Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

... hat im weitesten Sinne noch mit dem Inhalt des Forums zu tun und gehört hier rein!
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Skiwelt07
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Skiwelt07 »

Aber lassen wir das ... will keinem den Glauben nehmen, dass die Bahn das Allheilmittel wird.
Die Stelle zeigst du mir bitte wo ich das gesagt habe
Der BBT alleine wird den Straßenverkehr gar nicht reduzieren. Es wird was verlagert und die dadurch frei werdende Kapazität wird wieder gefüllt. Das ist immer so, nennt sich induzierter Verkehr. Genau deswegen ist es wichtig, dass man parallel weitere Beschränkungen einführt, Fahrverbote, höhere Mautgebühren, etc., sonst wird das nichts mit der Entlastung.
:top:
Nennt man auch Push and Pullfaktoren, beides ist wichtig, ist mir auch klar

@Seilbahnjunkie
Ich stimme deinem ganzen letzten Post zu 100 Prozent zu
:top:

Ich wohne auch in der nähe einer Bahnstrecke, die ist deutlich weniger störend als die kleine Straße hier, ne Autobahn möcht ich nicht nebendran haben, wenn die Bahn hier ausgebaut wird, hätte ich aber kein Problem
Und das oft auch noch zu einem höheren Preis, denn die Bahn wird teurer, je mehr Leute es sind, das Auto kostet mit einem drinne quasi gleichviel wie mit fünf Leuten drinne. Wenn du aufgrund deiner Ideologie eine größere Selbstverwirklichung darin findest, ist das schön für dich, allerdings es so darzustellen, als sei es irgendwie moralischer, wenn man weniger Komfort in Kauf nehmen will, das ist ja sogar Fortschrittsfeindlich.
Also wenn man die Bahn viel nutzt, dann ist das deutlich billiger.
Ich zahle für ein ganzes Jahr Tirol, keine 300 Euro, das zeigst du mir bei meiner Menge an Fahrten mal mit dem Auto.

Anschaffung+Wartung+Tüv+Reperatur+Sprit+Führerschein

Zum zweiten Punkt, ich hab keine Ideologie und möchte mich auch nicht selbstverwirklcihen, lieber @j-d-s wenn dir die Argumente ausgehen, ist das OK und du kannst das sagen, aber dann mit sowas anzufangen ist wirklich völliger Käse
Zuletzt geändert von Skiwelt07 am 22.05.2026 - 06:39, insgesamt 2-mal geändert.

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ThomasZ
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von ThomasZ »

Logistikzentren mit Bahn ausstatten :-D Da wird sich dann der nächste Bürgermeister an die Spitze einer Bürgerinitiative stellen, die dies erfolgreich verhindert. Mal davon ab, dass das ja das typische Not.in.my.backyard-Prinzip wäre. Irgendein Anwohner wird immer den Verkehr, ob Bahn oder LKW/PKW vor seiner Nase haben.
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Skiwelt07
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Skiwelt07 »

Wie schon gesagt,
die könnten drei sechsgleisige Runden um mein Haus fahren, hab ich kein Problem damit

Ließ mal meinem vorigen Post :wink:
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David93
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von David93 »

Man wird sicherlich nicht mit der Fertigstellung des BBT auf einmal den Großteil der LKW sofort in Güterzüge umwandeln können. Rein durch den Bau des Tunnels würde erstmal sehr wenig passieren. Da muss es Anreize geben. Finanziell, indem der Bahntransport auf dem Korridor günstiger als der Straßentransport ist, und auch auf der Kapazitätsseite, indem man per Bahn zusätzliche Kapazitäten anbieten kann, auf der Straße jedoch auf ein Slot-System für LKW umstellt.
Aber wirklich leerer wird die Brennerautobahn dadurch nicht werden, da glaube ich muss man sich nichts vormachen. Man kann aber verhindern, dass die Staus noch mehr werden als sie es eh schon sind.

Bzgl. dem 30.05. bin ich mal gespannt wie sich das auswirkt. Ich denke mal an dem Tag selbst wird man das Chaos wohl andernorts haben, insbesondere im bayerischen Inntal, wenn die Tiroler an der Grenze schon kontrollieren. Ob auch an den wenigen Alternativrouten wie Reschen wird sich zeigen, je nachdem wie man hier mit Kontrollen / Sperren entgegenwirkt. Ich denke aber schon, dass diese Routen zugestaut sein werden.
Und am Brenner rechne ich mit Dauerstau an allen anderen Tagen des besagten Wochenendes, denn der Verkehr der am 30.05. nicht fährt fällt ja nicht weg, sondern fährt wann anders. So wie ich Tirol kenne, wird man aber auch an diesen Tagen die ein oder andere Maßnahme ergreifen, wie z. B. eine Dosierung bei Kufstein oder ähnliches.
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Skiwelt07
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Skiwelt07 »

an dem Tag selbst wird man das Chaos wohl andernorts haben, insbesondere im bayerischen Inntal, wenn die Tiroler an der Grenze schon kontrollieren.
:lol: das wird lustig, wenn die das selber vor der Tür haben.
dass die Staus noch mehr werden als sie es eh schon sind.
Ist doch auch ein Fortschritt
Ob auch an den wenigen Alternativrouten wie Reschen wird sich zeigen, je nachdem wie man hier mit Kontrollen / Sperren entgegenwirkt
So wie ich das verstanden habe, Word man das verhindern wollen
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Skiwelt07 »

