Neues im Erzgebirge (DEU, CZE)

Infrastrukturelle Neuigkeiten aus deutschen Skigebieten: Aktuelle Informationen zu neuen Liften, Pistenbau und Modernisierungen in Deutschland.
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V4Show
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Re: Neues im Erzgebirge (DEU, CZE)

Beitrag von V4Show »

Klinovec hat geschrieben: 08.01.2026 - 17:02 Was mich stört, ist, dass von einem Fertigstellungstermin möglicherweise erst 2028 gesprochen wird. Das Projekt geht eigentlich von 2 Jahren Bauzeit aus, also 2026 und 2027. Bei den 2 Jahren Bauzeit ist schon eingerechnet, dass aus Naturschutzgründen nur bestimmte Monate im Jahr gebaut werden darf.
Im Artikel heißt es ja, dass man sich auch lieber 2027 wünscht. bzw. dies anpeilt.
Das man lieber auf Nummer sicher geht und sagt, dass es bis 2028 fertig wird, wird bestimmt irgendeinen triftigen Grund haben.
Dauer Fördermittelbescheid eventuell? Aus welchem FM-Topf es kommt, ist ja schon klar. (GRW RIGA Förderung der SAB)
Vl. findet man schwer geeignete Baufirmen, die in den begrenzten Zeitfenstern die gesamte Bauausführung realisieren können. Am Klinovec war es bisher auch immer? die gleiche Tiefbau Firma, die tw. mit Baufahrzeugen aus CSSR Ära ab Spätsommer/Herbst gewerkelt haben.

Es müssen ja schon einige Dinge passen. Eine Firma, die Liftbau kann/will. Die festen Zeiträume, wo gebaut werden darf. Genug Personal, damit eben in dieser kurzen Zeit gebaut werden kann.
Gläß hat bestimmt schon bei einigen Firmen angefragt …
Umfrage: bestes Skigebiet in Österreich - Finale
Saison 24/25 7x3Vallées 4xSella Ronda Gebiete (inkl. 1xSki Civetta, 1xCinque Torri) 3xALH 3xKlinovec. 2xGurgl 1xSölden 1xPlesivec 1xFichtelberg 1xBournak 1xHolzhau 1xPotucky
Saison 23/24 7xLes 3 Vallées 3x Ischgl 2xKlinovec 2xBournak 1xTelnice 1xKappl 1xSee
Saison 22/23 8xKlinovec 6xLes 3 Vallées 1xBublava 1xErlbach
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basti.ethal
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Re: Neues im Erzgebirge (DEU, CZE)

Beitrag von basti.ethal »

V4Show hat geschrieben: 09.01.2026 - 00:17
Vl. findet man schwer geeignete Baufirmen, die in den begrenzten Zeitfenstern die gesamte Bauausführung realisieren können.
Also falls DM den Auftrag bekommt, ist wohl schon recht fix, wer den Bau ausführt ;)
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2x Gurgl, 3x Sölden, 12x Skiarena Silbersattel, 5x DS, 2x Skating, 1x Skitour 3xZillertal
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Skisaison 21/22: 42 Skitage
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odolmann
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Re: Neues im Erzgebirge (DEU, CZE)

Beitrag von odolmann »

