Die große Klima-Diskussion
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Re: Die große Klima-Diskussion
Na klar, die Bodenversiegelung hat mehr Einfluss als 70 Mrd t CO2 pro Jahr.
Es ist echt sinnlos mit dir.
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judyclt
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Re: Die große Klima-Diskussion
Zielführender wäre es, wenn nicht so oft ein Aspekt gegen andere ausgespielt werden würde. Klima ist komplex.
Wenn ich meine Einfahrt nicht versiegeln werde, muss ich ja nicht gleich nach Südamerika fliegen.
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Bocky
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Re: Die große Klima-Diskussion
Ich hoffe das passt hier zum Thema:
Neulich bin ich drauf aufmerksam geworden, dass ein Startup bei uns alte Solarpanels erneuert und dann reduziert weiterverkauft. In manchen Städten gibt's dann eine große Sammelbestellung der Bürger und die können dann an einem Tag in der Innenstadt abgeholt werden. Idee finde ich grundsätzlich super, weil sowohl bei Wind als auch Solar das Thema Recycling noch nicht gelöst ist.
Leider muss man im diesem konkreten Fall sagen, dass selbst mit dem reduziertem Preis das Angebot einfach zu schlecht ist, wenn mit dem aktuellen Marktpreisen vergleicht.
Aber die Richtung stimmt.
Neulich bin ich drauf aufmerksam geworden, dass ein Startup bei uns alte Solarpanels erneuert und dann reduziert weiterverkauft. In manchen Städten gibt's dann eine große Sammelbestellung der Bürger und die können dann an einem Tag in der Innenstadt abgeholt werden. Idee finde ich grundsätzlich super, weil sowohl bei Wind als auch Solar das Thema Recycling noch nicht gelöst ist.
Leider muss man im diesem konkreten Fall sagen, dass selbst mit dem reduziertem Preis das Angebot einfach zu schlecht ist, wenn mit dem aktuellen Marktpreisen vergleicht.
Aber die Richtung stimmt.
- Allegra
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Re: Die große Klima-Diskussion
Ab heute ist es wieder Sommer - zumindest für ein paar Tage.
Nun werden die Wetterkarten wieder tiefrot gefärbt und wir müssen uns wieder das Schreckgespenst der Erdverkochung auf den meisten Kanälen anhören.
Ich lasse den Beitrag jetzt hier stehen, weil sich daraus in der Folge wieder ein Bezug zum Klima ergeben hat, weise aber erneut darauf hin, dass dieser Post hier thematisch falsch ist und zu "Aktuelles Wetter gehört".
Gruß,
mod bastian-m
Nun werden die Wetterkarten wieder tiefrot gefärbt und wir müssen uns wieder das Schreckgespenst der Erdverkochung auf den meisten Kanälen anhören.
Ich lasse den Beitrag jetzt hier stehen, weil sich daraus in der Folge wieder ein Bezug zum Klima ergeben hat, weise aber erneut darauf hin, dass dieser Post hier thematisch falsch ist und zu "Aktuelles Wetter gehört".
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Re: Die große Klima-Diskussion
Mann. Wir haben’s verstanden! Du kannst jetzt mal aufhören mit deinem sinnfreien Gewäsch.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Da der Titel dieses Threads doch "Diskussion" lautet, braucht es auch andere Sichtweisen. Sonst hätten wir einen Monolog - und das wäre nun wirklich absolut langweilig.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Ich finde es ja immer wieder spannend wie gefärbte Wetterkarten Menschen triggern können. Ich halte den Farbenwechsel in der Wetterkarte für ein wertvolle Information.
Und ja! "Früher" waren Sie nicht gefärbt. Kann man wahrscheinlich mit der Computertechnik von heute nicht vergleichen. Wahnsinn was heute alles möglich ist.
Dank den Wissenschaftlern gibt es nicht nur gefärbte Wetterkarten sondern sogar ein Forum wie dieses hier.
