Meine (leider kurzen) Sommerferien im Juli habe ich in diesem Jahr wiederum in Frankreich verbracht. Diesmal aber nicht im Languedoc im Süden wie in den letzten Jahren, sondern im Beaujolais westlich von Lyon. Eine sehr schöne Gegend, erinnert ein wenig an die Toskana.
Vom Beaujolais aus habe ich dann einen Tagestrip in die schöne Auvergne unternommen. Ziel: das reizende Berg-Städtchen und interessante Ski-Ort Le Mont Dore südlich von Clermont-Ferrand mitsamt seinen längst erloschenen Vulkanbergen. Hauptfokus dabei: ein Besuch des Ski- und Wandergebiets oberhalb von Mont Dore. Der höchstgelegene Gipfel hier ist der Puy de Sancy mit knapp 1900 Metern Höhenmetern. Im Winter ist das Gebiet insofern interessant, weil es (zusammen mit Le Lioran) das einzig nennenswerte Skigebiet zwischen dem Alpenhauptkamm und den Pyrrenäen ist. Zudem ist Le Mont Dore im Winter mit Super Besse auf der anderen Seite des Puy de Sancy anlagentechnisch verbunden. Das Angebot kann sich durchaus sehen lassen: Skifahren kann man hier auf über 80 Pistenkilometern zwischen 1200 und 1850 Metern Höhe. Bei schönem Wetter muss der Ausblick rundum in die Auvergne phänomenal sein.
Würde mich echt reizen, hier mal skizufahren!
Bei unserem Besuch hatten wir leider etwas Pech. Kaum waren wir mit der etwas klapprigen Pendelbahn oben angekommen, wich die Sonne plötzlich aufkommenden Wolkenfetzen und ziemlich unangenehmen Regengüssen. Sicht von so la la bis null. Kurzes Fazit: Es hätte bessere Tage für einen Besuch geben können.
Hier mal ein paar Bilder - Bericht wird dann später ergänzt...