Overtourism in den Dolomiten

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
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Thunderbird80
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Thunderbird80 »

Nach dieser "Logik" dass es "unnötig" sei eine Passtraße nach oben oder unten mit einem KFZ zu fahren, könnte man genauso argumentieren, dass es "unnötig" sei, mit einer Bergbahn nach oben zu fahren, um dann auf 2 Brettern wieder nach unten zu fahren. Dann könnte man sich tausende Bergbahnen in den Alpen und anderswo auf der Welt sparen, die die schöne Landschaft verschandeln und aufwändige Beschneiungsanlagen mit Leitungen und Teichen kann man sich dann auch sparen weil die ja dann genauso "unnötig" sind. Und dieses Forum ist dementsprechend dann genauso "unnötig".

Thunderbird80
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Thunderbird80 »

Oh Tobi da hatten wir zeitgleich den selben Gedanken :lol:
siri
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von siri »

Ich wollte ähnliches antworten.
Ich kann es nicht mehr hören was da einige fordern.
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Allegra
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Allegra »

Wir sollten uns nicht weiter spalten lassen und gemeinsam die Berge genießen und uns nicht unsere Freiheit allerorten einschränken lassen.
Mit gegenseitiger Rücksichtnahme von allen Seiten klappt es sicherlich ganz gut.
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Seilbahnjunkie
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Das hab ich schon mal beim Thema Brennerdemo gefragt, aber wie sieht denn die gegenseitige Rücksichtnahme aus? Fahren dann freiwillig nicht mehr so viele Leute über die Pässe, ganz ohne Verbot? Rücksichtnahme klingt immer ganz gut, aber das zielt immer nur auf den Einzelnen ab ohne die Skaleneffekte zu berücksichtigen. Natürlich gibt's Dinge die der Einzelne schon machen kann, z.B. keinen unnötigen Lärm machen (steht übrigens in Deutschland schon in der StVO, dass das verboten ist), keinen Müll in die Landschaft werfen, etc. aber das ist ja nur ein Teil des Problems.

Übrigens verbietet die StVO auch unnützes hin- und herfahren, wenn andere dadurch belästigt werden, allerdings nur in geschlossenen Ortschaften.
Reginleif
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Reginleif »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 28.06.2026 - 16:01 Rücksichtnahme klingt immer ganz gut, aber das zielt immer nur auf den Einzelnen ab ohne die Skaleneffekte zu berücksichtigen. Natürlich gibt's Dinge die der Einzelne schon machen kann, z.B. keinen unnötigen Lärm machen (steht übrigens in Deutschland schon in der StVO, dass das verboten ist), keinen Müll in die Landschaft werfen, etc. aber das ist ja nur ein Teil des Problems.
Dieser Teil des Problems ist aber genau der um den es grundlegend geht. Das wo wir sagen und denken dass es selbstverständlich sein sollte, ist es offenbar ganz und gar nicht. Der Müll wird überall liegen gelassen. Das müssen aber offensichtlich nicht die Raser sein denn die Wandern nicht auf den Berg um dort den Müll zu hinterlassen. Da sind die "sanften" Bus und Radtouristen kein Stück besser.

Der unerträglichste Lärm wird von einer Minderheit erzeugt, bei denen die Fahrzeuge viel lauter sind als das Gesetz ohnehin erlauben würde.
Es ist auch eine Minderheit die keinen gesunden Menschenverstand besitzt. Ich bin auch begeistert von Autos und Motorensound im Rahmen. Ich käme aber nie auf die Idee an Kreuzungen im Stand oder generell innerorts den Motor aufheulen zu lassen. Es gibt genug Fahrer (Poser) die genau das machen. Das erlebe ich auch bei mir im Ort ständig. Da denke ich mir kann man sein Motorrad nicht vor der Eisdiele einfach starten und im Standgas wegfahren? Muss man da den Gashahn aufreißen oder im Stand ständig am Gas drehen?
Mich regen genau diese Leute selbst tierisch auf, denn sie führen genau dazu dass auch Leute wie wir die sich benehmen in eine Schublade mit denen gesteckt werden und unter Verboten leiden die uns was nehmen obwohl wir die sich benehmen der kleinste Teil des Problems sind.
Wäre diese Rücksicht bei jedem da, wäre schonmal sehr viel getan.

