Seilbahnbetreiber wollen Beschneiungs-Euro
- starli2
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Entgegen meiner bisherigen Überlegungen muß ich jetzt auch mal wieder "etwas" die Seite wechseln:
Das allein auf die Beschneiung zu reduzieren, ist noch aus einem anderen Grund falsch: Die gleiche Situation besteht nämlich in einem kleinen Skigebiet mit veralteten Anlagen. Auch hier muß mit viel Geld modernisiert werden, damit das Skigebiet konkurrenzfähig bleibt. ALso profitieren die "Hotels" auch von modernen Anlagen oder Erweiterungen. Dann müßte konsequenterweise hier genauso was von den Hotels verlangt werden.
... da bin ich dann also wieder bei einer Art "solidarischer Zwangsbeteiligung" der umliegenden Unternehmen an den Bergbahnen. Was ja in einigen Gebieten durchaus gemacht wird... (eher solidarisch denn Zwang, z.B. durch Ausgabe von Aktien bzw. Anteile ...)
Das allein auf die Beschneiung zu reduzieren, ist noch aus einem anderen Grund falsch: Die gleiche Situation besteht nämlich in einem kleinen Skigebiet mit veralteten Anlagen. Auch hier muß mit viel Geld modernisiert werden, damit das Skigebiet konkurrenzfähig bleibt. ALso profitieren die "Hotels" auch von modernen Anlagen oder Erweiterungen. Dann müßte konsequenterweise hier genauso was von den Hotels verlangt werden.
... da bin ich dann also wieder bei einer Art "solidarischer Zwangsbeteiligung" der umliegenden Unternehmen an den Bergbahnen. Was ja in einigen Gebieten durchaus gemacht wird... (eher solidarisch denn Zwang, z.B. durch Ausgabe von Aktien bzw. Anteile ...)
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Emilius3557
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Oh man.... noch mehr Geld für Beschneiungsanlagen, eher woll noch ne andere Sache. Primär geht es darum, dass die Kosten, hauptsächlich Betriebskosten mitgetragen werden. Im übrigen kannst Du mit den meisten Bergbahnbetrieben nicht reich werden. Betriebswirtschaftlich gesehen, müssten die meisten Betriebe sogar geschlossen werden. Nur was dann anbieten wenn sonst nichts los ist??McMaf hat geschrieben:Das Problem ist nur, dass du mir vorwirfst keine Ahnung von Seilbahnbetrieben zu haben. Nur du selber hast noch weniger Ahnung von Gaststättenbetrieben. Und bevor du solche Forderungen von den Seilbahnunternehmen an die Hotels unterstützt, schau dir lieber erstmal die Situation der Hoteliers und Vermieter an.
Wenn man unbedingt noch mehr Geld für Beschneiung brauch, dann soll man den Skipass um 1 Euro erhöhen. Da würde das Geld nämlich auch genau von denen kommen, die die Pisten dann auch nutzen. Pauschal zu sagen, jeder Gast muss jetzt nen Beschneiungseuro abdrücken ist einfach abwegig. Zwar kommen die meisten Gäste im Winter zum Skifahren, aber es gibt auch viele die dies nicht tun. Also soll man sich das Geld doch lieber von da holen, von wo die Leistungen auch in Anspruch genommen werden. Alles ander ist unfair. Und das kann man einem Gast der nicht Ski fährt auch nicht erklären, warum er für die anderen jetzt auch mitblechen sollte. Also einfach den Skipass einen Euro rauf, und das Problem hat sich erledigt.
Wie schon gesagt, wäre es schön wenn du das ganze auch mal nicht nur aus der Sicht von TechnoAlpin sehen würdest.
Ach ich sag gar nichts...kein Bock...nur soviel, Hotels und Gaststätten leben in vielen Teilen der Alpen und anderen Gebirgen, von dem vorhandensein einer Bergbahn und besonders des Wintersports. Das bedeutet wohl, dass Hotels etc. von diesen Bahnen abhängig sind und nicht umgekehrt. Eine Bergbahn alleine reicht aber nicht. Wenn im Winter kein Schnee da ist, dann fahren die Gäste dahin, wo der Schnee ist. Also baut man Beschneiungsanlagen, um eine gewisse Schneesicherheit zu gewährleisten und damit auch eine wirtschaftliche Basis in der Region zu schaffen, wovon die Bergbahnen am wenigsten profitieren, dafür aber die Kosten tragen. So, wenn jetzt die einen davon gut leben, weil sie dadurch Gäste generieren, ist es ja wohl logisch, dass diese sich an den Kosten für die technische Beschneiung beteiligen. Wie gesagt die Bergbahn, die meisten, kommen gerade so über die Runden. Einige Bahnen verdienen übrigens ihr Geld im Sommer und subventionieren damit den Winterbetrieb = haben davon gar nichts, die Region aber Gäste, Urlauber, etc...
