Brandkatastrophe von Crans-Montana am 01.01.2026

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scratch
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Re: Explosion in Crans montana

Beitrag von scratch »

NeusserGletscher hat geschrieben: 06.01.2026 - 09:45
Liftler1976 hat geschrieben: 06.01.2026 - 09:18 Schallschutz hat ja hier gar keinen Sinn, der Lärm kommt sowieso durch die Treppe nach oben.
Solche Akustikplatten sollen auch gar nicht den Schallschutz, sondern die Raumakustik verbessern.
Eben. Und dafür hilft es auch nix, die Anlage leiser zu drehen.
Für die Akustik bringen diese Platten schon sehr viel, deshalb wird auch quasi jeder Proberaum für Bands damit ausgestattet.

NeusserGletscher
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Re: Explosion in Crans montana

Beitrag von NeusserGletscher »

Kakadu hat geschrieben: 06.01.2026 - 09:24 Es wird auch Druck machen, daß auch der Kanton Wallis eine obligatorische Gebäudeversicherung wird einrichten müssen. NB: auch die Lockerung der Brandschutzverordnung auf nationaler Ebene wure ja abgesagt und muß nochmal über die Bücher.
Ich habe das nur so am Rande mitbekommen. Offenbar aber ist es so, dass in den Kantonen, in denen eine Gebäudeversicherung (KGV) obligatorisch ist, diese auch den Brandschutz kontrolliert.
Kakadu hat geschrieben: 06.01.2026 - 09:24 Die gesamten Genesungskosten aller Geschädigter ließe sich ohnehin nicht den Verursachern aufbürden – das ist auf mehreren Ebenen über Versicherungen abgedeckt.
Bei grober Fahrlässigkeit, die hier durchaus im Raum steht, wird zwar die Versicherung zunächst (bis zur maximalen Deckungssumme) in Vorleistung gehen. Sich aber dann ihre Kosten von den Verursachern zurück holen. Das kann auch die Gemeinde treffen, die es mit der Kontrolle der Brandschutzmaßnahmen und Fluchtwege offenbar nicht so genau genommen hat. Und damit haftet dann die Gemeinde bzw. am Ende der Steuerzahler.

Viel schlimmer aber in dem Zusammenhang finde ich, dass die Überlebenden mit schwersten Brandverletzungen für den Rest ihres Lebens unter den Folgen leiden werden. Das ist auch mit Geld nicht wieder gut zu machen. Und alles nur, weil ein paar Dummköpfe zu blöd oder zu bequem waren, ihren Job ordentlich zu erledigen.
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Re: Explosion in Crans montana

Beitrag von gfm49 »

NeusserGletscher hat geschrieben: 06.01.2026 - 10:28Bei grober Fahrlässigkeit, die hier durchaus im Raum steht, wird zwar die Versicherung zunächst (bis zur maximalen Deckungssumme) in Vorleistung gehen. Sich aber dann ihre Kosten von den Verursachern zurück holen. Das kann auch die Gemeinde treffen, die es mit der Kontrolle der Brandschutzmaßnahmen und Fluchtwege offenbar nicht so genau genommen hat. Und damit haftet dann die Gemeinde bzw. am Ende der Steuerzahler.
Wobei hier eine Besonderheit des Schweizer Rechts gegenüber dem deutschen Recht greift - in der Schweiz sind Kommunen konkursfähig, d.h. da ist im Ergebnis nur eine Quote zu holen. Leukerbad läßt grüßen - aber immerhin haben die sich nach ca. 20 Jahren derrappelt.

Juristisch kompliziert ist auch die Situation der Versicherungen untereinander: Krankenversicherungen (aus unterschiedlichen Ländern) mit vermutlich unterschiedlichem Leistungsumfang und Unfallversicherungen (soweit vorhanden) der Betroffenen vs. Haftpflicht- und Brandversicherung. Die Anwaltindustrie bekommt was zu tun.

