Das war auch eine Schneebrettlawine, die sich dann zu einer großen Staublawine entwickelte. Die Gertrud-Gabl-Rinne trägt ihren Namen, weil sie an einem Hang liegt, wo Gertrud Gabl am 18. Jänner 1976 bei einem Lawinenunglück ums Leben kam.Tyrolens hat geschrieben: 20.02.2026 - 19:09 Na ja. Man könnte meinen, dass Warnstufe 4 Abschreckung genug ist.
Das Lawinenereignis in St. Anton ist interessant. Meistens hat man doch mit Schneebrettlawinen zu tun.
Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
War da jetzt, bis auf den verschütteten Bus, irgendwas dabei wo die Opfer nicht trotz hoher Lawinengefahr im freien Gelände oder auf einer gesperrten Route unterwegs waren?
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Mir wäre nichts gegenteiliges bekannt. Was mir auch auffällig: gefühlt trifft's wenige Tourengeher, aber sehr viele Freeskier in teils wirklich verrückten Routen. Der Fall im Stubaital, der in See (glaube ich war's), der gestern in St. Anton. Motto: wenn dir alles egal ist.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Es sind derzeit eindeutig mehr freerider betroffen.
Ich denke, beim Tourengehen ist die Gefahrenlage so klar ausgeprägt, dass alle super defensiv unterwegs sind.
Beim skigebietsnahen Freeriden/Variantenfahren ist es so, dass 1. die Nähe zum Skigebiet immer eine gewisse Sicherheit suggeriert die 2. - und das ist m.E. der Hauptgrund - in "normalen Wintern auch gegeben ist. Normalerweise sind das stark befahrene Hänge, die ab Saisonbeginn ständig zerpflügt werden womit sich keine großflächigen Schwachschichten bilden können. Bedingt durch die lang anhaltende Schneearmut ab Saisonbeginn wurden diese Hänge kaum befahren, weswegen dieser Sicherheitspuffer wegfällt.
Das ist die Tücke der scheearmen Winter. Viele, gut ausgebildete, Schwachschichten, die sich leicht triggern lassen.
Ich denke, beim Tourengehen ist die Gefahrenlage so klar ausgeprägt, dass alle super defensiv unterwegs sind.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Ich denke, das ist eine gute Zusammenfassung. Grad das "ständig befahren" zählt halt nach so großen Schneefällen nicht mehr. Das ist dann wirklich ein Trugschluss...
Schöne Grüße
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
+++ TOP-AKTUELL +++
Vorarlberg:
_______________
Tirol:
Vorarlberg:
https://vorarlberg.orf.at/stories/3342901/Lawinengefahr
Lech-Zürs ab 17.00 Uhr nicht mehr erreichbar
Am frühen Samstagnachmittag hat eine Lawine die Straße nach Lech-Zürs verlegt. Die Lawinenkommission hat beschlossen, dass die Straße von Samstag 17.00 bis zumindest Sonntagfrüh geschlossen bleibt. Die beiden Arlberg-Orte sind in dieser Zeit nicht erreichbar.
Online seit heute, 15.51 Uhr
Die Lawine ist 200 Meter nach dem Kreisverkehr auf der Trittkopfseite im steilen Gelände abgegangen. Sofort wurde mit Sondierungsarbeiten begonnen. Nach Angaben der Landespolizeidirektion konnten weder Menschen noch Autos unter den Schneemassen gefunden werden. Am Nachmittag wurden bereits erste Sprengungen durchgeführt
Am Sonntag zwischen 6.00 und 8.00 Uhr entscheidet die Lawinenkommission vor Ort, ob die Sperre wieder aufgehoben werden kann oder nicht, so der Lecher Bürgermeister Gerhard Lucian.