Aber irgendeine Kröte muss man nun mal schlucken
Ich will aber nicht dass diese Kröte, Abgase, Lärm und Klimawandel heißt, ich will nämlch in Zukunft auch noch Skifahren können, und auch meinen Kindern will ich diesen rollen Sport nicht verwähren.

Und nein, wir werden uns wahrscheinlich nicht einigen können, weil wir ganz andere Generationen sind, ganz andere Lebensumstände und andere Interessen haben.
Ich fast halb so alt wie du, dir ist das Klima dann natürlich warscheinlich deutlich unwichtiger, ich weiß nicht ob du Kinder hast, wenn nicht wäre das auch ein Grund, warum es die egaler ist.
Ich verstehe das dann auch, bloß Gesellschaftlich wäre so eine Einstellung arg fraglich
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat »

Hier ist man froh, dass eine Passverbindung zwischen AT und IT nach langer Zeit wieder befahrbar sein wird ... mal sehen wie lange:
Mit einem Festakt wird am Freitagnachmittag die Straßenverbindung über den Plöckenpass wieder für den Verkehr freigegeben. Bei Wirtschaft und Tourismus herrscht Vorfreude – allerdings gepaart mit einer gewissen Unsicherheit. Denn eine dauerhafte Lösung für den Plöckenpass ist noch nicht in Sicht.
Quelle: Plöckenpass wird wieder befahrbar
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Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Skiwelt07 »



Weder möchte ich mich irgendwie zu den politischen Position der Neos bekennen, noch befürworte ich alles von denen, noch kenne ich mich mit der Partei besonders gut aus, noch kenne ich diesen Mann, ich finde dennoch dass er es ganz gut zusammenfasst und es zu unserer Situation hier passt.
Jetzt haben halt die den Stau vor der Nase, die sonst schuld an jenem in Tirol sind.

Das auch nochmal, zu dem Thema war sie Bürger damit bezwecken wollen.

Auch in den Kommentaren des Videos Word einiges gut erklärt, auch wird hier aber wieder von irgendeiner Ideologie geredet, (man klärt mich bitte auf was das mit einer Ideologie zu tun hat, verstehe ich nicht), kriegt aber gleich genug Gegenwind der Kommentar
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von F. Feser »

Heute Morgen auf der A8 bei Stuttgart. Wer am Samstag am Brenner landet ist wirklich selbst schuld…
IMG_9850.jpeg
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat »

Fahren wohl einige heute, gibt schon Stau und Verzögerungen von knapp einer Stunde
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Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von flamesoldier »

snowflat hat geschrieben: 29.05.2026 - 09:37 Fahren wohl einige heute, gibt schon Stau und Verzögerungen von knapp einer Stunde
auf Maps sieht man bisher nur Verzögerungen Richtung Norden.
45 Skitage in der Saison 17/18:
14x Saalbach, 9x Hintertuxer Gletscher, 5x Kitzsteinhorn, 3x Zillertalarena, 3x Warth/Schröcken, 3x Mellau-Damüls (davon 1x inkl. Faschina), 1x Kitzbühel, 1x Wildkogel Arena, 1x Silvretta Montafon, 1x Schmittenhöhe, 1x Diedamskopf, 1x Sonnenkopf, 1x Fellhorn-Kanzelwand, 1x Ski Arlberg

50 Skitage in der Saison 18/19:
11x Saalbach, 10x Hintertuxer Gletscher, 7x Serfaus-Fiss-Ladis, 5x Sörenberg, 3.5x Axamer Lizum, 2x Mellau/Damüls, 2x Savognin, 2x Ischgl-Samnaun, 2x Warth-Schröcken, 2x Obergurgl/Hochgurgl, 2x Diedamskopf, 1x Sölden, 0.5x Muttereralm

51 Skitage in der Saison 19/20:
14.5x Saalbach, 4x Kals/Matrei, 3x Hochgurgl, 3x Hochzeiger, 3x Kühtai, 2.5x Kappl, 2x Hintertux, 2x Sölden, 2x Glungezer, 2x Savognin, 2x Diedamskopf, 1x Galtür, 1x Ischgl, 1x Rifflsee, 1x Schlick2000, 1x Hochoetz, 1x Malbun, 1x Kitzsteinhorn/Maiskogel, 1x St. Jakob i.D., 1x Sillian Hochpustertal, 1x Wildkogel, 0.5x Schmittenhöhe, 0.5x See
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat »

flamesoldier hat geschrieben: 29.05.2026 - 13:02
snowflat hat geschrieben: 29.05.2026 - 09:37 Fahren wohl einige heute, gibt schon Stau und Verzögerungen von knapp einer Stunde
auf Maps sieht man bisher nur Verzögerungen Richtung Norden.
Heute Morgen Richtung Süden ...

