Ja, da bleibe ich auch unabhängig von der UCI empört. Ein friedlicher Demonstrant kann Botschaften präsentieren, rufen usw., aber hier wurden am Konflikt völlig unbeteiligte Sportler gefährdet, durch Stürze verletzt und bedroht.Jan Tenner hat geschrieben: 18.09.2025 - 13:27 Ich weiß, ich weiß, hier sind alle ganz empört, wie die Demonstraten die schöne unpolitische Vuelta kaputt gemacht hat, das das hier:
UCI World Tour 2025 - Aktuell: Saisonfazit 2025 & Tour de France Strecke 2026
Forumsregeln
Bitte beachte unsere Forum Netiquette
Bitte beachte unsere Forum Netiquette
-
judyclt
- Elbrus (5633m)
- Beiträge: 5816
- Registriert: 01.04.2009 - 10:04
- Skitage 25/26: 0
- Hat sich bedankt: 1319 Mal
- Danksagung erhalten: 1299 Mal
Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025
Vollkommen richtig. Angeblich hat Ruanda sogar mehr als Doha bezahlt.
- Spezialwidde
- Rigi-Kulm (1797m)
- Beiträge: 1871
- Registriert: 07.02.2013 - 11:04
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: 66440 Blieskastel
- Hat sich bedankt: 505 Mal
- Danksagung erhalten: 410 Mal
Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025
Dann müsste man auch sofort den Motorsport, den internationalen Fußball und die olympischen Spiele einstampfen. Und vieles was über den Sport hinausgeht. Für sowas gibt es keine Rechtfertigung. Das kann doch echt nicht dein Ernst sein!Jan Tenner hat geschrieben: 18.09.2025 - 13:27 Wenn die UCI sich von jedem Schweineregime auf der Welt derart schmieren und vereinnahmen lässt, solange nur genug gezahlt wird, für Demonstranten aber nur solche abgeschmackten Kalendersprüche übrig hat, dann hat sie es meiner Meinung nach auch gar nicht so wenig verdient, dass ihre Rennen derart auf den Kopf gestellt werden.
Genieße den Winter solange es ihn noch gibt
-
judyclt
- Elbrus (5633m)
- Beiträge: 5816
- Registriert: 01.04.2009 - 10:04
- Skitage 25/26: 0
- Hat sich bedankt: 1319 Mal
- Danksagung erhalten: 1299 Mal
Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025
Er rechtfertigt ja nicht die Gewalt der Demonstranten, sondern stellt die Äußerungen der UCI ins richtige Licht. Dein Beitrag widerspricht dem ja gar nicht. Die FIFA und andere "Geier" sind da kein bisschen besser.
-
Martin_D
- Punta Indren (3250m)
- Beiträge: 3266
- Registriert: 21.10.2006 - 23:13
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Hat sich bedankt: 931 Mal
- Danksagung erhalten: 1257 Mal
Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025
Ich verstehe den Gedanken. Man sollte aber das eine nicht gegen das andere aufrechnen.Jan Tenner hat geschrieben: 18.09.2025 - 13:27 Ich weiß, ich weiß, hier sind alle ganz empört, wie die Demonstraten die schöne unpolitische Vuelta kaputt gemacht hat, das das hier:... ist von einer fast ekelerregenden Scheinheiligkeit geprägt, die fast schon weh tut. Die UCI (und viele, viele andere Sportverbände) lassen sich gegen richtig Cash nur allzu gerne für politische Zwecke ausnutzen. Oder glaubt hier jemand, die Rad-WM in Ruanda und damals in Katar haben stattgefunden, damit der Radsport dort "seine Rolle als Instruments des Friedens" wahrnehmen kann? Wenn die UCI sich von jedem Schweineregime auf der Welt derart schmieren und vereinnahmen lässt, solange nur genug gezahlt wird, für Demonstranten aber nur solche abgeschmackten Kalendersprüche übrig hat, dann hat sie es meiner Meinung nach auch gar nicht so wenig verdient, dass ihre Rennen derart auf den Kopf gestellt werden."Die UCI verurteilt nachdrücklich die Ausnutzung des Sports für politische Zwecke im Allgemeinen und insbesondere durch eine Regierung", teilte die UCI mit: "Der Sport muss autonom bleiben, um seine Rolle als Instrument des Friedens erfüllen zu können. Es ist inakzeptabel und kontraproduktiv, wenn unser Sport von seiner universellen Mission abgelenkt wird."
2024/2025
Rosskopf, Ratschings, Gitschberg/Jochtal, Plose, Kronplatz, Rittner Horn, Reinswald, Schwemmalm, Schöneben, Saalbach, Saalbach, Kappl/See, Ischgl, Ischgl, Silvretta Montafon, Gargellen, Aletsch Arena, Aletsch Arena, Hintertuxer Gletscher
Berichte gibt es hier
Rosskopf, Ratschings, Gitschberg/Jochtal, Plose, Kronplatz, Rittner Horn, Reinswald, Schwemmalm, Schöneben, Saalbach, Saalbach, Kappl/See, Ischgl, Ischgl, Silvretta Montafon, Gargellen, Aletsch Arena, Aletsch Arena, Hintertuxer Gletscher
Berichte gibt es hier
↓ Mehr anzeigen... ↓
- Arlbergfan
- Administrator
- Beiträge: 8874
- Registriert: 29.09.2008 - 20:30
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Hat sich bedankt: 2030 Mal
- Danksagung erhalten: 4597 Mal
- Kontaktdaten:
Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025
Mir geht es wie vielen anderen hier.
