rb_roadtrain hat geschrieben: 27.01.2026 - 13:41
lokfuehreraufski hat geschrieben: 27.01.2026 - 12:48
Gut zu Wissen. Dann läuft der doch noch ab und zu. Mit meinem Sohn komme ich leider nicht runter zum Federale-Lift. Das ist noch zu steil für ihn (wie auch Tremplin 2 schon). Deswegen waren wir bisher immer oben essen, Munstiflette zu 15 Euro
Finde Le Markstein auch super. Genug Abwechslung für einen oder auch zwei Tage, für jeden was dabei.
Vielleicht bastel ich noch ein Video dazu, so als Gebietsvorstellung. Von 3 der Lifte und einer Abfahrt hab ich eins online. Guckt aber niemand an außer meinem Sohn



Als ich die beiden Pisten rechts der Federale-Lifte gefahren war vor 2 Jahren, war da so 50 cm Pulverschnee drauf, das ging prima.
Die Anfahrt ist nur immer eecht mühsam mangels Winterdienst. Beim letzten Mal was die Straße konplett frei und trotzdem Stand das Schild für die Schneekettenpflicht....weiß nicht wie das in dem Fall gehandelt würde?!
Diese Zeit in Sachen Junior hab ich hinter mir, den muss man heute eher bremsen. Und mehr Details wie Videos zu dem Gebiet wären natürlich top, hat das schöne Eckchen verdient.
In Sachen
"Loi de Montagne" - das ist ähnlich wie in Österreich. Da seh ich das "blaue Kettenschild" hoch zum Kaunertaler immer an der Gletscherstrasse nach dem unteren Parkplatz wo der Sessellift beginnt, lege Ketten aber nur an, wenn es die Bedingungen erfordern. Das ist hier auch die goldene Leitlinie - aber es ist etwas spezieller noch in FRA, dazu weiter unten noch was.
Generell gilt einfach, dass ab dort wo die Schilder "Bergzone" stehen (hier zum Markstein ganz unten vor Guebwiller) braucht man im Winter Winterreifen oder Ganzjahresreifen mit entsprechendem Symbol (M+S reicht nicht!) plus wenn die Straße in Sachen Schnee dicht ist noch Ketten oder diese aus meiner Sicht unsinnigen "Schneesocken".
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Exkurs: Warum unsinnig? Das Aufziehen dauert ähnlich lange wie Ketten und sollte mal ab irgendwo bergauf gar nicht geräumt sein geht's mit Ketten immer noch locker weiter aber mit den Socken ist doch "game over". Daher haben diese in DACH auch keine Freigabe. Ich hab da vielleicht aber auch gut reden, da ich viel Erfahrung mit dem Handling von Ketten hab. Das geht in 10 Minuten locker zu montieren für mich. Ist sicher aber eher nicht die Regel beim "Durchschnitts-Autofahrer."
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Jetzt zum FRA-spezifischen: Wenn Du Ketten oder Söckchen brauchst, steht an der Stelle ab wo es nicht mehr "ohne" toleriert wird in der Regel ein Posten der Gendarmerie. Die schicken Dich im Zweifel retour. Sie akzeptieren absurderweise aber auch Sommerreifen plus Ketten (insbesondere bergab ein Wahnsinn in Sachen Seitenführung also Sicherheit). Es geht also schon was, speziell wenn man mit den Gendarmen auf französisch sprechen kann.
Sonderfall, gerade wieder da am Markstein so erlebt: Wenn die Straße klar ersichtlich verschneit ist und die blauen Schilder stehen und du fährst doch ohne Ketten UND wirst zur stehenden Schikane UND die "Rennleitung" erwischt dich - dann wird's teuer. Je nachdem wie arg du den Berg sabotiert hast. Es ist also in der Praxis ne Mischung aus "wir haben es dir gesagt mit den Schildern" und "Eigenverantwortung". Bevor es aber zu krass wird mit Chaos - insbesondere etwas später am Tag (wir sind SO, 11.01. gegen 08:00 Uhr hoch, das war zu früh) - "betreut" die Gendarmerie präventiv und wenn Du nix an "Equipement" dabei hast, geht's eben retour.
Da stehts nochmal redaktionell aufbereitet =>
https://www.reifen-pneus-online.de/loi-montagne.html