Portes du Soleil – 28.03. bis 04.04.2026 – Neue Erlebnisse auf ganzer Breite

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Beitrag von snowflat »

Portes du Soleil – 28.03. bis 04.04.2026 – Neue Erlebnisse auf ganzer Breite

Ein kleiner Vorgeschmack gefällig?

Bitte sehr:

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Prolog:
Dieses Jahr führte uns die Skiwoche mit ein paar Familien und ein paar Kinderlosen (in Summe 12 Erwachsene und 9 Kinder) nach Frankreich, genauer nach Châtel, Teil vom Skigebiet Portes du Soleil. Das erste Mal mussten wir nun auf die Osterferien ausweichen, weil ich mich geweigert habe über Weihnachten/Jahreswechsel zu fahren, weil dort einfach überall die Hölle los ist. Da aber alle Familien mit Kindern nun an die Schulferien gebunden sind und wir eine Familie aus Österreich dabeihaben, blieb dann eben nur die Karwoche übrig. Die AT-Semesterferien haben wir in Deutschland ja nicht. Also die Entscheidung war dann gefallen. Dann kam die Frage, wohin es denn dann so spät in der Saison gehen soll. Da wurde dann auf meine Expertise verwiesen … also Schladming letztes Jahr war schon top mit Ski-In-Out, dem Familienskipass und jetzt noch den beiden neuen Bahnen. ABER: Letztes Jahr im Februar und dieses Jahr im April. Ob das gut gehen würde mit der Talabfahrt und Ski-In-Out? Ich traute mich nicht so richtig und suchte eher nach höheren Gefilden. Aber die Auswahl an Selbstversorgerhütten mit gewissen Ansprüchen in schneesicherer Tallage an Ostern ist auch etwas eingeschränkt. Also ging die Suche los. Es kamen Hütten in SHLF, Skiwelt, dem überteuerten Montafon etc., aber auch immer wieder eine Hütte in Châtel in den Ergebnissen. Wo ist Châtel denn ganz genau? Ja, diese Frage stellte ich mir …. Es mögen jetzt einige schmunzeln, aber ich habe um Frankreich bisher Sommer wie Winter einen Bogen gemacht, weil mir die französiche Mentalität nicht zusagt und einige schlechte Erfahrungen mit Personen dieser Nationalität dies immer wieder bestätigen. Ja, Frankreich hat wohl geniale Skigebiete, aber das hat für mich bisher nicht überwogen. Aber okay, dann geben wir der Sache mal eine Chance und gucken, ob ich meine Meinung über die Menschen dort ändere und wie es dort als sonst unbelasteter französischer Ski-Neuling ist. Auch wenn Portes du Soleil natürlich nicht Repräsentant für alle anderen französischen Großraumskigebiete steht, konnten wir einen doch sehr guten Eindruck im Unterschied zu Österreich feststellen. Ob positiv und/oder negativ werdet ihr im Bericht erfahren.

Anreise:
Die Anreise war dann schon direkt ein neues Thema für mich. Der bisherige Standard war entweder A7 > Fernpass oder A3/A8 > München oder A3 > Oberösterreich. Über die A5 in Skiurlaub war genauso neu wie das Ziel Frankreich. Erstmal ein paar Tage vorher den Routenplaner gefragt, wie der Weg überhaupt verlaufen soll und wie viel Zeit zu veranschlagen ist. Okay, A5 via Weil am Rhein in die Schweiz, dann A3, A2, A1 und A12. Am Genfersee auf die A9 und ab der Ausfahrt St. Triphon hinauf zum Pas de Morgins (Grenze Frankreich) und hinab nach Châtel. Knapp über 6 Stunden und ca. 560km sind veranschlagt. Aber wann losfahren? Nachts um 3 wie Richtung Tirol/Salzburg? Oder ganz ohne Stress zwischen 8 und 9 Uhr? Wollen wir am Anreisetag noch Skifahren? Wetter war so lala angesagt also haben wir entscheiden ohne Stress morgens zu starten. Mal sehen ob das die richtige Entscheidung sein wird. A5 war okay, es rollte gut, wurde zwar gen Süden voller, aber kein Problem. Noch ein Tankstopp an der A5 in Hartheim und kurze Pause. Zwei leichte Abwandlungen zur Routenplanung gab es dann aber doch: Wegen Stau am Grenzübergang Weil am Rhein sind wir auf Rheinfelden ausgewichen, dort zwar auch Stau, den konnten wir aber über das Stadtgebiet Rheinfelden easy umfahren. Die andere Routenabweichung betraf einen Stau in der Schweiz am Autobahnende der A2 beim Übergang auf die A1 (Dreieck Härkingen). Auch dort sind wir drum herumgefahren. Also alles in allem kamen wir nach ca. 7 Stunden in der Unterkunft in Châtel an. Unterm Strich eine deutlich entspanntere Richtung für die Anreise als nach Tirol/Salzburg. Also ein Pluspunkt.

Generelles (Ort, Unterkunft, Skischule, Zugang Skigebiet etc.):
Nach der Ankunft wurde erstmal ein perfektes Zimmerbelegungskonzept besprochen, so dass es für alle passt. Die Kinder wurden zum Spielen in den schneebedeckten Garten verfrachtet … ja, es lag im Tal eine geschlossene Schneedecke dank der kürzlichen Schneefälle und kalten Temperaturen. Das hat uns zum Glück in die Karten gespielt, hinsichtlich der Wahl des Urlaubsortes.

Das Chalet war echt perfekt aufgeteilt (Keller, EG, OG, DG) mit gut geschnittenen Zimmern, ausreichend WC & Duschen, einem sehr großen Wohn- und Essbereich mit Kamin und einer großen, zum Wohn-Essbereich hin offenen, Küche. Verständlicherweise hat sich dort alles abgespielt und es war ständig was los. Das Einzige, was wir vermisst haben, war eine Skischuhheizung. So mussten die Skistiefel im Haus trocknen/lüften. Der Gartenbereich war groß, die Kids konnten toben und vor dem Haus gab es mehr als genug Stellplätze für die ganzen Autos.

Apropos Auto: Das vollgestopfte Auto wurde dann Stück für Stück ausgeladen und es trudelten ebenso Stück für Stück alle weiteren Familien ein. Der erste Großeinkauf erledigt mit zwei Anmerkungen: Die Lebensmittelpreise waren nicht ohne und Milch aus Plastikflaschen schmeckt einfach scheiße (künstlich nach eben Plastik). Aber ich habe mich nicht um den Einkauf geschlagen, verstehe und spreche ja kein Wort Französisch.

Vom Ort selber habe ich außer der Anreise nicht viel mitbekommen, sah aber ganz nett aus und hat wohl auch den Nicht-Wintersportlern ausreichend geboten, wenn das Chalet mit etwas Fußmarsch verlassen wurde. Also hier war es dann wohl ein Pluspunkt, auch wenn es in direkter Umgebung zum Chalet etwas mau aussah.

Gut hingegen war die Lage hinsichtlich des Zugangs zum Skigebiet. So wurde in der Hausbeschreibung damit geworben, dass man bei entsprechender Schneelage bis fast zum Chalet abfahren kann und die Talstation Linga fußläufig zu erreichen ist. So war es dann auch … das Chalet lag unabhängig davon etwas unglücklich genau zwischen zwei Skibushaltestellen. Also entweder rechts 200m Fußweg den Berg hoch oder links 200m Fußweg den Berg hinab. Natürlich bergab … aber dann konnte man auch noch die letzten 200m bis zur Talstation Linga laufen. Somit war der Fußweg 400m, war okay, die Kids haben zwar etwas gemoppert, aber ging. Zurück konnten wir in der Tat über eine Wiese bis auf knapp 100m Entfernung zur Unterkunft abfahren. Das war natürlich perfekt, weil das nicht auf viele Chalets in Châtel zutrifft. Da war der Schneefall zuvor echt ein 6er im Lotto und somit alles zusammen ein weiterer Pluspunkt.

Und die Schneelage ist jetzt auch ein guter Übergang zum nächsten und ich denke mal für viele interessantesten Punkt des Berichtes … das Skigebiet Portes du Soleil.

Vorher aber noch ein paar Worte zu den Kids und der Skischule, steht ja auch in Verbindung mit dem Skigebiet: Unsere größte Sorge war zu Hause noch, ob überhaupt Möglichkeiten bestehen, einen deutschsprachigen Skikurs buchen zu können. Also wurde erstmal eine E-Mail an die Skischule geschrieben. Die Antwort war: Ja, die Möglichkeit bei der Ersteinteilung besteht. Wenn die Kids aber danach aufgrund des Könnens einer anderen Gruppe zugeordnet werden, dann kann ein deutschsprachiger Skilehrer nicht garantiert werden. Aber okay, erstmal gut zu wissen, dass überhaupt die Möglichkeit deutschsprachiger Skilehrer existiert. Am Ende bekamen die Kids einen Oberösterreicher zur Seite gestellt und es passte von der Einteilung auch so, dass die Kids zwar minimale Unterschiede im Können hatten, aber die ganze Woche zusammen im Kurs gehalten wurden. Einziger Kritikpunkt war, dass der Skikurs jeden Tag nur für 2 Stunden war. Am Sonntag nachmittags von 13:30 bis 15:30 Uhr und die anderen Tage vormittags von 10:30 – 12:30 Uhr. Das war dahingehend schade, weil wir das von Österreich anders kennen und bei einem Ganztageskurs die Kinder eben auch den ganzen Tag versorgt sind und man sich keine Gedanken machen muss, wer denn jetzt um 12:30 Uhr die Kinder abholt. Diese Entscheidung fällt bei einem kleineren Skigebiet auch hinsichtlich der Zeitplanung leichter als bei dem riesigen Skigebiet Portes du Soleil. Da muss man dann schon auf die Uhr gucken, wenn man den Rückweg antreten muss, besonders wenn man ein Neuling dort ist.

