Im Skigebiet Gaißau-Hintersee (Flachgau) haben die Eigentümer vergangene Woche beim Land einen Abbruchbescheid beantragt – eine Fortführung dürfte damit endgültig vom Tisch sein. In der betroffenen Region sucht man jetzt Lösungen für Tourengeher.
Nun sei man intensiv auf der Suche nach alternativen Wintersportangeboten. Die Skitourenroute von der Talstation Hintersee auf den Anzenberg soll heuer noch fortgeführt werden. Wie es danach weitergeht, ist noch unklar.
Pleiten, Pech und Pannen in Gaißau-Hintersee! Eigentlich sollen die Lifte im Skigebiet vor den Toren Salzburgs nach langem Hin und Her abgerissen werden. Ein Hotelier macht der Region jetzt doch neue Hoffnung.
Ich packe es mal hier mit rein, weil Faistenau ja Nachbarschaft:
Ein traditionsreicher Familien-Schlepplift in Faistenau (Flachgau) will auf Ganzjahresbetrieb umstellen: Der Kesselmannlift will 2026 zusätzlich zum Ski-Winterbetrieb einen Bikepark mit mehreren Downhillstrecken errichten. Damit soll sich auch eine große Investition besser amortisieren.
Beim traditionsreichen Kesselmann-Schlepplift in Faistenau wird derzeit gearbeitet: Der alte Schlepper wird durch einen modernern Lift ersetzt. Die Gelegenheit dazu habe sich ergeben, weil der Nachbarort Hof bei Salzburg seinen Gemeinde-Schlepplift abgebaut habe, schilderte Hubert Strübler, einer der Betreiber des Kesselmannlifts: „Dass man von der Nachbargemeinde einen Skilift bekommt, ist auch nicht alltäglich. Deshalb haben wir gesagt: Ja, das machen wir. Unsere alte Schleppliftanlage ist ja Baujahr 1970. Wir sind noch mit Diesel gefahren. Und das haben wir gesagt, dass wir das jetzt ändern wollen.“
Der Lift kommt weg, das ist klar (dass der von Nemetz ist, wusste ich noch nicht ).
Aber mit welchem Lift aus Hof wird der ersetzt, siehe hier:
snowflat hat geschrieben: 09.12.2025 - 09:31
Der alte Schlepper wird durch einen modernern Lift ersetzt. Die Gelegenheit dazu habe sich ergeben, weil der Nachbarort Hof bei Salzburg seinen Gemeinde-Schlepplift abgebaut habe, schilderte Hubert Strübler, einer der Betreiber des Kesselmannlifts: „Dass man von der Nachbargemeinde einen Skilift bekommt, ist auch nicht alltäglich. [...]
geo4alex hat geschrieben: 09.12.2025 - 15:50
Wird vermutlich einer der beiden Nussbaumerlifte, welche 2022 "vorübergehend" stillgelegt worden sind, sein.
Der neue Lift ist bereits fertiggestellt. Gehänge sind auch schon oben ,bin erst vorbeigefahren.
Anscheinend wurde der von Doppelmayr generalüberholt im Werk.
Die Gaissauer Seite also die Spielbergalmbahn und der Wieserhörndllift werden abgebaut. Bei der 2-CLF sind auch schon die Sessel demontiert.
Ich nehme mal an dass die im Frühling mit dem Abbauen beginnen.
Beim Hinterseer Sessellift wurden vor ein paar wochen ebenfalls die Sessel demontiert, ich nehme mal an wegen der Revision bzw Überprüfungen.
Bin erst auf den Anzenberg gegangen und da habe ich es gesehen.
Besonders aufgefallen ist mir das Frisch renovierte Anzenberg-Restaurant. Da hat man relativ viel gemacht was ich so gesehen habe. Fassade neu und den 1. Stock komplett renoviert? was ich so von der Weite gesehen habe.
Es wird ja ab nächster Wintersaison bzw. übernächster Sommersaison wieder ein Betrieb angestrebt.
Da hatte man wie genannt die 3er Sesselbahn ,Anzenbergalmlift, und eventuell den Kurvenlift geplant sodass das Gebiet an Gaissau angeschlossen bleibt.
Latschenalmbahn ist noch nicht so sicher was mit der geschieht. Die ist ja als Sportbahn (kein Sommerbetrieb und nicht ausgelegt dafür)deklariert und daher war sie anfangs garnicht geplant sie bei der Reaktivierung mitzunehmen. Jedoch habe ich erst was gelesen dass man sie evntuell doch wieder in Betrieb nehmen möchte. (nur für den Skibetrieb)
Zudem wäre geplant den Spielberg-Tellerlift auf der Spielbergalm abzubauen und ihn auf der Anzenbergalm oben aufzustellen, so als ersatz für den jetztigen Kleinschlepplift was ich so verstanden habe.