Eigentlich ist der Radsport ja recht leicht zu sabotieren. Ich hab mir schon öfters gedacht: Wenn einer wirklich ein Problem mit einen Fahrer hat, der kann den an einer Stelle der Strecke sehr leicht zu Fall bringen und stören...
Alles in allem haben die Fahrer das aber nicht verdient.
Sie kämpfen über 3 Wochen lang und am Ende bekommen sie nicht mal eine ordentliche Siegerehrung.
Ich habe hier kein Verständnis mit den Demonstranten. Bei mir hat das eher die Auswirkung, dass ich gegen die Sache an sich bin.
Eigentlich ist der Radsport ja recht leicht zu sabotieren. Ich hab mir schon öfters gedacht: Wenn einer wirklich ein Problem mit einen Fahrer hat, der kann den an einer Stelle der Strecke sehr leicht zu Fall bringen und stören...
Alles in allem haben die Fahrer das aber nicht verdient.
Sie kämpfen über 3 Wochen lang und am Ende bekommen sie nicht mal eine ordentliche Siegerehrung.
Ich habe hier kein Verständnis mit den Demonstranten. Bei mir hat das eher die Auswirkung, dass ich gegen die Sache an sich bin.
EIN FRANKE IM LÄNDLE
Ihr könnt gerne auf Instagram vorbeischauen: https://www.instagram.com/powderhuntr
Ihr könnt gerne auf Instagram vorbeischauen: https://www.instagram.com/powderhuntr
-
judyclt
- Elbrus (5633m)
- Beiträge: 5816
- Registriert: 01.04.2009 - 10:04
- Skitage 25/26: 0
- Hat sich bedankt: 1319 Mal
- Danksagung erhalten: 1299 Mal
Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025
Damit stehst du sicher nicht alleine da. Checken die Demonstranten das eigentlich nicht, dass sie eigene Anliegen torpedieren?Arlbergfan hat geschrieben: 19.09.2025 - 16:37 Ich habe hier kein Verständnis mit den Demonstranten. Bei mir hat das eher die Auswirkung, dass ich gegen die Sache an sich bin.
Dieses Wochenende startet die WM in Ruanda. Da passiert sowas bestimmt nicht. Dafür haben die Menschen viel zu viel Angst vor dem Regime. Obwohl: Kann ja gar nicht. Die UCI verurteilt ja nachdrücklich die Ausnutzung des Sports für politische Zwecke im Allgemeinen und insbesondere durch eine Regierung.
-
CrystalMountain
- Feldberg (1493m)
- Beiträge: 1679
- Registriert: 14.04.2018 - 21:32
- Skitage 25/26: 0
- Ski: nein
- Snowboard: nein
- Hat sich bedankt: 131 Mal
- Danksagung erhalten: 621 Mal
Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025
Sämtliche Fahrerinnen und Fahrer werden bei dieser WM per GPS getrackt, damit niemand verloren geht bzw. bei Bedarf schnell gefunden wird:
Vielleicht hilft das ja auch bei Diebstahl...
https://www.sportschau.de/radsport/ortu ... a-102.htmlDemnach werden alle Teilnehmer in den jeweiligen Wettbewerben mit einem solchen System ausgestattet, angebracht wird es unterhalb des Sattels.
Vielleicht hilft das ja auch bei Diebstahl...
- noisi
- Matterhorn (4478m)
- Beiträge: 4655
- Registriert: 15.11.2005 - 21:36
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: an der Nordseeküste
- Hat sich bedankt: 705 Mal
- Danksagung erhalten: 1007 Mal
- Kontaktdaten:
Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025
Was für eine Leistung von Evenepoel in einem Zeitfahren, dass eigentlich Pogacar auf den Leib geschneidert war. Mehr als 2 Minuten Vorsprung sind ja eine andere Welt.
Die große Frage ist, war er sooo gut oder hatte Pogacar einfach einen schlechten Tag oder hat er sich für das Straßenrennen geschont. Letzteres ist ja eigentlich nicht so seine Art.
Die große Frage ist, war er sooo gut oder hatte Pogacar einfach einen schlechten Tag oder hat er sich für das Straßenrennen geschont. Letzteres ist ja eigentlich nicht so seine Art.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.
-
judyclt
- Elbrus (5633m)
- Beiträge: 5816
- Registriert: 01.04.2009 - 10:04
- Skitage 25/26: 0
- Hat sich bedankt: 1319 Mal
- Danksagung erhalten: 1299 Mal
Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025
Gute Frage. Ich sehe es wie du, aber antretem, um sich zu schonen ist wirklich nicht sein Ding. Mal abwarten, was so als Erklärung kommt.noisi hat geschrieben: 22.09.2025 - 12:22 ...war er sooo gut oder hatte Pogacar einfach einen schlechten Tag oder hat er sich für das Straßenrennen geschont. Letzteres ist ja eigentlich nicht so seine Art.
Edith: Pogacar hat jetzt im Interview ziemlich eindeutig gesagt, dass er sich nicht geschont, sondern alles rausgehauen hat. Aber Remco hatte eben einen bärenstarken Tag.