Eigentlich ist das jetzt die perfekte Überleitung zum nächsten Punkt … dem Skigebiet. Aber ohne Skipässe kein Skifahren, auch nicht in Portes du Soleil.

Skipässe:
Also eines nach dem anderen und noch kurz zum Sonntag, als der Skikurs erst nachmittags beginnen sollte: Wir fuhren also alle mit dem Auto zum Parkplatz an der 6 KSB Pré la Joux, weil wir dort die am Vorabend online gebuchten Skipässe an der Kasse abholen sollten. Und jetzt kommt eines unser persönlichen Highlights: Am Vorabend haben wir herausgefunden, dass es ein unschlagbares Angebot gab. Wenn ein Erwachsener einen Skipass PdS ab 5 Tagen kauft, gibt es einen Skipass für Kinder bis 12 Jahre gratis dazu und online nochmal günstiger. Also snowflat jr. bekam den Pass durch den 6-Tages-Pass meiner Frau umsonst. Unsere Tochter zahlte nichts … bzw. 3 Euro für die Keycard (musste für jede Karte zusätzlich gezahlt werde und es gibt keine Rückerstattung!). Dann gab es bei einer anderen Familie aber nur einen zahlenden Erwachsenen, aber zwei kostenpflichtige Kinder. Also habe ich mir kurzerhand doch auch 6 Tage gekauft um den Freipass an das Kind zugeben. Ich hätte mir sonst Tageskarten je nach Skitagen gekauft, aber das wäre zusammen mit dem Kauf eines 6-Tages-Kinderpasses teurer geworden. Was heißt das unschlagbare Angebot in Zahlen: 6 Tage snowflat für 293 Euro, snowflat junior für 0 Euro und Juniors Schwester für 0 Euro. Wenn ich allein nur die 293 Euro auf den Skitag von mir umlege, sind es 49 Euro pro Tag. Ich bin mir sicher, dass so einen Preis für so ein Angebot in den Alpen nur sehr schwer zu finden sein wird. Und in Österreich schonmal gar nicht. Weiterer Pluspunkt.

Also am Vorabend online 3x Erwachsene gekauft plus die drei kostenlosen Kinderpässe dazu. Es war ein Horror sich auf der Homepage in der Kategorie des Skipasskaufs zurechtzufinden, wenn man in den Genuss des unschlagbaren Angebots kommen wollte. Man könnte meinen, das ist pure Absicht. Aber wir haben es dann irgendwie geschafft und es mussten natürlich die vollständigen Namen und Geburtsdaten eingegeben werden. Dann am Sonntagmorgen zur Kasse und gefragt, ob man hier die Pässe abholen kann. Ich wurde dann auf den Automaten verweisen, dort musste der QR-Code vom Onlinekaufbeleg gescannt werden. Nach dem Scan kamen dann sechs Skipässe aus dem Automaten. Doch halt … alle Pässe hatten nur eine Nummer drauf und das war es dann. Weder eine Angabe welche Pässe für die Kinder sind und welche für die Erwachsenen. Noch stehen die Namen drauf. Also wer bekommt jetzt welchen Pass. Wieder zur Kasse und gefragt. Die Dame hat dann Pass für Pass gescannt und ein „A“ auf die Erwachsenenpässe geschrieben. In dem Moment dachte ich mir: Oh mein Gott, was für eine Organisation. Aber egal … die Pässe wurden dann nach „A“ und „Nicht-A“ verteilt. War scheinbar ja nur wichtig, dass Kinder = Freipässe, bevor es an den Zugängen unangenehme Fragen geben sollte. Oder ist man dort technisch schon so auf AT-Stand, dass Fotos beim Zutritt gemacht werden? Man weiß ja nie, deswegen wollten wir zumindest Kinder- und Erwachsenenpässe korrekt zugeordnet haben. Aber wofür hat man denn dann die Namen beim Kauf erfassen müssen? Die Frage klärte sich dann am Abend, als ich meine E-Mails gelesen habe. Denn am Morgen direkt nach dem QR-Code-Scan am Automaten hatte ich eine E-Mail erhalten, in dem die Skipassnummern den Personen zugeordnet waren. Das ist ja okay. Aber warum bekommt man (a) nicht den Hinweis auf dem Display des Automaten und/oder (b) sagte die Dame an der Kasse das nicht, hätte ihr Arbeit erspart und wir hätten auch die Karten noch zusätzlich namentlich richtig zuordnen können. Aber warum druckt man denn nicht Erwachsen/Kind + Namen auf die Karten? Die Informationen liegen ja durch den Onlinekauf vor. Das könnte man besser lösen. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau und in Anbetracht des Skipasspreises zu verkraften, erwähnen wollte ich das aber.

Also jetzt ist alles klar und auf geht es nach den Vorgeschichten ins Skigebiet Portes du Soleil.

Skigebiet:
Als PdS- und Frankreich-Neuling mag ich von Dingen begeistert sein, die für viele andere FR-Experten selbstverständlich sind. Das möge man mir nachsehen, bietet aber auch einen komplett unvorbelasteten FR-Bericht. Zu Hause natürlich schon ausgiebig den Pistenplan studiert und nur die Weite des Gebietes und die Möglichkeiten erahnt.

Der kurze Weg vom Chalet zur Talstation Linga hatte ich ja schon erwähnt. Jedoch startete der Skikurs nicht dort, sondern weiter hinten am Pierre Longue (im Winter ist dort Ende, die D228A führt im Sommer weiter auf oder über den Berg und ist im Winter die grüne Piste auf der snowflat juniors Schwester das erste Mal auf Ski stehen sollte und auch stand und einige geführte Abfahrten gemeistert hat).

Die anderen Tage sind die großen Kinder morgens aber mit einem Elternteil in La Linga eingestiegen und auf Ski dann bis hinter nach Pierre Lounge gefahren. Das sparte die Autofahrt und gab direkt noch Fahrpraxis vorm Kurs. Ebenso konnte einer der Erwachsenen direkt früh mit auf die Ski und der andere konnte mit den Kleinen später starten. Perfekte Aufgabenteilung, welche aber eben auch durch die Lage des Hauses und den Möglichkeiten des Skigebietes machbar waren.

Ich versuche mal nachfolgend die Bereiche von PdS grob zu clustern.

:arrow: Châtel
Mit Châtel lagen wir ja mitten in der PdS-Runde, doch leider (auf den ersten Blick) wurde die Runde am Tag der Ankunft geschlossen, weil die Lifte von Morzins hinauf nach Super-Châtel wegen Schneemangel geschlossen wurden. Bei der Anreise war bereits keine Piste mehr vom Corbeau nach Morzins erkennbar. Warum habe ich das „leider“ mit „auf den ersten Blick“ vermerkt? Recht schnell hat man gemerkt, dass man sich nicht auf die Runde versteifen sollte. Die wird zwar nicht im Ansatz so beworben wie die Sella Ronda, aber man wird dennoch verleitet, die Runde zu machen. Das mag zwar an einem Tag nett sein, diese zu machen. Aber als Dauerprogramm ist dies nicht erstrebenswert. Gerade im Bereich Champoussin ist doch ein nerviges gelifte an einem Hang nötig und bietet nicht wirklich einen Erlebnismoment. Wie es mit dem fixen Liften von Morgins nach Corbeau aussieht, kann ich wegen der Schließung nur erahnen.

Es ging sich auch ein Nachmittag mit snowflat junior in Super-Châtel aus. Wir nahmen von der Talabfahrt Linga die beiden KSB Gabelou und Portes du Soleil. Beide ohne Abfahrten und schon ein etwas nerviges Gelifte, hin und zurück, die Ausblicke auf Châtel entschädigten aber. Die Reste, die von Super-Châtel noch offen waren, waren sehr übersichtlich und es ist eigentlich ein reines Anfängergebiet mit blauen Pisten. Ganz nett, aber mehr auch nicht. Mehr halt für Anfänger und Leute die KSSL lieben. Da alle Lifte ab Morclan bis La Chapelle/Torgon auch geschlossen waren, kann ich zu dem Teil des Gebietes nichts sagen. Es mag sein, dass das in Kombination mit Super-Châtel dann ganz nett ist, aber nach Nutzung der geschlossenen KSB Morclan betritt man ein Gebiet mit fixen Anlagen, wenn ich es richtig erkenne. Ob das der Heilsbringer eines Aha-Momentes gewesen wäre, müssten bitte andere beurteilen. Also kommen wir dorthin zurück, wo wir „zu Hause“ waren: Der Bereich zwischen Châtel und Avoriaz, der uns schon überzeugt hat.

