basti.ethal hat geschrieben: 28.04.2026 - 11:06
Ohne die "Dosier-DSB" und ohne einen Rückbringer von der Marmolada Talstation würden Ausflüge zur Marmolada dann allerdings auch einem extremen Glückspiel mit Rekord-Wartezeiten gleichen.
Seh ich genauso, nur die, wie du sie sehr treffend nennst "Dosier-DSB" gibt einigermaßen Aufschluss über die zu erwartenden Wartezeiten an der Marmolada-Talstation. Wir hatten dieses Jahr zweimal die Situation, dass wir eigentlich auf die Marmolada wollten, aber da die ersten Wochentage hierfür wettermäßig nicht so ideal waren, stürmten dann Mitte der Woche alle in Richtung Marmolada. Ich würde schätzen ca. 40 - 50 m Schlange am DSB, Wartezeit mindestens eine Dreiviertelstunde schon hier und nochmal ca. 1,5 - 2 Stunden dann unten.
Insofern würde die geplante EUB von der Talstaion hoch zum Padon ein absolutes Muss.
2016/2017: 461.598 Höhenmeter und 2.484 km in 31 Tagen
2017/2018: 507.804 Höhenmeter und 2.691 km in 33 Tagen
2018/2019: 625.912 Höhenmeter und 3.253 km in 37 Tagen
2019/2020: 386.376 Höhenmeter und 1.993 km in 22 Tagen
2020/2021: ein renoviertes Wohnzimmer
2021/2022: 206.361 Höhenmeter und 1.115 km in 13 Tagen
2022/2023: 421.114 Höhenmeter und 2.429 km in 33 Tagen
2023/2024: 295.977 Höhenmeter und 1.701 km in 25 Tagen
2024/2025: 310.241 Höhenmeter und 1.684 km in 24 Tagen
Beim Skifahren gibt es kein schlechtes Wetter, nur interessante Verhältnisse.
...die sich alle sowohl den eigentlich schwarzen Hang von Portados zu Carpazza sparen wollen als auch zusätzlich das Anstehen bei Carpazza umfahren und auch noch Zeit sparen können.
Naja...das FUF steht ja als Alternative Portados + Carpazza immernoch zur Verfügung
Allgemein heißt es doch ständig, dass Wartezeiten für den Gast unattraktiv sind - wenn ich mir jetzt anschaue was es an der DMC und Funifor gibt/gab + wie genannt an der DSB, dann ist das nicht mehr zeitgemäß (gut für 2026/2027 wird das durch Wegfall eines nicht unwesentlichen Lifts nicht besser aber sei's drum). Das ist nicht meine Meinung, und offensichtlich auch nicht die der vermeintlich profunden Kenner hier aus dem AF, aber erkläre mal einer einem 0815-Gast warum das eine "Dosier-DSB" ist und warum sich das in Malga Ciapela positiv auswirken sollte. (Wenn ich bei der Reiteralm von einer "Dosier-DSB" spreche, werde ich genau mit dem Argument "nicht mehr zeitgemäß" gelyncht.)
Gleichzeitig wird von roten Pisten als Tragödienhängen geschrieben, das zeigt doch viel eher in welche Richtung sich ein Teil der Gäste entwickelt.
Der Dolomiten-Gast wird internationaler und man möchte auch im internationalen Vergleich mit anderen Skigebieten vorne mitspielen bzw. reüssieren - nur als Beispielen seien die mittlerweile vielen Amerikaner genannt die über den Flughafen in Venedig eine gute Verbindung haben, mit Cortina einen bekannten Namen ansteuern usw.
Auch der bereits erfolgte Ausbau von Arabba Richtung Pordoi mit den beiden neuen EUBs fällt ja wohl eher in die Kategorie 'nicht kleckern, sondern klotzen'.
basti.ethal hat geschrieben: 28.04.2026 - 11:06
Ohne die "Dosier-DSB" und ohne einen Rückbringer von der Marmolada Talstation würden Ausflüge zur Marmolada dann allerdings auch einem extremen Glückspiel mit Rekord-Wartezeiten gleichen.