Dann sind das jetzt wohl die, die einen Tag früher nach Hause fahren :idea:
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat »

Zum Süden berichtete auch das ORF:
Am Freitag ist es auf der Brennerautobahn (A13) zu langen Staus und Verzögerungen in Richtung Süden gekommen. Sowohl zahlreiche Lkws als auch Pkws nutzten die Strecke einen Tag vor der angekündigten Blockade der Autobahn, um nach Italien zu gelangen. Ein Zeitverlust von bis zu 50 Minuten war in der Früh die Folge.
Quelle: Stau vor Brenner-Sperre am Samstag
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von j-d-s »

Ich weiß, dass das hier keiner hören will, langfristig wird sowieso nur eine Vergrößerung der Kapazitäten der wichtigen Straßen helfen, sprich, mehr Fahrspuren.

Ja, die grünen Träumer glauben immer man könne auf den ÖV verlagern, allerdings hat das mit der Realität wenig zu tun, denn sowohl Logistiker können dir erklären dass Eisenbahnen für vielen Güterverkehr kaum nutzbar sind, weil das viel zu lange dauert, wegen der Verladezeiten, und zu häufig Verspätet ist, das kennen Bahnpassagiere schon lange. Nur eine umfangreiche Lagerhaltung würde das ermöglichen, nur haben wir heutzutage quasi überall Just-in-Time-Lieferungen in nahezu allen Bereichen, und große Lagerhäuser wären dann auch wieder pöser Flächenverbrauch. Und zahlen müssten das natürlich die Kunden, die Verbraucher.

Beim Personenverkehr ist es noch naiver, irgendeine Verlagerung zum ÖV zu erwarten, denn der ist schlichtweg viel weniger komfortabel, alleine wegen des Umsteigens, denn der Zug fährt nunmal nicht vom Startgebäude zum Zielgebäude.

Wenn man also Wirtschaftswachstum will, dann muss eben immer weiter die Infrastruktur, deren Kern eben Straßen sind, erweitern.

Und die Leute, die eine Art Wachstumsrücknahme und Wohlstandsreduktion aktiv fordern, sind zum Glück eine kleine Minderheit die kaum eine Chance hat jemals relevante Wahlergebnisse zu erzielen, anders als die NIMBY-Egoisten, die immer Ärger machen, weil sie die Infrastruktur gerne nutzen, nur bei sich selbst wollen sie sie natürlich nicht haben.
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Seilbahnjunkie
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Vergiss es, am Brenner werden garantiert keine Fahrspuren zusätzlich gebaut, denn dann brennt Tirol. Wenn dir der ÖV zu unkomfortabel ist, dann stellst du dich halt in den Stau, fertig. Es ist völlig naiv zu glauben man könnte Staus wegbauen.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von don pipone »

Nur Auto-Amateure stehen in derartig vorhersehbaren Staus. Profis fahren einfach antizyklisch. Heute war am frühen Abend bspw. gar nix los. München Innenstadt - St. Johann schön in 1:15. So mag ich das.
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Skiwelt07
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Skiwelt07 »

@j-d-s
Praktisch dein ganzer Post ist Schwachsinn.
(Sag ich jetzt genauso weil ich es so meine.)

Mehr Kapazität wird am Brenner sicher nicht gebaut. :lol:
Hat @Seilbahnjunkie schon gut erläutert.

irgendwelche grünen Träumer müssen da nichts träumen, das wird passieren, weil der ÖV besser, billiger, Umweltfreundlicher, und erträglicher für die Bevölkerung ist.

Eine Umlagerung beim Personenverkehr find ich auch nicht naiv oder irgendwas, wie gesagt "Bequemlichkeit wichtiger als Allgemeinwohl"
Die Komfortsache kann ich auch mal so garnicht bestätigen, ich finde Bahnfahren viel entspannen der als Autofahren, keine nervigen Staus, fährt viel ruhiger, du musst nicht selbst fahren(kannst irgendwas anderes machen)
Außerdem, hätte ich bei meinen vielen Fahrten(wenn ich die alle mim Auto machen würde) wirklich ein schlechtes Gewissen auf Grund des Klimas und der Anwohner, das muss aber jeder selber wissen.

Dein Pünktlichkeitsargument ist auch von der Hand zu weisen, ich bin Grad seit Ner Woche in der Schweiz und jeden Tag 2-7 Stunden mit der Bahn gefahren, alles auf Punkt abgefahren, und perfekte Anschlüsse gehabt.
Auch das Umsteigen am gleichen Bahnsteig solltest du wohl hinkriegen, und nicht gleich umkippen.

