Nun sind wir für 4 Skitage in den "echten" Dolomiten. Sind wir sonst seit 2019 immer im Fassatal beheimatet gewesen, erkunden wir dieses Mal etwas andere Gegenden. Wir starteten heute in St. Martin am Sismunthbach (San Martino di Castrozza). Nachdem wir allerdings 2h Fahrtzeit hatten und auch noch ausgiebig gefrühstückt haben, waren wir erst kurz nach 11 im Skigebiet. Der Parkplatz bei der Tognola-Gondel war voll, also wollten wir zum Colbricon-Express fahren. Stattdessen landeten wir aus Versehen etwas oberhalb und konnten sehr praktisch ganz direkt neben der Piste parken.
Blick zum oberen Teil des Colbricon-Expresses.
In der 4-KSB Punta Ces.
Nach ein paar wenigen Wiederholungen fuhren wir in Richtung Tognola.
Bergstation der 3-SB Scandola, auch von Graffer.
Dabei saßen wir in der Leitner-3-SB Conca.
Von dort aus ging es aber tatsächlich zur Graffer-3-SB.
Danach fuhren wir ein paar mal die Talbfahrten von der Tognola, alle Varianten machten richtig Spaß.
Zwischendrin fuhren wir auch mal mit der 4-SB Cima Tognola und blickten Richtung Coston/Punta Ces.
Etwas Historie in der Talstation der Tognola-Gondel.
Die Taltation der Tal-Berg-Tal DSB Coston.
Gegen 15:15 hörten wir schon wieder auf, da ich Flo überreden konnte, noch das Colverde-Gebiet auszuprobieren, und insbesondere auch zur Rosetta hochzufahren. Bisher gefiel uns das Skigebiet von San Martino schon mal sehr gut, auch wenn die Pisten leider gegen Ende deutlich nachließen. Auf jeden Fall stand das Gebiet schon seit längerem aus gutem Grund auf meiner Bucketlist.
Also stiegen wir kurzerhand ins Auto und fuhren zur anderen Talseite. An der Mittelstation mussten wir gut 5min warten, da die PB nur alle 20min fährt.
Die Rosetta-PB ist zwar sicher nicht die allerspektakulärste, aber trotzdem ganz interessant trassiert.
Blick nach oben in der Talstation.
Man mag ja kaum glauben, dass da früher mal ne Skiabfahrt runterging, zumindest ist da in einem alten Pistenplan was eingezeichnet...
Flo und ich waren ja beide noch nie auf so Dolomiten-Felsen oben, insofern war das echt neu für uns. Vor allem, dass es in eine Richtung dann doch eher flach ist, war irgendwie spannend.
Auch der Blick zum Tognola-Gebiet ist schön.
Natürlich ebenso von der Mittelstation aus.
Neben der Piste erkennt man wohl die alte Schlepplift-Trasse.
Selbige von unten.
Die blaue Piste war nicht offiziell offen, lag wohl in Teilen etwas zu wenig Schnee.
Die Piste war zwar etwas sulzig, aber für diese Tageszeit noch schön wenig ausgefahren.
Ein letzter Blick nach oben.
Eine Sache hat mich dann aber doch gestört: die Liftöffnungszeit der Gondel Colverde. So steht im Internet Betriebszeit bis 16:30, an der Talstation war jedoch 16:10 ausgeschildert. Da wir erst um 16:06 an der Mittelstation losfahren konnten (16:00 Abfahrt am Rosetta-Gipfel), beeilten wir uns ein wenig und konnten immerhin noch einmal hochfahren. Dementsprechend ließen wirs bei der 2. Abfahrt etwas ruhiger angehen, waren aber schon enttäuscht, dass wir nicht ein 3. Mal fahren konnten. Wahrscheinlich gilt die 16:30 im Internet für die Talfahrt, da man am Rosetta-Gipfel um 16:20 die letzte Talfahrt anbietet. Allerdings könnte man ja durchaus noch Skifahrer von unten hochlassen, wenn man die Gondel eh bis 16:30 betreiben muss. Ansonsten fanden wir auch das Colverde-Gebiet schön, bzw. die eine Abfahrt halt.
Nach dem Skifahren fuhren wir dann noch eine gute Stunde bis Caprile, wo wir die nächsten 3 Tage übernachten. Hier ist der Wellness-Bereich nicht so schön und das Abendessen einfacher, dafür war alles zumindest solide in Ordnung.