Und dann kommt wieder der Punkt den ich schon genannt hatte, eine Beschränkung mit Maß und Ziel halte ich dann immernoch für nachvollziehbar. 30 Jahre nichts zu unternehmen und jetzt im Rundumschlag allen die individuelle Fahrt auf den Pässen zu untersagen schießt in meinen Augen halt genauso übers Ziel hinaus.
Am Pragser Wildsee heißt es dauernd dass das System wie es ausgelegt ist sehr gut funktioniert, warum kann man hier nicht auf was ähnliches setzen? Bei einer Limitierung auf 3000 Fahrzeuge am Tag wären alle Staus schonmal beseitig. Wie gesagt es kann auch nicht die Erwartungshaltung der Anwohner sein wir schotten uns jetzt komplett ab und hier darf gar niemand mehr rein. Ich glaube auch kaum dass diese Haltung von einer Mehrheit vertreten wird. Auch das fordert nur eine Minderheit mit Extremposition. Bei einer Einschränkung auf ein gesundes Maß und deutliche strengere Kontrollen und Strafen für absichtlich provokantes oder ohnehin schon regelwidriges Verhalten wären die meisten Einheimischen völlig einverstanden gewesen da bin ich mir relativ sicher.

Die Erwartungshaltung kann nicht sein dass nichts getan werden darf, die Erwartungshaltung auf der anderen Seite kann aber auch nicht sein dass jede Art von Geräusch gleich als scheußlicher zu untersagender Lärm bewertet wird. Ich hatte ja geschrieben ich finde das rasselnde Geräusch eines Fahrradleerlaufs extrem unangenehm und unnötig, ich käme aber nie darauf deswegen ein Fass auf zu machen.
Zuletzt geändert von Reginleif am 28.06.2026 - 17:01, insgesamt 1-mal geändert.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
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Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
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siri
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von siri »

Was los ist wenn die Pässe nicht mehr viel befahren werden dürfen sieht man am Jammern der Gastronomiebetrieben an der gesperrten Silvretta Hochalpenstrasse. Vermutlich sind da auch einige froh den Verkehr los zu sein, aber anderen geht es an die Existenz. Und in den Dolomiten ist die Haupteinnahmequelle der Tourismus, dann muss man den auch akzeptieren.
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Reginleif »

Da bin ich auch gespannt wie sich das entwickelt und kann mir 2 Szenarien vorstellen.
Entweder der Tourismus bricht massiv ein weil es in meinen Augen utopisch ist zu denken all die Menschen für die die Straße Teil des Erlebnisses ist würden genauso kommen wenn sie alle nur noch mit dem Bus rum kutschiert werden.
Oder der Tourismus im Bereich "sanfter" Rad, Wander und Bus Tourismus erschließt tatsächlich eine völlig neue zusätzliche Zielgruppe weil der störende Verkehr weg ist, erfährt dadurch aber einen noch viel größeren Boom sodass er selbst wieder zum Störfaktor wird. Auch das ist ja mancherorts schon der Fall.

Für illusorisch halte ich das Szenario mit den Fahrverboten werden wir nie wieder ein schlechtes Wort über einen Touristen dort hören. Man wird ein neues Ziel finden wo man weiterhin seinen Unmut auslässt, allein weil mancher gar nie zufrieden sein kann und es sich zur Lebensessenz gemacht hat immer was zum nörgeln zu haben.
Ich sehe es schon vor mir, Aufgrund der Fahrverbote und der gestiegenen Nachfrage nach den Seilbahnen müssen diese leistungsstärker neu gebaut werden. Und zack wird es hier die nächste Unmut und den nächsten Deckel geben.
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siri
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von siri »

Wenn ich nur schaue was es in Österreich Probleme mit Radfahrern gibt ( vertragen sich wohl nicht mit Wanderern?) Und die machen keinen Lärm oder Staus. Also was man auch macht, irgendeinem passt es nicht

Thunderbird80
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Thunderbird80 »

Am besten bleiben wir alle den ganzen Tag daheim, machen homeoffice und in unserer Freizeit spielen wir den ganzen zu Hause computer spiele und pumpen uns mit Drogen voll. (Übrigens genau das was die Leute vom WEF für die Masse in ihrer Agenda auch vorgesehen hat)
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Skiwelt07 »

tobi27 hat geschrieben: 28.06.2026 - 09:26
Skiwelt07 hat geschrieben: 28.06.2026 - 07:46 Wenn ich einfach so ohne Grund über irgendwelche Passstraßen fahre, dann ist das unnötig.
Wer gibt dir eigentlich das Recht zu bestimmen was unnötig ist und was nicht? Wenn ich über Passtraßen fahre und sowohl mein KFZ als auch die Fahrt im gesetzlichen Rahmen erlaubt sind hat dich das nen feuchten Scheißdreck zu interessieren.