-
OnlineJan Tenner
- Rigi-Kulm (1797m)
- Beiträge: 1953
- Registriert: 21.02.2018 - 17:10
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Hat sich bedankt: 499 Mal
- Danksagung erhalten: 1574 Mal
Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025
Hmmh, 3/4 des deutschen Teams kann das WM-Rennen noch nicht mal zur Hälfte fahren. Marius Mayrhofer als einsamer Mohikaner, aber fährt wenigstens in der Spitzengruppe. Good luck!
Remco muss auch schon auf's Dixie-Klo. Eher ein schlechtes Zeichen für einen spannenden Zweikampf mit Pogi..
Remco muss auch schon auf's Dixie-Klo. Eher ein schlechtes Zeichen für einen spannenden Zweikampf mit Pogi..
-
OnlineJan Tenner
- Rigi-Kulm (1797m)
- Beiträge: 1953
- Registriert: 21.02.2018 - 17:10
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Hat sich bedankt: 499 Mal
- Danksagung erhalten: 1574 Mal
Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025
Remco wird am Mont Kigali völlig aus den Latschen gefahren und spielt dann Schmierentheater. Wenn er nicht dauernd damit beschäftigt wäre, theatralisch sein Rad zunwdchwln, hätte er sogar noch eine Chance gehabt, wieder vorne ran gefahren zu werden. Pogagar hat heute ja offenbar seinen gnädigen Tag (Warten auf dem Torro z.B.).
-
judyclt
- Elbrus (5633m)
- Beiträge: 5816
- Registriert: 01.04.2009 - 10:04
- Skitage 25/26: 0
- Hat sich bedankt: 1319 Mal
- Danksagung erhalten: 1299 Mal
Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025
Pogi hätte so oder so gewonnen. Das konnte man sehen. Aber die WM in einem Land durchzuführen, das einen beträchtlichen Teil der Athleten aufs Klo führt, muss man vielleicht nochmal überdenken:
https://www.eurosport.de/radsport/wm/20 ... tory.shtml
Traurige Nachricht am Rande:
Die sogenannten "Aktivisten" haben IPT bzw. deren Sportler erstmals erfolgreich von einem Wettkampf ausgeschlossen. Da freuen sich die hungernden Zivilisten im Kriegsgebiet in 2000km Entfernung.
https://www.eurosport.de/radsport/giro- ... tory.shtml
https://www.eurosport.de/radsport/wm/20 ... tory.shtml
Traurige Nachricht am Rande:
Die sogenannten "Aktivisten" haben IPT bzw. deren Sportler erstmals erfolgreich von einem Wettkampf ausgeschlossen. Da freuen sich die hungernden Zivilisten im Kriegsgebiet in 2000km Entfernung.
https://www.eurosport.de/radsport/giro- ... tory.shtml
-
OnlineJan Tenner
- Rigi-Kulm (1797m)
- Beiträge: 1953
- Registriert: 21.02.2018 - 17:10
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Hat sich bedankt: 499 Mal
- Danksagung erhalten: 1574 Mal
Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025
Das wäre für mich nun der geringste Grund, um eine Vergabe an Staaten (Diktaturen) wie Ruanda zu vergeben. Darauf kann man sich nämlich vorbereiten. Meine Frau hat z.B. schon mehrfach für zeitlich begrenzte Einsätze in Eritrea und Tansania gearbeitet. Allen Beteiligten wurde dabei sehr deutlich gemacht, was man an Essen und Trinken vermeiden sollte, um Montezumas Rache zu entgehen. Das ist vuielleicht ein bisschen lästig, aber es geht definitiv. Was bei solchen zivilen Reisegruppen gelingt, sollte doch wohl auch bei Profirennsport-Delegationen klappen! Wenn man jedenfalls erst kurz vor oder während des Rennens auf den Trichterkommt, dass Wasser aus dem Kran wohl nicht die beste Quelle ist, dann zeigt das schon ein ansehnliches Maß an Unprofessionalität. Oder sagen wir es anders: Würden bei einer WM die Delegationen von den üblichen Profimannschaften statt von BDR & Co. gestellt, hätte die Vorbereitung wahrscheinlich anders ausgesehen...judyclt hat geschrieben: 28.09.2025 - 20:58 Aber die WM in einem Land durchzuführen, das einen beträchtlichen Teil der Athleten aufs Klo führt, muss man vielleicht nochmal überdenken
Interessanterweise haben die Kommentatoren des belgischen Fernsehens das Thema bereits bei den obligatorischen Hintergrundberichten während der ersten Phase des Rennens ausführlich beleuchtet. Dort wurde thematisiert, dass neben dem bekannten "Reisedurchfall" die große Herausforderung für den Magen- und Darmtrakt die Kombination aus Höhenluft, Hitze und extremer physischer Belastung darstellt. Auch bei erfahrenen, hochtrainierten Profis
wäre die geringere Sauerstoffaufnahme bei der Verarbeitung der hochkalorischen Energy-Gels u.ä. in Verbindung mit der Hitze ungewohnt. Im Vergleich zu Bergetappen bei Rundfahrten und bekannten Klassikern befands sich der gesamte Teil der Strecke auf über 1500m Höhe und nicht nur die Peaks.
These im belgischen Fernsehen demnach: Für die spezielle Topografie für das WM-Rennen in Kigali sei eine spezielle Vorbereitung notwendig gewesen, um irgendwas zu reißen. Nicht alle Teams/Nationen hätten die speziellen Anforderungen in der Vorbereitung aber ernst (genug) genommen, andere hätten sich dagegen akribisch vobereitet.