_______________
Tirol:
Lawinengefahr: Land löst AT-Alert aus
Das Land hat wegen der großen Gefahr am Samstag einen AT-Alert ausgelöst. Die große Lawinengefahr wurde erneut von Wintersportlern unterschätzt. In Serfaus (Bezirk Landeck) wurde ein Variantenfahrer im freien Skiraum verschüttet, er wurde in lebensbedrohlichem Zustand nach Innsbruck geflogen.
https://tirol.orf.at/stories/3342865/Land warnt eindringlich mit AT-Alert
Die eindringlichen Warnungen zur aktuellen Lawinengefahr hat das Land Tirol am Samstagnachmittag mit einem AT-Alert untermauert. Diese behördliche Gefahreninformation sei laut Land allen in Tirol eingeloggten Mobilitelefonen übermittelt worden.
Die Bevölkerung sowie in Tirol aufhältige Gäste sollen so auf die Gefahr im freien Gelände aufmerksam gemacht werden. „Wir rufen die Bevölkerung und unsere Gäste auf, im gesicherten Gelände zu bleiben und Variantenabfahrten, auch unterhalb der Waldgrenze, zu vermeiden“, wurde Elmar Rizzoli, Leiter des Tiroler Zentrums für Krisen- und Katastrophenmanagement, zitiert.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
don pipone hat geschrieben: 21.02.2026 - 13:52 Ich denke, beim Tourengehen ist die Gefahrenlage so klar ausgeprägt, dass alle super defensiv unterwegs sind.
don pipone hat geschrieben: 21.02.2026 - 13:52 Das ist die Tücke der scheearmen Winter. Viele, gut ausgebildete, Schwachschichten, die sich leicht triggern lassen.
Als Tourengeher informierst du dich halt auch anders ... wenn du aktuell bei den üblichen Portalen und Newsletternj angemeldet bist, dann überlegst du genau was du tust und was nicht ... am Mittwoch in Grindelwald war noch eine satte Lawinenstufe 4, trotzdem sind alle fröhlich neben der Piste gefahren ... aber viel Warnung gibt es da auch nicht für den "Normalskifahrer" ...
Ich habe einen Mitarbeiter beim Graben gesehen, und ihn angesprochen ... der hat mir die Schichten gezeigt ... ziemlich gruselige Verhältnisse zur Zeit. ich würde aktuell wirklich keinen Meter neben die Piste fahren, wenn ich nicht genau weiß was ich tue ...
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Leider ist heute die in Serfaus verschüttete Person im Krankenhaus verstorben.
https://tirol.orf.at/stories/3342865/
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Abseits der Tragik der zahlreichen Lawinenopfer in dem Winter in Tirol empfand ich den heutigen AT-Alert vom Land Tirol jedoch also ziemlich deplatziert, geradezu störend. Es war das dies erste Mal, dass ein derartiger Alarm auf mein Smartphone auslöste. Das Telefon piept dabei unangenehm, ähnlich wie ein Rauchmelder das auch tut.
Ein derartiger Alarm ist, so würde ich meinen, für Katastrophen gedacht. Für den Fall, dass bswp. eine Staumauer bricht, oder giftige Gase aus einem Chemiewerk austreten. Womit ich mich aktiv um die eigene Sicherheit zu kümmern hätte, Radio einschalten, verstehen was passiert und ggf. sinnvoll handeln.
Nicht jedoch als Bitte, sich bei der ludischen Freizeitgestaltung entsprechend den eh allseits kommunizierten Verhältnissen anzupassen.
Katastrophale Lawinenereignisse mit Schäden an Infrastruktur und Gebäuden gab es ja zudem nicht, das wäre erst bei einem 5er zu erwarten.
Hingegen, wer weiß, wie viele beinahe oder tatsächliche Unfälle der Handyalarm im Straßenverkehr verursacht hat? Während Autofahrer allesamt gleichzeitig beim Lenken in ihren Taschen etc. nervös nach ihren piependen Handies wühlten.
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- Informieren Sie sich über den aktuellen Lawinenreport.
