www.suedtirolnews.it/chronik/sc ... runglueckt

https://www.suedtirolnews.it/politik/to ... et-beileid
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von Locke »

Leider erneut ein tödlicher Unfall beim Skitourengehen in Südtirol.
https://www.suedtirolnews.it/chronik/50 ... runglueckt

Leute, bitte passt gut auf euch auf und bleibt alle gesund. 🙏
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von snowflat »

Bei der Frau, die am Wochenende auf dem Zuckerhütl in den Stubaier Alpen tödlich verunglückt ist, handelt es sich um eine 27-Jährige aus Deutschland. Das teilte die Polzei am Donnerstag mit. Die Identität der Frau war zunächst unklar gewesen. Sie war unterhalb des Gipfels rund 130. Meter abgestürzt.
Quelle: Auf Zuckerhütl verunglückte Frau ist Deutsche
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von Drahtseil »

Auch wenn nicht direkt ein Lawinen- oder Bergunglück, so ist es doch zumindest in Bergnähe passiert und zeigt einmal mehr die Gefahr zugefrorener (alpiner) Gewässer:
Großeinsatz an der Zugspitze
16 Menschen brechen in den gefrorenen Eibsee ein
https://www.n-tv.de/panorama/16-Mensche ... 11436.html
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von Drahtseil »

Ein sechsjähriges Mädchen ist am Feldberg aus einem Sessellift gestürzt und schwer verletzt worden. Das Kind fiel circa acht Meter tief, wie die Feldbergbahnen GmbH am Nachmittag mitteilte.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... c2fe2.html
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von snowflat »

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von MrGaunt »

Im kanadischen Kicking Horse Resort fällt eine Gondel kurz nach der Talstation drei Meter tief ab, es gab glücklicherweise keine schweren Verletzungen.
Ziemlich seltsame Geschichte. Im verlinkten Instagram-Post kann man sehen, dass die Klemme noch am Seil hängt. Als wäre die Gondel einfach abgebrochen oder aus einer Halterung herausgefallen.

https://www.cbc.ca/news/canada/british- ... -1.7479547
https://edition.cnn.com/2025/03/10/trav ... index.html
https://www.instagram.com/p/DHBjibEp5_I/
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von snowflat »

Drahtseil hat geschrieben: 07.03.2025 - 18:46
Ein sechsjähriges Mädchen ist am Feldberg aus einem Sessellift gestürzt und schwer verletzt worden. Das Kind fiel circa acht Meter tief, wie die Feldbergbahnen GmbH am Nachmittag mitteilte.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... c2fe2.html
Geht weiter:
Nach dem Sturz eines Mädchens aus einem Sessellift in Todtnau-Fahl hat sich nun die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Das Kind hatte sich bei dem Unfall entgegen früherer Angaben verletzt.
Quelle: Lift-Unfall am Feldberg: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von don pipone »

Ich bin ja wirklich kein Fan davon, die Schuld immer bei anderen zu suchen und gerade Eltern müssen sich natürlich schon immer fragen, inwieweit sie selber hätten auf ihr Kind aufpassen müssen.

Hier klingt das ja ein bißchen nach Skischule und die "Niederländerin Janne" war halt diejenige, der das Kind zum Einsteigen vom Skilehrer "aufs Auge gedrückt" wurde. Wie das ja auch durchaus üblich ist. Anders kann ich mir das eigentlich nicht erklären.

Insofern stellt sich natürlich schon die Frage, was der Liftbedienstete denn da gerade wichtiges zu tun hatte, dass er das so gar nicht mitbekommen zu haben scheint, wenn nicht mal auf Hilferufe reagiert wurde.....
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von gfm49 »

don pipone hat geschrieben: 14.03.2025 - 16:15Ich bin ja wirklich kein Fan davon, die Schuld immer bei anderen zu suchen und gerade Eltern müssen sich natürlich schon immer fragen, inwieweit sie selber hätten auf ihr Kind aufpassen müssen.....
Ich nehme mal an, daß in so einem Fall die StA von selbst aktiv wird und nicht die Eltern oder wer auch sonst immer "die Schuld bei anderen gesucht haben".

Wer auch immer das Gerücht in die Welt gesetzt hat, das Kind sei unverletzt geblieben, muß mit Blindheit geschlagen gewesen sein - spricht auch nicht gerade für ein professionelles Agieren. Selbst wenn es nur vorsorglich mit dem Heli in die Klinik zur weiteren Abklärung gebracht worden wäre, wäre eine solche Aussage unverantwortlich.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von schneesucher »

Ich halte diese Aussage für Unsinn. Wer schon einmal mit kleinen Kindern Sessellift gefahren ist, dürfte wissen, dass es nur etwa eine Sekunde zur Verfügung steht, um das Kind auf den Lift zu bringen. In diesem Moment darf nichts schiefgehen. Häufig schaut das Liftpersonal auch und senkt die Geschwindigkeit ab. Wenn etwas schiefläuft, dann sollte das Personal sehen und die Anlage sofort stoppen.
Eine kleine Unaufmerksamkeit kann Folgen haben, wie im vorliegenden Fall.
don pipone hat geschrieben: 14.03.2025 - 16:15 Ich bin ja wirklich kein Fan davon, die Schuld immer bei anderen zu suchen und gerade Eltern müssen sich natürlich schon immer fragen, inwieweit sie selber hätten auf ihr Kind aufpassen müssen.

Hier klingt das ja ein bißchen nach Skischule und die "Niederländerin Janne" war halt diejenige, der das Kind zum Einsteigen vom Skilehrer "aufs Auge gedrückt" wurde. Wie das ja auch durchaus üblich ist. Anders kann ich mir das eigentlich nicht erklären.

Insofern stellt sich natürlich schon die Frage, was der Liftbedienstete denn da gerade wichtiges zu tun hatte, dass er das so gar nicht mitbekommen zu haben scheint, wenn nicht mal auf Hilferufe reagiert wurde.....
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von don pipone »

schneesucher hat geschrieben: 14.03.2025 - 19:52 Ich halte diese Aussage für Unsinn. Wer schon einmal mit kleinen Kindern Sessellift gefahren ist, dürfte wissen, dass es nur etwa eine Sekunde zur Verfügung steht, um das Kind auf den Lift zu bringen. In diesem Moment darf nichts schiefgehen. Häufig schaut das Liftpersonal auch und senkt die Geschwindigkeit ab. Wenn etwas schiefläuft, dann sollte das Personal sehen und die Anlage sofort stoppen.
Eine kleine Unaufmerksamkeit kann Folgen haben, wie im vorliegenden
Ich bin doch auch der Meinung, dass der Liftler hätte reagieren müssen.. Wenn ja sogar gerufen wird....

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