"Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Aha.
Hauptsache mal zusammenhanglosen Unsinn geschrieben und was für den Beitragszähler getan.
Armseliger Auftritt.
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Hermann ist der Skilehrer für uns alle (Aksel Lund Svindal über Hermann Maier)
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
1. Die "break-even idR bei ~12Tg" - Aussage ist schon deswegen Unsinn, weil einheimische Saisonkartenbesitzer eher selten wie der typischen Wochen- und Wochenendtourist 6 oder mehr Stunden pro Skitag im Skigebiet verbringen, sondern oft nur 2 oder 3 Stunden.Endmoräne hat geschrieben: 30.09.2025 - 20:13 Das ist doch genau der springende Punkt! Den Wochen- oder Wochenendtouristen hat man doch sowieso schon ein Schnippchen geschlagen. Die finanzieren letztlich das gesamte Skigebiet und die Saisonkartenfahrer (break-even idR bei ~12Tg, oft im Vorverkauf auch viel rascher) profitieren kolossal!
2. Zur Frage "Wer subventioniert eigentlich wen ?" noch ein Gedanke:
Ich bin ein Wochen- oder Wochenendtourist, der pro Tag in der Regel 10.000 Höhenmeter oder mehr zusammenbringt. Das dürfte vermutlich für einen Alpinforumuser ein ziemlich typisches Konsumverhalten sein.
Unter den Wochen- und Wochenendtouristen gibt es aber auch viele Senioren, Anfänger, Eltern oder einfach nur stärker genussorientierte Skifahrer, die 5000 Höhenmeter oder weniger am Tag fahren und trotzdem das gleiche für den Skitag zahlen wie ich. Und damit zahlen sie für eine Liftfahrt das Doppelte oder mehr wie ich für die gleiche Liftfahrt.
Mein Fazit: Wir Alpinforumsuser sind in der Regel nicht die Opfer der Preisgestaltung der Skigebiete, sondern Profiteure.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
In der Stadt Zürich, politisch ein klein wenig Grüner und Sozialer ( = kritisch gegen allen weniger weltoffenen Dingen ) als die meisten Skigebietsorte, haben die Einwohner dafür gestimmt dass sie den ÖV in Zukunft zu einem recht vergünstigten Tarif nutzen dürfen. Das gilt für eine Kernzone und selbstverständlich nur für diejenigen wo in dieser Zone wohnen. Der Leistungserbringer verlangt nicht mehr den vollen Preis und stellt die Preisdifferenz dann halt einfach der Stadt in Rechnung.
So läuft es doch bei sehr vielen Angeboten und Orten, wo ich jetzt keines extra nenne will weil ich da nichts gegeneinander ausspielen will. Die meisten dieser Angebote haben aber absolut gar nichts mit Skifahren zu tun und werden von denen wo sie nutzen als selbstverständlich angesehen.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
In Bregenz zahlen die Einwohner wesentlich weniger für die Benützung des neuen Hallenbads als jemand der nicht aus Bregenz kommt. Hier hat das Land aber auch Millionen zuschießen müssen, somit müsste ich als Dornbirner eigentlich auch gleich günstig reinkommen.
Da gibts Beispiele ohne Ende, glaub da muss ich auch mal nachfragen.
Aber nur beim Thema Skitickets werden irgendwie alle immer hellhöriger und pochen alle auf Recht und Gleichberechtigung.
Da gibts Beispiele ohne Ende, glaub da muss ich auch mal nachfragen.
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j-d-s
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Ist halt rechtswidrig, und es war doch auch ein Österreicher, der wegen 1,50 Euro höheren Preises eines Schwimmbads in D geklagt hatte. Und es war auch Österreich, das wegen der deutschen PKW-Maut geklagt hatte, wodurch sie dann nicht kam.
Hier jetzt zu nennen wo überall rechtswidrig gehandelt wird bringt auch wenig, weil es natürlich keine Rechtfertigung ist, sondern eher ein Argument dafür, dass rigorose Umsetzung nötig ist. Das in der Schweiz meine ich übrigens nicht, die sind nicht in der EU und dürfen machen was sie wollen.
Man könnte natürlich politisch fordern, die EU-Vorschriften zu ändern, damit jeder wie er lustig ist aufgrund des Wohnsitzes diskriminieren darf, nur würde das dann für alle gelten, und man muss es sich gut überlegen.