Im Augenblick werden in den meisten Gebieten die Kosten für techn. Beschneiung ja von den Bergbahnen getragen. Sollte die Bergbahn die Preise für Skipässe erhöhen, kann sie ja machen, aber das Risiko, dass die Gäste dann in ein Gebiet fahren, welches die Preise nicht erhöht, das geht keiner ein. Das Gebiet mit gleichbleibenden Preisen, kriegt dann plötzlich mehr Zuspruch und Gäste. Alles ein Teufelskreis.
Mensch, dass ich Dir sowas als verdammt gut aufgeklärter, jung CDUler überhaupt erklären muss...
Ansonsten komm mal wieder von Deinem TechnoAlpin Trip runter. Hauptsächlich arbeite ich für ein anderes Unternehmen, dass zwar auch im Wintersportsegment aktiv ist, dem es aber auch nicht unbedingt schaden würde, wenn das Klima sich erwärmt und Skifahren Outdoor nicht mehr möglich ist.
- McMaf
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Ne ist es überhaupt nicht. Für so eine Zwangsabgabe von der einen Branche an die andere gibt es überhaupt keine gesetzliche Grundlage. Wir leben Gott sei Dank in einer freien Marktwirtschaft. Die einzigen Gelder die ein betrieb erwarten kann sind die vom Staat, aber nicht die aus anderen Branchen. Eine andrere sache sind Spenden oder freiwillige Abgaben. Dagegen kann ja niemand was sagen, aber solche Zwangsabgaben an eine andere Branchen sind nicht Gesetzeskonform. Ausserdem, wie willst du denn jetzt genau bestimmen, welche Gaststättenbetriebe von dem Skigebiet profitieren? Hast du dir darüber jemals Gedanken gemacht. Profitiert ein hotelier in Zell am See jetzt nur von der Schmittenhöhe, oder auch vom kitzsteinhorn und von Saalbach? Muss er dann dreimal zahlen? Profitiert auch noch ein Hotelier aus bad Kohlgrub vom Skigebiet in Garmisch-Partenkirchen? Das sind alles so Fragen der Gerechtigkeit. Wo soll man den Strich machen, und die Unterscheidung vollziehen von Vermietern die von den Schneekanonen profitieren und denen die davon nicht profitieren? Das ist einfach nicht umzusetzen. und wollte man es doch, wäre dies sicher mit erheblichen Verwaltungsaufwand und Verwaltungskosten verbunden. Und das in den Staaten mit der höchsten Bürokratie... Herzlichen Glückwunsch... Desshalb wäre nur eine freiwillige Abgabe zu rechtfertigen.720° hat geschrieben: So, wenn jetzt die einen davon gut leben, weil sie dadurch Gäste generieren, ist es ja wohl logisch, dass diese sich an den Kosten für die technische Beschneiung beteiligen.
Ein anderes Beispiel auch aus der Wirtschaft. DHL hat sich nun leipzig als Drehkreuz für den Flugtransport ausgesucht. Davon profitieren auch dutzende von anderen Betrieben, die sich schon jetzt alle Grundstücke im umkreis des Flughafens gesichert hat. Sollen die jetzt auch Abgaben an DHL bezahlen weil sie von der Ansiedlung DHLs profitieren. Sowas würde nur das kleine Fünkchen Wirtschaftswachstum zerstören. Das gibt es also nirgendswo, dass Betriebe die von anderen Betrieben profitieren zwangsabgaben zahlen müssen.
Ach tolle Logik720° hat geschrieben:Sollte die Bergbahn die Preise für Skipässe erhöhen, kann sie ja machen, aber das Risiko, dass die Gäste dann in ein Gebiet fahren, welches die Preise nicht erhöht, das geht keiner ein. Das Gebiet mit gleichbleibenden Preisen, kriegt dann plötzlich mehr Zuspruch und Gäste. Alles ein Teufelskreis.
meinst du das ist bei Gaststättenbetrieben nicht genau so? Das ist doch ein echt lächerliches Argument. Hoteliers müssen auch um ihre gäste kämpfen. Und da kommt es genauso auf den preis an wie bei den Skipasspreisen.
