Maut

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siri
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Re: Maut

Beitrag von siri »

Maut mit Kilometern vergleichen... wie lange ist z.B. der Arlbertunnel für 12,-€ ?? Und dann ist die Schnellstrasse danach nichtmal mit dabei

Reginleif
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Re: Maut

Beitrag von Reginleif »

br403 hat geschrieben: 02.02.2024 - 15:32 1549 Autobahnkilometer Schweiz, 13200 Kilometer Deutschland. Wenn ich richtig gerechnet habe ungefähr 358€ im Vergleich.
Und während der Schweizer durchschnittlich 5000 Autobahnkilometer im Jahr fährt, fährt der Deutsche knapp 50.000km. Was ist das denn für eine Bananenrechnung? :wink: :wall:
Wurzelsepp hat geschrieben: 02.02.2024 - 17:23 Weil sie in der Schweiz eigentlich viel zu billig ist, der Preis ist seit ca 30 Jahren unverändert. Eine Erhöhung auf 100.- wurde 2013 in einer Abstimmung abgelehnt.
Und obwohl die Schweiz offenbar zu wenig Geld vom Autofahrer nimmt hat sie ein sagenhaftes Eisenbahnnetz und auch generell ein recht gutes Straßennetz. Man muss nicht überall immer mehr Geld vom Bürger holen, man sollte nur mal nicht so viel Geld in irgendwelchen Löchern versenken. Ich würde wetten, die Instandhaltungkosten für die Straßen könnte man auf ein Viertel der aktuellen Kosten senken, wenn man massiv Bürokratie abschaffen würde und Straßenbaufirmen effizient arbeiten würden. Und zwar effizient im Sinne von schnellstmöglich fertig werden, nicht im Sinne von möglichst viele Aufträge zeitlgleich annehmen um möglichst viel Geld rauszuschlagen.

Aktuelles Beispiel die B31 zwischen Friedrichshafen und Lindau. Da gilt seit einiger Zeit ein Tempolimit und es stehen Schilder da, die vor Schlaglöchern warnen. Wenn das irgendwann mal repariert werden sollte, wird man die Straße vermutlich wieder Monate lang halbseitig sperren oder sonstwas machen.
Eigentlich sollte es so laufen, das Aufstellen temporärer Tempolimits düfte gar nicht geschehen, stattdessen sollte unmittelbar und ohne vorheriges Genehmigungsverfahren etc. ein Bautrupp anrücken, der den Asphalt abfräst, den Untergrund richtet, neu asphaltiert und die Strecke nach maximal 2 Wochen wieder komplett frei gibt. Sowas müsste ohne Verfahren selbstverständlich und ruckzuck durchlaufen. Es gibt Länder die beweisen dass das geht. Straßen und Brücken wurden in Deutschland vor 50 Jahren schneller gebaut als heute. Die Verkehrsinfrastruktur ist nicht so teuer, zu mindestens 50% macht man sie nur so teuer ohne dass die Straße da was dafür kann. Aber am Ende soll halt der Autofahrer wieder dafür blechen nur weil das System so vergurkt ist.
Ich habe kein Problem damit die Kosten zu zahlen die ich verursache solange das auch wirklich nur die Kosten sind. Aber wenn ich mehr zahlen soll nur weil andere Kosten einfach nur unnötig aufblasen, dann bin ich nichtmehr bereit zu zahlen.
Zuletzt geändert von Reginleif am 05.02.2024 - 19:59, insgesamt 2-mal geändert.
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br403
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Re: Maut

Beitrag von br403 »

Ja, aber warum ist dann die Vignette in Österreich mehr als doppelt so teuer als in der Schweiz? Ich gebe es auf, wählt halt eine Regierung die mal wieder versucht eine Maut einzuführen. Ich glaube man sollte andere Abgaben oder Steuern in Maut umbenennen, sind ja alle heiß darauf das zu bezahlen.
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Nocki
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Re: Maut