Das habe ich mal so aus den Medien herausgelesen, bin dann gespannt wie das dann in Zukunft aussieht.
Wäre schon toll wenn es wieder einen Winterbetrieb gibt zudem man ja jetzt bis auf das Spielberg-Gebiet jetzt sonst nicht so viel Pistenfläche verliert.
Ganz schön kalt wars auch wie ich da drinnen war, überhaupt bei der Talabfahrt. Da hätte ich mal so -2 Grad geschätzt. Da ging den ganzen Tag der Raureif nicht auf.
Vielleicht überlegt man es sich doch noch mit der Beschneiung. Zumindest für 3SL und Anzenbergalmlift.
Obwohl ich mir denke man sollte erstmal froh sein das es jemand reaktivieren will.
Bahnanalyst hat geschrieben: 19.12.2025 - 22:02
Zudem wäre geplant den Spielberg-Tellerlift auf der Spielbergalm abzubauen und ihn auf der Anzenbergalm oben aufzustellen, so als ersatz für den jetztigen Kleinschlepplift was ich so verstanden habe.
Das fände ich eine wirklich gute Idee.
Wieserhörndl bleibt nicht, sofern die Latschenalm bleibt? Umgekehrt macht es natürlich keinen Sinn, da dann der Wieserhörndllift alleine und isoliert am Berg wäre. Bei meinem Erstbesuch war die Piste dort jedenfalls direkt mein Favorit und das änderte sich im Lauf des Tages nicht, als ich das restliche Gebiet erkundete.
Übrigens, da die DSB LSAP ist, habe ich dazu im LSAP-Bereich ein Thema gestartet, einfach hier klicken.
Der Wieserhörndllift kommt sowieso weg. Wenn die Latschenalmbahn bleibt kann die ja die Pisten am Wieserhörndl zum großteil noch erschließen, auch westlich der Latschenalmbahn.
Wäre natürlich super wenn das zustande kommt. Dann fällt prinzipiell nur das Spielberg-Gebiet weg und das andere bleibt zum großteil.
Mit der Spielbergalm fällt dann zwar doch ein kleiner brocken weg überhaupt für Anfänger und Familien. Aber der Teil bei dem sich das meiste abspielt und das ist um Wieserhörndl und Anzenberg-Schlepplift. Das ist auch der Teil der am Schneesichersten ist. Bei den Saisonstarts war das stets der Teil der am ersten gestertet ist und bis zuletzt am längsten gefahren ist.
Bahnanalyst hat geschrieben: 25.12.2025 - 12:14
Wenn die Latschenalmbahn bleibt kann die ja die Pisten am Wieserhörndl zum großteil noch erschließen
Stimmt, das habe ich so noch nicht gesehen. Aber jetzt, wo du das schreibst und ich es mir bildlich vor Augen führe, kann ich dir nur zustimmen. Das wäre somit die beste Kompromisslösung, um den Pistenfaktor möglichst hoch zu halten. Gäbe es die Möglichkeit auf einen Ziehweg von der Talstation Wieserhörndli zur Talstation Latschenalm oder ist das aufgrund der Topographie nicht möglich?
Genau, der Einstieg in Hintersee war meiner Meinung nach sehr gelungen. Wenn man jetzt irgendwie aus Wien, NÖ oder OÖ kommt, dann war es an diesem Parkplatz wesentlich praktischer in puncto Anfahrt. Ich durfte das zum Glück noch einmal erleben (vor ziemlich genau 4 Jahren). Die Gaissau-Pisten liegen halt komplett südseitig. Weißt du, warum man den Kurzbügler an der Spiebergalm vorzeitig abriss, war das nur wegen Wetter? Weil die Piste am Spielberg fehlte mir zuletzt schon irgendwie, fand ich bei meinen ersten Besuchen ganz nett. Allerdings könnte man das verschmerzen, wenn die von dir beschriebene Lösung tatsächlich Realität wird.
Da bin ich mir selbst nicht so sicher. Da kommt mehr zusammen glaube ich.
Ich weiß nur das 2021 als die „neuen“ Eigentümer kamen (der Abrissunternehmer) der Spielberglift nicht mehr in Betrieb ging und dann abgebaut wurde. Was ich mir vorstellen könnte ist das vielleicht durch die langen Stehzeiten der Lift einfach in einem zu schlechten Zustand war. 2021 ging das Skigebiet wieder in Betrieb.Davor standen aber die Anlagen ganze 2 Winter still. Beim Spielberglift waren es 3 denn der war schon eine Saison früher nicht mehr in Betrieb. Da sind alle anderen Analgen noch gefahren lief der schon hier den ganzen Winter nicht mehr. Weiß ich noch genau weil ich immer darauf gewartet hatte das der öffnet.