Das Schlimme dabei ist, daß das den Betroffenen wenig hilft (mal abgesehen von der Übernahme der Behandlungskosten, aber nicht behandelt werden zu müssen wäre unendlich viel besser und die Verstorbenen bringt das auch nicht zurück :sniff: )
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Re: Explosion in Crans montana

Beitrag von schneesucher »

Die Gemeinde hat 5 Jahre lang nicht kontrolliert (2020-2025). Sie hat den Schaumstoff nicht beanstandet. Von einem Laien kann man nicht jede Sachkunde erwarten. Dies erhöht den Druck auf die Gemeinde deren Sicherheitsbeauftragte entweder nicht sachkundig oder nicht motiviert waren, die Mängel abzustellen.
Interessant wird dann noch, ob zivilrechtlich neben der Gemeinde auch noch die beteiligten Mitarbeiter belangt werden können.
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Re: Explosion in Crans montana

Beitrag von Liftler1976 »

scratch hat geschrieben: 06.01.2026 - 09:56
NeusserGletscher hat geschrieben: 06.01.2026 - 09:45
Liftler1976 hat geschrieben: 06.01.2026 - 09:18 Schallschutz hat ja hier gar keinen Sinn, der Lärm kommt sowieso durch die Treppe nach oben.
Solche Akustikplatten sollen auch gar nicht den Schallschutz, sondern die Raumakustik verbessern.
Eben. Und dafür hilft es auch nix, die Anlage leiser zu drehen.
Für die Akustik bringen diese Platten schon sehr viel, deshalb wird auch quasi jeder Proberaum für Bands damit ausgestattet.
Das verstehe ich ja, aber was bringt das in einer Bar, da muss es doch nur laut sein, ist ja kein Tonstudio, oder?
Wir haben in unserem Probenraum Steinwollmatten verkleidet mit Gipskartonplatten, in jeder 2. Platte sind kleine Löcher wegen der Akustik.
Noppenschaumstoff ist schon sehr oldschool, und man sieht ja was passieren kann, und das nicht zum ersten Mal, z.B. bei der Brandkatastrophe im Nachtclub The Station!
Deshalb ist es für mich unverständlich, dass es so etwas in einem europäischen Land in einem öffentlichen Lokal noch immer gibt...
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Re: Explosion in Crans montana

Beitrag von Naturbahnrodler »

Liftler1976 hat geschrieben: 06.01.2026 - 12:59 Das verstehe ich ja, aber was bringt das in einer Bar, da muss es doch nur laut sein, ist ja kein Tonstudio, oder?
Nein, auch in einer Bar, vor allem in einer die eigentlich eine Disco ist, will man das die Musik auch gut klingt und nicht wie eine Guggenmusik.

Ich frage micht, ob es nur Zufall ist, dass man genau 2020 mit den Kontrollen aufgehört hat. Und bevor mir jemand mit Corona-Verschwörungen kommt, auf eine Verschwörung will ich gar nicht hinaus. Es ist nur so, dass seit 2020 an vielen Orten ein wenig der Schlendrian Einzug gehalten hat und aus dem Homeoffice kann man nun mal keine Notausgänge kontrollieren.
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Re: Explosion in Crans montana

Beitrag von gfm49 »

Interessante Analyse des Auftritts des Gemeindepräsidents
https://share.google/s5VTUiYIsJOIvPLmh
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Re: Explosion in Crans montana

Beitrag von Michi99 »

Bar wurde jahrelang nicht kontrolliert und am Freitag gibt es eine Gedenkfeier.
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Re: Explosion in Crans montana

Beitrag von GMD »

Vielleicht mal den Titel des threads anpassen? Es war ein Feuer, keine Explosion.