Witzig dass du immer wieder so parteipolitische Andeutungen machst720° hat geschrieben:Mensch, dass ich Dir sowas als verdammt gut aufgeklärter, jung CDUler überhaupt erklären muss...![]()
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Sorry, aber der Vorwurf ist ja gerechtfertigt, ganz unbelastet bist du in Sachen Schneekanonen also nicht. Desshalb kann man deine Objektivität anzweifeln.720° hat geschrieben:Ansonsten komm mal wieder von Deinem TechnoAlpin Trip runter. Hauptsächlich arbeite ich für ein anderes Unternehmen, dass zwar auch im Wintersportsegment aktiv ist, dem es aber auch nicht unbedingt schaden würde, wenn das Klima sich erwärmt und Skifahren Outdoor nicht mehr möglich ist.
- 720°
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in der FDP, lach mich Schrott, das ist doch diese lustige Spasspartei, mit dem Oberclown Westerwelle. Also früher hätte ich auch am meisten zur FDP tendiert, aber was mir die letzten Jahre gezeigt haben
Die Diskussion lassen wir jetzt, mit Deinen Ansichten kommste in Bonn sicherlich weiter, da gibt es ja keine Skigebiete.
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- michamab
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In einer freien Marktwirtschaft greift der Staat nicht regulierend ein, also z.B. durch Subventionen, deshalb nennt sich unser System immer noch soziale Marktwirtschaft. Als FDP-Anhänger sollte man das eigentlich wissenWir leben Gott sei Dank in einer freien Marktwirtschaft. Die einzigen Gelder die ein betrieb erwarten kann sind die vom Staat, aber nicht die aus anderen Branchen.
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So langsam weiß ich selber nicht mehr so recht, was ich von dieser Abgabe halten soll. Vor ein paar Tagen noch hätte ich ihr im wesentlichen zugestimmt.
Allerdings frage ich mich, wie man die Fairneß für die Gäste aufrechterhalten soll. Letztendlich zahlt ja sowieso der Gast, ob nun der Skipaß teurer wird oder die Unterkunft. Kommt nun die Beschneiungsabgabe, zahlen Wochengäste plötzlich anteilig mehr für die Beschneiung als Tagesgäste, das wäre ungerecht. Im Gegenzug könnte man dann natürlich den Skipaß für Ortsgäste preislich reduzieren, aber dann geht den Bergbahnen ja hier wieder Geld verloren...
Daß mich jetzt keiner falsch versteht, das Problem "fast alle profitieren von Beschneiung, aber nur wenige bezahlen sie" ist mir durchaus bewußt. Allerdings fällt mir keine allgemeintaugliche Lösung ein. Längerfristig wird wohl zwangsläufig der Anteil der Beschneiungskosten am Skipaßpreis weiter ansteigen müssen.
Allerdings frage ich mich, wie man die Fairneß für die Gäste aufrechterhalten soll. Letztendlich zahlt ja sowieso der Gast, ob nun der Skipaß teurer wird oder die Unterkunft. Kommt nun die Beschneiungsabgabe, zahlen Wochengäste plötzlich anteilig mehr für die Beschneiung als Tagesgäste, das wäre ungerecht. Im Gegenzug könnte man dann natürlich den Skipaß für Ortsgäste preislich reduzieren, aber dann geht den Bergbahnen ja hier wieder Geld verloren...
Daß mich jetzt keiner falsch versteht, das Problem "fast alle profitieren von Beschneiung, aber nur wenige bezahlen sie" ist mir durchaus bewußt. Allerdings fällt mir keine allgemeintaugliche Lösung ein. Längerfristig wird wohl zwangsläufig der Anteil der Beschneiungskosten am Skipaßpreis weiter ansteigen müssen.
Dove vai senza sci?
Wege entstehen, indem man sie geht.
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...ja ja guter Gedanke, die Beschneiungskosten mehr in die Skipasspreise einfliessen zu lassen. Der Gedanke ist in der Branche
auch schon tausendmal durchdacht worden, weil manche Betriebe (Bergbahnen) da wirklich in der Klemme stecken. Nur es traut sich
keiner, weil wenn dann müssen alle mitziehen, das quasi die Gästezahlen konstant bleiben. Ein hypermodernes Gebiet mit neuesten Liften und allem drum und dran, die können schon höhere Preise verlangen, nur wenn das Angebot eher dürftig bis gut ist, dann musst Du Deinen Gästen durch günstige Konditionen entgegen kommen.