Beitrag von Nocki »

br403 hat geschrieben: 02.02.2024 - 15:32 1549 Autobahnkilometer Schweiz, 13200 Kilometer Deutschland. Wenn ich richtig gerechnet habe ungefähr 358€ im Vergleich.
Relativiert sich m.E. dadurch, dass Deutschland mehr Einwohner als die Schweiz hat. Ich habe es mal ungefähr ausgerechnet: Deutschland hat ungefähr 83.200.000÷13.200≈6.300 Einwohner pro Autobahnkilometer, die Schweiz hat ungefähr 8.700.000÷1549≈5600 Einwohner pro Autobahnkilometer. 5.600÷6.300≈0,888 -> 42×0,888≈38€. Meines Erachtens müsste also bei äquivalenten Kosten pro Kilometer Autobahn die deutsche Vignette ungefähr 38€ kosten.
Viele Grüße vom DM-und Girak-fan :ja: :wink:
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Re: Maut

Beitrag von Wurzelsepp »

Wobei ja nicht nur die Einwohner des eigenen Landes die Vignette kaufen, sondern auch Ausländer auf der Durchfahrt... und davon gibt es in Deutschland sicher viel mehr als in der CH, aber wohl doch nicht ganz die 10x mehr, die es brauchen würde. Darum etwa gleicher Preis und es geht auf ;)

Warum es in der CH so viel billiger ist als in A? Meiner Meinung nach wegen dem politischen System: Die direkte Demokratie ist zwar (in meinen Augen!!) genial, aber es gibt Entwicklungen die damit nur sehr schwer umzusetzen sind, auch wenn Reformen eigentlich dringend nötig wären. Der Vignettenpreis ist da nur ein Fliegenschiss, schwieriger ist die ganze Sache mit den explodierenden Gesundheitskosten, der Rentenproblematik, der Europapolitik uA. Es finden sich kaum Mehrheiten irgendwelcher Art, da es doch einen Teil der Bevölkerung gibt, der grundsätzlich immer "nein" stimmt, und so geht in wichtigen Bereichen nichts vorwärts.

Von daher: Es gibt immer wieder Anregungen, den Vignettenpreis zu erhöhen, mal ist von 60.- die Rede, dann wieder von 100.- (wobei das abgelehnt wurde)... er ist aber der Politik und den Parteien nicht so wichtig, dass man sich damit eventuell die Finger verbrennen will. Darum bleibt er bei den 40.-

Edit: Letztes Jahr wurden in der CH rund 9 Millionen Vignetten verkauft, davon etwa 3.2 Millionen an Automobilisten aus dem Ausland.
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GIFWilli59
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Re: Maut

Beitrag von GIFWilli59 »

Wurzelsepp hat geschrieben: 05.02.2024 - 23:01 Warum es in der CH so viel billiger ist als in A? Meiner Meinung nach wegen dem politischen System: Die direkte Demokratie ist zwar (in meinen Augen!!) genial, aber es gibt Entwicklungen die damit nur sehr schwer umzusetzen sind, auch wenn Reformen eigentlich dringend nötig wären. Der Vignettenpreis ist da nur ein Fliegenschiss, schwieriger ist die ganze Sache mit den explodierenden Gesundheitskosten, der Rentenproblematik, der Europapolitik uA. Es finden sich kaum Mehrheiten irgendwelcher Art, da es doch einen Teil der Bevölkerung gibt, der grundsätzlich immer "nein" stimmt, und so geht in wichtigen Bereichen nichts vorwärts.
Wobei das mit der Rentenproblematik in Deutschland genauso ist. Auch da will niemand dieses heiße Eisen anfassen.
Wurzelsepp hat geschrieben: 05.02.2024 - 23:01 Von daher: Es gibt immer wieder Anregungen, den Vignettenpreis zu erhöhen, mal ist von 60.- die Rede, dann wieder von 100.- (wobei das abgelehnt wurde)... er ist aber der Politik und den Parteien nicht so wichtig, dass man sich damit eventuell die Finger verbrennen will. Darum bleibt er bei den 40.-
Ich denke, sinnvoller, als so eine drastische Erhöhung wäre, wenn man den Preis an die allgemeine Inflationsrate koppelt.
Das sollte nicht auf den Rappen genau sein, sondern man sollte irgendwie auf ganze Franken runden.
2023 waren es im Mittel 2,5 %: https://de.statista.com/statistik/daten ... h-monaten/
das wären dann 41 CHF.
Man könnte auch die 41 CHF nur im Hintergrund aufführen und weiter damit rechnen, bis 45 CHF erreicht werden und erst dann den Preis ändern.
Übersicht über meine Berichte
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Ski Alpin (14): 8x Willingen, 5x Winterberg, 1x Winterberg+Willingen
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judyclt
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Re: Maut