Heute war ein Artikel in der LVZ mit dem Titel Sehnsuchtsort der Ostdeutschen: Was wird aus dem Fichtelberg?, darin ist natürlich von Jens Weißflog aber auch über die Gästestruktur im Ort zu lesen. Demnach liegt der Anteil aus westdeutschen Bundesländern nur im einstelligen Bereich und die Mehrheit kommt der guten Tradition wegen aus den ostdeutschen Bundesländern, sei zudem Generation 50plus. Zu kommenden Investitionen der LGO werden u.a. die Sanierung des Fichtelberghaus nach Ende der Wintersaison genannt, mit dem Ziel auf 4**** Niveau zu kommen. Zur neuen Bahn an der Himmelsleiter liest man nix, die LGO als neuer Betreiber verfolgt aber weiterhin den Plan einer Gipfel-Gipfel-Verbindung mittels Seilbahn. Es laufen dazu wohl konkrete Gespräche mit dem Betreiber vom Klinovec, die Startorte der beiden Bergstationen seien z.B. schon fixiert. Constantion Gläß bezeichnet dies als Leuchtturmprojekt kommender Investitionen und rechnet mit einem Baubeginn in 3 bis 5 Jahren.
2025/26: 2x Klíno, je 1x Eibenstock/Plesivec
2024/25: 4x Klíno, je 3x DS, Nauders, je 1x Ischgl, Haideralm, Othal, Plesi
2023/24: 4x Obertauern, 3x Sellaronda, 2x Trafoi/Ortler, 2x Klíno, je 1x Bärenstein/Bozi Dar/Galsterberg, 1x Klíno (NS)
2022/23: 5x DS (Sellaronda, Kronplatz, Gitsch-Joch, Terenten), 4x Klino, 2x Fichtelberg, 1x Plesi
2021/22: 6x Klíno-Neklid, 3x Plesi, 2x Samnaun-Ischgl, je 1x Rehefeld/Bärenstein/Othal/Eibenstock (Nachtski)/Plesi (NS)
2020/21: 4x Fichtelberg (Tour), 3x Grünheide (Tour), 3x Leipzig/Markkleeberg (Tour), 2x Winterberg (Lift), 1x Kö'walde (Tour)
2019/20: 9x Klíno-Neklid
2018/19: 7,5x Klíno-Neklid, 5x Hranice, 3x Plesi, je 1x Othal/Bärenst./Lößnitz/Pö'berg/N'dorf
2017/18: je 5x Klíno/Hranice, je 4x Othal/Plesi, 3x Neklid, je 1x Novako/Augustusburg
2016/17: 5x Klíno, 3x Novako, je 2x Neklid, je 1x Plesi/Neklid/Othal/Pö'berg/Kö'walde/Zwönitz/Bärenstein/Hintertux
2015/16: 5x Klíno, je 2x Plesi/Neklid/Novako, 1x Othal (NS)
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Re: Neues im Erzgebirge (DEU, CZE)

Beitrag von Butters »

odolmann hat geschrieben: 29.01.2026 - 11:21 Heute war ein Artikel in der LVZ mit dem Titel Sehnsuchtsort der Ostdeutschen: Was wird aus dem Fichtelberg?, darin ist natürlich von Jens Weißflog aber auch über die Gästestruktur im Ort zu lesen. Demnach liegt der Anteil aus westdeutschen Bundesländern nur im einstelligen Bereich und die Mehrheit kommt der guten Tradition wegen aus den ostdeutschen Bundesländern, sei zudem Generation 50plus. Zu kommenden Investitionen der LGO werden u.a. die Sanierung des Fichtelberghaus nach Ende der Wintersaison genannt, mit dem Ziel auf 4**** Niveau zu kommen. Zur neuen Bahn an der Himmelsleiter liest man nix, die LGO als neuer Betreiber verfolgt aber weiterhin den Plan einer Gipfel-Gipfel-Verbindung mittels Seilbahn. Es laufen dazu wohl konkrete Gespräche mit dem Betreiber vom Klinovec, die Startorte der beiden Bergstationen seien z.B. schon fixiert. Constantion Gläß bezeichnet dies als Leuchtturmprojekt kommender Investitionen und rechnet mit einem Baubeginn in 3 bis 5 Jahren.
Ich bin ja der Meinung Skifahrer kommen wegen Pisten und nicht wegen Liften. Welchen Mehrwert hat denn eine solche Bahn, die die Mehrkosten im Vergleich zu... sagen wir einfach mal einem bidirektionalen Verbindungs-Sessellift im Tal rechtfertigt? Sieht sicher besser auf auf Instagram Bildern und wenn schlechtes Wetter ist, ist's vielleicht gemütlicher. Aber was bringt das dem Skifahrer, der weiterhin die selben paar kurzen Kunstschneepisten runterrutscht?
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Re: Neues im Erzgebirge (DEU, CZE)

