Am 17. April 2025 ereignete sich gegen 15:00 Uhr ein schwerer Unfall an der Seilbahn des Monte Faito in Castellammare di Stabia, Provinz Neapel. Das Zugseil der Seilbahn riss, wodurch die bergseitige Kabine mit fünf Insassen – vier Touristen und einem Mitarbeiter – in eine Schlucht stürzte. Drei Personen kamen dabei ums Leben, eine weitere wurde schwer verletzt, und eine Person wird noch vermisst.
Die talseitige Kabine, die sich in geringer Höhe befand, konnte durch das automatische Sicherheitssystem gestoppt werden. Die elf Passagiere, größtenteils ausländische Touristen, wurden von der Feuerwehr einzeln mit Gurten evakuiert.
Die Rettungsmaßnahmen werden von der Präfektur Neapel koordiniert. Beteiligte Organisationen sind unter anderem der Zivilschutz, der alpine Rettungsdienst und medizinische Notfalldienste. Die Arbeiten werden durch dichten Nebel und schlechtes Wetter erschwert. Die Staatsanwaltschaft von Torre Annunziata hat eine Untersuchung eingeleitet und die Anlage beschlagnahmt.
Die Seilbahn, die Castellammare di Stabia mit dem 1.200 Meter hohen Monte Faito verbindet, wurde erst am 10. April 2025 nach Wartungsarbeiten wiedereröffnet. Bereits 1960 kam es zu einem tödlichen Unfall, bei dem vier Menschen ums Leben kamen.
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