judyclt hat geschrieben: 07.07.2025 - 14:04
Roglic war nicht für die TdF vorgesehen?
Also meines Wissens nach war er für den Giro vorgesehen, deswegen auch der ganze Hype in dessen Vorlauf. Ob er von Anfang an gesagt hat, dass er beides fahren will, weiß ich nicht, mir wäre aber nichts in diese Richtung erinnerlich.
Ergo können es bestenfalls 5 Wochen von Giro Ausstieg bis Tour Nennung sein, eine gewisse Regenerations-/Erholungszeit nach den Stürzen noch nicht berücksichtigt. Eine gezielte Vorbereitung (wie sie z.B. Gall oder Vingegaard hatten) schaut anders aus.
Wie so oft. Wird auf der Etappe gebummelt, werden im Sprintfinale die Bandagen umso härter. So ein Sturzfestival im Massensprint mag höchstens was für Sensationsgeile knorke sein. Mir taugt das nicht mehr, ich kann mir das kaum mit ansehen.
Nein das sollte keinen normalen Menschen gefallen.
Aber verhindern lassen wird sich sowas leider auch 2067 nicht. So lange auf öffenltichen Strassen gefahren wird wird es immer Verengungen und so geben.
Die Prämien bei der Tour gehen zurück, ok.
Dass man dann aber nur noch langweilig zwischen den Städten herumgurkt wo am meisten gezahlt wird, so anspruchslose Etappen herauskommen, dass sogar der 1. Ruhetag verschoben wird und Stürze am Schluss vorprogrammiert sind, macht mich leicht ärgerlich.
Was für ein Scheiß, man muss hoffen dass Seitenwind geht damit was passiert und nicht nur die Präsentation jeder Ruine am Wegesrand als Top-Sehenswürdigkeit als Highlight herhalten muss.
Dann werden verzweifelt irgendwelche steilen Feldwege eingebaut zum Schluss um die Ausrede „Klassikeretappe“ zu haben.
Und das 9 Tage lang.
Heute war schon sehr bitter für viele Zuschauer und Fahrer. Gute Besserung an Philipsen!
Hoffentlich werden die schweren Stürze auf den kommenden Etappen seltener, sowas gehört zwar dazu aber will trotzdem niemand sehen.
Mich wundert immer, dass sie dann im offiziellen Veloclub die Etappen so wenig kritisieren. Da kann man doch als freier (?) Journalist auch mal seine Meinung als Zuschauer äußern?
Zum Schluss: Ihr müsst euch nochmal die letzten 5km im Replay anschauen, wie viele Schubser es da im Feld gab und wie aggressiv mit vielen Spurwechseln da gefahren wurde. So ist mir das schon lange nicht mehr aufgefallen. Der Sturz am Ende mit dem heftigen Einschlag von Emilien Jeanniere war einfach nur heftig. Ich bin gespannt, wie viele heute wegen gestern aufgeben müssen.
Fand die ersten beiden Etappen richtig gut. Wenn bei der ersten auch überraschend dank der Windkante.
Gestern...naja. Aber man kann halt nicht nur Berg- und Klassikeretappen bauen.
Was mir aber in den letzten 1-2 Jahren richtig aufgefallen ist, dass es bei Flachetappen nicht mal irgendjemand als Ausreisser probiert. Klar ist es sinnlos, aber so kommt man ja wenigstens mal ins Fernsehen. "Früher" noch ohne Funk ist ja wenigstens ab und an eine Gruppe auch mal durchgekommen. Vielleicht wäre es eine Idee den Funk abzuschaffen. Wäre generell mE sinnvoll da die Fahrer wieder eigenständig und nach Instinkt entscheiden müssten und nicht ferngesteuert wären. Aber dagegen hatten die Fahrer dann ja gleich gestreikt, als es mal vor einigen Jahren ausprobiert wurde.
Aber grundsätzlich gab es diese langweiligen Flachetappen doch schon immer. Aber ja, Italien oder Spanien bieten auch vom Terrain her da natürlich mehr Möglichkeiten, die dann auch entsprechend genutzt werden.