Beitrag von odolmann »

@Butters die wesentlichen Vor- und Nachteile dieser Verbindung sind natürlich bekannt, wurden u.a. schon in einem Thread diskutiert. Zu nennen wären u.a. die Schwierigkeiten einer Pistenverbindung wegen NSG, zwei Straßenquerungen und fehlenden Parkplätzen im Fuchsloch (Talstation Sessel zwischen D und CZ), weshalb eine Gipfel-Gipfel-Bahn im Vorteil ist. Hinzu kommt die bessere Nutzbarkeit im Sommer und auch die Kosten für nur geringe Eingriffe (Stützen) dürften so überschaubarer sein. Damit steigt die generelle Machbarkeit in Form von Genehmigungen und Bezahlbarkeit an, eine Verbindung mit Pisten wäre sicher wünschenswert aber unrealistisch.
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Re: Neues im Erzgebirge (DEU, CZE)

Beitrag von basti.ethal »

Zumal hierbei wohl eh der Fokus auf einer Attraktivitätssteigerung im Sommer liegen dürfte.

Allerdings wären hierzu auch erstmal die lästigen Streitereien am Keilberg-Gipfel zu beseitigen, sodass hier auch ein entsprechend Attraktives Angebot für den Sommer geschaffen werden kann.
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Klinovec
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Re: Neues im Erzgebirge (DEU, CZE)

Beitrag von Klinovec »

odolmann hat geschrieben: 29.01.2026 - 11:51 @Butters die wesentlichen Vor- und Nachteile dieser Verbindung sind natürlich bekannt, wurden u.a. schon in einem Thread diskutiert. Zu nennen wären u.a. die Schwierigkeiten einer Pistenverbindung wegen NSG, zwei Straßenquerungen und fehlenden Parkplätzen im Fuchsloch (Talstation Sessel zwischen D und CZ), weshalb eine Gipfel-Gipfel-Bahn im Vorteil ist. Hinzu kommt die bessere Nutzbarkeit im Sommer und auch die Kosten für nur geringe Eingriffe (Stützen) dürften so überschaubarer sein. Damit steigt die generelle Machbarkeit in Form von Genehmigungen und Bezahlbarkeit an, eine Verbindung mit Pisten wäre sicher wünschenswert aber unrealistisch.
Dem kann ich nur zustimmen. Ist aber tatsächlich ein Zukunftsprojekt. Jetzt werden am Fichtelberg erst einmal die 6-KSB an der Himmelsleiter und die 8-KSB am Haupthang gebaut. Für beide Bahnen gibt es Baurecht. Erst danach wird man die Verbindung zum Keilberg angehen. Da das Genehmigungsverfahren sehr langwierig sein wird, schadet es nicht, mit den Planungen rechtzeitig zu beginnen.
Saison 2013/14 4x Alpin; 1x Langlauf
Saison 2014/15 8x Alpin; 5x Langlauf
Saison 2015/16 8x Alpin; 4x Langlauf
Saison 2016/17 10x Alpin; 9x Langlauf
Saison 2017/18 13x Alpin; 9x Langlauf
Saison 2018/19 11x Alpin; 6x Langlauf
Saison 2019/20 6x Alpin
Saison 2020/21 -----------
Saison 2021/22 7x Alpin
Saison 2022/23 4x Alpin
Saison 2023/24 2x Alpin
Saison 2024/25 4x Alpin
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SaxSki
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Re: Neues im Erzgebirge (DEU, CZE)

Beitrag von SaxSki »

Aus Skifahrersicht ist eine Verbindung beider Berge auf Ski auf jeden Fall ein Traum. Aber aus Naturschutzsicht wird es niemals eine Piste im Zechengrund geben – und das ist gut so.
V4Show
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Re: Neues im Erzgebirge (DEU, CZE)