Und die Nutzniesser einer vorhandenen Bergbahn mit einer guten Gästefrequenz, sind nun mal die umliegenden Betrieben, wozu in einem Wintersportort in den Alpen, in erster Linie die Hotels und Pensionen zählen, neben allem anderen was sonst noch dort wirtschaftliche Aktivitäten betreibt.
Ein guter Beweis dafür ist zum Beispiel, dass in Bayern, wo Subventionen in dem Bereich eh sehr dürftig sind, viele örtliche Unternehmen sich an den Bergbahnen beteiligen und damit Modernisierungen und Aufwertungen von vorhandenen Gebieten, mitfinanzieren.
Dazu könnte ich genau das Beispiel von Oberaudorf erläutern, wo ich vor paar Jahren zufällig mal hingezogen bin. Und das sich die Modernisierungen und der Ausbau des Gebietes extrem lohnt, das ist hier im Winter mehr als sichtbar! Das ganze hätte aber nicht funktioiert, wenn sich etliche, örtliche Betriebe und Privatpersonen, nicht an dem ganzen, teueren Spass beteiligt hätten. Ein grosser Vorteil, dieses doch relativ kleinem und eher Familientauglichen Skigebiet ist, die leistungsstarke Beschneiungsanlage, die einen grossen Teil der Kosten
verursacht. Und ohne die wäre hier kein konstanter Skibetrieb im Winter möglich, siehe die früheren Jahre.
auch schon tausendmal durchdacht worden, weil manche Betriebe (Bergbahnen) da wirklich in der Klemme stecken. Nur es traut sich
keiner, weil wenn dann müssen alle mitziehen, das quasi die Gästezahlen konstant bleiben. Ein hypermodernes Gebiet mit neuesten Liften und allem drum und dran, die können schon höhere Preise verlangen, nur wenn das Angebot eher dürftig bis gut ist, dann musst Du Deinen Gästen durch günstige Konditionen entgegen kommen.
Und die Nutzniesser einer vorhandenen Bergbahn mit einer guten Gästefrequenz, sind nun mal die umliegenden Betrieben, wozu in einem Wintersportort in den Alpen, in erster Linie die Hotels und Pensionen zählen, neben allem anderen was sonst noch dort wirtschaftliche Aktivitäten betreibt.
Ein guter Beweis dafür ist zum Beispiel, dass in Bayern, wo Subventionen in dem Bereich eh sehr dürftig sind, viele örtliche Unternehmen sich an den Bergbahnen beteiligen und damit Modernisierungen und Aufwertungen von vorhandenen Gebieten, mitfinanzieren.
Dazu könnte ich genau das Beispiel von Oberaudorf erläutern, wo ich vor paar Jahren zufällig mal hingezogen bin. Und das sich die Modernisierungen und der Ausbau des Gebietes extrem lohnt, das ist hier im Winter mehr als sichtbar! Das ganze hätte aber nicht funktioiert, wenn sich etliche, örtliche Betriebe und Privatpersonen, nicht an dem ganzen, teueren Spass beteiligt hätten. Ein grosser Vorteil, dieses doch relativ kleinem und eher Familientauglichen Skigebiet ist, die leistungsstarke Beschneiungsanlage, die einen grossen Teil der Kosten
verursacht. Und ohne die wäre hier kein konstanter Skibetrieb im Winter möglich, siehe die früheren Jahre.
- miki
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Ich will mich eigentlich aus der Diskussion raushalten, weil ich selbst nicht weiss was ich von der Sache halten soll
. Nur mit McMaf's Aussage bin ich gar nicht einverstanden:
. Wer eine leistungsstarke Anlage hat und in der kurzen kalten Periode Ende November wenigstens einige der Pisten fertig beschneit hatte, verdient jetzt schon seit 14 Tagen Geld damit. Die anderen, die immer noch ein paar alte Sufags von einem zum anderen Hydranten schleppen haben jetzt halb beschneite Pisten mit denen man nichts anfangen kann, Kosten hatten sie auch damit, obwohl vielleicht etwas weniger als die modernere Konkurrenz, aber keinen Nutzen.
Ob ich jetzt lieben einen Euro mehr bei der Liftkarte oder im Hotel zahlen will kann ich mich aber auch nicht richtig entscheiden
.
