Brandkatastrophe von Crans-Montana am 01.01.2026

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
Antworten
Benutzeravatar
Seilbahnjunkie
Cho Oyu (8201m)
Beiträge: 8335
Registriert: 11.07.2004 - 12:45
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Innsbruck
Hat sich bedankt: 793 Mal
Danksagung erhalten: 860 Mal

Re: Brandkatastrophe von Crans-Montana am 01.01.2026

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Das ist ein verbreitetes Problem in Ländern ohne eigene Mafia. Deutschland gilt da auch als Paradies. Es kennt bestimmt jeder eine Eisdiele bei der man sich fragt wie die überhaupt überleben kann. Zumindest früher kam in der Schweiz ja noch das generelle Problem hinzu, dass man nicht so genau wissen wollte wo ausländisches Geld her kommt.
Kakadu hat geschrieben: 17.01.2026 - 23:20
"On avait décidé d'envoyer toutes les bouteilles en même temps, soit une douzaine de bouteilles".
Das ist genau das, was ich weiter oben beschrieben hatte: 12 Flaschen gleichzeitig auf engem Raum entwickeln eine große Hitzeblase, die direkt an die Decke steigt und dort oben noch so heiß ist, daß der Schaumstoff in Brand gerät – und zwar ohne, daß eine der Sprühfackeln höher (näher an die Decke) gehalten wird als üblich.

Das Problem: an sowas wurde gar nicht gedacht – auf allen Ebenen nicht: weder von der Chefetage (Morettis) mit entsprechenden Anweisungen, nicht mehr als 4, ev. 6 Flaschen gleichzeitig mit Sprühkerzen zu versehen, noch haben die Ausführenden daran gedacht – und ohne behördliches Auge auf sowas geht das dann unter und es wird drauflosgewurschtelt (sofern nicht zufälligerweise einer der Kellner schon mal was im Brandschutzbereich zu tun gehabt und etwas gesagt hätte, daß man da mindestens aufpassen muß; das war hier offenbar nicht der Fall – und jene Person, die vor mehreren Jahren gewarnt hatte (siehe anderes Video), dürfte wohl nicht mehr unter der Belegschaft sein).

Es stellt sich die Frage, ob die Besitzer schon vor dem Umbau und der Installation des Akustikschaums vorhatten, solche Sprühfackeln einzusetzen – was schwerer wiegen würde, da dann klar wäre, daß er verpflichtet gewesen wäre, schon im voraus brandschutzkonformes Material einzusetzen (womit Eventualvorsatz ein Thema sein könnte). Ohne Feuerwerksabsicht wäre die Materialwahl zwar auch falsch gewesen – aber nicht mit absehbar erhöhter Gefahr.
Nein, das ist nicht genau das was du gesagt hast. Die haben nicht 12 Kerzen direkt nebeneinander gestellt und angezündet, 6 Leute haben je 2 Flaschen getragen. Da waren keine zwei Flaschen so nahe beeinander, dass sich da irgendwas gegenseitig verstärkt hat. Ich verstehe auch nicht, was du mit der blödsinnigen Theorie immer willst. Es gibt doch ein Video das klar zeigt, wie hoch die eine Kellnerin die Flaschen hält. Das ist recht eindeutig, dass sie das Feuer damit verursacht hat (nicht gleichbedeutend mit Schuld, schon gar nicht mit alleiniger Schuld).
Das war offenbar eine Angeberaktion von Leuten mit zu viel Geld, aber eine Flasche hätte dafür auch ausgereicht.

Ich weiß auch nicht wie du darauf kommst, dass nur beim geplanten Einsatz dieser Kerzen flammhemmende Materialien verbaut werden müssen. Ohne die Walliser Vorschriften studiert zu haben, ist das für solche Einrichtungen garantiert generell vorgeschrieben.