Das war denke ich auch beobachtbar: Kein einziger Slowene musste das Rennen wegen Flotten Otto aufgeben, Pogacar wurde von seinen Teamkollegen perfekt bis zur Crunch Time am Mont Kigali abgesetzt.
-
judyclt
- Elbrus (5633m)
- Beiträge: 5816
- Registriert: 01.04.2009 - 10:04
- Skitage 25/26: 0
- Hat sich bedankt: 1319 Mal
- Danksagung erhalten: 1299 Mal
Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025
Da ist sicher was dran. Allerdings müssen auch erstmal die zeitlichen Möglichkeiten zur Vorbereitung da sein.Jan Tenner hat geschrieben: 29.09.2025 - 13:50 These im belgischen Fernsehen demnach: Für die spezielle Topografie für das WM-Rennen in Kigali sei eine spezielle Vorbereitung notwendig gewesen, um irgendwas zu reißen. Nicht alle Teams/Nationen hätten die speziellen Anforderungen in der Vorbereitung aber ernst (genug) genommen, andere hätten sich dagegen akribisch vobereitet.
Vielleicht haben die Slowenen das tatsächlich durchgezogen und nichts Heimisches vor Ort an den Mund gelassen, sondern komplett von Importware gelebt.
- br403
- Matterhorn (4478m)
- Beiträge: 4723
- Registriert: 04.03.2005 - 09:24
- Skitage 25/26: 6
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: München
- Hat sich bedankt: 1200 Mal
- Danksagung erhalten: 521 Mal
Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Il Lombardia & Saisonfazit 2025
Hört euch mal den aktuellen Tourfunk an, da geht es auch darum. Ist ziemlich interessant.
https://www.sportschau.de/podcasts/tour ... a-100.html
https://www.sportschau.de/podcasts/tour ... a-100.html
-
judyclt
- Elbrus (5633m)
- Beiträge: 5816
- Registriert: 01.04.2009 - 10:04
- Skitage 25/26: 0
- Hat sich bedankt: 1319 Mal
- Danksagung erhalten: 1299 Mal
Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Il Lombardia & Saisonfazit 2025
Hab ich heute beim Sport gehört. Wirklich interessant.
Auch das Otto-Thema: Laut Dschörmän Zeikling hat man auf Hygiene geachtet, Profis informiert, eigenen Koch mitgebracht usw. Tja, irgendwas ist trotzdem wie bei vielen Längern schief gegangen.
Zur Vorbereitung auf die WM: Es klang für mich etwas durch, dass man ohne entsprechendes Budget, die Bereitschaft der Profis und das Mitspielen der Teams eben kein für Siege erforderliches Akklimatisieren/Höhentraining etc. durchführen kann und man daher bei den Männern eh nur mit Top 10-20 kalkuliert hat.
Da in Kanada Hitze, Kacke und Höhe wegfallen muss es demnach Medaillen für Deutschland regnen
Auch das Otto-Thema: Laut Dschörmän Zeikling hat man auf Hygiene geachtet, Profis informiert, eigenen Koch mitgebracht usw. Tja, irgendwas ist trotzdem wie bei vielen Längern schief gegangen.
Zur Vorbereitung auf die WM: Es klang für mich etwas durch, dass man ohne entsprechendes Budget, die Bereitschaft der Profis und das Mitspielen der Teams eben kein für Siege erforderliches Akklimatisieren/Höhentraining etc. durchführen kann und man daher bei den Männern eh nur mit Top 10-20 kalkuliert hat.
Da in Kanada Hitze, Kacke und Höhe wegfallen muss es demnach Medaillen für Deutschland regnen
- Spezialwidde
- Rigi-Kulm (1797m)
- Beiträge: 1871
- Registriert: 07.02.2013 - 11:04
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: 66440 Blieskastel
- Hat sich bedankt: 505 Mal
- Danksagung erhalten: 410 Mal
Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Il Lombardia & Saisonfazit 2025
Krass, ich hätte eigentlich gedacht dass die Lebensmittel vom Team mitgebracht und zubereitet werden gerade um sowas zu vermeiden. Es ist doch bekannt, gerade bei Sportlern deren Immunabwehr durch den körperlichen Stress nicht 100%ig leistungsfähig ist...
Genieße den Winter solange es ihn noch gibt
-
OnlineJan Tenner
- Rigi-Kulm (1797m)
- Beiträge: 1953
- Registriert: 21.02.2018 - 17:10
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Hat sich bedankt: 499 Mal
- Danksagung erhalten: 1574 Mal
Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Il Lombardia & Saisonfazit 2025
Lettland oder Mexiko haben denke ich kein größeres Budget als German Cycling und konnten trotzdem. Da müssen die anderen Faktoren eine größere Rolle gespielt haben...judyclt hat geschrieben: 30.09.2025 - 21:38 [...] dass man ohne entsprechendes Budget, die Bereitschaft der Profis und das Mitspielen der Teams eben kein für Siege erforderliches Akklimatisieren/Höhentraining etc. durchführen kann
-
judyclt
- Elbrus (5633m)
- Beiträge: 5816
- Registriert: 01.04.2009 - 10:04
- Skitage 25/26: 0
- Hat sich bedankt: 1319 Mal
- Danksagung erhalten: 1299 Mal
Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Il Lombardia & Saisonfazit 2025
Zumindest die Mexikaner dürften in Sachen Verdauungstrakt dafür besser vorbereitet gewesen sein
-
judyclt
- Elbrus (5633m)
- Beiträge: 5816
- Registriert: 01.04.2009 - 10:04
- Skitage 25/26: 0
- Hat sich bedankt: 1319 Mal
- Danksagung erhalten: 1299 Mal
Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Il Lombardia & Saisonfazit 2025
Da die aktuellen Rennen mit Pogacars Beteiligung nur mäßig spannend sind, hier eine gute Nachricht:
https://www.eurosport.de/radsport/deuts ... tory.shtml
Die Profis kommen nächstes Jahr schon wieder hier ins Sauerland
Edit: Emu bleibt auch Profi. Erstaunlich, dass die nach diesem Jahr mit gelinde gesagt durchwachsenen Leistungen nochmal verlängern. Na gut, wir kennen die finanziellen Konditionen nicht.
