Die Verantwortung liegt zwar nicht nur, aber auch bei den Skigebieten. Sie müssten die Familien ja nicht melken, denn das mit der Besuchersteuerung trifft auf die ja gar nicht zu. Die können eben nicht sagen: "Na gut, dann kommen wir halt vom 17.-24.Januar." Daher bleibt es für mich Abzocke.Rusty1 hat geschrieben: 09.12.2025 - 12:47 Bei der systematischen Benachteiligung von Familien mit Schulkindern gehe ich mit, das ist definitiv ein unschöner Nebeneffekt. Aber da sehe ich die Verantwortung genau wie @kauer_steel nicht bei den Skigebieten, die ja wie oben beschrieben den Andrang steuern müssen, der ja auch und eigentlich noch mehr darüber entscheidet, wie groß dem Jens seine Semmel ist. Meiner Meinung nach sollte es mindestens in der Grundschule noch sowas wie flexible Ferien geben. Damit meine ich in etwa eine von den Erziehungsberechtigten frei wählbare, zeitlich begrenzte Aussetzung der Schulpflicht zu Erholungszwecken. Meinetwegen zwei mal eine Woche pro Jahr, damit der ganze Wahnsinn mal entzerrt wird. (Mir ist bewusst, dass die chronisch überarbeiteten Lehrer das nicht nur toll finden würden.)
Die andere Verantwortung liegt in der Politik und nicht bei den Lehrern. Die Idee mit den Flextagen finde ich gut. Meine Kinder würden 5 Werktage Schulstoff ganz bestimmt so fleißig und ordentlich wie noch nie eigenständig erarbeiten, wenn es dafür abseits der Ferien auf die Piste gehen würde.