Kakadu
Vogelsberg (520m)
Beiträge: 825
Registriert: 22.01.2010 - 01:45
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 36 Mal
Danksagung erhalten: 33 Mal

Re: Brandkatastrophe von Crans-Montana am 01.01.2026

Beitrag von Kakadu »

gfm49 hat geschrieben: 17.01.2026 - 23:45
Kakadu hat geschrieben: 17.01.2026 - 23:20(sofern nicht zufälligerweise einer der Kellner schon mal was im Brandschutzbereich zu tun gehabt und etwas gesagt hätte, daß man da mindestens aufpassen muß; das war offenbar nicht der Fall).
Es gab ja schon einmal einen Kellner, der in dem irgendwo weiter oben verlinkten älteren Video gewarnt hatte. So ganz unbekannt war die Gefahr demnach nicht.
Eben ... aber zum einen war wohl keiner mehr dabei, der noch dabei war, als mal jemand die potentielle Gefahr benannt hatte – und zum anderen ist ein gutes Dutzend von den Dingern ncohmal eine (oder gar mehrer) Stufen höher bzg. Hitzeentwicklung als nur gerade ein paar wenige ...
Ich greife nochmal folgendes auf:
Endmoräne hat geschrieben: 11.01.2026 - 04:17Und jetzt was Spannendes: Neben ein bisschen Gossip hat der Daily Mail ausgegraben, dass die Morettis bis zum Kauf der Bar über sieben Jahre 40k SFr. Miete dafür gezahlt haben. Dann hatten sie genug Geld, die Bar bar zu kaufen. :ja: Keine Grundschuld, nix. Später haben sie dann noch weitere Immobilien erworben, ebenfalls ohne Kredit. Und jetzt die Pointe: Die 40k verstehen sich monatlich! :lol: :lol: :lol: :lol:

https://www.dailymail.co.uk/news/articl ... -Alps.html
Die heutige FAZ berichtet, daß es im Wallis keine institutionalisierte Geldwäschebekämpfung gebe, so daß die Herkunft des Geldes nicht zurückverfolgt werden kann, und daß die korsische Mafia traditionell in Bars, Restaurants und Nachtclubs investiere, um Geld zu waschen - weist aber darauf hin, daß es im konkreten Fall (noch) keine Beweise dafür gebe.
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaf ... 20673.html
Daß die Korsische Mafia natürlich Möglichkeiten sucht, ihre Gelder zu waschen, ist klar – ob hier so ein Fall vorliegt, wäre zu klären. Watson hatte ausgebreitet, wie die Finanzierung gewesen sei – und da ist sehr wohl ein großer Teil Hypotheken dabei ... Ganz so krass (ganz ohne Hypotheken) war das also doch nicht ...

Etwas anderes kommt nun doch intensiv hoch: die Verfehlungen der Staatsanwaltschaft. Da lief und läuft mehr als nur einiges schief – wiederum in Watson: "vergessen", Autopsie anzuordnen; Dokumente dürfen übergeben werden – von potentiell mitschuldigen – anstatt daß die Stawa das Zeug beschlagnahmt; auf Durchsuchungsbefehl fehle Unterschrift ... was sonst noch? Es ist höchste Zeit, daß der Fall aus dem VS an eine andere Behörde (Kanton VD o.ä.) abgegeben wird!
:argue: . . . . . . . . . :nixweiss: . . . . . . . . . :gruebel: . . . . . . . . . :verweis:

... es kann sein, dass ich nicht alle eMail-Benachrichtigungen erhalte, die bei abonnierten Threads oder PN-Eingängen ausgelöst werden sollten; direkt an mich adressierte eMails müßten aber ankommen ...
↓ Mehr anzeigen... ↓
Kakadu
Vogelsberg (520m)
Beiträge: 825
Registriert: 22.01.2010 - 01:45
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 36 Mal
Danksagung erhalten: 33 Mal