Wollen wir wirklich ernsthaft, dass man wegen des Wohnsitzes an allen möglichen Orten mehr bezahlen muss, denkt ihr nicht, dass es noch mehr Unfrieden sät, wenn sogar in Supermärkten und Restaurants damit begonnen wird, zu diskriminieren? Und die PKW-Maut könnte dann ganz offiziell und direkt nur für Nummernschilder bestimmter Länder gelten, da würden doch die Österreicher dann die Ersten sein, die sich beschweren...
Hier jetzt zu nennen wo überall rechtswidrig gehandelt wird bringt auch wenig, weil es natürlich keine Rechtfertigung ist, sondern eher ein Argument dafür, dass rigorose Umsetzung nötig ist. Das in der Schweiz meine ich übrigens nicht, die sind nicht in der EU und dürfen machen was sie wollen.
Man könnte natürlich politisch fordern, die EU-Vorschriften zu ändern, damit jeder wie er lustig ist aufgrund des Wohnsitzes diskriminieren darf, nur würde das dann für alle gelten, und man muss es sich gut überlegen.
Wollen wir wirklich ernsthaft, dass man wegen des Wohnsitzes an allen möglichen Orten mehr bezahlen muss, denkt ihr nicht, dass es noch mehr Unfrieden sät, wenn sogar in Supermärkten und Restaurants damit begonnen wird, zu diskriminieren? Und die PKW-Maut könnte dann ganz offiziell und direkt nur für Nummernschilder bestimmter Länder gelten, da würden doch die Österreicher dann die Ersten sein, die sich beschweren...
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Ja und? Man versucht ja die EU Richtlinien zu ändern und ignoriert sie nicht einfach weiter, das ist doch legitim. Andere setzen sich auch dafür ein, dass ihre Interessen berücksichtigt werden. Und ich hab beim Berliner Fernsehturm auch schon Einheimischenrabatt bekommen, man muss nicht so tun, als wäre das ein rein österreichisches Phänomen.
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Ralf321
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Wieviel?Seilbahnjunkie hat geschrieben: 02.10.2025 - 18:25 Ja und? Man versucht ja die EU Richtlinien zu ändern und ignoriert sie nicht einfach weiter, das ist doch legitim. Andere setzen sich auch dafür ein, dass ihre Interessen berücksichtigt werden. Und ich hab beim Berliner Fernsehturm auch schon Einheimischenrabatt bekommen, man muss nicht so tun, als wäre das ein rein österreichisches Phänomen.
Meist ist der Rabatt den es in D da gibt 50-100cent. Wenn überhaupt. Zumindest ist mir noch nicht wirklich mehr begegnet. Lohnt sich meist nicht und ist auch nicht ausgeschrieben.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Ich finde diese Diskussionen wirklich wahnsinnig, und diese Moral nach dem Motto „was ich nicht kriege, sollst du auch nicht kriegen“ ehrlich gesagt ziemlich daneben.
Ich bin gottfroh, dass ich bei uns die Jahreskarte mit rund 70 % Rabatt bekomme, sonst könnte sich ja kein einziger Einheimischer mehr eine solche Karte leisten. Als lokaler Betrieb (die Bergbahnen) finde ich es absolut richtig, dass hier die Bevölkerung unterstützt und damit auch das Skifahren und ähnliche Angebote gefördert werden.
Und auch diese Argumentation, ohne Touristen würde keine einzige Bergbahn stehen, stimmt zwar, ja, wir leben vom Tourismus, und ich bin auch immer pro Tourismus. Ihr seid alle herzlich willkommen, und wir sehen euch auch als gleichwertige Gäste. Bei uns im Dorf versucht man wirklich, ein tolles Angebot zu schaffen, und das nicht nur zu versuchen, sondern es gelingt auch.
Trotzdem führt der Tourismus dazu, dass sich die Wohnsituation in unseren Dörfern extrem verteuert. Das beginnt bei Immobilienpreisen, Mieten und sogar bei den Parkplätzen. Darum finde ich es nur legitim, dass wir im Gegenzug an gewissen Stellen Vergünstigungen erhalten.
Nebenbei: Die Bergbahnen sind ein eigenständiges privates Unternehmen, sie haben also die Freiheit Ihre Preise so zu bestimmen wie sie wollen.