Betreff wie gewünscht angepasst. / Mod. maba04
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scratch
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Re: Explosion in Crans montana

Beitrag von scratch »

Liftler1976 hat geschrieben: 06.01.2026 - 12:59 Das verstehe ich ja, aber was bringt das in einer Bar, da muss es doch nur laut sein, ist ja kein Tonstudio, oder?
Auch in einer Bar ist es doch sehr wünschenswert, wenn eine gute Akustik vorherrscht. Nicht nur wegen der Musik, sondern auch wegen normalen Gesprächen, die man führen will.
Wenn alles hallt und laut ist, ist es einfach unangenehm sich dort länger zu unterhalten bzw. überhaupt aufzuhalten. Selbst in Büros, Sporträumen oder sonstigen Veranstaltungsräumen wird bei guter Planung auf eine gute Akustik geachtet bzw. entsprechende Maßnahmen getroffen. Ist also eigentlich ganz normal und üblich.
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Re: Explosion in Crans montana

Beitrag von Liftler1976 »

scratch hat geschrieben: 06.01.2026 - 16:52
Liftler1976 hat geschrieben: 06.01.2026 - 12:59 Das verstehe ich ja, aber was bringt das in einer Bar, da muss es doch nur laut sein, ist ja kein Tonstudio, oder?
Auch in einer Bar ist es doch sehr wünschenswert, wenn eine gute Akustik vorherrscht. Nicht nur wegen der Musik, sondern auch wegen normalen Gesprächen, die man führen will.
Wenn alles hallt und laut ist, ist es einfach unangenehm sich dort länger zu unterhalten bzw. überhaupt aufzuhalten. Selbst in Büros, Sporträumen oder sonstigen Veranstaltungsräumen wird bei guter Planung auf eine gute Akustik geachtet bzw. entsprechende Maßnahmen getroffen. Ist also eigentlich ganz normal und üblich.
Das hätte man aber anders lösen müssen, wie z.B. ich oben geschrieben habe in unseren Proberaum.
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Re: Explosion in Crans montana

Beitrag von scratch »

Liftler1976 hat geschrieben: 06.01.2026 - 20:29 Das hätte man aber anders lösen müssen, wie z.B. ich oben geschrieben habe in unseren Proberaum.
Müssen ist immer relativ. Klar, die Umsetzung muss den brandschutztechnischen Verordnungen genügen. Alles andere ist aber Geschmackssache bzw. individuell.

Gibt natürlich z.B. von Knauf oder anderen Herstellern entsprechende Akustikabhangdecken, die optisch eleganter wirken. Aber die kosten auch um einiges mehr. Von dem her weiß ich nicht, warum du keine andere Lösung als zulässig erachtest, nur weil dir es nicht gefällt.
Aber gut, ist deine Meinung. Die technischen Hintergründe wurden dir ausführlich genug erklärt, von dem her brauchen wir über Geschmack nicht weiter zu diskutieren.
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Re: Brandkatastrophe von Crans-Montana am 01.01.2026

Beitrag von Kakadu »

Kakadu hat geschrieben: 06.01.2026 - 09:24
Die gesamten Genesungskosten aller Geschädigter ließe sich ohnehin nicht den Verursachern aufbürden – das ist auf mehreren Ebenen über Versicherungen abgedeckt.
gfm49 hat geschrieben: 06.01.2026 - 09:43 ...die bei strafrechtlich relevantem Verhalten ihrerseits bei den Verursachern Regress nehmen werden.
NeusserGletscher hat geschrieben: 06.01.2026 - 10:28 Bei grober Fahrlässigkeit, die hier durchaus im Raum steht, wird zwar die Versicherung zunächst (bis zur maximalen Deckungssumme) in Vorleistung gehen. Sich aber dann ihre Kosten von den Verursachern zurück holen. Das kann auch die Gemeinde treffen, die es mit der Kontrolle der Brandschutzmaßnahmen und Fluchtwege offenbar nicht so genau genommen hat. Und damit haftet dann die Gemeinde bzw. am Ende der Steuerzahler.
Ob hier grobfahrlässig oder gar strafrechtlich relevant agiert wurde, ist Hans was Heiri – sprich: ändert nix daran, daß bei den Verursachern (oder deren Versicherungen) gar nicht genügend zu holen ist. Jedoch: genau für solche Fälle haben sich die Versicherungen bei Rückversicherungen abgesichert (Swiss Re (eh. Rentenanstalt) in der CH oder Münchner Rück in DE sind zwei der bekanntesten). Schäden in diesem Ausmaß können gar nicht durch die Verursacher gedeckt werden – und auch deren Versicherungen reichen da nirgendwohin; auch die wären nach so einem Fall pleite. Rechnet man auch noch die Verlegungsflüge etc. hinzu, bewegt man sich im 8- resp. (wie auch schon genannt) im 9-stelligen Bereich.
Zuletzt geändert von Kakadu am 07.01.2026 - 09:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Brandkatastrophe von Crans-Montana am 01.01.2026