Beitrag von judyclt »

Wurzelsepp hat geschrieben: 05.02.2024 - 23:01 Letztes Jahr wurden in der CH rund 9 Millionen Vignetten verkauft, davon etwa 3.2 Millionen an Automobilisten aus dem Ausland.
Ein Drittel an Ausländer? Ganz schön viel. Hätte ich gar nicht erwartet.
In D heißt es doch oftmals, dass der Anteil der Ausländer beim Vignettenkauf gar nicht so hoch wäre. Wäre das in D wohl auch ein Drittel?
Bei LKW sind es über 43%, aber das sagt über den PKW Verkehr wenig aus, da anders abgerechnet und andere Fahrprofile:
https://de.statista.com/statistik/daten ... utschland/
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br403
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Re: Maut

Beitrag von br403 »

judyclt
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Re: Maut

Beitrag von judyclt »

Aber die Statistik sagt doch nichts darüber aus, wieviele Jahresvignetten an Ausländer verkauft würden?
In der Schweiz sind es ja beispielsweise über 3 Mio von insgesamt 9 Mio.
D hat 10x so viele Einwohner. Heißt nicht automatisch dann 30 Mio von 90 Mio Vignetten, aber es werden sicher mehr als 6 Mio.

Wurzelsepp
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Re: Maut

Beitrag von Wurzelsepp »

So viele werden halt auch verkauft, da der Weg von zB Hamburg oder Amsterdam nach Italien durch die Schweiz trotz Vignette immer noch günstiger ist, als via Österreich (Brenner) oder Frankreich (Autobahnmaut +Montblanc oder Frèjus)... da tun die 40.- im Vergleich dann halt wirklich nicht weh.
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Re: Maut

Beitrag von j-d-s »

Wurzelsepp hat geschrieben: 05.02.2024 - 23:01 Wobei ja nicht nur die Einwohner des eigenen Landes die Vignette kaufen, sondern auch Ausländer auf der Durchfahrt... und davon gibt es in Deutschland sicher viel mehr als in der CH, aber wohl doch nicht ganz die 10x mehr, die es brauchen würde. Darum etwa gleicher Preis und es geht auf ;)

Warum es in der CH so viel billiger ist als in A? Meiner Meinung nach wegen dem politischen System: Die direkte Demokratie ist zwar (in meinen Augen!!) genial, aber es gibt Entwicklungen die damit nur sehr schwer umzusetzen sind, auch wenn Reformen eigentlich dringend nötig wären. Der Vignettenpreis ist da nur ein Fliegenschiss, schwieriger ist die ganze Sache mit den explodierenden Gesundheitskosten, der Rentenproblematik, der Europapolitik uA. Es finden sich kaum Mehrheiten irgendwelcher Art, da es doch einen Teil der Bevölkerung gibt, der grundsätzlich immer "nein" stimmt, und so geht in wichtigen Bereichen nichts vorwärts.
Naja. Anders als in den allermeisten anderen Ländern sorgt das aber für Ausgabendisziplin, weil die Politik eben nicht im Alleingang die Steuern immer weiter erhöhen kann (die Schweiz hat 8,1% Mehrwertsteuer - also als Höchstsatz, wo D 19 und Ö 20% haben). Sie haben sogar eine Schuldenbremse, die Nettonull vorsieht. Und der EU sind sie nicht beigetreten, obwohl unter den Politikern sicher 80% dafür waren - aber das Referendum wurde ergriffen, und die Mehrheit sprach sich dagegen aus (hier kann man sicherlich nicht argumentieren, dass die Schweiz heute wohlhabender wäre, wenn sie in der EU wäre - sie ist ja reicher als alle EU-Länder).

In Bezug auf die Rente sieht es auch viel besser aus: In der Schweiz gibt es noch ein Kapitalgedecktes System, weil man eben anders als bspw. in D (1956) das nicht in ein Umlagefinanziertes System umwandeln konnte - niemand würde dafür stimmen, dass sein Guthaben bei der Rentenkasse einfach enteignet wird.
Und just letztes Jahr gab es dort zwei Abstimmungen zu dem Thema, die angenommen wurden: Angleichung des Renteneintrittsalters für Frauen auf dieselbe Höhe wie bei Männern (wieso das jemals unterschiedlich war, ist mir eh völlig unklar - Frauen haben eine höhere Lebenserwartung) - und: Zur Finanzierung der AHV (das ist ein umlagefinanziertes System, das "parallel" zum Kapitalgedeckten System existiert) wurde die Mehrwertsteuer erhöht.