Ich glaube das der 2021 einfach (vom Seilbahntechnischen her) abgebaut wurde wegen des Zustandes.Und da dort ohnehin nicht sehr viel los ist (schlecht sichtbar) hätte sich das auch nicht ausgezahlt da etwas hineinzustecken.
Was noch ein Grund sein könnte ist das auf dem Areal der Talstation früher glaube ich ein Speicherteich geplant gewesen wäre. Es gab ja 2021 die Verhandlungen wegen eines Teiches an der Talstation Latschenalm.was aufgrund von Biotopen nicht möglich war. Dann hieß es man weicht auf einen anderen Standort um bei einer Talstation.
Als ich nämlich vor 2-3 Jahren oben war als der Lift schon weg war ging da eine neu gebaute aber nicht vollständige Straße Links runter. Und beim ehemaligen Talstationsgebäude stand recht präsent eine Palette mit Planen „Speicherteich Gaißau“.
Vielleicht wollte man die Talstation noch stehen lassen um dann später mal leichter was draufbauen zu dürfen.
Was auch interessant ist: Der Lift wurde nie ganz abgebaut. Die letzten 2 Stützen sowie KR Bergstation und die Umlenkstation selbst wurden was ich weiß nie abgebaut. Die werden aber dann nächstes Jahr fliegen stelle ich mir vor wenn man der DSB den Löffel ansetzt.
Über die Entwicklung des ehemaligen Skigebietes Gaißau-Hintersee haben wir ausführlich berichtet. Nachdem die Lifte nicht mehr in Betrieb sind, wurde im letzten Jahr ein Behördenverfahren zum Abriss der Lifte eingeleitet. In der Zwischenzeit hat sich viel geändert.
Auf Grund der neuen Situation muss nun das Abbruchverfahren für die restlichen vier Liftanlagen neu aufgerollt werden. Holzhändler Andreas Schnaitmann aus Krispl, der 2023 mit anderen Unternehmer die Lifte gekauft hat, betont, dass vorher noch zwei Punkte geklärt werden müssen. In der Talstation der Vierersesselbahn auf das Wieserhörndl befinden sich ein Transformator der Salzburg AG sowie diverse Anlagen der Wassergenossenschaft. Bürgermeister Martin Wallmann aus Krispl wäre froh, wenn die Pläne des Hinterseers Albert Ebner verwirklicht werden: „Dann haben wir mit dem Kurvenlift auch von Gaißau einen Zugang zum Skigebiet.“
Weil man halt für den 4SL keine Verwendung hat wenn der nicht in das Sommer Konzept aufgenommen werden kann , aber das wäre eigentlich eine sehr schöne Bahn.
Wenn man das schleift ist halt die Betriebswerkstätte auch weg …
Bahnanalyst hat geschrieben: 27.03.2026 - 21:37
Weil man halt für den 4SL keine Verwendung hat wenn der nicht in das Sommer Konzept aufgenommen werden kann , aber das wäre eigentlich eine sehr schöne Bahn.
Wenn man das schleift ist halt die Betriebswerkstätte auch weg …
Aber irgendwo muss man sich sowieso ein ganzes Konzept überlegen.
Auch wenn der Großteil der Anlagen bleibt,muss man sich die Frage stellen ob sich das ganze noch irgendwie lohnt,sicher fallen mit der Naturschneedevise viele Kosten weg.
Aber irgendwo müssen auch die Kosten der Zubringeranlagen/Lifte gedeckt sein. Hintersee/ Anzenbergalm ist ein Schneeloch ganz ohne überlegen. Die Anlagen nur große klassische Bauten von Doppelmayr. Nichts exotisches. Aber man wird sich was überlegen müssen in Sachen Winter entweder Beschneiung oder als Panoramaberg für Fußgänger.
Mehr bleibt nicht fertig. Ich habe das schon lange verfolgt ich kann mir nicht vorstellen das die Anlagen sonst Geld für den nächsten Winter einbringen,das geht sich nicht aus,irgendwann muss man auch mal dran denken das die Anlagen ersetzt gehören.
Sieht so aus als hätte es sich am Kurvenlift ausgekurvt.
Man will den Kurvenlift kürzen weil ein Fahrradtransport um die Kurve nicht genehmigt wird.
Die neue Talstation soll sich dann dort befinden wo jetzt die Zwirbelkurve steht.
Die Gemeinden wollen noch mehr infos zu dem ganzen Projekt also wie es ins Detail genau geplant ist usw, dann, so stehts im beitrag, wären mehrere gemeinden bereit das ganze zu unterstützen.