Ich bin gottfroh, dass ich bei uns die Jahreskarte mit rund 70 % Rabatt bekomme, sonst könnte sich ja kein einziger Einheimischer mehr eine solche Karte leisten. Als lokaler Betrieb (die Bergbahnen) finde ich es absolut richtig, dass hier die Bevölkerung unterstützt und damit auch das Skifahren und ähnliche Angebote gefördert werden.
Und auch diese Argumentation, ohne Touristen würde keine einzige Bergbahn stehen, stimmt zwar, ja, wir leben vom Tourismus, und ich bin auch immer pro Tourismus. Ihr seid alle herzlich willkommen, und wir sehen euch auch als gleichwertige Gäste. Bei uns im Dorf versucht man wirklich, ein tolles Angebot zu schaffen, und das nicht nur zu versuchen, sondern es gelingt auch.
Trotzdem führt der Tourismus dazu, dass sich die Wohnsituation in unseren Dörfern extrem verteuert. Das beginnt bei Immobilienpreisen, Mieten und sogar bei den Parkplätzen. Darum finde ich es nur legitim, dass wir im Gegenzug an gewissen Stellen Vergünstigungen erhalten.
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NeusserGletscher
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Heisst aber, dass Nicht-Einheimische sich die Karte zum vollen Preis genau so wenig leisten können, oder? Genau so wie die unzähligen im Gastgewerbe tätigen Saisonarbeiter, denen der Zugang zu der rabattierten Karte genau so verwehrt bleibt, oder?Cervin hat geschrieben: 03.10.2025 - 08:13 Ich bin gottfroh, dass ich bei uns die Jahreskarte mit rund 70 % Rabatt bekomme, sonst könnte sich ja kein einziger Einheimischer mehr eine solche Karte leisten.
Und offenbar ist den Bergbahnen die Angelegenheit selbst so unangenehm, dass man auf deren offiziellen Seiten oder als Journalist auf Nachfrage nichts über die genaue Höhe des Rabatts erfährt. Kein Wunder, wenn man den Gästen 100 Stutz und mehr pro Tag abknöpft, während Einheimische für den Preis von ein paar Tageskarten die Bahnen das ganze Jahr nutzen können.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Klar wenn man davon profitiert.Cervin hat geschrieben: 03.10.2025 - 08:13 Ich finde diese Diskussionen wirklich wahnsinnig, und diese Moral nach dem Motto „was ich nicht kriege, sollst du auch nicht kriegen“ ehrlich gesagt ziemlich daneben.
Ich bin gottfroh, dass ich bei uns die Jahreskarte mit rund 70 % Rabatt bekomme, sonst könnte sich ja kein einziger Einheimischer mehr eine solche Karte leisten. Als lokaler Betrieb (die Bergbahnen) finde ich es absolut richtig, dass hier die Bevölkerung unterstützt und damit auch das Skifahren und ähnliche Angebote gefördert werden.
Und auch diese Argumentation, ohne Touristen würde keine einzige Bergbahn stehen, stimmt zwar, ja, wir leben vom Tourismus, und ich bin auch immer pro Tourismus. Ihr seid alle herzlich willkommen, und wir sehen euch auch als gleichwertige Gäste. Bei uns im Dorf versucht man wirklich, ein tolles Angebot zu schaffen, und das nicht nur zu versuchen, sondern es gelingt auch.
Trotzdem führt der Tourismus dazu, dass sich die Wohnsituation in unseren Dörfern extrem verteuert. Das beginnt bei Immobilienpreisen, Mieten und sogar bei den Parkplätzen. Darum finde ich es nur legitim, dass wir im Gegenzug an gewissen Stellen Vergünstigungen erhalten.
Nebenbei: Die Bergbahnen sind ein eigenständiges privates Unternehmen, sie haben also die Freiheit Ihre Preise so zu bestimmen wie sie wollen.