https://www.eurosport.de/radsport/emanu ... tory.shtml
https://www.eurosport.de/radsport/deuts ... tory.shtml
Die Profis kommen nächstes Jahr schon wieder hier ins Sauerland
Edit: Emu bleibt auch Profi. Erstaunlich, dass die nach diesem Jahr mit gelinde gesagt durchwachsenen Leistungen nochmal verlängern. Na gut, wir kennen die finanziellen Konditionen nicht.
https://www.eurosport.de/radsport/emanu ... tory.shtml
-
Teddy75
- Großer Müggelberg (115m)
- Beiträge: 131
- Registriert: 28.08.2021 - 15:39
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Hat sich bedankt: 47 Mal
- Danksagung erhalten: 75 Mal
Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Il Lombardia & Saisonfazit 2025
Ich möchte mich mal an einem persönlichen Fazit der Radsaison versuchen:
Zunächst war positiv, dass ich quasi alle wichtigen Rennen des Jahres im TV schauen konnte. Die Deutschland-Tour führte so ca. 800 m an meiner Haustür vorbei. Hier wäre ich gerne live vor Ort gewesen, wir waren zu der Zeit aber gerade an der Ostsee im Urlaub, so dass mir das Erlebnis entgangen ist
Da ich aber bereits 1999 einmal die D-Tour in der Nähe sehen konnte, ist es irgendwie auch verschmerzbar. Die Stimmung bekommt man dann nicht so mit, aber besser sehen tut man es m.E. im Fernsehen!
Negativ war (nur am Rande), dass der Grund für meinen hohen TV-Konsum krankheitsbedingt ist. Etwas, was mich leider auch von eigenen Radtouren weitestgehend abgehalten hat
Sportlich ist mein Fazit für die Deutschen Fahrer leider nicht sehr positiv. Natürlich hat Florian Lipowitz viel Spaß gemacht und bereits Anfang der Saison bei Paris-Nizza als auch dann sowohl bei der Dauphine wie bei der Tour tolle Leistungen gezeigt. Eine wahnsinnig gute Entwicklung, die hoffentlich noch weiter geht!! Aber, auch das gehört zur Wahrheit dazu, am Ende des Jahres stehen 0 (i.W. "Null") Saisonsiege auf seinem Konto. Das haben andere Jungfahrer (siehe unten) deutlich besser gemacht.
Insgesamt stehen lt. procyclingstats für die deutschen Fahrer 12 Profisiege zu Buche, wobei nur Nico Denz beim Giro und Max Schachmann bei der Baskenland-Rundfahrt Siege in der allerersten Kategorie geholt haben. 2 der Profisiege entfallen noch auf die nationalen Meisterschaften, wo ein Sieger aus Deutschland nicht so unwahrscheinlich ist
Insgesamt hat es in niedrigeren Kategorien einige weitere Siege gegeben aber insgesamt war die Saison der Deutschen Fahrer m.E. doch eher enttäuschend.
International ist Fahrer des Jahres sicherlich wieder Tadej Pogacar. Sieg bei der Tour (incl. 4 Etappensiegen), bei der Dauphine (3 Etappen), bei 3 Eintagesmonumenten (von 5) sowie bei der Einzelrennen-WM sprechen für sich. Und auch die restlichen Siege gehören alle in hohe Kategorien.
Bei Jonas Vingegaard steht dagegen deutlich weniger zu Buche. Sieg bei der Vuelta incl. 3 Etappen sowie bei der Algarve-Rundfahrt (1 Etappe) sowie ein zweiter Platz bei der Tour sind für einen Fahrer seiner Klasse fast schon zu wenig.
Einer der Aufsteiger des Jahres ist für mich auch Isaac del Toro. Und er ist auch das oben bereits erwähnte Gegenbeispiel zu Florian Lipowitz. Nachdem er zusammen mit Carapaz des Giro-Sieg nach meiner Meinung weggeworfen hat (Yates war von beiden bereits abgehängt, aber dann wollten beide nicht arbeiten und haben den Engländer ziehen lassen, bis es zu spät war), hat er sich den Rest der Saison aber gut gefangen und insgesamt 16 Saisonsiege eingefahren (ALLE Deutschen 12!!, siehe oben). Das war zum Teil natürlich nicht allererste Kategorie, aber bedeutungsarm sind eine Burgosrundfahrt, eine Coppa Sabatini oder ein Giro dell´Emilia nun wahrlich auch nicht. DIe zweite Jahreshälfte war für mich richtig stark von ihm.