Lange Sesselbahnen, lange Abfahrten und bereits drei kleinere Taleinschnitte lassen einen spüren, was in der Gesamtheit von PdS möglich ist. Die Abfahrten überzeugen uns und es fällt schwer welche herauszuheben. Eigentlich alle Roten von „La Linga“ über „Combes“, die lange „Pré la Joux“ und „Les Rennes“. Es war auch wirklich leer dort, so dass man die Abfahrten in vollen Zügen mit schnellen Liftauffahrten genießen konnte. Für die Nichtskifahrer hat sich die KSB Pierre Longue angeboten, weil man sich an der Bergstation im Hüttendorf „Plaine Dranse“ bei der Vielzahl an Restaurants zum Mittag treffen konnte. Und Plaine Dranse war auch der Ausgangspunkt für die Grüne Piste „La Belette“, perfekt für alle Totalanfänger und Winterwanderung für die Nichtskifahrer. Von Plaine Dranse benötigt man dann nur noch die KSB „Des Rochassons“ und man betritt an der Bergstation den Sektor von Avoriaz … man wird auch mit Bannern darauf hingewiesen, da unterschiedliche Skipassgültigkeiten.

:arrow: Avoriaz
An der Bergstation vom Rochassons ahnt man noch nichts von den Hochhäusern von Avoriaz, da nicht sichtbar. Aber es eröffnet sich ein Blick aufs Hochtal „Les Lindarets“ in dem 6 Lifte starten oder enden. Dies sorgt anfangs ohne Kenntnisse und Pistenplan für leichte Überforderung. Doch schnell findet man heraus, dass die KSB Lindarets die erste erreichbare und somit direkte Verbindung hinauf nach Avoriaz darstellt. Aber der Sektor „Les Lindarets“ bietet zusammen mit dem etwas höher im Tal liegenden „Les Brochaux“ mehr als nur der Übergang nach Avoriaz. Es ist ein Sektor, in dem man schon alleine seinen Spaß haben kann. Besonders ist die 4 KSB Mossettes Express hervorzuheben. Express ist ein wichtiger Zusatz, weil die 4 KSB Mosettes (ohne Express) auf der anderen Seite des Grats in der Schweiz steht. Also der Express ist nicht hervorzuheben, weil sie nach Nutzung des vor erwähnten „Lindarets“ ein direkter Übergang in die Schweiz ist, sondern weil sie eine Länge von 2,4 km aufweist mit einem HU von 669 Metern. Das ist schon eine Ansage und findet man in AT nicht oft als KSB. Entsprechend lang ist die Abfahrt und schön trassiert. Parallel existiert noch die 6 KSB Cases als Wiederholungsbahn, damit man sich im unteren Bereich den ersten Teil der grünen Piste „Lecherette“ spart. Hier wimmelt es Abseits von Avoriaz auch von einigen Anfängern, weil die grüne Piste auch mit der 6 KSB Lechere eine eigene Wiederholungsbahn hat. Die restlichen blauen Pisten an der 6 KSB Brochaux, 6 KSB Prolays und 4 KSB Lindarets sind ganz nett, kommen auch den Anfängern zugute, dienen aber auch gleichzeitig als Transitbereich von Avoriaz Richtung Châtel. Daher ist dort gut was los, speziell die Blaue „Covagnes“ ist im ersten Teil total überfüllt.

Apropos „überfüllt“ … das Bild vom leeren Châtel und etwas vollerem Sektor Lindarets/Brochaux ändert sich schlagartig an der Bergstation Lindarets, wenn sich der erste Blick auf die Hochhäuser von Avoriaz öffnet und der zweite Blick auf das Gewusel im direkten Umfeld der „Stadt in den Bergen“ … vom Betrieb auf dem „Boulevard“ unter der 3 SB Plateau will ich mal gar nicht sprechen. Also es zählt nur eines: Nichts wie durch, den Blick in die Hochhausschluchten wandern lassen, parallel aufpassen, dass man mit niemanden auf dem Boulevard zusammenstößt und weg.

Weg heißt entweder Richtung „Les Prodains“ ins Tal und mit der 3S wieder hinauf in die Höhle der Bergstation oder vorher an der 6 KSB Grandes Combes stoppen und mit dieser hoch. Auch eine eindrucksvolle Bahn mit fast 2km Länge und 703m Höhenunterschied. Die Rote Piste „Jean Vuarnet“ hatte es uns angetan: Der Mix aus Trassierung und Panorama hat total gepasst.

Von Avoriaz gibt es in Ortsnähe die chronisch überlastete 6 KSB Tour als Rückbringer Richtung Châtel, der einzige Lift wo immer Wartezeiten waren. Gegenüber starten die beiden 6 KSB Stade und Lac-Intretes. Erstere ist kürzer und reicht für den Übergang zum oberen Sektor „Chavanette“ oder bringt einen zu den parallelen KSSL Arare. Direkt nach oben geht es mit der Lac-Inretes und es liegt einem die megabreite und zum Carven perfekte blaue Piste „D’Arare“ zu Skiern.

Aber wechseln wir über den längeren Weg „Aller Chavanette“ und den Tunnel in den höheren Sektor „Chavanette“ mit den parallelen KSSL Chavanette, der 4 KSB Choucas und der 6 KSB Fornet. Alle Anlagen erschließen diesen Sektor mit abwechslungsreichen und langen Abfahren. Den Sektor kann man entweder über die lange Schussstrecke nach Avoriaz verlassen oder aber im Grenzübertritt in die Schweiz über die wohl berühmte „Schweizer Mauer“. Alternativ kann man auch die 3 SB Cuboré Avoriaz nehmen und zum 1 SL Cuboré abfahren, um in die Schweiz zu gelangen.

:arrow: Les Crosetes (CH)
Also über “Pointe des Mosettes“ oder „Chavanette“ gelangt man in die Schweiz nach Les Crosettes. Die Abfahrten von Mosettes hinab sind von Panorama auf Dentes du Midi und Denetes Blanches schon einmalig, pistentechnisch aber nicht explizit hervorzuheben. Interessant war, wie leer es hier war. Also schon das Verlassen von Avoriaz direkt brachte leere Lifte und Pisten, aber hier mach es nochmals spürbar leerer. Viel gab es hier nicht zu entdecken … die 8 KSB Crosets hatte eine nette Piste. Wir hatten den Plan die rote Piste „Grand Paradis“ zu fahren, sah diese auf dem Pistenpanorama doch lang und interessant aus. Also den 1 SL Ripaille 1 genommen (der parallele 2 SL war geschlossen), um dann an der Bergstation festzustellen, dass die Abfahrt leider geschlossen ist. An der Panoramatafel im Ort Les Crosets sahen wir dann, dass auch die 6 KSB/B Grand Paradis geschlossen war. Somit wäre man gar nicht mehr vom Pistenende zurück ins Skigebiet gekommen. Daher kann ich nicht berichten, ob die Piste das gehalten hätte, was das Panorama verspricht. Dann sind wir halt über die blaue Piste „Ripaille“ zurück zur ultralahmem 4 SB Pauvre Conche gefahren, um aus dem Sektor wieder herauszukommen.

Dann fiel uns eine andere lange Abfahrt ins Auge … die blaue 31A Tovassière-Morgins. Sah nett auf dem Plan aus … war es aber unterm Strich nicht. Anfangs ja noch, aber schon mit einem Gegenanstieg zum Stapfen und dann nach unten raus auf einem gefühlt schier endlosen Forstweg, den man zwischendrin mit ein paar Stockschüben im Schneckentempo nach Morgins gleiten konnte. Es waren knapp 6km reiner Forstweg … ja, 6 km! Also irgendwann kommt man dann im Tal an der EUB Morgins an.

:arrow: Morgins/Champoussin
Bei geöffneter Verbindung bestünde die Möglichkeit via Corbeau wieder nach Châtel zu wechseln, aber die war ja geschlossen. Also mussten wir die EUB von Morgins hinauf nehmen und uns gefühlt an einem Hang über mehrere Lifte Richtung Les Crosets vorarbeiten. Kurzum: Für uns war Champoussin nur zum Transit, konnte aber auf dem Blick nicht zur Wiederholung überzeugen. Maximal an der 6 KSB Bochasses sah es für eine Wiederholung einladend aus, weil man auch wieder zügig oben ist. Alles andere sind fixe Sesselbahnen oder Schlepplifte. Mit der 4 SB Aiguille des Champeys und der 4 SB Pointe de l’Au muss man gleich zwei längere fixe Anlagen mit entsprehendem Schleichtempo nutzten. Vielleicht muss man Champoussin mal separat fahren und nicht auf Durchreise.

Ich kann jetzt erahnen, wie „nervig“ die Runde ist, wenn man in Châtel in die 6 KSB Gabelou einsteigt, um via Super-Châtel und Campoussin nach Les Crosets kommen zu wollen.

:arrow: Morinze – Avoriaz
Einen kleinen Sektor habe ich noch nicht erwähnt, auch wenn dieser eigentlich keiner nennenswerten Erwähnung bedarf, es sei denn, man möchte von Avoriaz nach Morzine und weiter nach Les Gets wechseln. Letzteres habe ich nicht gemacht, aber das hat mich nicht davon abgehalten mit snowflat junior den Pistenteil bis zur 4 KSB Zore zu befahren. Mit blauen und grünen Pisten sieht dieser Teil nicht sonderlich spannend aus, aber für einen entspannten Ausflug mit dem Junior taugte es. Aber es wimmelten sich dort auch Unmengen von Anfängern und Skischulen, speziell an der 6 KSB Proclou. Also Höhenmeter und Pistenkilometer sammelt man nicht, es ist wirklich flach und speziell der Rückweg über die lange grüne Piste „Seraussaix“ war maximal nervig.