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Weitere Informationen: https://warnung.tirol.gv.at/w/Lawinensi ... 26-02.html
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Man erhofft sich dadurch sicherlich zumindest ein paar derjenigen zu erreichen die sich nicht über https://lawinen.report o.ä. informieren und glauben es sei eine gute Idee bei einem 4er Hänge über 30 oder gar 35 Grad Neigung zu befahren, vielleicht eben auch mangels Wissen und Bewusstsein (wobei es ja mittlerweile wirklich auch in allen Nachrichten und sozialen Medien sehr präsent ist).
Von daher erscheint das schon nachvollziehbar, unsereins ist da nicht die Zielgruppe
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Kris hat geschrieben: 21.02.2026 - 21:21 Abseits der Tragik der zahlreichen Lawinenopfer in dem Winter in Tirol empfand ich den heutigen AT-Alert vom Land Tirol jedoch also ziemlich deplatziert, geradezu störend. Es war das dies erste Mal, dass ein derartiger Alarm auf mein Smartphone auslöste. Das Telefon piept dabei unangenehm, ähnlich wie ein Rauchmelder das auch tut.
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Meine Güte... Das ist der dümmste Beitrag, den ich je gelesen habe.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Warum machst du da Einschränkungen? Man soll derzeit überhaupt nicht abseits der Piste fahren, Punkt.Gleitweggleiter hat geschrieben: 21.02.2026 - 22:51 Man erhofft sich dadurch sicherlich zumindest ein paar derjenigen zu erreichen die sich nicht über https://lawinen.report o.ä. informieren und glauben es sei eine gute Idee bei einem 4er Hänge über 30 oder gar 35 Grad Neigung zu befahren, vielleicht eben auch mangels Wissen und Bewusstsein (wobei es ja mittlerweile wirklich auch in allen Nachrichten und sozialen Medien sehr präsent ist).
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Wenn es darum geht eine pauschale Empfehlung für Touristen auszusprechen, stimme ich Dir zu.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 22.02.2026 - 01:43Warum machst du da Einschränkungen? Man soll derzeit überhaupt nicht abseits der Piste fahren, Punkt.
Ansonsten stimmt das natürlich nicht. Es gibt viele Möglichkeiten sichere Hänge mit deutlich unter 30, auch unter 20 Grad Hangneigung zu befahren, die auch nicht unterhalb steilerer Hänge liegen. Das ist häufig im Talbereich und unterhalb der Baumgrenze der Fall. Aber natürlich stimmt es auch, dass nicht per se jeder Hang unterhalb der Baumgrenze sicher ist. Es kommt eben immer auf die Einzelfallbeurteilung an. Von solchen pauschalen Aussage halte ich daher gar nichts, ausser eben adressiert an tendenziell unwissende Touristen
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Ich verstehe das Posting so, dass unsereins lediglich nicht die Zielgruppe des in Frage gestellten Wegs über einen Katastrophenalarm ist, weil sich unsereins ohnehin aktiv über weniger hysterische Kanäle informiert und entsprechende Umsicht walten lässt. Den Aspekt mit den Unfällen, die aus Schreck passieren könnten, würde ich gar nicht mal so vom Tisch wischen, aber ich fand das eine sinnvolle Idee, weil man so auch alle Touristen einmal ordentlich aufschütteln konnte. Und vielleicht auch die Muttis und Omis der von Instagram gelenkten Snowboarder und Freerider, die vielleicht noch ein kleines bisschen mehr Einfluss haben, als ein Gefahrenschild am Freeride-Hang.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 22.02.2026 - 01:43Warum machst du da Einschränkungen? Man soll derzeit überhaupt nicht abseits der Piste fahren, Punkt.Gleitweggleiter hat geschrieben: 21.02.2026 - 22:51 Man erhofft sich dadurch sicherlich zumindest ein paar derjenigen zu erreichen die sich nicht über https://lawinen.report o.ä. informieren und glauben es sei eine gute Idee bei einem 4er Hänge über 30 oder gar 35 Grad Neigung zu befahren, vielleicht eben auch mangels Wissen und Bewusstsein (wobei es ja mittlerweile wirklich auch in allen Nachrichten und sozialen Medien sehr präsent ist).