Zu Zeiten von Leblanc als Tourdirektor war der Kurs teilweise noch grauenhafter. Erstmal 10 Flachetappen und dann gleich die Königsetappe mit drei HC-Bergen wo oft schon alles entschieden war. Immerhin kommen jetzt ja noch ein paar potenzielle Klassikeretappen. Und vielleicht geht ja nochmal ne Windkante (worauf Bora wohl eher nicht hoffen wird...)
Liegt vlt auch an der Besetzung des Teams.
Wenn man sich die Teamliste von Visma und UAE anschaut. Da sind mehrere Grand Tour Sieger und Anwärter als Helfer drin.
judyclt hat geschrieben: 08.07.2025 - 18:05
Vielleicht sollten sie bei Red Bull überhaupt mal reden. Heute wieder beide top Fahrer Zeit verloren.
Abwarten... das sind nur Sekunden... und man hat nicht gesehen wie die Abstände zustande gekommen sind..
einen technische Defekt oder auch nur zum falschen Zeitpunkt den falschen Gang drin.. und man ist bei solchen Finale wie heute, weg vom Fenster..
Klar einem Roglic sollte so etwas nicht passieren, aber bei Lipowitz... das ist seine erste Tour...
Ich denke die Karten werden endgültig aufgedeckt bei den ersten Bergankünften... und davon kommen einige...
Dagegen war das heute Peanuts.. aber das Finale trotzdem absolut spannend... mit Sieg Nr. 100 von Pogacar..
Highlander hat geschrieben: 08.07.2025 - 18:26
Abwarten... das sind nur Sekunden... und man hat nicht gesehen wie die Abstände zustande gekommen sind..
Meinen Optimismus bekommt das Team nicht mehr. In der ersten Etappe Windkante verpasst, in der zweiten Etappe beim ersten richtig scharf gefahrenen Anstieg sowohl Lipowitz und Roglic den Anschluss verloren (da kaschiert auch der spätere Strohfeuer-Angriff von Lipowitz nichts) und heute wieder abgehängt, wenn an den giftigen Anstiegen die Post abgeht... Das sind schon eine ganze Reihe Indizien dafür, dass die Form bzw. die Klasse dieses Jahr nicht reicht.
Und aus den Sekunden sind nun auch schon 1,5 bzw. fast 2 Minuten geworden. Das ist für dich schon ein Brett
Arlbergfan hat geschrieben: 08.07.2025 - 18:47
Hätte nicht gedacht, dass sich Van der Pool vom Pogi absprinten lässt...
Entweder waren die Beine platt oder VdP hat sich schon sicher gefühlt und etwas rausgenommen. Letzteres scheint mir anhand der Bilder durchaus möglich zu sein.
Highlander hat geschrieben: 08.07.2025 - 18:26
Abwarten... das sind nur Sekunden... und man hat nicht gesehen wie die Abstände zustande gekommen sind..
Meinen Optimismus bekommt das Team nicht mehr. In der ersten Etappe Windkante verpasst, in der zweiten Etappe beim ersten richtig scharf gefahrenen Anstieg sowohl Lipowitz und Roglic den Anschluss verloren (da kaschiert auch der spätere Strohfeuer-Angriff von Lipowitz nichts) und heute wieder abgehängt, wenn an den giftigen Anstiegen die Post abgeht... Das sind schon eine ganze Reihe Indizien dafür, dass die Form bzw. die Klasse dieses Jahr nicht reicht.
Und aus den Sekunden sind nun auch schon 1,5 bzw. fast 2 Minuten geworden. Das ist für dich schon ein Brett
Wie ich bereits vorher schon gesagt habe, man hat nicht gesehen, worin diese Zeitrückstände begründet waren...
und zumindest bei Roglic war es tatsächlich ein Defekt.. und er musste den steilen Berg am Schluss mit dem großen Kettenblatt hochfahren...
Dafür hat er den Rückstand noch in Grenzen gehalten...
Aber wie gesagt, nächste Woche bei den ersten Hochgebirgsetappen wird man dann wirklich sehen, wer bei dieser Tour auf das Podium fahren kann...