Fahre doch mal gerade in diesen Tagen durch die Alpen, dann wirst du sehen das die Aussage 'dass man mit noch mehr Schneekanonen an der jetzigen Situation auch nichts ändern könnte' einfach nicht stimmt. Zu viele zur Hälfte beschneite Pisten habe ich am vergangenen WE gesehenMoment mal, ich kenne beinahe kein österreichisches Skigebiet wo es keine Beschneiung der Talabfahrt gibt. Heißt, dass man mit noch mehr Schneekanonen an der jetzigen Situation auch nichts ändern könnte. Wenn die Temperaturen zu hoch sind bringt auch der Beschneiungs-Euro nichts. Das ist ja wohl total das vorgeschobene Argument. Und wie schon gesagt mussten Liftbetreiber dafür immer gerade stehen, das ist Berufsrisiko.
Ob ich jetzt lieben einen Euro mehr bei der Liftkarte oder im Hotel zahlen will kann ich mich aber auch nicht richtig entscheiden
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miki hat geschrieben:Ich will mich eigentlich aus der Diskussion raushalten, weil ich selbst nicht weiss was ich von der Sache halten soll. Nur mit McMaf's Aussage bin ich gar nicht einverstanden:
Fahre doch mal gerade in diesen Tagen durch die Alpen, dann wirst du sehen das die Aussage 'dass man mit noch mehr Schneekanonen an der jetzigen Situation auch nichts ändern könnte' einfach nicht stimmt. Zu viele zur Hälfte beschneite Pisten habe ich am vergangenen WE gesehenMoment mal, ich kenne beinahe kein österreichisches Skigebiet wo es keine Beschneiung der Talabfahrt gibt. Heißt, dass man mit noch mehr Schneekanonen an der jetzigen Situation auch nichts ändern könnte. Wenn die Temperaturen zu hoch sind bringt auch der Beschneiungs-Euro nichts. Das ist ja wohl total das vorgeschobene Argument. Und wie schon gesagt mussten Liftbetreiber dafür immer gerade stehen, das ist Berufsrisiko.. Wer eine leistungsstarke Anlage hat und in der kurzen kalten Periode Ende November wenigstens einige der Pisten fertig beschneit hatte, verdient jetzt schon seit 14 Tagen Geld damit. Die anderen, die immer noch ein paar alte Sufags von einem zum anderen Hydranten schleppen haben jetzt halb beschneite Pisten mit denen man nichts anfangen kann, Kosten hatten sie auch damit, obwohl vielleicht etwas weniger als die modernere Konkurrenz, aber keinen Nutzen.
Ob ich jetzt lieben einen Euro mehr bei der Liftkarte oder im Hotel zahlen will kann ich mich aber auch nicht richtig entscheiden.
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^^
LoL, nur weils gegen mich ist. Alles was gegen mich ich unterstützt 720°, einfach nur aus Prinzip. Denn lieber Miki
bin ich wie schon gesagt sehr wohl in den letzten Tagen durch die Alpen gefahren. ich ich hab mir das nicht einfach aus den Fingern gesogen, dass man an der jetztigen Situation mit Schneekanonen nichts ändern könnte. Von vier tagen liefen die schneekanonen in zell am See ein einziges mal. Und das nicht weil sie kein Geld hatten, sondern weil es zu warm war. Und wenn du willst kannst du ja mal ins offizielle Wettertopic reinschauen. Da steht praktisch alles über den wetter- und temperaturverlauf der letzten Wochen drin. Die meisten Meldungen lauten dort in etwa wie folgt: Schneefallgrenze 2200m oder in 3000m +2°C. Also kannst mir ja mal zeigen an Hand des wettertopics an welchen Tagen die Temperatur für Beschneiung geignet war. In den meisten Fällen nämlich nicht...
Aber geht es in dem Topic ja auch nicht darum wie und wann man jetzt beschneien kann, sondern darum ob es Sinnvoll ist einen Zwangs Beschneiungseuro einzuführen. Und damit hat die Sache nichts zu tun. Und desshalb nehm ichs Persönlich. Weil du deine Aussage auch nicht belegen kannst, dass es kalt genug war für Beschneiung. Wenn du mir einen reindrücken willst, kannst dir was anderes ausdenken.