Beitrag von Arlbergfan »

Ich war gestern in einem Apres Ski Lokal in St. Anton im Außenbereich und die Flaschen / Flying Hirsch Tablets wurden munter weiter mit Sprühfontänen nach außen getragen. Dazu grölt der DJ "Fire, Fire, Fire" in die Menge. Das Fingerspitzengefühl ist nicht gerade die Stärke mancher Apres Ski Lokalitäten. :roll:

Ich bin mir eigentlich sicher, dass wir im Innenbereich in diesem Winter (in Österreich?) keine Sprühkerzen mehr sehen!
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Re: Brandkatastrophe von Crans-Montana am 01.01.2026

Beitrag von Werna76 »

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Re: Brandkatastrophe von Crans-Montana am 01.01.2026

Beitrag von GMD »

Kakadu hat geschrieben: 06.01.2026 - 21:49 Swiss Re (eh. Rentenanstalt) in der CH
Nur am Rande: Die Swiss Re und die Rentenanstalt sind unterschiedliche Firmen! Die Swiss Re hiess früher Schweizer Rückversicherung und die Rentenanstalt nennt sich jetzt Swiss Life. Für beide gilt: Hauptsache Englisch...
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Re: Explosion in Crans montana

Beitrag von Seilbahnjunkie »

scratch hat geschrieben: 06.01.2026 - 20:39
Liftler1976 hat geschrieben: 06.01.2026 - 20:29 Das hätte man aber anders lösen müssen, wie z.B. ich oben geschrieben habe in unseren Proberaum.
Müssen ist immer relativ. Klar, die Umsetzung muss den brandschutztechnischen Verordnungen genügen. Alles andere ist aber Geschmackssache bzw. individuell.

Gibt natürlich z.B. von Knauf oder anderen Herstellern entsprechende Akustikabhangdecken, die optisch eleganter wirken. Aber die kosten auch um einiges mehr. Von dem her weiß ich nicht, warum du keine andere Lösung als zulässig erachtest, nur weil dir es nicht gefällt.
Aber gut, ist deine Meinung. Die technischen Hintergründe wurden dir ausführlich genug erklärt, von dem her brauchen wir über Geschmack nicht weiter zu diskutieren.
Er hat ja nur geschrieben, dass man es anders hätte machen müssen, das ist ja wohl unbestreitbar. Die Lösung in seinem Proberaum war nur ein Beispiel.

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Re: Brandkatastrophe von Crans-Montana am 01.01.2026

Beitrag von Kakadu »

GMD hat geschrieben: 06.01.2026 - 23:57
Kakadu hat geschrieben: 06.01.2026 - 21:49 Swiss Re (eh. Rentenanstalt) in der CH
Nur am Rande: Die Swiss Re und die Rentenanstalt sind unterschiedliche Firmen! Die Swiss Re hiess früher Schweizer Rückversicherung und die Rentenanstalt nennt sich jetzt Swiss Life. Für beide gilt: Hauptsache Englisch...
Oops, danke, sollte ich da was verwechselt haben ... nun – die wollen natürlich international auftreten, wenn sie meinen, auf englische Bezeichnungen nicht verzichten zu können – die "Munich Re" ebenso ... :)