Ich habe fast das gleiche wie du, die Nachteile, lebe nicht vom Tourismus aber in einer Tourismus Region, und keine 70% Rabatt. Lebe in D. Somit wohl Pech gehabt.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Doch Saisonarbeiter, die bei der Gemeinde angemeldet sind, erhalten eine sogenannte „Blaue Karte“. Das ist quasi ein Einwohnerausweis, mit dem sie ebenfalls profitieren.NeusserGletscher hat geschrieben: 03.10.2025 - 08:57Heisst aber, dass Nicht-Einheimische sich die Karte zum vollen Preis genau so wenig leisten können, oder? Genau so wie die unzähligen im Gastgewerbe tätigen Saisonarbeiter, denen der Zugang zu der rabattierten Karte genau so verwehrt bleibt, oder?Cervin hat geschrieben: 03.10.2025 - 08:13 Ich bin gottfroh, dass ich bei uns die Jahreskarte mit rund 70 % Rabatt bekomme, sonst könnte sich ja kein einziger Einheimischer mehr eine solche Karte leisten.
Und offenbar ist den Bergbahnen die Angelegenheit selbst so unangenehm, dass man auf deren offiziellen Seiten oder als Journalist auf Nachfrage nichts über die genaue Höhe des Rabatts erfährt. Kein Wunder, wenn man den Gästen 100 Stutz und mehr pro Tag abknöpft, während Einheimische für den Preis von ein paar Tageskarten die Bahnen das ganze Jahr nutzen können.
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Außerdem gibt es unter den Gastrobetrieben die „Staffcard“, mit der Mitarbeitende des Gastgewerbes bei allen teilnehmenden Unternehmen 5–10 % Rabatt auf Getränke usw. erhalten.
Es existiert also durchaus ein gutes Netzwerk.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Das muss neu sein oder nicht jedem bekannt. Mir hat vor längerer Zeit ein skibegeisteter Angestellter eines Hotels erzählt, dass er den regulären Preis zahlen müsste.
70% "Rabatt" kann man durchaus als Schweigegeld interpretieren. Ohne diese Bevorzugung hätten die Bergbahnen es nicht so leicht, ihre Mondpreise gegen den Widerstand der Einheimischen durchzusetzen. So schaut es für mich so aus: "Ihr bekommt die Karte zum Schnäppchenpreis und haltet schön die Fresse, während wir die depperten Touris abzocken". Naja, passt zu meinem Eindruck, den ich von dem Geschäftgebaren speziell dieser Bergbahnen habe.
70% "Rabatt" kann man durchaus als Schweigegeld interpretieren. Ohne diese Bevorzugung hätten die Bergbahnen es nicht so leicht, ihre Mondpreise gegen den Widerstand der Einheimischen durchzusetzen. So schaut es für mich so aus: "Ihr bekommt die Karte zum Schnäppchenpreis und haltet schön die Fresse, während wir die depperten Touris abzocken". Naja, passt zu meinem Eindruck, den ich von dem Geschäftgebaren speziell dieser Bergbahnen habe.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Ja, innerhalb der geltenden Gesetze. Stell dir nur vor, die Bergbahnen verlangten teurere Preise für Einheimische als für Touristen.Cervin hat geschrieben: 03.10.2025 - 08:13 Nebenbei: Die Bergbahnen sind ein eigenständiges privates Unternehmen, sie haben also die Freiheit Ihre Preise so zu bestimmen wie sie wollen.
Wären die Bergbahn Gemeindeeigentum, fände ich es vollkommen legitim, für Anwohner der Gemeinde Rabatte zu gewähren.
Saison 24/25:
14.-21.12. Livigno, 02.-09.02. Oberstdorf/Kleinwalsertal, 15.-22.03. Val d'Anniviers
Saison 25/26:
17.-20.12. Tux, 18.-23.02. Pitztal, 01.-06.02.Fieberbrunn,??.-??.03.??
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Saison 25/26:
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Auch hier wieder: Das könnt ihr in der Schweiz gerne so machen, in der EU gilt eben EU-Recht und da ist dies nicht zulässig.Cervin hat geschrieben: 03.10.2025 - 08:13 Nebenbei: Die Bergbahnen sind ein eigenständiges privates Unternehmen, sie haben also die Freiheit Ihre Preise so zu bestimmen wie sie wollen.