Gleiches gilt für einen zweiten jungen Fahrer, in diesem Fall einen Sprinter. Paul Magnier aus Frankreich war ebenfalls sehr erfolgreich. Insgesamt 19 SIege stehen zu Buche. Damit ist er nach Pogacar von der Anzahl her die Nummer 2 dieser Saison. Natürlich waren da bisher keine absoluten Spitzenrennen dabei, aber dennoch hatte man gerade am Ende der Saison den Eindruck: Wo Magnier antrat und das Profil passte, da gewmm er dann auch. Und mit 21 Jahren und dieser Saison werden wir ihn sicher kommendes Jahr bei mindestens einer Grand Tour sehen.
Tim Merlier mit 16 und Mads Petersen mit 14 Siegen sind sicher auch sehr zufrieden mit ihren Saisons.
Und ein Beispiel, das die reine Anzahl der Siege nicht unbedingt ein Kriterium für ein sehr gute Saison sind, ist erneut Mathieu van der Poel. Der bringt es zwar "nur" auf eher bescheidene 6 Siege, aber wenn 3 davon Mailand-San Remo, Paris-Roubaix und eine Etappe der Tour sind, darf man wohl mehr als zufrieden sein.
Einige kleinere Rennen stehen noch an aber die nächsten Profirennen sind erst wieder im Januar in Australien. Wir sehen uns dann hoffentlich hier wieder für eine spannende und meinetwegen aus deutscher Sicht gerne auch etwas bessere Saison 2026.
Zunächst war positiv, dass ich quasi alle wichtigen Rennen des Jahres im TV schauen konnte. Die Deutschland-Tour führte so ca. 800 m an meiner Haustür vorbei. Hier wäre ich gerne live vor Ort gewesen, wir waren zu der Zeit aber gerade an der Ostsee im Urlaub, so dass mir das Erlebnis entgangen ist
Negativ war (nur am Rande), dass der Grund für meinen hohen TV-Konsum krankheitsbedingt ist. Etwas, was mich leider auch von eigenen Radtouren weitestgehend abgehalten hat
Sportlich ist mein Fazit für die Deutschen Fahrer leider nicht sehr positiv. Natürlich hat Florian Lipowitz viel Spaß gemacht und bereits Anfang der Saison bei Paris-Nizza als auch dann sowohl bei der Dauphine wie bei der Tour tolle Leistungen gezeigt. Eine wahnsinnig gute Entwicklung, die hoffentlich noch weiter geht!! Aber, auch das gehört zur Wahrheit dazu, am Ende des Jahres stehen 0 (i.W. "Null") Saisonsiege auf seinem Konto. Das haben andere Jungfahrer (siehe unten) deutlich besser gemacht.
Insgesamt stehen lt. procyclingstats für die deutschen Fahrer 12 Profisiege zu Buche, wobei nur Nico Denz beim Giro und Max Schachmann bei der Baskenland-Rundfahrt Siege in der allerersten Kategorie geholt haben. 2 der Profisiege entfallen noch auf die nationalen Meisterschaften, wo ein Sieger aus Deutschland nicht so unwahrscheinlich ist
Insgesamt hat es in niedrigeren Kategorien einige weitere Siege gegeben aber insgesamt war die Saison der Deutschen Fahrer m.E. doch eher enttäuschend.
International ist Fahrer des Jahres sicherlich wieder Tadej Pogacar. Sieg bei der Tour (incl. 4 Etappensiegen), bei der Dauphine (3 Etappen), bei 3 Eintagesmonumenten (von 5) sowie bei der Einzelrennen-WM sprechen für sich. Und auch die restlichen Siege gehören alle in hohe Kategorien.
Bei Jonas Vingegaard steht dagegen deutlich weniger zu Buche. Sieg bei der Vuelta incl. 3 Etappen sowie bei der Algarve-Rundfahrt (1 Etappe) sowie ein zweiter Platz bei der Tour sind für einen Fahrer seiner Klasse fast schon zu wenig.
Einer der Aufsteiger des Jahres ist für mich auch Isaac del Toro. Und er ist auch das oben bereits erwähnte Gegenbeispiel zu Florian Lipowitz. Nachdem er zusammen mit Carapaz des Giro-Sieg nach meiner Meinung weggeworfen hat (Yates war von beiden bereits abgehängt, aber dann wollten beide nicht arbeiten und haben den Engländer ziehen lassen, bis es zu spät war), hat er sich den Rest der Saison aber gut gefangen und insgesamt 16 Saisonsiege eingefahren (ALLE Deutschen 12!!, siehe oben). Das war zum Teil natürlich nicht allererste Kategorie, aber bedeutungsarm sind eine Burgosrundfahrt, eine Coppa Sabatini oder ein Giro dell´Emilia nun wahrlich auch nicht. DIe zweite Jahreshälfte war für mich richtig stark von ihm.
Gleiches gilt für einen zweiten jungen Fahrer, in diesem Fall einen Sprinter. Paul Magnier aus Frankreich war ebenfalls sehr erfolgreich. Insgesamt 19 SIege stehen zu Buche. Damit ist er nach Pogacar von der Anzahl her die Nummer 2 dieser Saison. Natürlich waren da bisher keine absoluten Spitzenrennen dabei, aber dennoch hatte man gerade am Ende der Saison den Eindruck: Wo Magnier antrat und das Profil passte, da gewmm er dann auch. Und mit 21 Jahren und dieser Saison werden wir ihn sicher kommendes Jahr bei mindestens einer Grand Tour sehen.