Nun – gestern waren im welschen TV mehrere Themen angesprochen worden, so auch kurz die Vergangenheit des Besitzers: er sei in Annecy (das ist nicht weit von Genf) wegen Zuhälterei, Freiheitsberaubung etc. angeklagt worden und sei zu 12 Monaten verurteilt worden, wovon 8 auf Bewährung – hätte also 4 Monate abgesessen; und zwar hätte das ein Etablissement in Genf betroffen. Die Konstellation deutet darauf hin, daß er wohl in Genf auch Französinnen beschäftigt haben dürfte, wovon eine dann in Frankreich vor Gericht gezogen ist. Klar – lusches Business.

Bzgl. selber ausbauen seiner Lokalität ist natürlich davon auszugehen, daß a) sehr viel Herzblut für ein gutes Ambiente investiert wurde, und b) das übliche Material verbaut wurde, das ohne großen Aufwand verfügbar war. Klar könnte man einwenden, die ganzen Natursteine hätten schon so viel gekostet (was eigentlich per se teuer ist, aber mit viel eigener Arbeit abgefangen werden kann), daß dann der Unterschied zu brandschutzkonformem Akustikschaum wohl insgesamt kein weiterer Loch-in-die-Kasse-reißender Faktor gewesen sein sollte – was aber insofern etwas müßig ist, wird anderswo auch solches Material verbaut; und gezeigt wurde auch, wie ein anderer Lokalbesitzer sofort sämtlichen Akustikschaum runtergeholt hat.

Offensichtlich ist das Brandschutzbewußtsein ungenügend – was sich auch in den unterschiedlich strengen Regelungen bzgl. Gebäudeversicherungen äußert (was ebenso thematisiert wurde) – abgesehen davon, daß nun klar ist, daß die Kontrollen (auch der Gemeinde) nicht nur bzgl. Prüfintervall ungenügend waren, sondern offensichtlich auch fachlich (und das Problemmaterial nicht erkannt wurde). Nur dem Besitzer vorzuwerfen, er hätte "auf billig abzocken wollen", greift so natürlich nicht.

Zudem hätten sich Anwälte eingeschaltet, die – insbesondere auch aufgrund jenes Videos vor ca. 5 Jahren – nun auf Eventualvorsatz setzen wollten; mit dem Argument, die Gefahr sei bekannt gewesen und vorsätzlich ignoriert worden. Ich frage mich, was damit gewonnen wäre – außer daß dann einer an den Pranger gestellt wird und die anderen weitermachen wie bisher; insbesondere im Hinblick darauf, daß die Sprühfontänen auch anderswo auch in Innenräumen regen Einsatz finden und an vielen Orten leicht brennbarer Akustikschaum verbaut ist.

Kritisiert wird auch das Vorgehen der Staatsanwaltschaft: sie hätte sofort Geschäftsbücher des Betriebs sowie der Kontrollorgane baschlagnahmen müssen, und den Besitzer festsetzen. Ob damit wirklich viel gewonnen wäre, ist eine andere Frage, da auch das Schadensbild selbst sowie die vielen Bild- und Vdeo-Dokumente sehr wohl viel zur AUfklärung beitragen. Sehr wohl könnte es sein, daß die Untersuchungsleitung außerkantonal abgegeben werden muß, da Interessenskonflikte bzgl. der involvierten Gemeinde durchaus vorhanden sind. Auch wurde die Frage aufgeworfen, ob die Gemeinde überhaupt als Nebenkläger (im Verfahren gegen die Besitzer) auftreten darf, wenn sie ja selbst am Pranger steht – auch wenn sie sich selbst (alles andere als unberechtigterweise) selbst als geschädigt sieht.

Der Fall wurde mit dem Attentat in Luxor verglichen und die Äufnung eines Fonds zur Deckung sonst ungedeckter Kosten vorgeschlagen – damit nicht das wie in Kaprun passiere (jahrelange Prozesse und ein schäbiger Vergleich).