45 Skitage in der Saison 17/18:
14x Saalbach, 9x Hintertuxer Gletscher, 5x Kitzsteinhorn, 3x Zillertalarena, 3x Warth/Schröcken, 3x Mellau-Damüls (davon 1x inkl. Faschina), 1x Kitzbühel, 1x Wildkogel Arena, 1x Silvretta Montafon, 1x Schmittenhöhe, 1x Diedamskopf, 1x Sonnenkopf, 1x Fellhorn-Kanzelwand, 1x Ski Arlberg
50 Skitage in der Saison 18/19:
11x Saalbach, 10x Hintertuxer Gletscher, 7x Serfaus-Fiss-Ladis, 5x Sörenberg, 3.5x Axamer Lizum, 2x Mellau/Damüls, 2x Savognin, 2x Ischgl-Samnaun, 2x Warth-Schröcken, 2x Obergurgl/Hochgurgl, 2x Diedamskopf, 1x Sölden, 0.5x Muttereralm
51 Skitage in der Saison 19/20:
14.5x Saalbach, 4x Kals/Matrei, 3x Hochgurgl, 3x Hochzeiger, 3x Kühtai, 2.5x Kappl, 2x Hintertux, 2x Sölden, 2x Glungezer, 2x Savognin, 2x Diedamskopf, 1x Galtür, 1x Ischgl, 1x Rifflsee, 1x Schlick2000, 1x Hochoetz, 1x Malbun, 1x Kitzsteinhorn/Maiskogel, 1x St. Jakob i.D., 1x Sillian Hochpustertal, 1x Wildkogel, 0.5x Schmittenhöhe, 0.5x See
14x Saalbach, 9x Hintertuxer Gletscher, 5x Kitzsteinhorn, 3x Zillertalarena, 3x Warth/Schröcken, 3x Mellau-Damüls (davon 1x inkl. Faschina), 1x Kitzbühel, 1x Wildkogel Arena, 1x Silvretta Montafon, 1x Schmittenhöhe, 1x Diedamskopf, 1x Sonnenkopf, 1x Fellhorn-Kanzelwand, 1x Ski Arlberg
50 Skitage in der Saison 18/19:
11x Saalbach, 10x Hintertuxer Gletscher, 7x Serfaus-Fiss-Ladis, 5x Sörenberg, 3.5x Axamer Lizum, 2x Mellau/Damüls, 2x Savognin, 2x Ischgl-Samnaun, 2x Warth-Schröcken, 2x Obergurgl/Hochgurgl, 2x Diedamskopf, 1x Sölden, 0.5x Muttereralm
51 Skitage in der Saison 19/20:
14.5x Saalbach, 4x Kals/Matrei, 3x Hochgurgl, 3x Hochzeiger, 3x Kühtai, 2.5x Kappl, 2x Hintertux, 2x Sölden, 2x Glungezer, 2x Savognin, 2x Diedamskopf, 1x Galtür, 1x Ischgl, 1x Rifflsee, 1x Schlick2000, 1x Hochoetz, 1x Malbun, 1x Kitzsteinhorn/Maiskogel, 1x St. Jakob i.D., 1x Sillian Hochpustertal, 1x Wildkogel, 0.5x Schmittenhöhe, 0.5x See
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Die Bergbahnen verlangen von Einheimischen mehr als von Gästen, nennt sich Gästekarte Rabatt. Da muss man sich nichts vorstellen.kauer_steel hat geschrieben: 03.10.2025 - 11:08 Ja, innerhalb der geltenden Gesetze. Stell dir nur vor, die Bergbahnen verlangten teurere Preise für Einheimische als für Touristen.
Viele Bergbahnen befinden sich im Eigentum der Gemeinden, da gelten aber die selben Regeln.kauer_steel hat geschrieben: 03.10.2025 - 11:08 Wären die Bergbahn Gemeindeeigentum, fände ich es vollkommen legitim, für Anwohner der Gemeinde Rabatte zu gewähren.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Ich gönne es den Einheimischen allein schon deshalb, weil gerade in den Touristenhochburgen (Lauterbrunnen, Zermatt, Hallstatt beispielsweise) das normale Leben (erst recht in der Hochsaison) die reinste Qual sein muss (Verkehrschaos, die Orte vollgestopft mit Leuten, alle Nachteile, die der Massentourismus halt mit sich bringt, etc). Sich dann zu empören, wenn die Einheimischen dann Ermäßigungen erhalten, ist in meinen Augen einfach nur arrogant.Cervin hat geschrieben: 03.10.2025 - 08:13 Ich finde diese Diskussionen wirklich wahnsinnig, und diese Moral nach dem Motto „was ich nicht kriege, sollst du auch nicht kriegen“ ehrlich gesagt ziemlich daneben.