Re: Brandkatastrophe von Crans-Montana am 01.01.2026

Beitrag von Kakadu »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 18.01.2026 - 06:54
Kakadu hat geschrieben: 17.01.2026 - 23:20
"On avait décidé d'envoyer toutes les bouteilles en même temps, soit une douzaine de bouteilles".
Das ist genau das, was ich weiter oben beschrieben hatte: 12 Flaschen gleichzeitig auf engem Raum entwickeln eine große Hitzeblase, die direkt an die Decke steigt und dort oben noch so heiß ist, daß der Schaumstoff in Brand gerät – und zwar ohne, daß eine der Sprühfackeln höher (näher an die Decke) gehalten wird als üblich.
Nein, das ist nicht genau das was du gesagt hast. Die haben nicht 12 Kerzen direkt nebeneinander gestellt und angezündet, 6 Leute haben je 2 Flaschen getragen. Da waren keine zwei Flaschen so nahe beieinander, dass sich da irgendwas gegenseitig verstärkt hat. Ich verstehe auch nicht, was du mit der blödsinnigen Theorie immer willst. Es gibt doch ein Video das klar zeigt, wie hoch die eine Kellnerin die Flaschen hält. Das ist recht eindeutig, dass sie das Feuer damit verursacht hat (nicht gleichbedeutend mit Schuld, schon gar nicht mit alleiniger Schuld).
Das war offenbar eine Angeberaktion von Leuten mit zu viel Geld, aber eine Flasche hätte dafür auch ausgereicht.
Die haben zwar schon nicht 12 Sprühkerzen nebeneinander auf einem Tablett getragen (wie in dem anderen Video), sind aber als mehr oder weniger geschlossene Gruppe schön hintereinander in den Raum eingetreten. D.h. daß derselbe Deckenbereich immer wieder von den Kerzen über einen langen Moment von aufsteigender heißer Luft erhitzt wurde – was allein schon ausgereicht haben könnte; wenn dann eine der hinteren Kerzen etwas zu hoch gehalten wurde, reichte es definitiv (auch ohne daß das Sprühzeug direkt die Decke berührt haben muß).
Kakadu hat geschrieben: 17.01.2026 - 23:20 Es stellt sich die Frage, ob die Besitzer schon vor dem Umbau und der Installation des Akustikschaums vorhatten, solche Sprühfackeln einzusetzen – was schwerer wiegen würde, da dann klar wäre, daß er verpflichtet gewesen wäre, schon im voraus brandschutzkonformes Material einzusetzen (womit Eventualvorsatz ein Thema sein könnte). Ohne Feuerwerksabsicht wäre die Materialwahl zwar auch falsch gewesen – aber nicht mit absehbar erhöhter Gefahr.
Ich weiß auch nicht wie du darauf kommst, dass nur beim geplanten Einsatz dieser Kerzen flammhemmende Materialien verbaut werden müssen. Ohne die Walliser Vorschriften studiert zu haben, ist das für solche Einrichtungen garantiert generell vorgeschrieben.
Das sage ich nicht. Klar sind flammhemmende Materialien Vorschrift; wenn keinerlei Feuer geplant war (auch nicht mal ein Fondue-Rechaud), dann könnte (Konjunktiv!) sich das noch im Bereich von bewußter Fahrläßigkeit bewegen – wenn jedoch von Anfang an geplant war, Feuer(werk) einzusetzen, dann könnte (nochmal Konjunktiv!) das sehr wohl schon in den Bereich von Eventualvorsatz kommen. Das war meine Aussage – daß bei schon von Anfang an geplantem Feuerwerk und schwerem Unfall die Mißachtung der Vorschriften schwerer wiegt, als wenn das erst später ein Thema wurde und ursprünglich keinerlei Feuer geplant war.
:argue: . . . . . . . . . :nixweiss: . . . . . . . . . :gruebel: . . . . . . . . . :verweis:

... es kann sein, dass ich nicht alle eMail-Benachrichtigungen erhalte, die bei abonnierten Threads oder PN-Eingängen ausgelöst werden sollten; direkt an mich adressierte eMails müßten aber ankommen ...
↓ Mehr anzeigen... ↓
Benutzeravatar
GMD
Ski to the Max
Beiträge: 12579
Registriert: 25.02.2003 - 13:09
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 36 Mal
Danksagung erhalten: 197 Mal