Und ja! "Früher" waren Sie nicht gefärbt. Kann man wahrscheinlich mit der Computertechnik von heute nicht vergleichen. Wahnsinn was heute alles möglich ist.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Das hat aber mit "Diskussion", wie du sie einforderst nichts zu tun!Allegra hat geschrieben: 07.08.2025 - 17:31Nun werden die Wetterkarten wieder tiefrot gefärbt und wir müssen uns wieder das Schreckgespenst der Erdverkochung auf den meisten Kanälen anhören.
Das ist - such es dir aus: entweder Polemik oder Schwurblerei.
Noch dazu hast du offensichtlich noch immer nicht den Unterschied zwischen Wetter und Klima verstanden!
Jetzt ist es warm oder heiß, egal ob rot oder orange eingefärbt. Und am 1. September werden wir wissen, ob dieser Sommer (Juni-August) wo (global, Europa, DACH) im Vergleich zu den verschiedenen Zeiträumen (1961-1990 bzw. 1991-2020) wärmer war oder nicht.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Brauche keine Belehrungen.
Offenbar ja doch, denn die falsche Rinsortierung neuer Beiträge zwischen den beiden Thread "Klima" und "Aktuelles Wetter" hatten wir schon mehrfach.
Bitte im Zweifel nochmal mit der Definition auseinandersetzen und zukünftig beim Zuordnen mehr Sorgfalt walten lassen.
Gruß,
mod bastian-m
Sehe ich nicht so.
Offenbar ja doch, denn die falsche Rinsortierung neuer Beiträge zwischen den beiden Thread "Klima" und "Aktuelles Wetter" hatten wir schon mehrfach.
Bitte im Zweifel nochmal mit der Definition auseinandersetzen und zukünftig beim Zuordnen mehr Sorgfalt walten lassen.
Gruß,
mod bastian-m
Sehe ich nicht so.
Zuletzt geändert von Allegra am 09.08.2025 - 10:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Für Österreich kann ich dir das jetzt schon sagen, weil das Plus bisher schon, zusammen mit den Prognosen für die kommenden 7 Tage, für die Feststellung reicht, dass es wieder wärmer als im Schnitt sein wird.TONI_B hat geschrieben: 07.08.2025 - 19:25 Und am 1. September werden wir wissen, ob dieser Sommer (Juni-August) wo (global, Europa, DACH) im Vergleich zu den verschiedenen Zeiträumen (1961-1990 bzw. 1991-2020) wärmer war oder nicht.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Genau so ist es!
Ich betreibe seit 30 Jahren eine semiprofessionelle Wetterstation in meinem Garten und vergleiche die langjährigen Daten auch mit nahe gelegenen offiziellen Wetterstationen.
Für den heurigen Sommer schaut es bisher so aus:
Monat: (61-90)/(91-20)
Juni: +3,8K/+2,3K
Juli: +1,8K/-0,1K
August: wenn die Vorhersagen nur halbwegs halten wird wieder ein deutliches + davor stehen. D.h. in Summe wird es auf jeden Fall ein wärmerer Sommer als in den letzten 30 bzw. 60 Jahren.
Dieser, für viele zu kalte, Juli wäre in der Periode 61-90 um fast 2K zu warm gewesen. Damals gabs auch viele Sommer, wo es nur einige wenige Tage mit Temperaturen über 30°C gab.
Was man an diesen Daten auch sehr schön sieht, dass sich die Mitteltemperaturen in den beiden Beobachtungsperioden um 1,5-1,9K im Osten Österreichs erhöht haben!
Ich betreibe seit 30 Jahren eine semiprofessionelle Wetterstation in meinem Garten und vergleiche die langjährigen Daten auch mit nahe gelegenen offiziellen Wetterstationen.
Für den heurigen Sommer schaut es bisher so aus:
Monat: (61-90)/(91-20)
Juni: +3,8K/+2,3K
Juli: +1,8K/-0,1K
August: wenn die Vorhersagen nur halbwegs halten wird wieder ein deutliches + davor stehen. D.h. in Summe wird es auf jeden Fall ein wärmerer Sommer als in den letzten 30 bzw. 60 Jahren.
Dieser, für viele zu kalte, Juli wäre in der Periode 61-90 um fast 2K zu warm gewesen. Damals gabs auch viele Sommer, wo es nur einige wenige Tage mit Temperaturen über 30°C gab.