Es ist also mitnichten so, als ginge da nichts vorwärts. Jedenfalls wäre es in Deutschland kaum vorstellbar, dass die Mehrwertsteuer zweckgebunden erhöht wird, um die Renten zu finanzieren.

Was ich auch bei der Schweiz beobachtet habe: Politisch ist die Stimmung viel weniger aufgeheizt als bspw. in Deutschland oder Österreich. Das hängt sicherlich auch mit den Volksabstimmungen zusammen, weil so niemand mehr behaupten kann "für die schweigende Mehrheit" zu sprechen - da die Mehrheit eben nie schweigt, sondern sich in ihrer Gesamtheit zur Sachfrage entscheidet.
Gleichfalls ist es auch nicht möglich (jedenfalls für mehr als 1 Jahr) irgendeine Reform gegen den Willen der Mehrheit des Volkes durchzusetzen.

Außerdem sind keinerlei Entscheidungen für Jahrzehnte einbetoniert und unveränderlich - es könnte jederzeit jemand eine Volksiniative einreichen, um den Vignettenpreis zu erhöhen, die Vignette abzuschaffen, Sondermautstrecken einzuführen usw.
Wurzelsepp
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Re: Maut

Beitrag von Wurzelsepp »

Nur kurz, da völlig OT: Ja, die Schweiz hat eine Schuldenbremse (De übrigens auch!), aber da gibt es einen grossen Haken! Da die CH kein Verfassungsgericht hat, muss sich das Parlament NICHT an die Schuldenbremse halten, da es von keinem Gericht zurückgepfiffen werden kann. Gerade in letzter Zeit war das Parlament sehr "ausgabefreudig" und zwar von allen Seiten. Die Schuldenbremse funktioniert bei uns nur so lange sich das Parlament einigermassen daran hält, und diese Disziplin bröckelt gewaltig.
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Re: Maut

Beitrag von NeusserGletscher »

Wurzelsepp hat geschrieben: 05.02.2024 - 23:01 Warum es in der CH so viel billiger ist als in A?
Vor 11 Jahren gabe es einen Volksentscheid, der sich gegen den von der Politik favorisierten Vignettenpreis von 100 Franken aussprach. Damit war dann auch die Zweimonatsvignette vom Tisch. Daher kostet die Vignette weiterhin 40 Stutz. Ab diesem Jahr übrigens erstmals auch elektronisch verfügbar. Ohne Provision aber nur direkt von der offiziellen Seite. Die elektronische Vignette bietet für Schweizer, die ihre Kennzeichen an mehreren Fahrzeugen nutzen, Vorteile.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Re: Maut

Beitrag von Wurzelsepp »

Hat auch den Vorteil, dass bei einem Fahrzeugwechsel die Vignette mitgenommen wird, da sie ans Nummernschild und nicht ans Fahrzeug gebunden ist.
siri
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Re: Maut

Beitrag von siri »

oder beim Austausch der Windschutzscheibe
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Re: Maut

Beitrag von TPD »

Bei einem Austausch der Windschutzscheibe wird die Vignette ersetzt.
Entweder übernimmt die Kaskoversicherung die Kosten oder man kann sich mit den entsprechenden Belege von der Autowerkstätte bei der Zollverwaltung melden.
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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Re: Maut

Beitrag von Ralf321 »

So weitergehts
Pläne der Landesregierung
Kommt bald auch in Vorarlberg die Maut?

https://www.allgaeuer-zeitung.de/oester ... rid-718304

Dann mkommt das denk überall.