Btw. die Landschaft mit Seilbahnen und zugehöriger Infrastruktur zu verschandeln nur um mit zwei Brettern den Berg runterzurutschen wird von einem Großteil der Bevölkerung ebenfalls als unnötig empfunden. Bitte stelle sofort das Skifahren ein um es mit deiner Besinnung zu sagen.
Also skifahren, macht aber lange nicht so viel lärm und ist laaaange nicht so klimaschädlich.

Außerdem gefährde ich beim Skifahren hauptsächlich mich selbst, wenn jemand über irgendwelche pässe heitzt und jeden Fahrradfahrer absichtlich mit möglichst geringem Abstand überholt(machen 80 Prozent so).
Dann gefährdest du nur den Radfahrer, die macht das in deinem 50000€-Auto, genau garnichts
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von tobi27 »

Skiwelt07 hat geschrieben: 28.06.2026 - 18:55
Also skifahren, macht aber lange nicht so viel lärm
Hunderte surrende Schneekanonen die in den Tälern durchaus mehrere Kilometer zu hören sind, kann da aus Erfahrung sprechen da ich selber vier Skigebiete in unmittelbarer Nähe habe (macht mir persönlich nichts aus da selbst leidenschaftlicher Skifahrer, will es trotzdem erwähnt haben. Man soll ja gegenüber den O-Ton pösen Auto- und Motorradfahrern die ausnahmslos alle Lärm machen fair bleiben). Zudem Pistenbullys in der Nacht welche die Wildtiere aufschrecken
Skiwelt07 hat geschrieben: 28.06.2026 - 18:55 und ist laaaange nicht so klimaschädlich.
Na dann werf mal einen Blick ins Bautopic von Ischgl letztes Jahr oder Serfaus dieses Jahr. Glaubst du die Millionen Kubik Erdmassen bewegen sich von allein? Energieaufwändige und umweltschädliche Zementherstellung für die Betonprotzbauten und Fundamente, Eisenerz- und anschließende Roheisengewinnung und Weiterverarbeitung zu Stahl für Liftstützen, Millionen Liter Diesel pro Saison für Pistenbullys, Radlader etc. (ja gibt es inzwischen elektrisch als Nischenprodukt aber bis sich das durchsetzt und bewährt dauert es noch Jahre).

Dann noch so Ideen wie mit LKWs wegen akutem Schneemangel Schnee von A nach B transportieren oder Schneekanonen per Helikopter versetzen. Und das nicht nur in einem Skigebiet sondern in Hunderten...
Skiwelt07 hat geschrieben: 28.06.2026 - 18:55 Außerdem gefährde ich beim Skifahren hauptsächlich mich selbst, wenn jemand über irgendwelche Pässe heizt und jeden Fahrradfahrer absichtlich mit möglichst geringem Abstand überholt(machen 80 Prozent so).
Bullshit

https://www.zeit.de/news/2026-04/08/ski ... w-verletzt
https://www.focus.de/panorama/welt/toed ... 01a6d.html
https://www.merkur.de/welt/jugendlicher ... 38284.html
https://www.blick.ch/schweiz/unfall-in- ... 72997.html

Gibt noch dutzende weitere Artikel über Kollisionen mit zahlreich auftretenden Pistenrasern alleine aus der vergangenen Saison.
Skiwelt07 hat geschrieben: 28.06.2026 - 18:55 Dann gefährdest du nur den Radfahrer, dir macht das in deinem 50000€-Auto, genau garnichts
Da muss ich dich leider enttäuschen da ich zum Einen selbst leidenschaftlicher Radfahrer bin (ja Rad- und Autoliebhaber, sowas gibt es außerhalb deiner Bubble tatsächlich!) und zum Anderen meist nur PS schwache Autos im unteren Preissegment kaufe mit denen ich trotzdem gerne Passtraßen fahre, z.B. bin ich letztes Jahr mit 60PS über den Arlbergpass. Radfahrer habe ich zu deiner Enttäuschung keine gefährdet, dafür gab es von denen sogar den einen oder anderen Daumen nach oben...