Was man an diesen Daten auch sehr schön sieht, dass sich die Mitteltemperaturen in den beiden Beobachtungsperioden um 1,5-1,9K im Osten Österreichs erhöht haben!
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Re: Die große Klima-Diskussion
Das deckt sich auch mit meinen Beobachtungen. Der Sommer 2003 war für uns im Südwesten Deutschlands eine Zäsur. Damals ging es das erste Mal signifikant über 40°C, die genaue Zahl der Hitzetage müsst ich nochmal raussuchen aber das war einsamer Rekord. Damals wurde vom Jahrtausendsommer gesprochen, aber dann ging es Schalg auf Schlag, 2006 kam der nächste Hitzesommer und es folgten noch so einige, 2018 als vorläufiger Höhepunkt.TONI_B hat geschrieben: 08.08.2025 - 12:01
Dieser, für viele zu kalte, Juli wäre in der Periode 61-90 um fast 2K zu warm gewesen. Damals gabs auch viele Sommer, wo es nur einige wenige Tage mit Temperaturen über 30°C gab.
Was man an diesen Daten auch sehr schön sieht, dass sich die Mitteltemperaturen in den beiden Beobachtungsperioden um 1,5-1,9K im Osten Österreichs erhöht haben!
Durch die Zeit zieht sich dazu noch eine zunehmende Häufung von Frühjahrstrockenheit. Das bedeutet dass die Vegetation in der entscheidenden Wachstumsphase leidet und ihr großflächiger Kühlungseffekt auf die Temperaturspitzen schwindet. Braune Grassteppen flimmern in der Mittagshitze, der Wald hat auch nicht genug Wasser zum Verdunsten. Das treibt die Tageshöchsttemperaturen hoch. Was man in den 90ern eigentlich nur in zubetonierten Stadtgebieten kannte beobachtet man in manchen Jahren nun auch über ausgetrockneten Landflächen.
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Re: Die große Klima-Diskussion
In Freiburg waren es 2003 53 Tage über 30°. Da kann ich mich noch gut dran erinnern. Und als es dann endlich wieder erträglicher wurde hatten wir nichts besseres zu tun, als in einen Flieger in die Türkei zu steigen. Nochmal 10 Tage bei 40°. Der Sommer 2003 hat übrigens besonders die Franzosen hart getroffen, da sind besonders Ältere umgefallen wie die Fliegen.Spezialwidde hat geschrieben: 08.08.2025 - 12:29 die genaue Zahl der Hitzetage müsst ich nochmal raussuchen
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Re: Die große Klima-Diskussion
Die Links zu Wetterdaten für Deutschland hatten wir hier bestimmt schon mal, aber ich stelle meine drei Lieblingsseiten noch mal ein:
Die offiziellen Zeitreihen vom DWD für Deutschland:
https://www.dwd.de/DE/leistungen/zeitre ... #buehneTop
Mehr Auswahlmöglichkeiten bei M. Theusner:
https://www.mtwetter.de/regionales_mittel.php
Dann gibt es bei Kachelmannwetter ein sehr gutes "Klimatool", wo man sich für viele Orte die Klimadaten anzeigen lassen kann, hier z. B. für Lennestadt im Sauerland, 20 km entfernt von mir:
https://kachelmannwetter.com/de/klimave ... 947__61_90
Da sieht man dann, dass die mittlere Höchsttemperatur im Zeitraum 1961-1990 selbst im Hochsommer nur so um 23 Grad lag. Noch erstaunlicher finde ich allerdings, dass die mittlere Tiefsttemperatur im Hochsommer nur bei etwa 11-12 Grad lag. Hatte ich so gar nicht in Erinnerung. Wenn es heutzutage nachts mal so kühl wird, wird in den sozialen Medien geschrieben "ich muss die Heizung anmachen"... Und das ist ja der Durchschnitt der Tiefsttemperatur, da muss es also auch viele Nächte unter 10 Grad gegeben haben