Re: Brandkatastrophe von Crans-Montana am 01.01.2026

Beitrag von GMD »

Die Kantonsautonomie ist in der Schweiz heilig! Himmel, wir schaffen es ja nicht einmal, ein einheitliches Schulsystem auf die Beine zu stellen! Von so Sachen wie Steuern oder gar der Justiz. reden wir gar nicht erst. Zudem, ich denke nicht, dass das Wallis die Ermittlungen freiwillig abgibt bzw. in den Ausstand tritt. Von allen Kantonen hat das Wallis so mitunter das grösste Selbstbewusstsein (böse Zungen sagen Ego). Da müsste also der Bund eingreifen. Damit setzt er sich wieder dem Risiko aus, dass von den Befürwortern des Föderalismus, und davon gibt es sehr viele, der Vorwurf erhoben wird, er nutze die Gelegenheit um mehr Befugnisse (sprich Macht) an sich zu reissen. Auch wenn die Kantone oft untereinander Differenzen haben, so eint sie doch der gemeinsame "Feind" Eidgenossenschaft. Wenn eine Verschiebung dorthin droht, schliessen sich die Reihen. Die Schweiz ist eher eine Art Zweckehe als ein Bund der Liebe! Somit dürfte es schwierig werden, einen Kanton zu finden, der diese Ermittlungen freiwillig übernimmt. Und sind wir mal ehrlich, es ist eine undankbare Aufgabe, bei der man irgendwie nur verlieren kann!
Probably waking up
Benutzeravatar
Seilbahnjunkie
Cho Oyu (8201m)
Beiträge: 8335
Registriert: 11.07.2004 - 12:45
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Innsbruck
Hat sich bedankt: 793 Mal
Danksagung erhalten: 860 Mal

Re: Brandkatastrophe von Crans-Montana am 01.01.2026

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Wird stimmen, aber wenn man sich zu blöd anstellt, dann könnte doch ein Imageschaden bleiben. Keine Ahnung ob das heute nich so "einfach" auszusitzen ist wie Kaprun.
Benutzeravatar
don pipone
Vogelsberg (520m)
Beiträge: 573
Registriert: 26.03.2022 - 16:52
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: München / Seinihåns
Hat sich bedankt: 263 Mal
Danksagung erhalten: 293 Mal

Re: Brandkatastrophe von Crans-Montana am 01.01.2026

Beitrag von don pipone »

Ich glaube, es ist heutzutage noch viel leichter, irgendwas einfach auszuhocken. Der ständige newsflow, befeuert durch soziale Medien etc., führt m.E. dazu, dass etliches viel schneller altert und an Relevanz verliert als früher.
Chlosterdörfler
Nebelhorn (2224m)
Beiträge: 2397
Registriert: 05.12.2012 - 17:56
Skitage 25/26: 0
Ski: nein
Snowboard: nein
Ort: 8840 Einsiedeln
Hat sich bedankt: 40 Mal
Danksagung erhalten: 169 Mal

Re: Brandkatastrophe von Crans-Montana am 01.01.2026

Beitrag von Chlosterdörfler »

Viele Touristen stornieren Ferien in Crans-Montana

Nach dem tödlichen Brand in der Bar Le Constellation am 1. Januar verzeichnet Crans-Montana massive Stornierungen im Tourismus. Hotels und Vermieter von Ferienwohnungen berichten von Absagen direkt nach der Tragödie sowie in den folgenden Wochen.

Das 4-Sterne-Hotel von Géraldine Bestenheider ist zwar diese Woche ausgebucht, hauptsächlich dank treuer Seminar-Gäste, doch darüber hinaus sind Buchungen massiv zurückgegangen. Besonders betroffen ist die italienische Kundschaft, die stark in der Region vertreten ist: Sechs der 40 Brandopfer waren Italiener. Viele italienische Gäste zögern daher, nach Crans-Montana zu reisen, und Eigentümer von Ferienobjekten registrieren zahlreiche Absagen, wie RTS berichtet.

