Scheint (noch) nicht der Fall zu sein.osorno hat geschrieben: 24.04.2025 - 12:09 Weiß man denn inzwischen genauer, was mit der oberen Kabine passiert ist, bzw. welchen Verlauf das Unglück genau nahm?
NB: es sind ja eigentlich zwei Zwischenfälle: a) das Versagen des Zugseils (in welcher Form auch immer – offenlassend, ob Vergußkopf oder sonst was) und b) das Versagen der Fangbremse.
Klar ist die Auslösung der Fangbremse (b) eine Folge des Zugseilversagens (a) – aber die beiden sind als separate Ereignisse zu behandeln (das eine als Folge des anderen).
Der längere Stillstand dürfte sich auf die untere Kabine beziehen. Erst wurde erst davon ausgegangen, daß der gemeldete Notfall die Evakuation der unteren Kabine betreffe.osorno hat geschrieben: 24.04.2025 - 12:09 Es hatte ja zwischenzeitlich Gerüchte gegeben, dass womöglich die Kabine längere Zeit stillgestanden wäre, bevor sie weggerollt und abgestürzt sei.
Theoretisch – aber an jenem Tag war der gesamte Berg derart eingenebelt, daß erst sogar niemand überhaupt mitbekommen hatte, was mit der oberen Kabine los ist. Wie o.e. waren diverse Kreise erst davon ausgegangen, daß die untere Kabine ein Problem hätte – an die (aufgrund des Nebels nicht sichtbare – resp. aufgrund des Absturzes ohnehin nicht mehr sichtbare) obere Kabine hatte erst niemand gedacht. Erst, als Funkkontakt ausbliebt, wurden sich die Leute gewahr, daß da noch ein viel größeres Problem besteht als nur die Evakuation der unteren Kabine.osorno hat geschrieben: 24.04.2025 - 12:09 Wenn man den genauen Verlauf nicht weiß, würde mich interessieren, warum das weder von einer Überwachungskamera aufgezeichnet, noch von den Mitarbeitern in der Bergstation beobachtet worden ist. Mir scheint, dass der obere Teil der Strecke von der Bergstation gut einsehbar ist, und ist es nicht so, dass nach der Abfahrt einer Kabine aus der Station ein Mitarbeiter normalerweise anwesend ist und auf die Strecke blickt oder die Fahrt verfolgt?
Das wird noch eine weile Dauern, bis erkennbar wird, was hier los war. Am Mottarone konnten die relevanten Informationen nicht unter Verschluß gehalten werden, da gut sichtbar; das ist hier nicht der Fall.