:arrow: Torgon
Ab der 6 KSB Morcaln bis La Chapelle d’Abondance war bereits alles geschlossen

:arrow: La Chapelle d’Abondance & Abondance
Geschlossen

:arrow: Morzine – Les Gets
Nicht besucht

:arrow: Saint-Jean-d’Aulps
Geschlossen

Sodala, nun bin ich gedanklich alle Sektoren für den Bericht abgefahren, es waren nochmal sehr schöne Momente des Reviews. Kurz und knapp für Lesefaule:

Châtel: Richtung Avoriaz sehr schöne lange, abwechslungsreiche Pisten, Richtung Morgins eher anfängerorientiert und gezwungen erscheinender PdS-Runde
Avoriaz: Vielen Sektoren, lange Anfahrten und gute Höhenmeter. Abseits der Hochhausstadt schnell leer
Les Crosets: Gehört als CH-Teil dazu, das Panorama überzeugt mehr als alles andere, verglichen mit z.B. Avoriaz
Morgins/Champoussin: Man hat es mal gesehen auf der Durchreise
Morinze – Avoriaz: Der Traum für Anfänger und Transit nach Morzine > Les Gets

Am Ende hat jeder der von mir gewählten Sektoren seinen speziellen Charakter, seine eigenen Vor- und Nachteile. Es findet auf jeden Fall jeder einen Bereich, der seinen Vorlieben entspricht und das ist auch gut so und das hat uns auch dementsprechend gut gefallen. Was man nicht machen sollte oder, wenn dann nur einmal: Die PdS-Runde erzwingen und nebenbei noch alles andere zu erleben. Vielmehr sollte man sich morgens entscheiden, wo man seinen Schwerpunkt verbringen möchte, und je nachdem plant man seinen Rückweg und ggfs. schließt sich am Ende die Runde. Das sollte aber nicht das erklärte Ziel sein. Kommt man doch aus den einzelnen Sektoren schneller zurück, wenn man notfalls den gleichen Weg zurück wählt, anstatt die Runde zu fahren.

Pros/Cons zusammengefasst Details im Text und den Berichten):
:top: Anreise
:top: Chalet
:top: Lage vom Chalet
:top: akzeptabler Fußmarsch zur Talstation
:top: Skiabfahrt bis fast zum Chalet
:top: Deutschsprachiger Skilehrer
:top: Medaillen im Skikurs wurden nach Technik vergeben (kein Skirennen)
:top: Skipasspreis
:top: Schneelage
:top: Wetter
:top: Größe des Skigebiets
:top: Liftöffnungszeiten je nach Lift (8:30 – 17:45 Uhr)
:top: Diverse Sektoren bringen Abwechselung
:top: Panorama
:top: Skifahren in zwei Ländern
:top: Lange Abfahren (Strecke + Höhenmeter)
:top: Pistenvielfahrt von Grün bis dunkelschwarz
:top: Fast nur Sesselbahnen/Schlepplifte, man schafft es problemlos einen ganzen Tag ohne Abschnallen zu absolvieren
:top: Alle Sesselbahnen OHNE Haube (der 6er Grand-Paradis hat welche, war aber geschlossen). Dies ist bei Wind besonders von Vorteil … egal wie es windete, alle Lifte liefen
:top: KSSL fahren
:top: Leer und nur an 1-2 Liften Wartezeiten
:top: Avoriaz (würde ich nie Urlaub machen wollen, aber ist schon unique und muss man gesehen/erlebt haben)

:flop: Mit Englisch kommt man leider oft nicht weiter, wodurch ich mich ein weiteres Mal bestätigt fühle
:flop: Nur Halbtagesskikurs
:flop: Katastrophale Homepage, wenn man Skipässe kaufen möchte
:flop: keine Rückerstattung des Karten“pfands“
:flop: Anfangs unklar wem welcher online gekaufte Skipass gehörte
:flop: PdS-Runde durch geschlossene Lifte Morgins > Super-Châtel nicht möglich (mag auch ein Vorteil gewesen sein)
:flop: Paralleles gelifte in Champoussin
:flop: Blaue 31A von Les Crosets nach Morgins (fast nur ein flacher Forstweg)

Die Details folgen dann in den einzelnen Tagesberichten.

Dienstag, 31. März 2026: Von Châtel in die Schweiz und zurück
Mittwoch, 01.April 2026:
Donnerstag, 02. April 2026:
Freitag, 03. April 2026:
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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Re: Portes du Soleil – 28.03. bis 04.04.2026 – Neue Erlebnisse auf ganzer Breite

Beitrag von turms »

Kann sein, dass wir uns irgendwo Richtung Avoriaz / Châtel mal begegnet sind. Wir waren auch dort genau diese Woche (allerdings in Avoriaz).
Ab und zu habe ich dort Leute mit deutschem Akzent gehört und sogar jemanden mit einer schwäbischen Skivereins Jacke gesehen.
Das Angebot „1 Erwachsener + 1 Kind kostenlos“ ist übrigens der Grund, warum wir schon dreimal in den Osterferien dort waren — und vermutlich auch 2027 wieder hinfahren.
Für mich persönlich sind zwei Stunden Unterricht völlig okay. Ich fahre erstmals ein bisschen alleine, Mittagspause mit den Kindern und später wieder alle zusammen.

Und was du auch bemerkt hast:
Die Medaillen im Skikurs wurden nach Technik vergeben (nicht nach einem Skirennen). Das finde ich super.
In Österreich geben mir viele Skischulen eher das Gefühl von:
„Wir parken die Kinder den ganzen Tag, die Eltern fahren alleine.“
Am Freitag dann Skirennen, Medaille, Zeugnis für alle, und tschüss . Ok vielleicht war nur bei uns so. Das weiß ich nicht.
In Frankreich — zumindest bei der ESF — sind sie dagegen echt streng. Wenn du die jeweiligen Technik-Elemente nicht schaffst, bekommst du die Medaille nicht. Und später (Silber , Gold) kommt auch Zeitrennen dazu usw.

Hast du vielleicht Skilehrer/innen mit Helm gesehen? Eher eine Rarität — wirklich erstaunlich.
Übrigens: Nur mit Englisch hatten wir bisher kein Problem.
Ich war jetzt dreimal in Avoriaz und finde es fantastisch. Erstens ist es 100 % Ski-in/Ski-out — perfekt für Kinder. Und von dort aus kann man überall hinfahren: Châtel, Richtung Schweiz oder nach Morzine usw. Allerdings gibt es ein paar Stellen, wo viele Pisten und Lifte zusammenkommen — und das ist wirklich manchmal chaotisch und stressig. Die Ski-Pass-Webseiten der Skigebiete sind ehrlich gesagt eine Katastrophe 😄
Letzten Oktober habe ich den Saisonpass für 1 Erwachsener + 2 Kinder gekauft. Innerhalb von Minuten waren die Preise ungefähr:
Avoriaz Webiste: ca. 1350 €
Morzine Website: ca. 1800 €
Châtel Website : ca. 1080 €

Ein echtes Chaos. Aber besser für mich.
Der größte Nachteil für mich: Alle schwarzen Pisten sind dort eigentlich Buckelpisten.

Ich bin gespannt auf deine Berichte.
Heimat ist wo das Herz ist

Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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Re: Portes du Soleil – 28.03. bis 04.04.2026 – Neue Erlebnisse auf ganzer Breite

Beitrag von snowflat »

Das mit dem Halbtagesskikurs war in der Sache eher :flop: , weil man natürlich zeitlich gebunden ist, um eine pünktliche Abholung im Tal sicherzustellen. Das kann man natürlich einrichten, keine Frage. Bedarf aber bei einem so großen Gebiet einer genaueren Zeitplanung, wenn man nicht nur in direkter Nähe des Skikurses fahren möchte. Und natürlich ist es auch schön nach der Mittagspause mit dem Großen auf die Piste zu gehen, weil man mit ihm auch schon so gut wie alle Pisten fahren kann. Daher ist das mit dem Halbtagesskikurs dann unterm Strich neutral zu betrachten.
turms hat geschrieben: 20.05.2026 - 15:00 Hast du vielleicht Skilehrer/innen mit Helm gesehen? Eher eine Rarität — wirklich erstaunlich.
Ja, der Skilehrer von snowflat junior trug einen Helm. Aber der war ja auch Österreicher :wink:
Sonst habe ich nicht drauf geachtet.
turms hat geschrieben: 20.05.2026 - 15:00 Der größte Nachteil für mich: Alle schwarzen Pisten sind dort eigentlich Buckelpisten.
Ja das stimmt ... uns wurde aber erzählt, dass einige schwarze Pisten eigentlich präpariert sind. War nur bei uns nicht der Fall. Keine Ahnung wie es um den Wahrheitsgehalt dieser Erzählung gestellt ist.
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Re: Portes du Soleil – 28.03. bis 04.04.2026 – Neue Erlebnisse auf ganzer Breite