Von daher erscheint das schon nachvollziehbar, unsereins ist da nicht die Zielgruppe
In Deutschland wird davon gefühlt auch lieber einmal zu oft als einmal zu wenig Gebrauch gemacht. Beim letzten Mal war ich zufällig gerade in der Lufthansa-Lounge am Münchner Flughafen und das war schon kurios, wie verdutzt die Auswärtigen teilweise waren. Panik und Unfälle konnte ich jedoch nicht beobachten.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Okay, dann bist halt doch Du gemeint. Genau Du. Schlimmer und gefährlicher als die ahnungslosen Touris sind genau die Leute, die pauschal alle anderen im Gebiet als ahnungslose Touris betrachten, weil sie ja als Einheimische oder schon zehn Mal Dagewesene das Gebiet in- und auswendig kennen und vor zehn Jahren mal ein Lawinentraining absolviert haben.Gleitweggleiter hat geschrieben: 22.02.2026 - 08:54[…] Es gibt viele Möglichkeiten sichere Hänge mit deutlich unter 30, auch unter 20 Grad Hangneigung zu befahren, die auch nicht unterhalb steilerer Hänge liegen. Das ist häufig im Talbereich und unterhalb der Baumgrenze der Fall. Aber natürlich stimmt es auch, dass nicht per se jeder Hang unterhalb der Baumgrenze sicher ist. Es kommt eben immer auf die Einzelfallbeurteilung an. Von solchen pauschalen Aussage halte ich daher gar nichts, ausser eben adressiert an tendenziell unwissende TouristenSeilbahnjunkie hat geschrieben: 22.02.2026 - 01:43 Warum machst du da Einschränkungen? Man soll derzeit überhaupt nicht abseits der Piste fahren, Punkt.
Wenn dann sogar Katastrophenalarme mit ich bin nicht gemeint, ich kenn mich ja aus abgetan werden … Unglaublich.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Natürlich könnte man auch derzeit abseits was machen. Es hat nen 4er oberhalb und nen 3er unterhalb der Waldgrenze. Und keinen 5er bis ins Tal....
Zumal das ja auch in Tirol regionsabhängig ist. In den Kitzbühlern hatte es bis Freitag noch gar keinen 4er. Das Altschneeproblem kann es bspw. auf Südhängen unter 2.000 HM kaum geben, weil da bis vor einer Woche gar kein Schnee gelegen hat.
Die Möglichkeiten sind halt sehr, sehr stark eingeschränkt und es ist fraglich, wie spaßig die sicheren Sachen sind. 20 Grad Hangneigung geht im bazigen Tiefschnee dann ja schon eher Richtung schieben
Das Problem ist einfach, dass vielfach Zeug gefahren wird, welches einen 2er, oder nach ständiger Befahrung bestenfalls einen 3er, verträgt. Und keinen angespannten 4er. Außerdem muss man halt auch die Berichte lesen und verstehen und nicht nur auf die Zahl schauen.
Zumal das ja auch in Tirol regionsabhängig ist. In den Kitzbühlern hatte es bis Freitag noch gar keinen 4er. Das Altschneeproblem kann es bspw. auf Südhängen unter 2.000 HM kaum geben, weil da bis vor einer Woche gar kein Schnee gelegen hat.
Die Möglichkeiten sind halt sehr, sehr stark eingeschränkt und es ist fraglich, wie spaßig die sicheren Sachen sind. 20 Grad Hangneigung geht im bazigen Tiefschnee dann ja schon eher Richtung schieben
Das Problem ist einfach, dass vielfach Zeug gefahren wird, welches einen 2er, oder nach ständiger Befahrung bestenfalls einen 3er, verträgt. Und keinen angespannten 4er. Außerdem muss man halt auch die Berichte lesen und verstehen und nicht nur auf die Zahl schauen.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
[OT]
Kurzer OT: Viele kennen das „Vier-Seiten-Modell“ (auch „Vier-Ohren-Modell“) von Friedemann Schulz von Thun. Es wird in der Schule oft als Einstieg genutzt, um auch Kidern zu zeigen, dass eine Äußerung in unterschiedlichen "Ohren-arten" ankommt, also auf mehren Ebenen stattfindet. Für einen sinnvollen Austausch ist es hilfreich, sich dessen bewusst zu sein:
1. Sachinhalt (Worüber informiere ich?)
2. Selbstkundgabe (Was zeige ich von mir?)
3. Beziehung (Wie stehe ich zu dir?)
4. Appell (Was will ich erreichen?)
Der Einzeiler oben transportiert eher Beziehung/Selbstkundgabe (Abwertung), aber praktisch keinen Sachinhalt. Damit wird Diskussion schwierig, weil nichts Konkretes zur Sache beantwortet wird. Das Forum verfällt dann leider gerne in seinen Battle-Modus: ... "Genau Du. Schlimmer und gefährlicher als die ahnungslosen Touris sind genau die ...."
[/OT]
BTW: „Wenn dann sogar Katastrophenalarm …“ – Derartiges gab es hier nicht. Vielmehr wurde eine „Gefahreninformation“ (AT-Alert Level 4, die niedrigste Stufe) an Mobilfunkteilnehmer versendet.
Interessant an der Gefahreninformation ist die Formulierung: „Bleiben Sie im gesicherten Gelände … verlassen Sie nicht die gekennzeichneten Pisten.“ Das adressiert sehr direkt Freerider. Andere Nutzergruppen im freien Gelände (Schneeschuh, Skitour, berufliche Wege etc.) werden damit eher indirekt mitgemeint.
Was dabei widersprüchlich wirkt: Bei Lawinenwarnstufe 4 sind die üblichen Handlungsempfehlungen in der Regel nuancierter formuliert. Beim SLF (Stufe 4) etwa:
„Sich auf mäßig steiles Gelände beschränken. Auslaufbereiche sehr grosser Lawinen beachten. Unerfahrene bleiben auf den geöffneten Abfahrten und Routen.“
Ähnlich in Tirol:
„Sich auf mäßig steiles Gelände beschränken. Auslaufbereiche großer Lawinen beachten. Unerfahrene bleiben auf den geöffneten Abfahrten und Routen.“
Es gibt also einen recht stabilen Konsens in der Formulierung der Empfehlungen je Lawinen-Warnstufe. Die gestrige behördliche Gefahreninformation weicht davon durch die sehr kategorische Anweisung („nicht verlassen“) ab. Das irritiert.
Eine mögliche Erklärung: Aufgrund der Schneearmut waren Variantenhänge heuer kaum kontinuierlich durchpflügt als in anderen Wintern. Dadurch kann die Situation lokal tückischer wirken, als man bei Stufe 4 intuitiv erwartet. In diesem Licht wirkt die stärker auf Pisten fokussierte Adressierung der Warnmeldung wieder nachvollziehbarer.
Nebenbei: Freilich war ich die letzten zwei Tage im Gelände. Die sehr lockere, bindungslose Basisschicht war wirklich sehr auffällig, Becherkristalle wie luftiger Zucker. Darüber liegen spannungsgeladene Neuschneeschichten, ideales Schneebrett-Potenzial. Beim Abfahren bricht man teils bis in die tieferen Schichten durch...
Edit: Siehe hierzu auch:
"Die Gefahr lauert am Grund der Schneedecke
Ein schwaches Fundament der Schneedecke kann wie heuer den gesamten Skitourenwinter beeinträchtigen. Die Gefahr durch das sogenannte „Altschneeproblem“ ist heimtückisch, nicht nur zu Zeiten großer Lawinengefahr wie in dieser Woche. Das Problem kann im Hochgebirge bis zum Frühsommer bestehen. "
https://tirol.orf.at/stories/3342377/
Zuletzt geändert von Kris am 22.02.2026 - 11:54, insgesamt 1-mal geändert.