Das Thema wird noch lange beschäftigen – auch bzgl. der nun abgesagten Revision (und ursprünglich geplanten Lockerung) der Brandschutzverordnung.
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Re: Brandkatastrophe von Crans-Montana am 01.01.2026

Beitrag von NeusserGletscher »

Kakadu hat geschrieben: 07.01.2026 - 09:07 daß die Kontrollen (auch der Gemeinde) nicht nur bzgl. Prüfintervall ungenügend waren, sondern offensichtlich auch fachlich (und das Problemmaterial nicht erkannt wurde)
Die weitaus offensichtlicheren Mängel wie nach innen aufgehende Türen im Fluchtweg oder die zu schmale Treppe hätten jedem halbwegs versierten Prüfer bei einer einzigen Brandschau auffallen müssen. Offenbar liegen nun Pläne für einen geplanten Umbau vor, welche zeigen, dass sowohl die Türe zur überdachten Terrasse als auch der Ausgang von der Terrasse ins Freie nach innen aufgehen.

Außerdem weiß man spätestens seit Kaprun, dass Fluchtwege nach oben in einen geschlossenen Raum eine Todesfalle sind. Der Fluchtweg hätte aus dem Keller direkt über eine Treppe ins Freie führen müssen. Wenn so was baulich nicht möglich ist, dann ist es nicht genehmigungsfähig.

Beim Schaumstoff hätte man sich halt die Prüfunterlagen zeigen lassen müssen.

Offenbar aber gab es keine Kontrollen, die diesen Namen verdienen. Da hätte es auch wenig genutzt, wenn die Intervalle eingehalten worden wären. Da liegt grundsätzlich etwas im argen und es ist beklemmend, dass erst etwas passieren muss, bevor die Leute wach werden.
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Re: Explosion in Crans montana

Beitrag von Spezialwidde »

Liftler1976 hat geschrieben: 06.01.2026 - 12:59 Das verstehe ich ja, aber was bringt das in einer Bar, da muss es doch nur laut sein, ist ja kein Tonstudio, oder?
Diese Platten/Matten, wie auch immer, haben primär die Aufgabe Schallreflektionen so weit wie möglich zu unterdrücken und nicht die Lautstärke im Raum zu reduzieren, das ist allenfalls eine Nebenwirkung. Reflektierter Schall überlagert sich nämlich mit dem nachfoldenden durch Interferenz zu einer unberechenbaren und deswegen auch unangenehmen Geräuschkulisse, da hilft es auch nicht die Anlage lauter zu drehen weil damit diese Interferenzeffekte ebenfalls verstärkt werden, es ist dann nur noch Krach. Um nichts anderes geht es dabei. Schaumstoff kommt dieser Aufgabe naturgemäß sehr gut nach, ist preiswert und dazu auch noch gut zu verarbeiten. Das macht ihn so beliebt. Damit er seine Aufgabe erfüllen kann darf er halt nicht verkleidet werden was die Brandgefahr deutlich reduzieren würde. Ich weiß ja auch nicht welche Daseinsberechtigung jegliche Pyrotechnik in geschlossenen Räumen heutzutage noch hat. Dass schon nicht mehr geraucht werden darf hat die Brandgefahr ja auch schon deutlich reduziert, sowas sollte es einfach nicht mehr geben, wer Wunderkerzen abbrennen will kann auch damit vor die Tür ins schöne Dunkel. Dass das überhaupt noch gemacht wird, darüber kann ich eigentlich nur den Kopf schütteln. Da würd ich doch eher auf eine aufwändige, durchaus spektakuläre und wiederverwendbare LED Illumination nachdenken.
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Re: Brandkatastrophe von Crans-Montana am 01.01.2026

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Kakadu hat geschrieben: 07.01.2026 - 09:07 Bzgl. selber ausbauen seiner Lokalität ist natürlich davon auszugehen, daß a) sehr viel Herzblut für ein gutes Ambiente investiert wurde, und b) das übliche Material verbaut wurde, das ohne großen Aufwand verfügbar war. Klar könnte man einwenden, die ganzen Natursteine hätten schon so viel gekostet (was eigentlich per se teuer ist, aber mit viel eigener Arbeit abgefangen werden kann), daß dann der Unterschied zu brandschutzkonformem Akustikschaum wohl insgesamt kein weiterer Loch-in-die-Kasse-reißender Faktor gewesen sein sollte – was aber insofern etwas müßig ist, wird anderswo auch solches Material verbaut; und gezeigt wurde auch, wie ein anderer Lokalbesitzer sofort sämtlichen Akustikschaum runtergeholt hat.