Hoteliers und Vermieter bieten den Gästen an, Aufenthalte zu verschieben oder Gutscheine für zukünftige Besuche auszustellen. Laut William Raynar von der Eigentümervereinigung Apach ist das Vertrauen in die Sicherheit der Region erschüttert, weshalb Massnahmen nötig sind, um die Kundschaft zurückzugewinnen.

Recherchen von RTS zeigen: In der Gemeinde Leytron im Unterwallis hat die Gemeindebehörde warnende Berichte ihrer Brand Sicherheitsbeauftragten bewusst ignoriert. Der Kanton wusste davon - und reagierte ebenfalls nicht.
Von 1:22 - 4:56 Minuten in Deutsch: https://youtu.be/0-mGSDBno6A?si=xP0JBQEwOgAgCxOZ

Meinung: Eigentlich gehört das auch zur erweiterten Branduntersuchung. Das Verhalten der kantonalen Angestellten, die darauf hoffen, dass nichts Gravierendes passiert, statt zu handeln, das ist fahrlässig verhalten.




Prof. Ruggiero Lovreglio hat die Auswirkungen der Anzahl von zwei Ausgängen auf die Zeit bei der Simulation von 200 Personen ohne Alkoholbeeinflussung untersucht. Ein zweiter Notausgang hätte das menschliche Leid der Opfer und Angehörigen reduziert. Aber weil sich das Feuer so rasch ausbreitete, hätte es auch so noch Opfer gegeben.


Direktlink
Wer Träume hat der lebt noch.
Benutzeravatar
Seilbahnjunkie
Cho Oyu (8201m)
Beiträge: 8335
Registriert: 11.07.2004 - 12:45
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Innsbruck
Hat sich bedankt: 793 Mal
Danksagung erhalten: 860 Mal

Re: Brandkatastrophe von Crans-Montana am 01.01.2026

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Ich finde die Simulation recht sinnlos, wenn man eine wesentliche Einflussgröße ignoriert.

Das Einzige was da jetzt wirklich was ins Rollen bringen könnte ist, wenn die wirklich nachhaltig Probleme mit der Buchungslage bekommen. Ich zweifle aber etwas dran, dass das anhält.
Wie sehr das Geld im Vordergrund steht sieht man ja auch am Weltcup. Da wird geheuchelt was das Zeug hält:
Organisationschef Didier Défago erklärte, man werde die Tragödie nie vergessen. Gleichzeitig glaube man, »dass der Sport sogar unter diesen Umständen positive Emotionen und Gedanken auslösen kann«
Das Rahmenprogramm haben sie gestrichen, weil es nicht anders geht, das wird ihnen schon schwer genug gefallen sein.

Aber das ist kein reines Crans-Montana-Problem, nicht mal ein Walliser Problem. Hat man doch jetzt in Wengen gesehen. Da haben sie stolz verkündet, dass sie Last-Minute-Kontrollen durchgeführt und reihenweise Verstöße gefunden haben. Aber warum denn? Doch nur, weil vorher geschlampt wurde. Und ich geh jede Wette ein, dass das in anderen "zivilisierten" Ländern nicht anders aussieht. Würde mich interessieren, wie so eine Kontrolle in Kitzbühel ausgehen würde. Aber wehe da würde jemand drauf kommen, dass man aus einer Tiefgarage gar keinen Club machen darf.
gfm49
Rigi-Kulm (1797m)
Beiträge: 2222
Registriert: 11.02.2009 - 19:41
Skitage 25/26: 0
Ski: nein
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 83 Mal
Danksagung erhalten: 566 Mal

Re: Brandkatastrophe von Crans-Montana am 01.01.2026

Beitrag von gfm49 »

Audiatur et altera pars - die Sicht der Anwälte der Betreiber: Moretti-Anwälte wehren sich gegen Vorwürfe - 20 Minuten https://share.google/VFkh9XTIZHZOSFao0

Antworten

Zurück zu „Medienberichte“