Geplant ist auf jeden Fall wenn es behördlich usw möglich ist den Skibetrieb ab 2026/27 wieder zu starten. Natürlich ist man halt wieder vom Naturschnee abhängig.
2027 sollte dann das Bike angebot offiziell in Betrieb gehen.
War heute am Anzenberg am Hintersee. Erfreulicherweise wird das Bergrestaurant Anzenbergalm saniert/erneuert.
Außen gibts eine neue Holzfassade, schön Hell mit neuem Eingangsbereich und im OG glaube ich haben sie die Appartments auch erneuert und neu möbeliert.
Auf jeden Fall sehr schön gemacht. Super wenn auf der Anzenbergalm für den Sommer auch was gemacht wird,da ists im Sommer ja eh immer sehr ruhig.
Und wo es ein schönes Restaurant gibt kommen auch Gäste.
Das gerettete Salzburger Skigebiet setzt künftig auf den Sommertourismus. Auch im Winter soll Gaißau-Hintersee weiter in Betrieb bleiben – allerdings ohne technische Beschneiung. Was ist über die Strategie bekannt?
Vom Land gibt es positive Signale, allerdings fehlen noch rund 2 Millionen Euro zur Finanzierung. Außerdem rechnet man mit einer Wiedereröffnung erst im Sommer 2027, das heißt kommende Wintersaison fällt devinitiv aus: https://salzburg.orf.at/stories/3354500/
Michi99 hat geschrieben: 17.05.2026 - 18:00
Vom Land gibt es positive Signale, allerdings fehlen noch rund 2 Millionen Euro zur Finanzierung. Außerdem rechnet man mit einer Wiedereröffnung erst im Sommer 2027, das heißt kommende Wintersaison fällt devinitiv aus: https://salzburg.orf.at/stories/3354500/
Sicher ist da auf jeden Fall noch garnichts mit dem Zeitplan.
Es wurde davon gesprochen das in der letzten Maiwoche eine Begehung seitens den Behörden gibt.
Wenn halt jetzt 2 Jahre Stillstand war wird dann wahrscheinlich noch genauer geschaut, auch wenn der 3SL in den letzten Betriebsjahren sehr intensiv gewartet wurde und auf Vordermann gebracht wurde.
Das Seil ist oberflächenmässig unbehandelt das heisst blankes Eisen.Was jetzt zwar noch kein Problem ist ,aber optisch nicht gerade gut aussieht.Vorallem weil sich da (Flug)Rost gebildet hat. Der sich aber beim Sessel demontieren und restlichen fahrenschon sehr sauber abgefahren hat.
Vielleicht geht sich heuer im Winter ein kleiner Teilbetrieb aus mit 3SL und Anzenberg-Schlepplift. Das ist einer der in gutem Zustand ist.
Was ich mir beim Kurvenlift nicht zu sagen trauen würde mit der Waldtrasse. Lichtraumprofil könnte da ein Problem werden.
Bzw wenn wirklich die Kurve wegkommt und die Talstation versetzt wird dauert das mal einige Zeit bis das genehmigt gebaut und dann auch abgenommen wird.
Da muss ja eigentlich ein ganzes Projekt geplant werden.
Da wird man sich glaube ich eher die Zeit nehmen um den Herbst/Frühling für den Umbau zu nutzen.
Meiner Meinung nach wäre die beste Lösung wenn die Kurve wegkommt, den ganzen Antriebsblock samt rollenbatterien vom Stationssteher abzuheben oben den gleichen Steher hinzubetonieren und den Block wieder raufzubauen.
Da ist einer der stärksten Antriebsblöcke drinnen die Doppelmayr jemals wo eingebaut hat.
Solche Schlepplifte werden heute garnicht mehr gebaut, da müsste es dann wahrscheinlich eine Sonderbauweise geben und noch dazu muss das ganze neu angepasst werden an die alte Strecke.
Und so Zack vermessen betoniert den alten (im sehr gutem Zustand befundlichen)Antriebsblock drauf ein kleines Gebäude für die Steuerung (die man ebenfalls übernehmen kann)
Und einen Kommandoraum.
Dann kann ich mir vorstellen nimmt das ganze nicht so ein ganz riesiges ausmaß.
Was ja beim Abbau der Kurve sowieso schon ist , so schwer wie die gebaut ist.
Hier noch ein paar Bilder vom Frühling die ich in meiner Angst gemacht
habe , als ich ein paar Tage vorher gelesen habe das die Kurve wegkommt.
Zuletzt geändert von snowflat am 10.06.2026 - 08:47, insgesamt 1-mal geändert.
Grund:Links zu den Bildern korrigiert