Offensichtlich ist das Brandschutzbewußtsein ungenügend – was sich auch in den unterschiedlich strengen Regelungen bzgl. Gebäudeversicherungen äußert (was ebenso thematisiert wurde) – abgesehen davon, daß nun klar ist, daß die Kontrollen (auch der Gemeinde) nicht nur bzgl. Prüfintervall ungenügend waren, sondern offensichtlich auch fachlich (und das Problemmaterial nicht erkannt wurde). Nur dem Besitzer vorzuwerfen, er hätte "auf billig abzocken wollen", greift so natürlich nicht.

Zudem hätten sich Anwälte eingeschaltet, die – insbesondere auch aufgrund jenes Videos vor ca. 5 Jahren – nun auf Eventualvorsatz setzen wollten; mit dem Argument, die Gefahr sei bekannt gewesen und vorsätzlich ignoriert worden. Ich frage mich, was damit gewonnen wäre – außer daß dann einer an den Pranger gestellt wird und die anderen weitermachen wie bisher; insbesondere im Hinblick darauf, daß die Sprühfontänen auch anderswo auch in Innenräumen regen Einsatz finden und an vielen Orten leicht brennbarer Akustikschaum verbaut ist.
Strafen haben auch einen abschreckenden Charakter und daher ist das auch Prävention. Aber ich verstehe das Argument auch generell nicht. Wenn die das wussten, dann müssen sie auch entsprechend bestraft werden, warum sollte das nicht passieren?
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Re: Brandkatastrophe von Crans-Montana am 01.01.2026

Beitrag von Skipapi »

.
Gemäss Brandschutzverordnung des Kantons Graubünden

https://www.gr-lex.gr.ch/app/de/texts_of_law/840.110

ist ein Lokal wie dasjenige in Crans alle 10!! Jahre zu kontrollieren (zugelassen für 200 Personen gemäss Presseberichten).
Bei günstiger Beurteilung kann das Kontrollintervall sogar noch gestreckt werden.
Alle zehn Jahre sind zu kontrollieren:
(...)
d) Räume mit geringer Personenbelegung, in denen sich 50 bis 300 Personen aufhalten können, insbesondere Mehrzweck-, Sport- und Ausstellungshallen, Säle, Theater, Kinos, Restaurants.
4
Die zuständige Kontrollbehörde kann den Zeitabstand der periodischen Kontrolle für Gebäude und Anlagen mit einer günstigen feuerpolizeilichen Risikobeurteilung beziehungsweise brandschutztechnisch einwandfreier Ordnung erhöhen und für Gebäude und Anlagen mit einer ungünstigen Risikobeurteilung beziehungsweise mit mangelhafter brandschutztechnischer Ordnung verkleinern.
Mir scheint dies äusserst bedenklich. Sonst scheint es aber niemanden zu kümmern. In der Südostschweiz erschien zwar ein Artikel zu den Gegebenheiten in Graubünden. Kritische Anmerkungen fehlen aber völlig.
Die Journalisten schreiben alle das Gleiche, schreiben sich gegenseitig die Erkenntnisse zu Crans ab.
Von einem guten Lokaljournalisten würde ich erwarten, dass er mal ein paar Lokale in St. Moritz, Laax, Davos, Chur besucht und dokumentiert, ob die Notausgänge frei und beleuchtet sind, Feuerlöscher sichtbar, was so an möglicherweise brennbaren Materialen sichtbar ist, etc. Optimalerweise mit jemandem, der etwas von Brandschutz versteht. Mit Wunderkerzen wird im Moment niemand hantieren, nehme ich an, wer weiss.
Auch würde ich erwarten, dass man den zuständigen Regierungsrat, einige Grossrätinnen, die Gebäudeversicherungsanstalt, die die Kontrollen durchführt, Exponenten der Tourismusindustrie mit dem vorgeschriebenen Kontrollintervall konfrontiert und sie fragt, ob sie dieses für angemessen halten.
Im Rahmen des Öffentlichkeitsprinzip würde ich als Journalist Einsicht verlangen in die Kontrollberichte (ggf. anonymisiert). Ich würde bei der Kontrollbehörde fragen, was geprüft wird und wie (insbesondere Zertifikate von verbauten Materialien).
Da könnte man eine Story machen, die für Aufsehen sorgt und ev. wirklich etwas bewegen in Richtung einer Verschärfung der Vorschriften.