Seh ich genauso, nur die, wie du sie sehr treffend nennst "Dosier-DSB" gibt einigermaßen Aufschluss über die zu erwartenden Wartezeiten an der Marmolada-Talstation. Wir hatten dieses Jahr zweimal die Situation, dass wir eigentlich auf die Marmolada wollten, aber da die ersten Wochentage hierfür wettermäßig nicht so ideal waren, stürmten dann Mitte der Woche alle in Richtung Marmolada. Ich würde schätzen ca. 40 - 50 m Schlange am DSB, Wartezeit mindestens eine Dreiviertelstunde schon hier und nochmal ca. 1,5 - 2 Stunden dann unten.
Insofern würde die geplante EUB von der Talstaion hoch zum Padon ein absolutes Muss.
Was dabei vergessen wird, ist dass die rote Gebirgsjägerrunde genau in diese Richtung läuft (ohne die Marmolada!), und man offensichtlich bestrebt ist diese zu forcieren oder auszubauen - siehe dieses Vorhaben der EUB in Arabba, der bereits vorhandene Ausbau am Antercrep, Lagazuoi, Sankt Kassian/ Sorega usw. Macht man das um die Massen von der Sella Ronda etwas zu entzerren? Sind es Komfortverbesserungen für den o.g. Gast? Oder geht es dann doch eher darum die Pieps im eigenen Skigebiet zu halten (siehe nächster Satz)?
Klar würde die geplante EUB von Malga Ciapela Richtung Padon nicht unerheblich helfen, sei es als Rückbringer oder in Form einer Skirunde 'Marmolada light' (kann man ja dann nennen wie man will), aber sie als Muss zu fordern finde ich vermessen, kapazitätstechnisch reicht die 4KSB doch völlig.
Im Stubai schafft man es heute schon die Auslastung der Lifte mehr oder weniger live im Internet anzuzeigen, also wenn man wollte könnten sie das sicher auch machen.
Die viel effektivere Maßnahme und weil einfacher umsetzbar auch interessantere Frage wäre doch eher warum man nicht bei der Talstation Alpenrose entweder ein Förderband auf die Straßenüberführung macht oder wenn schon denn schon eine zweite dann abschüssige Überführung um die grüne Sella Ronda nicht über die Alpenrose fahren zu lassen.
seiiim hat geschrieben: 28.04.2026 - 13:39
Die viel effektivere Maßnahme und weil einfacher umsetzbar auch interessantere Frage wäre doch eher warum man nicht bei der Talstation Alpenrose entweder ein Förderband auf die Straßenüberführung macht oder wenn schon denn schon eine zweite dann abschüssige Überführung um die grüne Sella Ronda nicht über die Alpenrose fahren zu lassen.
Genau diese Möglichkeit bestand vor dem Bau der Alpenrose und wurde durch ebendies erst genommen.
Was dabei vergessen wird, ist dass die rote Gebirgsjägerrunde genau in diese Richtung läuft (ohne die Marmolada!), und man offensichtlich bestrebt ist diese zu forcieren oder auszubauen - siehe dieses Vorhaben der EUB in Arabba, der bereits vorhandene Ausbau am Antercrep, Lagazuoi, Sankt Kassian/ Sorega usw. Macht man das um die Massen von der Sella Ronda etwas zu entzerren? Sind es Komfortverbesserungen für den o.g. Gast? Oder geht es dann doch eher darum die Pieps im eigenen Skigebiet zu halten (siehe nächster Satz)?
Prinzipiell richtig, führt aber zum nächsten Bottleneck bei der Taktung der Skibusse, diese sind schon jetzt auch in der Nebensaison tlw. überfüllt. Ich kann mir gut vorstellen, dass auch jetzt in der Hochsaison nicht selten der ein oder andere Skifahrer in Malga Ciapela nicht mehr in den Bus passt. Würde diese Verbindung effizient gestaltet werden, wäre es die erste Skibusverbindung ihrer Art in den Dolomiten
aber sie als Muss zu fordern finde ich vermessen, kapazitätstechnisch reicht die 4KSB doch völlig.