Klar ist die Schweiz ein Paradebeispiel, aber z.B. der Brenner-Nordzulauf soll das auch in Tirol und auch der deutschen Inntalstrecke verbessern(in ersterem läufts allerdings eh schon sehr gut)
Wenn dann aber Leute wie du aus Prinzip dagegen sind, dann kann die Bahn sich nicht verbessern(dann brauchen die Gegner aber nicht noch mehr mecker (die sind dann Schuld))

Straßen zu bauen hat auch nichts mit Wirtschaftswachstum zu tun

Keiner will Wortschaftsrücknahme, und wie gesagt, mit Bahnstrecken vor meinem Haus hab ich kein Problem.

LG

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von br403 »

Also das unser j-d-s mehrheitlich Blödsinn hier im Forum schreibt, ist doch nichts Neues, lasst euch nicht provozieren!

Zum Thema: Jetzt, 9:46, also bisschen mehr als eine Stunde vor der Sperre ist kein Megastau, angeblich auch recht wenig los. Mal sehen wie es weitergeht.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von judyclt »

j-d-s hat geschrieben: 29.05.2026 - 20:07 Ich weiß, dass das hier keiner hören will, langfristig wird sowieso nur eine Vergrößerung der Kapazitäten der wichtigen Straßen helfen, sprich, mehr Fahrspuren.
Ob ich das hören will, spielt keine Rolle. Die Idee mit dem Ausbau ist ja naheliegend, aber leider lassen sich Staus nicht "wegbauen". Neue und größere Straßen ziehen nur noch mehr Verkehr an. Lediglich der Ausbau von zwei auf drei Spuren bringt verhältnismäßig große Vorteile, weil gerade an Anstiegen das Ausscheren von sehr langsamen LKW keine so drastischen Auswirkungen hat.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von j-d-s »

Na, wir beobachten bei der Diskussion schon eine enorme Breite von Leuten die Ideologiegetrieben, NIMBY-Getrieben und naiv einfach die Fakten nicht wahrheben wollen.

-Wie stark die Erhöhung der Fahrspurzahl die Staus reduziert und dass der induzierte Verkehr nur ca. 2-3% beträgt, ist Verkehrswissenschaftlich bewiesen. Kann man bei den jeweiligen Bauplanungen alles nachlesen. Da wird sogar berechnet, welche volkswirtschaftlichen negativen Effekte die Staus bringen, wie viel Kapazität Pkw/Lkw wann erforderlich ist und wie viel auf welchen Teilabschnitten ist. Könnt ihr bei zahlreichen Bauprojekten der Deutschen Autobahnen nachlesen, sucht euch ein beliebiges aus, das machen die für alle Neubauten und Erweiterungen.
-@Skiwelt07 Na dass du die Schweiz als Beispiel nimmst zeigt doch, wie man es richtig machen könnte. Das ist auch ein seriöses Land mit seriöser Verkehrsplanung. Dort läuft zur Zeit ein Neubau einer Autobahn von Siders bis Brig, stell dir das vor! Bei denen wird übrigens sogar eine zweite Röhre am Gotthard gebaut, für Pkws und Lkws! Dort hatte vor über 20 Jahren bereits das Astra den Prozess in die Wege geleitet, weil sie wussten, dass die erste Gotthardröhre eine Sanierung brauchen würde, und es wurde eine Volksabstimmung darüber gemacht. Das ist ein weiter großer Vorteil von der Schweiz: Wenn sich in anderen Ländern Politiker und Aktivisten auf etwas einigen, ist diese Einigung auf Jahrzehnte, oft für immer, zementiert, völlig egal, was die Mehrheiten beim Volk sind. Einige Dinge werden auch immer weiter verzögert und wenn dann mal Grüne Minister ins Amt kommen wird ein Lobautunnel oder eine Bodenseeschnellstraße einfach mal wieder gestoppt, kaum ist eine vernünftigere Partei im Verkehrsministerium geht es weiter. Sowas ist keine seriöse Verkehrspolitik, weil sie der Willkür von Parteien und Aktivisten unterworfen ist. Mit Volksabstimmungen hätte man auch viel größere Legitimität und man könnte die Planungs- und Bauprozesse stark beschleunigen, vor allem wenn man es auf Verfassungsrang macht. Das ist übrigens ein weiterer großer Vorteil von der Schweiz: Dort wird vieles in Verfassungsrang geschrieben, weswegen auch aufgrund einer Volksabstimmung nach der Sanierung der ersten Gotthardröhre beide Röhren nur Einspurig betrieben werden dürfen. Das ist inhaltlich natürlich Unsinnig, nur wenn die Eidgenossen, und ja, am Gotthard sind viele Eidgenossen auf dem Weg nach Süden, können sie sich im stundenlangen Stau Gedanken darüber machen, dass sie einfach eine erneute Volksabstimmung einreichen und die Bestimmung ändern. Bei denen geht das. In Österreich wird sowas einmal beschlossen und danach nie wieder angefasst, egal wie grob blödsinnig das ist.
-Dass die Bahn in Deutschland ganz besonders problematisch ist, wird wohl keiner zurückweisen.
-Dass die Bahn länger braucht, vom Startgebäude zum Zielgebäude, ist nahezu immer so.
-Die Bahn ist oft sogar teurer, weil sie pro Person kostet.
-Die Bahn ist keine sinnvolle Alternative mit Gepäck.
-Die Bahn fährt nicht genau dann, wann der Fahrer sie braucht, das Auto schon.
-Die Bahn nutzen beim Fernverkehr daher nur Leute, die sich kein Auto leisten können sowie Ideologen. Und Leute die zum Flugplatz wollen (ein Flugzeug ist allerdings sowieso eh auch ÖV).