Tim Merlier mit 16 und Mads Petersen mit 14 Siegen sind sicher auch sehr zufrieden mit ihren Saisons.
Und ein Beispiel, das die reine Anzahl der Siege nicht unbedingt ein Kriterium für ein sehr gute Saison sind, ist erneut Mathieu van der Poel. Der bringt es zwar "nur" auf eher bescheidene 6 Siege, aber wenn 3 davon Mailand-San Remo, Paris-Roubaix und eine Etappe der Tour sind, darf man wohl mehr als zufrieden sein.
Einige kleinere Rennen stehen noch an aber die nächsten Profirennen sind erst wieder im Januar in Australien. Wir sehen uns dann hoffentlich hier wieder für eine spannende und meinetwegen aus deutscher Sicht gerne auch etwas bessere Saison 2026.
"Papa, ich fahre besser als Du. Ich kann schon ohne Stöcker fahren, Du brauchst immer noch welche"
Daria, geliebte Tochter, damals (2022) 4 Jahre alt, nach ihrem ersten Skikurs
Daria, geliebte Tochter, damals (2022) 4 Jahre alt, nach ihrem ersten Skikurs
- Arlbergfan
- Administrator
- Beiträge: 8874
- Registriert: 29.09.2008 - 20:30
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Hat sich bedankt: 2030 Mal
- Danksagung erhalten: 4597 Mal
- Kontaktdaten:
Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Il Lombardia & Saisonfazit 2025
Danke an Teddy für dein Fazit - das war eine sehr gute Analyse.
Aus dt. Sicht war es sicher nicht überragend, aber der 3. Platz bei der Tour de France stellt doch eine außergewöhnliche Leistung dar.
Die Dominanz von Pogacar ist v.a. am Ende der Saison sehr auffällig gewesen. Egal welches Rennen war, wenn er am Start stand, gewinnt er als Solist. Die Rennen laufen immer gleich ab und so macht eine 7 stündige Übertragung so richtig unspektakulär.
Wenn ich darüber nachdenke, welches Rennen mir so am besten gefallen hat, dann lande ich schnell bei Paris-Roubaix. Dieses Rennen ist einfach nicht vorhersagbar, weil so viel passieren kann. Es ist definitiv das härteste Profiradrennen der Saison.
Von den großen Rundfahrten, gefiel mir wie immer der Giro am besten. Ich finde die Vibes dort immer am entspanntesten, die Fans sind grandios und das Fehlen von Pogacar hat das Rennen dort bis zum Schluss spannend gemacht. Die Vuelta hat sehr unter den Protesten gelitten und war heuer definitiv am wenigsten spannend, wobei die Tour es eigentlich auch nicht war.
Generell bin ich kommende Saison gespannt, wie sich Remco bei Bora eingliedern wird.
Generell fand ich Boras Saison eher durchwachsen - auch wenn man am Ende Punktemäßig auf Platz 6 landen wird. Insgesamt stehen 23 Siege zu Buche, wobei der Sieg der Gesamtwertung bei der Kataloinienrundfahrt von Primoz sowie die eine Etappe bei der Spanienrundfahrt von Pellizzari zu den größten Siegen zählen dürften.
Ein Wort noch zur Team Tabelle
Astana landet auf Platz 4
und hat damit den Abstieg durch konsequentes Punkten bravourös abgewendet.
Wie das mit dem Abstieg aber genau jetzt funktioniert, dürfen mir gerne andere erklären.
Aus dt. Sicht war es sicher nicht überragend, aber der 3. Platz bei der Tour de France stellt doch eine außergewöhnliche Leistung dar.
Die Dominanz von Pogacar ist v.a. am Ende der Saison sehr auffällig gewesen. Egal welches Rennen war, wenn er am Start stand, gewinnt er als Solist. Die Rennen laufen immer gleich ab und so macht eine 7 stündige Übertragung so richtig unspektakulär.
Wenn ich darüber nachdenke, welches Rennen mir so am besten gefallen hat, dann lande ich schnell bei Paris-Roubaix. Dieses Rennen ist einfach nicht vorhersagbar, weil so viel passieren kann. Es ist definitiv das härteste Profiradrennen der Saison.
Von den großen Rundfahrten, gefiel mir wie immer der Giro am besten. Ich finde die Vibes dort immer am entspanntesten, die Fans sind grandios und das Fehlen von Pogacar hat das Rennen dort bis zum Schluss spannend gemacht. Die Vuelta hat sehr unter den Protesten gelitten und war heuer definitiv am wenigsten spannend, wobei die Tour es eigentlich auch nicht war.
Generell bin ich kommende Saison gespannt, wie sich Remco bei Bora eingliedern wird.
Generell fand ich Boras Saison eher durchwachsen - auch wenn man am Ende Punktemäßig auf Platz 6 landen wird. Insgesamt stehen 23 Siege zu Buche, wobei der Sieg der Gesamtwertung bei der Kataloinienrundfahrt von Primoz sowie die eine Etappe bei der Spanienrundfahrt von Pellizzari zu den größten Siegen zählen dürften.
Ein Wort noch zur Team Tabelle
Astana landet auf Platz 4
Wie das mit dem Abstieg aber genau jetzt funktioniert, dürfen mir gerne andere erklären.
