Arbeiten am Pengelstein gehen zügig voran
Kitzbühel
Schon im letzten Herbst fiel der Startschuss für die umfangreichen Baumaßnahmen des einzigartigen Projektes der 3-Seil-Verbindungsbahn zwischen der Talstation Talsen und dem Pengelstein.
Die neue Bahn wird die „Hauptschlagader“ des gesamten Skigebietes bilden und verwirklicht den lange gehegten Plan der Bergbahnen Kitzbühel, den Skigroßraum Kitzbühel in sich zusammen zu schließen und die „Skisafari“ in beide Richtungen befahrbar zu machen.
Mit Schiern zur Arbeit
Am 22. März 2004 nahm das 8-köpfige Team von IDEALBAU nach der Winterpause die Arbeiten am Pengelstein wieder auf – noch während des vollen Skibetriebes. Das bedeutete, dass die Crew mit dem Lift hinauf gebracht wurde und mit den Schiern wieder ins Tal gelangte - was für die sportliche Truppe kein Problem war. Größere Herausforderungen stellt da schon die exponierte Lage der Baustelle an die Arbeiter. Denn das Team findet sich dort oben Wind und Wetter unmittelbar ausgesetzt und muss daher eine robuste körperliche Verfassung mitbringen. Doch bevor an ein Beginnen zu denken war, galt es, die Baustelle maschinell und mit Schaufeln schneefrei zu machen. LKWs brachten dann das notwendige Baumaterial bis zum Gasthof Ochsalm in Kirchberg, wo es auf Pisten Pullys umgeladen und mit diesen zur Baustelle auf den Pengelstein gebracht wurde. Zirka 25 Tonnen Schalungsmaterial und 10 Tonnen Bewehrungseisen wurden auf diese Weise transportiert.
Präzision unter
Zeitdruck
Seit dem 20. April ist die Straße schneefrei, ab diesem Zeitpunkt begann man mit den Betonierarbeiten. Zirka 1.350 m3 Beton wurden bis jetzt verbaut, allein 300 m3 seit 20. April 2004.
Bislang konzentrierten sich die Arbeiten auf die Seilbahnachse – das Herz der neuen Gondelbahn. Da bereits Mitte Mai mit der Installation der Seilbahn begonnen werden soll, arbeitet das IDEALBAU-Team unter höchsten Termindruck.
Parallel zur Montage der Seilbahn entsteht das eigentliche Gebäude der Bergstation, das die Seilbahnachse umschließt und die Diensträume sowie den Gondelbahnhof beherbergt.
Eine besondere Herausforderung für das IDEALBAU-Team ist die notwendige Präzision beim Einbau der seilbahntechnischen Stahleinbauteile: Diese müssen auf den Millimeter genau eingepasst werden. Dabei sehen nicht nur interessierte Einheimische gerne zu, auch internationale Fernsehteams verfolgen die Baufortschritte der Bahn und berichten in Reportagen über das Werden dieses einzigartigen Projektes.
Bleibt zu hoffen, dass sich der Wettergott den Sommer über gnädig erweist und die Arbeiten nicht noch zusätzlich erschwert. Schließlich wird die Eröffnung der Bahn im Dezember 2004 für die ganze Region von Bedeutung sein. PR
Noch ein Bild dazu:
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