Ist ein bisschen so wie mit den Elektroauto-Ideologen, die immer irgendwelche Rechtfertigungen und Argumente suchen, wieso Elektroautos besser sein sollten. Bei beidem gilt, wer keine Grüne Ideologie von wegen Umwelt/Klima vertritt (man selbst hat davon nunmal ganz objektiv nichts, weniger Co2 zu erzeugen), der findet da nur sehr wenige objektive Vorteile und sehr viel mehr Nachteile.

Wenn diese Leute Recht hätten, bräuchte man weder Elektroauto-Förderung noch Verteuerung/Verbote normaler Pkws/Treibstoffe, dann würde sich das Elektroauto von alleine durchsetzen. Genau wie Leute von alleine vom Auto auf die Bahn umsteigen würden, wenn sie wirklich besser wäre. Die Grünideologen glauben halt sie wissen alles besser und alle anderen verstehen es nur nicht und wollen daher allen anderen Vorschriften machen.

Ich persönlich bin übrigens, wie ich erwähnt hatte, für die zügige Umsetzung aller Arten von Infrastrukturausbauten. Auch von Bahnlinien. Und eben auch Straßen. Es gäbe Möglichkeiten, wie man alle Einspruchsmöglichkeiten auf ein Jahr reduziert und dann rollen die Bagger. Ist halt politisch nicht gewollt von Lobbyisten und Aktivisten.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von br403 »

12:18: Kein Verkehrschaos bislang. Google Maps zeigt die Sperrung ab Innsbruck an.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Seilbahnjunkie »

j-d-s hat geschrieben: 30.05.2026 - 11:37 Na, wir beobachten bei der Diskussion schon eine enorme Breite von Leuten die Ideologiegetrieben, NIMBY-Getrieben und naiv einfach die Fakten nicht wahrheben wollen.

-Wie stark die Erhöhung der Fahrspurzahl die Staus reduziert und dass der induzierte Verkehr nur ca. 2-3% beträgt, ist Verkehrswissenschaftlich bewiesen. Kann man bei den jeweiligen Bauplanungen alles nachlesen. Da wird sogar berechnet, welche volkswirtschaftlichen negativen Effekte die Staus bringen, wie viel Kapazität Pkw/Lkw wann erforderlich ist und wie viel auf welchen Teilabschnitten ist. Könnt ihr bei zahlreichen Bauprojekten der Deutschen Autobahnen nachlesen, sucht euch ein beliebiges aus, das machen die für alle Neubauten und Erweiterungen.
-@Skiwelt07 Na dass du die Schweiz als Beispiel nimmst zeigt doch, wie man es richtig machen könnte. Das ist auch ein seriöses Land mit seriöser Verkehrsplanung. Dort läuft zur Zeit ein Neubau einer Autobahn von Siders bis Brig, stell dir das vor! Bei denen wird übrigens sogar eine zweite Röhre am Gotthard gebaut, für Pkws und Lkws! Dort hatte vor über 20 Jahren bereits das Astra den Prozess in die Wege geleitet, weil sie wussten, dass die erste Gotthardröhre eine Sanierung brauchen würde, und es wurde eine Volksabstimmung darüber gemacht. Das ist ein weiter großer Vorteil von der Schweiz: Wenn sich in anderen Ländern Politiker und Aktivisten auf etwas einigen, ist diese Einigung auf Jahrzehnte, oft für immer, zementiert, völlig egal, was die Mehrheiten beim Volk sind. Einige Dinge werden auch immer weiter verzögert und wenn dann mal Grüne Minister ins Amt kommen wird ein Lobautunnel oder eine Bodenseeschnellstraße einfach mal wieder gestoppt, kaum ist eine vernünftigere Partei im Verkehrsministerium geht es weiter. Sowas ist keine seriöse Verkehrspolitik, weil sie der Willkür von Parteien und Aktivisten unterworfen ist. Mit Volksabstimmungen hätte man auch viel größere Legitimität und man könnte die Planungs- und Bauprozesse stark beschleunigen, vor allem wenn man es auf Verfassungsrang macht. Das ist übrigens ein weiterer großer Vorteil von der Schweiz: Dort wird vieles in Verfassungsrang geschrieben, weswegen auch aufgrund einer Volksabstimmung nach der Sanierung der ersten Gotthardröhre beide Röhren nur Einspurig betrieben werden dürfen. Das ist inhaltlich natürlich Unsinnig, nur wenn die Eidgenossen, und ja, am Gotthard sind viele Eidgenossen auf dem Weg nach Süden, können sie sich im stundenlangen Stau Gedanken darüber machen, dass sie einfach eine erneute Volksabstimmung einreichen und die Bestimmung ändern. Bei denen geht das. In Österreich wird sowas einmal beschlossen und danach nie wieder angefasst, egal wie grob blödsinnig das ist.
-Dass die Bahn in Deutschland ganz besonders problematisch ist, wird wohl keiner zurückweisen.
-Dass die Bahn länger braucht, vom Startgebäude zum Zielgebäude, ist nahezu immer so.
-Die Bahn ist oft sogar teurer, weil sie pro Person kostet.
-Die Bahn ist keine sinnvolle Alternative mit Gepäck.
-Die Bahn fährt nicht genau dann, wann der Fahrer sie braucht, das Auto schon.
-Die Bahn nutzen beim Fernverkehr daher nur Leute, die sich kein Auto leisten können sowie Ideologen. Und Leute die zum Flugplatz wollen (ein Flugzeug ist allerdings sowieso eh auch ÖV).