Heutzutage bleibt es nachts meistens deutlich wärmer, und selbst wenn es tagsüber dann nur etwas über 20 Grad wird, ist der Tagesmittelwert höher als das Mittel 1961-1990. Deshalb war z. B. auch dieser Juli für Lennestadt 1.7 Grad zu warm - da die meisten Menschen aber nur nach den Höchstwerten schauen, heißt es dann wieder "unmöglich, kann gar nicht sein"
Die offiziellen Zeitreihen vom DWD für Deutschland:
https://www.dwd.de/DE/leistungen/zeitre ... #buehneTop
Mehr Auswahlmöglichkeiten bei M. Theusner:
https://www.mtwetter.de/regionales_mittel.php
Dann gibt es bei Kachelmannwetter ein sehr gutes "Klimatool", wo man sich für viele Orte die Klimadaten anzeigen lassen kann, hier z. B. für Lennestadt im Sauerland, 20 km entfernt von mir:
https://kachelmannwetter.com/de/klimave ... 947__61_90
Da sieht man dann, dass die mittlere Höchsttemperatur im Zeitraum 1961-1990 selbst im Hochsommer nur so um 23 Grad lag. Noch erstaunlicher finde ich allerdings, dass die mittlere Tiefsttemperatur im Hochsommer nur bei etwa 11-12 Grad lag. Hatte ich so gar nicht in Erinnerung. Wenn es heutzutage nachts mal so kühl wird, wird in den sozialen Medien geschrieben "ich muss die Heizung anmachen"... Und das ist ja der Durchschnitt der Tiefsttemperatur, da muss es also auch viele Nächte unter 10 Grad gegeben haben
Heutzutage bleibt es nachts meistens deutlich wärmer, und selbst wenn es tagsüber dann nur etwas über 20 Grad wird, ist der Tagesmittelwert höher als das Mittel 1961-1990. Deshalb war z. B. auch dieser Juli für Lennestadt 1.7 Grad zu warm - da die meisten Menschen aber nur nach den Höchstwerten schauen, heißt es dann wieder "unmöglich, kann gar nicht sein"
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Re: Die große Klima-Diskussion
Kann man sich bei mtwetter für Deutschland oder die Bundesländer anschauen. Sieht dort aber so aus, als ob die Höchsttemperaturen stärker ansteigen als die Tiefsttemperaturen.judyclt hat geschrieben: 08.08.2025 - 21:51 Steigen denn im Zuge der allgemeinen Erwärmung die Tiefsttemperaturen stärker als die Höchsttemperaturen?
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Re: Die große Klima-Diskussion
Ich habe die Werte aus meiner unmittelbaren Umgebung (Marchfeld östlich von Wien) mal analysiert: da steigen die Maximalwerte etwas stärker als die Minima. Ich habe die mittleren Monatswerte verglichen.
Aber die Steigung des linearen Least-Square-Fit ist nicht wirklich signifikant größer. 0,0688 zu 0,0592
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Re: Die große Klima-Diskussion
Erfasst Du auch die durchschnittliche Zahl der Sonnenstunden pro Jahr oder pro Monat?TONI_B hat geschrieben: 08.08.2025 - 12:01 Ich betreibe seit 30 Jahren eine semiprofessionelle Wetterstation in meinem Garten und vergleiche die langjährigen Daten auch mit nahe gelegenen offiziellen Wetterstationen.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Re: Die große Klima-Diskussion
Prinzipiell ja, ich hätte die Daten. Aber nachdem einige Bäume sprichwörtlich in den Himmel gewachsen sind, traue ich in dieser Hinsicht meinen Daten selber nicht mehr
Aber von einer nahe gelegenen offiziellen Station habe ich mal die Daten der Jahressumme der Globalstrahlung raus gesucht.
Dein weiter oben erwähnte Effekt ist durchaus zu erkennen: die Globalstrahlung hat in diesem Zeitraum zugenommen. Aber nur mit etwas mehr 0,1% pro Jahr als langfristiger Trend (siehe LEastSquareFit) mit einer sehr geringen statistischen Signifikanz!