Eines ist witzig zu beobachten. Über Themen die einen nicht betreffen (selbst kein Auto im Besitz etc.) kann man sich bedenkenlos auskotzen und kritisieren bzw. mit Verbotsfantasien um sich werfen. Kaum wird aber das eigene Hobby wie Skifahren kritisiert kommt sofort die Rechtfertigungspeitsche, man könnte ja selbst durch die Masse an Nichtskifahrern und den zahlreichen Skigebietsgegnern eingeschränkt werden :versteck: :lol: :nein:

Leben und leben lassen Junge!

Viele Grüße
Saison 2025/26 - Skitage (gesamt 72) bzw. Skigebietsbesuche (gesamt 80): 1*Schwärzenlifte, 1*Sinswang, 3*Söllereck, 1*Oberwilhams, 8*Hochhäderich, 6*Grasgehren, 3*Bödele, 3*Warth-Schröcken, 4*Oberjoch, 1*Mellau-Damüls, 2*Fellhorn-Kanzelwand, 2*Bolsterlang, 1*Ofterschwang-Gunzesried, 8*Neunerköpfle, 4*Füssener Jöchle, 3*Schattwald-Zöblen, 3*Thaler Höhe, 3*Buronlifte, 7*Spieserlifte, 1*Hündle, 1*Adelharz-Breitenstein, 1*Iberg, 1*Hagenberglift, 3*Balderschwang, 1*Oberberglifte, 1*Skilift Wengen, 1*Sonnenhanglift, 1*Schetteregg, 1*Hochlitten, 1*Heuberg-Walmendingerhorn, 1*Diedamskopf, 1*Grunholzlift, 1*Faschina, Saison beendet!
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Wer glaubt Skifahren wäre eine besonders umweltfreundliche Freizeitbeschäftigung macht ich was vor. Allerdings ist der Sport selbst bei weitem nicht so schlimm wie man denkt. 3/4 der CO2 Emissionen eines durchschnittlichen Skiurlaubs entfallen auf die An- und Abreise. Das verbleibende Viertel verteilt sich auf den Anteil am Skibetrieb und die Unterkünfte und Gastronomie, etc. Da ist schon sehr eindeutig wo das Problem liegt. Und da hilft es auch nicht viel, wenn man vor Ort den Bus nimmt, das fällt im Vergleich zur An- und Abreise dann kaum noch ins Gewicht.

Das lässt sich natürlich auch auf andere Urlaube in den Alpen übertragen. Bei einem Wanderurlaub mit Autoanreise dürfte das Verhältnis noch krasser sein, weil man vor Ort noch weniger Emissionen verursacht. Etwas verschieben dürfte es sich dagegen beim hier angepriesenen Autourlaub. Wenn ich natürlich vor Ort auch noch jeden Tag weite Strecken mit ordentlich Höhenmetern fahre, dann treibe ich die Vorortemissionen in die Höhe. Die An- und Abreise zu übertreffen wird aber vermutlich trotzdem schwierig, weil man ja nicht so schnell fährt.
Noch schlimmer, und her im Sommer anzutreffen, ist es natürlich gleich sein eigenes Haus von daheim mitzubringen und im Extremfall damit die ganze Zeit über die Pässe zu fahren.
Reginleif hat geschrieben: 28.06.2026 - 17:18 Ich sehe es schon vor mir, Aufgrund der Fahrverbote und der gestiegenen Nachfrage nach den Seilbahnen müssen diese leistungsstärker neu gebaut werden. Und zack wird es hier die nächste Unmut und den nächsten Deckel geben.
Sehr unwahrscheinlich. Die meisten Seilbahnen dort sind auf den Skitourismus ausgelegt, und die Nachfrage schafft man im Sommer nicht.
Thunderbird80 hat geschrieben: 28.06.2026 - 18:04 Am besten bleiben wir alle den ganzen Tag daheim, machen homeoffice und in unserer Freizeit spielen wir den ganzen zu Hause computer spiele und pumpen uns mit Drogen voll. (Übrigens genau das was die Leute vom WEF für die Masse in ihrer Agenda auch vorgesehen hat)
Sind wir jetzt schon wieder beim Schwurbeln angekommen, oder tut dir die Hitze nicht gut?
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Thunderbird80 »