Ist ein bisschen so wie mit den Elektroauto-Ideologen, die immer irgendwelche Rechtfertigungen und Argumente suchen, wieso Elektroautos besser sein sollten. Bei beidem gilt, wer keine Grüne Ideologie von wegen Umwelt/Klima vertritt (man selbst hat davon nunmal ganz objektiv nichts, weniger Co2 zu erzeugen), der findet da nur sehr wenige objektive Vorteile und sehr viel mehr Nachteile.

Wenn diese Leute Recht hätten, bräuchte man weder Elektroauto-Förderung noch Verteuerung/Verbote normaler Pkws/Treibstoffe, dann würde sich das Elektroauto von alleine durchsetzen. Genau wie Leute von alleine vom Auto auf die Bahn umsteigen würden, wenn sie wirklich besser wäre. Die Grünideologen glauben halt sie wissen alles besser und alle anderen verstehen es nur nicht und wollen daher allen anderen Vorschriften machen.

Ich persönlich bin übrigens, wie ich erwähnt hatte, für die zügige Umsetzung aller Arten von Infrastrukturausbauten. Auch von Bahnlinien. Und eben auch Straßen. Es gäbe Möglichkeiten, wie man alle Einspruchsmöglichkeiten auf ein Jahr reduziert und dann rollen die Bagger. Ist halt politisch nicht gewollt von Lobbyisten und Aktivisten.
Und genau wegen solcher mir alles scheiß egal Typen wie dir gibt's Verbote und solche Demos. Würde jeder freiwillig ein bisschen drüber nachdenken was er so anstellt, dann bräuchte es das nicht.

Ich weiß übrigens noch immer nicht an welcher Autobahn du wohnst.
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Skiwelt07
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Skiwelt07 »

Denkst du eigentlich überhaupt nach bevor du was schreibst, wenn nicht würd ichs dor mal empfehlen.
Die Bahn ist oft sogar teurer, weil sie pro Person kostet.
Die Bahn nutzen beim Fernverkehr daher nur Leute, die sich kein Auto leisten können
Ah, sie ist teurer aber wird nur von armen genutzt :lol:

Mehrmals redest du von Ideologie, ich hab dich schonmal gefragt was du damit meinst, könntest du mir nicht beantworten.
Na, wir beobachten bei der Diskussion schon eine enorme Breite von Leuten die Ideologiegetrieben, NIMBY-Getrieben und naiv einfach die Fakten nicht wahrheben wollen.
Wenn du damit dich meinst, stimme ich dir voll zu.


Wenn du den Gotthardtunnel als guten Vergleich zum Brenner siehst ist das deine Sache.

Ich hab aber auch nie gesagt dass in der Schweiz alles gut läuft, lediglich dass sie viel in die Bahn investieren und man das merkt, eben weil nicht so viele Querulanten wie du dort leben.

Kannst ja gerne hinziehen, wenn du die Volksabstimmungen so toll findest, aber Vorsicht dass du nicht plötzlich ne böse Bahnstrecke vor der Tür hast.

-Die Bahn nutzen beim Fernverkehr daher nur Leute, die sich kein Auto leisten können sowie Ideologen. Und Leute die zum Flugplatz wollen (ein Flugzeug ist allerdings sowieso eh auch ÖV).
Ich könnte mir ein Auto leisten, fahre auch sicher nicht zum Flughafen und würde mich auch nicht als Ideologe bezeichnen(das erklärst du mir ja sicher warum ich das bin @j-d-s :wink: )
Allerdings fahre ich drotzdem Bahn.