EIN FRANKE IM LÄNDLE
Ihr könnt gerne auf Instagram vorbeischauen: https://www.instagram.com/powderhuntr
Ihr könnt gerne auf Instagram vorbeischauen: https://www.instagram.com/powderhuntr
-
OnlineJan Tenner
- Rigi-Kulm (1797m)
- Beiträge: 1953
- Registriert: 21.02.2018 - 17:10
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Hat sich bedankt: 499 Mal
- Danksagung erhalten: 1574 Mal
Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Il Lombardia & Saisonfazit 2025
Woher soll es denn auch kommen, was deutsche Talente angeht? Jugendennen gibt es immer weniger und sind immer schwieriger durchzuführen. Rennradfahren sehe ich auch nicht als großen Teil der deutschen Sportvereinskultur. Dazu noch eine Sportart, die gegenüber anderen Sportarten noch größere Entbehrungen und Leidensfähigkeit erfordert, was Trainingsumfang, Unfallgefahr, Ernährung usw. angeht. Um auch nur ansatzweise für das internationale Feld in Frage zu kommen, muss man eigentlich schon in jungen Jahren Raubbau am eigenen Körper betreiben und/oder am Rand von verbotenen (und mit Sicherheit auf lange Sicht ungesunden) Methoden arbeiten.Teddy75 hat geschrieben: 22.10.2025 - 13:54 Sportlich ist mein Fazit für die Deutschen Fahrer leider nicht sehr positiv.
Wenn man sich mal ehrlich macht, wer von uns würde seinen Kindern ernsthaft wünschen, Ambitionen als Profistraßenfahrer zu haben? Ich jedenfalls nicht...
Es ist bestimmt kein Zufall, dass mit Lipowitz eins der wenigen großen Talente aus einer anderen Sportart kommt, und seine Sozilisation aus dem Biathlon statt aus den Strukturen der Radsportszene in Deutschland hat.
-
Teddy75
- Großer Müggelberg (115m)
- Beiträge: 131
- Registriert: 28.08.2021 - 15:39
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Hat sich bedankt: 47 Mal
- Danksagung erhalten: 75 Mal
Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Il Lombardia & Saisonfazit 2025
Was die Jugendrennen angeht, kann ich leider nicht mitreden, da ich nie sportlich im Radsport aktiv war. Ich bin, wenn es gesundheitlich geht, reiner Hobbyfahrer und auch das nicht übermäßig viel. Aber da wirst Du ziemlich sicher recht haben, genau wie mit allem anderen, was Du schreibst. Mir ging es auch nicht darum, die Deutschen Fahrer niederzumachen. Für mich als TV-Sportler, der auch gerne in vielen Sportarten den Statistik-Ansatz etwas betrachtet, ist im Moment halt auffällig, dass nicht so viel läuft. Natürlich haben wir nicht annähernd die Breite wie die "großen Radsportnationen", z.B. Niederlande, Frankreich, Belgien, Spanien oder Italien (etc.). Aber dennoch hatten wir fast immer einzelne Fahrer, die zur Weltspitze gehörten und Siege, auch bei großen Rennen, holten. Die letzten richtig Guten waren z.B. (kein Anspruch auf Vollständigkeit) Toni Martin, John Degenkolb in seiner Glanzzeit, Marcel Kittel oder auch Andre Greipel. Diese Leute fehlen derzeit leider. Andere, denen man einiges zutraut sind, oftmals auch verletzungsbedingt, nicht wirklich fit. Hier ist Lennard Kämna ein Beispiel. Und natürlich gibt es auch Fahrer, die kaum Rennen gewinnen können aber dennoch unverzichtbar sind. Radsport ist eben auch ein Mannschaftssport. Nils Politt ist dafür ein Paradebeispiel.Jan Tenner hat geschrieben: 22.10.2025 - 16:02
Woher soll es denn auch kommen, was deutsche Talente angeht? Jugendennen gibt es immer weniger und sind immer schwieriger durchzuführen. Rennradfahren sehe ich auch nicht als großen Teil der deutschen Sportvereinskultur. Dazu noch eine Sportart, die gegenüber anderen Sportarten noch größere Entbehrungen und Leidensfähigkeit erfordert, was Trainingsumfang, Unfallgefahr, Ernährung usw. angeht. Um auch nur ansatzweise für das internationale Feld in Frage zu kommen, muss man eigentlich schon in jungen Jahren Raubbau am eigenen Körper betreiben und/oder am Rand von verbotenen (und mit Sicherheit auf lange Sicht ungesunden) Methoden arbeiten.
Wenn man sich mal ehrlich macht, wer von uns würde seinen Kindern ernsthaft wünschen, Ambitionen als Profistraßenfahrer zu haben? Ich jedenfalls nicht...
Es ist bestimmt kein Zufall, dass mit Lipowitz eins der wenigen großen Talente aus einer anderen Sportart kommt, und seine Sozilisation aus dem Biathlon statt aus den Strukturen der Radsportszene in Deutschland hat.
Dennoch macht es halt einfach mehr Spaß, auch mal einen Sieg zu bejubeln. Aber auch da bin ich guter Dinge, dass es in absehbarer Zeit zumindest einzelne Fahrer geben wird, die diesen Wunsch erfüllen können
"Papa, ich fahre besser als Du. Ich kann schon ohne Stöcker fahren, Du brauchst immer noch welche"
Daria, geliebte Tochter, damals (2022) 4 Jahre alt, nach ihrem ersten Skikurs
Daria, geliebte Tochter, damals (2022) 4 Jahre alt, nach ihrem ersten Skikurs