Zukunft der Mobilität!?

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gfm49
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von gfm49 »

judyclt hat geschrieben: 14.06.2026 - 19:58Wobei ich das lieber auf einem 15 Zoll Display sehe, als auf dem kleinen Handy. Insofern finde ich ein großes Display gut.
Noch viel wichtiger als ein Display irgendwo am Rande oder gar außerhalb des Sehfelds ist mir ein gutes Head-up-Display. Das ist für mich eigentlich unverzichtbar, zumal ich da anders als beim Blick auf das Display keine Akkommodation brauche.

Reginleif
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Reginleif »

gfm49 hat geschrieben: 14.06.2026 - 21:34 ...zumal ich da anders als beim Blick auf das Display keine Akkommodation brauche.
Das Head Up Display projeziert ein Bild ca. 1m vor dir an die Scheibe, da muss das Auge auch Akkomodieren. Der Text ist zwar im Sichtfeld "auf der Straße" aber trotzdem im Nahsichtbereich. In dem Moment wo du von der Straße auf den Text im Head Up fokussierst akkomodiert das Auge.

Ich mag Head up Displays gar nicht. Mich lenkt das total ab. Der Blick auf die Straße oder der kurze Blick auf den Tacho ist eine recht bewusste Aktion. Beim Blick aufs Head Up meint man man schaut fokussiert auf die Straße, macht man aber nicht. Und das menschliche Auge und Hirn nimmt Informationen die sich nicht im Fokus abspielen viel schlechter wahr als viele oft denken würden.
Bei mir führt ein Head Up Display dazu, dass ich weniger Aufmerksam auf die Straße schaue weil die Informationen auf dem Display die Aufmerksamkeit des Auges viel zu oft auf sich ziehen.
Wenn man mal googelt zeigt sich auch ein sehr gemischtes Bild zum Sinn und Unsinn von Head Up Displays.
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gfm49
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von gfm49 »

Reginleif hat geschrieben: 14.06.2026 - 22:18 Das Head Up Display projeziert ein Bild ca. 1m vor dir an die Scheibe, da muss das Auge auch Akkomodieren. Der Text ist zwar im Sichtfeld "auf der Straße" aber trotzdem im Nahsichtbereich.
Die virtuelle Entfernung ist bei ca. 2,5 - 3 Metern; da fällt die Akkommodation kaum mehr ins Gewicht im Vergleich zu einem ca. 0,4 - 0,6 Meter entfernten Display.

"Ein wesentlicher Grund für die Verwendung eines Head-up Displays ist die Tatsache, dass der Fahrers zum Ablesen der Anzeigen seinen Blick nicht von der Straße abwenden muss, da sich das vom HUD erzeugte virtuelle Bild immer im Sichtfeld des Fahrers in einer Entfernung größer als 2 Meter befindet (siehe Abbildung 2.1). In dieser Entfernung ist das Auge einer normalsichtigen Person bereits nahezu auf Fernsicht akkommodiert [Gre80].
In der Literatur lassen sich gleichwohl abweichende Schärfetiefen finden, die allerdings um nicht mehr als den Faktor 3 abweichen [Mar99]. Untersuchungen haben gezeigt, dass das Ablesen der Informationen von einem HUD mit einen Projektionsabstand von etwas mehr als 2 Metern signifikant weniger Zeit benötigt, als das Ablesen der Informationen vom Kombiinstrument [Gen97]. Somit kann die Information vom virtuellen Bild fast ohne Akkommodation des Auges erfasst werden, wohingegen beim Blick auf die herkömmlichen Instrumente etwa 0,5 s bis 1,0 s vergehen, ehe sich das Auge auf die neue Fokalebene eingestellt hat. Hinzu kommt die Zeit, die benötigt wird, um den Blick von der Straße auf das Kombiinstrument und zurück zu richten."


Quelle: Alexander Neumann, Institut für Informatik der Technischen Universität München, Simulationsbasierte Messtechnik zur Prüfung von Head-Up Displays https://mediatum.ub.tum.de/doc/1079689/1079689.pdf

Ich fahre damit seit 15 Jahren und will nicht mehr darauf verzichten
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