Beitrag von V4Show »

Butters hat geschrieben: 29.01.2026 - 11:37 Ich bin ja der Meinung Skifahrer kommen wegen Pisten und nicht wegen Liften. Welchen Mehrwert hat denn eine solche Bahn, die die Mehrkosten im Vergleich zu... sagen wir einfach mal einem bidirektionalen Verbindungs-Sessellift im Tal rechtfertigt? Sieht sicher besser auf auf Instagram Bildern und wenn schlechtes Wetter ist, ist's vielleicht gemütlicher. Aber was bringt das dem Skifahrer, der weiterhin die selben paar kurzen Kunstschneepisten runterrutscht?
Bin da grundsätzlich (als Skifahrer) deiner Meinung. Gibt ja so einige reine Liftverbindungen in den Alpen. Einige davon mit unnötig langen Trassierungen, wo ggf. mehr Gelände verunstaltet wird als mit kurzem Lift + Piste. Zum Beispiel Flachau - Panorama Link.


Wirtschaftlich gesehen ist es ganz anders, als du denkst. Insbesondere im Erzgebirge.

1. würde die kürzere Funifor Lösung, die v.a. ich auf den letzten Seiten Thematisiert habe, nicht mehr kosten als eine Lift - Tal - Lift Verbindung. Auf Dt. Seite hoch müsste es eh eine kurze Gondel werden, die die B95 biszu 3x "überfliegt".
Auf CZ Seite wäre ein fast 2km langer Sessel mit ~350Hm nötig. Dazu mind. eine 50m breite Piste inkl. neuem Schneiteich und Bescheiungsanlage. Denn du willst ja ordentlich Ski fahren: eine schmale Talabfahrt a la Lazenska reicht nicht bzw. wäre natürlich nicht attraktiv genug um richtig Ski zu fahren.

Ich würde sogar schätzen, dass ein FUF mit unter 3km Länge wie jüngst geplant nur ca. die Hälfte im vgl. zur o.g. Lösung kosten würde.

2. Skigebiete wollen mgl. viele Tagestickets verkaufen und natürlich trotzdem ihre Stammkunden Jahr für Jahr halten. Was ist das beste, was einem Skigebiet passieren kann? Richtig: Gäste die Pause machen oder eben Lift statt Piste fahren und dabei trotzdem Spaß haben.
Eine Verbindung per FUF würde pro Richtung für nen normalen Gast schon 15min daueren. 5min auf Bahn warten, 5min fahren, aussteigen + Ski wieder ran. Hin und zurück macht das 30min. Sprich 1/12 von nem 6h Skitag verbringt jeder Nutzer dann nicht mit Skifahren.
Bei 8 Fahrten/h hätte eine 80er FUF 640 P/h und Richtung Kapazität. Pro Richtung wird ein Skifahrer 15min gebunden. Also 160 Personen pro Richtung bzw. 320 Personen insgesammt, die die rel. Kap. schwache Bahn Ganztägig schluckt & die dann weniger auf den Pisten sind. Ohne mgl. Anstehzeiten mit einzuberechnen versteht sich.
Verbindungsbahn = mgl. die Ticketpreise nochmal leicht anzuziehen.
Wirtschaftlich ist so eine Bahn ohne Zweifel ein Gewinn. Allein schon, weil NUR Liftbetrieb günstiger ist als Lift + beschneite Pisten.
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snowgeek
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Re: Neues im Erzgebirge (DEU, CZE)