Tut sie, nur leider ist die Talstation eben zu weit oben.
Der Bau der EUB aus Arabba macht ja auch Sinn, so würde auf der 2 Sektion sogar die schöne blaue Piste mit Wiederholungspotenial erschlossen werden.
Ändert aber nix daran, dass man ohne die Padon EUB die Gäste eine Sackgasse nach Malga Ciapela schaufelt.
seiiim hat geschrieben: 28.04.2026 - 13:39
Die viel effektivere Maßnahme und weil einfacher umsetzbar auch interessantere Frage wäre doch eher warum man nicht bei der Talstation Alpenrose entweder ein Förderband auf die Straßenüberführung macht oder wenn schon denn schon eine zweite dann abschüssige Überführung um die grüne Sella Ronda nicht über die Alpenrose fahren zu lassen.
Genau diese Möglichkeit bestand vor dem Bau der Alpenrose und wurde durch ebendies erst genommen.
Dann ist aber die einzige sinnvolle Erklärung die Gewinnung von Pieps im Skigebiet Arabba, sowie vielleicht noch irgendwas mit Sicherheitsaspekt, Trennung der Skifahrerströme usw., oder gibt es einen anderen Grund, der sich mir noch nicht erschließt?
Was dabei vergessen wird, ist dass die rote Gebirgsjägerrunde genau in diese Richtung läuft (ohne die Marmolada!), und man offensichtlich bestrebt ist diese zu forcieren oder auszubauen - siehe dieses Vorhaben der EUB in Arabba, der bereits vorhandene Ausbau am Antercrep, Lagazuoi, Sankt Kassian/ Sorega usw. Macht man das um die Massen von der Sella Ronda etwas zu entzerren? Sind es Komfortverbesserungen für den o.g. Gast? Oder geht es dann doch eher darum die Pieps im eigenen Skigebiet zu halten (siehe nächster Satz)?
Prinzipiell richtig, führt aber zum nächsten Bottleneck bei der Taktung der Skibusse, diese sind schon jetzt auch in der Nebensaison tlw. überfüllt. Ich kann mir gut vorstellen, dass auch jetzt in der Hochsaison nicht selten der ein oder andere Skifahrer in Malga Ciapela nicht mehr in den Bus passt. Würde diese Verbindung effizient gestaltet werden, wäre es die erste Skibusverbindung ihrer Art in den Dolomiten
Ganz ohne Bottleneck wird es nicht gehen. Selbst wenn man das umsetzen würde (Konjunktiv!), hätte man spätestens beim nächsten Bus von Pescul zum Fedare das gleiche Thema. Da sich aber die Skifahrer nicht immer im Gleichschritt bewegen oder beispielsweise in Alleghe Wiederholungsfahrten machen entzerrt sich das Ganze ja auch wieder in gewisser Weise (kann positiv wie negativ sein).
seiiim hat geschrieben: 28.04.2026 - 13:39
aber sie als Muss zu fordern finde ich vermessen, kapazitätstechnisch reicht die 4KSB doch völlig.
Tut sie, nur leider ist die Talstation eben zu weit oben.
Der Bau der EUB aus Arabba macht ja auch Sinn, so würde auf der 2 Sektion sogar die schöne blaue Piste mit Wiederholungspotenial erschlossen werden.
Ändert aber nix daran, dass man ohne die Padon EUB die Gäste eine Sackgasse nach Malga Ciapela schaufelt.