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Re: Maut

Beitrag von br403 »

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Re: Maut

Beitrag von snowflat »

Nur wir Deutschen sind zu blöd ...
Wer künftig nur durch die Schweiz fährt – etwa von Vorarlberg nach Italien – soll dafür eine eigene Transitgebühr zahlen. Das Parlament hat dem Vorschlag bereits deutlich zugestimmt. Ziel sei es, Staus zu reduzieren und Umwelt sowie Bevölkerung zu entlasten.
Laut dem Schweizer Bundesamt für Statistik entfällt nämlich rund ein Drittel des gesamten Personenverkehrs über die Alpen auf Transitfahrten. Auffällig ist dabei: Der Großteil des Verkehrs ist Freizeitverkehr – auf der Straße liegt sein Anteil bei rund 87 Prozent.
Als einfachere Alternative wird eine Anpassung der Autobahnvignette ins Spiel gebracht. Damit könnte laut Experten ein ähnlicher Effekt erzielt werden – mit deutlich geringerem Aufwand.
Quelle: Autoreisen durch die Schweiz könnten teurer werden
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Re: Maut

Beitrag von br403 »

snowflat hat geschrieben: 24.03.2026 - 15:47 Nur wir Deutschen sind zu blöd ...
Bitte nicht wieder damit anfangen, nicht so ein Käse.
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Mt. Cervino
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Re: Maut

Beitrag von Mt. Cervino »

Naja, Recht hat snowflat damit aber schon ;).
Auch wenn eine "Ausländermaut" wie vor einigen Jahren in DE geplant aufrgund bestehender EU-Gesetze nicht durchführbar ist, hätte man wenigstens eine generelle Maut einführen und im Gegenzug die KFZ Steuer für inländische Fahrezuge senken sollen. Aber letzteres wäre dann eh nicht passiert und es wäre eine Maut eingeführt worden aber keine KFZ Steuer-Senkung gekommen.
Genauso wie die CO2 Preis Einführung, bei dem man dann später mal vergessen hat, das versprochene "Klimageld" auszuzahlen...
Zuletzt geändert von Mt. Cervino am 24.03.2026 - 17:03, insgesamt 2-mal geändert.
Last Destinations: Alpe Mondovi (I) / Lurisia (I) / Quattre Vallées-Verbier (CH) / Abetone (I) / Pragelato (I) / Via Lattea-Sestriere (I) / Zermatt-Cervinia-Valtournanche (CH/I) / Pila (I) / Venet (AT) / Hochzeiger (AT) / Hochoetz (AT) / Kühtai (AT) / Pitztaler Gletscher-Rifflsee (AT) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Obertoggenburg (CH) / St. Moritz (CH) / Arlberg-Lech-Zürs (AT) / Skiwelt (AT) / Cervinia-Zermatt (I/CH) / Serfaus-Fiss-Ladis (AT) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn-Söllereck (AT/DE) / Pila (I) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Bardonecchia (I) / Via Lattea-Sauze D`Oulx-Sestriere (I) / Serre Chevalier (F) / Kleinwalsertal-Ifen (AT) / Tignes-Val d`Isere (F) / Kaunertal (AT) / Gstaad (CH) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn (AT/DE) / Isola 2000 (F) / Valberg (F) / Rosiere-Thuile (I/F) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Portes du Soleil (CH/F) / Vars-Risoul (F) / Serre Chevalier (F) / Carezza (I) / Catinaccio-Vigo di Fassa (I) / Latemar-Obereggen (I)
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Re: Maut

Beitrag von gfm49 »

snowflat hat geschrieben: 24.03.2026 - 15:47
Wer künftig nur durch die Schweiz fährt – etwa von Vorarlberg nach Italien – soll dafür eine eigene Transitgebühr zahlen. Das Parlament hat dem Vorschlag bereits deutlich zugestimmt. Ziel sei es, Staus zu reduzieren und Umwelt sowie Bevölkerung zu entlasten.
Wie soll das in der Praxis funktionieren? Wann bin ich nur Transitreisender? - was ist bei einem Gastronomieaufenthalt? - was ist bei einer Übernachtung? - was ist bei einer touristischen Reiseplanung (z.B. über den Bernardinopass oder den Lukmanier statt durch den Tunnel oder via Oberalp + Furka + Nufenen nach Italien [eine meiner Standardrouten])?
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Re: Maut

Beitrag von br403 »

Mt. Cervino hat geschrieben: 24.03.2026 - 16:50 Naja, Recht hat snowfalt damit aber schon ;).
Auch wenn eine "Ausländermaut" wie vor einigen Jahren in DE geplant aufrgund bestehender EU-Gesetze nicht durchführbar ist, hätte man wenigstens eine generelle Maut einführen und im Gegenzug die KFZ Steuer für inländische Fahrezuge senken sollen. Aber letzteres wäre dann eh nicht passiert und es wäre eine Maut eingeführt worden aber keine KFZ Steuer-Senkung gekommen.
Genaus so wie die CO2 Preis Einführung, bei dem man dann später mal vergessen hat, das versprochene "Klimageld" auszuzahlen...
Aber genau das war doch das Problem!
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Mt. Cervino
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Re: Maut