Aber von einer nahe gelegenen offiziellen Station habe ich mal die Daten der Jahressumme der Globalstrahlung raus gesucht.
Dein weiter oben erwähnte Effekt ist durchaus zu erkennen: die Globalstrahlung hat in diesem Zeitraum zugenommen. Aber nur mit etwas mehr 0,1% pro Jahr als langfristiger Trend (siehe LEastSquareFit) mit einer sehr geringen statistischen Signifikanz!
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Re: Die große Klima-Diskussion
Für Wien beträgt die Zunahme der Globalstrahlung mehr als 20%, von 1980 bis heute. Ich habe für Wien die Daten vor einiger Zeit mal in ein Diagramm übertragen. Man findet zwar diverse Aussagen aus offiziellen Quellen zur Zunahme der Globalstrahlung, aber ich konnte dazu kein Diagramm finden. Wenn man nicht alles selber macht:TONI_B hat geschrieben: 11.08.2025 - 14:36 die Globalstrahlung hat in diesem Zeitraum zugenommen. Aber nur mit etwas mehr 0,1% pro Jahr als langfristiger Trend (siehe LEastSquareFit) mit einer sehr geringen statistischen Signifikanz!
Es gibt hat zwei grundelegende Theorien dazu:
a) die globale Verschmutzung hat ca. 1980 den Effekt durch den vom Menschen verursachten CO2 Anteil in der Atmosphäre kompensiert
b) durch die Abnahme der Luftverschmutzung erreicht mehr Sonnenlicht die Erdoberfläche bzw. die Wolkenbildung nimmt wegen der reduzierten Zahl an Kondensationskeimen ab
Bei b) ist halt die Frage, wie "sauber" die Luft vor Beginn des Industriezeitalters war. Der Mensch hat lange vor 1850 damit begonnen, Wälder abzuholzrn und Moore trocken zu legen, um beides als Brennstoff zu verwenden.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Vor allem im 19. und 20. Jahrhundert hat durch die Industrialisierung einerseits und durch Kriege andererseits die Luftverschmutzung extrem stark zugenommen.
Sieht man übrigens im Gletschereis deutlich.
Auch war die Bevölkerungsdichte bis zum 18. Jahrhundert deutlich geringer als danach. Vor allem die Pest und der 30-jährige Krieg hatten die Einwohnerzahl sehr stark dezimiert.
Da durch Luftreinhaltung seit den 1980-iger Jahren die starke Luftverschmutzung deutlich reduziert worden ist, fehlt nun der Dreck-Schutzschild gegen die Sonnenstrahlen.
Sieht man übrigens im Gletschereis deutlich.
Auch war die Bevölkerungsdichte bis zum 18. Jahrhundert deutlich geringer als danach. Vor allem die Pest und der 30-jährige Krieg hatten die Einwohnerzahl sehr stark dezimiert.
Da durch Luftreinhaltung seit den 1980-iger Jahren die starke Luftverschmutzung deutlich reduziert worden ist, fehlt nun der Dreck-Schutzschild gegen die Sonnenstrahlen.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Bei uns in Bremerhaven sieht das etwas anders aus, vermutlich weil die Luft durch die Meeresnähe einfach sauberer ist (und das dürfte global gesehen auch die Regel sein, denn mehr als 2/3 der Erdoberfläche liegen in Meeresnähe).
Sonnenstunden und Sommertage pro Jahr in Bremerhaven.
Die Zahl der Sommertage und der rechten Y-Achse ist krumm um die Minima und Maxima zur besseren Vergleichbarkeit auf ein ähnliches Niveau zu bringen.
Das 30 Jahresmittel 1995-2024 der Sonnenstunden/Jahr hat sich im Vergleich zum Mittelwert 1949-2024 (1560 Stunden) um 2,9% auf 1608 Stunden erhöht (30,3 Stunden mehr Sonne/Jahr).
Das 30 Jahresmittel 1995-2024 der Sommertage hat sich im Vergleich zum Mittelwert 1949-2024 (17,2 Tage) um 30,3% auf 22,4 Tage erhöht (+5,2 Sommertage).