Stattdessen wird das abgeschrieben, was 20 min, Blick, NZZ, SRF News auch berichten und gegen den Gdepräsidenten von Crans Montana gewettert (den ich keineswegs verteidigen möchte, die eine Aussage war wirklich unterirdisch).
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Re: Explosion in Crans montana

Beitrag von Liftler1976 »

Spezialwidde hat geschrieben: 07.01.2026 - 10:21
Liftler1976 hat geschrieben: 06.01.2026 - 12:59 Das verstehe ich ja, aber was bringt das in einer Bar, da muss es doch nur laut sein, ist ja kein Tonstudio, oder?
Diese Platten/Matten, wie auch immer, haben primär die Aufgabe Schallreflexionen so weit wie möglich zu unterdrücken und nicht die Lautstärke im Raum zu reduzieren, das ist allenfalls eine Nebenwirkung. Reflektierter Schall überlagert sich nämlich mit dem nachfolgenden durch Interferenz zu einer unberechenbaren und deswegen auch unangenehmen Geräuschkulisse, da hilft es auch nicht die Anlage lauter zu drehen weil damit diese Interferenzeffekte ebenfalls verstärkt werden, es ist dann nur noch Krach. Um nichts anderes geht es dabei. Schaumstoff kommt dieser Aufgabe naturgemäß sehr gut nach, ist preiswert und dazu auch noch gut zu verarbeiten. Das macht ihn so beliebt. Damit er seine Aufgabe erfüllen kann, darf er halt nicht verkleidet werden, was die Brandgefahr deutlich reduzieren würde.
Physikalisch ist mir das schon verständlich, aber in einer Disco ist es meist eh schon so laut, dass man sich nicht mehr unterhalten kann, da bringt das gar nichts.
Und ich verstehe eben nicht, dass heutzutage in einer so hoch technisierten Welt so etwas noch möglich ist, nach so vielen verheerenden Bränden, wo ein Noppenschaumstoff und offenes Feuer der Auslöser war, hat die Menschheit noch immer zu wenig dazu gelernt.
NTV hat eine Reportage darüber gesendet.
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Re: Brandkatastrophe von Crans-Montana am 01.01.2026

Beitrag von GMD »

Seit wann lernt die Menschheit aus gemachten Fehlern? Selten bis nie! Wir haben bspw. alle in der Schule gelernt, wozu der Nationalismus und Faschismus vor 90 Jahren geführt hat. Und trotzdem ist momentan genau diese Politik weltweit wieder massiv im Aufkommen. Und es zeichnet sich schon tw. ab, dass die Folgen dieselben sein könnten. Warnrufe verhallen ungehört, jeder denkt nur noch an sich selbst.
Probably waking up
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Re: Brandkatastrophe von Crans-Montana am 01.01.2026

Beitrag von br403 »

Das ist zu pauschal GMD. Siehe Luftfahrt, da wird alles aufgearbeitet und alles unternommen, dass Fehler nicht mehr passieren.

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