Das ließe sich aber relativ leicht lösen, in dem man auch die Abfahrt der Busse nach Alleghe zur Talstation der Padon KSB verlagert (in die violette Richtung kommen sie ja ohnehin schon dort an, wäre also nicht mal mit einem Mehrweg für die Busse verbunden). "Einfach" ein paar Schilder zur Beschriftung der Skibusverbindung für die Gebirgsjägerrunde auf die Piste gestellt sowie eine etwas aufwendigere Tafel mit der aktuell abgeschätzten Wartezeit an der PB und man hat die notwendige Info beisammen ob man die Padon KSB für eine Wiederholungsfahrt oder zum Umkehren nutzt. Wer dann trotzdem in die Sackgasse fährt ist in gewisser Weise selber Schuld und ist wohl im Bereich des Zumutbaren.
Versteht mich nicht falsch, ich bin für eine EUB Arei ab Malga Ciapela, und dass dieser logistische Knotenpunkt bei der Talstation der PB ist; aber wenn diese nicht so einfach umsetzbar ist, dann wäre das eine viel einfachere und kostengünstigere Variante bei wenig Aufwand.
Inwiefern ist für dich die Blaue am Sass de la Vegla eine Piste mit Wiederholungspotential, das ist doch eine reine Verbindungspiste?
seiiim hat geschrieben: 28.04.2026 - 15:45
Das ließe sich aber relativ leicht lösen, in dem man auch die Abfahrt der Busse nach Alleghe zur Talstation der Padon KSB verlagert (in die violette Richtung kommen sie ja ohnehin schon dort an, wäre also nicht mal mit einem Mehrweg für die Busse verbunden).
Da fahren die doch schon jetzt los? Da steig wir immer ein, wenn wir denn mal die Runde fahren. Hat auch zusätzlich den Vorteil, dass man der Menschentraube unten an der Gondel aus dem Weg geht und einen schönen Sitzplatz hat. Man kann sogar, auch das habe ich mal gemacht, mit dem Bus von Malga bis zum Padon fahren, da wollte ich mich nicht wirklich 2h an der Gondel anstellen.
Was die Alpenrose angeht, den gab es ja bis 2013 nicht. Davor hieß es Ski abschnallen, über die Straße, eventuell noch ein Getränk am Kiosk-Bus nehmen und dann hoffen, dass man gut gewachst hat, um über den Waldweg nach Arabba zu kommen. Den Fly gab es da auch noch nicht, da musste man noch ein Stück durch Arabba latschen. Ist ja jetzt doch ein wenig komfortabler gelöst. Und gerade mal 2 Klicks mehr als früher.
Der Vorschlag mit der Infotafel mit der Wartezeit an der PB wurde hier schon vor Jahren gemacht, aber halt leider nie umgesetzt. Wahrscheinlich will man die Skifahrerströme gar nicht davon abhalten runter zu fahren. Dass die dann dort 2 Stunden warten ist den Betriebern offensichtlich egal, Hauptsache die Bahn ist gut ausgelastet. Und dass sich das Herdentier Mensch auch von der Schlange an der DSB nicht davon abhalten lässt weiter zu fahren, konnten wir dieses Jahr mal wieder gut beobachten. Uns war `s recht, die Masse war unterwegs Richtung Marmolada, wir hatten woanders freie Pisten.
2016/2017: 461.598 Höhenmeter und 2.484 km in 31 Tagen
2017/2018: 507.804 Höhenmeter und 2.691 km in 33 Tagen
2018/2019: 625.912 Höhenmeter und 3.253 km in 37 Tagen
2019/2020: 386.376 Höhenmeter und 1.993 km in 22 Tagen
2020/2021: ein renoviertes Wohnzimmer
2021/2022: 206.361 Höhenmeter und 1.115 km in 13 Tagen
2022/2023: 421.114 Höhenmeter und 2.429 km in 33 Tagen
2023/2024: 295.977 Höhenmeter und 1.701 km in 25 Tagen
2024/2025: 310.241 Höhenmeter und 1.684 km in 24 Tagen
Beim Skifahren gibt es kein schlechtes Wetter, nur interessante Verhältnisse.