Highlander hat geschrieben: 08.07.2025 - 23:07
Aber wie gesagt, nächste Woche bei den ersten Hochgebirgsetappen wird man dann wirklich sehen, wer bei dieser Tour auf das Podium fahren kann...
Ich denke, ein erstes Indiz sehen wir bereits heute beim Zeitfahren. Und auch die Etappe im Zentralmassiv ist, wenn die Favoriten weiter so fahren wie bisher, sicherlich mehr als nur ein Warmfahren für die Hochgebirge.
"Papa, ich fahre besser als Du. Ich kann schon ohne Stöcker fahren, Du brauchst immer noch welche"
Daria, geliebte Tochter, damals (2022) 4 Jahre alt, nach ihrem ersten Skikurs
Arlbergfan hat geschrieben: 08.07.2025 - 22:28
Nein, der hat genau gesehen, dass er Pogi nimmer bekommt und sich dann kurz umgeschaut, ob Platz 2 sicher ist und das war es dann auch...
Du hast Recht. Hab's mir nochmal angeschaut. Der ist platt.
Wenn alles mit normal laufen sollte, dann muss heute Evenepool gewinnen. Es ist flach, viel gerade und eine gute Länge. Ich (hoffe) auf ein ähnliches Ergebnis wie bei der Dauphiné.
Eine durchaus interessante und für mich auch, zumindest etwas, überraschende Etappe.
Der Sieg von Evenepoel fällt dabei definitiv in die Kategorie "Favoritensieg". Die Art und Weise passt zu einem super Zeitfahrer im Rahmen einer Rundfahrt ("eher" bedächtig starten und hinten heraus richtig Zeit machen). Pogacar auch mit einer sehr guten Leistung. Durchaus etwas besser als ich erwartet hätte. Vingegaard dagegen schon deutlich schwächer als erwartet und schwächer als für die Gesamtwertung der Tour gut gewesen wäre. Das war schon ein Brett und deutet eher darauf hin (Achtung Kristallkugel ), dass er mehr gegen einen Abrutschen auf den dritten Platz als um den ersten kämpfen muss.
AUs deutscher Sicht war das Ergebnis von Lipowitz natürlich sehr erfreulich. Als 6. hat er immerhin Vingegaard geschlagen und auch seinen Kapitän hinter sich gelassen. Am Ende hat er bis auf eine Sekunde den gleichen Rückstand auf Remco wie bei der Dauphine. Das Zeitfahren war aber fast doppelt so lang!! Die ersten Tage waren auch bei Lipowitz etwas ernüchternd. Er war ja wirklich nicht schlecht, aber man hatte etwas mehr erhofft. Mit der Leistung heute hat er aber gezeigt, dass die Form da ist und der Zeitverlust zu einem wesentlichen Teil vielleicht doch eher der falschen Taktik bzw. auch der Unerfahrenheit geschuldet war. Die Prüfungen im Hochgebirge stehen noch aus aber nach heute bin ich guter Dinge, dass (wenn das Team ihn lässt) eine Top 10 sehr gut möglich und eine Top 5 zumindest möglich ist.
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Daria, geliebte Tochter, damals (2022) 4 Jahre alt, nach ihrem ersten Skikurs
Teddy75 hat geschrieben: 09.07.2025 - 20:28
Die ersten Tage waren auch bei Lipowitz etwas ernüchternd. Er war ja wirklich nicht schlecht, aber man hatte etwas mehr erhofft. Mit der Leistung heute hat er aber gezeigt, dass die Form da ist und der Zeitverlust zu einem wesentlichen Teil vielleicht doch eher der falschen Taktik bzw. auch der Unerfahrenheit geschuldet war.
Ich erwarte nichts von einem jungen Fahrer wie Lipo, der erst spät zum Radsport gekommen ist und zudem neu bei der TdF ist. Freue mich einfach für ihn über jeden geschaffen Renntag. Die bisherigen Zeitverluste sehe ich auch eher im Bereich Team und Taktik.