Beitrag von turms »

snowflat hat geschrieben: 20.05.2026 - 15:16 Das mit dem Halbtagesskikurs war in der Sache eher :flop: , weil man natürlich zeitlich gebunden ist, um eine pünktliche Abholung im Tal sicherzustellen. Das kann man natürlich einrichten, keine Frage. Bedarf aber bei einem so großen Gebiet einer genaueren Zeitplanung, wenn man nicht nur in direkter Nähe des Skikurses fahren möchte. Und natürlich ist es auch schön nach der Mittagspause mit dem Großen auf die Piste zu gehen, weil man mit ihm auch schon so gut wie alle Pisten fahren kann. Daher ist das mit dem Halbtagesskikurs dann unterm Strich neutral zu betrachten.
turms hat geschrieben: 20.05.2026 - 15:00 Hast du vielleicht Skilehrer/innen mit Helm gesehen? Eher eine Rarität — wirklich erstaunlich.
Ja, der Skilehrer von snowflat junior trug einen Helm. Aber der war ja auch Österreicher :wink:
Sonst habe ich nicht drauf geachtet.
turms hat geschrieben: 20.05.2026 - 15:00 Der größte Nachteil für mich: Alle schwarzen Pisten sind dort eigentlich Buckelpisten.
Ja das stimmt ... uns wurde aber erzählt, dass einige schwarze Pisten eigentlich präpariert sind. War nur bei uns nicht der Fall. Keine Ahnung wie es um den Wahrheitsgehalt dieser Erzählung gestellt ist.
Ich habe keine schwarze präparierte Piste gesehen. Vielleicht auf der Schweizer Seite? Aber rund um Avoriaz, Les Gets und Morzine: null. Nur Buckel / unpräpariert.
Der Skilehrer hatte vermutlich einen Helm, weil er aus Österreich kam. Sonst sind vielleicht nur 1 % mit Helm unterwegs 😄
Ja, der Skikurs in Châtel ist eher ein Flop, weil der Treffpunkt ganz unten ist. In Avoriaz ist er oben auf dem Plateau — und von dort kann man direkt in alle Richtungen fahren: Schweiz, Châtel oder Morzine.
Interessant wäre wirklich zu wissen, wie viel ein so großes Chalet in Avoriaz im Vergleich zu Châtel gekostet hätte.
Meine Empfehlung: Probier Avoriaz einmal. Es ist komplett anders. Ich kann nicht sagen besser oder schlechter — einfach anders. Und es ist auch nicht wirklich vergleichbar mit Skigebieten wie Flaine oder den Les 3 Vallées. Es ist einfach eine andere Erfahrung. Und in den Osterferien ist immer relativ einfach eine günstige Schöne Wohnung zu finden.
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Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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Re: Portes du Soleil – 28.03. bis 04.04.2026 – Neue Erlebnisse auf ganzer Breite

Beitrag von snowflat »

Als Ausgangspunkt und Treffpunkt/Abgabepunkt für Skischulen ist Avoriaz sicher ein Stück besser, schon wegen Ski-In/Ski-Out. Aber wir sind immer mit einer Gruppe unterwegs, wie ich geschrieben habe. Und es sah mir oben in Avoriaz nicht so aus, dass es dort solche großen Selbstversorgerhütten gibt.
turms hat geschrieben: 20.05.2026 - 15:40 Ich habe keine schwarze präparierte Piste gesehen. Vielleicht auf der Schweizer Seite? Aber rund um Avoriaz, Les Gets und Morzine: null. Nur Buckel / unpräpariert.
Auf Schweizer Seite waren welche präpariert, aber auf französischer Seite gab es keine sichtbaren. Wurde halt nur gesagt, dass einige schwarze Pisten auf französischer Seite auch mal präpariert sein sollen.
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Re: Portes du Soleil – 28.03. bis 04.04.2026 – Neue Erlebnisse auf ganzer Breite

Beitrag von turms »

snowflat hat geschrieben: 20.05.2026 - 15:48 Als Ausgangspunkt und Treffpunkt/Abgabepunkt für Skischulen ist Avoriaz sicher ein Stück besser, schon wegen Ski-In/Ski-Out. Aber wir sind immer mit einer Gruppe unterwegs, wie ich geschrieben habe. Und es sah mir oben in Avoriaz nicht so aus, dass es dort solche großen Selbstversorgerhütten gibt.
turms hat geschrieben: 20.05.2026 - 15:40 Ich habe keine schwarze präparierte Piste gesehen. Vielleicht auf der Schweizer Seite? Aber rund um Avoriaz, Les Gets und Morzine: null. Nur Buckel / unpräpariert.
Auf Schweizer Seite waren welche präpariert, aber auf französischer Seite gab es keine sichtbaren. Wurde halt nur gesagt, dass einige schwarze Pisten auf französischer Seite auch mal präpariert sein sollen.
Avoriaz hat bestimmt große Selbstversorger-Unterkünfte für so viele Leute, das habe ich dort oft gesehen.
Aber ehrlich gesagt habe ich keine genaue Ahnung, weil wir dort immer nur allein mit den Kindern sind und ich mich mit solchen großen Unterkünften nie wirklich beschäftigt habe.
Aber dass es billiger ist als Châtel, glaube ich eher nicht
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Re: Portes du Soleil – 28.03. bis 04.04.2026 – Neue Erlebnisse auf ganzer Breite

Beitrag von TPD »

Und es sah mir oben in Avoriaz nicht so aus, dass es dort solche großen Selbstversorgerhütten gibt.
In Lindarets gibt es eine ziemlich grosse Hütte.
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Re: Portes du Soleil – 28.03. bis 04.04.2026 – Neue Erlebnisse auf ganzer Breite

Beitrag von Bjoerndetmold »

So verschieden sind die Geschmäcker. Ich fahre unheimlich gerne durch den Wald spazieren und mag deshalb auch die 31a sehr gern. Und der Anfang der Piste bis zur Forststraße ist ja auch einfach ein Traum, völlig abgeschieden... :-D
Wie heißt es schon in Monty Python's "Das Leben des Brian": Gepriesen sind die Skifahrer!

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Re: Portes du Soleil – 28.03. bis 04.04.2026 – Neue Erlebnisse auf ganzer Breite

Beitrag von snowflat »

Bjoerndetmold hat geschrieben: 20.05.2026 - 19:52 So verschieden sind die Geschmäcker. Ich fahre unheimlich gerne durch den Wald spazieren und mag deshalb auch die 31a sehr gern. Und der Anfang der Piste bis zur Forststraße ist ja auch einfach ein Traum, völlig abgeschieden... :-D
Der Anfang war ja auch nett (siehe meine kurze Beschreibung oben) und wie Du schreibst auch abgeschieden. Deswegen hatten wir uns auch von der ganzen Abfahrt viel versprochen. Also neben der Abgeschiedenheit aber auch etwas mehr. So wie im oberen Teil und nicht 6km Forstweg. Das war dann doch etwas monoton auf die Dauer. Aber ist ja okay, wenn es gefällt. Wir haben die Erfahrung gemacht und würden eher nicht nochmal fahren 😀
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Re: Portes du Soleil – 28.03. bis 04.04.2026 – Neue Erlebnisse auf ganzer Breite

Beitrag von snowflat »

TPD hat geschrieben: 20.05.2026 - 19:21
Und es sah mir oben in Avoriaz nicht so aus, dass es dort solche großen Selbstversorgerhütten gibt.
In Lindarets gibt es eine ziemlich grosse Hütte.
Okay, aber nicht mit dem Auto erreichbar?
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Re: Portes du Soleil – 28.03. bis 04.04.2026 – Neue Erlebnisse auf ganzer Breite

Beitrag von snowflat »

Bild

Tagesintro:
Nach meiner krankheitsbedingten Pause zum Auftakt der Skiwoche konnte ich heute nach den Schneefällen bis ins Tal endlich auch aktiv ins Geschehen eingreifen. Wetter war okay, wir haben fast die PDS-Runde geschafft, wenn die Rückbringerlifte von Morgins nach Super-Châtel offen gewesen wären. So konnten wir das sehr gemütliche gelifte in Champoussin „genießen“ … auch eine Erkenntnis für die restlichen Tage, dass wir den Bereich nicht nochmal besuchen müssen.

Wetter/Temperatur:
Dauerfrost im Tal und bis zu -12 Grad am Berg. Dazu Sonne und Wolken im Mix. Recht windig. Aber dadurch, dass es nur Sesselbahnen gibt, war alles in Betrieb. In AT hätte das anders ausgesehen :wink:

Schneehöhen (gem. Homepage):
Tal: 50 cm
Berg: 155 cm

Pistenpläne:
Portes du Soleil
Châtel - Torgon - La Chapelle d'Abondance
Avoriaz
Champéry - Les Crosets - Champoussin - Morgins

Schnee/Pisten:
Hart und griffig, verwehter Neuschnee

Lift- und Pistenstatus:
Klick High-Level-Zusammenfassung
Klick Panorama

Wartezeiten
Nicht wirklich, in 99% der Fälle direkt durch in den Sessel. Das fehlende Prozent bezieht sich auf die 6 KSB Tours, wo es irgendwie immer Wartezeiten gibt.

