Das Land Salzburg hat seit Freitag einen Dreitausendergipfel weniger. Die ab 1988 künstlich mit Steinen hochgestufte Pillewizer-Spitze beim Großvenediger wurde nun auf die natürliche Höhe von 2.999 Meter „gestutzt“. Und sie ist ab sofort wieder namenlos, weil der Namenspatron ein einflussreicher Nationalsozialist gewesen sei, wie der Alpenverein betonte.
Hat der Berg denn eine alpinistische Bedeutung? Dann fände ich es nämlich etwas ungeschickt ihm keinen neuen Namen zu geben, da dann automatisch der alte weiter genutzt wird.
Seilbahnjunkie hat geschrieben: 29.08.2026 - 16:14
Hat der Berg denn eine alpinistische Bedeutung? Dann fände ich es nämlich etwas ungeschickt ihm keinen neuen Namen zu geben, da dann automatisch der alte weiter genutzt wird.
Auf Komoot ist zumindest kein Weg dorthin verzeichnet.
Seilbahnjunkie hat geschrieben: 29.08.2026 - 16:14
Hat der Berg denn eine alpinistische Bedeutung? Dann fände ich es nämlich etwas ungeschickt ihm keinen neuen Namen zu geben, da dann automatisch der alte weiter genutzt wird.
Auf Komoot ist zumindest kein Weg dorthin verzeichnet.
Ich verstehe nicht, was alle möglichen Leute immer gegen Komoot haben. Man muss halt Ahnung vom Karten lesen haben und sollte nicht beide Augen zu Beginn der Wanderung abgeben, aber ihr übertreibt hier einfach maßlos. Hier gings nur darum, ob eine der meistgenutzten Wanderkarten einen Weg verzeichnet hat oder nicht. Also kriegt euch mal wieder ein
Im allgemeinen hat ein Weg auf einer Karte(welche auch immer) wenig damit zu tun ob ein Berg von alpinistischer Bedeutung ist.
Beispiel ist hier z.B. der hintere Spiegelkogel im Ötztal, dort ist meines Wissens nach auf keiner Karte ein Weg verzeichnet, alpinistischer Bedeutung hat er aber sehr wohl
Skiwelt07 hat geschrieben: 30.08.2026 - 14:22
mMn hat das nichts mit Komoot zu tun.
Im allgemeinen hat ein Weg auf einer Karte(welche auch immer) wenig damit zu tun ob ein Berg von alpinistischer Bedeutung ist.
Beispiel ist hier z.B. der hintere Spiegelkogel im Ötztal, dort ist meines Wissens nach auf keiner Karte ein Weg verzeichnet, alpinistischer Bedeutung hat er aber sehr wohl
In der Alpenvereinaktiv App mit der Outdooraktivkarte ist dort schon ein Steig vom Ramolhaus eingezeichnet, das heißt aber oft nichts. Vor allem in touristischen Regionen gibt es oft mehr eingezeichnete Wege als anderswo, da man ja jeden Weg warten.
Mit der Abtragung der Spitze hat der AV aus meiner Meinung alles richtig gemacht.
Seilbahnjunkie hat geschrieben: 29.08.2026 - 16:14
Hat der Berg denn eine alpinistische Bedeutung? Dann fände ich es nämlich etwas ungeschickt ihm keinen neuen Namen zu geben, da dann automatisch der alte weiter genutzt wird.
Ich kann Dir die Frage tatsächlich nicht richtig beantworten, da ich dort (anders als auf der osttiroler Südseite des Venedigers) noch nicht war. Allerdings habe ich mir das einfach mal auf der Karte angesehen. Der "Berg" (bei geschätzt 20-30m Schartenhöhe tue ich mich mit dem Begriff schwer) liegt eher abgelegen. Wenn ich einen schönen Blick auf den Venediger möchte, brauche ich nicht bis zum Ende des Bergkammes mit dieser Spitze gehen. Grundsätzlich gibt es im Venedigergebiet auch schönere Gipfel und sicherlich in der Nähe auch besser zu erreichende Dreitausender, sofern diese Höhe ein Ziel darstellt. Insofern kann ich mir nicht vorstellen, dass es sich hier um einen frequentierten Gipfel handelt. Zumindest auswärtige Wanderer/Bergsteiger werden sich m.E. sicherlich andere Ziele suchen.
Einfach mal in die Runde gefragt: War jemand aus diesem Forum schon dort oben?
"Papa, ich fahre besser als Du. Ich kann schon ohne Stöcker fahren, Du brauchst immer noch welche"
Daria, geliebte Tochter, damals (2022) 4 Jahre alt, nach ihrem ersten Skikurs
Wenn man die Strava Heatmap betrachtet, waren in den letzten 12 Monaten 3 Personen dort (falls das noch immer so ist, dass die Heatmap 12 Monate zurückgeht, ich finde dazu nicht wirklich Infos)
Hier in meinem Bekanntenkreis in Kaprun: Den Berg kennt keiner und geht keiner