LoL, nur weils gegen mich ist. Alles was gegen mich ich unterstützt 720°, einfach nur aus Prinzip. Denn lieber Miki
bin ich wie schon gesagt sehr wohl in den letzten Tagen durch die Alpen gefahren. ich ich hab mir das nicht einfach aus den Fingern gesogen, dass man an der jetztigen Situation mit Schneekanonen nichts ändern könnte. Von vier tagen liefen die schneekanonen in zell am See ein einziges mal. Und das nicht weil sie kein Geld hatten, sondern weil es zu warm war. Und wenn du willst kannst du ja mal ins offizielle Wettertopic reinschauen. Da steht praktisch alles über den wetter- und temperaturverlauf der letzten Wochen drin. Die meisten Meldungen lauten dort in etwa wie folgt: Schneefallgrenze 2200m oder in 3000m +2°C. Also kannst mir ja mal zeigen an Hand des wettertopics an welchen Tagen die Temperatur für Beschneiung geignet war. In den meisten Fällen nämlich nicht...
Aber geht es in dem Topic ja auch nicht darum wie und wann man jetzt beschneien kann, sondern darum ob es Sinnvoll ist einen Zwangs Beschneiungseuro einzuführen. Und damit hat die Sache nichts zu tun. Und desshalb nehm ichs Persönlich. Weil du deine Aussage auch nicht belegen kannst, dass es kalt genug war für Beschneiung. Wenn du mir einen reindrücken willst, kannst dir was anderes ausdenken.
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Oooooch Leute, begreift ihr nicht dass es darum nicht geht? Ob jetzt in einigen Gebieten beschneit werden konnte und in einigen nicht... ist doch sch... egal. Aber wenn ihr weiter Korinten kacken wollt...Das Wetter der vergangen Tage zum nachlesen Bitteschön!
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lenni
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http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?t=9148
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http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?t=9147
diese Skigebiete haben beschneit wie doof (wann auch immer - auch im Dezember
) und verdienen jetzt Geld!
Andere Skigebiete ohne ausreichende Schneeanlagen verdienen jetzt halt nix. -> d.h. Schneeanlagen bringen auch in dieser Saison schon etwas!
mic hat das weiter oben schon mal gut auf den Punkt gebracht
http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?t=9164
http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?t=9147
diese Skigebiete haben beschneit wie doof (wann auch immer - auch im Dezember
Andere Skigebiete ohne ausreichende Schneeanlagen verdienen jetzt halt nix. -> d.h. Schneeanlagen bringen auch in dieser Saison schon etwas!
mic hat das weiter oben schon mal gut auf den Punkt gebracht
Gebiete, in denen Hotels Betrieber/Gesellschafter der Seilbahnen oder umgekehrt sind - werden da immer besser fahren als Gebiete, in denen man sich ständig die Schuld für zuwenig Gäste zuschiebt.[/b]mic hat geschrieben:Wenn man die momentane Schneelage in einigen Gebieten sieht sollten die "Hotels", da schon mal drüber nachdenken oder die Liftgesellschaften die Schneeanlagen einfach nicht einschalten. Dann werden es plötzlich auch die Hoteliers anders sehen wenn alle Hänge grün sind.
Daher -> Solidarität von Hotels, Gastronomie und Skischulen
Es kann ja ned angehen das nur die Liftbetreiber für den schlechten Winterstart blechen. Natürlich kann so eine Abgabe nicht pauschal sein. Aber wenn nun mal gar kein Schnee muß man einfach zusammen stehen.
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mcmaf informier dich bei wikipedia mal über den begriff inversionswetterlage:
http://de.wikipedia.org/wiki/Inversionswetterlage
ansonsten gilt der spruch meines lieblingscomedian...

(und wehe das nimmt jetzt einer persönlich)
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als "Grenze" für die Beschneiung kannst du bei einer solchen Wetterlage übrigens den Hochnebel nehmen.
alles was drunter ist: Beschneibar alles was drüber ist: vergiss es, warm!!
auf Grund dieser Tatsache ist auch die Abfahrt am Golm im Montafon im unteren Bereich fast fertig (1300 - 650 m) während in den höhergelegenen Regionen (über 1300) fast kein Schnee liegt.
Naturschnee liegt natürlich überall gleich wenig.
Aber deine oben Teilweise getroffenen Aussagen sind (und das ist jetzt kein persönlicher Angriff) formal schlicht und einfach FALSCH.