Kannst du alles nachlesen wenn du es nicht glaubst. Lies das Buch The great Reset, schau dir Interviews mit Yuwal Harari an und lies sein Buch homo deus. Ist aber natürlich alles nur schwurbelei wie du schreibst das ist ja völlig klar
Zuletzt geändert von Thunderbird80 am 28.06.2026 - 20:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von tobi27 »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 28.06.2026 - 20:47
Reginleif hat geschrieben: 28.06.2026 - 17:18 Ich sehe es schon vor mir, Aufgrund der Fahrverbote und der gestiegenen Nachfrage nach den Seilbahnen müssen diese leistungsstärker neu gebaut werden. Und zack wird es hier die nächste Unmut und den nächsten Deckel geben.
Sehr unwahrscheinlich. Die meisten Seilbahnen dort sind auf den Skitourismus ausgelegt, und die Nachfrage schafft man im Sommer nicht.
Schon vergessen?
https://www.finestresullarte.info/de/na ... e-seilbahn

Auch wenn es fairerweise gesagt wohl ein Ausnahmetag war. Dennoch gibt es alpenweit genügend Seilbahnen die auch im Sommer überlastet sind. Massentourismus wird trotz Vorteil der Bündelung immer Probleme und Konfrontationen mit sich bergen, egal wie man es dreht und wendet. Verbietet man A ploppt B auf.

Viele Grüße
Saison 2025/26 - Skitage (gesamt 72) bzw. Skigebietsbesuche (gesamt 80): 1*Schwärzenlifte, 1*Sinswang, 3*Söllereck, 1*Oberwilhams, 8*Hochhäderich, 6*Grasgehren, 3*Bödele, 3*Warth-Schröcken, 4*Oberjoch, 1*Mellau-Damüls, 2*Fellhorn-Kanzelwand, 2*Bolsterlang, 1*Ofterschwang-Gunzesried, 8*Neunerköpfle, 4*Füssener Jöchle, 3*Schattwald-Zöblen, 3*Thaler Höhe, 3*Buronlifte, 7*Spieserlifte, 1*Hündle, 1*Adelharz-Breitenstein, 1*Iberg, 1*Hagenberglift, 3*Balderschwang, 1*Oberberglifte, 1*Skilift Wengen, 1*Sonnenhanglift, 1*Schetteregg, 1*Hochlitten, 1*Heuberg-Walmendingerhorn, 1*Diedamskopf, 1*Grunholzlift, 1*Faschina, Saison beendet!
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Reginleif »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 28.06.2026 - 20:47 Sehr unwahrscheinlich. Die meisten Seilbahnen dort sind auf den Skitourismus ausgelegt, und die Nachfrage schafft man im Sommer nicht.
Warst du schonmal zur Hochsaison dort? Ist ja zum Teil schon Realität.
Am Sass Pordoi hab ich schon 1h gewartet im Juli.
Die Seceda ist auch voll ausgelastet da arbeitet man ja schon mit Zeitslots.
Aber werden wir ja sehen ob beim nächsten Aus/Neubau einer Seilbahn wirklich keiner aufmuckt wenn alle mit dem Bus oder Rad anreisen.
Da würde ich eine Menge Geld setzen dass das nicht passieren wird.

Wie gesagt in meinen Augen wird der Tourismus entweder deutlich einbrechen und man wird sich wundern oder er wird dafür auf anderer Seite noch mehr explodieren womit man am Ende zwar vlt. die Staus und den Lärm weg hat, aber halt immernoch zu viele Leute da sind die wild rumtrampeln und Müll hinterlassen und auf ihre Art und Weise halt immer noch zu viel des guten sind. Und dann ist man quasi wieder beim Status Quo und so hangelt man sich halt von Ärgernis zu Ärgernis.
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Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Seilbahnjunkie »