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Bei den meisten Touristen bekommen ja die Muttis und Omis gar nichts von dem Alarm mit, wenn sie sich nicht gerade auch in Tirol aufhalten. Ich glaub auch generell nicht, dass der Einfluss da sonderlich groß ist. Wer lässt sich bei sowas schon von seinen Eltern reinreden? Der Typ Skifahrer der schon mit Powderlatten anreist, mit denen es gar keinen Spass macht auf der Piste rumzurutschen, der lässt sich nicht von ein bisschen Lawinengefahr abhalten. Gleiches gilt für Tourengeher, die nicht von vorne herein nur Pisten gehen wollen.Rusty1 hat geschrieben: 22.02.2026 - 08:55 Ich verstehe das Posting so, dass unsereins lediglich nicht die Zielgruppe des in Frage gestellten Wegs über einen Katastrophenalarm ist, weil sich unsereins ohnehin aktiv über weniger hysterische Kanäle informiert und entsprechende Umsicht walten lässt. Den Aspekt mit den Unfällen, die aus Schreck passieren könnten, würde ich gar nicht mal so vom Tisch wischen, aber ich fand das eine sinnvolle Idee, weil man so auch alle Touristen einmal ordentlich aufschütteln konnte. Und vielleicht auch die Muttis und Omis der von Instagram gelenkten Snowboarder und Freerider, die vielleicht noch ein kleines bisschen mehr Einfluss haben, als ein Gefahrenschild am Freeride-Hang.
Die Einheimischen die vor dem Alarm noch nichts von der Situation mitbekommen haben, die müssen in einer Höhle leben. Die erreichst du mit so einer Meldung auch nicht besser, weil die es eh besser wissen. Natürlich gibt's irgendwelche fast ebenen Wiesen unterhalb der Baumgrenze auf denen wirklich nichts passieren kann, aber die persönliche Einschätzung wird halt nicht auf so eindeutige Fälle begrenzt. Siehst du ja hier schon, wo irgendwelche Gradgrenzen gezogen werden, die dann sicher im Gelände auch ganz genau nachgemessen werden.
Naja, wie viele Leute sind denn in der Lounge mit dem Auto unterwegs gewesen?Rusty1 hat geschrieben: 22.02.2026 - 08:55 In Deutschland wird davon gefühlt auch lieber einmal zu oft als einmal zu wenig Gebrauch gemacht. Beim letzten Mal war ich zufällig gerade in der Lufthansa-Lounge am Münchner Flughafen und das war schon kurios, wie verdutzt die Auswärtigen teilweise waren. Panik und Unfälle konnte ich jedoch nicht beobachten.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Es kann theoretisch auch zu Kaffeeunfällen kommen.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 22.02.2026 - 11:27Naja, wie viele Leute sind denn in der Lounge mit dem Auto unterwegs gewesen?
Genau. Weil sie es eh besser wissen. Dabei aber gar keine Ahnung haben, weshalb sich die zuständigen Entscheidungsträger überlegt haben, diesen ungewöhnlichen Schritt zu gehen. Ob auch die Fachleute Schwierigkeiten haben, die Situation einzuschätzen und das Zahlensystem dadurch keine verlässliche Einordnung bietet. Ob’s Lawinen gab, wo’s noch nie welche gab. Ob vielleicht auch die Rettungskräfte einfach mal verschnaufen müssen. Die gleichen Profis verweisen zwar gern auf früher und dann ist ein Meter Neuschnee halt nichts Besonderes; heute ist das vielleicht aber doch was Besonderes? Vielleicht könnte man seinen eigenen Egoismus halt einfach mal zurücknehmen und die Füße still halten?Seilbahnjunkie hat geschrieben: 22.02.2026 - 11:27Die erreichst du mit so einer Meldung auch nicht besser, weil die es eh besser wissen. Natürlich gibt's irgendwelche fast ebenen Wiesen unterhalb der Baumgrenze auf denen wirklich nichts passieren kann, aber die persönliche Einschätzung wird halt nicht auf so eindeutige Fälle begrenzt. Siehst du ja hier schon, wo irgendwelche Gradgrenzen gezogen werden, die dann sicher im Gelände auch ganz genau nachgemessen werden.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Lawinenabgang in See auf den Übungshang... ich hoffe da war niemand drunter, 2 Helis waren im Einsatz und einige Bergretter kamen ziemlich zackig in die Gondel eingestiegen als ich unten im Tal wartete.