Beitrag von snowgeek »

odolmann hat geschrieben: 29.01.2026 - 11:51 @Butters die wesentlichen Vor- und Nachteile dieser Verbindung sind natürlich bekannt, wurden u.a. schon in einem Thread diskutiert. Zu nennen wären u.a. die Schwierigkeiten einer Pistenverbindung wegen NSG, zwei Straßenquerungen und fehlenden Parkplätzen im Fuchsloch (Talstation Sessel zwischen D und CZ), weshalb eine Gipfel-Gipfel-Bahn im Vorteil ist. Hinzu kommt die bessere Nutzbarkeit im Sommer und auch die Kosten für nur geringe Eingriffe (Stützen) dürften so überschaubarer sein. Damit steigt die generelle Machbarkeit in Form von Genehmigungen und Bezahlbarkeit an, eine Verbindung mit Pisten wäre sicher wünschenswert aber unrealistisch.
Ich habe den Sinn der Gipfel-Gipfel-Bahn schon damals nicht ganz verstanden und verstehe ihn auch heute nicht.

Der Nutzen einer Verbindung im Winter liegt zwar auf der Hand. Das sollte sich aber mit einer EUB-Verbindung durchs Tal mit Station auf tschechischer Seite bewerkstelligen lassen. Das wäre vermutlich günstiger, technisch einfacher, ließe sich in mehreren Abschnitten realisieren, und hätte bei gleichzeitiger Erschließung mit nordseitigen Pisten auf tschechischer Seite auch noch Synergieeffekte. Was die Genehmigung angeht müssten bei beiden Varianten mehrere Straßen bzw. ein NSG überquert werden, oder sehe ich das falsch?
Abgesehen davon sehe ich das Hauptproblem im Winter bei beiden Gebieten nach wie vor bei der Beschneiung, gefolgt von der Liftkapazität und der relativ schlechten Anbindung vieler Unterkünfte. Wenn ich sehe wie viele allein hier im Forum regelmäßig auf kleinere Gebiete ausweichen, liegt das Steigerungspotenzial auf der Hand!

Der Nutzen im Sommer dürfte sich hauptsächlich auf die Bahn als eigenständige Attraktion beschränken. Und dabei noch zusätzlichen Kfz-Verkehr auf die Gipfel generieren, was wenig nachhaltig ist. Was genau da verbunden werden soll erschließt sich mir nicht, zumal die meisten Unterkünfte fernab der Stationen liegen. Ob dies wirklich die größte Priorität für den Sommer ist?

Der springende Punkt sind für mich aber die wohl gigantischen Kosten. Auf beiden Seiten ziehen sich Genehmigung und Finanzierung relativ einfacher Sesselbahnen über Jahre hin. Ich weiß nicht wie jemals die Einnahmen für 3S, Funifor oder ähnliches generiert werden sollen. Das schaffen selbst in den Alpen nur die wenigsten! Man hofft wohl auf großzügige Förderung. Aber auch Betrieb und Wartung muss finanziert werden.

Alles in allem wäre die Gipfel-Gipfel-Bahn in meinen Augen ein reines Prestigeobjekt. Mit dem Risiko auf Jahre hinweg Mittel für andere wichtige Projekte wie z.B. bessere Beschneiung oder andere Sommerprojekte zu binden.
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Beitrag von V4Show »

snowgeek hat geschrieben: 02.02.2026 - 08:25
Was die Genehmigung angeht müssten bei beiden Varianten mehrere Straßen bzw. ein NSG überquert werden, oder sehe ich das falsch?
Abgesehen davon sehe ich das Hauptproblem im Winter bei beiden Gebieten nach wie vor bei der Beschneiung, gefolgt von der Liftkapazität und der relativ schlechten Anbindung vieler Unterkünfte. Wenn ich sehe wie viele allein hier im Forum regelmäßig auf kleinere Gebiete ausweichen, liegt das Steigerungspotenzial auf der Hand!