War klar, dass diese Beispiele jetzt kommen, gerade mit Seceda hab ich natürlich gerechnet. Bei der bahn hab ich mich eh schon gewundert, warum die nicht längst im Winterbetrieb überlastet ist, immerhin stellt sie die Anbindung von St. Ulrich an die Sella Ronda dar und wird von einer 8er EUB und der SSB gespeist.
Aber genau wie auch Sass Pordoi ist das keine Bahn die von einer Schließung der Passstraßen betroffen wäre. Über die Pässe führen ausschließlich leistungsfähige Umlaufbahnen.
Thunderbird80 hat geschrieben: 28.06.2026 - 20:52 Kannst du alles nachlesen wenn du es nicht glaubst. Lies das Buch The great Reset, schau dir Interviews mit Yuwal Harari an und lies sein Buch homo deus. Ist aber natürlich alles nur schwurbelei wie du schreibst das ist ja völlig klar
Thunderbird80 hat geschrieben: 28.06.2026 - 20:52 Kannst du alles nachlesen wenn du es nicht glaubst. Lies das Buch The great Reset, schau dir Interviews mit Yuwal Harari an und lies sein Buch homo deus. Ist aber natürlich alles nur schwurbelei wie du schreibst das ist ja völlig klar
Jeder Depp kann ein Buch schreiben, dass man es nachlesen kann macht es noch nicht richtig. Aber wenn du lesen willst, dann lies mal das durch: https://de.wikipedia.org/wiki/The_Great_Reset Ist auch nicht gleich ein ganzes Buch, aber wenn dir das zu wenig ist, ist ja genug Quellenliteratur verlinkt in die du dich vertiefen kannst.

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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Thunderbird80 »

Jeder Depp kann Wikipedia Einträge schreiben :lol:
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Skiwelt07 »

Eines ist witzig zu beobachten. Über Themen die einen nicht betreffen (selbst kein Auto im Besitz etc.) kann man sich bedenkenlos auskotzen und kritisieren bzw. mit Verbotsfantasien um sich werfen. Kaum wird aber das eigene Hobby wie Skifahren kritisiert kommt sofort die Rechtfertigungspeitsche, man könnte ja selbst durch die Masse an Nichtskifahrern und den zahlreichen
Klar ist skifahren nicht Umweltfreundlich, jeder von uns kann immer noch was beitragen zum Klimaschutz.
Jedoch ist es sicher um Welten besser als über irgendwelche pässe zu fahren.
Klar kann ich mit dem Skifahren aufhören, ich sag bei mir aber lieber,.dass ich alles andere mögliche in meinem Leben wegkürze und dann leb ich halt immer noch umweltfreundlicher als 80Prozent.
Großteil aller Emissionen sind nähmlcih verkehrs und Lebensmittelsektor.

Und selbst beim Skifahren sind halt 80 Prozent die Anfahrt, fällt bei mir auch weg.

Wenn du keine Radfahrer gefährdest, dann ist ja gut, machen halt leider der Großteil schon.


Übrigens zur aufschreckung von Wildtieren durch Pistenraupen, das ist Schwachsinn.
Die Wildtiere wissen ganz genau, dass die da jede Nacht fahren und was sie da machen können und was nicht.
Die wissen auch ganz genau, dass sich das eben auf die Pisten konzentriert.
Zum Glück ist ja keine Tierart so dumm wie die menschliche :roll:
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Reginleif »

Jetzt mach mal halblang. Die Sellaronda mit ihren 4 Pässen ist gute 50km lang. Der durchschnittliche Deutsche pendelt am Tag schon 35km. Jeder Stau am Stuttgarter Kreuz stößt am Tag mehr Co2 aus.
Was nicht heißen soll dass es irrelevant ist, aber man muss das trotzdem im Verhältnis sehen.
In meinem Fall entfallen von 25.000km jährlicher Fahrleistung nur etwa 5.000km auf die Freizeit.
Ich saß zuletzt vor 10 Jahren in einem Flugzeug und habe noch nie eine Kreuzfahrt gemacht. Meine Familie hat eine 30kwp PV Anlage auf dem Dach von unserem Hof installieren lassen die fast ausschließlich einspeist, ich wohne in einem Haus nach neuestem Energiestandard, aber wenn ich ein bischen Auto fahre bin ich halt trotzdem der Depp und sollte in den Augen mancher am besten mein Leben beenden. :roll:
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Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Du meinst also das macht es besser, weil du sonst noch mehr fährst? Komische Logik.
Reginleif
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Reginleif »