GE-Track und Höhenmeterdiagramm:
Klick Sicht 1
Klick Sicht 2

GPS-Angaben:

Höhenunterschied Pisten: 11.179 m
Höhenunterschied Lifte: 11.153 m
Höhenunterschied gesamt: 22.332 m

Entfernung Pisten: 65,5 km
Entfernung Lifte: 39,3 km
Entfernung gesamt: 104,8 km

min. Höhe: 1.114 m
max. Höhe: 2.252 m

Bilder:

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^^ Und nun sollte es endlich soweit sein … auf ins Skivergnügen. Blauer Himmel, neuer Schnee. Einstieg wie alle weiteren Tage mit der neuen 6 KSB Linga von Poma, die eine 10 EUB von Poma ersetzt hat. Daneben dreht der KSSL Stade einsam seine Runden.

Bild
^^ Mit der 6 KSB Linga geht es erst noch an der Talstation der 6 KSB L’Echo Alpin vorbei. Man erkennt bereits auf dieser Höhenlage, wie windig es ist.

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^^ Weiter geht es noch mit der 6 KSB Linga hinauf, die Bergstation ist zu erkennen und die leckeren Pisten auch

Bild
^^ Links im Bild die eben genutzte 6 KSB Linga, rechts im Bild die 6 KSB L’Echo Alpin, zu der es auf Ski hinab gehen wird. Im Tal liegt Châtel, hinten erkennt man die Schneise von der 4 SB Petit- Châtel (untere Sektion) und der 4 SB Barbossine (obere Sektionen) … beide aber, so wie de gesamt Sektor dort oben, schon geschlossen

Bild
^^ Aber wir wollen ja weiter hinauf mit der 6 KSB L’Echo Alpin. Die Bergstation ein Stück weit ausgesetzt, aber der starke Wind kann der Bahn nichts anhaben. Like it!

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^^ 6 KSB Les Combes wird unterquert

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^^ Denn es ging ja Richtung Skischule und das nicht über die blaue Piste sondern die Rote „Pré la Joux“ und snowflat junior in seinem Element

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^^ Sehr schöne Waldabfahrt

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^^ Nachdem das Kind an den oberösterreichischen Skilehrer übergeben war, ging es mit der 6 KSB Pierre Longe hinauf zum Plaine Drense. Einem Dreh- und Angelpunkt auf den Weg nach Avoriaz. Hinten links die 6 KSB Chaux des Rosses und rechts die 6 KSB Rochassons, die einen Richtung Avoriaz führt.

Bild
^^ Und nach dem Ausstieg auf der Rochassons bietet sich der Blick auf den Talkessel „Les Lindarets“, von Avoriaz selber ist da noch nichts zu erkennen. Vielmehr sieht man gegenüber links die 6 KSB Brochaux, in der Mitte die 6 KSB Prolays und von rechts unten nach oben führend die 4 KSB Lindarets

Bild
^^ Wir nahmen die Rote “Chaux Fleurie”. Ganz nett im oberen Teil, unten bis zur Einmündung auf die Blaue „Grand Plan“ aber ein Ziehweg

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^^ Rechts der Abzweig nach Ardent, die blaue Abfahrt mit der 8 EUB habe ich leider nicht geschafft in den Tagen … wollte wohl die Ski nicht abschnallen :wink:
Gegenüber von rechts nach Links: 6 KSB Brochaux, 6 KSB Prolays und jetzt besser erkennbar die 4 KSB Lindarets. Vorne quert die 6 KSB Chaux Fleurie, die zurück nach Châtel führt. Unten im Talgrund ist noch die 6 KSB Lechere und der KSSL Barmettes erkennbar. Also an Liften mangelt es hier schonmal nicht auf engstem Raume


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^^ In der 4 KSB Lindarets mit Blick auf die 6 KSB Chaux Fleurie die zurück nach Châtel führt. Rechts unten die Talstation der 6 KSB Prolays und rechts die Talstation der 6 KSB Lechere.

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^^ Und nach dem Ausstieg aus der 4 KSB Lindarets hat man dann direkt diesen Blick auf Avoriaz. Man kommt also aus eine die ganze Zeit recht beschaulichen Landschaft nur mit Liften und steht dann auf einmal vor einer Hochhausstadt in den Bergen. Spannend zu sehen der Kontrast, Urlaub möchte man dort drin aber eher nicht machen. Und was man auch direkt sieht: Die Pisten sind gefühlt total überfüllt.

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^^ Weiter geht es unter der 3 SB Plateau, die optisch so langsam fuhr, dass die nächste Stufe nur noch rückwärts gewesen wäre, hindurch. Die Piste hat den grazilen Namen „Boulevard de Ski“

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^^ Dann geht es mal los

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^^ Und wir lassen Avoriaz oberhalb liegen, vorne die Bergstation der 3S im Berg (Bilder folgen später)

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^^ Wir nahmen dann die Grandes Combes, mit fast 2km Länge eine ansehnliche Bahn mit 703m Höhenunterschied

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^^ Und oben an der Bergstation angekommen mit Blick auf Avoriaz

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^^ Unten im Tal liegt Les Prodains und darüber hangelt sich die Lift- und Pistenverbindung von Avoriaz nach Morzine. Wir stehen gerade auf der Roten „Jean Vuarnet“ am Abzweig auf die Schwarze „Arete des Intrets“, welche wir aber nicht genommen haben. Wir zogen die präparierte Rote Abfahrt vor

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^^ Und im Anschluss über die blaue “Le Crot” bis ganz ins Tal

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^^ Vorne der SL Prodains und dahinter die ehem. Talstation der 80er Pendelbahn (Baujahr 1962), die 2013 von der 3S ersetzt wurde

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^^ Und da ist die Talstation der 3S, welche so gebaut sein soll, dass man sie zur Mittelstation umfunktionieren kann, wenn die Sektion von Morzine kommen sollte, welche zuletzt mal wieder im Gespräch war

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^^ In der Talstation

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^^ Und der Sprung in die Bergstation, welche in den Berg gebaut wurde

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^^ Dito, zu sehen ist die Einfahrseite

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^^ Und jetzt ein Sprung zur Bergstation der 6 KSB Stade mit Blick die Rote „Stade Tete Boeufs“ hinab auf Avoriaz. Hinten rechts die 6 KSB Tour, Rückbringer Richtung Châtel via Les Lindarets

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^^ Blick in den Sektor “Chavanette”: Links die beiden KSSL Chavanette, in der Mitte die 4 KSB Choucas und rechts die 6 KSB Fornet

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^^ Aber wir blieben erstmal an der 6 KSB Lac Intrets und man erkennt, warum die Bahnen trotz Wind laufen und laufen. Nicht nur, dass es Sesselbahnen sind bei denen man zum Glück auf Bubbles verzichtet … nein, man hat auch an genannter Bahn ausschließlich Sturmsessel :top:
In der Bildmitte die Bergstation der beiden KSSL Arare 1 & 2


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^^ Angesprochene Sturmsessel und man erkennt, dass es wirklich kalt war, dort oben

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^^ Eine herrliche Piste, die “Bleue d’Arare”

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^^ Talstationen KSSL Arare 1 & 2 sowie Bergstation 6 KSB Stade und dahinter die 6 KSB Lac-Intents

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^^ Und jetzt geht es in den Sektor “Chavanette”, dafür nahmen wir die blaue „Aller Chavanette“ und fuhren der Tunnelkreuzung entgegen.

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^^ Und da sind wir schon nach Nutzung der 6 KSB Fornet auf der Blauen „Fornet“. Hinten die 4 KSB Choucas und die 3 SB Cubore Avoriaz (Tal – Berg – Tal)

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^^ Auf der blauen “Fornet”. Links oben die 6 KSB Lac-Intrets, links die 6 KSB Fornet und rechts die 4 KSB Choucas

Bild
^^ Blick zur 6 KSB Fornet, darüber die 6 KSB Lac-Intrets

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^^ Und dann stehe wir nach Nutzung der 4 KSB Choucas an der „Schweizer Mauer“, guckten ein Mal runter und haben es gelassen: Schlechte Sicht und es sah nicht nach einem Fahrvergnügen aus

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^^ Blick hinab auf “Piste” und 4 SB Chavanette. Unten rechts der 2-/1 SL Ripaille und unten links die 4 SB Pauvre Conche

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^^ Wir fuhren dann zur 3 SB Cubore

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^^ Bergstation der Tal – Berg - Talbahn

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^^ Und der Blick die Rote “Cubore Montriond” hinab. Auf dem Bild folgen von vorne nach hinten der 1 SL Cuboré, die 6 KSB Cases und die Bergstation der 2,4km langen 4 KSB Mossettes

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^^ Auf der Roten “Vautna”, vorne den 6 KSB Cases und hinten die 4 KSB Mossettes

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^^ In der 6 KSB Cases … auch hier wieder der große Vorteil erkennbar: Keine Bubbles, dafür Sturmsessel. Rechts der kurze, aber steile 1 SL Cuboré. An der Talstation wird mit Flaggen und gefühlten 20 Zetteln darauf hingewiesen, dass es mit dem Lift in die Schweiz geht. Man könnte meinen, der Lift gehört einer Einzelperson, die die Sportler abfangen möchte und nicht zur Cases fahren zu lassen

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^^ Oben am Grat die dezenten Hinweise, dass man in der Schweiz willkommen ist

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^^ Und dann sind wir auch schon in der Schweiz mit dem Ort Les Crosets. Links die 4 KSB Mossettes, rechts die 6 KSB Grand Conche und hinten die 8 KSB Crosets

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^^ An der Bergstaion der 8 KSB Crosets mit kurzer und zwischendrin schön kuppierter Roten „Les Crosets“. Hinten links die 6 KSB Grand Conche und rechts die 4 KSB Mossettes, die beide wieder nach Frankreich führen