Auch das Kostenargument hab ich hier schonmal entkräftet:
Selbst wenn du nur den Sprit rechnest wird das bei den aktuellen Preisen schwer, aber du musst mehrere Sachen bedenken(weiß allerdings nicht ob du das jetzt verstehst)

Anschaffung des Fahrzeugs+Zulassung+Sprit+Wartung+Reifenwechsel+Reperatur+irgendwann Neuanschaffung

Der Klima und Lärm/Abgasaspekt scheint dir eh egal zu sein, wobei das für mich auch ein wichtiger Grund ist.

Für unter 300 € fahre ich ein ganzes Jahr durch Tirol so viel ich will, das ist extrem günstig(etwa drei Tankladungen) nochmal für dich umgerechnet.

Bei den vielen Fahrten die ich mache kostet das mim Auto vielfache vierstellige Beträge.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von NeusserGletscher »

Kam grad in den Nachrichten: Seit 2010 hat auf der Brennerautobahn der LKW Verkehr um 40% zugenommen.

Während dessen kommt Deutschland seinen Verpflichtungen beim Ausbau der Nord-Süd Achsen beim Schienenverkehr nicht nach. Freier Warenverkehr ist in der EU zudem eine heilige Kuh. Dazu kommt noch der Abbau von Lagerkapazitäten und Just in Time.

Da ich mir nicht vorstellen kann, dass der Import von Tomaten aus Italien um 40% zugenommen hat, habe ich KI gefragt, was genau diesen Anstieg verursacht hat.
KI hat geschrieben:**Der LKW‑Verkehr über den Brenner ist seit 2010 um rund 40 % gestiegen**, und die Gründe dafür sind gut dokumentiert. Die wichtigsten Ursachen lassen sich klar aus den verfügbaren Quellen ableiten.

---

## **Warum der LKW‑Transit seit 2010 so stark zugenommen hat**

### **1) Verlagerung des Alpenverkehrs von der Schweiz auf den Brenner**
Die Schweiz hat ihren alpenquerenden LKW‑Transit seit 2010 **um ca. 250.000 LKW reduziert**, während der Brenner im gleichen Zeitraum **um rund 550.000 LKW zugenommen hat**.
→ Der Brenner übernimmt also Verkehr, der früher über Schweizer Pässe lief. [VCÖ](https://vcoe.at/presse/presseaussendung ... ge_n168=28)

### **2) Günstigere Rahmenbedingungen am Brenner**
Der Brenner ist für Speditionen **billiger und schneller** als Alternativen:

- niedrigere Mautkosten (Schweiz hat deutlich höhere Gebühren)
- günstigerer Diesel (Steuerbegünstigung)
- keine strengen Transitbeschränkungen wie in der Schweiz

Der VCÖ kritisiert explizit, dass **Diesel zu billig** sei und eine **EU‑Mindestmaut** fehle – beides fördert den Brenner‑Transit. [DER STANDARD](https://www.derstandard.de/story/200011 ... verstaerkt)

### **3) Starker Anstieg des europäischen Straßengüterverkehrs**
Seit 2010 ist die Transportleistung im europäischen Straßengüterverkehr **massiv gestiegen** und übersteigt die Kapazität der Autobahnen.
→ Mehr Warenverkehr = mehr LKW über die Hauptachsen wie den Brenner. [Springer](https://link.springer.com/content/pdf/1 ... 5-0_11.pdf)

### **4) Brenner als wichtigste und leistungsfähigste Alpenachse**
Der Brenner ist die **mit Abstand stärkste Alpenquerung Europas**:

- 2023/2024: ca. **2,4 Mio. LKW** pro Jahr
- dreimal so viel wie alle Schweizer Alpenpässe zusammen [VCÖ](https://vcoe.at/presse/presseaussendung ... ge_n168=28)

Die Achse ist leistungsfähiger, flacher und für Speditionen logistisch attraktiver.

### **5) Fehlende oder verzögerte Alternativen (Brennerbasistunnel)**
Der Brennerbasistunnel (BBT) ist noch nicht in Betrieb.
Solange die Schiene nicht konkurrenzfähig ist, bleibt der LKW die bevorzugte Option.

---

## **Kurzfazit**
Der LKW‑Verkehr über den Brenner ist seit 2010 um rund 40 % gestiegen, weil:

- Verkehr aus der Schweiz auf den Brenner ausweicht
- der Brenner günstiger und weniger reguliert ist
- der gesamte EU‑Güterverkehr stark gewachsen ist
- der Brenner die leistungsfähigste Alpenroute ist
- die Schiene (BBT) noch nicht entlastet

Diese Faktoren zusammen erklären den starken Anstieg sehr klar.