Wenn man einem mal wieder das Wort im Mund verdrehen will kann man das so auslegen. Wenn mans ins Verhältnis zu dem stellt was im Alltag ohnehin so passiert sind die 50km Fahrleistung irrelevant. Du sitzt sicher nur in deiner Wohnung oder lebst noch besser in einem Zelt und tust dein Leben lang gar nichts. :roll:
Anderer Vergleich, allein der Atem eines Menschen stößt pro Tag etwa 1kg Co2 in Ruhe aus. Betreibt er Sport, fährt also z.B. mit dem Fahrrad in 5h die Sellaronda, erhöht sich sein Co2 Ausstoß leicht auf 3-4kg. Mein Auto stößt auf den 50km etwa 6kg Co2 aus.
Nur die lokalen Emissionen natürlich berücksichtigt.
Merkst du wie absolut furchtbar das ist?
Ich bin die Diskussionen und dieses mit Füßen treten langsam echt leid. Ich habe mehr als einmal klar gemacht dass ich für vieles Verständnis habe und auch immer mit Rücksicht auf andere unterwegs bin. Allein dass ich meine Zeit und Gedanken für solche Thematiken aufbringe zeigt wohl mehr als deutlich dass es mir alles andere als gänzlich egal ist.
Aber irgendwann wirds einem einfach echt zu dumm wenn einem alles nur noch angekreidet wird. Wenn die reichsten 10% der Welt oder Deutschlands ein vielfaches der Umweltschäden anrichtet was der ganze Rest zusammen macht bin ichs echt leid mich zum Buhmann machen zu lassen.
Was nochmal nicht heißen soll dass mir nicht bewusst wäre dass mein Leben und Handeln immer Folgen mit sich bringt.
Zuletzt geändert von Reginleif am 29.06.2026 - 18:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von phifue »

Ob man 50km bei Stop and Go in der Stadt verbringt oder bei 20l Durschnittsverbrauch auf nem Pass. Da ist schon ein meilenweiter Unterschied dazwischen. Und theoretisch müsstest du neben dem direkten Ausstoß auch noch den indirekten Ausstoß des Fahrzeuges auf die Kilometer umlegen.

Und sein eigenes "schlechtes" Verhalten durch etwas anderes versuchen aufzubessern, das ist ein bekanntes Problem in der Ethik des Menschen. Lieber gleich lassen und nicht so unsinnige Vergleiche aufstellen, führt leider nur zu anderen Problemen und macht auch nichts besser. Und vielleicht sich selber darüber schlau machen, wie man sein schlechtes Verhalten verbessern kann ohne, dass man auf gewisse Dinge verzichten muss.

Bei einer solchen Photovoltaikanlage, gäbe es nichts besseres als ein E-Auto (nein auf Teufel komm raus muss man auch kein neues kaufen, aber der Speicher lässt sich dann im Stand super nutzen).

Ich finde es absolut gerechtfertigt, dass die Gemeinden vor Ort den Weg gehen, als erstes die kommerziellen Anbieter dort loszuwerden. Sicherlich gibt das beim einen oder anderen Betrieb leichte finanzielle Einbußen, das sollte ein gesunder Betrieb abkönnen.
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Reginleif »

Also ich verbrauche auf einem Pass nicht mehr als 7l. Vlt. mal 15l den Berg hoch, dafür überwiegend 0l den Berg runter.

Stimmt ich lass es einfach und fahr einfach weiterhin und hab meine Freude dran. Ist wirklich besser.
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Skiwelt07 »

In meinem Fall entfallen von 25.000km jährlicher Fahrleistung nur etwa 5.000km auf die Freizeit.
Warum nicht einfach an den ganzen 25k Kilometer arbeiten???

Sonst kann ich meinem Vorredner nur zustimmen
Edit: nicht dem Vorredner sondern @phifue
Da war jemand schneller als ich
Reginleif hat geschrieben: 29.06.2026 - 18:51 Also ich verbrauche auf einem Pass nicht mehr als 7l. Vlt. mal 15l den Berg hoch, dafür überwiegend 0l den Berg runter.

Stimmt ich lass es einfach und fahr einfach weiterhin und hab meine Freude dran. Ist wirklich besser.
Wenn du das schon tust, dann mach das doch wenigstens mit einem E-Auto, da verbrauchst du 0 Liter, Strom ist auch nicht so teuer und deutlich umweltfreundlicher
UND du kriegst bergab was zurück

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