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^^ Blick auf die Schlepplifte Ripaille 1 und 2, hinten mittig die 4 SB Chavanette mit der eigentlichen Buckelpistensensation „Schweizer Mauer“ und vorne rechts die 4 SB Pauvre Conche, die einen aus dem Talkessel zurückbringt

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^^ Dann kam in der 8 KSB Crosets die Sonne raus … und ja, es war wirklich nichts los auf den Pisten

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^^ Wir unterquerten die 4 SB Pauvre Conche im Glauben diese lahme Bahn nicht nutzen zu müssen

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^^ Talstation eben dieser 4 SB Pauvre Conche

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^^ Denn wir hatten ein anderes Ziel mit dem 1 SL Ripaille und zwar die lange rote „Grand Paradis“, doch die war leider schon geschlossen, ein absichtlich aufgeschobener Schneewall an der Bergstation ließ das unweigerlich so verstehen

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^^ Also befuhren wir die Blaue “Ripaille” und mussten am Ende dann eben doch die lahme 4 SB Pauvre Conche nehmen

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^^ Jetzt folgt ein Kleiner Sprung ohne Bilder: Wir nahmen danach die 4 KSB Mossettes und fuhren über die Rote „Portes du Soliel“ bis zum Abzweig der Blauen „31A Tovassière-Morgins“. Diese sah im Pistenplan sehr lang aus und sollte dann einfach als Ersatz für die gesperrte „Grand Paradis“ sein. Also oben war die Piste auch ganz gut, hatte ein paar schöne kurze Hänge, aber schon einen Gegenanstieg

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^^ Aber dann kam ein nicht enden wollender Forstweg mit 6 km Länge der zwar meist ohne schieben im Schneckentempo befahren werden konnte, aber einfach langweilig war

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^^ Naja, dann saßen wir irgendwann in der 8 EUB Morgins und konnten nach der 3S in Avoriaz das erste Mal wieder die Ski abschnallen … das ist auch eine positive Erwähnung wert

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^^ Oben an der Bergstation war ein Pistenplan mit aktuellem Status. Zu erkennen, dass die Grand Pardis geschlossen war und das, was uns jetzt bevorstand … jede Menge Lifte an einem Hang, um annähernd parallel zurück nach Les Crosets zu kommen

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^^ Ach ja und die Verbindung von Morgins nach Châtel war wegen Schneemangel geschlossen. Somit mussten wir den Rückweg über Les Crosets antreten und nicht via Super-Châtel

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^^ Das war glaube ich mal die Talstation von einem Schepper „Les Cretes“. Wurde der aufgelassen ohne Ersatz?
Dahinter die 6 KSB Bochasses


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^^ Blick hinauf … da müsste der Schlepper irgendwo verlaufen sein

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^^ Blick zurück auf die Blaue „Bochasses“ mit Talstation des ehem. Schleppers

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^^ In der 6 KSB Bochasses mit Roter “Foilleuse”

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^^ Hätte man wiederholen können, aber wegen der ganzen noch bevorstehenden Lifte hier, fehlte uns die Zeit und wir fuhren weiter

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^^ Auf der Blauen “Pertuis” am 2 SL Derrière-Pertuis. Am Ende musste man gut Schwung für den Gegenanstieg nehmen. Wiederholt haben wir auch hier nicht.
Hinten links kann man noch die Bergstation vom SL Sépaya 2 erkennen und etwas rechts der Bildmitte die Bergstation vom SL Sépaya 2. Auch diese beiden Lifte haben wir nicht genutzt.


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^^ Denn wir mussten zur 4 SB Aiguille des Champeys …

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^^ … eine längere fixe Variante. Links die Bergstation des 1 SL Champeys

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^^ Gemütlich ging es bergan und ließ ein paar Seitenblick zur. Hier auf die Bergstation des SL Sépaya 1 und die Trasse des 2 SL Derrière-Pertuis. Also das sieht doch eigentlich nach Potential für ein paar direkte Pistenvarianten aus, um den Charme eines reinen Durchreisegebietes aufzuheben

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^^ Und natürlich waren wir noch lange nicht oben … hier links die Schwarze „Aiguille des Champeys“

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^^ Geschafft? Natürlich nicht … ins Bild rück die nächste fixe Sesselbahn, die 4er Pointe de l‘Au

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^^ Jetzt bloß richtig abbiegen nach Crosets, sonst haben wir den ganzen Wahnsinn ja nochmal zu machen. Man Blicke auch auf das in der Sonne liegende grüne Tal mit Monthey

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^^ Bergstation 4 SB Aiguille des Champeys, hinten die 4 SB Pointe de l’Au

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^^ Und damit es nicht langweilig wird, kommt die nächste fixe 4er in Reichweite: Pointe de l’Au. Aber vorher wird auf der roten „L’Hermine“ vor Lawinen gewarnt. Man konnte die Lawinenstriche auch erkennen (siehe die Ausläufer rechts vom Schild)

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^^ Und da ist die Talstation … ob es jetzt mental ein Vorteil ist, dass man die Bergstation wegen der Wolke nicht sieht, sei mal dahingestellt. Man sieht aber über dem Namensschild die Piste „L’Hermine“ mit den Lawinenstrichen. Und oben rechts am Bildrand die Bergstation der 4 SB „Aiguille des Champeys“

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^^ Also genossen wir die gemütliche Fahrt mit der Sesselbahn und gönnten uns einen Blick nach rechts zur 4 SB „Aiguille des Champeys“ und ins grüne Tal um Monthey

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^^ Hier galt auch wieder: Blos nicht falsch abbiegen … Avoriaz war das Ziel. Vorher mussten wir aber noch Les Crosets passieren, das endlich vor uns lag

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^^ Les Crosets mit der gegenüberliegenden 8 KSB Crosets

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^^ Wir nahmen die 6 KSB Grand Conche

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^^ Oben angekommen ging es auf die blaue “Abricotine”, hinten links die 4 SB Chavanette und rechts die 3 SB Cubore

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^^ Mit der “Abricotine” hat man eine schöne lange Abfahrt, links im Bild die 6 KSB Cases

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^^ Liftkreuzung 6 KSB Lecheré und 4 KSB Mossettes. Wir befahren die grüne Piste „Lecherette“, die nach hinten raus eine wirklich sehr flache Angelegenheit ist. Nachdem man das wusste, lieber unten links zur 6 KSB Brochaux abgebogen und dann über eine richtige Piste zur 6 KSB Chaux Fleurie um zurück nach Châtel zu kommen

Bild
^^ Genau diese 6 KSB Brochaux

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^^ Und mit der 6 KSB Chaux Fleurie zurück Richtung Châtel bzw. Plaine Dranse

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^^ Und da sind wir dann auch schon, genauer auf der Roten „Les Rochassons“

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^^ Und in der 6 KSB “Chaux des Rosées” ging es hinauf, links die Schwarze Piste „Les Renards“ und die 6 KSB Cornebois

Bild
^^ Auf der Roten “Pre la Joux” vorm Kreuzungsbreich mit der Blauen „Les Blattins“

Bild
^^ Von der Bergstation der 6 KSB Combes ging es zum Kar unterhalb vom Tête de Linga. Hinten der Bergstation der 6 KSB L’Echo Alpin

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^^ Aber wir konnten es nicht lassen und musste vorher nochmal nach links auf die Rote „Les Combes“ abzweigen … einfach eine herrliche Abfahrt

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^^ Und es ging mit der 6 KSB Combes wieder hinauf

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^^ Um dann aber über die Rote “La Linga” ins Tal zu fahren … schöne lange Abfahrt mit Blick auf das winterliche Châtel

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^^ Und es kam auch mal die Sonne raus … viel viel Platz und einfach herrlich, auf solchen Pisten die Schwünge ziehen zu können

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^^ Wir kommen dem Tal näher, es wurde aber nicht voller. Zu unserem Chalet musste wir jedoch unten rechts auf die Blaue „La Leiche“ abbiegen … jemanden Verstorbenen haben wir aber nicht gesehen :wink:
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Beitrag von Jojo »

Klasse, danke für diesen ausführlichen Bericht! Hatte vor drei Jahren einen Saisonpass in den PdS, glaube ca. 650€ im Vorverkauf und inklusive 5 Tagen in den 4Vallées, von denen ich auch 4 nutzen konnte und 5 Tagen im Aletschgebiet. Das hatte sich damals für mich absolut gelohnt. Habe alle Bereiche dort besucht und dokumentiert: siehe Bericht hier.
Und von einer Saison davor in Champoussin: Les Portes du Soleil 27.12.2021 – 04.01.2022
Vielleicht hast Du ein bißchen Zeit und Lust zum Stöbern irgendwann. Ich habe mich auch auf die einzelnen Bereiche als auf Runden konzentriert. Zur schweizer Seite um Champoussin: Die Talabfahrt nach Morgins (45/46) ist genial. Auch die Pisten Chaux (43), Bochasses (41), Pointe de l'Au (33) sind ganz gut. Dazwischen allerdings viel Verbindungscharakter. Die Piste runter nach Grand Paradis sieht m.E. auf dem Plan auch interessanter aus als sie ist. Nicht schlecht, landschaftlich sehr schön, oben auch interessant, aber eben auch nicht so ein Highlight wie man es eigentlich denken könnte. Untenraus dann auch Skiweg übrigens ;)

Hier noch meine zwei Cent zu den PdS:
Zwecks Anreise finde ich es via A5 in die Schweiz deutlich entspannter als via A3 nach Tirol. Wir haben ja etwa den selben Weg. Fahrt nächstes Mal gegen 6, halb 7 los und der neuralgische Punkt um Härkingen dürfte problemlos machbar sein.
Die Skikurse habe ich gerne nur den halben Tag, weil ich gerade in den Ferien einfach auch viel Zeit mit den Kindern haben möchte, da ich doch beruflich sonst recht eingepannt bin. Bei uns war es in Nauders im Winter so, dass unsere Kinder/Neffe die einzigen im Kurs waren die nur halbtags gefahren sind. Also wohl eher unüblich in AT.