Ich bin gottfroh, dass ich bei uns die Jahreskarte mit rund 70 % Rabatt bekomme, sonst könnte sich ja kein einziger Einheimischer mehr eine solche Karte leisten. Als lokaler Betrieb (die Bergbahnen) finde ich es absolut richtig, dass hier die Bevölkerung unterstützt und damit auch das Skifahren und ähnliche Angebote gefördert werden.
Und auch diese Argumentation, ohne Touristen würde keine einzige Bergbahn stehen, stimmt zwar, ja, wir leben vom Tourismus, und ich bin auch immer pro Tourismus. Ihr seid alle herzlich willkommen, und wir sehen euch auch als gleichwertige Gäste. Bei uns im Dorf versucht man wirklich, ein tolles Angebot zu schaffen, und das nicht nur zu versuchen, sondern es gelingt auch.
Trotzdem führt der Tourismus dazu, dass sich die Wohnsituation in unseren Dörfern extrem verteuert. Das beginnt bei Immobilienpreisen, Mieten und sogar bei den Parkplätzen. Darum finde ich es nur legitim, dass wir im Gegenzug an gewissen Stellen Vergünstigungen erhalten.
Nebenbei: Die Bergbahnen sind ein eigenständiges privates Unternehmen, sie haben also die Freiheit Ihre Preise so zu bestimmen wie sie wollen.
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Endmoräne
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Wäre genauso rechtswidrig.kauer_steel hat geschrieben: 03.10.2025 - 11:08Wären die Bergbahn Gemeindeeigentum, fände ich es vollkommen legitim, für Anwohner der Gemeinde Rabatte zu gewähren.Cervin hat geschrieben: 03.10.2025 - 08:13 Nebenbei: Die Bergbahnen sind ein eigenständiges privates Unternehmen, sie haben also die Freiheit Ihre Preise so zu bestimmen wie sie wollen.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Das ist keineswegs neu, sondern schon seit jeher so. Es zählt das Steuerdomizil und nichts anderes, ob die Person aus Australien oder Nicaragua kommt ist dabei völlig wurscht.Das muss neu sein oder nicht jedem bekannt. Mir hat vor längerer Zeit ein skibegeisteter Angestellter eines Hotels erzählt, dass er den regulären Preis zahlen müsste.
Falls der einte erwähnte Herr keine Vergünstigung bekommt werden seine Papiere halt in einer anderen Wohngemeinde deponiert sein und er ist Wochenaufenthalter. Das kann ihm eventuell in anderen Dingen grössere Vorteile bringen, aber alles kann man im Leben dann eben doch nicht haben.
An den allermeisten Orten wo es für die Einwohner irgendwelche Vergünstigungen gibt macht man das indirekt, der Kunde zahlt den Vollpreis und bekommt von Gemeinde, etc. eine Kickbackzahlung. Merkt keiner und wirbelt keinen Staub auf, legaler ist es trotzdem nicht und kommt in der EU prozentual häufiger vor als in der Schweiz.
Man könnte aber auch darüber diskutieren warum ein Walliser Student an der Uni in Lausanne mehr abliefern muss als einer aus der Waadt
Das mehr bezahlen ist dann noch das eine, manchmal würde man aber gerne auch für etwas bezahlen und es ist trotzdem nicht möglich und so sind in dem Spital in Genf angegliederten Einrichtungen für ausserkantonaler gewisse Leistungen gar nicht zu erhalten.
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kauer_steel
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Stimmt wohl. Aber wir reden hier wohl darüber was wir gerecht finden. Und in dem Falle trage ich ja als Anwohner Risiko und Investitionen mit.Endmoräne hat geschrieben: 03.10.2025 - 18:41Wäre genauso rechtswidrig.kauer_steel hat geschrieben: 03.10.2025 - 11:08Wären die Bergbahn Gemeindeeigentum, fände ich es vollkommen legitim, für Anwohner der Gemeinde Rabatte zu gewähren.Cervin hat geschrieben: 03.10.2025 - 08:13 Nebenbei: Die Bergbahnen sind ein eigenständiges privates Unternehmen, sie haben also die Freiheit Ihre Preise so zu bestimmen wie sie wollen.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Können wir meinetwegen gleich mit abschaffen. Gästekartenrabatt.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 03.10.2025 - 16:02Die Bergbahnen verlangen von Einheimischen mehr als von Gästen, nennt sich Gästekarte Rabatt. Da muss man sich nichts vorstellen.kauer_steel hat geschrieben: 03.10.2025 - 11:08 Ja, innerhalb der geltenden Gesetze. Stell dir nur vor, die Bergbahnen verlangten teurere Preise für Einheimische als für Touristen.