Ich sehe hier ehrlich gesagt wenig Korrelation - und das obwohl die Bedeutung von Sonnenstunden im Norden aufgrund der längeren Tage den Sommer deutlich übergewichtet.
Sonnenstunden und Jahrestemperatur pro Jahr in Bremerhaven.
Auch hier krumme Achsenwerte um Minima und Maxima zur besseren Vergleichbarkeit auf ein ähnliches Niveau zu bringen.
Man sieht hier deutlich, wie der Temperaturanstieg den geringen Anstieg der Sonnenscheindauer überholt. Die Temperatur steigt auch in Jahren mit geringer Sonneneinstrahlung weiter.
Edit: Durch eine Fehler wurden nur die Sonnenstunden der Monate Januar bis Juli berücksichtigt, das habe ich nun in allen Posts korrigiert. Ich hab mich schon gefragt, wie Wien auf doppelt so viele Sonnenstunden kommt.
Die Zahl der Sommertage und der rechten Y-Achse ist krumm um die Minima und Maxima zur besseren Vergleichbarkeit auf ein ähnliches Niveau zu bringen.
Das 30 Jahresmittel 1995-2024 der Sonnenstunden/Jahr hat sich im Vergleich zum Mittelwert 1949-2024 (1560 Stunden) um 2,9% auf 1608 Stunden erhöht (30,3 Stunden mehr Sonne/Jahr).
Das 30 Jahresmittel 1995-2024 der Sommertage hat sich im Vergleich zum Mittelwert 1949-2024 (17,2 Tage) um 30,3% auf 22,4 Tage erhöht (+5,2 Sommertage).
Ich sehe hier ehrlich gesagt wenig Korrelation - und das obwohl die Bedeutung von Sonnenstunden im Norden aufgrund der längeren Tage den Sommer deutlich übergewichtet.
Sonnenstunden und Jahrestemperatur pro Jahr in Bremerhaven.
Auch hier krumme Achsenwerte um Minima und Maxima zur besseren Vergleichbarkeit auf ein ähnliches Niveau zu bringen.
Man sieht hier deutlich, wie der Temperaturanstieg den geringen Anstieg der Sonnenscheindauer überholt. Die Temperatur steigt auch in Jahren mit geringer Sonneneinstrahlung weiter.
Edit: Durch eine Fehler wurden nur die Sonnenstunden der Monate Januar bis Juli berücksichtigt, das habe ich nun in allen Posts korrigiert. Ich hab mich schon gefragt, wie Wien auf doppelt so viele Sonnenstunden kommt.
Zuletzt geändert von noisi am 11.08.2025 - 19:02, insgesamt 2-mal geändert.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Laut Wikipedia endete die kleine Zwischenzeit ca. 1850, also dem Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen.
Logischerweise wird es ab diesem Zeitpunkt natürlich im langjährigen Mittel wärmer.
Logischerweise wird es ab diesem Zeitpunkt natürlich im langjährigen Mittel wärmer.
- noisi
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Re: Die große Klima-Diskussion
Irgendwie passt das aber überhaupt nicht zusammen was du hier schreibst.Allegra hat geschrieben: 11.08.2025 - 16:40 Laut Wikipedia endete die kleine Zwischenzeit ca. 1850, also dem Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen.
Logischerweise wird es ab diesem Zeitpunkt natürlich im langjährigen Mittel wärmer.
Allegra hat geschrieben: 11.08.2025 - 15:41 Vor allem im 19. und 20. Jahrhundert hat durch die Industrialisierung einerseits und durch Kriege andererseits die Luftverschmutzung extrem stark zugenommen.
Sieht man übrigens im Gletschereis deutlich.
[...]
Da durch Luftreinhaltung seit den 1980-iger Jahren die starke Luftverschmutzung deutlich reduziert worden ist, fehlt nun der Dreck-Schutzschild gegen die Sonnenstrahlen.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.
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markus
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Re: Die große Klima-Diskussion
Der will doch nur Spielen.. bekommt wahrscheinlich zuhause keine Aufmerksamkeit .
Zuletzt geändert von markus am 11.08.2025 - 17:54, insgesamt 1-mal geändert.