Beitrag von Mt. Cervino »

gfm49 hat geschrieben: 24.03.2026 - 16:52 Wie soll das in der Praxis funktionieren? Wann bin ich nur Transitreisender? - was ist bei einem Gastronomieaufenthalt? - was ist bei einer Übernachtung? - was ist bei einer touristischen Reiseplanung (z.B. über den Bernardinopass oder den Lukmanier statt durch den Tunnel oder via Oberalp + Furka + Nufenen nach Italien [eine meiner Standardrouten])?
Teurer Transit auf dem Weg nach Italien: Wer beispielsweise über die Gotthard- oder San-Bernardino-Route die Schweiz durchfährt, ohne im Land zu bleiben, muss wohl bald zahlen. Das hat das Parlament der Schweiz jetzt beschlossen.
Gebühr soll rund 21 Franken (ca. 23 Euro) pro Durchfahrt betragen
Transitgebühr fällt zusätzlich zur Vignette an
Zusatz-Maut nur für ausländische Reisende
Noch kein Einführungstermin
Für Urlauber und Urlauberinnen aus Deutschland ist die teure Schweiz oft ein Durchfahrtsland auf dem Weg nach Italien oder Südfrankreich. Wer das Land nur durchquert, aber dort nicht übernachtet, soll künftig mehr bezahlen. Schon jetzt besteht eine Vignettenpflicht auf Autobahnen und Nationalstraßen.
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Transitgebühr für die Schweiz: 23 Euro pro Durchfahrt
Das Schweizer Parlament hat im März 2026 mit 173 zu 13 Stimmen im Nationalrat für eine neue Transitgebühr gestimmt. Nachdem bereits der Ständerat zugestimmt hatte, gibt es damit erstmals eine klare politische Mehrheit in beiden Kammern für eine solche Maßnahme.

Die neue Abgabe soll rund 21 Schweizer Franken (ca. 23 Euro) pro Durchfahrt betragen und nur ausländische Reisende betreffen. Sie müsste zusätzlich zur Vignette bezahlt werden. Wer das Land in einem bestimmten Zeitfenster – etwa zwölf Stunden – durchquert, könnte automatisch zur Zahlung aufgefordert werden. Die Fahrzeuge sollen von Kameras bei der Ein- und Ausreise automatisch gescannt werden.
https://www.adac.de/news/reise-schweiz- ... itgebuehr/

Hoffentlich kommt das nicht so schnell.
Ich fahr ja mehrmals im Winter die Strecke Basel - Genf oder Basel - Gr. St. Bernhard und dann nach ein paar Tagen oder nach dem WOEnde wieder zurück. Und da ist man immer nach 2,5 Stunden durch.
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Re: Maut

Beitrag von snowflat »

br403 hat geschrieben: 24.03.2026 - 16:34
snowflat hat geschrieben: 24.03.2026 - 15:47 Nur wir Deutschen sind zu blöd ...
Bitte nicht wieder damit anfangen, nicht so ein Käse.
Es ist aber ein Fakt, besonders wenn man in Bezug auf den Artikel ließt, dass es in der CH nun um den Transit geht. Schaue doch bitte mal, was alleine im Winter auf der A7 von Nord bis Süd an Dänen fährt und auf der A3/A7 an Niederländern. Andere Nationen um uns herum und andere Jahreszeiten noch nicht mal genannt. Ja, wir haben mehr Platz und keine so geografisch bedingten Korridore wir in den Alpenländern, wenn man DE als ganzes sieht. Da finde ich es einfach total naiv, keine Autobahnmaut einzuführen und stattdessen lieber die eigene Bevölkerung zu schröpfen und zusätzlich Milliarden an Schulden zu machen. Und Deutschland ist de facto das größte Transitland in Europa. Aber die Politik ist offenbar nicht in der Lage ein tragbares Konzept auszuarbeiten, dass auch vor dem EU-Recht umsetzbar ist. Ein Armutszeugnis ...
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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