Also die Woche vor Weihnachten waren in Courchevel schon die meisten Lifte offen. Man konnte jedenfalls alle Pisten erreichen.Thunderbird80 hat geschrieben: 03.01.2024 - 08:25 Courchevel ist eh ein Thema für sich. Hatte jetzt mehrfach in den letzten Jahren erlebt, dass in der Nachsaison nach Ostern in den anderen beiden Tälern noch nahezu Vollbetrieb ist und in Courchevel fast alles zu. Einmal (ich glaube das war 2018 ) war sogar nur noch Courchevel 1850 über die Saulire offen und der Rest zu während die anderen beiden Tälern wie gesagt fast Vollbetrieb hatten.
Beim Abbau der Anlagen kommt es darauf an welche abgebaut werden. Marmottes wäre ärgerlich. Coqs könnte man mit leben wenn Chenus neu gebaut wird. Bei einem Neubau von Chenus dürften auch die beiden paralelleln Schlepper wegfallen. Dann wären es mit einem Neubau schon mal 4 alte Lifte wegfallen also in der Summe 3 Lifte weniger. Bei einem Neubau mit einer TSD Pyramides mit Verlängerung Richtung Roc Merlet wären es auch in der Summe 2 Lifte weniger. Die Schlepper Sources, Petit bosses und Gros murgier braucht auch niemand. Wieder minus 3 Lifte. Wenn es sich darauf beschränkt was die weniger Lifte angeht könnte ich damit leben
Bzgl. Pyramides + Roc Merlet Ersatz durch eine TSD:
Das ist eher nicht angedacht (eine direkte Trassierung würde sicher eh nicht genehmigt). Man möchte wohl wirklich ersatzlos zurückbauen. D.h. wenn die drei Lifte verschwinden, wird wohl kein Ersatz kommen.
@hausi24
Schön, dass du für dich schonmal 13 entbehrliche Lifte + Marmottes gefunden hast.
Laut Französischem Forum möchte man vor allem die Betriebskosten senken (da zu wenig Fahrgäste in Courchevel).
Die Schlepplifte wären da garnicht das größte Problem. Sie haben im allg. niedrige Betriebs + Wartungskosten. Wenn niemand die KSSL benutzt, entsteht ja nur minimal Verschleiß.
Die Sessellifte hingegen verbrauchen ja schon erheblich Strom im Umlauf - auch ohne Fahrgäste. Der Verschleiß bei Leerfahrten ist auch höher.
Neben dem Coqs Sessellift haben z.B. auch die KSBs Foret und Bouc Blanc sehr niedrige Fahrgastzahlen. Die EUB Grangettes + KSB Tovets bedienen im Prinzip den gleichen Hang und sind ebenfalls fast den ganzen Tag lang schlecht ausgelastet.
Die Auslastung von Chapelets wird auch nicht die beste sein - erstmal Fragezeichen dahinter.
Bei deiner Schlepplift Auswahl geh ich auch nur zum Teil mit. Irgendwo ist natürlich klar: wenn die wirklich 14 Lifte abbauen, sind davon mind. die Hälfte Schlepplifte. Du hast ja fast alle Anlagen für Anfänger stehen gelassen. Aufgrund des Klientels dort (vor allem viele gelegenheits Skifahrer + "Genuss" Skifahrer, nicht unbedingt viele blutige Anfänger), wird die Auslastung dieser Schlepper ähnlich mies sein, wie die derer weiter oben.
In meinen Augen hat JEDER Schlepper dort das Potenzial zu verschwinden.
- Gros Murger + Stade Tania sind als einziges ziemlich sicher bei den 14 dabei, die gestrichen werden sollen.
- Cospillot am ehesten nicht, aber z.B. auch Epicea hat durchaus einen Nutzen bei dem aktuellem Liftnetz.
- Die Loze Schlepper würd ich auch nicht direkt tot sehen, nur weil Chenus neu gebaut wird.
1. sind sie Zugang zur Rennpiste, vorallem für Slalomrennen in Courchevel.
2. verlaufen wirklich viele breite Pisten vom Col de la Loze aus in richtung Courchevel; für sportliche Fahrer bleiben die Schlepper mit die entspannteste Option. Länger als mit der zukünfigten EUB wird man nicht unterwegs sein, die Skier muss man auch nicht abschnallen und auch das nervige Zentrum Courchevels umgeht man so.