---

Wenn du möchtest, kann ich dir auch erklären, **wie sich der Verkehr nach Inbetriebnahme des Brennerbasistunnels voraussichtlich verändern wird**.
KI hat geschrieben:Der **Brennerbasistunnel (BBT)** wird den LKW‑Transit über den Brenner **massiv verändern** – aber nicht sofort und nicht automatisch.
Die seriösen Prognosen liegen erstaunlich klar beieinander. Ich gebe dir die **realistischen, wissenschaftlich gestützten Werte**, nicht die politischen Wunschzahlen.

---

# 🚄 **Wie stark sinkt der LKW‑Verkehr nach Eröffnung des BBT?**

## **1) Kurzfristig (0–5 Jahre nach Eröffnung): –20 bis –30 %**
Das ist die **realistische Anfangswirkung**, die fast alle Verkehrsexperten nennen.

Warum nicht mehr?

- Die Zulaufstrecken in Deutschland und Italien sind **noch nicht fertig**
- Die Schiene kann nicht sofort alle zusätzlichen Güter aufnehmen
- Speditionen brauchen Zeit, ihre Logistik umzustellen
- Terminal‑Kapazitäten müssen erst wachsen

**Ergebnis:**
Ein **spürbarer Rückgang**, aber **keine Halbierung**.

---

## **2) Mittelfristig (5–10 Jahre nach Eröffnung): –40 bis –50 %**
Das ist der Bereich, den die EU‑Kommission, Tirol und die ÖBB als **realistisch** einstufen.

Voraussetzungen:

- Fertigstellung der deutschen Zulaufstrecken (Rosenheim–Kufstein)
- Ausbau der italienischen Zuläufe (Franzensfeste–Verona)
- Mehr Terminals für Kombinierten Verkehr
- Attraktive Preise für die Schiene

**Ergebnis:**
Der LKW‑Transit könnte sich **nahezu halbieren**.

---

## **3) Langfristig (10+ Jahre): –60 bis –70 % (nur im Idealfall)**
Das ist das **optimistische Szenario**, das Tirol politisch anstrebt.

Dafür müsste jedoch alles zusammenkommen:

- vollständige Fertigstellung aller Zulaufstrecken
- massive Verlagerungspolitik (Maut, CO₂‑Preis, Nachtfahrverbote)
- hohe Zuverlässigkeit der Bahn
- ausreichend Rollende‑Landstraße‑Kapazitäten

**Ergebnis:**
Ein Rückgang um **zwei Drittel** wäre möglich – aber **nicht garantiert**.

---

# 🎯 **Kurzfazit**
Der BBT wird den LKW‑Verkehr **deutlich reduzieren**, aber nicht sofort und nicht automatisch.

| Zeitraum | realistischer Rückgang |
|---------|-------------------------|
| **0–5 Jahre** | **–20 bis –30 %** |
| **5–10 Jahre** | **–40 bis –50 %** |
| **10+ Jahre (optimistisch)** | **–60 bis –70 %** |

---

# 🧭 **Warum nicht sofort 70 % weniger LKW?**
Weil der Tunnel zwar fertig ist – aber:

- die **Zulaufstrecken** fehlen
- die **Terminals** fehlen
- die **Preise** noch nicht passen
- die **Logistiksysteme** Zeit brauchen

Der BBT ist ein **Gamechanger**, aber kein **Sofort‑Wunder**.
SRY für die zwei Fullquotes, aber mir fällt grad nicht ein, wie ich das kürzen kann, ohne dass Informationen verloren gehen.

Der Brenner Basistunnel wird frühestens 2032 fertig gestellt.

Noch ein Auszug aus dem weiteren Dialog
KI hat geschrieben:Rund 65–75 % sind reiner Transit, häufig aus oder zu Häfen wie Genua, La Spezia, Livorno, Triest oder aus Norditaliens Logistikdrehscheiben.
So so. Darum geht es also. Anstatt die Waren über den Seeweg zu transportieren, wählen die Spediteuere den für sie günstigsten Weg über die Straße. Die Schiffe könnten genau so gut Rotterdam oder Hamburg anlaufen. Ist halt ein Umweg von bis zu 2.900 nautischen Meilen oder bis zu 8 Tagen. Deswegen hat die italienische Regierung auch kein Interesse daran, den Verkehr auf der Brennerautobahn zu drosseln. Denn damit würde sie ihren eigenen Häfen das Geschäftsmodell entziehen. Deswegen konnte die Schweiz den LKW Transit drosseln. Weil sie keine eigenen Interessen bei Häfen wie Genua verfolgt.

Mein Fazit: Die Anwohner entlang der Brennerautobahn müssen weiter den Verkehr ertragen, weil politische und wirtschaftliche Interessen höher gewichtet werden.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Skiwelt07 »

"wird den Verkehr massiv verändern"

Meine Rede

Dafür braucht es aber den Nordzulauf

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