"setzen 6" würde einer unserer Profs jetzt sagen...
alles was drunter ist: Beschneibar alles was drüber ist: vergiss es, warm!!
auf Grund dieser Tatsache ist auch die Abfahrt am Golm im Montafon im unteren Bereich fast fertig (1300 - 650 m) während in den höhergelegenen Regionen (über 1300) fast kein Schnee liegt.
Naturschnee liegt natürlich überall gleich wenig.
Aber deine oben Teilweise getroffenen Aussagen sind (und das ist jetzt kein persönlicher Angriff) formal schlicht und einfach FALSCH.
"setzen 6" würde einer unserer Profs jetzt sagen...
- mic
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Aber wenn ihr weiter Korinten kacken wollt
Bitte bleibt mal locker und greift die Leute nicht persöhnlich an.@mcmaf: Du hast schlichtweg einfach keine Ahnung
Hier geht es um Meinungen und nicht darum einem zu sagen das die anderen keine Ahnung haben oder Korintenkacker sind.
Bitte daran halten.
Ansonsten werden die Mods oder Admins mit löschen beginnen.
Meine Meinung zum Thema steht ja oben. Ich war letzte Woche in Ischgl und kann euch nur sagen wenn die nicht so eine fette Schneianlage hätten würde da gar nix gehen. Die Naturschneelage schätze ich mal so auf 5cm.
Und der Ort wer sehr gut bebucht was in jedem Fall den Hotels auch zu gute kommt. Die sollten sich daher einfach an den Kosten beteiligen, sonst stehens bald ohne Gäste da. Die Tagesgäste und "auswärtig wohnenden" zahlen dort, wie bekannt ist, sowieso ordentlich mehr.
- McMaf
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Pfff wollt das ganze ja jetzt eigentlich mal ruhen lassen und nichts mehr dazu schreiben. Aber wenn jetzt selbst der Admin zum Schlag ausholt...
Ich wäre dafür das Topic zu schließen. Langsam reichts mir. Das ganze Topic diehnt doch nur noch dazu, damit mich 720° ankacken kann. Wir sind nämlich meilenweit von der Sache und vom Sachlichen abgedriftet. Und jetzt tut nicht so als ob ich wieder hier den Streit provoziert hätte. 720° nimmt doch jede gelegenheit war mich als Idioten zu bezeichnen. schade nur, dass sich selbst der Admin davon einlullen lassen hat. Ne ganze Zeit habe ich sachlich meinen Standpunkt vertreten, aber irgendwie kanns 720° nicht sein lassen.
Und ja ich nehms persönlich!!! Diese Inversionswetterlage war zwar jetzt die letzten Tage. Aber ich habe insgesamt vom bisherigen November und Dezembergesprochen. Und mir kann keiner erzählen dass die jetzt schon einen knappen Monat anhält.
Aber das interessiert doch keinen ob das jetzt so ist oder nicht. Darum gehts bei diesem Beschneiungseuro garnet. Also überlegt euch ob ihr weiter über den Beschneiungseuro reden wollt, oder ihr die Gelegenheit nutzen wollt um mich fertig zu machen. Danke, mehr kann ich hier echt nicht mehr zu sagen. Ist ja total lächerlich dieses Gehabe...
Ich wäre dafür das Topic zu schließen. Langsam reichts mir. Das ganze Topic diehnt doch nur noch dazu, damit mich 720° ankacken kann. Wir sind nämlich meilenweit von der Sache und vom Sachlichen abgedriftet. Und jetzt tut nicht so als ob ich wieder hier den Streit provoziert hätte. 720° nimmt doch jede gelegenheit war mich als Idioten zu bezeichnen. schade nur, dass sich selbst der Admin davon einlullen lassen hat. Ne ganze Zeit habe ich sachlich meinen Standpunkt vertreten, aber irgendwie kanns 720° nicht sein lassen.
Und ja ich nehms persönlich!!! Diese Inversionswetterlage war zwar jetzt die letzten Tage. Aber ich habe insgesamt vom bisherigen November und Dezembergesprochen. Und mir kann keiner erzählen dass die jetzt schon einen knappen Monat anhält.
Aber das interessiert doch keinen ob das jetzt so ist oder nicht. Darum gehts bei diesem Beschneiungseuro garnet. Also überlegt euch ob ihr weiter über den Beschneiungseuro reden wollt, oder ihr die Gelegenheit nutzen wollt um mich fertig zu machen. Danke, mehr kann ich hier echt nicht mehr zu sagen. Ist ja total lächerlich dieses Gehabe...