Ja, die schwarzen Pisten auf schweizer Seite werden i.d.R. präpariert (Ausnahme : Schweizer Mauer). Die auf der französischen allerdings gar nicht bis selten.

Kleine Korrektur zur Gondelbahn "Ardent" - dies ist eine 9er Gondelbahnen - sage dies nicht aus Besserwisserei, sondern wei ich es kurios finde. Kenne sonst keine andere 9EUB. :lol:

Avoriaz sehe ich identisch wie Du - man muss es mal gesehen haben - irgendwo zwischen genial und katastrophal. Der Füllegrad und das Gewimmel nervt dort allerdings schon sehr. Zwischen den Jahren waren es wohl mal 45 Minuten Wartezeit an der 6CLD Proclou...

Und zum Glück habt ihr richtig Glück gehabt mit den Schneeverhältnissen in diesem "chronischen Schneemangel-Skigebiet". Nach meinen Erfahrungen hätte ich mich nicht getraut an Ostern dort zu buchen. Aber ihr habt alles richtig gemacht :D .

Finde Morzine-Les Gets und den Mont Chéry übrigens vielleicht sogar den schönsten Bereich. Wobei das auch schwer zu sagen ist, ist es doch sehr vielfältig und einfach unterschiedlich. Zum Beispiel St. Jean d'Aulps mit seiner besonderen "Liftarchitektur", wo man die Runde(n) fahren MUSS ist schon auch irgendwie interessant. Crêt Béni ebenso. Tour de Don mit den vielen Skiliften wie Skifahren in den 70ern. Das hat auch was.
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Re: Portes du Soleil – 28.03. bis 04.04.2026 – Neue Erlebnisse auf ganzer Breite

Beitrag von snowflat »

Jojo hat geschrieben: 21.05.2026 - 18:03 Klasse, danke für diesen ausführlichen Bericht!
Danke für die Blumen, ich bemühe mich die Folgetage ebenbürtig zu dokumentieren.
Jojo hat geschrieben: 21.05.2026 - 18:03Vielleicht hast Du ein bißchen Zeit und Lust zum Stöbern irgendwann. Ich habe mich auch auf die einzelnen Bereiche als auf Runden konzentriert. Zur schweizer Seite um Champoussin: Die Talabfahrt nach Morgins (45/46) ist genial. Auch die Pisten Chaux (43), Bochasses (41), Pointe de l'Au (33) sind ganz gut. Dazwischen allerdings viel Verbindungscharakter. Die Piste runter nach Grand Paradis sieht m.E. auf dem Plan auch interessanter aus als sie ist. Nicht schlecht, landschaftlich sehr schön, oben auch interessant, aber eben auch nicht so ein Highlight wie man es eigentlich denken könnte. Untenraus dann auch Skiweg übrigens ;)
Die Zeit zum Stöbern habe ich mir direkt eben genommen. Danke für die Berichte, welche im zum Glück nicht vorher gesehen habe, sonst hätte ich in Anbetracht des diesjährigen schwierigen Winters an der Entscheidung gezweifelt. Krass wie wenig Schnee bei Dir lag ... das hebt natürlich nochmal hervor, wie dringend notwendig eine schlagkräftige Beschneiung dort ist. Dann wären die vielleicht bei uns bereits geschlossenen Bereiche noch offen gewesen. Zumindest der Bereich Morgins <> Corbeau ist essentiell für die Runde
Jojo hat geschrieben: 21.05.2026 - 18:03Hier noch meine zwei Cent zu den PdS:
Zwecks Anreise finde ich es via A5 in die Schweiz deutlich entspannter als via A3 nach Tirol. Wir haben ja etwa den selben Weg. Fahrt nächstes Mal gegen 6, halb 7 los und der neuralgische Punkt um Härkingen dürfte problemlos machbar sein.
Danke für den Tipp, werde ich mir merken, wenn es nochmal in die Richtung gehen sollte.
Jojo hat geschrieben: 21.05.2026 - 18:03Die Skikurse habe ich gerne nur den halben Tag, weil ich gerade in den Ferien einfach auch viel Zeit mit den Kindern haben möchte, da ich doch beruflich sonst recht eingepannt bin. Bei uns war es in Nauders im Winter so, dass unsere Kinder/Neffe die einzigen im Kurs waren die nur halbtags gefahren sind. Also wohl eher unüblich in AT.
Im Nachhinein war es okay mit den Jungs nachmittags zu fahren. Gerade unser hat in der Woche echt einen Sprung in Sachen Technik gemacht, so dass man echt noch den ganzen Nachmittag schön fahren kann.
Jojo hat geschrieben: 21.05.2026 - 18:03Kleine Korrektur zur Gondelbahn "Ardent" - dies ist eine 9er Gondelbahnen - sage dies nicht aus Besserwisserei, sondern wei ich es kurios finde. Kenne sonst keine andere 9EUB. :lol:
Ups, sorry. Warum denn eine 9 EUB?
Jojo hat geschrieben: 21.05.2026 - 18:03Avoriaz sehe ich identisch wie Du - man muss es mal gesehen haben - irgendwo zwischen genial und katastrophal. Der Füllegrad und das Gewimmel nervt dort allerdings schon sehr. Zwischen den Jahren waren es wohl mal 45 Minuten Wartezeit an der 6CLD Proclou...
45 min 8O
Aber bei uns war man relativ schnell in ruhigen Gefilden, wenn man die Hochhäuser hinter sich gelassen hatte. Aber vom Füllgrad ja auch nicht ansatzweise mit dem Jahreswechsel zu vergleichen, wo auch Frankreich noch Ferien hat.
Jojo hat geschrieben: 21.05.2026 - 18:03Und zum Glück habt ihr richtig Glück gehabt mit den Schneeverhältnissen in diesem "chronischen Schneemangel-Skigebiet". Nach meinen Erfahrungen hätte ich mich nicht getraut an Ostern dort zu buchen. Aber ihr habt alles richtig gemacht :D
Zum Glück kam noch einiges an Schnee vor dem Urlaub und in den ersten Tagen. Und wie oben geschrieben, waren mir Deine Berichte nicht bekannt :wink:
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Re: Portes du Soleil – 28.03. bis 04.04.2026 – Neue Erlebnisse auf ganzer Breite

Beitrag von j-d-s »

Das mit der Präparierung ist bei Frankreich immer etwas speziell.

Auf der Schweizer Seite werden alle schwarzen Pisten präpariert, die Mur Suisse ist nämlich auch offiziell ein gelb markierte Skiroute, und die nur-Schweizer Pistenpläne zeigen dies auch so. So ist es ja überall in der Schweiz (nur seltsamerweise der Mont-Fort-Steilhang von Verbier nicht).

In Frankreich wiederum sind Schwarze Pisten am sinnvollsten so zu behandeln wie österreichische, vor allem vorarlbergische, Skirouten: Manche davon werden oft präpariert, ein paar manchmal, viele nie. Das ist die Regel.

Dann gibt es aber noch ein paar Skigebiete, wo schwarze Pisten differenziert werden nach präpariert und nicht präpariert, auch mit der Markierung im Pistenplan, das machen L2A und Val d'Isere/Tignes. Dort sind dann die schwarzen Pisten, die laut Pistenplan präpariert sein müssten, dies zu 90% auch wirklich.

Manche Gebiete, wie Avoriaz (wird nur beim nur-Avoriaz Pistenplan dargestellt) haben dann noch eine weitere Kategorie, dass manche Pisten (auch einzelne rote oder blaue) markiert werden mit "Snowcross" in Avoriaz, die auch nicht präpariert werden. Bei Paradiski gibt es Pisten, die mit "Natur" markiert werden, wo mir die Bedeutung schleierhaft ist, denn das einzige was das sicher sagt ist, dass rote Natur-Pisten nicht präpariert sein könnten (wie diejenigen am SL Cretes, die sind es eigentlich nie), denn es gibt auch schwarze, präparierte Natur-Pisten (wie Rochette und Crozats). Blöderweise wird scheinbar nirgends konsequent kommuniziert, welche Pisten präpariert werden.

Ich finde das ziemlichen Quatsch, das sollte man schon immer klar markieren, allerdings ist das bei den Skirouten am Arlberg und anderen österreichischen Orten ähnlich doof. Irgendeine Differenzierung sollte man schon machen, wie dass zumindest normalerweise grundpräparierte Skirouten oder schwarze Pisten durchgezogene Linien haben, alle Skirouten und schwarzen Pisten die nie präpariert werden gestrichelt dargestellt sind (oder gelb, wie in der Schweiz).
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