Der Nutzen im Sommer dürfte sich hauptsächlich auf die Bahn als eigenständige Attraktion beschränken. Und dabei noch zusätzlichen Kfz-Verkehr auf die Gipfel generieren, was wenig nachhaltig ist. Was genau da verbunden werden soll erschließt sich mir nicht, zumal die meisten Unterkünfte fernab der Stationen liegen. Ob dies wirklich die größte Priorität für den Sommer ist?
Die B95 und das NSG liegt auf deutscher Seite. Auf CZ Seite gibt es nur nen Feldweg.
Die Beschneiung ist das Hauptproblem. Geschlossene Pisten sind der Hauptgrund, weshalb ich den Klinovec und Fichtelberg meide. Am Klinovec 10min für Piste 1 anstehen find ich ok & begrüße da sogar, dass der Sessel „nur“ 2400 P/h schafft - nicht z.B. 3200. Am Klinovec für eine übervolle Piste 28 anstehen hingegen nicht.

Die letzten Wochen fiel im Flachland einiges an Schnee. Das generiert viele viele extra Tagesgäste. Da werden der KV und der Fichtelberg auch mit je einer 6erKSB extra nicht gegen ankommen & das ist auch gut so. Wir gönnen den kleinen + Naturschneehängen die extra Leute. Das muss auch so bleiben. Man sieht an Braunlage oder zunehmend auch in Winterberg und Feldberg, was passiert wenn nur ein Gebiet übrig bleibt.
snowgeek hat geschrieben: 02.02.2026 - 08:25 Der Nutzen im Sommer dürfte sich hauptsächlich auf die Bahn als eigenständige Attraktion beschränken. Und dabei noch zusätzlichen Kfz-Verkehr auf die Gipfel generieren, was wenig nachhaltig ist. Was genau da verbunden werden soll erschließt sich mir nicht, zumal die meisten Unterkünfte fernab der Stationen liegen. Ob dies wirklich die größte Priorität für den Sommer ist?

Der springende Punkt sind für mich aber die wohl gigantischen Kosten. Auf beiden Seiten ziehen sich Genehmigung und Finanzierung relativ einfacher Sesselbahnen über Jahre hin. Ich weiß nicht wie jemals die Einnahmen für 3S, Funifor oder ähnliches generiert werden sollen. Das schaffen selbst in den Alpen nur die wenigsten! Man hofft wohl auf großzügige Förderung. Aber auch Betrieb und Wartung muss finanziert werden.

Alles in allem wäre die Gipfel-Gipfel-Bahn in meinen Augen ein reines Prestigeobjekt. Mit dem Risiko auf Jahre hinweg Mittel für andere wichtige Projekte wie z.B. bessere Beschneiung oder andere Sommerprojekte zu binden.
Obwohl es grade nicht so aussieht, gab es seitens des KVs ja spätestens seit der Baumwipfelpfad Idee den Plan, den Gipfel Autofrei zu machen. Das Hotel - was vl. mal irgendwann kommt - soll ja auch eine Erweiterung bekommen, für die es Platz braucht. Die PP am Fichtelberg sind auch (zum Glück) sehr begrenzt.
Alles in allem war die Idee einer vollen Gipfel - Gipfel Bahn wohl, dass man von Othal aus im Sommer wie Winter bis zum KV Gipfel oder Jachymov fahren kann & wieder zurück. Der Bodenabstand wird mit etwas über 100m eher mäßig spektakulär sein.

Bzgl. Baukosten hab ich ja bereits geschrieben, dass ein Funifor viel viel günstiger als eine 3S wäre. Grade die 1km kürzere Version. Beides in einer Zeile zu nennen und gemeinsam als unwirtschaftlich abzustempeln halte ich für falsch. Ein Funifor (oder halt sogar eine moderne PB, gibt ja jetzt die „Peak Line“ von DM - mit einfachen Stationen und autonomen Betrieb), ist viel günstiger im Bau und Betrieb als eine 3S.
Bei der 3S hast du natürlich recht. Sicher teuerer im Bau + Betrieb als eine Berg - Tal - Berg EUB inkl. dessen Piste und Beschneiung. Nicht umsonst gibt es weltweit nur knapp über 20, OBWOHL sie für Prestige und Fahrgäste das beste sind, was man bauen kann.
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