Gibt's aber glaube ich nicht auf die saisonkarte.
Wenn ich an SFL od. Ischgl denke, die mir grad mit Gästekartenrabatt in den Sinn kommen, sind das aber keine Orte, in denen die Unterkünfte durch ein Preis/Leistungsverhältnis bestechen.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Wie wird eigentlich die Oma entschädigt, die genauso unter den Touristenmassen leidet, aber selbst nicht mehr Skifahren kann? Übernehmen die Bergbahnen dann ihre Stromkosten oder so?
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Bettina Egli
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Also, das ist eine ganz wichtige und gleichzeitig völlig unterschätzte Frage! Natürlich muss die Oma, die tapfer daheim im Schaukelstuhl sitzt und mit jedem Kuhglockenläuten wieder an die Horden von Touristen erinnert wird, angemessen entschädigt werden. Schliesslich atmet sie ja dieselbe „Touristenluft“ ein, ohne dafür jemals einen Skipass gelöst zu haben. Das ist quasi eine unsichtbare, unerkannte Dienstleistung an der regionalen Geduldsökonomie!McMaf hat geschrieben: 04.10.2025 - 13:22 Wie wird eigentlich die Oma entschädigt, die genauso unter den Touristenmassen leidet, aber selbst nicht mehr Skifahren kann? Übernehmen die Bergbahnen dann ihre Stromkosten oder so?
Die Bergbahnen haben dafür inoffiziell schon ein geheimes „Oma-Kompensationsprogramm“ aufgesetzt. Das funktioniert so:
Stromkostenübernahme: Die Oma darf im Winter die Heizdecke 24/7 laufen lassen, und die Bergbahnen schicken automatisch einen Liftboy vorbei, der sie zwischendurch auf Stufe 3 hochdreht, damit sie nicht friert.
Apfelstrudel-Bonuspunkte: Für jedes Selfie, das ein Tourist vor ihrem Haus macht, sammelt sie Punkte, die sie gegen Apfelstrudelstücke im Dorfcafé eintauschen kann.
Kaffee-Flatrate: Weil Touristen im Winter die Kaffeemaschinen durch ihr Dauerquatschen überlasten, gibt es für sie gratis koffeinfreien Kaffee aus einer eigenen „Oma-Leitung“, die direkt an die Gondelstation angeschlossen ist.
Schneeschaufel-Service: Sobald ein Tourist irgendwo „Ahhh Schnee!“ ruft, rennt ein Bergbahn-Mitarbeiter automatisch vor Omas Einfahrt und schippt prophylaktisch.
Und ganz wichtig: Sollte die Oma trotzdem noch unzufrieden sein, wird sie symbolisch zur Ehren-Skipassinhaberin auf Lebenszeit ernannt – ohne jemals Ski fahren zu müssen. Man hängt ihr einfach so einen Skipass um den Hals, und jedes Mal, wenn sie den Herd einschaltet, macht es „Piep“, als wäre sie durch ein Drehkreuz gelaufen.
So ungefähr läuft das, streng geheim natürlich – steht im Kleingedruckten zwischen Pistenplan und Fondue-Rezept.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Kei Wunder, dass d Billet so tüür sind. Ohni die viu Heizdecke-Omas wär d Bilette 20 Stutz günstiger.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Leicht off-topic aber passt grad: Skipasspreise nach Körpergewicht. Schwere Beförderungsfälle verbrauchen mehr Strom und fallen dem Sozialstaat durch erhöhte Krankenhauskosten zur Last. Und verbrauchen im Extremfall 2 Plätze in der Gondel. Hier sollte durch eine anreizorientierte Preispolitik aktiv für einen gesündereren Lebensstil sensibilisiert werden.
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