Korrigiere: das ging auf den Ziehweg oberhalb des Übungshangs ab.
45 Skitage in der Saison 17/18:
14x Saalbach, 9x Hintertuxer Gletscher, 5x Kitzsteinhorn, 3x Zillertalarena, 3x Warth/Schröcken, 3x Mellau-Damüls (davon 1x inkl. Faschina), 1x Kitzbühel, 1x Wildkogel Arena, 1x Silvretta Montafon, 1x Schmittenhöhe, 1x Diedamskopf, 1x Sonnenkopf, 1x Fellhorn-Kanzelwand, 1x Ski Arlberg
50 Skitage in der Saison 18/19:
11x Saalbach, 10x Hintertuxer Gletscher, 7x Serfaus-Fiss-Ladis, 5x Sörenberg, 3.5x Axamer Lizum, 2x Mellau/Damüls, 2x Savognin, 2x Ischgl-Samnaun, 2x Warth-Schröcken, 2x Obergurgl/Hochgurgl, 2x Diedamskopf, 1x Sölden, 0.5x Muttereralm
51 Skitage in der Saison 19/20:
14.5x Saalbach, 4x Kals/Matrei, 3x Hochgurgl, 3x Hochzeiger, 3x Kühtai, 2.5x Kappl, 2x Hintertux, 2x Sölden, 2x Glungezer, 2x Savognin, 2x Diedamskopf, 1x Galtür, 1x Ischgl, 1x Rifflsee, 1x Schlick2000, 1x Hochoetz, 1x Malbun, 1x Kitzsteinhorn/Maiskogel, 1x St. Jakob i.D., 1x Sillian Hochpustertal, 1x Wildkogel, 0.5x Schmittenhöhe, 0.5x See
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
In eine ernsthafte Tourenplanung werden natürlich Hangneigungen einbezogen. Die sind doch, neben einigen anderen Aspekten, wesentlicher Kern der Planung! Dafür gibt es Hangneigungskarten, online-tools mit Hangneigungslayern, technische Hilfsmittel zur Messung vor Ort. Bis hin zur klassischen Stockmethode.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 22.02.2026 - 11:27 Siehst du ja hier schon, wo irgendwelche Gradgrenzen gezogen werden, die dann sicher im Gelände auch ganz genau nachgemessen werden.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
MERAN 2000
Traurig. Wieder ein Leben durch Lawine ausgelöscht.
https://www.suedtirolnews.it/chronik/la ... suchaktion
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Also von AT Alert wurde ich nicht benachrichtigt. Muss an meinem Smartphone liegen. Hab ein ordentliches Betriebssystem drauf.
Begründet wurde es damit, dass sich nicht genügend Menschen die Lawinenwarnberichte ansehen oder sich der Gefahr nicht bewusst sind. Geschuldet ist das unserem Land als Tourismus Destination.
Vor einigen Wochen hat mich der ganze Raureif in schattigen Lagen beeindruckt. Da liegen jetzt ein, zwei Meter Schnee drauf. Wie der Experte sagte: Das wird sich in vielen Lagen bis in den Frühling rein nicht mehr bessern.
Begründet wurde es damit, dass sich nicht genügend Menschen die Lawinenwarnberichte ansehen oder sich der Gefahr nicht bewusst sind. Geschuldet ist das unserem Land als Tourismus Destination.
Vor einigen Wochen hat mich der ganze Raureif in schattigen Lagen beeindruckt. Da liegen jetzt ein, zwei Meter Schnee drauf. Wie der Experte sagte: Das wird sich in vielen Lagen bis in den Frühling rein nicht mehr bessern.